• #61
Kirovets, falls Dich das tröstet, das ist total normal und kommt häufig vor.
Ab einem gewissen Alter sind Männer eben keine „Spritzer“ mehr, oder sollten es sein ;-) , und das ist auch gut und in Ordnung so.
Mehrere meiner Sexualpartner kamen eher schwer. Deutlich schwerer als ich selber. Als Frau kommt man auch nicht immer.

Wer hat gesagt, dass man immer kommen muss? Dass ein Mann immer kommen muss? Das Problem hat dann wohl eher Deine Partnerin, wenn sie ein Problem daraus macht.
Ich habe es immer genossen, dass meine Partner lange „konnten“ und ich mich gehen lassen durfte, nicht wie in Teenie-Tagen darauf fokussiert sein musste, ihn nicht zu sehr zu stimulieren, sondern meiner Lust freien Lauf lassen konnte.
Männer, die schwerer kommen, sind meiner Erfahrung nach die interessanteren Männer, souveräner und erfahrener im Bett, mehr auf die Frau ausgerichtet, gelassener. Es ist ja auch nicht so, dass es gar nicht klappt. Und es kann die Frau auch anspornen, es zu schaffen, sein Gehirn auszuschalten...

However, ist kein Drama, kommt häufig vor, ist normal. Wir Frauen kennen das und wissen sehr gut, dass Sex trotzdem großen Spaß macht, genußvoll und toll ist, auch, wenn es an dem Tag nicht für das große Finale zündet.
 
  • #62
Es würde mich interessieren wann Männer, sagen eine Frau sei gut im Bett.

Um auf die Eingangsfrage einzugehen, sage ich Dir mal, was ich dazu von Männern gehört und rückgespiegelt bekommen habe:

- selber lustvoll sein, Lust haben und dazu stehen, auch mal den Anfang machen, dem Partner zeigen, dass man auf ihn abfährt.
- Selber wissen, was einem gefällt und was man braucht und dies im Bedarfsfalle auch kommunizieren können. Dafür sorgen, dass man selber Spaß hat.
- Sich im eigenen Körper gefallen und wohlfühlen und sinnlich mit ihm umgehen
- sich gehen lassen und genießen können. Nicht darüber nachdenken, wie man oder „das“ gerade aussieht.
- Feedback geben zu dem, was der Mann tut
- aktiv sein, sich mitbewegen, einen gemeinsamen Flow gestalten
- nicht jedes Mal das selbe Programm abspulen oder erwarten. Auch mal offen für Neues sein, was absolut nicht heisst, alles mögen und mitmachen zu müssen. Aber immer mal wieder ein bischen zu überraschen ist für den passenden Partner schon ganz nett.
- Und dann letztlich ein bischen Talent: Ein wenig geschickt sein, mit Händen, Zunge etc. gut umgehen können. Sich merken und verstehen, was der Partner mag, und was z.B. zu Überreizung führt. Ist wie in jedem Handwerk. Es gibt unterschiedliche Level an Talent. ;-) Mit der Bereitschaft zu einem Bischen Gespür für den Partner hast Du aber schon ganz viel gewonnen.
- last, but not least, sondern am Wichtigsten: Sei Du selbst. Spiele keine Rolle. Das merken Männer (und Frauen) und es turnt sie ab. Wenn Du kein Schreihals bist, sei die sexy leise seufzende Frau, denn das ist authentisch und echt, das bist Du.
 
  • #63
Nein, würde ich nicht.
Ich habe keine Lust meine Parterin aus ihrer Verantwortung, für sich selbst und für uns, guten Sex zu haben, zu entlassen.

Hmm neee so hab ich das gar nicht gemeint. Ich meinte das eher so, dass du dich mal kurz in ihre Lage reinversetzt. Sie denkt, dass du immer kommst und zufrieden bist (bist du ja auch meistens zumindest) und sie merkt ja scheinbar manchmal nicht, dass du keinen Höhepunkt hattest und wenn sie es doch merkt fragt einfach mal nach, weil sie doch auch möchte, dass du zufrieden bist und denkt Mann ist nur zufrieden mit Erguss (dann musst du ihr das nochmal deutlicher sagen, dass dir der Sex auch ohne Höhepunkt super gefällt... Vielleicht braucht sie einfach auch deinen Höhepunkt um zufrieden zu sein)

Du scheinst dir auch sicher zu sein, dass du nicht kommst weil du nichts mehr spürst, weil sie zu weit wird und bei sowas hilft Beckenbodentraining.
Nur steckst du in der Misere: du kannst ihr das nicht sagen, denn dann weiß sie es liegt quasi an ihrer Anatomie (Geburten, ich weis nicht wie alt sie ist, hab gelesen im Alter und durch Wechseljahre (Hormone) und einfach der natürliche Alterungsprozess kann die Muskulatur nachlassen.
Selbst bei einem Kaiserschnitt hat der Beckenboden gelitten (Gewicht des Babys) aber nicht so stark wie bei einer vaginalen Geburt.

Sowas muss man ganz schlau einfädeln um den anderen nicht zu verletzen oder Ärger/Unfrieden herbeizuführen.

Wenn es nicht so oft ist und du damit zurecht kommst dann würde ich kein Risiko eingehen und sie nicht drauf ansprechen oder nur inkognito über Umwege.
 
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  • #64
Ist das so ?
Hat ein Mann "versagt", wenn er nicht gekommen ist ?
Es kann ja durchaus auch Gründe geben, die nicht nur mit ihm (z.B. weil er sich kurz vorher schon selbst befriedigt hatte, oder sonstwie müde ist...oder) etwas zutun haben.....
Z.B. könnte auch einfach die ganze Situation durch Abbruch wegen Ablenkung unerotisch sein oder werden (leider eben auch einseitig) .

Natürlich werden auch viele Männer Probleme damit haben, dass die Frau einfach mit der Zeit weiter wird und deshalb nicht mehr genug Reiz beim Mann ankommt, so dass er deshalb den Höhepunkt nicht erwischt.

Kann er (bzw. sollte er) sich dann (nach ihr) selbst befriedigen ?

Wie kann man denn verhindern, dass sie geknickt oder beleidigt ist ?
Ausrede , aber welche glaubt denn eine Frau in der Situation ?

Ich glaube, du malst dir das, was sich die Frau dabei denkt, viel schlimmer aus, als es ist. Als Frau ist es mitnichten so, dass sie immer und verlässlich nen Orgasmus hat, auch wenn sie vorher mit ihm sehr gerne Sex haben wollte und dann auch sehr erregt war. Wenn er dann also nicht kommt, sollten die meisten Frauen das nachvollziehen können, da sie das ja von sich selbst auch kennen. Manchmal ist es eben komplizierter.
Und ob er auf sie steht, erkennt frau (wenn er das nicht bewusst versteckt) ja auch an seiner - ich nenns mal - Zuwendung.

Wenn er jetzt regelmäßig nicht kommt, dann müssen halt beide drüber sprechen. Aber so grundsätzlich gehen, denke ich, Frauen schon davon aus, dass Männer genauso wie sie fühlen und das eben auch bedeuten kann, dass es im Bett mal nicht "funktioniert". Wobei mal dahingestellt sei, ob nicht kommen automatisch nicht funktionieren heißt. Also mit dem richtigen Mann nervt frau am nicht kommen (wofür er ja nicht unbedingt was kann) wohl am ehesten, dass das Kommen um eine Weile nach hinten verschoben wurde, obwohl sie es schom erwartet hat, weil eben alles andere vorher super gepasst hat. Naja. Worst case: Sie möchte es später nochmal versuchen (wenn beide wieder wollen) und nimmt bis dahin eben gerne die orgasmusfreie Liebesnacht mit.... Mh. Klingt ja jetzt auch nicht völlig desaströs, solange Sexualität nicht das Abarbeiten irgendwelcher To-Do-Listen ist, oder?
Und als Mann ist so ne Sichtweise vielleicht auch möglich? Jedenfalls geht erfüllende Sexualität m.E. durchaus auch mal.ohne Orgasmus für einen von beiden oder meinetwegen auch für beide.

Und wenn er sich im Anschluss selbst befriedigt, weil's mit dem Timing nicht gepasst hat, so what? Vielleicht kann er sie ja mit einbinden, er kann sie ja z.B. auch fragen, ob sie ihn anfassen mag... Warum sollte frau da beleidigt oder gekränkt sein?
 
  • #65
Ich möchte euch auch darauf hinweisen, dass es auch Männer gibt, die "zu früh" kommen... Das zu früh ist relativ, einerseits nach ein paar Sekunden, da hat niemand Spaß und andereseits wenn der männliche Part als erstes kommt. Dabei finde ich persönlich, wenn der männliche Part als erstes gekommen ist, es in meinen Augen eine angenehme "Pflicht" ist die Frau dann zum Orgasmus zu bringen, sei es manuell oder oral, zumindest anfangen kann Mann. Wenn die Frau es nicht will , kann sie sagen, dass Mann aufhören soll. Nicht anders herum, dass die Frau sagen soll, dass der Mann noch nachlegen könnte, denn das würden die wenigsten Frauen tun, meiner Erfahrung nach.
Meine persönliche Erfahrung zum Thema Mann kommt nicht ist wie folgt :
Meine Partnerin z.B. ist der festen Meinung (weil sie es mir schon gesagt hat) , dass der Mann guten Sex hatte, wenn er gekommen ist. Mehr braucht es dazu nicht. Für sie wäre es furchtbar, wenn der Mann nicht gekommen ist und würde es auf sich beziehen.
Dabei ist es vollkommen Sinnfrei. Angenommen, der Mann ist vorher total scharf und kommt nach wenigen Sekunden, dann war der Sex gut für den Mann. Rammelt man einige Zeit, lässt sich gehen und kommt dann nicht zum Abschuss, dann war der Sex für den Mann schlecht und es lag an der Frau (obwohl der Mann viel mehr Spaß hatte als im ersten Beispiel)
Ich denke, das sind leider manchmal festgefahrene Denkweisen bei einigen Frauen, die an der Realität vorbeigehen.
Allerdings muss ich auch zur meiner Schande gestehen, dass meine Frau denkt, der Mann ist voll und Ganz zufrieden, wenn die Frau sie ein Brett da liegt (immer nur in einer Stellung welche ihr gut tut) und der Mann sich abrakert, damit der Mann kommt (und am besten die Frau ebenfalls)

Schade, das die Leute das beisammen sein und den Spaß am Sex so wenig genießen können (oder wollen)
 
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  • #66
Wenn ich das so lese, stellt sich mir die Frage, wie Menschen darauf kommen, beurteilen zu können, was für andere guten Sex macht und wieso vor allem glauben die Parnter es nicht, wenn der andere erklärt, dass es nicht so ist?
Ich habe den Verdacht, dass viele, vllt besonders Frauen, hier kaputt erzogen wurden.

Mal als Fun-Fakt am Rande : Es gibt eine Paraphilie, die sogenannte Pseudo-Nekrofilie, bei der Menschen darauf stehen, dass der Sexualpartner sich steif und leblos hinlegt wie eine Leiche.
Ich würde solchen Damen vielleicht mal eine kleine Lektüre dazu unterjubeln und ihnen etwas zum Nachdenken geben.

Aber sag mal, Chappy, gefällt es deiner Frau wirklich, so dazuliegen? Hat sie kein Bedürfnis, sich zu bewegen?
 
  • #67
dass du keinen Höhepunkt hattest und wenn sie es doch merkt fragt einfach mal nach, weil sie doch auch möchte, dass du zufrieden bist und denkt Mann ist nur zufrieden mit Erguss (dann musst du ihr das nochmal deutlicher sagen, dass dir der Sex auch ohne Höhepunkt super gefällt... Vielleicht braucht sie einfach auch deinen Höhepunkt um zufrieden zu sein)
Nein, wenn sie das feststellt, ist sie auch enttäuscht.
Es ist eine Feststellung der Situation und in der Frage verbirgt sich dann auch eine Vorhaltung mir gegenüber.
 
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  • #68
@HOMESTAR
ich kann es nicht beurteilen, aber es ist jetzt nicht so, dass sie sich gar nicht bewegt, sondern es muss immer in Missionar sein, sie umarmt mich dann manchmal oder hält die Hände an meinem Becken.
Das Vorspiel geht zu 99% um sie. Ich habe gelernt, dass ich nicht sagen "darf" was ich will, z.B. einen Blowjob (die Praktik an sich ist kein Problem). Das habe ich ein einziges mal gesagt, also das es mir sehr gefallen würde, wenn ich einen BJ bekommen würde. Sie meinte dann, "ist das wirklich sein ernst?" Ich habe gesagt "eigentlich war das tatsächlich ernst gemeint" Sie hat es dann sofort angefangen, ich wollte dann sagen, dass es nicht so gemeint war und sie natürlich nichts machen muss, was sie nicht will - wir haben von Anfang an klar gestellt, das vieles kann und nichts MUSS, das war uns wichtig.
aber sie wollte von mir nichts hören, hat dann diesen schnell zu Ende gebracht und dann sarkastisch gefragt,ob ich jetzt zufrieden bin. So habe ich gelernt, dass ich nicht sagen darf, was ich will, sondern sie alleine entscheidet was und wie sie etwas macht. Ich darf auch die Stellung nicht Wechsel oder was anderes "ausprobieren". An sich war der Sex eigentlich okay, manchmal bombastisch , manchmal auch schlecht. An die letzten Male kann ich mich leider nicht mehr erinnern, meine aber das war gut. Früher ist sie fast immer gekommen, die letzten Jahre eher zur Hälfte, die andere Hälfte habe ich aber meistens per Hand "nachgeholfen" manchmal mag sie aber auch das nicht mehr. Früher durfte ich sie auch oral beglücken ( was ich wirklich sehr gerne mache) , aber die letzten Jahre darf ich auch das nicht mehr, sie zieht mich immer direkt weg oder hält mich an den Schultern fest, damit ich nicht tiefer "abtauchen" kann und sagt dann, nein nicht jetzt.
Ob ihr das liegenbleiben gefällt? Ich weiß ich nicht, aber früher war sie aktiver, jetzt ist sie sehr passiv. Sagt aber, dass ihr der Sex mit mir gefällt, aber alle objektiven Anzeichen deuten auf das Gegenteil, meiner Meinung
 
  • #69
Genau da ist das Problem .
SIE denkt, was er denken könnte .....
ER denkt, welche Gedanken sie haben könnte .....

Kirovets, wenn ich eine Besonderheit habe, die ihr zu schaffen macht, dann spreche ich es an. Bei einmal im Jahr reicht eine kleine Erklärung, ein flapsiger Spruch, damit sie sich wieder gut fühlt. Tritt das aber oft auf, dann musst du mit ihr (und einem Doc) darüber reden.
Meine Erfahrung ist die: Frauen akzeptieren sehr viel, wenn man sie nicht verarscht. Versucht man aber genau das, dann merkt sie das irgendwann. Und reagiert sauer - nicht, weil du nicht perfekt bist, sondern weil du ihr nicht vertraut hast. Du kannst das ruhig so sehen - Frauen waren das Vorbild bei der Erfindung des Lügendetektors.
 
  • #70
per Hand "nachgeholfen" manchmal mag sie aber auch das nicht mehr. Früher durfte ich sie auch oral beglücken ( was ich wirklich sehr gerne mache) , aber die letzten Jahre darf ich auch das nicht mehr, sie zieht mich immer direkt weg oder hält mich an den Schultern fest, damit ich nicht tiefer "abtauchen" kann und sagt dann, nein nicht jetzt.
Ob ihr das liegenbleiben gefällt? Ich weiß ich nicht, aber früher war sie aktiver, jetzt ist sie sehr passiv. Sagt aber, dass ihr der Sex mit mir gefällt, aber alle objektiven Anzeichen deuten auf das Gegenteil, meiner Meinung
Ganz ehrlich.
mach doch bitte einen eigenen Thread dazu auf .

Wir sollten uns in Deinem Falle weitergehend damit befassen, welche Beziehungssituation bei Euch vorliegt. Das sind komplexe Theman im Hintergrund, die erläutert werden müssen.

Ich vermute hier geht es um erlerntes Rollenverhalten, Vorurteile, Beziehungsdynamik und wie man diese durchbrechen kann.

Zu Eurem Sex selbst kann man im Moment nur sagen:
Sein lassen ! Ist ja gruselig !

Sie will in Wirklichkeit gar keinen Sex mit Dir, ist zu Dir nicht offen, sondern hat sich abgeschottet. Sie versucht, Dir keinerlei Vorteil zu gewähren (indem sie mit Dir vordergründig Sex hat, doppeltes Spiel). Aber dazu müssen die Frauen hier mal was schreiben, damit wir ahnen können, was die Frau umtreibt.....
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #72
Sexualität ist sehr individuell. Was für den einen sehr gut ist, ist für den anderen schlecht.

Grundsätzlich würde ich behaupten, dass Sexualität zwischen 2 Menschen dann gut ist, wenn sie miteinander harmonieren. Dazu ist es meiner Meinung nach notwendig, so offen wie nur möglich über alle Dinge zu reden. Man sollte sich auf keinen Fall für sexuelle Wünsche/Ängste schämen. Es ist etwas Natürliches und mit einem Partner sollte es besprochen werden.

Hier meine Tipps für gute Sexualität:

-Von Beginn an offen reden
-Bücher mit Sexstellungen zusammen anschauen
-Zusammen im Bett auch lachen
-Spontan sein (z.B. als Frau den Mann an die Hand auf die Toilette eines Restaurants führen und dort Blowjob geben)
-Sexting, sagen, dass man Lust aufeinander hat
-Ängste wie Versagensängste, Angst vor Schmerzen, nicht attraktiv sein etc. ernst nehmen
-Nicht über Expartner reden und wie toll es mit ihnen war
-Spiel: Sexuelle Praktiken werden gezogen und besprochen, ob man dies ausprobieren will
-Keine Scham haben
-Sich selber attraktiv fühlen
-Dem anderen mit täglichen Aufmerksamkeiten zeigen, dass man ihn/sie begehrt
-Zusammen Pornos schauen
-Evtl. Sexvideo zusammen drehen, anschauen und wieder löschen
-Zusammen in Sextoy laden gehen und Spielzeuge kaufen
-Allgemein sehr offen Dingen gegenüber sein
-Kein Verurteilen für Fantasien
-Kein Ekel vor Sperma, Vaginalflüssigkeit etc.
-Sehr offen und oft darüber reden, ob beide zufrieden sind
-Zärtlichkeiten und Aufmerksamkeiten und liebe Worte integrieren
 
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  • #73
-Spontan sein (z.B. als Frau den Mann an die Hand auf die Toilette eines Restaurants führen und dort Blowjob geben)
Ashiof, du machst dir echt viele Gedanken über Sex, hast du mit deinen Partnern auch noch andere gemeinsame Interessen?

Vieles davon seh ich auch so, bis auf das Zitierte, das hat sowas Dienstleistungsmäßiges. Würde ich niemals machen.

Definierst du dich sehr über deine „sexuelle Performance“?
 
  • #74
Ashiof, du machst dir echt viele Gedanken über Sex, hast du mit deinen Partnern auch noch andere gemeinsame Interessen?

Vieles davon seh ich auch so, bis auf das Zitierte, das hat sowas Dienstleistungsmäßiges. Würde ich niemals machen.

Definierst du dich sehr über deine „sexuelle Performance“?

Hallo

Ja, ich mache mir viele Gedanken. Ja natürlich! Ein Partner ist ja auch Partner wegen Gefühlen, Interessen etc.!

Jein, es kommt darauf an. Es ist auch wieder individuell. Für dich ist es wie eine Dienstleistung, für mich ist es wiederum mega cool und spontan. Ich habe es auch gerne, wenn ein Mann z.B. mich an der Hand irgendwo hinführen/locken würde, und wir dort etwas machen. So spontane Dinge sind auch unglaublich interessant! Für mich ist das so.

Ich weiss nicht. Für mich ist Sex sehr amüsant und wichtig und lustvoll. Aber ich hoffe doch schwer, dass ich nicht nur das bin. Von einem Partner wünsche ich mir, dass er mich wegen meiner Persönlichkeit liebt. Wenn er mich wegen Sex oder Äusserlichkeiten oder anderen Oberflächlichkeiten mag, so gibt mir dies auch keine richtige innere Erfüllung. Man fühlt sich dann leer. Ich weiss dies, weil ich schon oft über solche Oberflächlichkeiten definiert wurde. Mittlerweile suche ich mehr Tiefgang. Also würde ich deine Frage mit einem eindeutigen Nein beantworten.

Liebe Grüsse
 
  • #75
Gute Liste. Es wird allerdings deutlich, dass diese Liste sehr auf die Lebenssituation eines jungen, unverheirateten Paares ohne Kinder abgestellt ist.Habe das mal kommentiert
-Von Beginn an offen reden
Ja, aber aufpassen. Wenn hier etwas daneben geht, n dem z.B. Wünsche in Richtung Parnertausch, offen Beziehung, Analsex oder Swingerclub äußert, die der andere grundsätzlich ablehnt ist u.U. ein Trennungsrund. d.h. Es kann auch Fragen geben, die gar nicht erst gestellt werden dürfen.
-Bücher mit Sexstellungen zusammen anschauen
ja gut,
-Zusammen im Bett auch lachen
Ja , muss man natürlich auch der Typ für sein.
-Spontan sein (z.B. als Frau den Mann an die Hand auf die Toilette eines Restaurants führen und dort Blowjob geben)
OK, könnstet Du Dir auch vorstellen als Frau auf einer Restaurant- WC befriedigt zu werden ?
-Sexting, sagen, dass man Lust aufeinander hat
Hierzu muss ich Dir sagen dass dies bei vielen Frauen schwierig ist, weil sie eher nicht von sich aus Lust haben d.h. es würde wenigstens von einer Seite da nie etwas kommen. Viele Frauen brauchen bestimmte Berühungen und Handlungen der Männer um überhaupt Lust zu fühlen. In dem Falle ist Sexting dann überflüssig weil es ja schon klar ist, was passiert. Selbst erlebt und auch im Forum immer wieder bestätigt.
-Ängste wie Versagensängste, Angst vor Schmerzen, nicht attraktiv sein etc. ernst nehmen
OK
-Nicht über Expartner reden und wie toll es mit ihnen war
Klaro
-Spiel: Sexuelle Praktiken werden gezogen und besprochen, ob man dies ausprobieren will

Siehe Sexting: Kaum eine Frau will einfachso von sich aus Sex um des Sex willen.
-Keine Scham haben
K
önne die meisten nicht abstellen. Ich habe damit keine Probleme, mene Ex aber in gewisser Weise fast alle.
-Sich selber attraktiv fühlen
G
ut, dafür muss man dann natürlich etwas tun. Dazu solltest Du Dir mal diesen Thread insgesamt durchlesen, welche nicht zu lösende Problem es da geben kann. Es ist auch ein Frage des Alters.
-Dem anderen mit täglichen Aufmerksamkeiten zeigen, dass man ihn/sie begehrt
Ja , guter Vorsatz und zugleich leider auch öfters frommer Wunsch. Das ganze muss natrülich in beide Richtungen laufen.
-Zusammen Pornos schauen
OK
-Evtl. Sexvideo zusammen drehen, anschauen und wieder löschen
OK
-Zusammen in Sextoy laden gehen und Spielzeuge kaufen

Hm, warum nicht.
-Allgemein sehr offen Dingen gegenüber sein
Ja, siehe offen Reden
-Kein Verurteilen für Fantasien
Frommer Wunsch, gerade Frauen können weißgott nicht gut mit Fantasien ihrrr Männer umgehen (anderherum teilweise auch.)
Schwierig.
-
 
  • #76
Danke für deinen Kommentar. Ja, ich meine mit offen reden von Anfang an...man fragt gleich zu Beginn oder der andere eine monogame Beziehung oder eine offene Beziehung will...somit fällt das weg...Analsex ist auch ein Problem weil es im Kopf entsteht. Man hat Angst davor, weil es sehr intim ist (Kot). Ich sehe das größte Problem im Kopf. Dann Swingerclub, ja, es kommt darauf an, nur mal schauen gehen oder gleich Sex dort oder sogar Partnertausche? Ja, Partnertausch kann ein Problem darstellen genauso wie Dreier. Aber eher noch Partnertausch ist das Problem. Aber wenn es einer um jeden Preis will und dann unterdrückt, ist es auch nicht gut. Aber denkst du nicht, viele haben diese Fantasie, aber in der Realität wollen sie es nicht um jeden Preis machen und verzichten aus Angst, dass sich die Beziehung ändert (wegen Eifersucht etc.) darauf?

Es kann sein, dass Frauen oft bestimmtes Berühren für Sex brauchen, aber ich finde das zu verallgemeinert. Ich finde es schade, wenn nur ein Part mit Sex oder Sexting anfängt. Das ist frustrierend, beide müssen die Initiative ergreifen.

Zu deiner Frage...auf einem dieser Festival-WCs sicher nicht...aber eine saubere Toilette in einer schönen Bar oder einem Hotel...jep...das hatte ich schon und es war spontan und cool!

Anm. der Moderaton: Text editiert. Bitte zukünftig dringend auch auf Großschreibung achten. Sonst können Beiträge nicht veröffentlicht werden.
 
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  • #77
Sexualität ist sehr individuell. Was für den einen sehr gut ist, ist für den anderen schlecht.

Das war für mich der wichtigste Satz im ganzen Posting. Wie gut oder schlecht man deine Tipps findet, hängt - genau - von der eigenen, individuellen Einstellung ab.
Sexting z.B. finde ich extrem abtörnend. Kann ich gar nichts mit anfangen.

Es kann sein, dass Frauen oft bestimmtes Berühren für Sex brauchen, aber ich finde das zu verallgemeinert. Ich finde es schade, wenn nur ein Part mit Sex oder Sexting anfängt. Das ist frustrierend, beide müssen die Initiative ergreifen.

"Müssen" muss gar niemand etwas. Mein Mann weiß, dass mir "selbst anfangen" schwer fällt. Ich habe das anfangs auch thematisiert, ihn vorgewarnt. Ich schaffe eher Gelegenheiten - und er fängt dann an. Aufeinander ein- und zugehen, das funktioniert.
 
  • #78
Natürlich werden auch viele Männer Probleme damit haben, dass die Frau einfach mit der Zeit weiter wird und deshalb nicht mehr genug Reiz beim Mann ankommt, so dass er deshalb den Höhepunkt nicht erwischt.
Das ist biologisch einfach Quatsch, so eine pauschale Aussage. Es geht um die Beckenbodenmuskulatur, und die sollten beide trainieren - auch die Männer übrigens. Es ist nicht automatisch so, dass Frauen mit dem Alter irgendwie ausleiern. Dafür haben beschnittene Männer manchmal das Problem, dass sie mit den Jahren immer unempfindlicher werden (als sie eh schon sind), weil der Schutz ja nicht mehr vorhanden ist und die Haut sich verdickt. Nur mal als Anmerkungen. Es liegt nicht immer an den Frauen...
 
  • #80
ich finde - das fällt hier besonders auf was immer wieder vorkommt und das wichtige zu sein scheint :

miteinander offen und ehrlich reden, nicht alles so eng und verkrampft sehen, auch mal über Situationen lachen können und last but not least : nicht immer nur reden, sondern auch machen.

Manchmal ist es besser einfach zu machen, einfach was zu probieren, anstatt vorher darüber zu reden. Natürlich aufhören, wenn es den anderen oder selber nicht gefällt. Nur Mut. Manchmal probiert man etwas NICHT aus, weil vorher geredet wurde, weil man DACHTE das würde nicht gefallen - wenn man es stattdessen einfach macht, dann merkt man vielleicht – oh das ist ja toll! Der umgekehrte Fall ist natürlich auch möglich, man hat eine Phantasie und in der Realität ist es nicht so toll. „Rückschläge“ gehören dazu, aber wenn der Partner ab und wann was neues ausprobiert ist es schon extrem viel Wert.

Und ich bin bei einem Punkt total bei @Ashiof – den Partner nicht für seine Wünsche und Phantasien verurteilen, es ist ein totaler Vertrauensbeweis, wenn der Partner seine Wünsche äußert. Ob man das auch ausprobiert, ist natürlich eine andere Sache. Aber wer möchte schon einen Partner haben, der bei jedem Wunsch und jeder Kleinigkeit immer „nein“ sagt haben, dann wird es schwierig, was aber nicht heißen sollte, man sollte immer „ja“ sagen – damit hier keine Missverständnisse entstehen. z.B. haben meine Frau und ich sehr schnell gesagt, dass wir auf SM und Partnertausch/Dreier/Swingerclub nicht stehen und es auch nicht ausprobieren wollen.

m41
 
  • #81
Sexualität ist sehr individuell. Was für den einen sehr gut ist, ist für den anderen schlecht.

Grundsätzlich würde ich behaupten, dass Sexualität zwischen 2 Menschen dann gut ist, wenn sie miteinander harmonieren. Dazu ist es meiner Meinung nach notwendig, so offen wie nur möglich über alle Dinge zu reden. Man sollte sich auf keinen Fall für sexuelle Wünsche/Ängste schämen. Es ist etwas Natürliches und mit einem Partner sollte es besprochen werden.

Hier meine Tipps für gute Sexualität:

-Von Beginn an offen reden
-Bücher mit Sexstellungen zusammen anschauen
-Zusammen im Bett auch lachen
-Spontan sein (z.B. als Frau den Mann an die Hand auf die Toilette eines Restaurants führen und dort Blowjob geben)
-Sexting, sagen, dass man Lust aufeinander hat
-Ängste wie Versagensängste, Angst vor Schmerzen, nicht attraktiv sein etc. ernst nehmen
-Nicht über Expartner reden und wie toll es mit ihnen war
-Spiel: Sexuelle Praktiken werden gezogen und besprochen, ob man dies ausprobieren will
-Keine Scham haben
-Sich selber attraktiv fühlen
-Dem anderen mit täglichen Aufmerksamkeiten zeigen, dass man ihn/sie begehrt
-Zusammen Pornos schauen
-Evtl. Sexvideo zusammen drehen, anschauen und wieder löschen
-Zusammen in Sextoy laden gehen und Spielzeuge kaufen
-Allgemein sehr offen Dingen gegenüber sein
-Kein Verurteilen für Fantasien
-Kein Ekel vor Sperma, Vaginalflüssigkeit etc.
-Sehr offen und oft darüber reden, ob beide zufrieden sind
-Zärtlichkeiten und Aufmerksamkeiten und liebe Worte integrieren
In einem anderen Beitrag wurde noch erwähnt, dass die sexuelle Spannung verloren geht (gehen kann), wenn man zu viel aufeinander rumhängt. Zu viel Nähe kann somit auch negativ sein. Das wollte ich hier noch als Tipp anhängen.

Besser auch sehr eigenständig bleiben. Freunde beibehalten, diese auch alleine treffen. 1-2 Abende pro Woche alleine verbringen. Seinen Hobbys noch nachgehen, immer wieder etwas Neues machen / lernen. Das hält dich als Partner auf emotionaler, intellektueller und sexueller Ebene interessant.
 
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