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  • #1

Warum brauchen manche Menschen unbedingt eine Beziehung?

Ich bin gerne Single. Deshalb verstehe ich nicht, warum sich soviele Menschen Druck machen einen Partner zu finden. Es ist doch schön, frei zu sein. Selbst Entscheidungen zu treffen. Keine Rücksicht nehmen zu müssen etc. Liegt es daran, dass manche Menschen Existenzangst haben und auf die Hilfe des Partners hoffen (wenn etwas im Leben schief geht)? Oder wollen sie immer jemand im "Bett" zur Verfügung haben? Oder??? Was ist der Grund? w 40
 
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  • #2
Man bekommt auch in der westlichen Gesellschaft immer wieder vorgesagt, dass ein Single-Leben falsch ist. "Normale" Menschen haben eine Beziehung und Kinder.
Ich kenne Leute, die quasi aus Gewohnheit (weil jeder es erwartet hat) geheiratet haben.
Heute sind sie geschieden und sagen, dass ich es richtig gemacht hätte.
 
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  • #3
Nein, eine Beziehung braucht man nicht, aber ein soziales Netz von Bekannten, Freunden, Verwandten, Kollegen, Nachbarn, eben mit Menschen.
Denn wer will schon ein Eigenbrötler sein?
 
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  • #4
Ich kann mir ein Leben ohne Partner überhaupt nicht vorstellen und bin glücklich und dankbar, dass ich wieder einen liebevollen Mann gefunden habe.
Ich finde zu zweit alle schönen Dinge noch schöner und alle schweren Dinge nur halb so schwer.

Wer gern Single ist, soll es doch bleiben. Wo ist das Problem?
 
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  • #5
Warum interessiert dich das?
Du hast für dich deine Lösung gefunden. Ist doch egal, was die Anderen tun oder wollen.
 
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  • #6
Das ist doch ganz natürlich, dafür sind wir in unserer genetischen Triebhaftigkeit gemacht. Es geht doch immer irgendwo um Paarung und das kann kein soziales Netzwerk liefern. Und was das mit westicher Gesellschaft zu tun haben soll, erschießt sich mir auch nicht ganz, mir fällt keine andere Gesellschaft ein in der dieses Verhalten so aufgeweicht ist, wie in der westlichen.
 
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  • #7
Hi #3,
oft hat man doch gar nicht die Wahl. Ich wurde regelrecht in eine Beziehung gedrängt. Egal, ob Kollege oder Nachbar oder Tante man wird immer wieder gefragt, warum man keine Beziehung hat, ob man nicht bald doch mal heiraten will, und schließlich sind Kinder doch so schön etc.
Ich bin deshalb eine Pseudobeziehung eingegangen.
Jetzt verar.... ich alle.
Wenn ihr in euren Beziehungen so glücklich seid, warum läßt ihr andere Menschen denn dann nicht in Ruhe?
 
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  • #8
@ #5
reduzierst du dich wirklich auf genetische Triebhaftigkeit?
Ups - ich lerne lieber Menschen mit einem freien Willen kennen.
 
  • #9
Gut das man es sich heute wirklich aussuchen kann, wie man sein persönliches Leben gestaltet!
Das war nicht immer so, früher wurde Druck gemacht,
sich zu verheiraten, Kinder zu bekommen.
Gab aber auch in früherer Zeit schon Schlupflöcher diesem Druck zu entkommen.

Heute darf, jeder nach seiner Fasson leben,
ist doch schön und in Ordnung!

Die Einen sind zum Alleinesein nicht geboren,
die Anderen halt schon.

Wenn ich mir, aber ein Leben mit Partner wünsche,
möchte ich mir nicht unterstellen lassen, dass ich das aus dem Motiv wünsche um jederzeit jemanden zu Verfügung zu haben
(für sexuelles wie oben angegeführt, oder was auch immer)!
Partnerschaft ist auch geben und nehmen auf freiwilliger Basis,
und nicht nur das!

Auch nach Hilfe wurde gefragt von FS.
Wenn ich mir selbst nicht helfen kann,
kann ich auch einem Partner nicht helfen.
Mag sein das es solche Ungleichgewichte in manchen Partnerschaften gibt, die Regel ist es nicht!

Ich selbst habe beide Lebensformen gelebt, alleine und in Partnerschaft.
Die Zeiten die ich in Partnerschaft gelebt habe, waren die erfüllteren.
Ich kann mit mir selbst genug Anfangen, und kommen nicht mal alleine lebend dazu sämtlichen meiner Interessen nachzugehen.
Ich empfinde es einfach schön an dem Leben eins Geliebten Menschen Anteil zu nehmen und selbst auch einen Partner an meinem Leben Anteil haben zu lassen.

[Mod: Unzulässige Signatur entfernt.]
 
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  • #10
Danke an die Fragestellerin. Mir (39 W), geht es genauso wie dir und ich habe mir diese Frage auch oft gestellt.
Meine Antworten, warum manche Menschen immer unbedingt eine Beziehung brauchen, sind:
- aus gesellschaftlichem Druck
- weil manche Menschen einfach nicht allein sein können, sie fühlen sich dann depressiv und einsam
- um einen Versorger zu haben
- um gesellschaftlich aufzusteigen (wenn man einen Partner mit Geld findet)
- um immer jemanden fürs Bett zu haben
 
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  • #11
#5 an #7, mit Reduzierung hat das nichts zu tun, auch mit unserem freien Willen vermögen wir nicht unsere inneren Bedürfnisse zu übergehen. Diejenigen die sich nach einem Partner sehnen entscheiden das nicht aus freiem Willen herraus, sondern der Wunsch ist emotional verankert. Mein freier Wille wäre immer glücklich zu sein, ich kann mir tausend mal einreden: ich bin glücklich, ich bin froh, alles super, aber ist es dann automatisch auch wirklich so?
 
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  • #12
Es würde mich einfach glücklich machen und ausfüllen, jemand anderem meine Liebe schenken zu können und selbst geliebt zu werden. Dieses Gefühl ist so einmalig, dass ich dafür meine "Freiheiten" gerne aufgeben würde... Ich hoffe, endlich einmal "anzukommen", denn ich möchte auf Dauer nicht alleine alt werden - und das, obwohl ich mehrere, wirklich gute Freunde habe. Den Partner können sie eben nicht ersetzen!!!
w, 34
 
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  • #13
#10 aber man kann doch entscheiden, ob man Single bleibt. Natürlich geht das mit dem freien Willen. Für den Sex gibt es Hilfsmittel; selbst da braucht man keinen Partner :)
 
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  • #14
Es ist beides ok - Single und Ehe - und auch ich weiß, wie es ist, wenn das Umfeld erwartet - Heirat, Kinder usw. Weil es eben so ist. Ich habe es sinnigerweise 2 x versucht - weil ich dachte, kann ja nicht sein, die anderen schaffen es auch, also muss ich es auch schaffen. Es ging schief und heute habe ich ein Kind, das ich liebe, aber es wäre, im Nachhinein betrachtet, nicht unbedingt notwendig gewesen. Single auf Dauer wäre für mich nicht so schön - denn mit meinem Partner möchte ich die schönen Dinge teilen und gemeinsam genießen wollen und die Unschönen Dinge ebenfalls - letzteres ist zu zweit leichter zu ertragen. Aber deshalb würde ich keine Partnerschaft eingehen um jeden Preis, wie es viele Menschen tun, um bspw. versorgt zu sein (Frauen finanziell, Männer haushaltstechnisch), oder um happy family nach außen spielen zu können. Ich brauche einen Partner auf Augenhöhe, mit dem ich gemeinsam wachsen kann und wenn das passt, dann natürlich auch fürs Bett. Sonst wäre es keine richtige Beziehung.

Seinen persönlichen Weg muss jeder für sich selbst finden - auch, wenn es über Umwege ans Ziel geht. Ich habe meinen Weg gefunden und bin heute sehr glücklich! Viele finden diesen Weg nie - und dämmern im Halbunglück dahin, auch, weil sie sich nicht trauen, Dinge zu ändern - weil ja Mama, Papa, Freunde usw. dies erwarten. Ich bin froh, ausgeschert zu sein - meine Verwandtschaft spielt dieses Spiel der ach so schönen Scheinwelt nach wie vor - ich stehe zum Glück heute dazu, anders zu sein! w/42
 
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  • #15
@ 11: Ja, das stimmt ja. Aber doch nicht irgendwen und sofort auf Biegen und Brechen! Dann lieber Single bleiben, so wie hier viele andere schrieben. Und, #12, ich persönlich habe - wenn ich keinen Partner habe - gar keine Lust auf Sex. Auch nicht mit Hilfsmittel, das gibt mir nichts. Aber das ist ja individuell verschieden.
 
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  • #16
von 3 an 6

Mich hat nie jemand in eine Beziehung gedrängt und ich hätte mich auch niemals drängen lassen und wäre schon gar nicht eine Pseudobeziehung eingegangen, das finde ich absolut lächerlich.

Und ich dränge meinerseits niemanden. Ich habe mehrere Singlefreundinnen, die zufrieden leben, das finde ich völlig in Ordnung. Nie versuche ich, ihnen eine Partnerschaft einzureden. Ich lasse jeden in Ruhe, der keinen Partner braucht.
 
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Vicky

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  • #17
Ich finde es immer ein bißchen komisch, wenn behauptet wird, Singles würden sich "Druck" machen, um einen Partner zu finden oder die Außenwelt würde Druck ausüben. Ich war vor meiner jetzigen Beziehung 5 Jahre Singles und habe weder mir selbst Druck gemacht noch zu irgendeinem Zeitpunkt Druck von meinen Mitmenschen empfunden. Im Gegenteil, oft habe ich von Freunden und Bekannten gehört, dass sie es beeindruckend finden, dass ich zwar die Augen offen halte nach einem Partner, dabei aber überhaupt nicht verkrampft bin und auch viele Sachen alleine machen. Oft haben sogar ältere Leute gesagt, dass sie es gut finden, dass man heute auch mal ne Weile alleine sein kann ohne schief angeschaut zu werden. Im Übrigen finde ich es für die persönliche charakterliche Entwicklung und Reife ausgesprochen sinnvoll, auch mal ein, zwei Jahre alleine zurechtzukommen.

Nichts destotrotz - die meisten Menschen wünschen sich eben einen Partner. Der Mensch ist ein Herdentier und demnach nicht auf lange Sicht fürs Alleinsein gemacht. Natürlich bieten auch Familie, Verwandte, Freunde, Bekannte, Vereinskollegen eine gute Stütze, viel Abwechslung, soziale Bereicherung. Aber nach meiner persönlichen Erfahrung - und der hier im Forum - findet man eben nur in einer Partnerschaft die körperliche und emotionale Nähe und Geborgenheit, die den meisten Singles eben doch - zumindest ab und zu - fehlen. Mit seiner besten Freundin liegt man nun mal nicht kuschelnd auf der Couch, mit Freunden hat man ein schönes Abendessen, mit dem Partner ein Romantikdinner...

Ich war in meinen Singlezeiten die weit überwiegende Zeit sehr ausgeglichen, zufrieden und "ruhte in mir selbst". Das war wohl auch das, was die anderen wahrgenommenn haben, weil ich scheinbar nie "verzweifelt suchend" wirkte. ABER: so richtig geborgene und zeitweise auch wirklich glückliche Momente erlebe ich fast nur in einer Partnerschaft.

Aber wir alle haben doch heute Glück, unser Leben selbst bestimmen zu können. Man kann Single sein oder sich binden, man kann heiraten oder lässt es bleiben, man kann Kinder bekommen oder auch nicht. Noch nie waren die Menschen so frei in ihren Entscheidungen wie heute. Und noch nie wurden so viele unterschiedliche Lebensweisen von der Gesellschaft akzeptiert.
 
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  • #18
Mir wurde auch öfters Druck von anderen Menschen gemacht. Ich habe eine ältere Schwester mit der ich deshalb seit 12 Jahren keinen Kontakt mehr habe. Sie hat mich öfters zufällig mit Männern aus ihren Bekanntenkreis verkuppeln wollen. Außerdem wollte meine Tante meinem Glück nachhelfen!
Nein - Danke sagte ich! Solche Leute brauche ich nicht und gehören für mich auch nicht mehr zu meiner Familie.
w41
 
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