• #1

Vulgäre Form des Feminismus? Gibt es bald keine richtigen Männer mehr?

Verweiblichen und verweichlichen unsere Männer? Ist es wünschenswert, dass die Geschlechtergrenzen dermaßen aufgelöst werden? Ist Paarbildung nicht nur dann sinnvoll, wenn die beiden Geschlechten sind komplementieren anstatt anzugleichen? Welche Frau will wirklich so einen effeminierten Typen statt eine maskulinen Kerl an ihrer Seite? http://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/maenner-umfrage-hausmann-kein-problem_aid_595042.html
 
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Gast

  • #2
In der Theorie wollen viele Frauen so einen Mann, aber in der Praxis kommt der Macho einfach doch besser an .... die meisten stehen einfach auf Ar*****
 
G

Gast

  • #3
Nein, es gibt eine Menge Frauen, die nicht auf Ar..... stehen!

Ein Mann mit Gefühl und Einfühlungsvermögen, der auf Machogehabe verzichten kann, ist für mich richtig männlich! Nur so einer kommt für mich als Partner in Frage.
 
G

Gast

  • #4
Die Frage nach "Mann als Hausmann" ist rein akademischer Natur.

Der hohe gesellschaftliche Zuspruch zu Gendermainstreaming, Gleichstellung, Abschaffung gewachsener Familienstrukturen hat ausserhalb der Feministenszene nur einen Grund: Erhöhung des Maß angebotener Arbeit.

Das Ziel ist keineswegs der Hausmann als Lebensentwurf, sondern die Doppelverdienerpaare mit staatlicher Vollversorgung und Vollkontrolle der bzw. über die Kinder und die Alten. Was als Gleichstellung daher kommt, ist schlicht die Maximierung des Ertrags aus den vorhandenen Potentialen. Eine gut gebildete Frau Zuhause Kinder hüten zu lassen ist volkswirtschaftlich eindimensional gesehen Verschwendung.

Eindimensional ist dies deshalb, weil wir schon lange schmerzhaft sehen, dass die Früchte der Lenden des Prekariats kaum für die Erhaltung unseres Lebensstandards geeignet sind, Mittelschichtkinder oft abrutschen, weil ihnen die Halt und Erziehung gebende Familie fehlt und im oberen Drittel der Gesellschaft werden Kinder in maximal homöopathischen Dosen in die Welt gesetzt.

Damit die Frauen ihre bestehende Wahlfreiheit zwischen Kind und Karriere gegen Zwang zur Karriere mit Verantwortungsdelegation (Kind) freiwillig mitmachen, wird das ganze als fortschrittliche frauenbefreiende Politik vertrieben. Wie zu sehen: Mit Erfolg!

Gleichzeitig erhöht das zusätzliche Angebot an Arbeit den Druck auf Arbeitnehmer derart, dass wir nun bereits eine gute Dekade lang Reallohnverluste bei stark steigenden Kapitaleinkommen sehen. Auch das ist so und nicht anders gewollt. So wächst die Unterschicht, die Vereinzelung der Menschen weg von der Familie steigt rasant, der faktische Zwang zum Doppelverdienertum über Steuern und Sozialabgaben ist lange da.

Die Antwort auf deine Frage lautet daher: Frauen wollen keine Hausmänner und die Entwicklung bewegt sich auch nicht wesentlich auf den Hausmann zu. Auf die Idee kann man nur kommen, wenn man meint, die Aufgabenteilung "einer Haushalt, einer Beruf" würde "Gender gemainstreamten Welt" beibehalten, während mehr Frauen ins Berufsleben eintauchen - Klare Konsequenz wäre der Hausmann als allg. Lebensentwurf. Dem ist, wie oben dargelegt, nicht so und es ist auch nicht gewünscht.

m / 35
 
G

Gast

  • #5
ich hatte 3 lange Beziehungen- 2 davon würde ich mit Softies und eine mit einem Macho einordnen.
Jeder hatte Vor-und Nachteile aber ich würde als Gesamtpaket den Macho bevorzugen. Ich brauche jemanden, der mich auch mal sagt, was Sache ist und kein Sensibelchen.
Ein Macho hat ja nicht nur schlechtes an sich: Wir hatten ein Haus mit Garten und ich war eher für "innen" zuständig und er für "aussen". Die Arbeit war ungefähr genau gleich denn wir waren am bauen, 2 Autos usw.
Wenn wir ausgingen hatte er bezahlt, wenn ich einkaufte, ich. Wenn er wusste dass ein Großeinkauf anstand lag Geld auf dem Tisch denn es kamen schnell grössere Summen zusammen.
Ich habe in den 7 Jahren keine einzige schwere Tüte getragen (ich rede von schweren oder Getränkekisten), dafür hatte er abends ein gutes Essen auf dem Tisch.
Wir waren beide voll berufstätig und es gab selten Streit ums Geld.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Machos gerne mit ihren Frauen angeben und so war es immer ok wenn ich Geld für Friseur etc. ausgegeben habe oder auch mal länger brauchte.
Mein Softe-Freund danach sagte immer nur: "Ich liebe dich so wie du aussiehst" oder "für mich bist du immer die schönste" . Das fand ich dann auch blöd denn es war egal, was ich machte - er fand mich eh toll. Selbst als ich mich dann habe gehen lassen um den Softie mal aus der Reserve zu locken, sagte er nichts.
Ich liess ihn warten, kam zu spät-alles Absicht und er meinte nur, dass er bis Ende seines Lebens auf mich warten würde. Wenn alles egal ist und der andere nie etwas sagt dann wird es megalangweilig.
Als ich Schluss machte fuhr er zu meiner Mutter und weinte an unserem Küchentisch-da hatte ich dann vollends den Respekt verloren.
Ich date zur Zeit einen sehr männlichen Mann und ich weiss nicht, was daraus wird aber immerhin habe ich das Gefühl einen Mann zu treffen und nicht einen charakterlich metrosexuellen Gedichteschreiber.....
w, 38
 
M

Mooseba

  • #6
Es sind weniger die Frauen und darunter die militanten Feministinnen dafür verantwortlich, dass Männer verweichlichen. Es ist der falsche Gutmenschenumgang mit dem Thema männliche Aggression. Es begann bereits mit dem Christentum und ihrer Liebespflicht, womit gleichzeitg die Verdammnis der Wut als Sünde verbunden war. Die Aufklärung mit ihrer unrealistischen Überhöhung der Vernunft hat dem dann noch die Krone aufgesetzt. Es führt nun dazu, dass Männer verweichlichen. Und dafür waren vor allem immer Männer verantwortlich: die Frustierten, die sich als zu kurz gekommen gefühlt haben, Neider und Missgönner, Vernunftfetischisten.

Immer wieder erlebe ich Akademiker, wo ich mich immer wieder frage, ob das eigentlich noch Männer sind: dünne Figur, androgynes Verhalten, weiche Stimme... und dann nicht mal Künstler ;) . Und diese Unterdrückung von Aggression mündet dann in Mobbing, Sticheleien und Lästern anstatt echter Konfliktbewältigung. Wer als Kind bzw. Sohn nie seine Wut zeigen darf, sich nie richtig abreagieren darf, wird später als Erwachsener generell Probleme mit seinem gesamten Gefühlshaushalt bekommen. Und andere, vor allem weniger gebildete - aber nicht nur die - werden dann zu Wut- und Gewaltausbrüchen tendieren. In anderen Kulturen wird Aggression natürlich überhaupt nicht kritisch hinterfragt, was auch wiederum zu Gewalt führt - und sich vermehrt in den Medien wiederfindet, allerdings mit falschen Verbesserungsvorschlägen.

Es ist aber auch diese bildungs- und erziehungspolitische Antiagressionstherapie, die dazu führt, dass sich Männer aller Bildungsschichten ganz gern in gewaltreiche Medienangebote wie Computerspiele und Filme flüchten. Da läuft doch was schief und das zeigt doch, dass das männliche Agressionspotenzial sich nicht einfach wegverweichlichen lässt, sondern mit viel Nutzen und ohne Schaden für andere produktiv eingesetzt werden sollte.
(Diesen Absatz habe ich im Nachhinein noch hinzugefügt.)

Bevor wieder die mit fest eingefahrener und einer "idealistischen" Meinung mir vorwerfen, ich würde ein archaisches Männerbild und Kriege befürworten: Ganz im Gegenteil, ich möchte einen modernen Mann, der sich seiner Gefühlswelt und somit seiner Aggressionen - vor allem im jungen Alter - bewusst ist. Einen Mann, der Aggressionen nicht nur als Eigenschaft, sondern auch als Fähigkeit besitzt und somit die Welt im guten Sinne voranbringt - völlig ohne Gewalt, aber produktiv und mit Kraft. Das mögen Frauen außerdem am meisten, behaupte ich.

Und ja, #1 ist zuzustimmen. Das habe ich (fast zu) spät begriffen.

(m/28)
 
G

Gast

  • #7
Einen verweiblichten Mann erkennt man also daran, dass er sich an Hausarbeit und Kindererziehung beteiligt und es ihn nicht in seiner effeminisierten Ehre kränkt, wenn seine Partnerin mehr verdient, als er?

Als echter Kerl wird er also wahrgenommen, wenn er Haushalt und Kinder der meist auch berufstätigen Partnerin aufs Auge drückt, die er danach auswählt, dass sie weniger verdient, als er.

Soooo einfach ist es, als "maskuliner Kerl" wahrgenommen zu werden? Wieder was gelernt!

Ich bin froh, dass nur ein geringer Anteil jüngerer Frauen Männlichkeit noch an diesem altmodischen Rollenverständnis festmacht. Das dürften die Frauen sein, die beruflich nicht sonderlich erfolgreich sind (sein wollen?) und das Versorgermodell leben wollen.

m 48
 
G

Gast

  • #8
Hallo Frederika, ich will definitiv keinen "maskulinen Kerl" an meiner Seite und wenn ich sehe, was in Gesellschaften und Beziehungen abläuft, in denen die "maskulinen Kerle" das Sagen haben, sehe ich nicht im entferntesten etwas Gutes. Mich stossen die "maskulinen Kerle" sogar richtiggehend ab. Beispielsweise Leute wie Hr. Putin oder Hr. Berlusconi.
Von den "maskulinen Typen" hat und hatte nie einer Chancen bei mir.

Aus meiner Sicht gibt es positive menschliche Eigenschaften und Verhaltensweisen, die in einem Mann als auch in einer Frau verkörpert, am ehesten zum Gelingen einer Partnerschaft beitragen und auch zur Gestaltung einer sozialen Gesellschaft, in der das Leben lebenswert ist, wichtig und nicht geschlechtsabhängig sind.

w/48
 
G

Gast

  • #9
Liebe Fragestellerin,

klar, ist ja auch blöd, einen Mann zu Hause zu haben, der sich nach Feierabend oder am Wochenende mit den gemeinsamen Kindern beschäftigt und nicht auf den Golfplatz / zum Fussballspielen mit seinen Kumpels verschwindet. Schrecklich, einen Mann zu Hause zu haben, der in der Lage ist, für die Familie zu kochen, der die Bedienung der Waschmaschine im Griff hat, seine Hemden ggf. selbst bügeln kann. Wenn er dann auch noch die Bettbezüge wechseln kann, auf Elternabende geht, weil er sich für seine Kinder interessiert und den Einkauf für die Familie erledigen kann, ohne immer nur an die Aufstockung der Biervorräte im Kühlschrank zu denken, dann ist er sowieso ein hoffnungsloses Weichei.

Alle diese Dinge praktiziere ich, obwohl ich selbstständig bin, und eine hohe Arbeitsbelastung habe, aber ich käme mir irgendwie blöd vor, mich wie ein Geldverdiener-Macho zu verhalten. Mag sein, dass das einige Frauen uncool finden, aber es gibt ja Gott sei Dank auch noch Frauen, die sich darüber freuen, dass der Mann auch mal in der Küche steht und Dinge kocht, die man mit Genuss essen kann. Was bin ich doch für ein entsetzlicher Softie.
 
G

Gast

  • #10
Vielleicht ist diese Entwicklung DIE evolutionäre Weiterentwicklung des Mannes! Was ist schlecht daran, wenn Mann sich auf Augenhöhe begibt, bzw, die Frau ihm ebenbürtig sein darf? Ist dies denn keine positive Entwicklung? Darüberhinaus, finde ich keinesfalls, dass der Mann dabei an Maskulinität verliert, eher an Empathie gewonnwn hat.
w
 
G

Gast

  • #11
Ja Männer müssen Machos sein und ich bin ein echter Single-Softie.
Mein Schlüsselerlebnis hatte ich im Urlaub in einer Kleinstadt, als ich die Dame wiederholt tagsüber fragte ob sie mehr Lust hätte dahin oder dorthin zu gehen.
Leider hätte ich nur sagen müssen jetzt geradeaus und an der nächsten Kreuzung rechts (ohne Rücksicht auf Verluste).

Frauen wollen geführt werden und können auch keine einfachen Entscheidungen treffen.
Nach dem Urlaub war ich wieder Single.
 
G

Gast

  • #12
Ja, die Entwicklung die Frederika da aufzeigt sehe ich auch problematisch. Gerade Jungs die bei einer alleinerziehenden Mutter aufwachsen, werden denke ich früher oder später Probleme bekommen. Da gibt es einfach keine Identifikationsfigur, keinen Mann an dem man sich reiben und im Teenie Alter gegen rebellieren könnten. Wozu das führt, weiss wohl im Moment niemand, ich habe mal eine Studie gelesen, dass diese jungen Männer später überdurchschnittlich häufig psychische Probleme haben. Mal schauen, was die Zukunft bringt - ich denke mal so wie sich die Gesellschaft in den letzten Jahren der Gleichbehandlung der Frau verschrieben hat wird es bald nötig sein, sich um die jungen Männer zu kümmern...
 
  • #13
Frederika, Du bist doch sonst ein schlaues Kerlchen, aber manchmal hast Du auch Deine roten Tücher, auf die Du abfährst wie ein Stier in der Arena. Feminismus ist so ein Wort, über dessen Inhalt noch zu diskutieren wäre.
Nein - seelisch labile, antriebsschwache oder gar feige Männer gab und gibt es schon immer. Vielleicht hat man das früher besser zu kaschieren vermocht oder der gesellschaftliche Druck auf den Mann, sich zusammenzureißen war größer! In unserer aufgeklärten Gesellschaft ist es inzwischen vollkommen legitim, zu seinem Versagen und seinen Schwächen zu stehen und zum Therapeuten zu gehen. Bei manchem kommt etwas dabei heraus, bei anderen nicht. Letztere suhlen sich dann in ihrer Schwäche, ohne sie zu bekämpfen.

Ich registriere eher einen allgemeinen Mangel an Selbstdisziplin, gegenseitiger Rücksichtnahme, Höflichkeit - alles sogenannte Sekudärtugenden, ohne die man aber nicht durchs Leben kommt.
Paarbildung ist immer dann am sinnvollsten, wenn sich beide Partner ergänzen. Das gilt aber in jedweder Kombinationsmöglichkeit für Männlein wie Weiblein.

Ich denke mal, die allermeisten Frauen sind heilfroh, daß die Generation unserer Väter und lebenspraktischen Tugenden als Partner nicht mehr zur Verfügung stehen. Diese Generation überläßt Hausarbeit jeglicher Art schulterzuckend der Frau, stellt sich sein Bier kalt, kümmert sich kaum um die Kinder (oder merkt nur auf wenn es zu spät ist) und liegt nach Feierabend ansonsten auf dem Sofa. Ich jedenfalls möchte einen Mann mit Primär- und Sekudärtugenden, der auch mal ein Essen zusammenrühren kann. Und der es nicht als Verlust seiner Männlichkeit ansieht, mal den Müll runterzutragen.

#3 Das ist mir eindeutig zu verschwurbelt.
 
G

Gast

  • #14
Interessant: Ein Mann, der den gemeinsamen Haushalt auch als GEMEINSAMEN Haushalt ansieht und sich entsprechend beteiligt, der die gemeinsamen Kinder auch als SEINE Kinder sieht und sich entsprechend um sie kümmert, der mich liebt und das auch ausdrückt in Worten und Taten - und ich rede hier nicht vom Blumenstrauß - dieser Mann ist also kein Mann in deinen Augen, sondern eine Frau in Männerkleidung.

Wieso kann ein Mann, der liebevoll ist und sich verantwortungsbewusst verhält, kein Mann sein? Für mich ist das Gegenteil der Fall: Die Männer, die mit Grandezza auf die schmutzigen Fensterscheiben hinweisen, damit ich mein Versäumnis wiedergutmachen kann, und die ihr Mannsein über das Geld und Besamungsaktivitäten definieren, sind keine Männer, sondern Jungs. Sie sind immer 17 geblieben - und welche erwachsene Frau will sich schon dauerhaft mit einem 17jährigen herumärgern? Wenn ich mal einen Abend lang Spaß haben will, gehe ich gern mit einem dieser Zurückgebliebenen aus. Und dann kehre ich zurück in meinen ordentlichen Haushalt.

Für jeden Topf gibt es einen Deckel!
 
  • #15
Weil es gerade so schön passt.. Just in diesem Moment aus Facebook herausgefischt von einer Frau.. (einer attraktiven , muss ich dazu sagen):

"wo sind nur die männer hin, von denen ich mein leben lang geträumt hab? gentlemen mit rückgrat und anstand, die das steak fürs abendessen noch selbst erlegen, die die frau an ihrer seite am tage wie eine majestät behandeln und des nachts wie eine hure? wo seid ihr? ausgewandert? wenn ja: wohin??? ich komm nach!"

das fasst es wohl kurz und knapp zusammen..
 
  • #16
@Hellekeen: Ja ja der Mann halb Gentleman, halb A****, der Klassiker, und das mit einem Sinn für spontanes Gedankenlesen. Harte Schale, weicher Kern, damit er im Zweifel dann doch kontrollierbar ist. Es liegt immer noch am Mann und seinem Selbstverständnis, ob er sich diesem Wunsch beugt, und dieses Verb ist von mir bewußt gewählt. Ich finde Männer wie #8 können auf ihrem Totenbettchen zufrieden auf ihr Leben zurückblicken und stolz sein, was sie geschaffen haben. Nothing else matters. Etwas zu sein, was Andere gerne möchten, das ich sein soll, da kann ich gerne darauf verzichten. Bei mir muss sich Frau Majestät auch mal ihr Krönchen zurechtrücken, dafür gibt es auch Sex auch mal tagsüber. ;)

Merkst du, wie wir Männer der Aussage einer Frau höher wichten, nur weil sie attraktiv ist und weil sie ein Vorurteil bestätigt? Wie Frauen hier dem Mann zustimmen, der behauptet, alle Männer gehen fremd. Man sieht nur das, was man sehen will.
Wäre ich einer dieser Frauen hier, die hier contra Macho geschrieben hatten, dann würde ich mir ehrlich gesagt ziemlich veralbert vorkommen, weil meine Meinung bislang komplett ignoriert wurde.
 
G

Gast

  • #17
ich bin mit Anfang 40 bekennender Softie
ich wasche meine Wäsche selbst, spüle Geschirr, gehe Einkaufen, koche - es sei denn ich werde bekocht, bin beim Sex eher schweigsam. Aus diesem Grunde bin ich für Frauen leider absolut unattraktiv
 
G

Gast

  • #18
Liebe Männer,

ich glaube, ihr macht das, was ihr MEINT, was Frauen für männlich halten, viel zu sehr an Äußerlichkeiten fest und unterliegt damit einem gewaltigen Irrtum.

Ein Mann, der Hausarbeit beherrscht und sich um seine Kinder kümmert, ist nicht unmännlich. Und ein Mann, der dies alles als "Frauenarbeit" ablehnt, ist nicht deswegen besonders männlich. Es sind andere Eigenschaften, die Männlichkeit ausmachen. Eine eigene Meinung, die argumentativ vertreten wird, Verantwortungsbewußtsein, das aktiv wahrgenommen wird, Entscheidungsfreude (und nicht Rumgeiere "was meinst Du denn...?"), gute Manieren, Höflichkeit mit Bestimmtheit (aber ohne unangemessene Unterwürfigkeit). Es sind eher die "soft skills", welche mich als Frau beeindrucken.

Und zu #14, Helleken: was Du anführst, sind doch abgeschmackte Klischees. Meinetwegen kann der Mann durchaus das selbstgejagte Steak heimbringen. Beeindruckt bin ich, wenn er es auch selbst braten und danach die Küche aufräumen kann...

w, 49
 
  • #19
#16
du bist der Traum!
Leider einfach zu jung
:(
 
G

Gast

  • #20
@15# Natürlich emrke ich das, deswegen finde ich auch alle "Beschwerden" von attraktiven Frauen, eher witzig als ernstzunehmen..
@17# Dann freue ich mich das ich dich beeindrucken könnte =)
 
G

Gast

  • #21
Ein maskuliner Mann ist doch dominant & tanzt nach keiner Pfeife, dann darf er doch auch so "weibisch" sein wie er möchte. Ich finde es erheiternd , dass ein Mann maskulin sein soll aber bitte nach dem Kochrezept von Mutti. Frauen erlauben es sich, sich aus dem männlichen Baukasten zu bedienen aber Männer dürfen nicht in die weibliche Schublade greifen, irgendwie ungerecht....
 
G

Gast

  • #22
@20
Ich mag sogar NUR Männer, die AUCH ihre weibliche Seite aktivieren. Diese Typen, die sich ständig beweisen müssen, wie männlich sie sind, und Frauen immer die unangenehmsten Arbeiten überlassen, kann ich nicht ausstehen ...
 
G

Gast

  • #23
Liebe FS,

mich würde mal interessieren, was für Dich ein "richtiger Mann" ist. Ich kann mit diesem Begriff nämlich nichts anfangen, und Deine Fragestellung liefert keine Definition.
 
G

Gast

  • #24
Was ist höchst anstrengend finde ist ein Mann der sich ständig darüber beschwert, dass Frauen nicht wissen was sie wollen und selbst sind sie ein ungreifbares Etwas, dass sich durch jeden Geschmack oder Forumsbeitrag dreht wie ein Grashalm im Wind.
Was für mich einen Mann ausmacht? - männliche Geschlechtsteile. Weder die Softi, noch die Machotour machen ihn mehr oder weniger männlich. Ein Mann ist ein Mann ist ein Mann.
Welche Eigenschaften einen Mann für mich als Partner interessant machen steht auf einem anderen Blatt und es wird Männer geben die diese Eigenschaften haben und welche die sie nicht haben. Weder steht es mir zu von Männern zu erwarten, dass sie sich nach meinen Geschmack verändern noch zählt unendlichde Biegsamkeit zu den Eigenschaften die ich anziehend finde.
Ich finde es traurig, dass sich immer mehr Menschen (denn das passiert auf beiden Seiten immer mehr) so nach anderen richten und immer mit Adleraugen darauf achten wem sie es Recht machen können, sollen, wollen. Und da nehme ich mich mich zu einem gewissen Grad nicht aus.

Wenn ihr Frauen gerne nur als Loch seht in das man was reinstecken kann dann ist das so und wenn ihr eure Socken am liebsten bei Zimmertemperatur und Westwind bügelt ja dann macht das so- aber steht einfach dazu und akzeptiert die Reaktion darauf! Es wird immer Menschen geben die darauf positiv oder negativ reagieren aber solange dieser Mensch keinen bedeutsamen Platz in eurem Leben einnimmt kann es euch doch am A... vorbeigehen.
Seit es die viel gelobten Massenmedien gibt werden einem plötzlich zicktausende Meinungen aufs aug gedrückt die einem davor weder interessiert haben noch betroffen. Ja was juckt es mich denn wenn Mr. Hastdunichtgesehen der Meinung ist, dass Männer nun so und so zu sein haben. Die einzig wichtige Frage ist doch was für ein Mensch man selbst sein möchte. Danach kann man sich fragen ob man dieser Mensch ist und wenn nicht, dann muss man eben klären wieso nicht und welcher von irgendwelchen Medien hervorgekotzte Idealvorstellung man da entsprechen möchte.

Es wird Zeit, dass man sich wieder mehr mit sich selbst beschäftigt, dass man seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse kennenlernt und der wer man ist gerne ist. Dann kommen wir vielleicht irgendwann zu dem Punkt, dass nicht jeder freiwillig das Gesicht hinhält und den Mund aufreißt wenn wieder irgendjemand seinen geistigen Dünnschiss ablässt.

w,27
 
G

Gast

  • #25
Der Punkt ist doch, dass manche Frauen - ironischerweise oft jene, die ihrer Stimme besonders nachdrücklich Gehör zu verschaffen verstehen - einen maskulinen Mann haben wollen, je mehr Testosteron desto besser, und andererseits dieselben Frauen dann inbrünstig über Frauenschläger moralisieren können, wo doch jederfrau wissen kann, dass die Männlichkeitshormone mit Aggression korrelieren. Das nenne ich mal eine ausgewachsene Doublebind-Situation.

*Natürlich* ist einem vernünftigen Menschen klar, dass auch hier der goldene Weg der mittlere ist. Aber ich habe das Gefühl, dass es bei einer Debatte über sogenannte "effeminisierte Männer" gar nicht so sehr darum geht, vernünftige Standpunkte auszuloten, sondern ich sehe darin ein Anzeichen dafür, dass sich vereinzelter weiblicher Frust ein Ventil in der Provokation sucht.

Dem einträchtigen Zusammenleben der Geschlechter sind solche Diskussionen jedenfalls nicht zuträglich.

m41
 
G

Gast

  • #26
@24
So isses. Mit ist auch nicht klar, was die Fragestellerin mit ihrer Behauptung bezwecken will und worüber sie sich eigentlich beschwert. Mich interessiert nur der Mensch als Ganzes, und da ist der eine so und der andere anders. Fertig.

w/56
 
G

Gast

  • #27
Es gibt schon keine richtigen Männer mehr! Und Muskeln macht noch lange kein Mann aus! Das Ganze muss stimmen und da beginnt das Problem. Sorry ... aber nur eine Frau, die ihre eigene Qualität nicht zu schätzen weiß (oder keine hat), würde sich mit einem Mann 2.Klasse zufrieden geben. Frauen sind nicht mehr abhängig von einem Versorger und handwerklich begabten Mann. Männer sind im Bezug auf das Leben und Überleben einer Frau zum heutigen Zeitpunkt unrelevant, nutzlos und überflüssig geworden. Wo sind nur die Männer, die sich nicht nach einem harten 8 St. Arbeitstag auf das Sofa legen, sondern erst noch den eigenen Hof pflastern um danach ihren "Mann zu stehen". Ich meine, wer nichts leistet und bietet darf auch keine Ansprüche stellen. Um mit der modernen Frau auf Augenhöhe interagieren zu können, muss ein Mann ne Trittleiter mitbringen. Schade!
 
  • #28
Je männlicher die Frauen werden, desto weiblicher werden die Männer. Ist ja auch ganz klar, alles für das sich die Frau von heute zu gut ist muss trotzdem irgendwer machen, so bedeutet "seinen Mann stehen" heute funktionen von Frauen zu übernehmen, weil sie gesellschaftlich von den Frauen nicht mehr erfüllt werden.

Eine richtige Frau wird kein Problem haben einen richtigen Mann zu finden, somit die Botschaft, wenn eine Frau feststellt es gibt keine richtigen Männer, dann liegt es an ihr, weil sie keine richtige Frau ist.

Es ist ja schon schockierend welches Frauenbild durch das Fernsehen übermittelt wird, habe seit langem wieder einmal eine deutsche Produktion gesehen, "Kokowääh" da haben die Hauptdarsteller weiblich/männlich offensichtlich den selben Friseur und die weibliche Rolle wirkt eher wie ein tuntiger Mann. In manchen Szenen erkennt man auch überhauptnicht, dass sie eine Frau ist.

Alle schreien nach dem richtigen Manne aber was ist mit der Weiblichkeit passieret, die scheint seit jahren immer mehr out zu sein, als ob es Frauen peinlich wäre eine Frau und weiblich zu sein.
 
  • #29
Wo sind nur die Männer, die sich nicht nach einem harten 8 St. Arbeitstag auf das Sofa legen, sondern erst noch den eigenen Hof pflastern um danach ihren "Mann zu stehen".
Die wird es geben. Vorallem die Männer, die sich das finanziell nicht leisten können die Arbeit von fremder Hand machen zu lassen. Was ist mit Männern, die nach 12 Stunden Arbeit keine Lust mehr haben?

Männer sind im Bezug auf das Leben und Überleben einer Frau zum heutigen Zeitpunkt unrelevant, nutzlos und überflüssig geworden.
So geht es uns Männern auch. Wir wissen wie man Nudeln macht, wie man eine Restaurantrechnung bezahlt, die Wäsche erledigt und putzt. Dafür brauchen wir eine Frau nicht.
Das ist wirklich positiv zu sehen, weil im Grunde weder Frau noch Mann Zweckbeziehungen eingehen muss.(außer ihm ist regelmäßiger Sex sehr wichtig).

Ich meine, wer nichts leistet und bietet darf auch keine Ansprüche stellen.
Und wer viel leistet + erwartet, dass das Gegenüber noch mehr leistet und hohe Ansprüche stellt, brauch sich nicht wundern, dass kaum jemand dieses Profil erfüllt. Männer nehmen auch gern Frauen, die nicht so hohe Ansprüche stellen. So fühlt Mann sich nicht ständig unter Druck gesetzt. "Wenn ich die eigenen Anforderungen an mich nach unter korrigiere oder aus einem anderen Grund nicht mehr in der Lage bin sie zu erfüllen, wird sie immer noch zu mir stehen."
 
G

Gast

  • #30
Frauen sind nicht mehr abhängig von einem Versorger und handwerklich begabten Mann. Männer sind im Bezug auf das Leben und Überleben einer Frau zum heutigen Zeitpunkt unrelevant, nutzlos und überflüssig geworden.
Und sind Frauen in Bezug aufs Überleben irgendwie notwendig für Männer? Hier ist man eben genau auf Augenhöhe, keiner braucht den anderen aber die Basis einer Beziehung soll ja nicht sein das man den anderen braucht.

Wo sind nur die Männer, die sich nicht nach einem harten 8 St. Arbeitstag auf das Sofa legen, sondern erst noch den eigenen Hof pflastern um danach ihren "Mann zu stehen".
Warum sollte man den eigenen Hof pflastern, gibt es dafür einen bestimmten Grund? Ich bezahle einfach einen Profi dafür, warum sollte ich meine Zeit mit so etwas verschwenden?

Ich meine, wer nichts leistet und bietet darf auch keine Ansprüche stellen.
Was bieten Frauen denn so außergewöhnliches das man einen Hof pflastern muss?

Um mit der modernen Frau auf Augenhöhe interagieren zu können, muss ein Mann ne Trittleiter mitbringen. Schade!
Kannst du das auch etwas näher erläutern? Ich kenne keine einzige Frau mit der ich nicht auf Augenhöhe wäre und die sind auch alle modern.

Wolltest du nur ein paar polemische Sprüche klopfen oder hatte dein Post auch irgendeinen tieferen Sinn der sogar zu dieser Diskussion etwas beitragen würde?