• #1

Wann ist man nach einer Trennung bereit für was Neues?

Woher weiß man, ob man schon wieder bereit ist, nach einer Trennung, sich auf jemand neuen einzulassen?
Meine Trennung ist jetzt 1 Monat her. Davor habe ich noch ein weiteres Monat überlegt, mich zu trennen, weil die Zukunftsvorstellungen nicht zusammen passten.
Es gibt da nun jemanden, der sein Interesse an mir zeigt. Das erste Mal war das noch bevor ich meinen Ex kennen lernte. Es hat sich dann aber nichts ergeben, und wir haben uns länger nicht gesehen.
In letzter Zeit ist er wieder öfter dabei, wenn ich mit meinem Freundeskreis Dinge unternehme. Bzw. bin ich nach der Trennung wieder öfter hier und mit den Freunden unterwegs.
Ganz kurz nach meiner Trennung sind wir im Bett gelandet, was von mir ausging. Ich hatte das als betrunkenen Trennungs-One-night-stand verbucht, und mir nicht mehr erwartet.
Er meldet sich aber seitdem regelmäßig und von alleine bei mir. Ist auch immer sehr aufmerksam, wenn wir in der Runde unterwegs sind. Er weiß von der Trennung, wie lange sie her ist und warum. Wir waren auch schon nur zu zweit unterwegs und ich fühle mich einfach wohl mit ihm.
Trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen, weil es so schnell geht.
 
  • #2
Darauf gibt es keine Pauschalantwort. Es gibt Menschen, die wechseln erfolgreich von einer Beziehung in die nächste, es gibt solche, die sind jahrenlang alleine, ehe sie wieder vertrauen können. Du kannst auch hier die volle Bandbreite lesen.

Wenn Du Dich wohl fühlst, ist das ein gutes Zeichen. Wem oder was gegenüber solltest Du ein schlechtes Gewissen haben?
 
  • #3
Man kann darauf keine pauschale Antwort geben. Jeder hat hierbei eine andere Geschwindigkeit. Ich würde dennoch sagen, dass ein Monat recht wenig ist und man in dieser Zeit keine Beziehung verarbeitet hat. Letztendlich musst du das aber selbst wissen. Nur du weißt wie es in dir aussieht. Vielleicht solltest du ein "Wohlfühlen" mit einer anderen Person aber nicht überbewerten. Man kann sich auch wohlfühlen ohne dass es direkt auf eine Beziehung hinausläuft.
 
  • #4
Hm, auf diese Frage gibt es keine klare Antwort. Also im Sinne einer zeitlichen Vorgabe.
Vielleicht könnte man es mit dem folgenden 3-Stufen-Plan beschreiben:
1) mit sich selber und dem eigenen Leben glücklich sein
2) die Trennung vom früheren Partner emotional verarbeitet haben
3) Interesse für jemanden entwickeln

Manche vertreten ja auch die Auffassung, das jeder Mensch nach einer Trennung erst mal nur eine Übergangsbeziehung führt. Egal ob er das weiß oder nicht.
Keine Ahnung ob das stimmt. Aber danach hast du ja auch nicht gefragt.

Wenn dir dieser Mann gefällt, solltest du kein schlechtes Gewissen haben.
Alles Gute
 
  • #5
Schlechtes Gewissen deshalb, weil frühere Trennungen mir viel schwerer gefallen sind.
Es gab bisher immer mehr Drama, Herumgeeiere, Rückfälle. Ich habe das Gefühl, dass ich die letzte Trennung besser überlegt habe als frühere Trennungen, und dass der Cut mir gut getan hat.
Ich habe eine sehr kritische Freundin, die mir nun einreden will, dass ich meinen Ex offenbar nie geliebt habe, wenn ich ihn und die Beziehung jetzt so einfach "wegwerfen" kann.
Es tut einfach gut, jetzt jemanden um mich zu haben, wo ich mich verstanden und respektiert fühle. Wo diese Reise hingeht weiß ich noch nicht.
 
  • #6
Bei mir waren es 3 wichtige Indizien:

- Leben freiräumen für neues
- immer stärkeres Ekelgefühl
- absolut keinen Gesprächsbedarf mehr, wo man sich vorher noch sussprechen wollte

1. Ich habe gemerkt, kurz nach einer Trennung war ich noch nicht bereit, weil ich noch zeitweise emotional abhängig war. Hätte er mich zurückgerufen, ich wäre sofort gesprungen. Nicht weil ich wollte, sondern weil ich labil war. Was ein Anzeichen war, dass ich handeln musste, zu entscheiden, wie ernst es mir mit dem Neuen ist.
Denn ist man nur halb mit dem Kopf dabei, spürt der neue Partner das und entscheidet sich ebenfalls gegen dich, weil du einen unsicheren Eindruck machst.

Erst ab dem Moment, als ich mich entschied, Platz zu machen für neues und alles Alte wegzuschmeißen (seine Briefe, Geschenke, etc.) und es mir nichts mehr ausmachte, dass der Kram im Müll landete, habe ich gemerkt, ich habe mich emotional vollständig gelöst von den Erinnerungen und war auch gewillt, etwas neues zu wagen. Allerdings kam das so schritt weise. Nach 10 Jahren Beziehung hat man viel gemeinsames angehäuft, das einen verbunden hat ...

2. Ich wollte dann auch absolut nichts mehr von ihm wissen.
Zu wissen, dass ich mit diesem Mann mal intim war, hat mich richtig angeekelt. Ein gutes Zeichen. Ich bin also auch sexuell nicht mehr rückfällig geworden.

3. Wenn der Ex an der Türe klopfen würde, könnte ich dem heute widerstehen. Ich möchte keinen Kontakt mehr zu ihm. Nach der Trennung wollte ich mich aussprechen. Hat er mir nicht gewährt. Heute ist mir meine Zeit zu wichtig. Ich habe mehr Selbstwert gelernt, meine Zeit ist kostbar. Er hat keinen Platz mehr in meinem Leben. Er hat sich jetzt 2-3 mal gemeldet vor kurzem. Ich habe keinen Bedarf gehabt, reagieren zu müssen. Der Wunsch, ihn zu blocken, war größer.
 
  • #7
Ja, das Ekelgefühl habe ich auch. Aber nicht körperlich. Sondern emotional, und auch ein bisschen gegen mich selbst gerichtet.

Ich schäme mich manchmal richtig dafür, dass ich mir diese Behandlung so lange habe gefallen lassen. Dafür, dass ich mich überhaupt so weit auf den Ex eingelassen habe.

Manchmal denke ich, er war eine Übergangsbeziehung für die Beziehung davor. Das war jemand, der überhaupt nicht wirklich zu greifen war und immer auf Abstand blieb. Vielleicht musste ich da anfällig werden für jemanden, der mich am liebsten in seinem Haus festbinden würde, und dort zu seinem Brutkasten machen will?

Der "Neue" ist wieder so ganz anders als die letzten beiden. Trotzdem, oder genau deswegen bin ich gerade extrem kritisch. Es läuten schon Alarmglocken bei den klitzekleinsten Dingen, die mich nur entfernt an den letzten erinnern. Darum auch die Frage. Bin ich so abgebrüht und unnahbar geworden oder bin ich vielleicht einfach noch nicht so weit?
 
  • #8
Hi @Becky5678: Erstmal. Lass dir nichts einreden. Von niemandem. Wissen kannst das immer nur du selbst! Und natürlich gibt's da keine pauschalen Antworten.

Von meinen Erfahrungen ausgehend würde ich sagen: wenn man in der vorherigen Beziehung schon viel Stress und Kampf hatte, was einen ja förmlich dazu zwingt, über die Beziehung und sich selbst zu reflektieren und sich früher oder später auch intensiv mit einer möglichen Trennung zu befassen, dann hat man einen gewissen Vorlauf. Im Vergleich zu jenen, für die eine Trennung mehr oder minder aus heiterem Himmel kommt.

Das könnte auch auf dich zutreffen. Und was ist eigentlich so schlimm an der Erkenntnis, jemanden rückblickend doch nicht so sehr geliebt zu haben, wie man damals dachte? Ich finde das sogar befreiend. Man hat den anderen und sich ja nicht bewusst getäuscht oder angelogen, sondern man realisiert im Nachhinein, welchen Illusionen und Fehleinschätzungen man aufgesessen ist.
Die Bewertung "weggeworfen" ist Unsinn und unangemessen. Mach sie dir nicht zu eigen. Lass sie bei derjenigen, die sich so geäußert hat - ohne Sinn und Verstand und ohne je in deiner Haut gesteckt zu haben.

Wenn ich mich an deine Geschichte erinnere, bin ich mir nicht so sicher, ob ein Monat (oder nicht mal einer, genau genommen) da wirklich reicht, aber wissen kann das keiner ausser dir. Versuche achtsam zu bleiben und immer wieder mal innezuhalten und nachzuspüren, ob du z.B. gerade auf bestimmte Themen besonders anspringst, die in der alten Beziehung zu den Problemfeldern gehörten. Und ob deine Zuneigung und Zuwendung wirklich dem anderen Menschen gilt und nicht einer Wunschvorstellung oder einem allgemeinen Gefühl. Zum Beispiel, Verliebtsein ins Verliebtsein, allgemeine, starke Sehnsucht nach dem Glücksgefühl - egal eigentlich mit wem... etc.

m/44
 
  • #9
Ich habe eine sehr kritische Freundin, die mir nun einreden will, dass ich meinen Ex offenbar nie geliebt habe, wenn ich ihn und die Beziehung jetzt so einfach "wegwerfen" kann.
Bei sowas denk ich mir immer:"na und?".
Lass doch die Leute reden, meine Güte, wenn deine "kritische Freundin" zu wissen meint, dass du nie Gefühle für den Ex hattest, lass sie doch in dem Glauben. Kann dir doch egal sein.

Weiterhin denke ich, dass es nun mal so ist, dass du die Beziehung weggeworfen hast. Was ist aus deiner Sicht denn aber so schlimm daran? Manchmal wirft man im Leben Beziehungen weg, und manchmal sind einem bestimmte Leute (in deinem Falle der EX) auch egaler, als man vorher dachte. Und das ist okay. Solltest du statt dessen für immer mit ihm zusammen bleiben, oder wie stellt sich die Freundin das vor?
Wenn du nun mal keine Gefühle mehr für ihn hast, brauchst du doch nicht den anderen vorheucheln, noch nicht über ihn hinweg zu sein. Für den Ex ist das zwar weniger schön, aber auch der wird drüber wegkommen. Du hast für dich alles richtig gemacht.

Die Frage kommt mir vor, als würde eine Witwe im Trauerjahr nachfragen, wie lange sie das schwarz tragen muss, obwohl sie froh ist, ihren Mann loszusein und endlich loslegen will.

Genieß die Zeit mit dem Neuen, und rechtfertige dich vor niemandem außer dir selbst.
 
  • #10
Hi Becky,

kann deine Gedanken in Sachen schlechtes Gewissen verstehen.
Bleibe aber dabei: Du mußt kein schlechtes Gewissen haben!

Ich habe das Gefühl, dass ich die letzte Trennung besser überlegt habe als frühere Trennungen, und dass der Cut mir gut getan hat.
Und genau das ist der Grund, warum du mit dieser Trennung besser klar kommst.
Wenn es darum geht Trennungen zu verarbeiten gibt es kein richtig und kein falsch und vor allen Dingen auch kein Vorgaben ob, wie lange und wie schwer jemand zu leiden hat.
Lass dir von deiner Freundin da bloß nichts einreden! Ihre Aussage ist einfach nur Quatsch.

Es tut einfach gut, jetzt jemanden um mich zu haben, wo ich mich verstanden und respektiert fühle. Wo diese Reise hingeht weiß ich noch nicht.
Menschen mit denen man sich einfach so wohl fühlt begegnen einem nicht jeden Tag.
Genieß es und gib der Sache zwischen euch einfach eine Chance sich zu entwickeln. Du musst jetzt nicht wissen wo das hinführt. Genieße einfach die Reise. Der Rest wird sich von ganz alleine finden.
 
  • #11
Wie lange wart ihr zusammen, was hat euch verbunden?

Wenn ihr mehr als eineinhalb Jahre regelmäßig zusammen gelebt und geliebt habt, glaube ich nicht, dass du schon offen sein kannst für was Neues. Wenn die tatsächliche Zeit des Zusammenseins im Alltag inklusive Sex unter einem Jahr liegt, ist das bestimmt möglich.

Aber egal wie, lass es auf dich zukommen. Warum machst du dir Gedanken? Hast du Angst, dich auf was Festes einzulassen, willst du den Neuen nicht verletzen? Ansonsten genieße einfach deine Verliebtheit, du bist wieder Single.
 
  • #12
Wie lange wart ihr zusammen, was hat euch verbunden?

Aber egal wie, lass es auf dich zukommen. Warum machst du dir Gedanken? Hast du Angst, dich auf was Festes einzulassen, willst du den Neuen nicht verletzen? Ansonsten genieße einfach deine Verliebtheit, du bist wieder Single.
Es war weniger als ein Jahr. Was uns verbunden hat...gute Frage?
Anziehung und Sex. Daraus Verliebtheit, und der Wunsch, gleiche Ziele zu haben. Nein, so rückblickend war es keine große Liebe.

Meine Expartner davor haben aber nie so offen über Zukunft und Familie geredet. Das hat mir am Anfang einfach gefallen. Vielleicht sollte auch ich einfach einen frei gewordenen Platz möglichst lückenlos füllen...wie in einem Parallelthread hier.

Und jetzt?
Ich will den Neuen nicht verletzen. Aber die große Verliebtheit fehlt mir auch. Ich mag ihn und ich unternehme gerne Dinge mit ihm und verbringe gerne meine Zeit mit ihm. Unsere Gespräche sind gut, und vieles lässt mich denken, dass wir ähnlich ticken.
Aber es gibt auch Ähnlichkeiten zu meinem Ex, wo schon meine Alarmglocken läuten. Und jetzt weiß ich nicht, ob ich einfach kritischer und wählerischer bin, oder eben einfach noch nicht offen dafür.
 
  • #13
Liebe FS,

was mich hier v.a. stutzig macht, ist diese Aussage von dir:

Es gibt da nun jemanden, der sein Interesse an mir zeigt. Das erste Mal war das noch bevor ich meinen Ex kennen lernte. Es hat sich dann aber nichts ergeben, und wir haben uns länger nicht gesehen.
Warum hat sich damals nichts ergeben? Lag es an dir; hast du ihn damals zurückgewiesen? Wenn ja: warum willst du ihn jetzt?

Ich frage das, weil Menschen nach einer Enttäuschung in Liebesdingen (Trennung oder auch "nur" ein schmerzhafter Korb) ziemlich anfällig dafür sind, eine Beziehung mit jemandem anzufangen, für den sie gar keine richtigen Gefühle haben.

Ich hätte das beinahe selbst schon einmal gemacht. Vor ein paar Jahren ging bei mir eine Affäre in die Brüche, und obwohl ich glaub ich nie so richtig verliebt war in den Mann, war ich nach dem Aus verletzt und enttäuscht; mein Selbstwertgefühl lag am Boden. In diesem Zuständ hätte ich mich um ein Haar auf einen Mann eingelassen, in den ich nicht ansatzweise verliebt war; den ich körperlich unattraktiv und charakterlich nicht 100%ig sympathisch fand. Buchstäblich im letzten Augenblick kam ich zur Besinnung.

Und im Bekanntenkreis habe ich gerade einen Fall erlebt, der mir ehrlich gesagt sehr zu Denken gibt: ein Mann kam mit einer Frau zusammen, der er vor Monaten schonmal eine Abfuhr erteilt hatte...nur einen Tag, nachdem er selbst bei einer Anderen abgeblitzt ist. Ich kann in den Mann nicht reingucken und weiß nicht, warum ihm seine Gefühle für seine jetzige Freundin just in diesem Moment bewusst geworden sind... aber ein gewisses Geschmäckle hat es für mich schon.

Damit will ich dir nichts unterstellen und dich nicht verurteilen. Aber du schreibst ja selbst, dass es mit dem Neuen nicht die große Verliebtheit ist. Sich zu treffen und unverbindlich(!) kennenzulernen, finde ich unter diesen Vorzeichen vollkommen okay, aber du solltest m.E. aufpassen, nicht in eine halbherzige "Trostbeziehung" reinzurutschen, nur weil seine Aufmerksamkeit dir in der aktuellen Situation gut tut.

Eine Entscheidung für oder gegen eine Beziehung trifft man man am besten, wenn man frei von inneren Nöten ist. Nur dann sieht man wirklich den Menschen und kann unbeinflusst von emotionaler Bedürftigkeit einschätzen, ob es passt.

Kurz nach einer Trennung ist das wohl selten der Fall - auch, wenn es nicht die ganz große Liebe war. Eine Enttäuschung/Verletztheit bleibt doch meistens zurück.
 
  • #14
Und jetzt?
Ich will den Neuen nicht verletzen. Aber die große Verliebtheit fehlt mir auch. Ich mag ihn und ich unternehme gerne Dinge mit ihm und verbringe gerne meine Zeit mit ihm. Unsere Gespräche sind gut, und vieles lässt mich denken, dass wir ähnlich ticken.
Aber es gibt auch Ähnlichkeiten zu meinem Ex, wo schon meine Alarmglocken läuten. Und jetzt weiß ich nicht, ob ich einfach kritischer und wählerischer bin, oder eben einfach noch nicht offen dafür.
Hi Becky,

du hast unterm Strich 2 Moeglichkeiten.

Du nimmst die Risikovariante, besprichst mit ihm genau was in dir vorgeht und du gehst das Risko ein das er sich zurueck zieht. Vielleicht findet er dich aber cool genug das Risiko einzugehen.

ODER, du nimmst den infachen Weg, sagst nix, spielst ihm was vor und im schlimmsten Fall brichst du ihm sein Herz.

Das musst du aber mit dir vereinbaren, er ist erwachsen und sollte damit klar kommen.

Viel Erfolg
 
  • #15
Beim ersten Treffen kam nichts zustande, weil es eben nur 1 Treffen, beim Ausgehen mit Freunden war. Wir waren schon betrunken, und haben uns ein bisschen unterhalten. Er war mir sympathisch, aber an dem Abend einfach auch schon zu betrunken.
Im Nachhinein habe ich von einem guten Freund erfahren, er hätte nach mir gefragt, und würde sich freuen, wenn ich öfter mal in der Runde mitkomme. Das hat sich dann nicht mehr ergeben, weil ich meinen Ex kennen lernte, und die Wochenenden meistens nicht in der Stadt war.

Hi Becky,

du hast unterm Strich 2 Moeglichkeiten.

Du nimmst die Risikovariante, besprichst mit ihm genau was in dir vorgeht und du gehst das Risko ein das er sich zurueck zieht. Vielleicht findet er dich aber cool genug das Risiko einzugehen.

ODER, du nimmst den infachen Weg, sagst nix, spielst ihm was vor und im schlimmsten Fall brichst du ihm sein Herz.

Das musst du aber mit dir vereinbaren, er ist erwachsen und sollte damit klar kommen.

Viel Erfolg
Gut zusammengefasst. Ich bin eine miserable Schauspielerin. Wenn er nicht bereits merkt, dass ich nicht verliebt bin, werde ich es bestimmt bald ansprechen. Ich will ja auch glücklich und verliebt sein. Was hat denn irgendjemand davon, in einer Beziehung ohne Anziehung, ohne Verliebtheit zu verharren?

Es gab gerade auch eine Situation, wo ich seine Reaktion richtig schlecht fand. Das habe ich angesprochen, und ich denke, ich kann da im Umgang mit dieser Sache spüren, was da wirklich von meiner Seite aus ist.