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Gast

  • #1

Wann verliebt ihr euch?

Die Frage ist vielleicht schwerer zu beantworten als wir meinen.. aber : wieso glaubt ihr habt ihr euch beim letzten mal verliebt:
Was ist passiert, was hatte der/die andere so Unwiderstehliches. Wie lange dauerte euer Kontakt , bis euch bewusst wurde da passiert mehr in euch?
 
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Gast

  • #2
Es war eine Berührung ein paar Sekunden länger als üblich
und ein Blick ein paar Sekunden länger als üblich
und es geschah, ich wusste es, ich kann mich immer noch an den Moment
und an das Glitzern in seinen Augen erinnern.
Diese Nacht und viele danach konnte ich nicht schlafen, es hatte mich richtig erwischt!
 
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Gast

  • #3
Ich hatte ihn erst einmal gesehen als ich mir schon Sex mit ihm vorstellen konnte. Das wunderte mich. Man könnte sich jetzt fragen, wo die Grenze ist zwischen scharf auf jemanden sein und verliebt sein. In dem Fall war das eigentlich nur eine Zeitfrage.
Unwiderstehlich fand ich, dass ich den Eindruck hatte, ihn zu verunsichern/verlegen zu machen.
 
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Gast

  • #4
Nach 2x 2 min Unterhaltung habe ich ihn nicht mehr aus den Augen gelassen und wollte mehr Zeit mit ihm verbringen- war jedoch verheiratet und habe sein Angebot auf einen Drink abgelehnt - mit dem Fazit von schlaflosen Nächten und Sehnsucht - bis wir uns 1 Jahr später wieder getroffen haben- es hatte sich nichts verändert- beiderseits.
 
  • #6
Eine Kombination aus 1 bis 3 - zuerst das Gefühl nach dem ersten Date "Was war das denn jetzt?" und einer fast schlaflosen Nacht; ging ihm zum Glück genau so, sodass wir uns direkt am nächsten Tag noch einmal getroffen haben - und da hat er bei einem Spaziergang nach meiner Hand gefragt und ich wollte sie am liebsten für immer in seiner lassen.
 
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Gast

  • #7
Sie war bildschön. Viele Männer hätten das wohl nicht ganz so gesehen. Mir fiel das aber plötzlich auf. Stimmt auch. Und genau da war ich erledigt. Gedauert hat mein Schmachten etwa fünf Monate, wir sahen uns in grossen Abständen acht Mal in der Zeit. Es war ganz alltäglich zwischen uns, aber danach war ich jedesmal irgendwie high. Und das hielt sich im Prinzip bis zum nächsten Mal. Es war etwas in ihrem Wesen, in ihren Augen. Aber es war nur eine Inspiration und eine Phantasie. Am Ende reagierte sie auf eine harmlose Initiative von mir doppelt falsch (charakterlich mies). Ich musste meinen Irrtum leider eingestehen und fiel aus meiner Wolke. m
 
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Gast

  • #8
Zuerst einmal gar nicht.

Wirklichkeit und Foto stimmten nicht überein, es war zwar einigermaßen aktuell, aber von einem begabten Fotograf aufgenommen worden. Ich war ein wenig enttäuscht (doch nicht so mein Typ, den ich erwartet habe) aber ich wollte den Höflichkeitskaffee noch mit ihr trinken.

Dann hatten wir ein schönes Gespräch mit einer seltsamen Vertrautheit

Einladung zu ihr nach Hause, mit dem Hinweis sie würde niemals bei den ersten Dates mit einem Mann ins Bett gehen

Weitere Gepräche bis mitten in die Nacht, Ihr Lächeln hat mich total fasziniert

Die innige Umarmung zum Abschied und den Kuss auf die Wange werde ich nie vergessen

Als ich wieder zu Hause war, wusste ich es war um mich geschehen und daß sich immer ein zweiter Blick lohnen kann. Heute sind wir schon zwei Jahre zusammen und wollen es auch für den Rest unseres Lebens bleiben.
 
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Gast

  • #9
Wenn eine Übereinstimmung offenbar wird, mit der ich nicht gerechnet hatte. Derselbe Lieblings-Urlaubsort. Dasselbe Konzert am Vortag. Dieselbe Narbe am Finger. Dieselbe Vorliebe für einen bestimmten Tanz, in meinem Fall dem Langsamen Walzer.
 
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Gast

  • #10
Es brauchte nur einen Blick. Es war etwas von mir selbst, das ich in ihm erkannte - in seinen Gesichtszügen, in seiner äußerlichen Unberührbarkeit, in dem Begehren in seinen Augen.
 
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Gast

  • #11
beim letzten Mal "dauerte der Kontakt" nicht lange: verliebt auf den ersten Blick! ABER leider war diese Liebe sehr schmerzhaft... und endete abrupt.
Und nun habe ich Angst mich wieder zu verlieben und bleibe längere Zeit auf Distanz. Noch mehr, wenn der andere widersprüchliche Signale sendet. Ich will erst mehr vom anderen sehen, seine Einstellung kennen, insbesondere was Beziehungsfragen angeht. Deshalb "dauert der Kontakt" nun länger bis ich mich verliebe. Aber ein latentes Verliebtsein muss schon vorhanden sein, damit ich jemanden näher kennenlernen möchte...
 
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Gast

  • #12
wieso kann ich nicht sagen. Aber die Dame war nicht gerade eine Frau mit überdimensionaler Schönheit. Gefunkt hat es beim zweiten Sehen. Auf jeden Fall war da eine Offenheit, eine Grundstimmung, mich überhaupt verlieben zu können. Abends schreiben wir leidenschaftlich, morgens eher sachlich. Daher sind ONS auch so enttäuschend am nächsten Tag.

Meine letzte Liebe hat mich viele wache Nächte gekostet, als wir zusammen kamen, baute sich das Ganze innerhalb weniger Monate ab. Das letzte Mal verliebte ich mich vor 11 Jahren, davor lag die Zeitspanne noch höher und davor war das mehr Teenie-Hormon - geprägt.
 
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Griet

  • #13
Als wir uns nach monatelangem Schreiben erstmals in die Augen sahen, war es um mich geschehen: dieses Strahlen, diese Tiefe.. Es war von Anfang an gleich etwas sehr Vertrautes zwischen uns, das ich nicht erklären kann. Ich habe mich einfach sofort sehr wohl in seiner Nähe gefühlt, er war witzig (Lausbub) und charmant. Mir kam nach diesem 1. Abend der Gedanke, dass "der es für mich sein könnte".
Der 2. Abend mit ihm war (fast) genau so super. Ich war auf Wolke 7.

Leider hat sich beim 3. Date abgezeichnet, und 4. Treffen endgültig gezeigt - so überraschend nach diesem tollen 1. Treffen - dass es nichts mit uns werden kann. Irgendwas an ihm war seltsam.
Und alles was dann noch folgte war komplett ernüchternd.
 
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Gast

  • #14
Es brauchte nur einen Blick. Es war etwas von mir selbst, das ich in ihm erkannte - in seinen Gesichtszügen, in seiner äußerlichen Unberührbarkeit, in dem Begehren in seinen Augen.
Das ist ein Zitat aus "9 1/2 Wochen" mit Mickey Rourke und Kim Basinger.
Im Übrigen eine ziemlich banale Aussage, denn man erkennt immer etwas von sich selbst im anderen. Das ist auch die Bedingung der Möglichkeit von Empathie und Projektion. Auch Bedingung für das Verlieben, aber keine hinreichende.
 
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Gast

  • #15
Im Übrigen eine ziemlich banale Aussage, denn man erkennt immer etwas von sich selbst im anderen. Das ist auch die Bedingung der Möglichkeit von Empathie und Projektion. Auch Bedingung für das Verlieben, aber keine hinreichende.
...so banal ist das nicht: man muss sich selbst kennen (und lieben) um etwas von sich im anderen erkennen zu können! Doch das ist ja das Drama: viele kennen sich selbst nicht wirklich. Oder sie können das, was ihnen entspräche, nicht leben.
Und man muss sich selbst auch weitgehend lieben - denn sonst werde ich das, was der andere mir ggf. spiegelt, nicht lieben, sondern hassen, und mich logischerweise nicht verlieben. Wenn sich jemand grundsätzlich nicht oder nicht mehr verlieben kann, dann muss er auch an seinem Selbstwertgefühl arbeiten...
 
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Gast

  • #16
Das letzte Mal war es bei einem Mann, den ich zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Jahre flüchtig kannte. Er lief an mir vorbei, schaute zu mir, unsere Blicke trafen sich... und dann passierte etwas zwischen uns. Er lächelte mich an, auf eine unverschämt-sexy Art und Weise, und ich hatte das Gefühl, als ob er zu mir sagen würde "hey, Kleine, du und ich, das wär's doch...". Seine Stimme war so deutlich in meinem Kopf, dass ich meinte, dass er diesen Satz laut zu mir gesagt hatte. doch das war natürlich nicht der Fall. Ich war völlig perplex in diesem Moment, konnte - und kann bis heute - mir dieses Erlebnis nicht wirklich erklären.
Zwei Tage später habe ich mir eingestanden, dass ich mich in diesem Moment verliebt hatte. Heftiger, als ich es bis dato erlebt hatte...
 
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Gast

  • #17
Sie war bildschön. Viele Männer hätten das wohl nicht ganz so gesehen. Mir fiel das aber plötzlich auf. Stimmt auch. Und genau da war ich erledigt. Gedauert hat mein Schmachten etwa fünf Monate, wir sahen uns in grossen Abständen acht Mal in der Zeit. Es war ganz alltäglich zwischen uns, aber danach war ich jedesmal irgendwie high. Und das hielt sich im Prinzip bis zum nächsten Mal. Es war etwas in ihrem Wesen, in ihren Augen. Aber es war nur eine Inspiration und eine Phantasie. Am Ende reagierte sie auf eine harmlose Initiative von mir doppelt falsch (charakterlich mies). Ich musste meinen Irrtum leider eingestehen und fiel aus meiner Wolke. m
Aha, erst das Mädel auf ein Podest stellen, und dann hat sie doch "Fehler".. Wie scheusslich aber auch! Wie wäre es mit etwas mehr Realitätsnähe? Mir wurde nach einer Absage auch mal "charakterlich mies" unterstellt. Dabei hatte ich einfach ganz plötzlich kein Interesse mehr an diesem Mann. Ich wusste leider nicht, wie ihm das signalisieren, da er mich (wie du) total idealisiert hatte. Mich sah er irgendwie gar nicht.. Verunsichernd. Surreal. Wie hätte ich mich da in ihn verlieben können? Daher wollte ich ihn zum Beenden auch nicht mehr sehen. Ich wünschte dennoch, dass ich ihn hätte sanfter landen lassen können. Aber wie? Extra habe ich alles "vernebelt", um ihm, wie ich dachte, nicht weh tun müssen. Etwas Gutes hatte es für ihn: Ich bin mir nämlich sicher, dass ich ihn damals inspirierte - zumindest dazu, nach diesem Schmerz ganz schnell ein bodenständiges Lieschen Müller zu heiraten. Und ich - bleibe (s)eine Phantasie.