• #1

Wann ist man "aufgeschlossen" und "experimentierfreudig"?

Ich (w) lese öfters hier mit und mir drängt sich eine Frage auf: Es wird im Zusammenhang mit Sex immer wieder von "aufgeschlossen" und "experimentierfreudig" gesprochen.

Was ist aufgeschlossen? Könnt ihr mir Beispiele geben? Bedeutet es, dass man aufgeschlossen ist, wenn man oral verwöhnt? Ist das nicht eigentlich Standard? Ab wann beginnt aufgeschlossen?
Und experimentierfreudig? Sex am Esstisch? Ist doch auch relativ normal, oder? Oder Sex im Garten....auch normal. Oder soll ich mir da was abartiges drunter vorstellen? :)
Ich hätte gerne ein paar Beispiele, nicht, dass ich noch etwas versäume, weil ich selber nicht draufkomme. ;-)
 
G

Gast

  • #2
ich denke es gibt keine allgmeine Regel und auch keine sexuelle Praktiken an denen man es konkret festmachen kann. Vielmehr hängt es immer von den beiden Partnern ab.

Beispiel:
Mann M geht in den Swingerclub, SM clubs, hat Affairen etc. pp. Er trifft auf Frau F, die immer in langen Beziehungen war. Beide lieben sich und führen eine monogame Beziehung. Mann M hat alles mögliche erlebt, aufgeschlossener gehts nicht. Frau F hingegen ist nicht schüchtern und nicht verklemmt.

Der Ex - Freund E von Frau F war sexuell total total unerfahren, F war seine erste Sexualpartnerin. Frau F mußte E so gut wie alles beibringen.

Also:

1) Im Verhältnis M - F ist M aufgeschlossen.

2) Im Verhältnis F - E war E aufgeschlossen.

Experiementierfreudig - auch das hängt nicht von einer Spielart ab sondern meint nur: neue Stellungen, neue Orte, neue Arten des Herangehens (z. B. langes oder kurzes Vorspiel oder Mann "nimmt" die Frau), Sex - Spielzeug, Fesseln etc.

Aber auch hier kommt es darauf an, was das Paar bislang erlebt hat.
 
G

Gast

  • #3
Ich persönlich würde mit solchen Begriffen gar nicht (mehr) um mich schmeißen, wenn ich nicht wirklich für alle Überraschungen gewappnet bin! Die Sachen heißen zumindest für mich, was was über dem Durchschnittssex liegt, also selbstverständlich Freunde an Oralverkehr, magischen Orten, ausgefallen Stellungen, Swingerclub, usw, gerne was neues probieren, Risikoreichtum, usw. Eben irgendwas gewagtes/provokantes erleben.

Trotz Aufgeschlossenheit hat jeder Mensch seine natürliche Grenze. Ich habe auch schon Leute erlebt, die viel mit ihrer Offenheit geprahlt haben, aber dann doch nichts dahinter steckte. Also sofern würde ich mir da keinen großten Kopf machen! Die meisten Menschen ins solchen Bezügen sind recht labil und wechseln ihre Meinung schnell von einem Moment auf den nächsten. Übrigens: nein sagen kannst du immer.
w
 
G

Gast

  • #4
Für mich heißt das, dass man nicht generell ablehnend ist, mal was anderes auszuprobieren. Wenn oral, anal und was auch immer Standard ist, kann man immer noch "nicht aufgeschlossen" sein, wenn der Partner mal Rollenspiele machen oder SM ausprobieren will. Wer dann nicht mal drüber nachdenkt, bevor er sagt "nein danke", der ist nicht aufgeschlossen.
 
  • #5
Nein, kein Beispiel von meiner Seite, denn ich denke, dass sich das sehr unterschiedlich in den Beziehungen entwickelt. Es gibt keinen Standart. Es gibt zwei Menschen, die ihren Weg finden. Jeder hat ein anderes Bedürfnis. Keiner wird in der ersten Nacht "das ganze Programm (?)" abarbeiten. Was nicht Spass macht, ist nicht schön! Jemand, der nicht gelenkig ist, wird bei Akrobatik keine Freude haben. Nicht mit jedem ist alles möglich!

Aber ich kann nachvollziehen, dass dieses Forum hierzu Panik aufkommen lässt. Bei manchen Beiträgen wundere ich mich auch und würde gerne vor Ort mal gucken gehen, was da eigentlich wirklich los ist.

Ich denke, allgemein ist mit "aufgeschlossen" und "experimentierfreudig" eine Liebe zum eigenen Körper (also nicht gehemmt und verkrampft) und Lust auf den anderen Körper gemeint. Und nicht alles so ernst nehmen.
 
  • #6
Für mich heißt das, dass man nicht generell ablehnend ist, mal was anderes auszuprobieren. Wenn oral, anal und was auch immer Standard ist, kann man immer noch "nicht aufgeschlossen" sein, wenn der Partner mal Rollenspiele machen oder SM ausprobieren will. Wer dann nicht mal drüber nachdenkt, bevor er sagt "nein danke", der ist nicht aufgeschlossen.
Finde ich ein tolles Statement. Ich würde es auch nicht an bestimmten Praktiken festmachen, sondern daran, dass man zumindest offen über ALLE Praktiken und Wünsche, und seien sie noch so außergewöhnlich, reden kann. Ob man es dann durchführt, ist eine andere Sache. Selbst bei den Hardcore-SMlern hat jede(r) seine individuellen Grenzen, und die sind es immerhin gewohnt, sich vorurteilsfrei darüber auszutauschen.

Wer in Selbstzweifel verfällt und an Trennung denkt, weil der Partner/die Partnerin mal Swingerclub oder Dreier erwähnt hat, ist sicher nicht aufgeschlossen. Man muss es ja nicht gleich gut finden und machen.

Natürlich ist dann auch nicht die Idee, zu allem gleich Nein zu sagen, sondern eben auch mal etwas auszuprobieren, was gut sein könnte, aber bisher nicht auf der eigenen Wunschliste stand. Was auch immer das jeweils ist. Und dass man halt auch mal gelegentlich was der Partnerin/dem Partner zuliebe macht, was man selbst nicht so spannend findet. Die/der würde sich dann schon revanchieren.
 
  • #7
Nö, kann ich nicht!

Ich tue das beim Sex was mir Spaß macht. Wenn es dann auch noch der Partnerin gefällt ist doch alles bestens. Umgekehrt selbstverständlich auch. Wenn es, beiden, nicht mehr gefällt, darf es gerne auch mal was anderes oder neues sein. War bisher aber nicht der Fall.

Ich kann Menschen nicht verstehen, die stets und ständig Turnvater Jahn übertreffen und in jedem Modetrend die Beta-Tester sein wollen. Auch und erst recht beim Sex.

Gelassenheit und Lebensglück sehen bei mir anders aus.
 
  • #8
Das heißt es wird nichts ernsthaftes gesucht, Sex ist das Wichtigste und steht im ständig Vordergrund. Damit ist eben alles wozu die Ex keine Lust hatte gemeint. Vom flotten Dreier bis SM Spielchen und Swinger Klub. Eine deutliche Ansage die man in ihrer undiplomatischen Plattheit nicht unterschätzen sollte. Du wirst ständig bedrängelt werden und danach Gejammer kassieren warum du nicht mitmachst. Für so was gibt es aber auch einschlägige Portale, wo man nach eindeutigen Bedingen suchen kann. Ist doch auch völlig Ok, wenn beide sich da einig sind. Ich finde dennoch: Nur da und nirgendwo anders sollte man Leuten solche Anfragen in den Briefkasten werfen.
 
  • #9
Also wenn aufgeschlossen hier heißt: SM, Swinger und Dreier, dann bin ich nicht aufgeschlossen :)
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Männer Swinger zwar vorschlagen, aber auf gar keinen Fall wollten, dass ich mit einem anderen Mann...
genauso beim Dreier... mit 2 Frauen JA - mit 2 Männern und mir NEIN. Aufgeschlossenheit sollte dann also bitte für beide gelten...
SM ist auch so ne Sache... seit Shades of Grey meint jeder 2. Mann, dass er mal in den Baumarkt gehen könnte, um Seile und Kabelbinder zu kaufen... ich würde sowas nur mit jemandem machen wollen, der das KANN und nicht mit jdm, der es mit mir ausprobiert.
Für mich bedeutet Aufgeschlossenheit, auf die Wünsche und Bedürfnisse des Partners einzugehen, ihn ernst zu nehmen und Spaß daran zu haben, Neues auszuprobieren mit einer gewissen Neugier.
Finde überhaupt, dass Spaß das Wichtigste an der Sache ist.
Wenn ich den Dreier oder Partnerwechsel nur mitmache, weil mein Freund das scharf findet, ist es doch nix.
Aufgeschlossen heißt für mich auch, immer wieder Anderes auszuprobieren und sich inspirieren zu lassen ohne Standardprogramm.
 
G

Gast

  • #10
Das heißt es wird nichts ernsthaftes gesucht, Sex ist das Wichtigste und steht im ständig Vordergrund.
Das heißt es nicht automatisch. Es heißt nur, dass man erkannt hat, dass Sex nunmal ein wichtiger Teil der Basis einer Beziehung ist. Hinlänglich bekannt ist wohl, dass viele langjährige Beziehungen sexuell absolut öde sind und die Menschen darin eigentlich ihr Leben versauern und sich einreden, es sei nicht wichtig. Das dürfte aber nicht passieren, wenn beide sich von Anfang an Mühe geben, das Eintönige nicht einreißen zu lassen. Und dazu gehört nunmal, dass man sexuell aufgeschlossen ist und nicht meint, dass sich das "von alleine macht", ohne dass man Energie hineinsteckt.

Dass es immer noch genau das heißen kann, was Du vermutest, ist natürlich auch möglich. Aber es heißt es nicht per se.
 
  • #11
"Wann ist man "aufgeschlossen" und "experimentierfreudig"?"

Wenn man einen Partner bekommt/hat, mit dem man seine Vorlieben/Phantasien ausleben kann.
Was nützt es, wenn ich einen Mann habe, der bei allem, was man vorschlägt oder gerne machen möchte, die Augen verdreht oder es als was schmutziges ansieht.

Ich glaube nicht, das du hier Anleitungen für irgendwelche Sexspielchen bekommst.
Was für dich "normal" ist, kann für andere schon "Pfui" sein.
 
  • #12
Das dürfte aber nicht passieren, wenn beide sich von Anfang an Mühe geben, das Eintönige nicht einreißen zu lassen.
Hmm, wenn die Chemie stimmt, muss sich m.E. keiner "Mühe" geben, da es mit Elan, beiderseitiger Neugier und Lust auf den anderen von allein läuft. "Mühe" ist da eher fehl am Platz. Aufgeschlossen = offen, auch mal über etwas anderes nachzudenken.
Experimentierfreudig = bei Gefallen dies auch umzusetzen
 
G

Gast

  • #13
Für mich ist aufgeschlossen, mit dem richtigen Partner die eigenen Grenzen zu verschieben - egal, wo diese sind... das mache ich nicht an Praktiken oder Orten fest. Mit dem richtigen Partner geht alles, was beiden Spaß macht, ob nun Sex im Freien, SM oder Swinger-Club...
 
G

Gast

  • #14
Der Zwang heutzutage "aufgeschlossen und experimentierfreudig" sein zu müssen, weil man sonst als altbacken, frigide oder prüde belächelt wird, geht mir etwas auf die Nerven. "Du bist aber nicht aufgeschlossen und experimentierfreudig", heißt es gern, wenn man Swingerclubs, 3er etc. ablehnt.
Tatsache ist, ich kenne das alles. Nur habe ich einfach keine Lust gewisse Spielarten anzugehen, von denen ich längst weiß, dass sie mir nichts geben, die ich sogar langweilig finde. Über Männer, die mir etwas "Neues und Verruchtes" zeigen wollen und dann mit so etwas daherkommen, kann ich dann nur müde lächeln.

"Aufgeschlossen und experimentierfreudig" zu sein bedeutet, dass man sich sexuell ausleben will, noch Unbekanntes, Ungewöhnliches ausprobieren möchte. Mit Partnerschaft an und für sich hat das überhaupt nichts zu tun.
 
  • #15
Hallo, ich sehe das genauso wie Gast_w, Antwort #7.
Ein gutaussehender, gebildeter, (geschiedener) mehrfacher Vater, fragte mich bei der 2. Mail auf einer seriösen online Plattform, ob ich mir "ganze Hand rein" vorstellen könnte. Das mochte wohl seine Ex nicht und war wohl das Einzige was für ihn zählte....
 
  • #16
"Du bist aber nicht aufgeschlossen und experimentierfreudig", heißt es gern, wenn man Swingerclubs, 3er etc. ablehnt.
Dem kann man ganz gut entgegnen, ob das fordernde Gegenüber vielleicht schon ein wenig abgestumpft ist und, dass dies keine "normalen" oder gängigen Praktiken einer Paarbeziehung sind, sondern eher die in das Leben schwappenden Pornofantasien, welche durch die Medien (Geldmaschine, wie vieles, was grad IN ist) immer lockerer publiziert werden und das leider auch oft zu Zeiten, wo Kinder noch nicht im Bett sind.
"Aufgeschlossen und experimentierfreudig" zu sein bedeutet, dass man sich sexuell ausleben will, noch Unbekanntes, Ungewöhnliches ausprobieren möchte.
Nicht unbedingt, da man ja genau das auch ausschließlich auf die "Eine" Person beziehen kann.
Zu weit gehen die Neigungen m.E. nach am Bsp. eines Freundes, der sich vor einiger Zeit geoutet hat (war nicht leicht, aber er ist trotzdem der Mensch, der er war für mich). Er ist auf Online-Plattformen unterwegs und bekommt Anfragen von verheirateten Männern mit Kindern, die das mal ausprobieren wollen (30J jünger, als er) ...schüttel mich nur. Da hört für mich dann jegliches Verständnis auf und Verantwortungsbewusstsein ist nicht mehr existent.
 
G

Gast

  • #17
#7, #14:

Sex ist für Männer auch das Wichtigste in einer Beziehung, das Allerwichtigste! Alles andere ist sekundär, die Schlußfolgerung von #7 ist falsch, es wird etwas Ernstes gesucht, aber Sex ist das Wichtigste und steht im Vordergrund und zwar auch bei denen, die das nicht so offen zugeben und einen auf Romantiker und Frauenversteher machen, das ist alles erlernte Taktik zur Verschleierung der wahren Motive.

Experimentierfreudig bedeutet oft wie im Porno, meist noch SM mit NS und anderen Scheußlichkeiten.

Was an einer "ganzen Hand" so außergewöhnlich sein soll, das erschließt sich mir nun wirklich nicht, ist ja wohl auch jede schon beim Frauenarzt gewesen und der verschwindet ja wohl weiter in der Vagina als nur mit der Hand. Außerdem kann ich an Gegenständen und Spielzeug nichts Außergewöhnliches finden solange es nicht schmerzt, an allem was mit Ekel überwinden zu tun hat aber schon. Spielchen, auch Spanking oder außergewöhnliche Orte, machen mir gar nichts aus, ich wäre aber dankbar mal einen Mann zu treffen, der nicht auf Fellatio steht, ist aber nie passiert und das ist für mich schon immer eine gewisse Überwindung (was ich mir natürlich nicht anmerken lasse), da lasse ich mich noch lieber schlagen, fesseln und mir allerhand einführen. Verstehe absolut nicht, wie so viele Frauen angeblich gern Fellatio betreiben und und sich dann an ein paar Spielsachen und Spielchen stören.

Am liebsten wäre mir ausschließlich spießiger, romantischer Missionar und nur passiv daliegen, wie total bei Männern verpönt, was Frau natürlich nicht bringen kann, das ist mir klar.
 
  • #18
Bei solchen Anfragen im Vorfeld ist davon auszugehen, dass ein möglichst pornolastiges "Programm" mit genauen Vorstellungen, respektive ein Fetisch gesucht werden. Ich spreche aus Erfahrung, gleiches erfahre ich auch aus dem unmittelbaren Umfeld. Eine Freundin, Mitte 30, traf vor einiger Zeit via SB einen interessanten, attraktiven Mann im Café. Nachdem man fünf Minuten geplaudert hatte (Berufliches, das Wetter, etc), und der bestellte Cappuccino kam, meinte er so nebenbei, dass die Frauen in München "leider so verklemmt" seien. "Die lassen sich ja nicht mal anal fi...".
Und wer dann, wie meine Freundin, sich erst mal fast am Cappuccino verschluckt und dann schnell das Weite sucht und auch findet, gilt dann bei den Abgestumpften als VERKLEMMT. Dass sie selbst keinerlei soziale Intelligenz und keine Verführerqualitäten besitzen sowie sich distanzlos verhalten, käme solchen Menschen nicht in den Sinn. Abgestumpft halt. Wer es mag...:D
 
G

Gast

  • #19
Was ist aufgeschlossen? Könnt ihr mir Beispiele geben? Bedeutet es, dass man aufgeschlossen ist, wenn man oral verwöhnt? Ist das nicht eigentlich Standard? Ab wann beginnt aufgeschlossen?
Ich finde nicht, dass es Sinn macht, hier jetzt eine Liste von "aufgeschlossenen und experimentierfreudigen" Parktiken aufzustellen. Jeder wird andere Erfahrungen haben, für mich bedeutet "aufgeschlossen und experimentierfreudig" schlicht die grundsätzliche Bereitschaft, diese zu erweitern.
Das mag bei manchem Oralsex sein, für andere ist der völlig normal und sie möchten sich bei 3ern oder SM-Praktiken vergnügen. Pauschal kann das wohl kaum jemand beschreiben, letztlich ist entscheidend, dass 2 Menschen miteinander das tun, was beide tun mögen. "aufgeschlossen und experimentierfreudig" kann jedenfalls nicht bedeuten, dass ein Partner Dinge mit sich machen lassen muss, die er oder sie eigentlich nicht möchte.
 
G

Gast

  • #20
Sex ist für Männer auch das Wichtigste in einer Beziehung, das Allerwichtigste! Alles andere ist sekundär, die Schlußfolgerung von #7 ist falsch, es wird etwas Ernstes gesucht, aber Sex ist das Wichtigste und steht im Vordergrund und zwar auch bei denen, die das nicht so offen zugeben und einen auf Romantiker und Frauenversteher machen, das ist alles erlernte Taktik zur Verschleierung der wahren Motive.

Experimentierfreudig bedeutet oft wie im Porno, meist noch SM mit NS und anderen Scheußlichkeiten.

Was an einer "ganzen Hand" so außergewöhnlich sein soll, das erschließt sich mir nun wirklich nicht, ist ja wohl auch jede schon beim Frauenarzt gewesen und der verschwindet ja wohl weiter in der Vagina als nur mit der Hand. Außerdem kann ich an Gegenständen und Spielzeug nichts Außergewöhnliches finden solange es nicht schmerzt, an allem was mit Ekel überwinden zu tun hat aber schon. Spielchen, auch Spanking oder außergewöhnliche Orte, machen mir gar nichts aus, ich wäre aber dankbar mal einen Mann zu treffen, der nicht auf Fellatio steht, ist aber nie passiert und das ist für mich schon immer eine gewisse Überwindung (was ich mir natürlich nicht anmerken lasse), da lasse ich mich noch lieber schlagen, fesseln und mir allerhand einführen. Verstehe absolut nicht, wie so viele Frauen angeblich gern Fellatio betreiben und und sich dann an ein paar Spielsachen und Spielchen stören.

Am liebsten wäre mir ausschließlich spießiger, romantischer Missionar und nur passiv daliegen, wie total bei Männern verpönt, was Frau natürlich nicht bringen kann, das ist mir klar.
Was ist denn das für eine eigentümliche Ansicht.
Info: es gibt noch andere Gedankenwelten, nicht jeder Mann will nur Sex von einer Beziehung. Nur wegen Sex würde kein Mann eine Beziehung eingehen, wozu.
"Die ganze Hand" ist deshalb ungewöhnlich, weil dies rein technisch nicht bei jeder Frau möglich ist. Nicht gewusst? Das wissen einige nicht. Mit Ablehnung von Spielsachen uvm. hat das gar nichts zu tun.
Hier schreibt wohl jemand, der Sex als Pflichtübung ansieht und sich benützen lässt, meint das müsse so sein. Finde ich traurig.
 
W

wahlmünchner

  • #21
Wie wäre es wenn man einfach nachfragt?
Es ist doch echt nicht so schwer die Themen da zu klären, wo sie Sinn machen.
Hier im Forum wird darüber eh keine Einigkeit herrschen.
Was allerdings sexueller Standart sein soll, allein schon dieses Wort ( augenroll).... liegt auch im Auge des Betrachters.
 
  • #22
Oder soll ich mir da was abartiges drunter vorstellen?
Was genau verstehst Du denn unter "abartig"?

Grundsätzlich sind die Begriffe doch selbsterklärend. Was sich im Einzelnen dahinter verbirgt, hängt halt stark von den individuellen Vorlieben und Wünschen ab.

Ich persönlich kann mir keine dauerhafte Beziehung zu einer Frau mehr vorstellen, deren Wünsche sich nicht mit den meinen decken. Ich habe zu lange das Standardprogramm mit Stellungswechsel hingenommen und meine eigenen Bedürfnisse vollends zugunsten der Frau bzw. eines regelmäßigen Sexlebens vernachlässigt. Das will ich einfach nicht mehr.

Insofern sind das (für mich) schon sehr wichtige Eigenschaften.
 
  • #23
ich würde sowas nur mit jemandem machen wollen, der das KANN und nicht mit jdm, der es mit mir ausprobiert.
Zwischenfrage: Würdest du, wo du doch grundsätzliches Bondage-Interesse daran hast, auch mit deinem (darin unerfahrenen) Freund/Mann einen entsprechenden Bondage-Kurs besuchen (bzw. ihn den Kurs besuchen lassen, evtl. mit einem anderen Menschen, der sich als Model zur Verfügung stellt)? Das wäre durchaus sehr aufgeschlossen.
 
  • #24
Wer in Selbstzweifel verfällt und an Trennung denkt, weil der Partner/die Partnerin mal Swingerclub oder Dreier erwähnt hat, ist sicher nicht aufgeschlossen. Man muss es ja nicht gleich gut finden und machen.
Das sehe ich, mit Verlaub, anders, und möchte doch streng unterscheiden wollen zwischen Experimentierfreude innerhalb der Beziehung und Sex mit weiteren Personen. Der Vorwurf, „nicht aufgeschlossen” zu sein würde Menschen, die mit dem eigenen Partner jede erotische Spielart ausprobieren, sofern dabei der strikte Pfad der Treue eingehalten wird, nicht gerecht.
 
  • #25
Der Vorwurf, „nicht aufgeschlossen” zu sein würde Menschen, die mit dem eigenen Partner jede erotische Spielart ausprobieren, sofern dabei der strikte Pfad der Treue eingehalten wird, nicht gerecht.
Deshalb sage ich ja auch "man muss es ja nicht gleich...machen". Es geht mir um die Leute hier, die sagen "wenn mein Partner auch nur an Swingerclub/Dreier denkt, wäre bei mir sofort vorbei". Nicht jeder muss Praktik XYZ machen wollen/mögen, aber wenn man es nicht mal ansprechen darf, ohne dass er/sie durchdreht, dann kann man nicht wirklich von "aufgeschlossen" reden
 
G

Gast

  • #26
Also für mich als Mann ist das relativ leicht zu beantworten:
"Aufgeschlossen" verbinde ich nicht unbedingt mit dem praktischen Ausüben oder der Begeisterung einer Frau für irgendwelche speziellen Sexpraktiken.
Als aufgeschlossen würde ich eine Frau bezeichnen, die das Selbstbewußtsein und die Lust hat, sich auch mal sexy zu kleiden und mit der man beim Thema Sex vorurteilsfrei sprechen kann ohne daß gleich eine Staatskrise ausgerufen wird bzw. die Bereitschaft, vielleicht das eine oder andere neue auszuprobieren.