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Apollo

  • #1

Wann würdet ihr einen Mann als Weichei bezeichnen?

Was macht er richtig? Was macht er falsch?
 
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Gast

  • #2
Menschen sind Weicheier, wenn sie über Dinge jammern. Entweder kann ich sie ändern und tue es, oder ich lebe halt damit. Außerdem sind Menschen Weicheier, wenn sie sich von anderen ohne Not unterdrücken lassen.
Geschlechtsspezifischen fällt mir wenig ein. Traditionell wird von uns Männern so etwas wie Führungsstärke und ein gewisser Wille zur Macht erwartet. Sollte man etwa ein Weichei sein, wenn man mit seiner aktuellen sozialen Position zufrieden ist?

Ingo
 
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Gast

  • #3
Der Blümchen-Hippie: nett, anpassungsfähig, Konflikt-aus-dem-Weg-Geher, ja-Sager, trägt den Müll freiwillig runter ...
Was macht er richtig? dieser Typ ist meistens rücksichtsvoll und aufmerksam, tut keiner Fliege was zu leide und ist somit ein umgänglicher, zuverlässiger Mensch.
Was macht er falsch? ist halt extrem langweilig und öde.
 
  • #4
Weichei = Softie?

Jemand, der Frauen nach dem Mund redet, Konflikte meidet, sich als Frauenversteher ausgibt, sich von Frauen das Leben diktieren läßt.

Insgesamt kann ich daran wenig Gutes finden. Auf den ersten Blick vielleicht praktisch, aber sehr langweilig und nicht erfüllend für eine Beziehung aus meiner Sicht.
 
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Apollo

  • #5
Aber es gibt eine Menge Frauen, die auf diesen Typus Mann stehen. Das ist so! Und er hätte sich nicht ausgebildet und sich am Leben erhalten können, wenn nach ihm kein Bedarf da gewesen wäre und es offensichtlich immer noch ist.
 
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Gast

  • #6
Im Grunde sind wir Frauen etwas komisch. Irgendwie wünschen wir uns einen Mann der uns unterstützt, der und hilft, der die Arbeit im Haushalt sieht, der uns verwöhnt usw. und hat man ihn, dann ist es langweilig. Was geht da schief?
Lisa
 
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Gast

  • #8
@#4: ja sicher, daran ist nichts falsch. Gibt halt nun Frauen, die gerne einen netten, lieben Partner haben und denen es nichts ausmacht, dass sie ihm sagen müssen, wo's lang geht.

Ich kenne ein Paar, das war 35 Jahre verheiratet, er ist ein "Weichei", sie hat die Ehe gemanagt. Aber alle seine Kollegen sagen, das war das beste, was ihm passieren konnte, der brauchte das. Und sie war eher herrschsüchtig, ihn hat's nicht gestört und so lebten sie zufrieden miteinander. Sie ist Anfang Jahr gestorben und er ist echt todtraurig. Sie war einige Jahre krank (Alzheimer), er hat alles für sie gemacht, bis an den Rand der Erschöpfung, hat sich strikt geweigert, sie in ein Heim zu geben. Weil er ihr versprochen hatte, sie nie wegzugeben. Und das hat er gemacht, obwohl sie es die letzten 12 Monate gar nicht gemerkt hätte, wenn er sie in ein Heim gegeben hätte. Ist doch süss oder?
 
  • #9
@#5: Da geht eigentlich nichts schief. Man(n) kann heute das tun, was du sagst, und sich morgen selbstverwirklichen und dabei eher das Gegenteil von einem Weichei sein. Und dann gibt's da noch bestimmte Situationen, in denen Mann sich auch nicht wie ein Weichei zu benehmen braucht. ;)

@#7: Eine Geschichte mit vertauschten Rollen. Das nenn ich Opferbereitschaft! Er hat das sicherlich gerne gemacht, weil er ihre Herrschsüchtigkeit nicht als negativ empfunden hat.
 
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