• #61
Eine Bekannte deren Namen ich jetzt nicht nennen will (...) heißt Astrid. Das an sich ist noch nicht das Problem, aber sie kommt aus dem Schwabenland. Aschtrit. Heute lacht sie drüber. Früher, das will ich gar nicht wissen.
 
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  • #62
Zu Josefine und Heinrich: Das sind sehr altmodische Namen. Die waren zur Jahrhundertwende um 1900 modern. Meine Großtante hieß so. Auch Heinrich und Theodor gab es einige. Die Frauennamen finde ich auch ganz schön. Die Männernamen jedoch nicht. Auch ein so altmodischer Name ist Paul, Paula, Pauline. Davon wimmelt es jetzt in meiner Umgebung nu heißen sie alle gleich und alle Eltern dachten sie hätten sich was ganz eigenes ausgedacht. Auch bei Lia meinem ersten Patenkind war das so. Also mein zweites Patenkind dann nach langem Überlegen zu Pauline wurde war ich enttäuscht. Und bin es nach 9 Jahren immer noch. Da wär mehr drin gewesen.
Aber letztendlich steht es halt mur den Eltern zu den Namen zu finden. Und die Kinder können nichts dafür.
Auch nicht schön sind die sozialen Aspekte. Beim Discounter werden andere Kindernamen gerufen als im Bioshop. Ich finde auch Hansen kommt nach einem iranischen Namen wie "Soraya" nicht gut an. Das bricht richtig ab dahinter. Und dazu muss dann auch noch jeder an Farah Diba hinterher denken ... Ins "Ausland verweisen" würde ich nur wenn einer der Elternteile auch von dort kommt. Dann ist sowas schön.
 
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  • #63
ich mag ausgefallene vornamen, aber es gibt eine schmerzgrenze. und die beginnt eben dann, wenn es offensichtlich ist, dass das kind darunter leiden wird. bspw. einen jungen "pumuckl" zu nennen. soll´s ja schon gegeben haben.
was ich nicht schlimm finde: wenn vor- und nachname sprachgeographisch nicht zueinander "passen". viele mögen ja konstellationen nicht wie "mary schulze" oder "rodrigo maier". habe längere zeit in amerika gelebt und da sind solche kombinationen fast schon die regel, macht mir nichts aus und ich finde es auch mittlerweile zeitgemäß, da die welt kulturell immer vermischter wird. das spiegelt sich eben auch in den namenskombis. gefällt mir persönlich besser als diese typischen akademiker-vornamen.
"daisy" finde ich bspw. sehr schön, auch wenn sich das für viele nach "kinderspielplatz ostdeutschland" anhört. im übrigen habe ich nichts gegen ostdeutschland und auch nichts gegen die dortigen spielplätze...
 
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  • #64
Einige Straßenzüge weiter von hier wimmelt es von Mirgoos, Enriggos und Schantals; trotzdem: wirklich neu sind die allerwenigsten Namen, und die klingen dann oftmals merkwürdig. Die Mehrzahl der Namen auf unseren Straßen hätten wir auch schon - vielleicht mit anderer Regionaler Verteilung - vor 1000 Jahren hören können. Das ist auch nicht weiter dramatisch, denn evolutionstechnisch sieht Homo Sapiens noch immer so aus wie vor 5000 Jahren. Unsere Zeit mag schnelllebig sein - wir Menschen sind es nunmal nicht.
 
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