Wann kann man die Kinder einweihen, dass man jemanden trifft?

Was haltet ihr für sinnvoll: In welcher Phase des Kennenlernens/ der Beziehungsanbahnung kann man die Kinder einweihen (Vorpubertät/ Pubertät)? Ich meine nicht, wann die Kinder denjenigen kennenlernen, sondern einfach dass sie wissen, dass man jemanden trifft. Und vorher, ist es gut, ihnen nicht die Wahrheit zu sagen, wenn man jemanden trifft? Wie sind eure Erfahrungen?
 
Ich bin der Meinung, dass eine offene Kommunikation mit den Kindern am Besten ist. Warum verheimlichen, dass man neue Kontakte knüpft bzw. sich mit einem bestimmten Mann, den man mag, regelmäßig trifft? Du kannst doch sagen, dass du jemanden kennengelernt hast und dich nun öfter mit ihm alleine triffst. Warum ein Geheimnis um sowas völlig Normales machen? Ich finde, Kinder sollten lernen, dass es gut ist, neue Menschen kennenzulernen und ggf. Kontakte auch wieder zu beenden / beenden zu dürfen. Unverfänglich und ohne den Hauch von Tabu. Nur Mut, die Kinder verstehen mehr, als du vielleicht glaubst.
 
Ich würde da kein grosses Drama machen. Du triffst Dich mit jemand, bist alleine, suchst. Ist doch auch für die Kinder normal, wenn Du es ihnen so vorlebst.

Wenn Du damit locker und offen umgehst lernen es die Kinder auch.

Meine Tochter (14) wusste ab einem gewissen Alter, welche Frauen ich auf dem Radar hatte, weil Namen gefallen sind. Selbstverständlich fand sie alle doof :cool: , aber das lag wohl mehr daran, dass sie eifersüchtig war und glaubte den Papa "zu verlieren".

Ich habe das immer locker gesehen, aber so bin ich auch.
 
Würde das vom Alter und von der „Empfindlichkeit“ des Kindes abhängig machen.

Bei kleineren Kindern würde ich warten bis man sich sicher ist wohin die Reise geht und bei älteren Kindern würde ich früher sagen, dass ich jemanden kennen lerne (Kinder sind neugierig und wollen irgendwann die Person kennen lernen, wenn es dann doch nichts wird ist es vielleicht blöd für das Kind).

Bei meiner Mama hab ich immer mitbekommen wenn sie jemanden kennen gelernt hat sofort und dann nach kurzer Zeit war der Kerl dann wieder weg, war paar mal da, hat mich auch mal von der Schule abgeholt und dann irgendwann war er wieder weg. 🤷‍♀️ Fand ich blöd so viel mitzubekommen, sie hätte einfach mal ernsthafter suchen sollen und genauer, aber na ja egal. Ihre letzen Beziehungen hielten ein paar Jahre, das war dann länger als so manches mal, muss sie selber wissen, ist ihr Ding. Wenn sie eine Meinung haben will kriegt sie eine, sonst misch ich mich nicht mehr ein, wenn das auch bei manchen Sachen nicht so einfach ist.

Und wie @Kimi 48 das schreibt, erkläre es deinem Kind. Meine Mama hat mir nie irgendeinen Erklärung zu irgendwas gegeben, fand ich schwierig.

W 26
 
Ich würde da kein grosses Drama machen. Du triffst Dich mit jemand, bist alleine, suchst. Ist doch auch für die Kinder normal, wenn Du es ihnen so vorlebst.

Das seh ich auch so. Habe ich dann bei meiner Tochter (damals 14) auch so gemacht.

Es ist doch besser, das Kind über alles stückweise mitzunehmen und zu informieren, als es irgendwann vor vollendete Tatsachen zu setzen. Mutti hat doch auch ein Leben, das interessiert die Kinder doch auch.
 
ist es gut, ihnen nicht die Wahrheit zu sagen, wenn man jemanden trifft?
Wer andere belügt, belügt sich immer in erster Linie selbst, der weiß es nur nicht und der merkt es nicht direkt! Ich halte es grundsätzlich für sinnvoll, für richtig, für wichtig, für gut, wenn man in erster Linie sich selbst gegenüber aufrichtig und authentisch ist, leider haben sehr, sehr viele Menschen diesbezüglich sehr große Probleme, da sie über viele Jahre hinweg mit fremden, gesellschaftlichen Konditionierungen konfrontiert sind und so wie diese dann auch leben, ohne darüber einmal nachzudenken, auch und gerade mit den Defiziten, der so wichtigen "S" Werten!
Wer mit sich selbst ausgeglichen ist, in der Mitte lebt, in Balance ist, der stellt eine solche Frage, und/oder ähnliche Fragen was ihn selbst betrifft, nicht an Außenstehende, denn: der weiß es einfach, aus sich selbst heraus, darüber solltest du einmal nachdenken, ja es ist ein großes Gesellschaftsproblem, Defizite in den "S" Werten zu haben und mit sich selber nicht authentisch und nicht aufrichtig zu sein, genau deshalb regen sich manche hier auf, wenn ich immer wieder darüber spreche, alles beginnt bei einem selbst, wenn dies nicht stattfindet, so kann man das zu anderen auch nicht sein, ein ganz wichtiger und elementarer Grundsatz, die Ursache aller Probleme, die hier im Forum besprochen werden, leite ich aus diesem Tatbestand ab. Kinder fühlen und spüren noch schneller als Erwachsene wenn sie angelogen werden, ich hoffe deine Frage ist hiermit eindeutig beantwortet! Guter Tipp: arbeite an deiner Persönlichkeitsentwicklung, nur diese Arbeit bringt dich in deiner Person weiter!
 
Wer andere belügt, belügt sich immer in erster Linie selbst, der weiß es nur nicht und der merkt es nicht direkt! Ich halte es grundsätzlich für sinnvoll, für richtig, für wichtig, für gut, wenn man in erster Linie sich selbst gegenüber aufrichtig und authentisch ist, leider haben sehr, sehr viele Menschen diesbezüglich sehr große Probleme, da sie über viele Jahre hinweg mit fremden, gesellschaftlichen Konditionierungen konfrontiert sind und so wie diese dann auch leben, ohne darüber einmal nachzudenken, auch und gerade mit den Defiziten, der so wichtigen "S" Werten!
Wer mit sich selbst ausgeglichen ist, in der Mitte lebt, in Balance ist, der stellt eine solche Frage, und/oder ähnliche Fragen was ihn selbst betrifft, nicht an Außenstehe
Also, Insp., ich frage mich ja immer, ob du schon mit deinen Weisheiten und deiner inneren Balance auf die Welt gekommen bist bzw auf welchen Wegen du sie erworben hast. Hast du noch nie einen inneren Konflikt erlebt, nie die Sichtweisen und Argumente anderer angehört, um deine innere Auseinandersetzung zu bereichern? Machst du alles nur mit dir allein aus? Wohl schon, sonst fühlst du dich "fremdbestimmt". Ich kann das nicht nachvollziehen. Es ist mir unheimlich.
 
Ich habe nach so ca. 8 Monaten mal einen Namen fallen lassen. Da waren wir aber bereits zusammen. Ich habe abends öfters mit ihm telefoniert, damit meine Tochter ihn so schon mal kennenlernen konnte. Nach insgesamt 12 Monaten hat meine Tochter den Mann dann persönlich kennengelernt und ihn gleich gemocht. Ich bin heute noch froh, dass mein Freund dafür Geduld und Verständnis hatte. Ich bin eher locker damit umgegangen, da meine Tochter sich nach der Trennung meines Ex-Mannes erstmal fangen und einige Probleme verarbeiten musste. Ihre Beziehung zu ihrem Vater ist nicht die beste.

Und natürlich hast Du ein Recht, Dich mit einer Person zu treffen, ohne deine Kinder einzuweihen. Ich würde da gar kein großes Tamtam draus machen. Du musst ja auch erstmal sehen, ob es passen würde oder nicht. Ich bin ein Gegner davon, den Kindern jede*r möglichen Partner*in gleich vorzustellen.

Mein Ex hatte relativ schnell eine neue. Er erzählte von ihr, stellte sie unserer Tochter aber nie vor. Als dann Wochen später Silvester war, kam die neue gleich für eine Woche zu ihm und blieb. Unsere Tochter war in dieser Woche bei ihm und litt darunter, da eine für sie fremde Person im Haus war und ihr Vater natürlich sich auch mit seinem Liebesgeflüster nicht zurückhielt. Unsere Tochter wurde auch nicht darauf vorbereitet, die Freundin stand einfach vor der Tür.

Das schockiert meine Tochter heute noch, ihr Vater hat nie darüber mit ihr geredet, obwohl er für die Aktion von mir ganz schön viel Ärger bekommen hat. Meine Tochter hat mir leider erst hinterher davon erzählt. Hätte ich das gewusst, hätte ich sie sofort abgeholt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Also, Insp., ich frage mich ja immer, ob du schon mit deinen Weisheiten und deiner inneren Balance auf die Welt gekommen bist bzw auf welchen Wegen du sie erworben hast.
Alle positive Eigenschaften und alle Veranlagungen bekommt man mit in die Welt, als Geschenk!
Hast du noch nie einen inneren Konflikt erlebt, nie die Sichtweisen und Argumente anderer angehört, um deine innere Auseinandersetzung zu bereichern?
Natürlich, das habe ich zig Jahre erlebt, mitgemacht und mitgenommen, mit viel Herzschmerz, ich habe daraus gelernt, reflektiert und meine Konsequenzen für mich gezogen, sonst wäre ich nicht so weit gekommen, mit mir! Das schönste Glück, das größte Geschenk! 🤗😊🤗
Wohl schon, sonst fühlst du dich "fremdbestimmt". Ich kann das nicht nachvollziehen. Es ist mir unheimlich.
Mir ist es unheimlich, wenn ich täglich die vielen immer wiederkehrenden und gleichen Probleme von Menschen hier lese, die sich selber nicht helfen können, abhängig von anderen sind und ausschließlich und unverändert so weiterhin fremd konditioniert durch das Leben gehen!!
Ich bin ein Gegner davon, den Kindern jede*r möglichen Partner*in gleich vorzustellen.
Stimme voll zu!
Mein Ex hatte relativ schnell eine neue. Er erzählte von ihr, stellte sie unserer Tochter aber nie vor. Als dann Wochen später Sylvester war, kam die neue gleich für eine Woche zu ihm und blieb. Unsere Tochter war in dieser Woche bei ihm und litt darunter, da eine für sie fremde Person im Haus war und ihr Vater natürlich sich auch mit seinem Liebesgeflüster nicht zurückhielt. Unsere Tochter wurde auch nicht darauf vorbereitet, die Freundin stand einfach vor der Tür.
Meist machen das die Väter so, ich finde das unmöglich!
Das schockiert meine Tochter heute noch, ihr Vater hat nie darüber mit ihr geredet, obwohl er für die Aktion von mir ganz schön viel Ärger bekommen hat. Meine Tochter hat mir leider erst hinterher davon erzählt. Hätte ich das gewusst, hätte ich sie sofort abgeholt.
Das finde ich echt schlimm!
 
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nicht gut ist, wenn Eltern versuchen, zu lügen.

Du möchtest sicher auch mal in ein paar Jahren Offenheit von deinen Kindern, wenn sie mit ihrem ersten Freund/Freundin nach Hause kommen. Welches Muster du heute vorlebst, werden deine Kinder für sich übernehmen.
 
Ich habe es immer so gehandhabt, wie Kimi es beschreibt.
Offen. Meine Kinder wussten, dass ich mich umschaue...

Mir war eine frühe Begegnung wichtig,, weil ich sehen wo, ob es zwischen potentiellen Partner und meinen Kindern harmonieren kann.
Ich wäre nie eine Partnerschaft mit einem Mann eingegangen, wo es da nicht passt - so wie ich auch die Kinder eines potentiellen Partners kennen lernen mag.

Wie soll es sonst mal klappen? Ich bin nicht alleine zu haben, ich habe Kinder, auch wenn sie jetzt erwachsen sind, gehören sie zu mir.

Für meine Kinder war es nie ein Problem.

W, 51
 
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nicht gut ist, wenn Eltern versuchen, zu lügen.
Du möchtest sicher auch mal in ein paar Jahren Offenheit von deinen Kindern, wenn sie mit ihrem ersten Freund/Freundin nach Hause kommen. Welches Muster du heute vorlebst, werden deine Kinder für sich übernehmen.
Stimme absolut zu 100% zu, ich kann niemals verstehen, wenn Menschen prinzipiell lügen, auch kann ich nicht verstehen, wenn sie betrügen, das ist für mich emotional einfach unreif und pubertär, alles so unnütz wie ein Kropf, wer einmal mit sich selbst begonnen hat, aufrichtig und authentisch zu sein, mit allen "S" Werten, der will es nicht mehr und kann es nicht mehr, das nenne ich REIFE! Solange man das selbst für sich nicht ist, wird man immer Leute treffen, die das auch nicht sind und solche Lügenspielchen mit einem betreiben, weil man selbst Lügenspielchen mit anderen Menschen betreibt, Punkt.
Was mich und meine Beziehung betrifft, benötige ich schon lange keine Fremdmeinungen, was mich betrifft weiß ich am allerbesten selbst Bescheid, was richtig ist, was mir gut tut. Was meine Beziehung betrifft bespreche ich zu 100% gemeinsam mit meiner Partnerin, deshalb ist es für mich umsomehr unverständlich, Bez. Probleme mit außenstehenden Personen zu sprechen! Ich stelle hier nochmals eine ganz wichtige Frage zum Nachdenken, was würden die Partner aller FS Schreiber denken und handeln, könnten sie die Beiträge von ihren Partner mitlesen?? Damit ist alles gesagt, dass solche Beziehungen nicht stimmig sind, ohne es selbst nicht wissen zu wollen!!
 
Als meine Schwester und ich so acht Jahre alt waren, hat meine Mutter online einen neuen Partner kennengelernt und getroffen. Das hat sie, glaube ich, sofort erzählt, also dass sie jemanden trifft, und das danach dann auch offen kommuniziert. Später hat sie dann auch erzählt, wo (z.B. in welchem Restaurant) das Date stattfand, weil es uns interessiert hat. Ich würde es genau so machen. Für mich als Kind war das ganz normal und hat mich in keiner Weise irgendwie schockiert oder Ähnliches. Ich fände es eher peinlich, wenn Elternteile sich regelmäßig heimlich davonstehlen und sich Lügen ausdenken. Es ist ja schließlich nichts Verwerfliches.
w26
 
Als ich mit dem Daten anfing, war meine Tochter schon so etwa 15. Also aus dem Gröbsten raus. Sie hat mitgekriegt, dass ich suchte. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, hat sie mich sogar auf den Plattformen angemeldet, weil ich ein EDV-Loser war und noch immer bin.
Sie hätte jederzeit mit meinen Kontaktdaten die Männer anschreiben und allerlei Schabernack treiben können, aber das hätte sie nie, einfach zu langweilig.

Sie war stets zugegen, wenn ich gesucht oder gechattet habe. Ich habe ihr auch manchmal einen Anschreibetext vorgelesen, wenn er entweder besonders gut und charmant war oder eben das Gegenteil davon.
Währenddessen hat sie auch mit ihrem PC gespielt, Filme gesehen, auch viel gechattet und vielleicht war das gar nicht so viel anders als meine Chats. Allerdings vor allem über Facebook, was damals noch 'in' war.
Wenn ich telefoniert habe, bin ich hoch in mein Zimmer gegangen, denn das mit anzuhören, wollte ich ihr nicht zumuten. Inhaltlich, aber vor allem wollte ich nicht, dass sie hört, wie ich säusele. Da hätte sie sicher laut gelacht.

Was ich nie erwähnt habe, und dafür war sie mir ganz sicher sehr dankbar, ist alles, was auch nur entfernt mit Sex oder überhaupt Körperlichem zu tun hat. Ich erzählte nie, dass wir Händchen gehalten oder uns geküßt hatten oder so was.
Naja, da habe ich auch mit fast keinem Mann.
Kennengelernt hat sie kaum einen Mann, denn ich habe mich insgesamt nur mit 10 Männern mehr als einmal getroffen und nur mit dreien hatte ich dann eine Beziehung. Zwei kurze und die dritte hab ich noch.

Als sie den zum ersten mal sah, sagte sie hinterher zu mir "neben dem siehst du richtig zierlich aus" Yeah ! Zierlich wollte ich schon immer mal sein :)

Ich glaube, sie fand das alles ok so. Ich muss sie mal fragen.

w 53
 
Das ist eine berechtigte Frage. Ich habe/hatte sehr viele Probleme damit. Erstens schämte ich mich einwenig, dass ich suchte und außerdem konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen den potentiellen Kandidaten meiner Familie vorzustellen. Irgendwann habe ich meine Suche komplett aufgegeben. Ich merkte, dass es für mich so einfacher war und außerdem wollte ich niemanden verleugnen. Ich weiß echt nicht wie die anderen es hinbekommen. Ich stelle mir so eine Patchwork Familie sehr konfliktreich vor. Für Männer ist es natürlich einfacher, weil sie alleine leben.

Auch der Vater meiner Kinder hat sehr lange die Kinder ausgeklammert. Warum er es so gehandhabt hat, weiß ich nicht genau. Bei einer Feier hat er aber die Kinder mitgenommen und sie (seine Freundin und die Kinder) haben sich im Rahmen der Veranstaltung kennengelernt. Später waren sie auch zusammen im Urlaub. Aber letztendlich ist seine Freundin nicht in unserem Leben involviert. Ab und zu sehen sie sich. Alles ist aber sehr begrenzt. Neulich habe ich gehört wie mein Kind mit ihr telefoniert hat und danach sagte mein Kind zu mir: „sie hat allen Grüße ausgerichtet, dich hat sie aber nicht gegrüßt“. Oder sie kommt und sagt, „wir sind hier und da eingeladen, du bist aber nicht eingeladen“. Irgendwie es verletzt mich schon ein wenig aber ich hoffe irgendwann wird es besser. Ich will damit sagen, dass es schwierig ist, allen in der Familie gerecht zu werden.....
 
Ich habe ebenfalls Kinder in der Pubertät.
Ich werde ihnen erst dann etwas sagen, wenn es schon recht konkret ist. Zum einen haben die Kinder ihr eigenes Leben und ihre eigenen Probleme, und ich finde nicht, dass die Partnersuche der Mutter etwas ist, womit sie sich beschäftigen sollten. Zum anderen möchte ich ihnen auch nicht von wechselnden Männern erzählen. In dem Alter geben sich die Kinder ja auch nicht mehr unbedingt mit einfachen Antworten zufrieden, und ich sehe nicht, worin der Wert für die Kinder bestünde, sie über meine Männerbekanntschaften auf dem Laufenden zu halten.
Ändern würde ich das also erst, wenn eine gewisse Wahrscheinlichkeit bestünde, dass der Mann mir auch noch in einigen Monaten oder sogar Jahren wichtig wäre.
w45
 
Mein jetziger Partner ist im weiteren Sinne auch AE, als Witwer.
Seine Kinder sind ja nun erwachsen. Das kann man ja nicht vergleichen.
Ich kann @Lavieestbelle schon verstehen und sehe das Ganze wie Trixie. Im Gegensatz zu der Tochter von @frei , habe ich bei meiner Tochter nicht das Gefühl, dass sie da involviert sein möchte. Sie versteht sich schon nicht mit der Frau ihres Vaters und würde es mit Sicherheit nicht prickelnd finden, wenn bei mir auch noch ein Mann wäre, der ihr nicht 100 % zusagen würde ( was glaube ich, schwer zu erreichen wäre).

worin der Wert für die Kinder bestünde, sie über meine Männerbekanntschaften auf dem Laufenden zu halten.
Sehe ich auch nicht. Absolut nicht. Nur sind sie ab einem bestimmten Alter auch nicht ganz blöd.
W,56
 
Ich kann @Lavieestbelle schon verstehen und sehe das Ganze wie Trixie. Im Gegensatz zu der Tochter von @frei , habe ich bei meiner Tochter nicht das Gefühl, dass sie da involviert sein möchte. Sie versteht sich schon nicht mit der Frau ihres Vaters und würde es mit Sicherheit nicht prickelnd finden, wenn bei mir auch noch ein Mann wäre, der ihr nicht 100 % zusagen würde ( was glaube ich, schwer zu erreichen wäre).
Ich sehe das völlig anders, für mich nicht nachvollziehbar, ein Versteckspiel den Kinder gegenüber zu spielen und anzunehmen, dass die Kinder nichts mitkriegen.
Kinder haben eine feine Antenne und kriegen sehr schnell alles mit, wenn die Mutter solche Spielchen spielt, nicht ehrlich, nicht authentisch ist, das schadet den Kinder auf ihrem Lebensweg weitaus mehr, als offen sich zu bekennen.
Man sollte das den Kinder nicht zumuten!!
Sehe ich auch nicht. Absolut nicht. Nur sind sie ab einem bestimmten Alter auch nicht ganz blöd.
W,56
Genau! Ich sage Kinder sind nicht blöd, sie kriegen alles mit, sie reden nur nicht darüber!!
 
Es gibt diese Modelle aber ich vermute, dass fast alle Kinder nach der Trennung der Eltern bei der Mutter leben.

Du vermutest... Und schreibst deswegen pauschal Männer leben alleine.

Ich kann nur aus meiner Datingerfahrung sagen, ich habe einige Männer getroffen, die AE waren.
Und einige, wo die Kinder zwar bei der Mutter lebten, aber oft da waren.

Der "Wert" für die Kinder - nun, bestimmte Details habe auch ich nie erzählt.
Aber es geht um Info - Ich möchte ja genauso wissen,, was bei meinen Kindern passiert.

Und als Familienmensch würde ein potentieller Partner Teil der Familie, regelmäßig präsent - im Alltag, weil er beim Essen dabei ist, übernachtet, insgesamt öfters da ist. Bis zum ganz Zusammenleben.

Also müssen sich die Beteiligten kennen lernen, und für mich war/ ist eine Voraussetzung, dass diese miteinander auskommen.

Der "Mehrwert" für die Kinder - ich bringe niemanden in ihr Leben, den sie nicht mögen...
Und sie sehen, dass ich nicht einen Teil meines Lebens verheimliche.

Ich stelle es mir sowieso sehr kompliziert vor, einen Mann kennen zu lernen, ohne dass Kinder es mitbekommen.
Treffen dann immer nur bei ihm? Übernachten, nur wenn die Kinder ggf. beim Vater sind? Und wenn er dann eben auch noch Kinder hat?
Kennen lernen wie und wo?
So ganz im Verborgenen, heimlich? Als ob Partnerschaft etwas Anrüchiges hat?
Und dann irgendwann den Kindern mitteilen, das ist Hans, der wohnt ab morgen hier...
Da kann ich mir gut vorstellen, dass Kinder bzw. Teenager sauer und ablehnend reagieren.

Für meine Kinder war es selbstverständlich, dass Mama nicht auf Dauer alleine bleibt.
Mein Großer kam kurz nach der Trennung von seinem Vater, da war er vier - und schlug vor, ich solle doch einfach den Papa seines Kumpels nehmen, dann bin ich nicht alleine,...

Vermittelt habe ich es altersgerecht, bei einem erstes Aufeinandertreffen war es in jungen Jahren ein Freund - und so oft war das nicht.
Da waren keine permanent wechselnden Bekanntschaften.

Zudem, ab einem gewissen Alter wissen sie dann sowieso, dass das nicht ein Freund ist... Blöd sind sie nicht.

In der zweiten Datingzeit waren meine Söhne schon (fast) erwachsen, der Große ausgezogen, auch wenn er regelmäßig da war.
Da gab ich vor einem Date meinem Jüngeren die Daten, dass er ggf. wusste, mit wem und wo ich unterwegs war.
Er wünschte mir immer viel Spaß und fragte hinterher - So wie er auch bei anderen Angelegenheiten bis heute fragt, - und ich ihn, was ihn anbetrifft genauso frage.

Nun, jede*r macht es anders - muss jede*r für sich entscheiden.

Und auch da muss es passen
Die ebenso erwachsenen Kinder meines Partners, beide bei ihm lebend, lernte ich genauso zeitnah kennen - auch ihm war die Meinung seiner Kinder wichtig.

Ich finde es schön, wenn wir alle bei verschiedenen Gelegenheiten alle beieinander sind.. Dann 8 Personen.

W, 51
 
Liebe Lionne, ich habe folgendes bei einer Studie gefunden:
„Trotz dieser Stärkung gemeinsamer elterlicher Ver- antwortung verbleibt bis heute der Hauptwohnsitz der Kinder nach einer elterlichen Trennung mehrheitlich bei der Mutter. Allerdings gewinnt eine aktive, engagierte Vaterschaft auch nach der Trennung in vielen Ländern an Bedeutung.“
In meinem letzten Beitrag ging es um Wohnsituation der Kinder nach einer Trennung/Scheidung. Ich kenne Selber auch AE Väter. Zwei waren Witwer und der Rest haben mit ihren Erwachsenen Kindern gelebt.
 
Dass man die Kinder einweiht, kommt immer auf die betreffenden Personen an. Bei meiner aktuellen Partnerin passierte dies automatisch. Beim 2. Date habe ich ihren ältesten Sohn(Ü30) kennengelernt und auch bei anderen Dates war dies genauso. Zwar sagten diejenigen Frauen, dass dies nur Zufall war, aber an einen Zufall glaube ich nicht. Auf der anderen Seite kann dies auch an der Neugier der Kinder liegen. Meine Eltern sind auch heute noch verheiratet, aber hätten sie sich getrennt, dann würde bei mir die Neugier wieder gewinnen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
In meinem letzten Beitrag ging es um Wohnsituation der Kinder nach einer Trennung/Scheidung

Ja, mir auch.
Und dass es mehrheitlich noch meist die Mutter ist, bei der der Lebensmittelpunkt liegt,, ist mir klar.
Aber nicht, wie Du schreibst - Männer sind immer alleine.

Dafür kenne ich nun einfach zu viele Väter, die AE sind, oder ein Wechselmodell praktizieren.

Warum ist Partnersuche ab einem gewissen Alter schwierig?
Weil oft ein Teil oder beide auch Kinder haben,,weil es da dann harmonieren muss.
Weil bei jüngeren Kindern Bindungen entstehen können - man sieht es beim Parallelthread.
Patchwork ist kompliziert, und daher plädiere ich die ein Kennenlernen aller Beteiligten /Betroffenen

Ganz persönlich - Lavieestbelle, ich finde es schade, dass Du Dich schämst für Deine geschiedene Ehe. Partnerschaften können auseinander gehen, aus vielen Gründen.

Ich empfinde Verharren in einer ungute Partnerschaft als viel schwieriger - und prägender die Kinder.
Sie bekommen es mit.

W, 51
 
Ganz persönlich - Lavieestbelle, ich finde es schade, dass Du Dich schämst für Deine geschiedene Ehe.
🤔
Ich denke, dass du mich missverstanden hast. Ich hatte geschrieben:
Ich war nicht offen für die Partnersuche bzw. was ich suchte gab es nicht. Außerdem wollten die Männer ü45, die ich kennenlernen dürfte, kein Familienleben. Sie hatten alle selbst eine Familie gehabt.
Du hattest eine andere Erfahrung gemacht, wirst du bestimmt jetzt sagen. Das ist schön für dich und ich gönne es dir auch. Meine Erfahrung war aber: Männer in der Kategorie Andreas und Valmont auf der Trophäen-Jagd. Ich kam mir vor wie auf dem Basar und mein Selbstbild gefiel mir nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Erfahrung war aber: Männer in der Kategorie Andreas und Valmont auf der Trophäen-Jagd. Ich kam mir vor wie auf dem Basar und mein Selbstbild gefiel mir nicht.

Liebe Lavieestbelle,

Dann habe ich Dich falsch verstanden, tut mir leid.

Nimm Deine Erfahrungen mit Humor und als Kompliment, für Trophäenjäger war ich immer unsichtbar.
Du hast also ganz sicher eine tolle Ausstrahlung als Frau, das sie Dich beäugten. Du bist vorzeigbar, ich nicht.
Wobei es wiederum schade ist, weil es tolle Männer jenseits dieses Typus gibt, Männer, die Dich zu schätzen wüssten. Nicht nur das Bild, sondern die Frau Lavieestbelle.

Und es ist schade für Dich, denn ich denke, Du bist die deutlich angenehmere Frau als ich 😉😊

W, 51
 
...denn ich denke, Du bist die deutlich angenehmere Frau als ich 😉😊
Du bist eine sehr angenehme Frau, mindestens für deinen Partner, zwei weitere Partner davor, für deine beiden Söhne, deren Partnerinnen, die Töchter deines Partners, deine Nachbarn im Dorf, die zu deinem Richtfest gekommen sind und die Bauherren, die dich als Architektin wollen.
Also für alle Leute, die für dich wichtig sind.
Und nur auf die kommt es an.

w 53
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Mein Sohn war 9 Jahre alt, als ich mich von seinem Vater getrennt habe. Da ich schon vorher abends häufig (politische Ämter) unterwegs war, bekam er gar nicht mit, ob ich mich mit einem speziellen Mann traf oder irgendwo in einer Diskussionsrunde saß.
Das war auch gut so.

Erst als ich anfing, zielgerichtet zu suchen bzw. auszugehen, erwähnte ich das - er war nicht sonderlich interessiert. Allerdings habe ich zu diesem Zeitpunkt, als alles noch sehr in der Schwebe war, nie einen Mann zu uns nach Hause geladen, wenn, dann an den Wochenenden, an denen mein Sohn beim Vater oder Freunden übernachtete.

Als dann aus einem der Männer, denen ich begegnete (Internet-Dating war damals noch ein Fremdwort) ein »ernsthafter Kandidat« wurde, lud ich ihn an einem Nachmittag zu uns ein. Mein Sohn umkreiste ihn, nicht ablehnend, aber sehr neugierig: »... bist du verheiratet? Hast du Kinder? Was verdienst du denn so?« - ich hätte im Boden versinken können. Aber »der Neue« lachte nur, holte alle seine Fußball-Kenntnisse hervor und punktete sofort.
Monate später übernachtete er erstmals bei uns und wir frühstückten zu dritt. »Er« blieb 25 Jahre. Und die beiden Männer sind noch heute Freunde.
 
Meine Kinder erfahren es von Beginn an und wissen dass ich die Absicht habe jmd. kennen zu lernen. Egal wie alt sie waren, ich handhabte es ganz offen und natürlich.

Mir geht es ähnlich wie Inspirationsmaster: Manchmal schüttle ich den Kopf bei den Fragen die gestellt werden und denke " haben wir so verlernt zu entscheiden-?? Ist Fehler machen so schlimm? Einfach mal was zu versuchen und die entsprechenden Konsequenzen tragen?"

Und seine Ideologie stimmt einfach. Entscheidend ist die innere Mitte.
 
Als dann aus einem der Männer, denen ich begegnete (Internet-Dating war damals noch ein Fremdwort) ein »ernsthafter Kandidat« wurde, lud ich ihn an einem Nachmittag zu uns ein. Mein Sohn umkreiste ihn, nicht ablehnend, aber sehr neugierig: »... bist du verheiratet? Hast du Kinder? Was verdienst du denn so?« - ich hätte im Boden versinken können.
So gibt es große Unterschiede, ich hätte ihm gesagt, das geht dich gar nichts an, das kann deine Mutter mich fragen, aber nicht du. Ich hätte den Spieß umgedreht, hätte ihm gesagt, komm erzähl mir mal was, von deiner Schule, wie gut bist du?
 
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