• #1

Wann Sex bei Beziehungsanbahnung?

Hallo liebes Forum,

bestimmt gab es das Thema schon mehrfach, aber so lange lese ich hier noch nicht mit. :)

Das Thema "wann Sex" taucht immer wieder bei anderen Fragen auf und da scheiden sich offensichtlich die Geister sehr. Finde ich äußerst interessant.

Etwas überraschend finde ich, dass anscheinend in vielen Köpfen noch verwurzelt ist, dass eine Frau "die auf sich hält" den Mann warten lassen muss mit dem Sex. Ist das wirklich immer noch der aktuelle Stand? Wie ist das bei den Jüngeren?

Zeitgemäß finde ich das nicht mehr, wegen Pille und so, und ich würde schon aus dem Grunde nicht ewig warten mit dem Sex, da es für mich sehr wichtig ist, dass man auch im Bett harmoniert. Ohne das kann ich mir eine Beziehung nicht vorstellen. Leider ist es aber so, dass (meiner Meinung nach) die wenigsten Männer gut im Bett sind, die meisten haben keine Ahnung was sie tun. Warum sollte ich mich also monatelang mit einem Mann treffen und es entwickeln sich bereits Vertrautheit und Gefühle und dann kommt das böse Erwachen beim Sex. Das wäre doch fürchterlich und viel verletzender, wenn man dann abspringt.

Wie seht ihr das?

w (42)
 
  • #2
Was genau meinst du mit "zeitgemäß finde ich das nicht mehr, wegen Pille und so..." - du weißt aber schon, dass dich die Pille nicht vor Krankheiten schützt, oder?
Ich persönlich brauche und will ein bestimmtes Gefühl und eine gewisse Sicherheit, um mich auf jemanden einzulassen. Das habe ich nicht bei der ersten Begegnung, das entwickelt sich mit der Zeit. Ich finde es übrigens falsch, hier von "warten" zu sprechen. "Warten" impliziert für mich still sitzen und nichts tun. De facto geht es für mich aber viel eher um eine langsame Annäherung. Um ein 'sich Schritt für Schritt kennenlernen", und das ist ein Prozess, der nichts mit "monatelang warten" zutun hat. Auch während diesem Prozess merkt man, ob man harmoniert. Es ist nur nicht ganz so platt.
 
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  • #3
Hallo Natali5, ganz spontan ein "Ufff..." zu dem was Du beschriebenermaßen erlebt hast. Geht es bei Sex denn nicht um Nähe, Vertrauen, Zeit haben, genießen, "Höhepunkt-ok-ist-aber-nicht-ein-Muss", hinspüren, fühlen im Herzen,...und tausend anderen Gefühle? Je früher in einer Beziehung m.E. klar ist und angesprochen wird, dass es "nicht gut" im Bett läuft, umso eher können beide doch dem Impuls im Inneren (den es definitiv gibt) erhobenen Hauptes nachgeben und die Beziehung auflösen....LG, M.
 
N

nachdenkliche

  • #4
Ist mir ehrlich gesagt schleierhaft, was Du bzgl. "wann Sex" mit zeitgemäß, Meinung von Jüngeren, meinst. Zählst Du Dich zu den Jüngeren?
Für mich zählt, was ich möchte. Da gibt es nicht DEN richtigen Zeitpunkt. Zum Sex gehört für mich ganz viel Vertrauen und Sicherheit und das muss wachsen. Gerade WEIL es auch mir in einer Beziehung so wichtig ist. Ich biete mich nicht an, vor allen Dingen nicht so schnell. Das ist mir zu billig, sorry!
Aber das ist meine persönliche Meinung. Was soll das auch mit der Pille zu tun haben? Ich habe nicht nur keinen (erstmal) Sex, weil ich Angst vor einer Schwangerschaft habe, ich brauche die Pille nicht mehr, verstehe ich wirklich nicht.
w61
 
  • #5
Ich denke nicht, dass es an den Männern liegt, die stehen häufig auf schnellen Sex. Die Frauen wollen nicht als Affäre eingestuft werden, weil der Mann sofort denkt, wenn sie mit mir so schnell Sex hatte, dann auch mit anderen.
Und vielen Frauen ist Sex auch nicht so wichtig,
also erstens warten darauf ist nicht problematisch und zweitens wenn der Mann nicht so gut im Bett ist, dann auch kein Beinbruch.
Also dürfte Ihre Betrachtungsweise überwiegend bei den Damen hier auf wenig Verständnis stoßen.
Es gibt dann auch Vorlieben, ich bin auch nicht gut im Bett, da ich oral und anal z.B nicht mag und auch häufigen Stellungswechsel nicht mag, also ich wäre auf Ihrer Seite grundsätzlich weil es zeigt dass der Frau Sex wichtig ist und wichtige Dinge sollte man nicht auf die lange Bahn schieben
 
R

rosenmann

  • #6
Ich bin mal gespannt, wann hier der erste Beitrag erscheint, wo ein halbes Jahr Warten angepriesen wird ;-)

Aber mal im ernst, es gibt absolut keine Regel dafür, allgemein gilt, "wenn es passt". Und das kann am ersten Abend oder nach sechs Wochen sein, wer weiß, was und wie alles so passiert.

Ein Faktor dabei ist für mich z.B., lernen wir uns "zufällig" irgendwo im Alltag kennen, sagen wir im weitesten Sinne über die Arbeit oder im Verein etc., wo erstmal kein offizielles Date stattfindet, dann kann die Anbahnung wirklich lange dauern, weil wir uns eben regelmäßig treffen und langsam besser kennen lernen. Und früher oder später merken im Idealfall Beide, wow, da passiert gerade etwas. Und dann gibt es eine private Verabredung. Wenn es dann bald zum Sex kommt, ist dagegen nichts einzuwenden, denn es war ja schon einige Zeit zum Beschnuppern vorhanden.

Was für frühen oder nicht zu späten Sex spricht ist, wie du schon andeutest, Sex ist wichtig und Kompatibilät absolut nicht selbstverständlich, da können die Gespräche noch so harmonisch sein.

Gegen frühen Sex spricht: Wenn es im Bett gut läuft und da eine gewisse Ebene erreicht ist, kann das ein Weilchen darüber hinweg täuschen, dass es ansonsten eigentlich nicht wirklich passt. Früher oder später kommt das dann raus, dann wars im besten Fall eine vergnügliche Zeit, mehr nicht.

Es gibt kein Idealrezept und keine Methode garantiert lange Beziehungen. Finde heraus, was für dich gut passt!
 
  • #7
Hallo Natali5,
ich kann dir bei deinem Standpunkt (letzter Absatz deines Beitrags) nur zustimmen.
Für mich ist es auch sehr wichtig, wie es sich beim Sex mit einem neuen Partner anfühlt und auf lange Sicht würde ich nicht glücklich werden, wenn es im Bett nicht passt. Ich gehe davon aus, dass sich hier herausstellt, ob die Chemie wirklich stimmt.
Meine Erfahrung ist aber, dass die meisten Männer auch keine große Lust haben, sehr lange damit zu warten.
Die Frage ist vielleicht noch, inwieweit man sich beim Sex gemeinsam entwickeln kann.

LG
Corvina70
 
  • #8
Hört sich für mich an, als hast du gerne schnellen Sex um zu sehen, ob der Mann auch für dich in Frage käme. Ich finde das überhaupt nicht verwerflich, nur meine persönliche Erfahrung ist leider die, dass man von Männern mit denen man schnell Sex hatte (einfach weil es schön war und passte) anschließend sehr gering geachtet wird.

Das ist ein Problem, was in den Köpfen der Männer feststeckt. Und das bekommt man auch nicht heraus. Wenn du als Frau schnell mit einem Mann Sex hast, bekommst du insgeheim alles schlechte von eben diesen unterstellt (geht bestimmt fremd, schlechte Mutter und und und).

Ich wurde immer nur mit genügend Respekt und Achtung behandelt, wenn ich die Männer möglichst lange hab warten lassen. Und da können sich hier einige männliche User auch auf den Kopf stellen - das sind meine Erfahrungen, egal was man(n) hier sagt.

w(28)
 
  • #9
Vielen Dank für die bisherigen Antworten. :)

Erstmal wollte ich meinen Kommentar mit der Pille noch weiter erklären, das war zu knapp. Ich meinte damit, dass erst seit relativ kurzer Zeit (seit dem 20. Jahrhundert) sichere Möglichkeiten zur Verhütung einer Schwangerschaft zur Verfügung stehen und Frauen davor allein deshalb mit Sex zurückhaltend sein mussten, um eine Empfängnis zu verhindern. Es ging beim Sex somit lange Zeit vor allem um verantwortungsvolles Verhalten in Bezug auf Kinder.
Heute ist das durch die Verhütungsmöglichkeiten anders. Dennoch habe ich den Eindruck, dass diese Veränderung noch nicht in den Köpfen angekommen ist. Männer können sofort auf Sex drängen, das wird sogar als männlich angesehen und Frauen dürfen das nicht, dann sind sie billig. Obwohl es für diese Unterscheidung eigentlich keinen objektiven Grund mehr gibt.

Nachdenkliche, ich zähle mich nicht zu den Jüngeren, ich würde gerne wissen, ob sich vielleicht bei dieser Frage etwas verändert hat in den letzten zwanzig Jahren und die heutigen Zwanzigjährigen schon einen anderen Blick auf die Sache haben. Fände ich gut, weil es doch so viele Probleme beim Thema Sex gibt, sieht man ja auch hier im Forum bei vielen Fragen sehr gut.
 
  • #10
Da spielen viele Faktoren hinein, zu den meisten wurde schon viel geschrieben (und gerne auch mal heftig gestritten).
Zuerst ist es wohl schlicht ein Persönlichkeitsmerkmal, also eine recht stabile innere Einstellung. Such mal nach "soziosexuellen Orientierung"... - die individuellen Unterschiede sind viel größer als die geschlechtstypischen.
Dann, aber schon das hängt mit dem ersten Punkt eng zusammen, macht es halt doch einen Unterschied, worum es jeweils geht: Affäre oder stabile Langzeitbeziehung. Aber das hat mit künstlichem "Wartenlassen" (wie Blair anscheinend meint) auch nicht viel zu tun.
 
  • #11
Liebe FS,

Wann immer ein Mann für mich beziehungsinteressant war ließ ich mir viel, viel Zeit mit dem Sex. Bei meinem Mann 3 Monate (da waren wir schon verlobt), bei meinem 2. Lebensgefährten 6 Monate und bei meinem Freund+ fast ein Jahr.
Ich möchte erst den Menschen kennenlernen, dann den Mann.
Natürlich gab es auch interessante, attraktive Männer mit denen ich relativ schnell Sex hatte. Sie waren für mich als Beziehungspartner allerdings durchweg uninteressant.

Was hat die Pille mit der sexuellen "Freiheit" zu tun? Sie schützt vor Schwangerschaft... fein.
Die wenigen Tage im Monat wo dieses Risiko besteht könnte man theoretisch auch enthaltssam sein.....
Vor den diversen fiesen Krankheiten schützt die Pille nicht. Dazu stopft man sich mit überflüssigen Hormonen voll. Wozu nochmal?

Ich selbst lebe nicht monogam, aber ich kläre die Lebensumstände des Mannes, nebst gesundheitlichen Risiken, gern vor dem ersten Sex ab. Und selbst danach wird mindstens ein Jahr umfassend geschützt. Also nicht nur vor Schwangerschaft.
Dies sollte sich jeder Mensch wert sein.

Zum anderen Aspekt Deiner Frage.

Ob man sexuell kompatibel ist, merkt man eh seltenst beim ersten Mal. Und wenn ein Mann mich kennenlernt lass ich ihm und mir auch die Zeit, sexuell über-/voneinander zu lernen.
Dann passt es auch im Bett.
 
  • #12
Meine Meinung ist eben nicht, einen Mann zappeln zu lassen, wenn man selbst den sexuellen Druck nicht mehr aushält, niemand hält einem vom Sex ab.

Meine Meinung ist, nur einen Mann erst mal ohne Sex intensiv kennenzulernen, vor allem seine Beweggründe, sein Leben, seine Gefühlswelt - bevor - es zum Sex kommt.

Dies tun leider die wenigsten Frauen, sie haben schnell Sex und rätseln erst danach, ob er wohl was für sie empfindet, leider zu spät, er meldet sich nicht mehr, oder lässt den Kontakt auslaufen.
Hätte sie mal -vor dem Sex- seine Gefühle ausgelotet müsste sie jetzt nicht über sein "fernbleiben" jammern.

Nun sind Frauen, welche vorschnell zum Sex bereit sind, gerade nicht sensitiv und sensibel, denn eine sensible Frau wartet mit dem Sex, weil der Sex für sie bindend und maßgebend ist, sie will genau wissen, mit wem sie schläft und dafür nimmt sie sich Zeit.

Viele schreiben hier, der schnelle Sex sei nicht der Grund für das Aus in der Kennlernphase, ich frage mich allerdings, wenn dies nicht der Grund ist, warum häufen sich hier die gleichen Fragen immer wieder? Hm...seltsam eben..
 
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  • #13
Letztendlich ist die Antwort in Dir selbst!
Mein Exmann und ich waren damals völlig verliebt. ..aber gerade er wollte warten, als Zeichen dass ich ihm vertrauen kann.
Nach meiner Scheidung hat sich jemand lange Mühe gegeben, zu beweisen dass er der richtige für mich ist. So wie Herakles es beschreibt. ..Nach dem Sex kam. .. Nichts mehr und das obwohl er meinte dass es Wahnsinn gewesen wäre.
Bei meinem langjährigen Exfreund, war die Planung langsam und wurde völlig leidenschaftlich über Bord geworfen.
Danach dachte ich. ..toll aber zu schnell, richte dich drauf ein ihn nie wieder zu sehen.
Im Gegenteil!
Wichtig ist, dass Sex nicht sofort Bindung bedeutet. ..aber er ist ein Wendepunkt!
Gefällig er beiden? Ist er der eigentlich richtig Anfang oder das Ende?
Wichtig ist, dass Du es für Dich richtig machst!
 
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  • #14
Aus meiner männlichen Sicht ist es mir außerordentlich egal, ob eine Frau meint, eine bestimmte Zeit verstreichen lassen zu müssen, bis sie den ersten Geschlechtverkehr zulässt. Wenn ich selbst den Eindruck habe, dass es jetzt genügend Treffen waren und man sich gut genug kennt und ausreichend vertraut ist, um miteinander intim zu werden, es aber dann nicht dazu kommt, so ziehe ich mich ab diesem Punkt einfach zurück. Je nach der Motivation, die die Frau für ihr Verhalten zu haben scheint, kann das mal nach 7 aber auch schon nach 2 Treffen der Fall sein. Meine Erfahrung ist die, dass jede Frau all ihre Vorsätze nämlich sofort ignoriert, wenn es aus ihrer Sicht der passende Mann ist. Und da ich für eine Frau nicht zweite Wahl sein möchte, wie wohl auch keine Frau für einen Mann, bin ich eben weg, wenn es mir reicht und schaue mich weiter um.
Da nützt einer Frau auch all ihr Geplane nichts.
Ich finde es irgendwie niedlich, wenn Frauen zu denken scheinen, sie hätten in puncto Sex die absolute Entscheidungshoheit.
Ich kann und würde zwar nie eine Frau zwingen mit mir Verkehr zu haben, aber das heißt nicht, dass ich nicht zwischenzeitlich die eine oder andere Frau im Bett hatte, wenn eine Frau dann nach 12 Wochen den ersten Sex zulässt. Und sie unterliegt einem gefährlichen Irrtum, wenn sie glaubt ich messe dem dann noch eine höhere Bedeutung bei. Während ich sie vermutlich als Beziehungsparterin in Betracht gezogen hätte, wenn ich von ihr nicht auf die Trottelwartebank gesetzt worden wäre.

... da es für mich ... im Bett harmoniert...wenigsten Männer gut im Bett sind ...
Ich kann nicht für andere Männer, aber aus meinen eigenen Erfahrungen sprechen. Damit man selbst guten Sex hat, muss man erstmal seinen Körper kennen und auch sehr genau wissen, was einen wie gut erregt bzw. wie man sich selbst optimal zum Höhepunkt bringt. Weiterhin ist es wichtig zu kommunizieren, was man mag, statt in einer unausgesprochenen Erwartungshaltung zu schmollen, und sich dann enttäscht abzuwenden, wenn das Gegenüber einem sexuell nicht das Erphantasierte bietet. Keiner der Partner ist eine Art Orgasmusmanger für den anderen, während das Gegenüber in stumm/passiver Erwartungshaltung verharrt.
Eines meiner häufigeren Erlebnisse besteht leider darin, dass so manche Frau selbst nicht weiß, wie sie sich selbst und was sie gut befriedigt, aber vom Mann höchst passiv erwartet, dass er es beim Sex für sie erahnt.
 
  • #15
Liebe Fs, ich sehe es genauso wie du. Mein Partner sollte nur ein ONS werden. Nun sind wir schon vier Jahre zusammen. Sex ist für mich wichtig in einer Beziehung. Ich hätte keine Lust meine Zeit zu verschwenden um dann festzustellen, dass es sexuell nicht passt. w54
 
  • #16
Ich bin w, 25 und in meiner Altersgruppe hat sich nicht wirklich etwas verändert. Ich könnte nicht sofort mit Männern Sex haben und denke auch, ich würde schlechter behandelt werden, würde ich sofort ins Bett hüpfen, zumindest geschieht das bei meinen Bekannten. Von meinem männlichen besten Freund höre ich aber, dass es einen größeren Anteil Frauen gibt, die - gerade durch bestimmte Apps - sich noch am selben Tag zum Sex treffen. Gerade die sind aber mittlerweile ein bisschen am Erlahmen, das anfängliche euphorische Rammeln hat sich abgenutzt und so richtig hat mein Umfeld auch keine Lust mehr darauf.
 
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W

wahlmünchner

  • #17
Das muss jeder selber wissen
Aus persönlicher Erfahrung kann ich dir sagen:
Männer verlieben sich egal ob du mit ihnen schläfst oder nicht... Frauen verlieben sich weil sie mit jemanden schlafen, wenn der Sex ok ist...auch wenn der Typ dann Defizite hat.
Wenn du mit ihm schläfst und dich verliebst ...er sich aber nicht ...leidest du.
Wenn ihr euch beide verliebt und dann Sex habt leidet keiner.
Ich würde nicht mehr mit jemanden schlafen ohne das beide schon verliebt sind.
Jede Partnerschaft begann bei mir ohne Sex.
Was mit Sex begann war immer nur Affäre.
Musst du wissen
Wenn du es nicht beurteilen kannst wie jemand im Bett ist ohne mit ihm geschlafen zu haben, bist du wohl unerfahren?
Tanzen, küssen, streicheln gibt eigentlich 100% wieder was dich erwarten wird.
Wenn es da nicht harmonisch ist passt der Sex nicht.
Das Gerücht " Probefahren" zu müssen um es zu wissen, verbreiten doch die Männer um mehr Frauen ins Bett zu bekommen.
(W 35)
 
  • #18
Wenn man sich bei den Treffen gegenseitig sympathisch ist und auf einer Wellenlänge liegt, dann gibt es keinen Grund mit dem Sex zu warten. Denn wie hier auch schon angesprochen, auch sexuell muss es passen, auch in diesem Bereich muss man kompatibel sein. Ist das nicht der Fall, dann ist der Zug ohnehin abgefahren! Wenn eine Frau meint erst etliche Treffen abwarten zu müssen, bis es zim Sex kommt, in Ordnung, wenn der Mann das mitmacht....
Bei mir rutschen solche Frauen dann ganz schnell in die Freundschaftsschiene. Und eine Frau die erst einmal da drinn ist, bleibt auch da drinn. Weitere Treffen auf freundschaftlicher Basis gerne, aber an allem anderen besteht dann kein Interesse mehr.

Es wurde hier angesprochen, das es hier öfter Themen gibt, in welchen sich Frauen beschweren, das der Mann nach dem Sex den Kontakt auslaufen lässt. Mag sein das es dir gibt, ich habe auch keinen Zweifel das sowas oft vorkommt. In beide Richtungen und zwar immer dann, wenn Mann oder Frau merkt, es harmoniert im Bett einfach nicht! Es hat absolut nichts damit zu tun das man Sex hatte, oder zu welchem Zeitpunkt! Sondern ausschließlich damit, das der Sex einem der Beteiligten nicht gefallen hat.
 
  • #19
Ich weiß nicht, welche Idee du uns mit
als "neu" verkaufen willst.

Die Pille gibt es seit den 1960er-Jahren, da war meine Mutter noch ein Teenie. Die Geschichte des Kondoms beginnt bereits wesentlich früher, so gibt es z.B. seit 1930 Latex-Kondome. (Da war meine Oma noch ein Kind). Auch die Spirale wurde nicht erst gestern erfunden.
Und wenn du ein wenig recherchierst, wirst du noch zahlreiche Methoden herausfinden, wie in vergangenen Zeiten im ältesten Gewerbe der Welt verhütet wurde.

Weißt du, ich finde, jeder sollte das handhaben wie er/sie möchte. Wenn jemand auf schnellen Sex aus ist, dann kann er bzw. sie jemanden der ebenso tickt auf einer Casual-Dating-Seite kontaktieren, und gut ist.

Was mich an deinem Beitrag allerdings stört ist, dass du versuchst, deine Einstellung als "modern" bzw. "zeitgemäß" zu verkaufen. Das impliziert, dass aus deiner Sicht alles andere veraltert wäre und nimmt den Menschen den Raum zur individuellen Lebensgestaltung. Zwang und Druck sind jedoch gerade in sexueller Hinsicht höchst problematisch und führen über kurz oder lang zu schwerwiegenden Störungen.

Es ist also nicht in Ordnung, auf andere (insbesondere jungen) Frauen (bzw. Männer) Druck auszuüben indem man ihnen fehlenden Zeitgeist unterstellt. Es führt bei der einen oder anderen zu einer Selbst-Vergewaltigung, weil sie glaubt sie muss das tun um (in, hipp, whatever) zu sein.
So wie es schädlich ist, sexuellen Druck lange aufzustauen, genauso schädlich ist es auch Sex zu haben wenn man eigentlich (noch) keine Lust dazu hat.

Einen Rat möchte ich dir noch unbedingt ans Herz legen: wenn du mit einem dir kaum bekannten Mann spontanen Sex hast, benutze bitte immer ein Kondom. Es ist das einzige Verhütungsmittel, das dich vor der Vielzahl an sexuell übertragbaren Krankheiten schützt. Es geht dabei auch nicht nur um deinen Körper, du solltest dir auch der Verantwortung bewußt sein, denn du könntest auch Überträgerin sein.
 
W

wahlmünchner

  • #20
Es wurde hier angesprochen, das es hier öfter Themen gibt, in welchen sich Frauen beschweren, das der Mann nach dem Sex den Kontakt auslaufen lässt. Mag sein das es dir gibt, ich habe auch keinen Zweifel das sowas oft vorkommt. In beide Richtungen und zwar immer dann, wenn Mann oder Frau merkt, es harmoniert im Bett einfach nicht! Es hat absolut nichts damit zu tun das man Sex hatte, oder zu welchem Zeitpunkt! Sondern ausschließlich damit, das der Sex einem der Beteiligten nicht gefallen hat.
Das ist halt leider nicht der einzige Grund. In meinem Fall war es so das der Sex supertoll war und die Männer da unbedingt mehr und viel von haben wollten
Aber verliebt waren sie nicht.
Der eine ruft heute noch immer wieder an um mir vor zu jammern wie einmalig schön der Sex war und wie schade es ist das ja so selten vorkommt, das es so gut passt.
Hätte ich die Männer erst besser kennen
gelernt hätte ich vielleicht gemerkt das es sich um Beziehungsunwillige handelt ( die 3 sind heute nach über 5-10 Jahren noch ungebunden)
 
  • #21
m.E. ist der richtige Zeitpunkt da, wenn beide wirklich scharf aufeinander sind. Voraussetzung für die Entstehung von Lust ist sicher - v.a. auf Frauenseite - ein gewisses Vertrauen. Damit meine ich NICHT Gewissheit, dass es eine Beziehung wird, sondern das Vertrauen, das man benötigt, um sich vor jemandem seelisch und körperlich zu entblößen.

Was und wie lange Menschen dafür brauchen, ist sehr unterschiedlich. Da sind auch alle individuellen Ausprägungen wertungsfrei zu respektieren. Weder ist die schnelle Fraktion "billig", noch die langsame "verklemmt".

Was ich aber fragwürdig finde, ist rein taktisches Abwarten von Frauenseite. Vorhandene Lust zu unterdrücken, um nicht in eine Schublade gesteckt zu werden. Was will man mit einem Mann, der Schubladen aufmacht; sexuell offensive Frauen abwertet? Schlimmstenfalls, OBWOHL er selbst gerne mal "solche" Frauen "mitnimmt"?

Wollen manche Frauen wirklich eine Beziehung mit so schizophrenen Typen?

Was ich auch nicht richtig verstehe: von vielen Frauen hört man, dass sie sich erst nach dem Sex verlieben. Vorher waren sie demnach nicht wirklich verliebt.

Warum aber ist man bei einem Mann, für den man noch gar nicht viel empfindet, so ängstlich darauf bedacht, nichts falsch zu machen? Es könnte doch sein, es kommt gar nicht mehr an Gefühl, auch nach dem Sex nicht. Dann wäre es ja nicht schlimm, wenn der Mann Schluss macht. Oder verlieben sich manche Frauen GARANTIERT durch Sex, wenn der Mann ihnen optisch/charakterlich zusagt? Auch, wenn der Sex es nicht tut?

Das kann ich mir irgendwie schwer vorstellen. Aber wahrscheinlich muss man einfach akzeptieren, dass Menschen da unterschiedlich ticken. Fragwürdig finde ich einfach jede Art von Vollkasko-Mentalität - in dem Sinne, dass man vom Anderen Garantien erwartet, selbst aber jedes emotionale Risiko vermeiden will - sowie die Bereitschaft, sich für Männer zu verbiegen.

Ich hab mich immer ohne Sex verliebt. WENN es zum Sex kam, erzeugte das bei mir niemals mehr Gefühl. Vielmehr war z.T. leider das Gegenteil der Fall. Ich hab mehrfach erlebt, dass eine starke Anziehung/beginnende Verliebtheit nach körperlichen Intimitäten (z.T. reichte auch schon ein Kuss) deutlich abflaute. z.B. weil der Mann mir viel zu dominant küsste, mir wehtat, für mich nicht gut roch oder ich schlicht und ergreifend überhaupt nichts fühlte. Und wenn durch "schlechten" Sex (oder "schlechtes" Küssen) die gefühlsmäßige Anziehung weg ist, dann kann ich auch irgendwie nicht "dran arbeiten".
 
  • #22
Männer verlieben sich egal ob du mit ihnen schläfst oder nicht... Frauen verlieben sich weil sie mit jemanden schlafen, wenn der Sex ok ist...auch wenn der Typ dann Defizite hat.
Wenn du mit ihm schläfst und dich verliebst ...er sich aber nicht ...leidest du.
Wenn ihr euch beide verliebt und dann Sex habt leidet keiner.
Ich würde nicht mehr mit jemanden schlafen ohne das beide schon verliebt sind.
Das ist absolut richtig und die Fragestellung damit optimal beantwortet. Es muss nicht schief gehen, wenn man als Frau schon früh mit jemandem ins Bett geht, aber es ist auf jeden Fall riskanter. Ist der Sex gut, ist frau völlig hormonvernebelt und verknallt. Weder ist dann noch ein weiteres unbeschwertes Kennenlernen möglich (ab dem ersten Sex fängt das Gedankenkarussel an: "was ist das, was wir haben?" "will er eine Beziehung oder nicht?" "warum meldet er sich nicht mehr/ so selten?"), noch eine klare Sicht auf die Realität mit Herz UND Verstand.
 
  • #23
Warnung: Ich weiss, ich pauschalisiere.
Nun ja, ich bin 32, dennoch gebe ich hier meinen Senf dazu:
Zu Beginn meines Datinglebens war ich in Sachen Sex spontaner. Es war Sympathie da, und Lust auf Nähe. Ich dachte, wir sind doch im 21. Jahrhundert.
Dann merkte ich erstens, dass viele Männer nicht so toll im Bett sind. Konkret meine ich, sie sind drängend, wenig feinfühlig und beeinflusst von grober Pornoästhetik. Kommt zweitens dazu, dass man sich als Frau rasch ausgenützt fühlt, weil sie einen a priori in eine unverbindliche Sexgeschichte abschieben wollen. Sie geben dir nach dem ersten Sex zu verstehen, das ist jetzt deine Rolle. Sex, Frühstück (bestenfalls), abschwirren. Vielleicht ein versautes sms als kleine Aufmerksamkeit. Das tut vor allem dann weh, wenn man vor und nach dem Sex Zeit verbringt und sich mehrmals trifft und denkt, hey, das könnte doch was Ernsteres werden. Auch wenn für mich nicht aus jedem sexuellen Abenteuer eine Beziehung werden muss, denke ich doch nicht so schlecht von meinem Sexualpartner, dass ich ihn kategorisch nicht in Betracht ziehe als potentiellen Freund. Viele Männer tun das aber und das kriegst du auch zu spüren. Sie verlieben sich scheinbar vor allem in einem massiven Mangelzustand, wenn sie hoffen und leiden und sich sehnen können. Während ich mich eher dann verliebe, wenn ich mich zufrieden/befriedigt fühle mit jemandem.
Daher habe ich als Fazit keine Lust mehr auf Spontanität und Offenherzigkeit. Es bringt mir viel zu wenig Gutes für zu viele emotionale und körperliche Risiken. Und ja, in diesen Zeilen schwingt Enttäuschung mit, denn ich könnte mir eine andere, sinnlichere Welt vorstellen.
 
  • #24
Es ist also nicht in Ordnung, auf andere (insbesondere jungen) Frauen (bzw. Männer) Druck auszuüben indem man ihnen fehlenden Zeitgeist unterstellt. Es führt bei der einen oder anderen zu einer Selbst-Vergewaltigung, weil sie glaubt sie muss das tun um (in, hipp, whatever) zu sein.
.. Ja, das ist auch ein guter Punkt. Es ist doch eigentlich nicht der oder die am Sinnlichsten und modernsten und coolsten, die am meisten Sex hat, sondern so klug/frei ist, dann Sex zu haben, wenn er oder sie ihn auch wirklich geniessen kann. Ob das zwei Mal am Tag oder zwei Mal im Jahr ist. Das wäre wirklich ein Schritt in die richtige Richtung.
 
  • #25
Danke für die Antworten!
Sehr interessant und ich stelle fest (bitte nicht böse deswegen sein, jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung), dass wenn überhaupt es die Frauen sind, die frühen Sex verurteilen.
Ich hatte übrigens nicht von spontanem Sex mit einem Unbekannten gesprochen, so etwas hatte ich noch nie, interessiert mich nicht. Sondern von dem Zeitpunkt für Sex in einer Beziehungsanbahnung, also wenn man schon einige Treffen hatte und Interesse von beiden Seiten besteht.
 
  • #26
Wie ich schon schrieb, stimmt es keineswegs, dass ALLE Frauen sich durch Sex verlieben. Ich persönlich empfinde Sex als schal, wenn ich nicht vorher schon deutlich verknallt bin (weshalb ich mir sowas in Zukunft auch nicht mehr geben werde!).

Von einem Mann berührt zu werden, für den ich nicht sehr intensive Empfindungen habe, gibt mir einfach nichts in emotionaler Hinsicht. Vielleicht bringt er mich sogar zum Höhepunkt (wenn ich dabei an was anderes denke...). Aber einen Orgasmus kann ich mir auch allein verschaffen, und zwar wesentlich schneller und leichter. Da brauche ich nicht erst langatmig einen Mann in die richtige "Handhabung" einzuweisen.

Und wenn ich vor dem Sex schon verknallt war? Joa, dann war ich es vorher schon, wie gesagt.

Ich würde aber nicht darauf warten, dass der Mann mir eine Beziehung "zusichert". Lieber habe ich nur einmal (oder mehrmals) schönen Sex mit Verliebtheitsgefühl, als ganz auf einen tollen Mann zu verzichten.

Wie ist denn das bei Frauen, die sich durch Sex verlieben: könnt ihr euch NUR durch Sex verlieben? Oder geht es auch auf anderem Wege? Und was ist damit gemeint, dass der Sex zum Verlieben "gut" sein muss? Muss sie zum Höhepunkt gekommen sein? Geht es darum, dass der Mann sich einfühlsam zeigt? Um kompatible Vorlieben?

Wenn eine Frau sich tatsächlich NUR durch Sex verlieben kann - eventuell, wenn er gut ist - finde ich es eine komische Herangehensweise, damit zu warten, bis der Mann sichtlich verliebt/beziehungsbereit ist. Was ist denn, wenn ihre Verliebtheit ausbleibt (weil es nicht gut genug war oder weiß der Geier was)? Dann steht ja der Mann mit seiner Verliebtheit/seinem Beziehungswunsch allein da. Oder "arbeitet" man dann solange am Sex, bis frau sich doch verliebt?
 
  • #27
Hi FS,
ich bin immer wieder erstaunt, wie billig Sex(ualität), ineinander stecken - sonst bräuchte ja man die Pille nicht, definiert wird. Ich dachte immer, dass das eine fast ausschliessliche Männerdomäne sei mit dem Unterlieb zu denken und manchmal auch zu fühlen.
Davon abgesehen können auch Frauen schlecht sein und nicht wissen was sie tuen.
Körperliche Nähe habe ich dann, wenn es sich für beide richtig anfühlt und wir den Zeitpunkt für gekommen sehen. Erstaunlicher Weise kenne ich das nicht und gab es darum noch nie Diskussionen und Fragen. Was andere davon halten und wie sie das sehen ist mir völlig wurscht. Naja, ich bin ja nur ein Mann. Vielleicht liegt es einfach daran, dass Sex einer von vielen Parametern einer Beziehung ist, der passen muss und ich auch darüber gradlinig und unverfänglich quatschen und manchmal einfach nur ebenso handeln kann). Man kann daraus natürlich auch (vorher) eine wissenschaftliche Abhandlung machen.
 
  • #28
Es ist keine Frage, ob das zeitgemäss ist oder nicht unabhängig davon, dass es die Antibabypille gibt und die Frau nicht schwanger werden kann. Sie schützt nicht vor Geschlechtskrankheiten/HIV.

Natürlich müsste man nicht monatelang damit warten, sondern man solle sich sehr häufig in der Anfangszeit treffen vielleicht 2-3x wöchentlich und unterschiedliche Aktivitäten unternimmen. So kann man mehrere Stunden zusammen verbringen und miteinander gute Gespräche führen und den Charakter des Mannes kennenlernen.

Erst wenn die Vertrautheit wächst und auch Gefühle füreinander sich entwickeln, so kommt das auch automatisch und sollte nicht überstürzt werden, denn nur in der langsameren Kennenlernphase lernt man sich besser kennen und weiss, ob man die gleichen Wünsche und Ziele im Leben hat.

Ich frage mich, ob du jetzt auch als Frau wie diese Männer geworden bist, die einen Mann nach der ersten Nacht wegwerfen würden, wenn sie feststellen sollten, er würde im Bett nicht taugen, nicht die Performance liefern, die du dir so sehr wünscht? Aber wann ist die erste Nacht mit einem Mann (umgekehrt für einen Mann die erste Nacht mit einer Frau) die beste Nacht überhaupt?

Man kennt sich doch überhaupt nicht nackt und wenn man sich sehr gut riechen kann, so kann es trotzdem an der Nervosität des Mannes liegen, dass sein Glied versagt. Oder wie kann ein Mann im Voraus wissen, wie er mit der Frau sexuell umgehen soll, ob er sie sanfter oder härter anfassen/streichen soll? Oder wo er sie überall küssen kann und darf? Welche ihre erogensten Zonen sind? Die erste Nacht soll nur der Auftakt sein für weitere und die erste Nacht soll dazu dienen sich gegenseitig zu erforschen!

Kein Meister ist vom Himmel gefallen und kaum jemand ist der geborene Liebhaber. Auch das kann man üben lernen und perfektionieren genauso wie die Kinder nicht sofort Fahrradfahren lernen, sobald sie auf ein Fahrrad gestiegen sind. Nur durch geduldigem Üben lernen es die Kinder schliesslich!

Steige ab von deinem hohen Ross und von deinen hohen unrealistischen Erwartungen. Wenn du einen Mann erwischt hast, der nicht die erste Nacht der tolle Hengst ist, so kannst du ihn dazu anleiten, einer zu werden. Die Sexualität soll als Kunst angeschaut werden, die man perfektionieren kann und zwar von beiden Seiten. Man lernt malen und singen aber man will nicht lernen guter Liebhaber zu werden.

Es gibt auch erotische Literatur und das nicht umsonst, denn offensichtlich sind die wenigsten Menschen gute Liebhaber.
 
N

nachdenkliche

  • #29
Es gibt auch erotische Literatur und das nicht umsonst, denn offensichtlich sind die wenigsten Menschen gute Liebhaber.
Genau so ist es! Ich verliebe mich bevor ich Sex habe und dann denke ich, bin ich eine "gute", entspannte und phantasievolle Liebhaberin..Meinen Ex hatte ich viele Wochen erst nur telefonisch und schriftlich näher kennen gelernt. Bevor ich ein Bild von ihm bekam, war ich schon ziemlich verknallt in ihn. Da dachte ich mir, es ist ganz egal, wie er wirklich ausschaut, mit ihm kann ich mir vorstellen, Sex zu haben..was dann auch so war. Also, das ist bei jedem Mann, Frau individuell, liebe FS.
 
  • #30
Sehr interessant und ich stelle fest (bitte nicht böse deswegen sein, jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung), dass wenn überhaupt es die Frauen sind, die frühen Sex verurteilen.
Liebe FS, kann es sein, dass Du ein wenig in Deinen eigenen vorgefassten Meinungen gefangen bist? Wo hast Du hier Verurteilungen gelesen? Es gibt unterschiedliche Meinungen, Einstellungen und ein paar berechtigte Bedenken, deren Wertigkeit unterschiedlich beurteilt wird.
Bedenke im Übrigen die Haltung vieler Männer: wenn eine Frau sie "warten" lässt, während es mit anderen Männern ganz schnell ging, dann ziehen viele (nicht alle) Männer daraus den Schluss, dass es entweder mit der erotischen Anziehung nicht so weit her sein kann oder - noch schlimmer - sie manipuliert werden sollen.
Was bleibt: individuell unterschiedliche Haltungen. Welche mehr Glück im Leben verspricht, sollte jede(r) mit sich selbst ausmachen dürfen. Und nicht geprügelt werden dafür - egal, welche Haltung er/sie für sich als die richtige erkannt zu haben glaubt. Allerdings zur eigenen Haltung dann auch ehrlich stehen.
 
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