G

Gast

Gast
  • #31
Randalf der weise ist ehr selten zu lesen.
helleken dafür umso öfter.
Frodo soll jetzt standesamtlich zugelassen worden sein.
Wolfgang ist kinderlieb. Daniel in der Löwengrube sowie Katharina und Alexander sind zeitgemäß, im gegensatz zu Roland, der seltener wurde genau wie Michael.
Seit die Leoniden-Sternschnuppen vor ein paar Jahren im November in den Nachrichten waren, gibt es öfter eine Leonie, Leon gabs schon vorher.
 
G

Gast

Gast
  • #32
Es gibt Eltern, war selbst in meinem Bekanntenkreis so, dass sie sich noch nicht über den Namen des Kindes einig waren nach der Geburt. Für mich nicht vorstellbar.

Da ich mich bereits in der Schwangerschaft damit auseinander gesetzt hatte und das Kind in meinem Bauch auch schon so genannt hatte. Auch wussten der Kindsvater und ich gleich zu Beginn der Schwangerschaft ob es ein Bub oder Mädchen wird, was auch so zutraf.

Meine Erklärung für einfallslose Namen mancher Eltern, sie wissen es einfach nicht besser.

Beide Kinder (Mädchen und Bub) haben je einen sehr "normalen" wohlklingenden Namen, denn man weder abkürzen noch damit gehänselt werden kann. Das war uns Eltern sehr wichtig. Auch haben beide einen 2. Vornamen der je an einen lieben Menschen in der Verwandtschaft erinnert. Eine Tradition in unseren Familien, die wir gerne weiterführen wollten. Die Kinder werden aber immer nur mit dem ersten gerufen, da es kein Doppelname sein sollte, weil sonst zu lange.
 
B

Berliner30

Gast
  • #33
Hier in Berlin gabs mal eine Frau mit 6lingen. War eine Ausländerin. Die Kinder bekamen alle gebrochene, ausländische Vor+ den fremden Familiennamen. Diese Kinder werden es schwer haben und vermutlich in ihrem "Kulturkreis" bleiben und mit solchen Namen wird letztlich die Integrationsunwilligkeit demonstriert.
 
G

Gast

Gast
  • #34
Ich wollte meinen Sohn damals unbedingt Orlando Mariano nennen und das Mädchen Jezabel Zenaide mit 2 Pünktchen auf dem i. Ich fand den Klang so schön. Die können froh sein, dass sie nie geboren wurden.

Unter meinem schrägen Namenswahn muss jetzt der Hund leiden. Der heisst Vienna, und ihn stört's nicht. Zumindest hat er sich noch nicht beschwert.
 
  • #35
Ich hasse meinen Namen und stelle mich Grundsätzlich mit der Abkürzung vor. Ich wurde nach einem katholischen Säulenheiligen benannt was für mich als jemand der sich vor Jahren zum Heidentum bekannt hat gar nicht schön ist.
Bekannte von mir nannten ihre Tochter Astaroth (die phoenizische Göttin der Laszivität) was ich persönlich sehr schön finde.
 
G

Gast

Gast
  • #36
Ich würde meine Tochter (noch nicht vorhanden) gerne "Lucia" nennen..

Schöner Name!! Tu das!!
Ich hab 2 Jungs und finde die Namensfrage auch schwer.

Aber ich muss immer mehr sagen: Das Kind macht den Namen und nicht der Name das Kind!

Ich habe eine Freundin, die hat ihren Sohn Pascal genannt - früher war das für mich ein ehr Unterschichtenname wie Marco, Maurice oder Justin und Kevin. Aber sie ist Halb-Französin und alles andere als Unterschicht und jetzt ist der Name für mich anders besetzt.

Ich mag auch Sammelbegriff-Namen nicht wie Leon, Lucas, Louis usw., weil ich v.a. bei den L-Namen oft überlege, wie das Kind nun hieß und das immer verwechsle...
Unter Kevinismus und Chantalismus kann man ja nachlesen, dass der Name angeblich eine gewisse self-fulfilling prophecy hat, als dass ein Lehrer von einer Shakira-Cheyenne oder eine Mandy nicht erwartet, dass sie in Mathe auch nur die Hälfte versteht, während man einer Charlotte oder Victoria evtl. mehr Unterstützung geben würde.
Ein Jason, der den Unterricht stört ist auch etwas anderes, als ein Johann, der unruhig ist. Der eine hat am besten gleich ein ADHS, der andere ist angeblich intellektuell nicht genügend gefordert.
Leider stimmt das Klischee, dass viele aus dem Osten ihren Kindern gerne amerikanisierte Namen geben.

Trotzdem macht das Kind den Namen.

w,39
 
G

Gast

Gast
  • #37
Also ich finde immer noch die klassischen Namen am schönsten.

Als modernen Namen würde ich JETTE sehen - in Anlehnung an Jette Joop. Die hat doch alle positiven Voraussetzungen erfüllt: Tolle Düfte, tolle Mode, tollle Stiefel, creativ und selbstständig etc. Und niemand bringt sie mehr mit Papa Wolferl in Verbindung, weil sie ihre eigene Marke ist ;-)
 
  • #38
Völlig abschreckend: Marcel (eigentlich wunderschöner Name) in der Aussprache "Maaazell" - der arme Junge- oder Kevin (fand ich immer blöd) in der süddeutschen Variante "Keefiiinle" - der Himmel hilf!

In unserer Gegend heißen die Jungs Friedrich und Wilhelm, der Firmeninhaber braucht ja auch in der nächsten Generation einen vernünftigen Namen. Natürlich ist die Namensgebung schichtspezifisch- heimtückisch kann nur sein, wenn ein Name durch einen Pseudo-Star schlagartig "abrutscht". Das kann man wohl nicht verhindern...
 
G

Gast

Gast
  • #39
mein Sohn wird Heinrich, Karl oder Otto heißen - meine Tochter Brunhilde oder Adelheid.
Was vor 1000 Jahren gut war kann auch in 1000 Jahren nicht verkehrt wein.
Sollte unser Sohn in einer Hochhaussiedlung aufwachsen wird er natürlich Tschastin heißen, meine Tochter Tschessika.Tschastin klingt irgendwie russich.
 
G

Gast

Gast
  • #40
Ich habe mal ein Mädel kennen gelernt, die hieß Rosa. Als ich ihren Nachnamen erfuhr, musste ich schmunzeln, denn der war Schein :) Das ist mit Sicherheit netter als Claire Grube.
Viele Eltern scheinen aich auch keine Gedanken zu machen, ob der Vorname mit dem Nachnamen harmoniert. Das emfinde ich schon als wichtig.

Ich bin ganz glücklich mit meinem Namen - zumindest jetzt nach bald 30 Jahren. Früher habe ich ihn gehasst, weil er so selten war und immer wieder die gleichen Nachfragen kamen. Habe ich mich wo vorgestellt, war die Frage immer "Wie?" "Ist das ein Name?" "Woher kommt der"....
Das ist schon anstrengend. Mittlerweile mag ich ihn - eben weil er so selten ist. Ich habe in meinem bisherigen Leben erst 2 Menschen getroffen, die genauso hießen.
 
G

Gast

Gast
  • #41
Bekannte von mir nannten ihre Tochter Astaroth (die phoenizische Göttin der Laszivität) was ich persönlich sehr schön finde.
Naja, über geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, aber ich kann nur sagen: Das arme Kind!
Hört sich null weiblich an und sie wird ihr Leben lang ihren Namen sagen und danach ein "Was?" "Wie war das?" ernten! Und dann der Spitzname ASTA - ist doch ein Hundename!
Freunde von mir haben ihre Tochter Helle genannt - für mich hört sich das an wie Hölle oder Hell!
 
  • #42
Für Christen oder andere Menschen ohne Sinn für Geschichte und Mythologie mag das stimmen, ich finde den Namen sehr wohl weiblich klingend. Und ohne dir zu nahe treten zu wollen, für dich sind wohl auch Odin oder Wotan nur Hundenamen.
 
  • #43
@Nihilist: aber genau das was du schreibst ist eben der springende Punkt, diese Namen sind nur für eine sehr eingeschränkte Gruppe wirklich schöne Namen. Ich kenn den Namen Astaroth sogar aus der Mythologie trotzdem finde ich dass das kein schöner Name für ein Mädchen ist, im übrigen ist aus dem Namen am Ende auch ein männlicher Dämon geworden. Nur weil man den Ursprung eines Namens kennt muss man ihn zudem noch lange nicht schön finden, einen Jungen Odin zu nennen würde ich genauso daneben finden.
Das Entscheidende ist nicht was ein Name irgendwann mal dargestellt hat sondern wie er von Menschen im allgemeinen wahrgenommen wird und wenn man dann einen Namen für sein Kind wählt der nicht von einem Großteil der Menschen als schön empfunden wird dann kann so ein Name eben für das Kind zur Strafe werden. Dein Beispiel ist eben genau so ein Name bei dem das leicht passieren kann. Wenn die Eltern den Namen so schön finden dann hätte die Mutter ja ihren Namen ändern können aber dem Kind so etwas aufzubürden nur weil man es selbst toll findet ist schon etwas daneben. Wenn man einem Kind einen Namen gibt dann muss man an das Kind denken und nicht an sich selbst.
 
G

Gast

Gast
  • #44
Ich habe mich 2 x mit Namen für Kinder befasst.
In der Jugend, da hatte ich den 1. "festen" Freund, sehr lange 14 Jahre , und dachte an gemeinsame Kinder.Ich hätte sie gehabt diese Namen, aus meiner Familie, 2 Verwandte , die für mich sehr wichtig waren.Ein Lieblingsonkel, den ich sehr , sehr liebte: Josef und meine Urgrossmutter Rosa, die mich die ersten 3 Lebensjahre betreute, da meine Eltern beide arbeiten gingen.Ich bekam keine Kinder mit diesem Freund.
Dann Ende 30 wurde ich schwanger und habe mich die gesamte Schwangerschaft mit Namen befasst.Bekam eine Tochter, und gab ihr den Namen Mirella. Das ist hier ein ungewöhnlicher Name.In Italien, Rumänien, Frankreich gibt es ihn.
Ich verbinde mit diesem Namen folgendes:
"die Wunderbare"...oder auch ein Wunder.
Ich hatte fast nicht mehr geglaubt ein Kind zu bekommen, da ich nach Ende dieser 1. langen Partnerschaft, die kinderlos blieb, schwierig war am Ende, nicht mehr daran glaubte, ich würde ein Kind jemals noch haben.
Es gab einen Abbruch einer Schwangerschaft auch in der Jugend, der mir sehr weh tat.
Ich lernte meinen Mann kennen, er war aus Afrika, ganz anderer Kulturkreis, Kinder eine "Selbstverständlichkeit", keine unendliche Kopfsache, will ich, soll ich, passt es jetzt....
und und und.Es passierte, und wurde sehr, sehr begrüsst , angenommen, er freute sich , und stärkte mir den Rücken die gesamte Schwangerschaft.
Da war dieser ungewöhnliche Name, der mir sehr gefiel passend. Meine Tochter würde lieber, Lena, oder Laura heissen, wie viele andere, sind ja schöne Namen.
Vielleicht später mal sieht sie auch, es kann schön sein, einen Namen zu tragen, den nicht jeder hat.Und ich liebe diesen Namen immer noch, so wie ich das Kind liebe.Er passt zu ihr sehr gut.
w51
 
G

Gast

Gast
  • #45
Für Christen oder andere Menschen ohne Sinn für Geschichte und Mythologie mag das stimmen, ich finde den Namen sehr wohl weiblich klingend. Und ohne dir zu nahe treten zu wollen, für dich sind wohl auch Odin oder Wotan nur Hundenamen.

Lass deine vorurteilsbehafteten Beleidigungen mal stecken. Die haben hier nichts zu suchen und sagen nichts über die von dir beleidigten Menschen aus, sondern nur über dich. Und nimm gefälligst nicht die Geschichte für dich in Beschlag, dein Neuheidentum hat damit herzlich wenig zu tun und sollte, wenn du ach so überzeugt bist, auch ohne sie auskommen. Da platzt einem als Althistoriker ja der Kragen. Das "Nihil" ist wohl vom Herzen nach oben gerutscht.

Die meisten Säulenheiligen entstammen übrigens nicht der katholischen sondern der orthodoxen Tradition. Nur für den Fall, dass du Simeon, Daniel oder Theodor heißt.

Für mich sind Odin und Wotan tatsächlich nur Hundenamen, aber nicht weil ich es nicht besser wüsste, sondern weil ich einfach diese Assoziation habe, und das geht wohl den meisten Menschen so. Wie wär es denn mit Garm? Mir erscheint es so, als ob dir ein zweifelhafter Elitismus wichtiger ist als das Wohl eines Kindes. Wenn du so ein gestörtes und verkrampftes Verhältnis zum Christentum hast, es gibt genügend normale Vornamen ohne christlichen Bezug.

Wenn ein Kind Wotan genannt wird erregt das bei mir nur Mitleid für das Kind und ist vermutlich der einfachste Weg zu einer gestörten Eltern-Kind-Beziehung. Naja, wer das unbedingt will....

m,30
 
  • #46
@ 39...na hoffentlich hieß das Mädel Rosa mit dem Nachnamen nicht Schlüpfer.....
ansonsten habe ich dran gedacht, daß meine Jungs nicht ewig kleine süße Hosenscheisser bleiben und als Männer nicht mit Benjamin oder Basti angesprochen werden müssen....die heissen Hermann und Hanns
 
  • #47
Glaub mir, ich weiß schon woher mein Name kommt und die Beleidigung die du erkannt haben willst war lediglich eine auf meiner Erfahrung beruhende Feststellung.
Und den Elitismus den du mir vorwirfst findest du in anderen Richtungen wohl eher vor und auch da spreche ich aus Erfahrung. Mir ist es egal wie Eltern ihre Kinder nennen, nur habe ich mal Dienst an einer Schule gemacht und habe hautnah erlebt wie "Waldemar" und der kleine "Karl" dresche kassierten weil sie sich gegen die Hänseleien bezüglich ihrer Namen gewehrt haben. Und die beiden Jungs heißen wirklich so.
Und du als Althistoriker solltest alleine aus der Geschichte des Christentums mein gestörtes Verhältnis verstehen. Von der heutigen diffamierung durch selbiges will ich gar nicht erst sprechen.
 
G

Gast

Gast
  • #48
... die Beleidigung die du erkannt haben willst war lediglich eine auf meiner Erfahrung beruhende Feststellung.
Mir ist es egal wie Eltern ihre Kinder nennen, nur habe ich mal Dienst an einer Schule gemacht und habe hautnah erlebt wie "Waldemar" und der kleine "Karl" dresche kassierten ...
Und du als Althistoriker solltest alleine aus der Geschichte des Christentums mein gestörtes Verhältnis verstehen. Von der heutigen diffamierung durch selbiges will ich gar nicht erst sprechen.

Wenn du das hautnah miterlebt hast, dann verstehe ich deinen Vorschlag mit Astaroth (bei Asta denke ich allerdings nicht an Hunde, sondern an Alt-68er) und Wotan aber beim besten Willen nicht mehr.

Als Althistoriker verstehe ich dein gestörtes Verhältnis zum Christentum ehrlich gesagt nicht. Die Geschichtswissenschaft beschäftigt sich nicht mit oberflächlichen Werturteilen, sondern versucht, Ereignisse und Entwicklungen aus den Umständen ihrer Zeit heraus zu verstehen, so viel zum Thema Geschichtsbewusstsein. Ich kann es höchstens als jemand, der aufmerksam aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen beobachtet, nachvollziehen, wenngleich nicht verstehen, aber gut: Jedem Tierchen sein Plaisierchen und das ist ja auch nicht Thema dieses Threads. Bin auch im Schuldienst und kann dir sagen,dass Namen wie Waldemar oder Karl inzwischen wieder eine kleine Renaissance erleben und ziemlich normal sind. Da besteht zumindest an meiner Schule keine Gefahr gehänselt zu werden.

Ach ja, eine kleine Anmerkung muss ich mir schon noch erlauben: Du schließt aufgrund deiner persönlichen Erfahrung auf mangelndes Geschichtsbewusstsein von 2 Milliarden Menschen, nur weil sie nicht deinen Glauben teilen sondern stattdessen einem anhängen, den du ablehnst. Was ist das bitteschön, wenn nicht eine vorurteilsbehaftete Beleidigung? Wer diffamiert hier also wen?
 
  • #49
Gut da mag ich mit meiner Bemerkung durchaus ein wenig heftig gewesen sein, das geb ich zu. Doch war Astaroth nicht mein Vorschlag sondern nur eine Anmerkung das Freunde von mir ihr Kind so nannten. Auch würde ich meine nicht vorhandenen Kinder nicht Wotan oder so nennen. Allerdings nicht weil ich denke sie würden deswegen gehänselt.
Was jemand glaubt ist jedem selbst überlassen nur haben dinge wie Inquisition, Foltermorde durch Exorzismus und andere Gräueltaten der Kirche in den letzten 2000 Jahren in meinen Augen nichts mit oberflächlichen Werturteilen zu tun. Aber das ist meine Ansicht und du hast deine, das ist auch in Ordnung so.
 
  • #50
ich kann mich der meinung von nihilist nur anschliessen: astaroth ist ein sche...name für ein mädchen/frau der heutigen zeit.

der name mirella von #43 gefällt mir.
..wie langweilig, lena oder laura genannt zu werden...wenn deine tochter aus dem teeniealter raus ist, wird sie es auch so sehen!
 
G

Gast

Gast
  • #51
Es gibt leider wirklich schreckliche Namen und warum Eltern ihren Kindern das antun ist mir schleierhaft. Dann lieber die langweiligen Namen wie Julius, Lena Luis und Co, als Waldemar, Raimund, Lutz ... Mitschüler, Lehrer alle werden seltsam reagieren.

Und was noch nicht angesprochen wurde: bei Dating! Wenn da jemand so einen doofen Namen hat wird es für ihn vielleicht nicht schwieriger, aber unsexy und unromantisch.
Bei mir scheint es das Schicksal bis jetzt so gewollt zu haben, dass ich fast ausschließlich eine Beziehung mit Männern hatte, die allesamt wirklich unschöne oder altmodische Namen hatten. Jedesmal als ich dann den neuen Mann kennenlernte und den Namen erfuhr, dachte ich: och nee, nicht schon wieder, das kann dochnicht sein. Ich bin natürlich trotzdem mit ihnen zusammengekommen, keine Frage, aber die Namen von ihnen fand ich immer schrecklich und habe es immer vermieden sie auszusprechen.
Jetzt nehme ich es mit humor und warte welcher Hartmut mir hier bei EP begegnet und mich absolut umhaut.
 
G

Gast

Gast
  • #53
Namen sind doch irgenwie wichtig, ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass sie sich für einen eher klassischen, aber dafür zeitlos schönen Namen entschieden haben.

Wenn ich hier bei EP Namen erfahre, dann finde ich diese schon teilweise abtörnend, nur mal exemplarisch: Hartmut oder Ulf (und das dann bei um die 30 jährigen Männern).

Lieber etwas langweiliger, aber dafür nicht grauenvoll!
 
G

Gast

Gast
  • #54
Bekannte von mir nannten ihre Tochter Astaroth (die phoenizische Göttin der Laszivität) was ich persönlich sehr schön finde.

Um Himmels Willen, das arme Kind. Der Name klingt in meinen Ohren total scheußlich. Das Mädchen wird zeitlebens Schwierigkeiten haben mit diesem Namen und muss diesen telefonisch permanent buchstabieren. Im Umfeld wird sie entweder ASTA (Wuff) oder Assi genannt werden.

"Gaylord", das wäre noch die absolute Krönung.

w
 
G

Gast

Gast
  • #55
der sohn meiner cousine heißt cedric.
meine tante kann den namen nicht aussprechen, zu schön wenn sie sagt: unsere zetterick kommt heute nachmittag
 
  • #56
Ich habe mal eine Frau getroffen, die hatte zwei ihrer Söhne Nicki und Kolja genannt. Beide Kinder trugen somit den gleichen Namen, sie hatte bloß Koseformen gewählt......ziemlich übel sowas!
 
  • #57
Bin zwar kein Kinderfreund, aber mir gefallen Finnische Namen total gut...
Nur der Haken dran ist, das er dann auch noch zum Nachnamen passen sollte... ;-)

Weiß nicht,.. Stella Maier.. hmmm klingt ein wenig fad...
Amelie... oder Erja,... finde ich schöne Namen, und da kannst dir sicher sein, das die nicht so häufig sind....
 
G

Gast

Gast
  • #58
Julia, Claudia, Cornelia, vielleicht noch Valeria.

Bei einem Jungen wird es schwieriger, die Namen haben es bis auf Julius nicht ganz in die heutige Zeit geschafft...
 
G

Gast

Gast
  • #59
@#35:

Wieder einmal dieser dumme und unwissende Vorwurf gegen Lehrer, was das Verhalten gegenüber Kindern mit bestimmten Namen betrifft.
Ich selbst bin Lehrerin und habe viele Kinder kennen gelernt. Es ist tatsächlich so, dass oftmals (nicht immer, möchte ich auch betonen!) Kinder mit gewissen Vornamen wie Jacqueline, Kevin, Chantalle, Michelle, Chayenne usw. die größeren Schwierigkeiten in der Schule haben. Was aber nicht an den Lehrern liegt, auch nicht unbedingt am Kind. Die Eltern kommen nunmal zu einem gewissen Teil aus bildungsfernen Schichten, und sind oftmals die Eltern, die sich nicht genügend um die Ausbildung ihrer Kinder kümmern. Als Lehrer rennt man denen hinterher, um sie dazu zu bewegen, mit dem Kind zu üben, für eine regelmäßige Erledigung der Hausaufgaben zu sorgen usw. und ist dann frustriert, wenn alle Mühe nicht fruchtet. Gerade für solche Kinder wendet man einen Großteil an zusätzlicher Mühe auf, Förderunterricht, zusätzliche Hilfestellungen, ..., damit sie eine möglichst erfolgreiche Schullaufbahn hinter sich bringen. Und der Vorwurf, einem Kind mit einem Namen wie Victoria oder Charlotte mehr Hilfe zukommen zu lassen ist schlichtweg unverschämt und unwissend. Da redest du vielen anderen Menschen mit entsprechender Einstellung nur nach dem Mund.
Wenn man dann auch noch in der Presse nachlesen muss, dass Lehrer Vorurteile gegen Namen haben und die Kinder darunter leiden müssen, bin ich zum einen verärgert über diese Vorwürfe, zum anderen frustriert, wie der Beruf des Lehrers heutzutage gesehen wird.
Ähnlich ist es mit dem Vorwurf was ADHS betrifft. Ein Lehrer kann sehr wohl erkennen, ob ein Verdacht begründet ist, unabhängig vom Namen.
Aber auch hier spielen die Eltern wieder eine Rolle: Eltern aus ´"gehobenen" Schichten wollen nicht hören, dass ihr Kind womöglich ADHS haben könnte (was übrigens nicht von einem Lehrer sondern von entsprechenden Stellen getestet und diagnostiziert wird!) und schieben die "Schuld" dann gerne auf den Lehrer, dass das Kind eben nicht genügend gefordert wird und deswegen den Unterricht stört bzw. unruhig ist.

Wenn ein französisches Kind Pascal heißt, hat das auch einen anderen Beigeschmack, als wenn deutsche Eltern ihr Kind so nennen. Das soll keine Wertung sein, aber der Name Pascal ist bei uns ein Modename, eben wie viele andere ausländische Namen auch, und würde für mein Kind nicht in Frage kommen.

Grundsätzlich gilt für mich: Nicht der Name macht das Kind, und das Kind macht nicht den Namen (was soll eigentlich für eine inhaltliche Bedeutung hinter diesem Satz stecken, wie macht denn ein Kind seinen Namen??), sondern die Eltern "machen" ihr Kind. Nichts anderes.

Letztendlich finde ich, ist der Name reine Geschmackssache. Da jeder einen unterschiedlichen Geschmack und eben Erfahrungen hat, gibt es eben viele unterschiedliche Namen, und das ist auch gut so.
 
G

Gast

Gast
  • #60
Die Namensfindung lief bei uns so ab: Eine Liste mit etwa 300 Jungs-Namen gefunden. Dann die Top-10 der beliebtesten eliminiert. Alle Unterschichtennamen (Justin, etc.) eliminiert. Alle Namen mit negativen Trägern im Bekanntenkreis eliminiert. Alle sonstigen (aus unserer Sicht) unschönen Namen eliminiert.

Übrig blieb eine Liste mit 15 Namen und irgendwann (ich glaube, es war sonntags nach dem Tatort) strichen wir abwechselnd den schlechtesten Namen von der Liste....erst SIE den aus Ihrer Sicht schlechtesten von den 15, dann ich den aus meiner Sicht schlechtesten von den verbleibenden 14, dann wieder SIE, dann wieder ich.

Zum Schluß blieben noch Maximilian, Erik, Henrik über....wir entschieden uns für Erik.

Ich habe im Krankenhaus festgestellt, dass die Kinder nicht nur mit den absonderlichsten Namen verunstaltet werden (bei uns Leonidas Schmidt, das muss man sich mal vorstellen!!!), sondern auch 90% der Unterschichten-Eltern ihrem Nachwuchs auch Doppel-Unterschichten-Vornamen verpassen: Schantalllll-Schackeline.

Da können wir Elite-Menschen nur ungläubig den Kopf schütteln...

Ein Mädchen in der Frühchenstation hatte den Namen Josephine, was ich wirklich schön fand, meine Oma hieß so, ich hätte meine Tochter auch so benannt. Da kam die Mama im Trainingsanzug, mit offenem Mund Kaugummi kauend rein und sprach das süße Babay mit 'Tschousefin' an.
 
Top