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Gast

  • #1

wann ist eine Frau eine richtige Frau?

Da hier immer wieder in Threats darüber diskutiert wird, dass viele Frauen keine richtigen Frauen mehr seien, würde ich gerne mal wissen, was ihr eigentlich unter einer richtigen Frau versteht? Wie sollte eine Frau sein, damit sie als richtige Frau wahr genommen wird?
 
J

julia1982

  • #2
Also damit hatte ich noch nie ein Problem und wurde auch immer als FRAU wahrgenommen.
Als Österreicherin habe ich es vielleicht auch ein wenig leichter. Wenn ich ein Dirndl anhabe, dann wurde ich immer als Frau wahrgenommen.;-)
Auf der anderen Seite muss man als Frau trotz Emanzipation nicht seine Weiblichkeit verbergen ohne die Emanzipation zu verraten. Hier hegt sich für mich der Verdacht, dass viele meiner Geschlechtsgenossinnen dies nicht können und damit ist auch schon der Anfang vorm Ende vorprogrammiert.
 
  • #3
Für mich persönlich ist eine "richtige" Frau eine, die zwei X-Chromosomen hat ^^.

Hier im Forum dagegen scheint eine "richtige" Frau nur zu sein, wer
- gleichzeitig Beruf (möglichst Vollzeitjob) und Familie wuppt
- dabei immer top gestylt und sexy aussieht
- den Mann mit Charme und leckerem Essen verwöhnen kann

Wer von Punkt 1 nur eines hinbekommt, ohne mit seiner Gesundheit Raubbau zu treiben, hat schon verloren. Diejenige, die nur im Beruf "ihren Mann steht" wird kritisiert, weil sie zu viele männliche Eigenschaften hat. Diejenige, die zu Hause bleibt, mutiert automatisch zum unattraktiven, langweiligen "Muttertier".

w 47 (fast immer ungeschminkt, weil nicht gern "verkleidet", fast immer in praktischen Klamotten - warum wohl? Genau, weil praktisch! und nie auf Stöckelschuhen, weil sie darauf nicht gehen kann - wenn sowas unabdingbar zur Definition von "weiblich" gehört, verzichte ich dankend und bleibe lieber ich selbst)
 
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Gast

  • #4
Sie sollte soviel Selbstbewusstsein haben sich um solche Fragen keinen Kopf zu machen.^Genau wie ein Mann, ein echter Mann, sich keine Gedanken darum machen sollte wie "echt" er jetzt ist.
 
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Gast

  • #5
Das ist Bullshit und zwar von beiden Seiten. Dient einzig und allein um Frust abzulassen, die jeweils andere Fraktion zu schmähen und sich künstlich eine Deutungshoheit anzudichten. Ich lass mir als Mann nicht von Frauen sagen, ob ich ein richtiger Mann bin. Das brauchen Frauen andersherum auch nicht.

m32
 
  • #6
Weiblich und dazu gehört für mich als Frau eben auch die Optik.

All das was Männer nicht tragen, Kleider, Röcke, Assesoires, Pumps, weich fließende Stoffe,
Seide, schicke Handtaschen, auch schicke Hüte im Sommer (Sonnenhut), Schals auch in Seide,
passender Schmuck, langes gepflegtes Haar, oval gefeilte Fingernägel, keine viereckigen Schaufeln,
Farben, die Männer nicht tragen, Pastellfarben, wie hellblau, rose, taupe, silber, puder, grün, eben diese ganze Palette die Frauen haben könnten, Männer leider nicht, die tragen eh immer das gleiche.

Eine Frau sollte sich weicher bewegen, feminin wirken zu ihrem Frausein stehen.
Das heisst allerdings nicht devot, blöd oder Mund halten, sondern charakterlich taff, selbstbewusst und autark wirken. Die Mischung aus optischer Weiblichkeit aber innerer Stärke.

Leider sehen heute viele Frauen wie Männer aus, geben sich wie Männer, reden und tun wie Männer und sehen auch schon optisch wie ein Kerl aus.
Jeans, Dauerhosen, kurzes Haar (auch wenn sie es länger tragen könnten), ausrasierte Nacken, Treter, burschikoses Auftreten.

Jeder hat seinen Geschmack, aber das Männer so eine "Frau" wirklich begehren kann ich mir nicht vorstellen, denn jeder von uns sucht einen Gegenpart auch optisch und nicht sein eigenes Spiegelbild.

Mich könnte auch kein Mann reizen, der sich wie eine Frau gibt.
Sorry Frau bin ich selbst, ich suche das Gegenteil und wie ein Mann soll er auch aussehen, herb, männlich, eckig, außen hart, innen weich.

So das war mal meine Meinung dazu!
 
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Gast

  • #7
Also auf mich wirkt eine Frau besonders begehrenswert, wenn sie treu, fürsorglich, warmherzig, kinder- und tierlieb, höflich / freundlich, humorvoll, lebensbejahend, etwas anhänglich, ein wenig verletzlich, schmusebedürftig, romantisch, begeisterungsfähig, unkompliziert und eben der übliche blabla ist. Dann darf sie auch gerne in Sneakers und mit Kurzhaarfrisur rumlaufen - wobei ich natürlich nicht komplett anspruchslos in dieser Hinsicht bin, sie sollte mir schon gefallen.

Unterkühlte / emotionslose, arrogante, dominante, geltungsbedürftige, fordernde und zickige Frauen finde ich dagegen vollkommen uninteressant. Das ist für mich aber kein Grund, ihre Weiblichkeit anzuzweifeln.
 
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Gast

  • #8
Weiblich und dazu gehört für mich als Frau eben auch die Optik.

All das was Männer nicht tragen, Kleider, Röcke, Assesoires, Pumps, weich fließende Stoffe,
Seide, schicke Handtaschen, auch schicke Hüte im Sommer (Sonnenhut), Schals auch in Seide,
passender Schmuck,
langes gepflegtes Haar, oval gefeilte Fingernägel, keine viereckigen Schaufeln,
Farben, die Männer nicht tragen, Pastellfarben, wie hellblau, rose, taupe, silber, puder, grün, eben diese ganze Palette die Frauen haben könnten, Männer leider nicht, die tragen eh immer das gleiche.

Eine Frau sollte sich weicher bewegen, feminin wirken zu ihrem Frausein stehen.
Das heisst allerdings nicht devot, blöd oder Mund halten, sondern charakterlich taff, selbstbewusst und autark wirken. Die Mischung aus optischer Weiblichkeit aber innerer Stärke

Ist absolut die Beschreibung wie meine Großmutter sich gekleidet hat und wie es vor Jahrzehnten üblich war. Männer stehen absolut auf Frauen in engen Jeans mit schicken Schuhen. Auch zu Jeans und anderen Hosen kann man High Heels tragen, Schmuck und lange Haare usw.

Pastellfarben, Rock und zum Gipfel der Hut (lol) so ging Frau in den Sechziger Jahren, wir schreiben das Jahr 2014 und spießige alte Knacker, die auf Frauen in Kostümen und Pumps stehen, können mir eh gestohlen bleiben, aber meiner Erfahrung nach stehen auch alte Knacker auf lange Beine in engen Jeans, und wie!

w
 
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Gast

  • #9
Für mich ist eine Frau, wenn sie kein Mannverhalten demonstriert, also feminin und echt weiblich ausschaut und entsprechend sich so verhält und Punkt. Es gibt kaum deutsche Frauen, die sich als richtige Frau zeigen. Meist sind sie sehr verkopft und zeigen männliches Gehabe, was ich nicht ausstehen kann, ein absolutes NOGO! Die kann man in ein paar Minuten erkennen, da braucht man keine 3 Dates etc.!
 
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Gast

  • #10
Also ich will jetzt echt mal wissen, warum in Deutschland so viele Frauen Schals tragen?

Da jetzt endlich richtig heisser Sommer ist, sehe ich endlich Frauen die ihren Nacken präsentieren. Ich liebe diesen Teil der Frauen genau wie ich den Hintern, die Beine, das Gesicht, die Haare oder die Brust liebe.

Und ich hasse diese Schals. Wenn hier kein Hochsommer ist läuft jede dritte Frau mit diesen total bekloppten und unattraktiven Schals durch die Gegend. Dabei sieht der Hals und der Nacken 1000 Mal besser aus.

Das wäre mein Rat haha. Lasst diese wirklich dämlichen Schals bei Oma im Gästezimmer unterm Bett und zeigt nacktes Halsfleisch. Man sieht auch endlich Frauen mit schicken, schlichten, lustigen, kurzen, längeren, figurbetonten Röcken. Hier sollte wirklich öfters Sommer sein. In einer open air Bar (letzten Freitag) kam ich mir vor wie in der Karibik. Deutsche Frauen mit wirklich weiblichen Outfits, keine Schals!!! D-w-l. Ich glaube ich habe heftiger geflirtet als den ganzen Rest des Jahres.

War ein toller Tag ;-)
 
  • #11
Welch grandioser ... Irrtum.

Es gibt weltweit geschätzt eine Milliarde Männer mit einröhriger Beinkleidung. Längst nicht nur die Schotten.
Woanders sogar als Soldaten- und Beamten-Uniform oder an Königen.

In einer EU-Handelsverordnung ist auch die Handelsbezeichnung für Männerröcke vorgeschrieben.
Nur als "Rock" verkaufen - egal ob an Damen oder Herren - ist unzulässig in der EU.

Ein Mann klagte in Dtl. erfolgreich gegen seine Kündigung wg. seinem Rock bei der Arbeit.
(wadenlanger Jeansrock am Promotionsstand)

Ein Zahnarzt praktiziert tlw. im Rock, und ist damit besonders bei seinen weiblichen Patienten geschätzt.

Nun meine Damen, ganz tapfer sein: Brad Pitt trägt in der Freizeit auch Wickelröcke.
(Dabei gilt der doch als soo männlich)

Ein männl. Mitarbeiter der Deutschen Bahn trägt lt. ihm seit über 15 Jahren Rock im Dienst.
In der Freizeit sowieso. Weil für ihn viel bequemer. Er wird besonders von Frauen dafür geschätzt.

Der Rock am Mann ist für die männliche Gesundheit und Fruchtbarkeit viel besser, als Hosen.
(lt. Untersuchungen in einer TV-Naturdoku-Serie + lt. Fachärzten)

Alleine in Dtl gibt es mindestens zwei Hersteller für Männerröcke.
Außerdem jeweils einen Männerrock-Hersteller in der Schweiz (Zürich, betrieben von einer Frau)
in Österreich, in Frankreich.. und in Schottland (Glasgow: Er macht Röcke und Kilts)
Und viele, viele weitere Länder. (Ohne die Schottenrock-Hersteller mitgezählt)

Einer der größten weil schnellsten Verkaufserfolge bei H & M war ein Männerrock (Jeansrock)

All das ist normale Praxis und Männermode. Und hat gar nichts mit Transgender zu tun.

Während bei vielen Frauen der Rock aus der Mode kommt. Oder sie generell keine Röcke (mehr) tragen. Folge: Weniger Angebote für Röcke - weit mehr Hosen für Damen.

Viele Frauen tragen Rock höchstens noch bei heißem Wetter. Aber sonst nur ... Omas ?
(Keine meiner Partnerinnen trug Röcke oder Kleider. Mir war das egal. Diese Frauen wirkten trotzdem weiblich)

Aber es sieht trotzdem kurios aus. Damit i.d.R. keine Chancen bei Frauen ? - schätze ich schon.
Ein Mann läuft eher nackt herum, als ausgerechnet mit Rock ?
Äh... und was ist mit Brad Pitt ?

Für mich ist eine Frau auch in sog. "Männerklamotten" noch weiblich.
Aber wenn sie z.B. wie ein Mann gehen und sich bewegen, das wirkt auf mich "unweiblich"
Oder z.B. eine tiefe Stimme haben. Oder starkes Übergewicht. (Ich stehe nicht auf dicke Frauen)

z.B. durch das anfassen ihrer eigenen Brüste fühlen sich Frauen als weiblich.

Aber selbst mit null Oberweite kann Frau trotzdem weiblich sein. Auch wenn für sie selber ggf. schwer zu akzeptieren ist.
Ich kenne mehrere Frauen mit null oder fast null. Alle in festen Partnerschaften mit Männern.

Kurzhaarfrisuren an Frauen ok. Aber bitte nicht wie ein typischer Männerhaarschnitt.

Ansonsten stimme ich der Frau-Definition von Herakles zu. Aber es ist nicht die einzige Form von Frau-Sein / weiblich.
 
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Gast

  • #12
Eine richtige Frau strahlt Wärme aus. Charme, Freundlichkeit, Lebendigkeit und sie hat nichts aggressives an sich.
Verfügt über Klugheit, wird respektiert, man sucht ihre Nähe.
All das ergibt sich anfangs schon aus einem weichen Gesichtsausdruck und dem Klang der Stimme.
Medizinisch formuliert - eine "richtige" Frau hat zumeist einen hohen Östrogenspiegel.
 
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Gast

  • #13
Sehr gut ausgedrückt Herakles und schon 1000 mal beschrieben worden.

Im weitesten Sinne sind weibliche Attribute das Gegenstück zu männlichen...

Leider werden diese Gegenstücke immer weniger obwohl sie sehr wichtig sind.

Nur so finden wir unsere Positionen in Frau/Mann Beziehungen und können das bewundern was wir selber nicht haben.

m48
 
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Gast

  • #14
War gestern Abend mit einer Bekannten im Biergarten.

Wir waren weiblich angezogen, Kleidchen, nicht pastell farben, aber rot, gelb, orange, rotes Handtäschchen usw. und waren froh, viele andere Frauen in schönen div. Kleidchen zu sehen. Dagegen sehr wenige Männer gesehen, die wirklich gut angezogen sind. Ganz schlimm sind karierte bedruckte Hemden, dann lieber schlichte weisse edle Leinenhemden, lockere gut sitzende Hosen und edle Slipper, Sandalen ohne Socken, egal ob weiss oder schwarz.

Dazu a bissel trainiert, kein bzw. wenig Speck, kein Speckgesicht, sondern männliche Züge und tiefe Stimme. Oft hilft ja gegen Bauch und Übergewicht, regelmössig und kalorienarm zu ernähren. Viele Menschen sind einfach auch zu dick, weil sie zu wenig essen und der Körper jede Kalorie bunkert und der Stoffwechsel erkrankt ist und nicht mehr richtig arbeiten kann, weil er ständig gestress wird. Einfach mal danach googlen.

Die jüngeren Frauen waren aber alle in Jeans&Co. angezogen, was ich schade fand. Abe da scheint wohl der noch jugendliche Körper zu reizen....

w 45
 
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Gast

  • #15
Also ich als Frau kann das schon irgendwie verstehen. Wenn man sich so umguckt, was eigentlich für ein Großteil von Frauen herumläuft, ist das doch nicht verwunderlich, warum die Frauen der Reihe nach verlassen und betrogen werden oder?

Ich denke, es nicht einmal optisch bezogen, sondern an der Art, wie sie reden und sich verhalten, ihre nervige Art, ihre minderbemittelten Hobbys, ihr Desinteresse für Technik oder männliche Wünsche und Ansichten. Schau dir doch mal andere Kulturen an. Italien! Die Frauen gehen im Cocktailkleid zum Bäcker, tragen kleidertechnisch ganz andere Schnitte, und haben gleichzeitig auch eine viel unterwürfige Loyalität dem Mann gegenüber. Überhaupt viele Kulturen. Eben das was ein Mann will: eine immer ruhige, brave, erotische Frau. Das ist die deutsche Frau einfach nicht, zumindest nicht mehr, wenn sie ein gewisses Alter erreicht hat. Und wenn sie das, wird sie noch als naiv hingestellt.

Frauen verstehen glaube ich einfach nicht, dass der Mann ein Stück weit eine naive Frau braucht und eine Frau das auch ausleben sollte. Eben weniger Emanzipation und wieder mehr Anpassung an den Mann.
 
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Gast

  • #16
Hier noch mal die FS. Ich würde mich vor allem über Antworten freuen, die sich auf den Charakter, nicht den Kleidungsstil beziehen. Vielen Dank.
 
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Gast

  • #17
Den Inbegriff von moderner Weiblichkeit zeigt für mich die Nivea-Werbung: schöne Frau, langhaarige Blondine kommt im knappen Rock und weißer Bluse nach Hause, Businestasche, Kind auf dem Arm, Einkaufskorb mit frischem Gemüse und das Handy an der Schulter eingeklemmt, plaudert lachend, derweil der Mann zwar eine Stunde früher nach Hause gekommen und auf dem Sofa zusammengebrochen ist, zu kraftlos, sich die Schuhe auszuziehen. Macht nichts, denn das macht diese Frau auch noch mit links.

Die große Frage ist: wie schafft sie es, dass die Bluse nicht verknittert ist. Dieses Bild ist so fernab von jeder Realität, dass ich noch nicht mal versuche, ihm nachzueifern. Es ist mir komplett egsal, was Weiblichkeit ist - ich gebe mich so, wie ich es für richtig halte und wie es für mich situationsgerecht bequem ist. Die Schuhe sind immer nur so hoch, dass ich bequem drin laufen kann und dass kein Orthopäde die Haende über dem Kopf zusammenschlaegt. Ob Rock oder Hose - unterschiedlich, wie ich grad drauf bin. Schmuck trage ich bei der Wärme auch nicht und die langen Haare werden zusammengebunden.
Ich bin eher ein sachlich ruhiger Typ. Dieses überdrehte Gekicher und ondulierte Verhalten ist nicht meins und geht mir als Reizueberflutung echt auf den Senkel - wandelnde Laermmuellhalde, nenne ich das. Dann bin ich eben unweiblich. Na und, ich bin trotzdem eine Frau. Die meisten Maenner sind ja auch unmaennlich und so passt es wieder.
 
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Gast

  • #18
Hier noch mal die FS. Ich würde mich vor allem über Antworten freuen, die sich auf den Charakter, nicht den Kleidungsstil beziehen. Vielen Dank.

Finde ich auch sehr bezeichnend, dass sich die meisten Antworten um Äußerlichkeiten und das Styling drehen, hat sich anscheinend doch nicht so viel geändert in den letzten Jahrhunderten. Und die Kommentare zu den Kurzhaarfrisuren kann ich echt nicht mehr hören (bin selbst langhaarig, kurze Haare würden mir nicht stehen), wenn die Kopfform stimmt, kann eine Frau mit Kurzhaarschnitt sehr feminin aussehen.

Und ich wette, jetzt kommen diese ganzen Antworten wie "lieb, anschmiegsam, treu," ....... gähn.

Da kann ich nur Gast 2 und 3 uneingeschränkt beipflichten.

w Ü45
 
  • #19
Das ist für mich nur die Reaktion auf die vielen Aussagen, dass Männer gar keine richtigen Männer mehr seien, wenn sie nicht dieses und jenes für die Frau machen oder selbige Erwartungen erfüllen. (Buhuu, was ist nur aus den deutschen Männern geworden, die taugen alle nichts mehr.)
Das ist genauso hirnverbrannt wie die Behauptung Frauen seien keine richtigen Frauen mehr. Kein Mann hat eine Deutungshoheit darüber, was eine richtige Frau ist, so wie keine Frau eine Deutungshoheit darüber hat, was ein richtiger Mann ist. Lasst euch da nicht reinreden.
Viele Männer werden keinen Gefallen an euch finden, wenn ihr auf irgendeine Weise ihren Erwartungen nicht entsprecht, so wie sehr viele Frauen keinen Gefallen an Männern finden, wenn sie deren Erwartungen nicht entsprechen (ich erinnere mich da an zwei lächerliche Aussage: a) Männern fehlten die weiblichen Gene...aha, im Biounterricht nicht aufgepasst. b) 95% der Männer seien unterdurchschnittlich...naja, jedenfalls nicht, was mathematische Denkfähigkeit anbelangt ;-) ). Aber das ist nicht euer/unser Problem, das ist das Problem derjenigen, die mit diesen absurden Ansprüchen an uns herantreten. Man muss ja nicht allen Männern/Frauen gefallen, sondern nur einem/r. Das heißt nicht, dass man dem Partner nicht gefallen will und das beste aus sich machen will, aber es kann nicht um Selbstverleugnung gehen.
 
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Gast

  • #20
#14
Ich bin selbst Italienerin und verheiratet. Ich bin nicht unterwürfig und ich kenne aus meinem Familien- und Freundeskreis keine einzige Frau, die so ist, wie du deine Traumfrau beschreibst.

Eine Frau kann sehr weiblich sein ohne, dass sie sich dem Mann unterstellt und brav ist und gehorcht. Was du sucht ist ein Modell aus den vergangenen Jahrhunderten und ich hoffe sehr du wirst noch lange suchen müssen.

w, stets als Frau wahrgenommen
 
G

Gast

  • #21
Bingo Gast 11 hat den Nagel auf den Kopf getroffen.


Eine Frau muss Wärme ausstrahlen. Und wie von Gast 11 beschrieben eine herzliche und freundliche Natur haben. Vielleicht auch weil meine Mutter genau so eine Frau ist assoziiere ich all das mit Weiblichkeit. Harter, kalter, arroganter oder ausdrucksloses Gesichtsausdruck (im Gegensatz zu wachen, präsenten, neutral-positiven, weichen/freundlichen Gesichitszügen) sind für mich nicht weiblich. Eine Frau muss sehr empathisch sein, fürsorglich und generell ein großes Herz haben. Das lässt wiederum mein Herz schneller schlagen.

Ich habe immer genau diese für mich weiblichen Frauen angesprochen oder war mit ihnen zusammen. Aggressive, kalte oder harte Frauen sind mir zu männlich. Ich könnte mich nie in Gegenwart einer solch männlichen Frau fallenlassen oder gar starke Gefühle mit ihr teilen. Arroganz macht eine Frau ebenfalls zu männlich. Von Männern kenne ich das arrogante (hochnäsig, I dont give a shi*, Rasiermesserarme, abschätzender Gesichtsausdruck) auftreten. Egal wie hübsch eine Frau ist. Sehe ich solch ein Verhalten sträuben sich bei mir die Nackenhaare. Es gibt nur wenig andere Dinge die eine Frau sofort dermassen unattraktiv/männlich werden lässt. Ich kann ihr Aussehen dann irgendwie nicht mehr von ihrem Vibe trennen.

Kleidung ist wichtig um das Interesse zu wecken. Aber selbst eine fantastisch angezogen Frau mit toller Figur die einen männlichen Vibe hat würde ich ganz einfach nicht wirklich als potentielle Frau für mich wahrnehmen. Das ist so ein instinktives aussortieren. Da fehlt komplett die Anziehung.

Aber eine Frau die in den hässlichsten Klamotten überhaupt auf einer Bank sitzt und pure Weiblichkeit ausstrahlt (siehe oben).....die würde ich ansprechen. Und fragen was sie sich dabei dachte so etwas anzuziehen, lach...
 
  • #22
ist das doch nicht verwunderlich, warum die Frauen der Reihe nach verlassen und betrogen werden oder?

Ich denke, es nicht einmal optisch bezogen, sondern an der Art, wie sie reden und sich verhalten, ihre nervige Art, ihre minderbemittelten Hobbys, ihr Desinteresse für Technik oder männliche Wünsche und Ansichten. Schau dir doch mal andere Kulturen an. Italien! Die Frauen gehen im Cocktailkleid zum Bäcker,

Eben weniger Emanzipation und wieder mehr Anpassung an den Mann.

Bei manchen Geschlechtsgenossinnen erfasst mich ein Schauder!

Einerseits sollte frau sich für Technik interessieren, andererseits im Kleidchen zum Bäcker gehen, sich dann noch unterwürfig anschleimen - geht's noch?

Ich trage ständig Röcke und Kleider (aber nicht in Pastellfarben, unmöglich!), bin meist sehr freundlich und umgänglich, das Leben ist leicht mit mir.

Aber den Takt bei wesentlichen Entscheidungen gebe ich vor. Das ist mein Leben und - bei allen unumgänglichen Kompromissen - schlussendlich entscheide ich. Punkt.

Damit muss mann leben oder es bleiben lassen. Das scheint gut möglich zu sein - bis auf eine schwierige Fernbeziehung wollte noch kein Mann gehen.

Ob ich nun ausnehmend weiblich bin oder nicht, interessiert mich kein Stück. Die Definition von Weiblichkeit hat sich auch im Laufe der Zeit x - Mal verändert, soll ich vielleicht irgendwelchem schrägen Zeitgeist hinterlaufen? Das dürfen die Damen tun, die es nötig haben, ich mache mein Ding.
 
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Gast

  • #23
Wenn sie einen warmen, mitfühlenden und mütterlichen und gleichzeitig starken und zähen Charakter hat. Das Aussehen ist dabei völlig unwichtig.

w31
 
  • #24
Hier noch mal die FS. Ich würde mich vor allem über Antworten freuen, die sich auf den Charakter, nicht den Kleidungsstil beziehen. Vielen Dank.
Nun ja - du hast gefragt:
"wann ist eine Frau eine richtige Frau?"

Wenn nun eine beträchtliche Anzahl von Leuten auch den Kleidungsstil bei dieser Frage ins Spiel bringt, frage ich mich, warum du dich nun ganz offensichtlich darüber nicht so "freuen" kannst?
Offenbar scheint die Klamottenfrage eben eine bedeutsame zu sein, wenn es darum geht, 'wann eine Frau eine richtige Frau ist'.
Und ich selbst sehe das ganz genau so.
 
G

Gast

  • #25
Was unsere Herakles da beschreibt, erinnert mich auch mehr an Oma, Pastellfarben, Hilfe!

Im Ernst, schön, dass es verschiedene Geschmäcker gibt und ich bin da auch eher bei Gast #3, eine Frau ist für mich kein Mädchen oder Girlie mehr, wenn sie eine eigene Meinung hat, nicht nur jedem Trend hinterherläuft, ihren eigenen Style hat, es darf sexy sein, aber nicht billig.

Sie hat Charakter, geht ihren Weg, auch wenn es schwierig erscheint und vor allem aber ist sie keine Kampfemanze, ein wenig Warmherzigkeit schadet nicht.
 
G

Gast

  • #26
Allen Frauen, die ernsthaft glauben, dass Sie etwas tun müssen oder etwas sein lassen, weil ihr zweites X-Chromosom nicht verkrüppelt ist, empfehle ich die Schriften von Hedwig Dohm, Simone de Beauvoir und Alice Schwarzer.

Sie werden dann verstehen, warum Männer, die Macht nicht mit Frauen teilen wollen, so gerne den kleinen Unterschied beschwören und warum kluge Frauen da nicht mitmachen!
 
G

Gast

  • #27
ich denk es kommt immer auf das Umfeld an:

Eine "richtige Frau" ist jeweils anders definiert in der Oper, im Swingerclub, bei EP, auf einem Sexserver, bei akademischem Gegenüber oder beim Spazierengehen im Park.
 
G

Gast

  • #28
Äußerlich:
lange Haare
Röcke
(Sommer)kleider
High heels
Schlanke bis normale Figur

Innerlich:
fürsorgliche, warme Ausstrahlung
klares, feminines Sprachbild (kein unbetontes, "cooles" gemurmel)
lächeln
häusliche Qualitäten
anschmiegsam
konfliktvermeidend / lösungsorientiert

M31
 
  • #30
Mir geht es dabei nicht um Frisuren und Klamotten, sondern um das Wesen. Das beginnt schon damit, daß eine Frau sich erst mit dem aufkeimenden Kinderwunsch und der Geburt ihres Kindes zur richtigen Frau entwickelt. Ob dieser Wunsch erfüllt wird, ist eine bilogische Sache. Ich würde somit kinderlose Frauen also nicht von vornherein abqualifizieren. Frauen, die sich darum bemühen, sich wie Männer zu verhalten oder deren Verhalten annehmen, würde ich nicht als Frauen wahrnehmen.

Wenn ich hier schon ständig lesen muß, mit was Frauen hier zu punkten versuchen, wird mir schon schlecht. Was nützt mir ein Dr.-Titel oder Vermögen oder sonstwas in diese Richtung, wenn die Frau einfach nicht meinen optischen Vorstellungen entspricht.

Eine Frau kann bei mir mit Warmherzigkeit, Empathie, Herz, Charme, Offenheit, Humor und Hingabe trumpfen. Ich möchte auch nicht mit ihren Altlasten konfrontiert werden, also in dem Sinne, daß Männer ja eh alle Sch.... seien.

Diese hier sich tummelnden pseudoemanzipierten Wesen, denen die Karriere wichtiger war als alles andere, werde ich sicherlich nicht in Betracht ziehen. Einfach schon deswegen, weil sie ihr Frausein hintenanstellten.
 
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