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A

Arcturus

  • #151
Das, was die Männer ab von sich geben, erschüttert mich zutiefst. Da spricht so viel Haß und Mißgunst, so einen würde ich nicht mit der Kneifzange anfassen. Das Verrückte ist ja, die Männer argumentieren hier, daß sie eine junge, fruchtbare Frau wollen.
Liebe Constanze,
Du hast möglicherweise den Thread verwechselt.
Hier geht es darum, "warum heute so viele Männer kinderlos bleiben".
Und ob Du es verwerflich findest oder nicht, daß viele Männer über die rechtlich unsichere Lage von unehelichen oder getrennten Vätern so sauer sind, ist egal.
Denn auch wenn Du es ablehnst, mit solchen Männern Kinder/Kontakt haben zu wollen, ändert das doch nichts daran, daß diese Männer schon vor Dir und Deiner Meinungsäußerung keine Kinder haben wollten.
Du kannst ihnen also kaum etwas verweigern, was sie selber schon verweigern.
Und wenn Du auch weiterhin den Männern vorwirfst, sie wären nur faul und könnten doch die 200-300 Euro Unterhalt locker wuppen - sie werden trotzdem keine Kinder haben wollen.
Also, warum ein Tischtuch zerscheiden wollen, was schon zerschnitten ist?
Warum einen Mann dafür schelten, daß er keinen Unterhalt bezahlen will, wenn er sowieso keine Kinder bekommen wird/will? Er wird trotz Deiner Schelte keinen Unterhalt bezahlen - weil er keine Kinder hat und haben wird, egal wieviel Haß und Mißgunst diesen Männern unterstellt wird.
Und so einen Mann kannst Du auch nicht mit der Kneifzange anfassen, weil der gar nicht da ist, wenn Du mit der Zange rumfuchtelst.
Es gibt unabhängig von Deinen Willen eben vermehrt Männer, die keine Kinder wollen - das ist die sog. "Realität".
 
  • #152
Denn der Vater soll sich den a... aufreissen. Und damit ist das noch nicht erledigt, die Mutter dürfte das Kind nur alle 2 Wochen sehen. Na wie hört sich dass an? Dass würde den Damen doch bestimmt gefallen oder?
Da haben sie einen schöne Idee skizziert. Was wäre in der Gesellschaft für ein Theater los, wenn 95% aller Väter das Sorgerecht zugesprochen bekämen und die Mütter ihre Kinder nur alle 14 Tage sehen + Unterhaltszahlungen? Da würden die Frauen den Bundestag stürmen.

An die Frauen:
Es ist ein großer Fehler den Männern nicht zuzuhören und es besser zu wissen.
Selbst wenn ihr Recht hättet und die Männer alle nur
scheinheilige Gründe hätte, die gesellschaftlichen Verwerfungen bleiben die gleichen, wenn die Männer in den Zeugungsstreit gehen. Entscheidend ist nicht was ihr denkt, sondern das Verhalten der Betroffenen.
 
G

Gast

  • #153
Das, was die Männer ab von sich geben, erschüttert mich zutiefst. Da spricht so viel Haß und Mißgunst, so einen würde ich nicht mit der Kneifzange anfassen. Das Verrückte ist ja, die Männer argumentieren hier, daß sie eine junge, fruchtbare Frau wollen. Wenn diese junge fruchtbare Frau dann Kinder möchte, gilt sie als gierig, faul, verantwortungslos, bösartig. Doch kaum ein Mann würde für eigene Kinder auch nur fünf Prozent zurückstecken - geschweige denn sie häufiger sehen als alle zwei Wochen. Viele sind doch froh, wenn die Frau die Hauptlast des Kinderkriegens trägt, wenn sie nichts machen müssen und sich auf Arbeit verkriechen können. Denn das, meine Herren ist sicher: auf Arbeit ist es gemütlicher und nervenschonender! Ich spreche aus Erfahrung, ich mache beides. 200-300 Euro Unterhalt für ein Kind zu bezahlen ist mit Abstand billiger als die Dinge, die die Frau leistet (weniger Arbeiten, weniger Geld verdienen, keine Anerkennung, keine Freizeit mehr, kein abendliches Ausgehen, endlose eintönige Hausarbeit, Elternabende, Arztbesuche etc.ppp.) Kaum ein Mann würde tauschen wollen!
Ich bin auch kein Freund des Tauschens, sondern plädiere für eine gleichberechtigte Partnerschaft, in welcher jeder der beiden Partner seinen Anteil am Geldverdienen, an der Kindererziehung, an den Rechten und Pflichten hat. Denn diese radikale Arbeitsteilung macht doch die wenigsten glücklich. Auch die Männer nicht.
Wenn du dich so sehr beschwerst was Kindererziehung, Arbeit und Geld betrifft bei den Müttern, dann stell ich mir die frage warum dann eigentlich keine rollen vertauschen. Es gibt bestimmt jede menge Väter die gerne dass aufenthaltsbestimmungsrecht hätten. Ich gehöre jedenfall dazu! Und würde die auch dankbar annehmen, sowie die Verantwortung für mein Kind übernehmen.
Zumal ich eh schon sehr viel Verantwortung als umgangsvater übernehme. Dies ist die aussage meiner Exfrau.
Aber der Staat legt automatisch der Mutter die Hauptverantwortung in den schoss, und die Mutter nimmt es dankbar an.
Also dann beschwert euch bitte nicht wenn ihr schon ein Geschenk bekommt.
 
  • #154
Habe erst neulich einen Artikel über einen Mann gelesen, dessen Exfrau das Sorge- sowie das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat und mit der gemeinsamen Tochter ans andere Ende Deutschlands zu ihrem neuen Partner gezogen ist. Der Vater muss ständig hunderte Kilometer mit dem Zug zurücklegen, um seine Tochter zu sehen, er darf zur "Übergabe" des Kindes nicht mal ins Haus, seine Exfrau versucht, die Tochter von ihm zu entfremden, erzählt Lügen über ihn, droht ständig, ihm auch noch das Besuchsrecht zu entziehen usw.. Wenn DAS dann das Ende der ach so großen Liebe und der ehemals gemeinsamen Familie ist (und das ist sicher kein Einzelfall), dann verstehe ich vollkommen, dass immer mehr Männer keine Kinder wollen.
Ich kenne aus Erzählungen und Erleben aber auch völlig andersgeartete Berichte:
- Mann ist arbeitslos und könnte problemlos in die Nähe seines Kindes ziehen. Dort wäre seine Mutter aber nicht da, welche ihn bekocht und seine Wäsche wäscht. Außerdem wäre er dann in seiner Freizeit eingeschränkt.
- Mann wohnt in der Nähe, meldet sich 3 x im Jahr telefonisch bei seinem Kind und erklärt ihm, wie sehr er es liebt. Er wohnt keine 100 km entfernt und bekommt es in vier Jahren nicht EIN MAL auf die Reihe, sein Kind zu sehen
- Mann zieht nach Kindszeugung zurück nach Amerika (Geschäftsmann). Er zahlt, will aber trotz vorheriger Beziehung und ehemaligen Eheabsichten nichts von seinem Kind wissen. Als das Kind zehn ist, ruft es aus großer Sehnsucht nach ihrem Vater bei diesem in USA an. Er legt sofort auf.
 
  • #155
Was wäre in der Gesellschaft für ein Theater los, wenn 95% aller Väter das Sorgerecht zugesprochen bekämen und die Mütter ihre Kinder nur alle 14 Tage sehen + Unterhaltszahlungen? Da würden die Frauen den Bundestag stürmen.
Eine alleinerziehende Kollegin, die sich häufig auch zwischen Job, kleinem Kind und Haushalt aufreibt, sagte mir neulich ehrlich, dass sie im Nachhinein gerne dem Vater das Kind überlassen und dieses vielleicht jedes zweite Wochenende besucht bzw. zu sich geholt hätte, dann könnte sie sich in Ruhe auf den Job konzentrieren, hätte weniger finanzielle Sorgen, würde nicht immer wieder bei der Arbeit wegen des Kindes ausfallen und auf das Wohlwollen von den Kollegen sowie des Vorgesetzten angewiesen sein usw.. Aber ob der Mann das wollen würde? Ein kleines Kind neben seinem stressigen VZ-Job? Wohl eher nicht, ihm sei es ganz recht so, sagt sie, das Kind ab und zu mal sehen, aber die ganzen Alltagsprobleme hat natürlich sie. Nur kann sie das nicht laut sagen, also dass sie gerne dem Vater das Sorgerecht überlassen würde, weil sonst alle (und gerade die, die keine Kinder haben bzw. noch nie AE waren) wieder laut "Rabenmutter!" schreien.
 
G

Gast

  • #156
Tun sie (gewollt) doch gar nicht.
Die meisten von den kinderlosen finden keine Frau, die sie als Erzeuger ihres Nachwuches will. Die gesellschaftlichen Umstände sind schwieriger geworden, viele Frauen planen heutzutage schon zumindest zeitweilig mit einem Leben als AE, es gibt die Möglichkeit der unkomplizierten Samenspende. Dazu entwickeln eine große Anzahl an Männern den Kinderwunsch erst (zu) spät, häufig erst mit mehr als 40. In dem Alter sind sie für einen Großteil der Frauen als Vater aber zu uninteresannt und unbrauchbar. Fast jede Frau kennt einen Fall, in dem der kränkelnde, mitten in der Midlifekrises steckende End-Vierziger die wütende jüngere Frau mit der Verantwortung der Kindererziehung für die Knirpse im Grundschulalter aufgrund von körperlicher und geistiger Überforderung allein lässt- nein danke.
Die meisten kinderlosen Männer bleiben schlicht und ergreifend aufgrund eines Manngels an Nachfrage.
 
L

Lord-Venus

  • #157
@bigger
Es gibt weder einen Zeugungsverweigerungsstreik von Männerseite aus, noch gesellschaftliche Überwerfungen, es gibt nur eine Gesetzgebung, die Kinderkriegen für Frauen immer uninteressanter macht und jede Menge Frauen, die an dir persönlich, sowie an deinen keifenden "Kollegen" hier kein Interesse haben. Wenn Frauen ihren Kindern nicht in Liebe verbunden wären, wäre das komplette Abwälzen auf die Männer nach einer Trennung aber in der Tat eine vielversprechende Alternative. Eine Frau heutzutage muss damit rechnen, zumindest zeitweise alleinerziehend zu sein. Wenn sich eine Frau ein Kind auch allein leisten kann, geht der Trend der Erzeugung eh in Richtug Samenbank und für die schönen, aber unverbindlichen Stunden zu zweit, gibt es dann einen netten und in der Regel jüngeren Toyboy, der sich bei Interesse auch gerne hin und wieder als unverbindlicher Spiel-und Spaß-Zeitpapa präsentieren kann. Und daran haben sehr viele Männer sehr wohl Interesse, so what.
Moderation: Chat zugelassen, da Bezug zur FS
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #158
Da haben sie einen schöne Idee skizziert. Was wäre in der Gesellschaft für ein Theater los, wenn 95% aller Väter das Sorgerecht zugesprochen bekämen und die Mütter ihre Kinder nur alle 14 Tage sehen + Unterhaltszahlungen? Da würden die Frauen den Bundestag stürmen.
Bigger, es ist schlicht Tatsache, daß die weit überwiegende Zahl der Väter ein geteiltes Sorgerecht hat. Wir wollen doch mal die absoluten Zahlen im Auge behalten, gelle? Ich glaube auch kaum, daß 95% der Männer für ein Kind ihr Leben so umstrukturieren würden wie man es von Frauen erwartet. Der Prozentsatz dürfte erheblich geringer sein.
Davon abgesehen haben Frauen in der Regel eine naturgegeben engere Bindung zu ihren Kindern, da diese in ihrem Bauch herangewachsen sind.
So, und nun laß die Gehässigkeit bitte an der Garderobe.
 
  • #159
Was ich an den vielen ängstlichen Männern hier nicht verstehe, vielleicht könnt ihr es mir ja mal erklären:

Verglichen mit den juristischen und gesellschaftlichen Umständen vor zwanzig oder vierzig Jahren ist es doch heute für Männer deutlich entspannter, ein Kind in die Welt zu setzen.
- Der gesellschaftliche Druck zu heiraten ist entfallen, auch bei bestehender Schwangerschaft
- in der Regel gibt es nach der Geburt das gemeinsame Sorgerecht
- Nach Vollendung des 3. Lebensjahres des Kindes muß die Frau finanziell wieder auf eigenen Füßen stehen
- lebenslange Alimentierung gibt es nicht mehr (Altfälle gesondert betrachtet)
- Frauen wollen in der Regel nicht komplett zur Hausfrau werden, sondern ihren Beruf im Rahmen des Möglichen fortführen
Summasummarum ist es heute für Männer deutlich billiger und die Rechtssicherheit ist größer.
 
  • #160
Was wäre in der Gesellschaft für ein Theater los, wenn 95% aller Väter das Sorgerecht zugesprochen bekämen
Das ist wieder kontrafaktisches Gejammer. In über 90% der Fälle, gibt es nach der Scheidung ein gemeinsames Sorgerecht. Vor fast 20 Jahren, vor der rotgrünen Reform des Kindschaftsrechts, war dies anders. Da war aber der hier Zitierte noch grüner hinter den Ohren :)

Danke an Constanze, die einen hervorragenden Beitrag verfasst hat. Warum stehen Männer nicht dazu, dass sie keine Kinder wollen? Ich weiß, dass das schwer ist, aber für Männer wirklich viel leichter als für eine junge Frau wie mich!
Warum müssen sie sich hinter Verschwörungstheorien und Männerlobby-Propaganda verstecken, die jeglicher wahrhaftiger Grundlage entbehrt? Warum das alles? Ich habe da so eine Theorie und werde mir überlegen mal demnächst einen Thread dazu aufzumachen. Denn was bigger und Konsorten ihren jungen Geschlechtsgenossen da antun, ist schlimm.
 
M

Mooseba

  • #161
Es ist bequem die Kinder der Mutter abzugeben, dann muss man sich nicht kümmern und kann seiner Erwerbsarbeit ungehindert nachgehen UND zugleich kann man sich noch über die faule/ gierige Frau erhöhen und jammern, dass sie einem das Kind entzieht. Wer schreit denn hier nach einem Opferabo?
Vielleicht sollte man einfach nicht alleinerziehend werden. Wenn der Mann sich nicht aus der Verantwortung stiehlt, die Frau nicht mies behandelt, ihr keine Gewalt jeglicher Art antut und nicht fremdgeht, aber für die Familie da ist, dann gibt es bei einem Paar mit Kindern keinen glaubwürdigen Trennungsgrund. Keinen!

(m,33)
 
  • #162
Denn was bigger und Konsorten ihren jungen Geschlechtsgenossen da antun, ist schlimm.
Du meinst im Gegensatz zu deinen Geschlechtsgenossinen, die einem das friedliche, harmonische Zusammenleben zwischen Mann und Frau so richtig schmackhaft machen?

Ich bin aber bei dir, wenn du meinst, dass einige Begründungen wie Ausreden wirken und manche nicht die Cojones in der Hose haben die echten Gründe für den Verzicht auf Kinder zu nennen:
- man lebt nicht mehr sein eigenes Leben
- sie verändern einfach alles und nicht jeder will das
- Kinder kosten Zeit, Geld und unendlich Energie (ja, ja es kommt sooo viel zurück;-) )
- nicht jeder sieht seinen Lebenszweck darin sich zu vermehren
- nicht zuletzt bei den meisten "Partnerschaften" heute fehlt jegliche Langzeitperspektive und ein Kind bindet Menschen, die sich später vielleicht nie wieder sehn wollen
 
A

Ars_Vivendi

  • #163
Ich finde die finanzielle Argumentation hier lächerlich. Nach Düsseldorfer Tabelle zahlt ein Mann mit 3500 - 3900 Euro Einkommen ca. 500 Euro Unterhalt. Das liegt in der Größenordnung von 15% des Einkommens, lässt sich dazu noch zum Teil über den Kinderfreibetrag steuerlich "absetzen" und ist so sicher kein Drama.
An die Armutsgrenze bringt das erst recht keinen Mann. Ich denke auch nicht, dass viele Männer ernsthaft in Beziehungen deswegen keine Kinder bekommen wollen. Da steht die Frau finanziell schlechter da, wenn man mal den Einkommensverlust rechnet.

Entscheidender könnten die rechtlichen Regelungen zum Umgang und der fortwährende Ärger mit der Ex-Partnerin sein, aber auch da denkt wohl kaum jemand rational drüber nach, solange die Beziehung so funktioniert, dass man über Kinder nachdenkt.

Viel entscheidender ist aus meiner Sicht, dass wir heute alle egoistischer sind und die Einschnitte, die Kinder bringen, nicht hinnehmen wollen. Bei Frauen schlagen dann irgendwann die Hormone zu, bei Männern nicht.
Gesundheitlich bedingt lässt die Zeugungsfähigkeit allgemein nach, es gibt eine Reihe von Paaren, die keine Kinder bekommen können.
 
  • #164
Um zur Ausgangsfrage zurückzukehren.
Die Frau steht in diesem Zusammenhang ganz zu Recht im Fokus. Denn allen die Frau entscheidet in einer aufgeklärten, modernen Gesellschaft wie unserer, ob überhaupt und von wem sie schwanger wird. Es hätten schließlich schon ganze Bibioltheken mit Diskussionen gefüllt werden könen, in denen Frauen darlegen, dass es "ihr Körper" ist. Also warum soll hier nun plötzlich wieder Verantwortung abgegeben werden, indem man die Männer in den Fokus rückt?
Ehrlich gesagt ist das genau das, wie ich Frauen (auch hier) sehr oft erlebe. "Ich will, ich will, ich will und wenn der Mann nicht mittanzt, dann mache ich Schluss oder ihm das Leben zur Hölle. ABER. Die Verantwortung für die Erfüllung und Konsequenzen meiner Wünsche hat selbstverständlich der Mann zu tragen."
Und das ist gleichtzeitig die Antwort auf die Frage, warum man als Mann trotz schon seit Mitte 20 existierendem Kinderwunsch, keine Kinder mehr möchte.

m36
 
C

ClausClowd

  • #165
Bei #163 lese ich was raus, das mir auch immer mehr begegnet: „ich will, ich will, ich will“. Mir hat sich längst der Eindruck aufgedrängt, dass ich eine Frau sowieso nicht lange zufriedenstellend könnte. Ich bin mittlerweile völlig demotiviert, eine Frau überhaupt noch zu umwerben... Witzig, wenn ich daran denke, dass ich mich mal mit „Pick-Up“ beschäftigen wollte :)
 
  • #166
Denn was bigger und Konsorten ihren jungen Geschlechtsgenossen da antun, ist schlimm.
Du glaubst doch nicht wirklich, dass ein junger Mann, der halbwegs bei Verstand ist, das Geschwafel ernst nimmt.
Der liest hier garnicht mit, sondern kümmert sich um seine berufliche Laufbahn, seine Partnerin, den nächsten Urlaub und die eigene Immobilie und weitere Lebenspläne - genauso wie die Partnerin auf Augenhöhe. Die denken in Familie und Pflichten und Aufgaben teilen

In meiner Familie und im engeren Freundeskreis haben alle Männer mit 25 Jahren ihr Studium abgeschlossen, leben mit einer festen Partnerin zusammen, haben einen gut dotierten Starterjob mit Aufstiegschancen und alle sehen sich in den nächsten Jahren als engagierte Väter - so wie sie es in ihrer Kindheit selber durch den eigenen Vater erfahren haben - gewollt und geliebt zu sein. Allerdings kommen sie allesamt aus kompletten Familien, keine Scheidungsdramen usw. Alle haben ihre Partnerin im echten Leben im Freundeskreis getroffen - nix Onlinedating und Social media.
Bei der Arbeitgeberwahl spielte Firmenkita und familienverträgliche Arbeitsbedingungen eine genauso große Rolle wie die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten.

Alle, die in jungen Jahre sofort Tritt fassen und nicht lange ambivalent rumeiern, sich mit Studium und Beruf mangels Fleiß und Talent nicht total verhoben haben und deswegen nur eines auf die reihe bekommen, denken in ausgesproche traditionellen Kategorien, weil sie ihre Kindheit und Jugend schön fanden, ganz und garnicht abschreckend.
Es ist doch gut, dass solche Menschen zusammen Familien bilden und Kinder bekommen und nicht die ganzen Frustbolzen - für die Kinder ist es besser.
 
G

Gast

  • #167
Warum geht es hier eigentlich immer ums Geld bzw unterhalt zahlen. Dass eigentliche Problem ist dass viele Mütter den Umgang verweigern. Du sorry aber deine Tochter ist krank sie kann dieses Wochenende nicht. 2 Wochen später, du sorry wir fahren zu meiner Mama. Wieder 2 Wochen später. Du sorry wir fahren 4 Wochen in den Urlaub. Machen wir das nächste mal den Umgang. 4 Wochen später. Du es tut mir leid, aber deinem Kind geht es nicht gut. In 2 Wochen machen wir den Umgang. Versprochen !!
Noch mehr? ??
Gott seid ihr Frauen naiv wenn ihr denkt dass wir Väter wegen unterhalt keine Kinder mehr wollen.
Mir fehlen hier echt die Worte. Ich hoffe dass ich im nächsten leben nicht als Frau zur Welt komme. Denn dann würde ich meine Seele an den Teufel verkaufen
 
  • #168
Was aber die Hobby-Männerrechtler hier verkennen: 1. Viel mehr Geld hätte er für seine persönlichen Bedürfnisse auch nicht übrig, wenn er noch mit der Frau zusammenleben würde.
Genau das Gegenteil ist richtig! "Hobby-Männerrechtler" stimmen Ihnen zu, dass ein Zusammenleben mit einer Frau Geld kostet.

...arbeitslos..verspielt..berufliche..Renteneinbußen..bequem Kinder ..abzugeben, ...Erwerbsarbeit ungehindert nachgehen...
Genau dieses Selbstverständnis (Frau = Opfer / Mann = Nutznießer) ist eines der Gründe, warum Männer keine Kinder mehr wollen.

Überlegen Sie sich mal, ob eine Frau zu Folgendem bereit wäre:

Der Mann wünscht sich einen großen Garten. Er erwartet, dass die Frau es akzeptiert, dass er sich dafür beruflich zurückzieht, damit er sich um die Gartenarbeit kümmern kann. Er erwartet zudem, dass die Frau ihm diesen Wunsch bzw. ihn und den Garten finanziert und zwar in einer Größenordnung, dass selbst bei einem Durchschnittsverdienst (2000 netto) kaum noch etwas für eigene "persönliche Bedürfnisse" übrig bleibt. Er erwartet zudem, dass im Falle einer Trennung der Garten bei ihm verbleibt und die Frau auch dann "zu Recht" weiter die Kosten des Gartens mitzutragen habe und uU auch ihm weiter Unterhalt zahlen muss. Denn er glaubt, dass er seine berufliche Karriere zu ihrem Gunsten opfern würde, indem er die harte Gartenarbeit übernehme und Renteneinbußen hinnehme; während sie nur bequem den Garten an ihn "abgebe" und "ungehindert" ihrer "Erwerbstätigkeit" weiter nachgehen könne. Und, wenn die Frau ihm diese Opferhaltung nicht finanzieren möchte, dann beschimpft er sie als "unreif" "egoistisch" und "verantwortungslos".

Es ist schon ziemlich absurd, dass derjenige, der einen Wunsch verfolgt, sich als Opfer der Folgen des eigenen Wunsches darzustellen versucht und der, der das finanzieren soll, für die ihm zugedachte Zahleselfunktion dankbar sein soll. Als wäre es ein Lebenstraum, dem anderen seinen Traum finanzieren zu dürfen und dafür auch noch Vorwürfe zu erhalten.

Jeder mit einem Hauch Empathie würde erkennen, dass man mit so einem Selbstverständnis den anderen nur davon überzeugen kann, bloß die Finger von der Wunscherfüllung zu lassen. Indem ein Mann keine Kinder möchte, schützt er die Frau vor ihrer Opferrolle, damit sie weiterhin "ungehindert" der Erwerbstätigkeit nachgehen kann und keine "Renteneinbußen" erleiden muss.
 
  • #169
Es ist schon ziemlich absurd, dass derjenige, der einen Wunsch verfolgt, sich als Opfer der Folgen des eigenen Wunsches darzustellen versucht
Merkst Du denn nicht von selbst, woran Dein so schön gestalteter Gartenvergleich krankt? Du unterstellst, dass es nur Frauen sind die Kinder wollen. Das ist aber vollkommener Unsinn. Es gibt da draußen (im echten Leben und nicht hier im Forum) viele Männer, die genau das wollen. Die Verantwortung für Kinder endet nicht bei Scheitern der Beziehung, sondern dann wenn das Kind für sich allein sorgen kann. Ich verstehe gar nicht, warum man hier solche Banalitäten erzählen muss? Und im Übrigen: ich bin eine verheiratete Frau OHNE Kinderwunsch. Mein Mann würde sich freuen, wenn ich mich entschlösse doch eins zu bekommen. Er könnte mich (und würde das auch nicht versuchen) aber nicht dazu überreden. Insofern verstehe ich auch hier die Männer nicht, die dann hinterher so tun, als wären sie unwillentlich Vater geworden (bei den ganz wenigen Fällen bei denen eine Frau nachgeholfen hat und es vorher eindeutig thematisiert war, verstehe ich allerdings den Groll, den hätte ich auch, wenn jemand meine Verhütungsmittel manipuliert... aber wie gesagt, das ist doch nicht das Gros!)
 
  • #170
Gott seid ihr Frauen naiv wenn ihr denkt dass wir Väter wegen unterhalt keine Kinder mehr wollen.
Das hat doch hier auch keine Frau geschrieben! Wo hast Du denn das gelesen?
Es wurde hier, die fast schon pathologische, Jammerei von Männern thematisiert. Sie selber sind es doch, die stets tränenreich bedauern, dass sie wegen böser deutscher Gesetze (mit ja ach so fiesen Alimenteregelungen) und böser deutscher Frauen keine Kinder mehr bekommen wollen. Hier und in vielen anderen Threads zu dem Thema wurde diese, als Tatsachenbehauptung getarnte, Propaganda, wie immer schnell entlarvt.

Und wie ein Mann in diesem Thread feststellte: Wenn sie keine Kinder wollen, dann sollen sie auch gefälligst die Cojones haben, das zu sagen. Dann kann sich eine Frau mit Kinderwunsch dazu verhalten. Um mehr geht es zunächst mal nicht. Ob man es nun gesellschaftlich bedauert bzw. es als demographisches Problem thematisiert, ist dann wieder eine andere Geschichte.
 
  • #171
Jeder mit einem Hauch Empathie würde erkennen, dass man mit so einem Selbstverständnis den anderen nur davon überzeugen kann, bloß die Finger von der Wunscherfüllung zu lassen. Indem ein Mann keine Kinder möchte, schützt er die Frau vor ihrer Opferrolle, damit sie weiterhin "ungehindert" der Erwerbstätigkeit nachgehen kann und keine "Renteneinbußen" erleiden muss.

Keiner mit einem Hauch Empathie würde ein GEMEINSAMES Kind mit dem Kauf eines Gartens vergleichen. Im Übrigen sollte längst bekannt sein, dass die Frauen durch Job auch mit zum Familieneinkommen beitragen sprich: das Kind auch unterhalten. Außerdem gibt es noch staatliches Kindergeld. Dieses einseitige Zahlesel-Geschwafel nervt. Auch mit den lächerlichen Unterhaltszahlungen, die in der Regel 15-20 % des Verdienstes des Vaters ausmachen, kann man ein Kind nicht unterhalten. Wer derart naiv ist, sollte sich mal informieren, was ein Kind kostet.
Ich bin froh, solche Männer nicht zu kennen, die sich hier äußern. Glücklicherweise stellen die nicht die Mehrzahl dar. Schafft Euch einfach keine Kinder an. Die Kinder wären mit solchen jammernden Bübchen als Vater zu bedauern.
 
G

Gast

  • #172
Warum wollen Männer und Frauen keine Kinder ... ? Beide wahrscheinlich aus ähnlichen Gründen.
Finanzielles Desaster wenn die "ach so glückliche" Partnerschaft nach 6-7 Jahren scheitert (lt. Statistik).
Berufliche Unsicherheit .. trotz toller Ausbildung/Studium wird Flexibilität erwartet. Frauen mit Kindern gelten in den Firmen als Belastungen und werden gerne in unwichtige Abteilungen verschoben (wo es nicht auffällt das sie mal wieder wegen den Kind fehlen) = Kariere tot.
Fehlender Partner ... der mit dem man das Projekt "Kind" angehen möchte.
Ich bin froh das ich keins habe ... mir hätte es finanziell schon mehrfach das Genick gebrochen. Zudem fand ich auch nie einen verantwortungsbewussten Partner. Die die wollten waren trotz hoher Ausbildung unreif.
Von daher bin ich Dankbar - denn es bleibt mir der Gang zum Sozialamt und Rechtsanwalt erspart.
Ich zahlen wenn es klappt in einer tollen Rentenzusatzversicherung ein und falle dadurch (so Gott will) niemanden zur Last.
Der Umgang mit Ressourcen, gerade bei der Überbevölkerung, geht uns allen etwas an. Gerade die Elite hier sollte schon bewusst mit dem Thema Kind umgehen. Es kommen genug Kinder auf die Welt (von den niedrigen Bildungsschichten). Es reicht allmählich.
 
G

Gast

  • #173
An die Damen /Mütter die uns Männer /Väter kritisieren für die Einträge hier
Die fragestellerin wollte wissen warum viele Männer keine Kinder wollen. Viele Männer haben diese Frage beantwortet. Auch wenn die antworten euch nicht schmecken, solltet ihr Leben damit. Denn wir Väter müssen auch mit diversen Entscheidungen der Mütter leben. Also es bringt nix hier auf konfrontationskurs zu gehen, und verteidigen müsst ihr euch auch nicht. Denn die Entscheidungen vieler Männer ist nun mal ein berechtigter Tatbestand. Also sollte dieses Thema eigentlich vom Tisch sein.

Und zur Not ist ja da noch die künstliche Befruchtung.
Bei einer Befruchtung gibt es zwar keine liebe, aber mit liebe können eh die wenigsten Frauen und Männer was anfangen.
Dazu ist die trennungs und scheidungsstatistik zu hoch.
 
M

Mooseba

  • #174
Alle, die in jungen Jahre sofort Tritt fassen und nicht lange ambivalent rumeiern, sich mit Studium und Beruf mangels Fleiß und Talent nicht total verhoben haben und deswegen nur eines auf die reihe bekommen, denken in ausgesproche traditionellen Kategorien, weil sie ihre Kindheit und Jugend schön fanden, ganz und garnicht abschreckend.
Es ist doch gut, dass solche Menschen zusammen Familien bilden und Kinder bekommen und nicht die ganzen Frustbolzen - für die Kinder ist es besser.
Dann heult auch nicht rum, wenn Pflichterfüllung und Arbeit stets an erster Stelle stehen - und dass selbst beim Mann Liebe,Sex und Zärtlichkeiten spätestens dann hinten angestellt werden, wenn das erste Kind da ist, denn dieses ist nun mal wichtiger und der Energiehaushalt nicht unendlich.
Und wenn ihr wollt, dass eure Kinder einen wie von dir beschriebenen Lebenslauf haben als junge Menschen, dann schaut nicht bloß danach, dass sie gute Noten, gutes Benehmen und tolles Ansehen bei älteren Menschen haben. Sondern schaut vielleicht auch danach, wenn das Kind mit 18 immer noch nicht gut beim anderen Geschlecht ankommt oder es kaum oder keine feste Freunde hat etc.

(m,33)
 
G

Gast

  • #175
Die wirtschaftliche Lage ist schwieriger geworden. Heutzutage sollten eigentlich beide arbeiten, aber oft weiß man gar nicht, ob es die Firma, in der man aktuell angestellt ist im nächsten Jahr überhaupt noch gibt. Dazu kommt, dass subjektiv immer mehr Männer spät Kinder wollen. Das mag bei einem Professor oder einem Spitzenverdiener vielleicht noch klappen, aber bei einem beruflichen "männlichen, kleinen Licht"? Wenn so ein Mann mit 40-50+ mit Kinderwunsch an Frauen mit 30-40 herantritt, winken die wohl eher ab. Ist aber ein spannendes und sicher nicht ganz einfaches Theam
 
  • #176
Wenn ich mir das Scheidungsrecht, soweit man das Recht nennen kann, betrachte, sowie auch hautnah die sogenannte Familie meiner Lebensgefährtin, dann wird mir regelmäßig mehr als übel und ich stelle fest, dass ein Mann vom Erzeuger zum Zahlemann mutiert und das aus immer spitzfindigeren Gründen, für die sich erstens immer sofort willig ein Anwalt findet, sowie zweitens immer ein Gesetz passend gedehnt werden kann. Einmal das "Ja" Wort gehaucht, bedeutet unter Umständen lebenslang Zahlung für alles Mögliche und Unmögliche. Der Kreis schließt sich von der Kindesmutter über die Kinder, die erstaunlich schnell lernen, wie man sich auf Kosten anderer ein gutes Leben leisten kann, ohne selbst mal den Hintern aus der Gemütlichkeit zu heben.
 
  • #177
Ich habe mich explizit gegen Kinder entschieden schon mit jungen Jahren. Schon selbst am eigenen Leib erlebt, dass man sich wegen jeder Kleinigkeit schon trennt. Dann noch ein Kind, dass verbietet dann schon der gesunde Menschenverstand; Rechte als Mann stehen nur auf dem Papier. Relevanz haben sie in der Praxis keine.

Die Praxis zeigt auch, dass man sich in der Regel schon im Studium/Ausbildung kennenlernen "muss". Während Beruf und Karriere in einem reinen Männerberuf ist das illusorisch. Meist hat es auch einen Grund bei den Menschen die im meinem Alter "übrig geblieben" sind einen definitiven Grund(schließe mich da nicht aus.)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #178
Meist hat es auch einen Grund bei den Menschen die im meinem Alter "übrig geblieben" sind einen definitiven Grund(schließe mich da nicht aus.)
Da ist viel Wahres dran!

Als ich, einige Jahre nach dem Tod meiner Frau, auf die Suche ging, um doch noch eine ganz normale Familie mit Kinder zu gründen, dachte ich, dass die Gründe, die Frauen in dem Alter (Ende 30 bis Mitte 40) in die Singlewelt befördert hatten, mit meinen ähnlich sein müssten. Halt nur z.B. "geschieden" statt "verwitwet".

Das war ein Irrtum!

Die Gründe, die entweder durch eigenes Verschulden, oder durch Auswahlverschulden, in diesem Alter in die Singlewelt führen, sind mit ganz vielen weiteren und meist nicht positiven Dingen verknüpft. Und um wieder zum Thema dieses alten Threads zu kommen:

Mit den meisten Frauen, die sich in diesem Alter selber dorthin (in den Singlestatus) brachten, würde ich auch keine Kinder haben wollen!

V.m47
 
  • #179
Mit den meisten Frauen, die sich in diesem Alter selber dorthin (in den Singlestatus) brachten, würde ich auch keine Kinder haben wollen!
Mir geht´s wie Valmont. Ich hab die jetzten 15 Jahre nur Frauen kennen gelernt, die mich abgeschreckt haben. Mit Familie wäre ich jetzt entweder pleite, runiniert hätte Burnout oder wäre im Irrenhaus gelandet. Ich wünsche mir nach wie vor Familie und Kinder, aber traue es der modernen "Powerfrau" nicht zu.
 
  • #180
Ich wollte nie eine Familie, daher habe ich keine.
Mir war anderes wichtiger - als Familienvater hätte ich wahrscheinlich den Sprung zum Freiberufler nicht unternommen. Autorennen und wilde Moppedfahrten wären auch zu kurz gekommen. Mein geliebtes Nachtleben auch.
Warum Männer heute öfter kinderlos bleiben?
Viel hängt wohl mit einer offeneren Gesellschaft zusammen. Mann muss sich heute nicht mehr über den Stammhalter profilieren.
Dazu kommt, dass auch Frauen keine Kinder wollen, lieber arbeiten gehen.
Männer sind heute auch eher zur Vasektomie bereit. Ist Mann diesen Schritt gegangen, dann lässt Mann sich auch keine Kinder mehr unterjubeln.
Männer mussten sich früher auch nicht um den Nachwuchs grossartig kümmern - mein Vater hätte meiner Mutter was erzählt, wenn sie ihn zum Windelnwechseln aufgefordert hätte. Hausfrau und Mutter war ein geachteter Beruf für eine Frau. Mann ging schaffen.....
So kommen wohl einige Dinge zusammen.
 
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