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Gast

  • #31
Selbstverständlich! Selbst wenn du drei Kinder groß ziehst und dann erst ab 40/45 wieder arbeitest - musst du trotzdem mindestens bis 67 oder noch länger arbeiten - also nochmal über 20 Jahre. Ich kenne solch faule Frauen, die nicht viel gelernt haben, die finanzielle Versorgung vom Ehemann erwartet haben, sich dann von ihm trennten, ihn finanziell aussaugten und da sie sich ab 40 zu schade waren, an der Supermarktkasse zu arbeiten - machten sie finanzielle Notsituation geltend und der entsorgte Ehemann musste nochmal ein drauflegen und weiter zahlen. Trotz Zugewinnausgleich usw. Wenn du diesen unfairen Weg gehen willst, lass dich schnell von einem finanziell gut gestellten Mann schwängern - wenn du fair bist, studiere und mach was aus dir!
 
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Gast

  • #32
Ich habe die letzten Tage viel über mein Problem nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass mein Hauptproblem immer war, dass ich es als naturgegeben ansah, dass ich als Frau die beruflichen Konsequenzen alleine tragen muss und die Ausfallzeiten und langjährige Teilzeit hinnehmen müsste, wenn ich als Frau Kinder haben will, da ich immer davon ausging, dass es bezüglich des Punktes Kindererziehung so gut wie unmöglich ist, einen kompromissbereiten Mann zu finden, der sich die Aufgaben Kindererziehung und Familienfinazierung mit mir teilt. Dabei will ich eigentlich gar nicht Hausfrau oder Dazuverdienerin sein, sondern auch als Mutter ganz normal berufstätig.

Nach dem Lesen dieses und diverser anderer Threads hier und in einem anderen Forum bin ich mittlerweile deutlich optimistischer und denke, dass ich das Studium einfach angehen und mich auf die Suche nach der kompromissbereiten Nadel im Heuhaufen begeben sollte, die sowohl die Arbeit als auch die Kindererziehung mit mir aufteilt, statt es für selbstverständlich anzusehen, dass ich die Kindererziehung und die beruflichen Konsequenzen des Kinderkriegens alleine schultere.

Vielen Dank, dass ihr eure Meinungen und Erfahrungen mit mir geteilt habt.
 
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  • #33
Also anscheinend hast du den passenden Mann noch nicht gefunden. Du solltest den Pelz nicht verkaufen, ehe du den Fuchs gefangen hast. D.h., mach deine Planung erst fest, wenn du einen Partner für die Familienplanung hast.

Als ich 21 war und mein Abi in der Tasche hatte, habe ich ähnlich gedacht. Meine Wunschausbildugn dauerte ca. 8 Jahre und das war mir zu lang, da wollte ich auch schon Mutter sein. Allerdings habe ich auf meine Eltern gehört, die mir erklärt haben, dass Bildung nie schadet und man ja nie wissen kann, was kommt.
Mit 32 hatte ich dann noch immer keine Kinder, weil ich eben auch noch nicht den richtigen Mann gefunden hatte. Nun war ich heilfroh, dass ich wenigstens eine super Ausbildung hatte und in einem Beruf gearbeitet habe, den ich wirklich geliebt habe. Dort habe ich dann mit 33 meinen Mann kennengelernt und mit 36 habe ich dann mein erstes, mit 38 mein zweites Kind bekommen.
Was hast du zu verlieren? Ob es sich lohnt, weiß man immer erst später. Aber du kannst dein Leben nicht völlig durchplanen. Kann auch sein, dass du nie schwanger wirst - und dann?
 
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  • #34
Warum studierst du nicht einfach Grundschullehramt, FS? Dieses Studium hat die kürzeste Ausbildungszeit (nach 3 Jahren ist man fertig), der Job auch nicht maganstrengend und es ist ein Halbtagsjob der obendrein noch recht gut bezahlt ist mit Verbeamtung. Das machen sehr viele Frauen die schnell Familie gründen wollen und nicht großartig Karriere machen wollen. Grundschullehramt ist der am besten mit Familie vereinbare Beruf, auch weil man in diesem Job mehrere Jahre aussetzen kann und auch nach 5 - 10 Jahren wieder auf seine alte stelle kann. Vorteil von Grundschullehramt ist zudem, dass es einer Frau nicht diesen kampfemanzenstempel verleiht sondern bei Männern hochattraktiv rüberkommt.
 
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  • #35
Warum studierst du nicht einfach Grundschullehramt, FS? Dieses Studium hat die kürzeste Ausbildungszeit (nach 3 Jahren ist man fertig), der Job auch nicht maganstrengend und es ist ein Halbtagsjob der obendrein noch recht gut bezahlt ist mit Verbeamtung. Das machen sehr viele Frauen die schnell Familie gründen wollen und nicht großartig Karriere machen wollen. Grundschullehramt ist der am besten mit Familie vereinbare Beruf, auch weil man in diesem Job mehrere Jahre aussetzen kann und auch nach 5 - 10 Jahren wieder auf seine alte stelle kann. Vorteil von Grundschullehramt ist zudem, dass es einer Frau nicht diesen kampfemanzenstempel verleiht sondern bei Männern hochattraktiv rüberkommt.
Ach was - das ist mir alles neu. So einen Blödsinn habe ich lange nicht mehr gelesen.
Nicht anstrengend? Bist du Grundschullehrer? Wenn nicht, hast du auch keine Ahnung. Stell dich mal einen ganzen Vormittag in eine Klasse mit 30 Kindern, von denen der Großteil schon fast schwer erziehbar ist. Und den Nachmittag lässt du dir dann von den lieben Eltern versauen, die glauben, dass ihr lieber Kevin trotz einer 5 in Mathe aufs Gymnasium gehört. Dann schreibst du noch seitenweise Beurteilungen für die Zeugnisse. Und wenn du das alles mal ein paar Jahre gemacht hast, dann reden wir weiter.
Ich bin übrigens Lehrer - aber zum Glück nicht an einer Grundschule, denn das ist fast so anstrengend wie Hauptschule.
By the way: Den Beruf eines Lehrers sollte man nur dann ergreifen, wenn man Kinder mag und auch begriffen hat, dass deren Ausbildung wichtig ist. Die Aussicht auf einen freien Nachmittag (dieses Märchen spukt immer noch in den Köpfen der Menschen) und Ferien, dürfen nicht der Grund zur Berufswahl sein. Wer so denkt, hat sein Burnout schon vorprogrammiert.

Ich würde der FS ganz einfach raten, den Beruf zu ergreifen, der ihr liegt, den sie gerne machen würde. Wenn sie ihn dann wirklich nicht ausüben wird, dann hat sie wenigstens etwas für sich getan, interessante Dinge gelernt und ihren Horizont erweitert. Das schadet nie.
 
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  • #36
Ach was - das ist mir alles neu. So einen Blödsinn habe ich lange nicht mehr gelesen.
Nicht anstrengend? Bist du Grundschullehrer? Wenn nicht, hast du auch keine Ahnung.
Ich will jetzt hier keine Diskussionen über den Lehrerberuf starten, aber da ich selbst mal für kurze Zeit diesen Job ausgeübt habe, kann ich definitiv bestätigen, dass es einer der am besten geeigneten Berufe für Familiengründung ist. Es gibt so viele Vorteile, gerade für Frauen, die man in der Wirtschaft definitiv nicht hat.
Und das ewige Jammern der Lehrer über ihren ach-so-anstrengenden Job kann ich echt nicht mehr hören, ich bin froh, nicht mehr in diesem Umfeld zu arbeiten, trotz der vielen, vielen Vorteile, die Beamte nun mal genießen, auch wenn sie es nicht gerne hören.
 
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  • #37
Liebe Fragestellerin,
ich würde mir an Deiner Stelle ein Studium aussuchen, das ich interessant finde.
Dann empfndest Du es nicht als Plackerei , sondern als Freude, zu studieren.
Die Studienzeit ist die beste Zeit in meinem Leben gewesen, die Inhalte haben interessiert und ich bin unheimlich gerne Studentin gewesen. Ich habe es als Privileg empfunden.

Für meinen Beruf hätte ich dieses Studium gar nicht unbedingt gebraucht.
Die Fachschulausbildung hätte gerreicht.
Trotzdem empfinde ich es als großen Vorteil "Akademikerin" zu sein. Es gibt mir ein gewisses Selbstwertgefühl, niemand kann aufgrund meiner Ausbildung auf mich herabsehen und niemand kann mir ein X für ein U vormachen.

Also..... welches Studium interessiert Dich ?

w55
 
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  • #38
Ich hoffe, ich habe die Frage nicht richtig verstanden. Gerade, wenn man Kinder in die Welt setzen will, sollte man bestrebt sein, ihnen eine gute finanzielle Basis und einen gesunden Hintergrund bezüglich der Bildung zu vermitteln. Oder gehörst Du zu den Frauen, die in der Jugend nicht die Disziplin haben, etwas zu leisten und sich sagen: "dann heirate ich eben" und später jammern, dass die Eltern, die Lehrer und natürlich die Kinderchen sie davon abgehalten haben, Leistung zu bringen?
 
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  • #39
oh lieber gott. ich dachte die jungen frauen heute wäre da etwas schlauer, aber nix da.


kein mann in sicht, kein kind in sicht und schon daran denken, dass sich eine gute ausbildung nicht lohnt. was für ein blödsinn.

selbst wenn dein kinderplan so in erfüllung geht, was machst du denn wenn dein junior in die schule geht oder gar damit fertig ist? ohne fundierte ausbildung bleibt dir dann NICHTS. du mußt entweder mit mitte / ende 40 nochmal bei null anfangen oder du endest in einem 400 euro job (450) und bist unzufrieden mit dir und der welt. dein gatte ist genervt von dir. scheidung. der mann muss für dich zahlen. und die welt ist um 2 sozialhilfeempfänger reicher.
 
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  • #40
#38: So unschlau finde ich die Frage der FS gar nicht. Sie fragt ja nicht, ob sie überhaupt eine Berufsausbildung anstreben soll, sondern, ob sie als Frau mit Ausbildung noch studieren soll, weil sie meint, dass sie, wenn sie die typische Mütter"karriere" durchläuft, das Studium sich gegenüber ihrer Ausbildung finanziell nicht rentieren würde. Sie würde also ohne Studium bei einer Trennung nicht ohne Job dastehen, sondern nur ohne Akademikerjob. Es gibt viele Studien, die belegen, dass für die Frauen mit den Kindern in jedem Beruf der Karriereknick einhergeht und Frauen, die, mehrmals die Babypause 1 bis 3 Jahre nehmen und danach jahrelang Teilzeit arbeiten gehen, finanziell, egal ob als Akademikerin oder Frau mit Ausbildung, finanziell nicht besonders gut aufgestellt sind. Das ist halt das Problem unserer Gesellschaft, in der sowohl viele Frauen als auch die meisten Männer von der Mutter erwarten und es als selbstverständlich ansehen, dass sie mit Kindern beruflich kürzer tritt und zudem alle Babypausen am besten voll ausschöpft, nicht aber von dem Vater.
Daher würde ich persönlich der FS raten, auf jeden Fall noch zu studieren und später nicht widerspruchslos die Elternzeit für bis zu 3 Kinder alleine zu machen und danach Teilzeit zu arbeiten, sondern Erziehung und beruf partnerschaftlich aufzuteilen, damit beide gleichermaßen beruflich am Ball bleiben können und niemand seine Ausbildung/sein Studium umsonst gemacht hat.