• #61
Dass der Mann nervös sein kann bei der ersten sexuellen Begegnung mit einer neuen Frau, daran scheinst du nicht zu denken!

Oder auch andersrum viele Männer beklagen sich Jahre später wie sexuell toll ihre Frau zu Beginn war, experimentierfreudig und liebeshungrig, um Jahre später nur 1x in drei Monaten Sex zu wollen.

Eine Frau kann sich sexuell anfangs auch anstrengen und viel Mühe geben, um den Mann sexuell zu befriedigen und so an sich zu binden. Eine solche Frau ist eine pure Verheissung für die Zukunft, die sich später als eine Mogelpackung entpuppte.
Haben wir hier schon mehrfach gelesen.
Wenn Sex am Anfang als "Test" vollzogen wird, finde ich das (persönlich) schon sehr merkwürdig. Zumal, wie Mandoline richtig anmerkt, gerade am Anfang Nervosität ins Spiel kommen kann - paradoxerweise umso mehr, je mehr man(n) für die Frau empfindet.
 
  • #62
Ich denke die entscheidende Frage ist, was macht Sex gut, auch auf lange Sicht. Die Liebe füreinander? Oder körperliche Passung, ähnliche Vorlieben, ähnliche Offenheit, ähnlicher Umgang damit?
Es kann passieren, dass man später feststellt, dass man zwar sexuell sehr gut zusammen passt und harmoniert, aber es stellt sich dann heraus vielleicht bereits nach zwei Monaten, dass man in den anderen Bereichen überhaupt nicht zusammenpasst.

Aufgrund der Distanz (es war eine Fernbeziehung, die ich hatte) konnten wir uns nicht langsamer besser kennen lernen, so dass auch wir beide sehr früh mit körperlichen Intimitäten begonnen hatten. Und was soll ich dazu sagen? Die Sexualität war nicht der Hammer die erste Nacht aber wie gaben uns Chance und wie sahen uns immer wieder und regelmässig und führten eine Beziehung. Wir beide wollten eine feste verbindliche Beziehung und mein Exfreund hatte sich sogar Gedanken gemacht mit mir zusammen, in eine Wohnung zu ziehen.

Der Haken an der ganzen Sache: die Sexualität war zwar extrem schön, erfüllend und erstaunlicherweise kamen wir beide sehr oft zeitgleich zum Höhepunkt, was äusserst selten ist und was ich danach sehr selten erlebt habe mit einem anderen Freund aber ich stellte fest, dass dieser besagte Freund ein Alkoholproblem hatte, einen sehr schwierigen Charakter (eine Freundin vermutete Narzissmus), er war sehr rechthaberisch und auf sich selbst bezogen, brach bei Kleinigkeiten in Wut aus und war gar nicht bereit, eine Therapie zu machen, obwohl ich ihm, eine zu seinem Wohl empfohlen hatte.

Nein, er hätte mich nicht verlassen denn er war auch sehr anhänglich und treu. Doch was nutzt der mir all das und die beste Sexualität wenn es sich ansonsten alles um seine "kindlichen" Bedürfnisse drehte? Schaute ich mal eine interessante Sendung im Fernsehen, so fühlte er sich schon vernachlässigt und ungeliebt.

Abgesehen davon fiel er durch seinen Negativismus und Beschimpfungen über die anderen Leute auf: alle waren Idioten und schlecht, die ganze Welt nur er war der Tollste unter der Sonne.

Mit schnellem Sex kannst du niemals die partnerschaftliche Passung herausfinden, denn ein Mensch verbringt nicht 24 h im Bett mit dem Partner! Wenn es nur im Bett passt, dann erreicht ein Mensch niemals das, was er sich wünscht: einen vernünftigen, hilfsbereiten, verständnisvollen und empathischen Lebenspartner.
 
M

Mooseba

  • #63
Man sollte als erwachsene Menschen schon mindestens ein halbes Jahr mit dem Sex warten, auch wenn beide früher schon gern würden. Zu schneller Sex ist ohne Sinn und Verstand und zeigt somit Unreife und mangelnde Impulskontrolle.

(m,33)
 
  • #64
Am Anfang ist doch alles irgendwie ein Test. Man registriert tausend Sachen beim Anderen - wie verhält er sich in allen möglichen Situationen - und zieht daraus seine Schlüsse.

Oder auch andersrum viele Männer beklagen sich Jahre später wie sexuell toll ihre Frau zu Beginn war, experimentierfreudig und liebeshungrig, um Jahre später nur 1x in drei Monaten Sex zu wollen.
Und warum? Weil in diesen Fällen die Frau gut ist und der Mann nicht und ihm fällt das noch nicht einmal auf. Wahrscheinlich sind das dann die Szenarien, in denen der Mann irgendwann fremdgeht, weil seine böse Frau ihn nicht mehr ranlässt. Was schief gelaufen ist, kapiert er gar nicht.

Darum, Mädels, testet den Mann! Warten lassen ist ja im Grunde auch ein Test, nur leider sichert der nur, dass der Mann es ernst genug meint, aber nicht, dass man dann auch Spass im Bett hat.

Wenn ich mir hier die ganzen Antworten so anschaue - ich denke es wäre vielleicht eine Lösung des Dilemmas, dass die Frau Sex in der Beziehungsanbahnung genauso wertet wie viele Männer: Noch kein "Vertragsschluss" (= Beziehung), sondern noch Testphase.
Und Wahlmünchner hat hier etwas ganz Schlaues gesagt, was mir so bisher noch nicht bewusst war: Wenn der Sex gut ist, dann besteht die Gefahr, dass man die meist neben Arbeit und Kindern knapp bemessene gemeinsame Zeit hauptsächlich im Bett verbringt und das Kennenlernen ansonsten stockt.
 
  • #65
Und warum? Weil in diesen Fällen die Frau gut ist und der Mann nicht und ihm fällt das noch nicht einmal auf.
[...]
Darum, Mädels, testet den Mann! Warten lassen ist ja im Grunde auch ein Test, nur leider sichert der nur, dass der Mann es ernst genug meint, aber nicht, dass man dann auch Spass im Bett hat.

Wenn ich mir hier die ganzen Antworten so anschaue - ich denke es wäre vielleicht eine Lösung des Dilemmas, dass die Frau Sex in der Beziehungsanbahnung genauso wertet wie viele Männer: Noch kein "Vertragsschluss" (= Beziehung), sondern noch Testphase.
Und Wahlmünchner hat hier etwas ganz Schlaues gesagt, was mir so bisher noch nicht bewusst war: Wenn der Sex gut ist, dann besteht die Gefahr, dass man die meist neben Arbeit und Kindern knapp bemessene gemeinsame Zeit hauptsächlich im Bett verbringt und das Kennenlernen ansonsten stockt.
Mensch, Natali5! Meinst Du das ernst? Hast Du schon mal über folgenden Satz nachgedacht:
"quid quid agis, prudenter agis, et semper recipe finem"?
Du darfst doch machen was Du willst. Aber warum willst Du hier unbedingt andere Menschen beeinflussen mit Deinen Ideen, die jedenfalls auf mich sehr unausgegoren und unreif wirken?
 
  • #66
Du darfst doch machen was Du willst. Aber warum willst Du hier unbedingt andere Menschen beeinflussen mit Deinen Ideen...
Danke. Genau das denke ich mir auch schon seit Beginn der Diskussion.

Menschen sind unterschiedlich, das zeigt auch diese Diskussion hier, in der dir viele - Männer und Frauen - ihre persönliche Meinung mitgeteilt haben. Sie haben dir hier Einblick in ihre Gefühle gegeben und die daraus resultierenden Handlungsmotive erklärt.
Du hast leider nur herausgelesen, was du lesen wolltest (u.a. dass nur die Frauen zeitigen Sex ablehnen - da solltest du noch mal genau nachsehen, mir sind zumindest auch zwei Antworten von männlichen Teilnehmern aufgefallen und mir fallen noch ein paar mehr Forenteilnehmer ein, die das ähnlich sehen) und möchtest die anderen "bekehren", sich so zu verhalten wie du selbst. Das fängt eigentlich schon im Eröffnungsposting an, in dem du andere Einstellungen zu diesem Thema als "nicht mehr zeitgemäß" abwertest. Und das, wo dir eigentlich alle sagen, dass du deine Entscheidungen treffen kannst - aber lass es bitte, deine Meinung anderen Menschen aufzudrängen und sie zu irgendwas zu nötigen, das ist gerade bei diesem Thema nämlich sehr schädlich.
 
  • #67
...Darum, Mädels, testet den Mann!...
...Wenn ich mir hier die ganzen Antworten so anschaue - ich denke es wäre vielleicht eine Lösung des Dilemmas, dass die Frau Sex in der Beziehungsanbahnung genauso wertet wie viele Männer: Noch kein "Vertragsschluss" (= Beziehung), sondern noch Testphase...
Mensch, Natali5, danke für Deine Aufforderung und Erinnerung.
Nur - mir ist ein Mann sympathisch, ich mag ihn kennen lernen, und dann entwickelt es sich - ergebnisoffen. Kann sein, ich stelle fest, dass es nicht mehr als eine Anfangssympathie war, kann sein, dass es zu eine Partnerschaft führt. Wobei das sich gegenseitig kennen lernen nie aufhört, nur das Tempo wird deutlich langsamer.

Aber Testphase? Soll ich dazu die passenden Fragebögen und Testverfahren (auch als Spielchen interpretier- und wahrnehmbar) entwickeln? Eine Liste anlegen, und wenn die Performance gut ist, dann gibt es einen Vertrag = Beziehung? Mit Aushandeln der Konditionen? Ironie off.

Bis dato habe ich weder ein Dilemma erlebt, noch hat mich Marktwert interessiert, noch führe ich Tests durch, noch ist eine Beziehung für mich ein Vertrag.
Ich lerne kennen - alles andere ergibt sich, so wie. es beidseitig stimmig ist und wie sich beide damit wohl fühlen. Und das Ganze basiert auf Freiwilligkeit, nicht auf Verpflichtung.
Ach - und ich möchte genauso wenig "getestet" werden - bin doch nicht auf dem Viehmarkt.

...Du darfst doch machen was Du willst. Aber warum willst Du hier unbedingt andere Menschen beeinflussen mit Deinen Ideen...
Genau so.
Und ich mache es so, wie es für MICH stimmig ist.
Nicht bekehrbar - sorry.
 
  • #68
Ich denke die entscheidende Frage ist, was macht Sex gut, auch auf lange Sicht. Die Liebe füreinander? Oder körperliche Passung, ähnliche Vorlieben, ähnliche Offenheit, ähnlicher Umgang damit?
Für mich: beides zusammen. Ein Mann, für den ich keinerlei romantische/zärtliche Gefühle habe, der kann mich so "perfekt" anfassen, wie er will - berühren wird er mich nicht. Ich kann dann zum Höhepunkt kommen, aber innerlich bleibe ich kalt. Bei einem solchen lieb-losen Höhepunkt erlebe ich eine Abspaltung der körperlichen Empfindungen vom seelischen Erleben.

Aber: ich habe offenbar eine andere Definition von "Verliebtheit" als viele Andere hier. Ich meine damit nicht große Vertrautheit aufgrund gemeinsamer Erlebnisse und tiefgründiger Gespräche o.ä. Verlieben kann ich mich, ohne viel von einem Menschen zu wissen, weil sein Auftreten irgendeine verborgene Saite in mir zum Klingen bringt. Andere würden das vielleicht eher als "Schwärmerei" bezeichnen. Ich finde dieses Gefühl aber ausreichend, um mit einem Mann ins Bett zu gehen. Es geht mir nicht darum, dass er einen tollen Lebenspartner abgibt, sondern darum, bei seinem Anblick, beim Klang seiner Stimme etc. dahinzuschmelzen. Dann BEGEHRE ich ihn (Verliebtheit nenne ich es, weil mich bei solchen Männern IMMER auch die Seele interessiert).

Und diesem Begehren würde ich nachgeben. Auch wenn völlig offen ist, was draus wird; auch auf die Gefahr hin, verletzt zu werden.

Hier (oder wars in einem anderen Thread?) schrieb eine Frau, dass sie sehr viele Männer sexuell anziehend findet, aber nur wenige geistig/seelisch kompatibel. Ein Mann, den sie körperlich anziehend findet, wäre also für sie nichts Besonderes. Und sie sähe keine Veranlassung, mit einem Mann ins Bett zu gehen, der für sie nichts Besonderes ist.

Nun - bei mir ist es gerade umgekehrt. Ich kenne viele Männer, mit denen ich gut reden kann, die kompatible Interessen und Einstellungen haben, mir z.T. sogar extrem ähnlich sind. Dass ein Mann mich körperlich wirklich anzieht - und damit meine ich nicht nur ein attraktives Äußeres - passiert mir hingegen extrem selten. Für mich ist das etwas ganz Besonderes!

Die Chance, mit so einem Mann zu schlafen, würde ich mir nicht entgehen lassen, denn die kommt so schnell nicht wieder.
 
  • #69
Und warum? Weil in diesen Fällen die Frau gut ist und der Mann nicht und ihm fällt das noch nicht einmal auf. Wahrscheinlich sind das dann die Szenarien, in denen der Mann irgendwann fremdgeht, weil seine böse Frau ihn nicht mehr ranlässt. Was schief gelaufen ist, kapiert er gar nicht.

Darum, Mädels, testet den Mann! Warten lassen ist ja im Grunde auch ein Test, nur leider sichert der nur, dass der Mann es ernst genug meint, aber nicht, dass man dann auch Spass im Bett hat.
Wer sagt, dass der Mann schlecht war und nicht die Frau den Mann mit Sex in eine Beziehung geködert hatte und als ihn sicher an der Angel glaubte, liess sie ihn ein wenig (lange, länger) zappeln?

Was nutzt dir - wie bei mir - der gute Sex und der Spass im Bett, wenn ansonsten gar nichts harmonierte? Ausser du möchtest nur eine sexuelle Affäre ohne Zusammenziehen. Mit ihm wäre ich nie zusammen gezogen. Er sehr schwierig zu ertragen bzw. seine anstrengenden Charaktereigenschaften. Er redete auch noch fast immer und liess niemanden zu Wort kommen - mit der Zeit wurde das sehr ermüdend und ich würde dem gar nicht mehr zu, sondern schweifte ab. Ich hätte ihn dir gerne geschenkt :)

Deshalb finde ich Partner, die weit weg entfernt wohnen als ernsthafte Partner sehr schwierig, kennen zu lernen, wenn man sich zu selten sieht und u.U. jedes 2. Wochenende! Das ist auch der Grund, weshalb bei Fernbeziehungen vermutlich die Menschen viel schneller ins Bett gehen,ansonsten zieht sich die Kennenslernphase in alle Ewigkeit.

Für mich kommt nie wieder ein Kandidat infrage der weiter weg als 70 km wohnt, denn spontane Besuche und ganz spontane Unternehmungen gar nicht mehr möglich sind. Man kann nicht mal unter der Woche schnell ins Kino gehen. Je häufiger man sich trifft und in kürzeren Abständen, ohne miteinander ins Bett zu gehen, desto besser lernt man den Kandidaten in Gesprächen kennen und man kann auch zärtlich miteinander sein ohne direkt ins Bett zu gehen. Die Anziehung ist sicherlich von Anfang da und das spüren beide gegenseitig und auch der Körpergeruch stimmt meistens dabei und so kann man davon ausgehen, dass es auch sexuell harmoniert.

Irgendwann wenn die Zeit reif ist schlafen beide miteinander.
 
  • #70
Es ist doch immer wieder so, dass sehr konservative Leute am besten sogar 6 Monate warten wollen. Das habe ich hier mehrfach gelesen. Von dieser Fraktion wird dann auch mit dem Finger auf all jene gezeigt, die selbstverständlich nach ein paar Dates Sex haben wollen.

Ich hatte die längsten Beziehungen mit modernen, selbstbewussten Frauen die genau so viel Spaß an Sex hatten wie ich. Wer Monate lang warten will findet dafür sicher ein paar Chorknaben die selbst eher 6 Jahre warten wollen. Ein Mann mit Optionen der Frauen selbst aktiv auswählt würde da nie mitmachen.

Meine Freundin ist 12 Jahre jünger, gepflegt, eine feine, liebenswerte, verlässliche und sehr sexuelle Frau. Wir hatten beim 5. Date das erste Mal Sex an einem verlassenen See im Sommer. Das war aufregend, romantisch und ich denke selbst heute immer wieder daran. Selbstbewusste Frauen würden so einen unvergesslichen Augenblick nicht in ihren konservativen Ängsten ertränken und kaputt machen. Wir mochten uns und eins kam zum anderen. Ich war immer mit solchen Frauen zusammen. Ein Mann will eine aufregende, leidenschaftliche Frau an seiner Seite. Keine Nonne.
 
  • #71
Die FS:

Nochmal: Ich danke für jede Antwort, die hier erfolgt ist, schon allein deshalb, weil sich die Antwortenden über das Thema Gedanken gemacht und ihre Einstellung dazu dargestellt haben. Ich fand jede Antwort interessant, gerade auch die, die es anders handhaben als ich. Die meisten Antworten fand ich stimmig und nachvollziehbar, wenn es hier eine Gefällt-mir-Funktion gäbe, hätte ich die bei den meisten Antworten genutzt.

Ich bitte aber darum, dass man sachlich bleibt und nicht zu Entwertungen greift, so wie es hier einige (wenige) machen. Das ist schlechter Diskussionsstil - eine andere Meinung gefällt einem nicht, darum versucht man den anderen zu entwerten, damit auch dessen Meinung nichts mehr wert sein kann. Wer sich schon mit Kommunikation auseinandergesetzt hat, weiß was ich meine. Das ist nicht konstruktiv und verhilft der eigenen Meinung nicht zu mehr Gewicht.

Ich habe hier keine andere Einstellung in irgendeiner Weise angegriffen. Meine Eingangsthese war nicht, dass lange Warten mit Sex nicht mehr zeitgemäß ist und damit die, die es so handhaben, nicht mehr zeitgemäß sind, sondern dass es nicht mehr zeitgemäß ist, dass eine "ordentliche" Frau mit Sex warten muss, auch wenn sie das gar nicht möchte. Die meisten haben das auch so verstanden und dargelegt, was es für sie persönlich braucht, damit man sich auch körperlich näher kommt. Da ist die Bandbreite groß und es gibt mE kein richtig oder falsch, denn alle Einstellungen haben ihre Vor- und Nachteile, wie umfassend dargelegt worden ist und selbstverständlich ist Grundvoraussetzung, dass man nur das tut, womit man sich auch wohlfühlt. Einige wenige haben meine Einstellung missverstanden als einen insgesamt unverantwortlichen Umgang mit Sex, mit ständig wechselnden fast fremden Partnern ohne Safer Sex etc. Wenn das meine Einstellung wäre, dann wäre diese gefährlich, dem stimme ich zu. Ist sie aber nicht.
 
  • #72
Sobald ein Mensch dem Sex eine überdimensionale Note im Bereich echter Partnerschaft einräumt hat er verloren.
Super Sex gibt es nicht auf Dauer, es gibt Flauten, Pausen, Krankheiten und Stress, der auch mal länger dauern kann.

Was macht da ein Mensch, dem Sex ja sooo wichtig ist?
Hm, fremdgehen wäre da eine Lösung.

Und da sind wir beim Thema, sind solche Menschen überhaupt für eine treue, langjährige Partnerschaft geschaffen?

Ich denke nein, somit sollte dem Wesen, der Seele, dem Geist und dem Intellekt eines "zukünftigen" Partners mehr Gewicht gemessen werden als dem kurzen sexuellen Zwischenspiel, davon sind Küsse und Zärtlichkeiten ausgenommen, dies kann es immer geben.

Der sexuelle Akt an sich wird auf ein Podest gehoben, wohin der nicht gehört, sofern man nicht nur seinen Trieb abbauen will, aber dafür braucht es keine Partnerschaft.
 
  • #74
Wenn ich mir hier die ganzen Antworten so anschaue - ich denke es wäre vielleicht eine Lösung des Dilemmas
Welches Dilemma? Falls da für dich ein Dilemma vorliegt, kannst du das gern ganz nach deinem Belieben lösen.
Für mich existiert da aber keins, also muss ich auch nichts ändern.

Ein Mann will eine aufregende, leidenschaftliche Frau an seiner Seite. Keine Nonne.
Nicht "ein Mann", sondern du. Selbst hier im Thread haben sich einige Männer geäußert, die eben anders vorgehen als du.
Außerdem gibt es eine ganze Menge Schattierungen zwischen sehr sexuell und Nonne - da sollte so ziemlich für jeden was dabei sein.
Selbstbewusst - und vor allem selbstbestimmt - kann eine Frau auch sein, wenn sie nicht beim 5. Date mit einem Mann schläft. Mir hängt es gründlich zum Hals heraus, als prüde und nicht selbstbewusst abgestempelt zu werden, nur weil ich Sex als Krönung der Liebe betrachte und nicht als Billigwährung, die ich mit jedem potentiellen Partner austausche.
 
  • #75
Wer andere Frauen für ihre selbstbestimmten, gefühlsbasierten Entscheidungen beschimpft, der offenbart, dass er selbst Sex als Mittel zum Zweck einsetzt: nämlich als Mittel, um sich auf- und andere abzuwerten. Und es scheint leider wenige Menschen zu geben, die diese Selbstdarstellung über Sex nicht nötig haben. Ich finde es verdammt traurig, dass die "schönste Nebensache der Welt" derart instrumentalisiert wird.

Mir hängt es gründlich zum Hals heraus, als prüde und nicht selbstbewusst abgestempelt zu werden, nur weil ich Sex als Krönung der Liebe betrachte und nicht als Billigwährung, die ich mit jedem potentiellen Partner austausche.
Dieser Satz offenbart die ganze Absurdität solcher Diskussionen. Die eine Seite regt sich darüber auf, dass ihre Einstellung nicht respektiert wird, wertet aber im selben Atemzug andere Einstellungen ab.

Für viele Frauen, die früh mit Männern ins Bett gehen, ist Sex eben KEINE "Billigwährung"; es ist überhaupt keine Währung, sondern ein genussvolles Erlebnis, dem man sich ohne Zaudern und Abwägen hingibt, weil man weiß, dass das Leben verdammt kurz ist.

Wenn eine Frau einfach Zeit braucht, um rein gefühlsmäßig mit einem Mann warmzuwerden und überhaupt Lust zu entwickeln, ist das natürlich vollkommen in Ordnung. Auch für solche Frauen ist Sex keine Währung; sie taktieren nicht, sondern folgen ihrem Bauchgefühl.

Eine Währung ist Sex für Frauen, die extra lange abwarten, obwohl die Lust längst da ist, weil sie Garantien haben und "anständig" rüberkommen wollen. Oder für solche, die mit einem Mann ins Bett gehen, obwohl sie ihn (noch) nicht wirklich begehren. Beide Gruppen folgen nicht ihrem Bauchgefühl, handeln nicht selbstbestimmt, sondern machen die (vermuteten!) Erwartungen der Männer zur Grundlage ihrer Entscheidung.

Oft werden Frauen zu Unrecht in eine dieser beiden Schubladen gesteckt.
 
  • #76
Es ist doch immer wieder so, dass sehr konservative Leute am besten sogar 6 Monate warten wollen. ... ... Wer Monate lang warten will findet dafür sicher ein paar Chorknaben die selbst eher 6 Jahre warten wollen. Ein Mann mit Optionen der Frauen selbst aktiv auswählt würde da nie mitmachen. ... ... Ein Mann will eine aufregende, leidenschaftliche Frau an seiner Seite. Keine Nonne.
Ich empfinde diesen Beitrag ähnlich wie manche Einlassung der FS als sehr anmaßend. Ihr dürft doch Euer Leben frei nach Eurem Gusto gestalten! Warum geht es nicht ohne Abwertung ("Chorknaben", letztes Jahrhundert, "6 Jahre warten"), verknüpft mit der Unterstellung, etwas selektiver vorgehende Menschen (hier: Frauen!) seien wohl nicht "aufregend, leidenschaftlich"? Und was hat es mit meinen "Optionen" zu tun, ob ich (als Mann) schnellen Sex suche oder nicht? Das spielt doch nur dann eine große Rolle, wenn mir in der Manier von "Pick-Up-Artisten" das Vö***n wichtiger ist als die Frau (statt umgekehrt).
 
  • #77
Meine Freundin ist 12 Jahre jünger, gepflegt, eine feine, liebenswerte, verlässliche und sehr sexuelle Frau. Wir hatten beim 5. Date das erste Mal Sex an einem verlassenen See im Sommer. Das war aufregend, romantisch und ich denke selbst heute immer wieder daran. Selbstbewusste Frauen würden so einen unvergesslichen Augenblick nicht in ihren konservativen Ängsten ertränken und kaputt machen. Wir mochten uns und eins kam zum anderen. Ich war immer mit solchen Frauen zusammen. Ein Mann will eine aufregende, leidenschaftliche Frau an seiner Seite. Keine Nonne.
Nach dem 5. Date Sex zu haben, ist nicht unüblich und laut einigen Frauen und Männern wäre diese Frau eine Nonne :) weil auch zu spät. Du bist auch nicht von der ganzen eiligen Fraktion.

Doch Spass beiseite.

Wer sagt bitte, dass eine Frau, die vielleicht erst nach drei Monaten mit einem Mann schläft, keinen Spass, Freude an der Sexualität hat und sie voll und ganz geniesst?

Mit der Sexualität zu warten und sie dann später, sobald die Gefühle gegenseitig und stark genug sind, leidenschaftlich zu leben und auszuleben sehe ich keinen Zusammenhang. Das eine (das Abwarten und Beobachten) schliesst das andere (Freude, Spass am Sex) nicht aus, zumal während der Sexualität immer Glückshormone ausgeschüttet werden - und wer möchte nicht glücklich sein?

Geschlechtsverkehr zu haben, heisst auch nicht umsonst umgangssprachlich "jemanden beglücken."

Gerade Menschen, welche die Sexualität als Ausdruck ihrer Zuneigung, Gefühle und Liebe sehen, sind seelisch leicht verletzliche Menschen und wollen sich schützen, indem sie sich nicht zu früh einlassen. Darum möchten sie lieber zuerst das gegenüber besser kennen lernen aber nicht, weil sie selbst sich nichts aus körperlicher Liebe machen. Für sie ist die Sexualität der beste Weg, dem Partner emotional nahe zu kommen.

Nur Menschen, die in der Sexualität einen reinen biologischen Trieb sehen, denn es emotions- und kopflos auszuleben gilt, wie in der Tierwelt, können es kaum erwarten mit jemandem ins Bett zu gehen und auch genauso schnell wieder auseinander zu gehen - denn der Sexualtrieb wurde befriedigt und man(n) zieht weiter.
 
L

Lisachen

  • #78
Für mich ist die Sexualität wie eine Treppe mit vielen Stufen. Ich kann nicht wenn ich ganz unten stehe auf die höchste Stufe springen und bei mir begann immer alles mit einer Umarmung und war immer auch ein Prozess, der sich nach und nach entwickelte. Man kann m. E. die Vertrautheit nicht sofort herstellen und auch diese entwickelt sich langsam und so war es immer so, dass ich erst verliebt war, dann kam die Vertrautheit und viel Später kam Sex dazu. Aber ich habe es nie geplant, nie vor oder während meiner Ehe. Mein Mann und ich hatten immer Sex, wann wir Lust hatten und es gab nie ein Fahrplan oder Terminvereinbarung oder Besprechungen darüber und das fand ich immer sehr schön.
 
  • #79
Die Erkenntnisse die ich über den Sex von einem Mann bekomme sind nicht relevanter als die die ich übers Knutschen und Kuscheln bekomme
Also warum sich freiwillig in Gefahr und Leid bringen?
… Vielleicht, weil Sex etwas unglaublich Tolles und Befriedigendes sein kann, was einem unglaublich viel geben kann, sogar nachhaltig?
Sex ist für mich daher nicht mit Knutschen und Kuscheln zu vergleichen.

Nein, im Ernst, die von dir, sehr treffend geschilderte Erfahrung, nach Monaten voll gutem Sex festzustellen, dass man in einer Affäre gelandet ist, weil der Mann sich nicht verliebt hat, habe ich leider auch schon gemacht.
Aber ich bereue trotzdem keine dieser Erfahrungen. Denn was wäre die Alternative gewesen? Ich hätte mich sexuell nicht auf den Mann eingelassen. Dann hätte ich aber wunderschöne sexuelle Erlebnisse in meinem Leben nicht gehabt! Klar, ist das Leid der Preis dafür gewesen, aber bezahlt man nicht für alles einen Preis im Leben?
Nein, rückblickend möchte ich diese Erfahrungen nicht missen!

w50
 
  • #80
#22 spricht mir aus der Seele.
Von daher habe ich auch von einem schönen Traum des sinnlichen und doch respektvollen Verbandeltseins auch ohne feste Beziehungsabsichten sehr schnell Abstand genommen.
Momentan flirtet ein Mann mit mir, den ich auch attraktiv finde, und es kostet mich Mühe, meine Hand wegzuziehen, wenn er sie scheinbar unabsichtlich streifen will, und aus dem Raum zu gehen, wenn er mir immer näher kommt. Tatsächlich steigert das seine Verliebtheit deutlich, was ich eher traurig finde. Ich fände eine langsame und reizvolle, aber entspannte gegenseitige Annäherung wunderschön. Hat nur nie, wirklich nie zum Erfolg geführt. Der Mangel erzeugt die Sehnsucht, nicht der Mensch an sich. schade...
 
  • #81
Für viele Frauen, die früh mit Männern ins Bett gehen, ist Sex eben KEINE "Billigwährung"; es ist überhaupt keine Währung, sondern ein genussvolles Erlebnis, dem man sich ohne Zaudern und Abwägen hingibt, weil man weiß, dass das Leben verdammt kurz ist
Wahre Worte!
Zudem, wer sagt denn, dass ein Mann, den man hinhalten muss, damit er ein ernsthaftes Interesse entwickelt, dieses dann nicht einfach später verliert, sobald er dann endlich Sex "bekommt"? Ich finde es schade, sich von "Do's" und "Dont's" leiten zu lassen - ich entscheide, wonach mir ist, wann ich Lust habe und wenn das beim ersten Date ist, na und? In meinem Fall ist schon eine langjährige Ehe draus geworden. Das ganze Taktieren mit Sex, Gefühlen zeigen, Dating-Regeln-einhalten, usw. ist sinnlos, weil man den Mann nicht genug kennt, um die Aktion-Reaktion-Konsequenz abzuschätzen. Also, macht euch mal locker.
 
  • #82
Guten Morgen,

Gefühle der Verliebtheit mit ihrer intensiven körperlichen Komponente dienen beim Menschen dazu, die spätere Paarbindung zu festigen. Man kann diese Phase "auslassen", sich bewusst dagegen entscheiden, warten, bis die Verliebtheit wieder abebbt, bis nur noch der Verstand am Ruder steht. Und ja, das Vermeiden von Körperlichkeit über die "Anbahnungsphase" ist dafür ein gutes "Rezept", wahrscheinlich das beste.

Ob dieses Vorgehen "gut" oder "empfehlenswert" ist... scheint mir in erster Linie eine Typfrage. Bei ganz vielen Männern würde ich es als Frau wahrscheinlich auch so machen, gerade wenn ich entsprechend schlechte Erfahrungen gemacht hätte.
Ich selbst bin mir für so eine Quälerei zu schade bzw. erwarte, dass mein Gegenüber meine Qualitäten, meinen Charakter im Zeitrahmen eines "normalen" Kennenlernens, ohne selbstauferlegte Gefühls- und Körperlichkeitskontrolle, erfassen kann.

manchmal
 
M

Mooseba

  • #83
Und was macht ihr Mädels, wenn der Mann sich Zeit lässt... und noch mehr Zeit lässt.... und immer noch wartet, ihr aber schon längst verliebt seid, schon kuschelt und knutscht? Oder er lässt sich Zeit, ihr seid verliebt, dann ist es endlich soweit, der Sex ist schlecht und wird nicht besser? Oder ihr seid schwer verliebt und nach einigen Monaten ist es (endlich?) soweit, aber ihr müsst feststellen, dass er ziemlich schlecht bestückt ist? Seid ihr dann ganz plötzlich nicht mehr verliebt?

(m,33)
 
  • #84
Und was macht ihr Mädels, wenn der Mann sich Zeit lässt... und noch mehr Zeit lässt.... und immer noch wartet, ihr aber schon längst verliebt seid, schon kuschelt und knutscht? Oder er lässt sich Zeit, ihr seid verliebt, dann ist es endlich soweit, der Sex ist schlecht und wird nicht besser? Oder ihr seid schwer verliebt und nach einigen Monaten ist es (endlich?) soweit, aber ihr müsst feststellen, dass er ziemlich schlecht bestückt ist? Seid ihr dann ganz plötzlich nicht mehr verliebt?(m,33)
Als Mann sag ich dir, das kann passieren. Es kann auch sehr häufig passieren, dass es gar nicht erst zum Sex kommt. Frau wird sehr wahrscheinlich anfangen, sich ein paar Fragen zu stellen: worauf und warum wartet der kerl? Stimmt mit ihm oder mir was nicht? Begehrt er mich nicht? liebt er mich nicht? Weiß er nicht, was er will? Ist er schwul, hat er ne Krankheit etc etc. Alles eher keine Gedanken, die ihr Verlangen nach dir steigern werden und dich als Mann attraktiver werden lassen. Evtl. fragen sie dich aber ganz direkt. Was sagsts du ihnen dann eigentlich, warum du unbedingt 6 Monate warten willst bzw. "solltest"? (warum eigentlich nicht 5 oder 8? Und wer hat das festgelegt, dieses "sollte"?)
Zum "bestückt sein" und dessen tatsächlichen Anteil am männlichen Gesamtkunstwerk werden sich die Damen selber am besten äußern können.
 
  • #85
Wieso muss küssen und kuscheln immer was mit Sex zu tun haben?

Sorry, wie grauenvoll, da müsste ich bei jedem Kuss oder in den Arm nehmen einem Mann sofort sexuelle Aktivitäten unterstellen, ganz schön anstrengend.

Für mich gibt es auch Zärtlichkeiten - ohne Sex, weder davor noch danach und auch nicht jeder Mann will sofort, so ein Quark.

Wenn eine Frau "noch keinen Sex will" liegt es meist daran, dass zwar körperliche Attribute gegeben sind, aber mental noch einiges nicht geklärt ist, sie will einfach nicht zu den Frauen gehören, welche sich nach dem Sex wundern, dass er sich nicht mehr meldet.

Sie gehört nicht zu der Fraktion - schnell zu haben und schnell entsorgt.
 
  • #86
Sie gehört nicht zu der Fraktion - schnell zu haben und schnell entsorgt.
Ich seh es genau anders herum. Ganz ehrlich, wenn mich ein Mann abschießt, weil ich "zu schnell" mit ihm Sex hatte, dann zeigt mir das

A) dass er ohnehin kein weitergehendes Interesse an mir hatte und
B) dass er an sich und mich unterschiedliche Maßstäbe anlegt.

Ich finde das Kennenlernen an sich am Anfang viel spannender als den Sex, sodass ich bisher ohnehin nicht bei den ersten Dates viel körperliche Nähe zugelassen hab. Aber wenn es passt und beide wollen, wäre ich die Letzte, die sich Gedanken darüber macht, was eine "ordentliche Frau" zu tun oder unterlassen hat. Leute mit einem solchen Weltbild kann ich nicht ernst nehmen, von daher interessiert mich deren Meinung auch herzlich wenig. Sollte "er" zu diesen Leuten gehören, dann ist wie oben beschrieben der Kelch wenigstens an mir vorbei gegangen.
 
  • #87
Ganz ehrlich, wenn mich ein Mann abschießt, weil ich "zu schnell" mit ihm Sex hatte, dann zeigt mir das

A) dass er ohnehin kein weitergehendes Interesse an mir hatte und
B) dass er an sich und mich unterschiedliche Maßstäbe anlegt.
Es gibt einige Männer hier im Forum, für die eine Frau, die schnell mit Sex dabei ist, für eine Partnerschaft nicht in Frage kommt.
Übrigens legen sie nicht unterschiedliche Maßstäbe an. Sie schreiben alle, dass sie keinen wahllosen Sex haben, sondern dass der zur Liebe und zur Partnerschaft gehört.

Es gibt einige Männer hier im Forum, die eine Frau schnell abschießen, wenn sie nicht gleich mit ihnen intim wird.

Die ersten schreiben durchweg sympathisch. Wenn ich Single und bei EP angemeldet wäre, würde ich mit ihnen Kontakt aufnehmen.

Die zweiten schreiben so, dass es mich graust.

Zu den erstgenannten schreibst du:
Leute mit einem solchen Weltbild kann ich nicht ernst nehmen, von daher interessiert mich deren Meinung auch herzlich wenig. Sollte "er" zu diesen Leuten gehören, dann ist wie oben beschrieben der Kelch wenigstens an mir vorbei gegangen.
An dir geht, fürchte ich, kein Kelch vorbei, sondern die Chance, einen Mann kennen zu lernen, mit dem eine wirkliche Liebesbeziehung, eine ernsthafte Partnerschaft möglich ist.
Schade für dich.
 
  • #88
wenn mich ein Mann abschießt, weil ich "zu schnell" mit ihm Sex hatte, dann zeigt mir das

A) dass er ohnehin kein weitergehendes Interesse an mir hatte und
B) dass er an sich und mich unterschiedliche Maßstäbe anlegt.
Danke. genau so sehe ich das auch. Wenn mich die allzu schnelle Sexbereitschaft einer Frau abstieße, dann käme es erst gar nicht zum Sex mit ihr. Ließe ich mich hingegen darauf ein, wäre dies ein Signal, daß es mich nicht stört, und dabei bliebe es dann auch.
 
K

KG XS

  • #89
vor einigen Jahren hatte ich mal mit einem Mann Sex beim 2. Date mit anschließendem Beziehungsversuch....was übrigens auch er wollte.

Diesen schnellen Sex habe ich bis heute nicht einmal bereut, weil sehr schnell klar war, dass es sexuell niemals passen wird. Ein ständiger Stellungswechsel von seiner Seite, was ich schrecklich fand, außerdem zu wenig bestückt, so dass mein Interesse schnell nach ließ und ich froh war, nicht noch mehr Zeit in die Sache investiert zu haben.
Das einzige, was ich mir vorwerfen kann ist, dass ich ihm nie die Wahrheit für meinen Rückzug nannte.
 
  • #90
Ein ständiger Stellungswechsel ... was ich schrecklich fand, außerdem zu wenig bestückt, so dass mein Interesse schnell nach ließ ....Das einzige, was ich mir vorwerfen kann ist, dass ich ihm nie die Wahrheit für meinen Rückzug nannte.
Wozu hätte das denn gut sein sollen, außer ihn zu demütigen? Die Bestückung lässt sich nunmal leider nicht austauschen. Die zahlreichen Penisvergrößerungstrainings versprechen da m.E. völlig unrealistische Dinge.
Auf die Größe scheints aber einigen doch sehr anzukommen, als K.O.-Kriterium sogar?
Hm, wäre mal n eigenes Thema.