• #1

Von vergangenen Beziehungen nicht befreit - wie hinderlich für Neues?

Nach mehreren Anläufen beim Kennenlernen fällt es leider auf, dass manche mit der Einstellung auf Partnersuche gehen, der nächste wird's schon richten, der therapiert mich, fängt mich auf, holt mich ab wo ich grad stehe. Das ist respektlos, wenig bis gar nicht zielführend die Altlasten in eine neue frische Beziehung mitzunehmen, hat auch mit mangelndem Respekt zu tun, da diejenigen glaube ich nicht wissen, was es heißt alles Alte ordentlich aufzuarbeiten was einem widerfahren ist, vielleicht auch noch von Kindheitstagen weg und das mit professioneller Hilfe. Das führt zu einseitiger Kommunikation in der Begegnung, der eine ist bereit für neue Wege, die gedanklich schon geöffnet sind, da er sich dem Thema ernsthaft annahm, alte zugefügte Wunden heilte, während derjenige, der sich nicht mit Wundheilung und Belastungen der vergangenen Beziehung beschäftigte in die Hilfsbedürftige Rolle als Verletzter schlüpft und in der neuen Beziehung erst nach Heilung sucht. Es nimmt bei manchen echt überhand, deshalb will ich das zum Thema für Gedanken-, Erfahrungs- und Lösungsaustausch machen, damit sich einige über die Konsequenzen ihres Handelns hier bewusst werden und dementsprechend verantwortungsbewusster handeln.
 
  • #2
Du kannst nur das anziehen, was du selber bist bzw. noch in dir hast. Dein Gegenüber ist immer dein Spiegel. Deswegen, immer bei sich bleiben, es gibt keine Schuld im Aussen oder von anderen.

LG
 
  • #3
Liebe FS, es zwingt dich doch keiner, dich mit einem solchen Menschen näher zu befassen.
Freundlich verabschieden und gut ist.

Wenn du selbst immer wieder an solche gerätst, solltest du bei deiner Vorauswahl genauer hinschauen, auf was du da anspringst und gegebenenfalls korrigieren.

Die Betreffenden werden hier sowieso nicht lesen und über sich nachdenken.
 
  • #4
Als respektlos sehe ich es nicht an. Alle Menschen haben mehr oder weniger Altlasten/Schwächen. Kein Mensch wurde niemals enttäuscht. Diejenigen mit mehr Altlasten sehnen sich eben auch nach einem Partner, unabhängig davon ob ihnen überhaupt bewusst ist, dass sie die Altlasten haben und damit unbewusst die nächste Beziehung weniger positiv gestalten können. Ich denke eher, dass man selbst die Verantwortung dafür trägt, zu entscheiden, wie viele und welche Altlasten der neue Partner haben darf. Wenn es nicht passt, ist man ja nicht gezwungen mit ihm eine Beziehung zu haben. Dein Beitrag zeigt aber deine Unzufriedenheit mit deinen Datepartnern. Ich sehe es als Schwäche von dir an, den anderen vorzuwerfen, nicht genug an sich zu arbeiten. Vielleicht wissen sie nicht wie oder schaffen es einfach nicht. Viele Menschen nehmen professionelle Hilfe in Anspruch und kommen trotzdem nicht klar im Leben. Mit deinen Aussagen stellst du dich als besser dar, weil du die anderen schlechtmachst. Diese Schwäche sehe ich z.B. ohne dir zu nahe treten zu wollen, auch als unattraktiv an und könnte mir dann denken "wieso hat sie nicht an ihrer Altlast gearbeitet und verurteilt hier im Forum ihre Datepartner?" Ich kenne natürlich wie du viele Menschen mit Altlasten, wegen denen ich keine Beziehung mit ihnen eingehen würde. Trotzdem verurteile ich sie nicht dafür, dass sie auf Dates gehen und den passenden Partner finden wollen. W, 35
 
  • #5
Du kannst nur das anziehen, was du selber bist bzw. noch in dir hast. Dein Gegenüber ist immer dein Spiegel. Deswegen, immer bei sich bleiben, es gibt keine Schuld im Aussen oder von anderen.

LG
Danke für diese interessante Sichtweise, sehe ich teils auch so, da ich viel selbst reflektiere und es mich an mir stört, wenn ähnliches von vergangenen Beziehungen triggert.
 
  • #6
der nächste wird's schon richten, der therapiert mich, fängt mich auf, holt mich ab wo ich grad stehe. Das ist respektlos, wenig bis gar nicht zielführend die Altlasten in eine neue frische Beziehung mitzunehmen
Wenn ich mir ins Gedächtnis rufe, wie oft hier in Beiträgen Frauen sich an "tollen" Männern abarbeiten, ist das eine gute Taktik. Viele Frauen haben das Helfersyndrom, da kann der Mann das ja mal versuchen.

Manche Frauen läufen je mehr zur Höchstform auf, desto problembeladener der Mann ist und sonnen sich in ihrer caritativen Art. Ui wenn dann noch eine böse Ex da ist, die die Kinder manipuliert und sein Geld haben will, dann gibt es richtig Action.
 
  • #7
Als respektlos sehe ich es nicht an. Alle Menschen haben mehr oder weniger Altlasten/Schwächen. Kein Mensch wurde niemals enttäuscht. Diejenigen mit mehr Altlasten sehnen sich eben auch nach einem Partner, unabhängig davon ob ihnen überhaupt bewusst ist, dass sie die Altlasten haben und damit unbewusst die nächste Beziehung weniger positiv gestalten können. Ich denke eher, dass man selbst die Verantwortung dafür trägt, zu entscheiden, wie viele und welche Altlasten der neue Partner haben darf. Wenn es nicht passt, ist man ja nicht gezwungen mit ihm eine Beziehung zu haben. Dein Beitrag zeigt aber deine Unzufriedenheit mit deinen Datepartnern. Ich sehe es als Schwäche von dir an, den anderen vorzuwerfen, nicht genug an sich zu arbeiten. Vielleicht wissen sie nicht wie oder schaffen es einfach nicht. Viele Menschen nehmen professionelle Hilfe in Anspruch und kommen trotzdem nicht klar im Leben. Mit deinen Aussagen stellst du dich als besser dar, weil du die anderen schlechtmachst. Diese Schwäche sehe ich z.B. ohne dir zu nahe treten zu wollen, auch als unattraktiv an und könnte mir dann denken "wieso hat sie nicht an ihrer Altlast gearbeitet und verurteilt hier im Forum ihre Datepartner?" Ich kenne natürlich wie du viele Menschen mit Altlasten, wegen denen ich keine Beziehung mit ihnen eingehen würde. Trotzdem verurteile ich sie nicht dafür, dass sie auf Dates gehen und den passenden Partner finden wollen. W, 35
Stimmt teilweise, lerne gerne dazu und erkenne auch, dass Menschen Stärken und Schwächen haben und GsD individuell sind. Dass dies gleich als Verurteilen rüberkommt tut mir leid, das war so nicht beabsichtigt, meine eher, dass es fairer ist und ich den Unterschied der Schnelligkeit beim Kennenlernen feststellte, wenn jemand frei ist von Vergangenen, sowohl im Herzen als auch am Papier. Beispiel Mann, der geschieden war seit Anfang des Jahres, aber im Herzen von ihr sprach, ich deshalb den Eindruck eine dritte im Bunde zu sein statt der einzigen und das wollte ich nicht, wie Du richtig erwähnst, es zwingt einen keiner. Bin da auch ganz entspannt was das Thema betrifft und umso wichtiger sind keine Vorurteile, wenn wir schon beim Urteilen sind. Es sind auch einige dankbar, wenn man ihnen das so direkt sagt welchen Eindruck man hat und manche passen auch meiner Ansicht nach oft besser zum vorigen Partner und müssen vielleicht nur was reparieren statt Beziehung wegwerfen, bestärke da auch manche darin, wenn es mir eindeutig klar ist, dass da noch was zu retten ist.
 
  • #9
Wenn ich mir ins Gedächtnis rufe, wie oft hier in Beiträgen Frauen sich an "tollen" Männern abarbeiten, ist das eine gute Taktik. Viele Frauen haben das Helfersyndrom, da kann der Mann das ja mal versuchen.

Manche Frauen läufen je mehr zur Höchstform auf, desto problembeladener der Mann ist und sonnen sich in ihrer caritativen Art. Ui wenn dann noch eine böse Ex da ist, die die Kinder manipuliert und sein Geld haben will, dann gibt es richtig Action.
Liest sich spannend und belächelnd, wenn man sich gerade von einem Narzissten, der manipulierte loslöst, in Bezug auf egoistisch und "toll". Diese unreifen Beziehungen auf so einer Basis sind vielleicht eher zum Spaß aber nichts für ehrliche Menschen mit ernsthaften Absichten. Und manche genannten Frauen finden vielleicht dadurch eine neue Berufung und können mit Patienten schon mal Erfahrung beim Kennenlernen sammeln.
 
  • #10
Liebe FS, es zwingt dich doch keiner, dich mit einem solchen Menschen näher zu befassen.
Freundlich verabschieden und gut ist.

Wenn du selbst immer wieder an solche gerätst, solltest du bei deiner Vorauswahl genauer hinschauen, auf was du da anspringst und gegebenenfalls korrigieren.

Die Betreffenden werden hier sowieso nicht lesen und über sich nachdenken.
Sehe ich auch so, jeder muss selbst entscheiden wie weit er gehen will, als reflektierter Mensch tut man sich da sicher leichter. Gott sei Dank lerne ich sehr unterschiedliche und individuelle Charaktere kennen, von komplett frei und losgelassen von allem Vergangenen bis verhaftet und gefangen in alten Mustern und lerne von jedem einzelnen dazu und im besten Fall voneinander.
 
  • #11
Das ist respektlos, wenig bis gar nicht zielführend die Altlasten in eine neue frische Beziehung mitzunehmen
Inwiefern ist das respektlos ? Ich denke, diese Menschen sind einfach sehr unreflektiert und wissen um ihre Problematiken nicht und leidet zum Teil auch selbst darunter. Da steckt selten eine bewusste Absicht hinter ...
Das führt zu einseitiger Kommunikation in der Begegnung, der eine ist bereit für neue Wege, die gedanklich schon geöffnet sind, da er sich dem Thema ernsthaft annahm, alte zugefügte Wunden heilte, während derjenige, der sich nicht mit Wundheilung und Belastungen der vergangenen Beziehung beschäftigte in die Hilfsbedürftige Rolle als Verletzter schlüpft und in der neuen Beziehung erst nach Heilung sucht.
Es existieren - meiner Erfahrung nach - eine Menge infantile Persönlichkeiten.
Bei Männern macht sich das dann dadurch bemerkbar, dass sie einen Mutterersatz, ( in manchen Fällen auch eine anlehnungsbedürftige Kind Frau ) suchen. Hat man sich so ein Exemplar geangelt, geht das Gejammer und Gestreichle los. Aber solange sich nicht die Notwendigkeit auftut und sich immer eine Mutti findet, die sich ihrer Probleme annimmt, werden sich diese Menschen auch nicht weiterentwickeln.
Es nimmt bei manchen echt überhand, deshalb will ich das zum Thema für Gedanken-, Erfahrungs- und Lösungsaustausch machen, damit sich einige über die Konsequenzen ihres Handelns hier bewusst werden und dementsprechend verantwortungsbewusster handeln.
Den Gedankenansatz hier kann ich nicht nachvollziehen. Das ist doch nicht dein Business... halt dich einfach von diesen Männern fern, wenn es dich unglücklich macht. Andere tragen keine Verantwortung für dich und müssen sich dir gegenüber auch dementsprechend nicht so verhalten.
 
  • #12
Dass dies gleich als Verurteilen rüberkommt tut mir leid, das war so nicht beabsichtigt, meine eher, dass es fairer is
Natürlich ist es schade, dass man nicht vorher mehr an seinen Altlasten arbeitet und es ist auch gut, dass du soviel Selbstwertgefühl hast, dass du merkst, dass du mit den Altlasten des anderen nicht leben möchtest. Es hat mich nur das Wort "respektlos" gestört. "Fair" bedeutet für mich, man soll einschätzen können, was das Date über die eigenen Altlasten denkt und ob man sie ihm zumuten kann. Das kann man nie wissen. Es gibt viele Menschen, die trauen sich nicht Menschen kennenzulernen, weil sie eben ihre Altlasten als so schlimm ansehen, dass sie sie anderen nicht zumuten wollen (mich nimmt doch eh keiner). Man kann nie wissen, wie das Date tickt und ob es die eigenen Altlasten akzeptieren kann. Man kann theoretisch auch als "fast perfekter" Mensch zu einem Date gehen und die eine vorhandene Schwäche empfindet der andere als Zumutung. Es ist ein großes Glück, wenn man einen anderen Menschen findet, der die eigenen Stärken schätzt und die Schwächen akzeptiert.
 
  • #13
Ich finde, du hast grundsätzlich Recht damit, dass Selbstreflektion, Heilung früherer Verletzungen und der Wille, an sich zu arbeiten, wenn man eigene "Baustellen" erkannt hat, wichtig sind. Nicht nur, um eine gute Partnerschaft finden und führen zu können, sondern generell für mehr Lebensqualität und Zufriedenheit. Es ist nie gut, das eigene Wohlbefinden von äußeren Faktoren oder anderen Menschen abhängig zu machen, und geht auch meistens schief.

Aber: Manche Dinge im Leben, zum Beispiel, wann der richtige Mann hinein tritt, lassen sich nicht planen. Ich war Anfang 20 extrem unglücklich und schleppte einen ganzen Sack voll psychischer Probleme (traumatische Beziehungserfahrungen, Depressionen, Essstörung, generelle Sinnkrise... ) mit mir herum. Immerhin war mir das bewusst und ich stand schon auf der Warteliste für einen Therapieplatz. Trotzdem eine denkbar schlechte Ausgangslage, um eine Beziehung einzugehen.

Wie es der Zufall wollte, begegnete ich aber just zu diesem Zeitpunkt meinem jetzigen Partner beim Ausgehen mit Freunden und es funkte auf der Stelle. Meine Familie war nicht begeistert, da ich in der Vergangenheit alles andere als ein gutes Händchen bei der Partnerwahl bewiesen hatte, und riet mir voller Sorge, das Dating in meinem labilen Zustand erstmal sein zu lassen. Ich sagte: "Das klingt wahrscheinlich verrückt, aber ich weiß, der hier ist anders. Ich kanns nicht erklären, aber ich sehe es in seinen Augen", und so war es auch.

Nach zwei Monaten wunderschöner Kennenlernzeit, als es erkennbar verbindlich wurde, litt ich aber zunehmend unter dem schlechten Gewissen, ihm meine Probleme zu verheimlichen. Das hatte ich bisher getan in der Überzeugung, so ein toller, positiver, ausgeglicher Mann würde mich dann zurecht nicht mehr haben wollen und auf der Stelle verlassen. Aber er hatte ein Recht darauf, es zu erfahren, und so erzählte ich ihm schließlich alles, Rotz und Wasser heulend ob der bevorstehenden Trennung.

Tja, was soll ich sagen: Er ist geblieben, nächsten Monat feiern wir Fünfjähriges, und Heirat wird langsam ein Thema. :)

Ich will nicht behaupten, dass er mich gerettet hat – das war schon hauptsächlich die jahrelange Therapie –, und ich würde nach wie vor jeder Person in ähnlicher Verfassung wie ich damals raten, sich erstmal ganz auf sich zu konzentrieren und auf Partnersuche zu verzichten. Aber ich kann auch nicht leugnen, dass seine Liebe, seine Unterstützung und sein von Anfang an fester Glaube daran, dass ich mehr bin als meine Vergangenheit, mir auf meinem Weg sehr geholfen haben. Ich bin froh, das Kennenlernen damals nicht abgebrochen zu haben, und sehr dankbar für mein großes Glück und die Tatsache, dass ich für ihn kein "NoGo" war.

W, 28
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #14
Ich finde, du hast grundsätzlich Recht damit, dass Selbstreflektion, Heilung früherer Verletzungen und der Wille, an sich zu arbeiten, wenn man eigene "Baustellen" erkannt hat, wichtig sind. Nicht nur, um eine gute Partnerschaft finden und führen zu können, sondern generell für mehr Lebensqualität und Zufriedenheit. Es ist nie gut, das eigene Wohlbefinden von äußeren Faktoren oder anderen Menschen abhängig zu machen, und geht auch meistens schief.

Aber: Manche Dinge im Leben, zum Beispiel, wann der richtige Mann hinein tritt, lassen sich nicht planen. Ich war Anfang 20 extrem unglücklich und schleppte einen ganzen Sack voll psychischer Probleme (traumatische Beziehungserfahrungen, Depressionen, Essstörung, generelle Sinnkrise... ) mit mir herum. Immerhin war mir das bewusst und ich stand schon auf der Warteliste für einen Therapieplatz. Trotzdem eine denkbar schlechte Ausgangslage, um eine Beziehung einzugehen.

Wie es der Zufall wollte, begegnete ich aber just zu diesem Zeitpunkt meinem jetzigen Partner beim Ausgehen mit Freunden und es funkte auf der Stelle. Meine Familie war nicht begeistert, da ich in der Vergangenheit alles andere als ein gutes Händchen bei der Partnerwahl bewiesen hatte, und riet mir voller Sorge, das Dating in meinem labilen Zustand erstmal sein zu lassen. Ich sagte: "Das klingt wahrscheinlich verrückt, aber ich weiß, der hier ist anders. Ich kanns nicht erklären, aber ich sehe es in seinen Augen", und so war es auch.

Nach zwei Monaten wunderschöner Kennenlernzeit, als es erkennbar verbindlich wurde, litt ich aber zunehmend unter dem schlechten Gewissen, ihm meine Probleme zu verheimlichen. Das hatte ich bisher getan in der Überzeugung, so ein toller, positiver, ausgeglicher Mann würde mich dann zurecht nicht mehr haben wollen und auf der Stelle verlassen. Aber er hatte ein Recht darauf, es zu erfahren, und so erzählte ich ihm schließlich alles, Rotz und Wasser heulend ob der bevorstehenden Trennung.

Tja, was soll ich sagen: Er ist geblieben, nächsten Monat feiern wir Fünfjähriges, und Heirat wird langsam ein Thema. :)

Ich will nicht behaupten, dass er mich gerettet hat – das war schon hauptsächlich die jahrelange Therapie –, und ich würde nach wie vor jeder Person in ähnlicher Verfassung wie ich damals raten, sich erstmal ganz auf sich zu konzentrieren und auf Partnersuche zu verzichten. Aber ich kann auch nicht leugnen, dass seine Liebe, seine Unterstützung und sein von Anfang an fester Glaube daran, dass ich mehr bin als meine Vergangenheit, mir auf meinem Weg sehr geholfen haben. Ich bin froh, das Kennenlernen damals nicht abgebrochen zu haben, und sehr dankbar für mein großes Glück und die Tatsache, dass ich für ihn kein "NoGo" war.

W, 28
Das ist mal eine schöne Geschichte mit Happy end und wer nur zu einem in guten Zeiten steht und in schlechten nichts von einem wissen will, der ist sowieso beziehungsuntauglich und liebesunfähig.
 
  • #15
der nächste wird's schon richten, der therapiert mich, fängt mich auf, holt mich ab wo ich grad stehe.
Das sind Menschen, die noch keine gesunde Beziehung führen können (sprich, unreif sind). Es ist empfehlenswert, die wenigen Juwelen da draußen zu suchen und zu finden, die schon soweit sind, eine ordentliche Beziehung führen zu können und zu wollen UND dir das auch so vermitteln von Anfang an.

was es heißt alles Alte ordentlich aufzuarbeiten was einem widerfahren ist,
Das schaffen oder tun die aller wenigstens, meiner Beobachtung nach.

Es gilt, einen Partner zu finden, der seine Probleme erkannt hat und sich reflektieren kann. Altes ordentlich aufarbeiten schaffen nicht viele und Traumatas bleiben lebenslang. Man muss mit ihnen leben, aber man kann das Beste draus machen.

Aber ich gebe dir recht, heutzutage ist es enorm schwer, weil sich das wie ein Trend durch die Gesellschaft zieht. Z. B. finde ich auch diese Überliebe zu Tieren merkwürdig. Mir wäre ein Partner ohne Interesse für Tiere am liebsten (kein Tierhasser) sondern einfach nur ein Mensch, der ein neutrales Verhältnis dazu hat, der andere Prioritäten pflegt und Fokus auf gesunde Beziehungen legt. Das ist schon mal 3/4 der Miete. Und ich glaube, dass auch nur das die einzigen Menschen sind, mit denen man eine vernünftige Beziehung führen kann.
 
  • #16
Nach mehreren Anläufen beim Kennenlernen fällt es leider auf, dass manche mit der Einstellung auf Partnersuche gehen, der nächste wird's schon richten, der therapiert mich, fängt mich auf, holt mich ab wo ich grad stehe.
Beim Lesen hier fällt allgemein auf, dass Menschen, die ihre eigenen Probleme haben, trotzdem eine Partnerschaft haben möchten. Wenn jeder erst mal mit sich selbst völlig im Reinen sein sollte, dann müssten wohl viele alleine bleiben.
Das ist respektlos, wenig bis gar nicht zielführend die Altlasten in eine neue frische Beziehung mitzunehmen, hat auch mit mangelndem Respekt zu tun, ...
Es gibt in den Fällen aber immer jemanden, der sich darauf einlässt und das oft auch bewusst. Es hat eben jeder die freie Wahl.
 
  • #17
Menschen werden einerseits durch „Altlasten“ geformt, das macht sie gerade aus.
Andererseits ist es natürlich sinnlos zu daten, wenn man innerlich noch an vergangenen Beziehungen knabbert, gar an ihnen noch emotional festhängt, eigentlich zurückwill, sich nur ablenken und trösten will. Das kann man niemandem zumuten.
 
  • #18
Beim Lesen hier fällt allgemein auf, dass Menschen, die ihre eigenen Probleme haben, trotzdem eine Partnerschaft haben möchten. Wenn jeder erst mal mit sich selbst völlig im Reinen sein sollte, dann müssten wohl viele alleine bleiben.
Alleine sein können, mit sich selbst zufrieden und glücklich sein, ist die Grundlage Nr. 1, für eine zufriedene und glückliche Beziehung!
Es gibt in den Fällen aber immer jemanden, der sich darauf einlässt und das oft auch bewusst. Es hat eben jeder die freie Wahl
Das Problem wird dadurch zu 99 % verdoppelt
Ich sagte: "Das klingt wahrscheinlich verrückt, aber ich weiß, der hier ist anders. Ich kanns nicht erklären, aber ich sehe es in seinen Augen", und so war es auch.
Es gibt immer die berühmte Ausnahme, in den meisten Fällen, 99 % jedoch nicht! Es freut mich für dich!
 
  • #19
Danke für diese interessante Sichtweise, sehe ich teils auch so, da ich viel selbst reflektiere und es mich an mir stört, wenn ähnliches von vergangenen Beziehungen triggert.
Es heisst immer, solange es einen noch triggert, hat man selbst noch ein Thema damit.

Ich persönlich denke, man zieht solche Leute nicht mehr an bzw. sie versuchen es durchaus noch, aber du interessierst dich nicht mehr für sie, sobald du kein Thema damit mehr hast. Oft muss man sehr genau hinschauen bei sich selbst, man denkt, man ist durch mit etwas, dabei liegt es nur tief verschüttet, denn die Zeit heilt Wunden eben nicht. Das kann man nur aktiv selbst, durch Erkenntnis, warum einem sowas passiert... Also geht mir so.

Wenn ich tief in mir immer noch verletzt bin von einem andren Menschen, ziehe ich weitere ähnliche Menschen an. Erst muss ich das alte Thema auflösen bzw. mir bewusst machen. Soweit ich das nun erfahren habe, ist sowas erst aufgelöst, wenn du mit dem ursprünglichen Thema bzw. Menschen im Reinen bist, es/er/sie keine Schuldzuweisungen oder sonstige emptionale Reaktionen mehr in dir hervorruft, sondern du neutral fühlen kannst, nicht mehr bewerten musst.
 
  • #20
... "damit sich einige über die Konsequenzen ihres Handelns hier bewußt werden und dementsprechend verantwortungsbewußter handeln."
Ich finde eine solche Äußerung anmaßend. Es gibt Menschen, die schlimme und verletzende Erfahrungen gemacht haben, so daß sie erst mit der Hilfe einer neuen liebevollen Beziehung aus dem Loch herauskommen. Dazu braucht es kein Helfersyndrom und auch keiner psychiatrischen Ausbildung des neuen Partners. Und natürlich sprechen wir nicht von Menschen, die sich ständig klagend an den Rockzipfel des Partners klammern.

Ich nehme an, daß du, @Gloria bisher vom Schicksal verschont geblieben bist, sonst würdest du nicht so schreiben, wie du es tust. Ich selbst habe auch noch keine verstörenden Enttäuschungen durchgemacht, habe aber dafür Verständnis, wenn ein vom Schicksal gebeutelter Mensch Unterstützung beim neuen Partner sucht. Wer solche Menschen nicht aushält, kann sie ja meiden.
 
  • #21
... "damit sich einige über die Konsequenzen ihres Handelns hier bewußt werden und dementsprechend verantwortungsbewußter handeln."
Ich finde eine solche Äußerung anmaßend. Es gibt Menschen, die schlimme und verletzende Erfahrungen gemacht haben, so daß sie erst mit der Hilfe einer neuen liebevollen Beziehung aus dem Loch herauskommen. Dazu braucht es kein Helfersyndrom und auch keiner psychiatrischen Ausbildung des neuen Partners. Und natürlich sprechen wir nicht von Menschen, die sich ständig klagend an den Rockzipfel des Partners klammern.

Ich nehme an, daß du, @Gloria bisher vom Schicksal verschont geblieben bist, sonst würdest du nicht so schreiben, wie du es tust. Ich selbst habe auch noch keine verstörenden Enttäuschungen durchgemacht, habe aber dafür Verständnis, wenn ein vom Schicksal gebeutelter Mensch Unterstützung beim neuen Partner sucht. Wer solche Menschen nicht aushält, kann sie ja meiden.
Das Thema bietet wohl sehr viel Interpretationsfläche an. Auch ich hatte diese sehr menschliche Meinung und Ansicht, lernte viele kennen und es waren dann einige hintereinander, die von schrecklicher Vergangenheit geplagt waren und da fragt man sich weshalb man immer wieder Menschen in solchen Situationen anzieht, respektiere dies auch und war auch schon selbst in Lebensphasen wo ich mich jedoch aufgrund meiner Persönlichkeit lieber abwendete anstatt mir einen Partner zu suchen, weil es bei mir enorm viel Vertrauensbildung braucht bevor ich meine Verletzung jemandem zeige, mir wurde und wird oft viel an Verletzungen anvertraut, das ist auch in Ordnung und ich kann es stoppen, wenn es mir zu viel wird. Doch es kommt auf das Ausmaß und den Zeitpunkt darauf an. Für uns Empathen ist es auch leicht sich hineinzufühlen, doch muss es eine Ausgewogenheit sein, damit sich nicht einer einseitig ausgelaugt fühlt und sich eine gesunde Balance für beide entwickelt.
 
  • #22
Ich selbst habe auch noch keine verstörenden Enttäuschungen durchgemacht, habe aber dafür Verständnis, wenn ein vom Schicksal gebeutelter Mensch Unterstützung beim neuen Partner sucht. Wer solche Menschen nicht aushält, kann sie ja meiden.
Wer sich darauf einlässt ist meist unwissend selbst schuld, meistens geht es hierbei um Zeitdiebe und um Energie Vampire! Ein Partner sollte niemals therapeutische Aufgaben übernehmen!
 
  • #23
Nach mehreren Anläufen beim Kennenlernen fällt es leider auf, dass manche mit der Einstellung auf Partnersuche gehen, der nächste wird's schon richten, der therapiert mich, fängt mich auf, holt mich ab wo ich grad stehe
Auch deine „Anläufe beim Kennenlernen“ sind Altlasten. Wie relevant diese für dich sind, hängt von deinem Charakter ab: Bist du ein eher gefühlsreduzierter, abgehärteter, oberflächlicher Mensch, tangieren sie dich natürlich weniger. Aber auch diese Eigenschaften erwirbt man durch Erfahrungen.
 
  • #24
dass manche mit der Einstellung auf Partnersuche gehen, der nächste wird's schon richten, der therapiert mich, fängt mich auf, holt mich ab wo ich grad stehe.
Ich bezweifele, dass das so ist und nehme eher an, dass "der Andere" sich überhaupt keine Gedanken in diese Richtung macht - war vermutlich der Grund, warum seine Beziehung scheiterte.
Der kann und will nicht allein sein und legt einfach los.

Es ist an Dir, Dich dazu zu positionieren (Anbahnung abbrechen), wenn Du merkst: er ist als Energievampier unterwegs und ich will nicht mehr diese Psychoversorgung für einen weiteren Unbekannten leisten - wird eh nichts, weil man schon ganz früh sieht, wie es ihn der Beziehung laufen wird.

Deine Gedanken beinhalten eines nicht: insbesondere Frauen spricht das fahren der Psychoschiene oft an
- vermeintliche Tiefe, Sensibilität etc wird bei dem Mann verortet, wo Du nur Gejammer siehst
- die Frau liebt es, sich als Hobbypsychologin zu betätigen. Ist sie dann mit ihm durch (keine neuen varianten des ewig gleichen gejammers werden mehr geliefert) und er wird langweilig, sucht sie sich den Näächsten von der gleichen Sorte.

Sei Dir sicher, würde es nicht Männer und Frauen geben, denen mangels eigerner Interessen so langweilig ist, dass sie sich das gern antun oder auch aus Verzweiflung, weil sie keine andere Partneroption finden, dann würde diese Schiene nicht so gefahren. Das ist ein Erfolgmodell, was sich rumgesprochen hat, insbesondere für Männer, dass sie sich empfindsam zeigen sollen.
Wenn sie halt nichts empfinden, außer ihr vermeintliches eigenes Elend und darin nicht weiterkommen, dann kommt das dabei raus, was Du erlebst.

Für mich ist ein Zeichen von Empfindsamkeit und echtem Leid, ob mir das jemand direkt vor die Füße kübelt oder eben nicht. Wer wirklich leidet, der geht damit vorsichtig um sich anderen anzuvertrauen. Wer frank und frei das alles sofort rausplaudert hat bloss keine anderen Themen und das belibt so.

Es nimmt bei manchen echt überhand, deshalb will ich das zum Thema für Gedanken-, Erfahrungs- und Lösungsaustausch machen, damit sich einige über die Konsequenzen ihres Handelns hier bewusst werden ...
Ich habe den Eindruck, Dir gehen sozial kompetente Männer aus und nun müssen die anderen sich ändern - gibs auf, wird nie was.

Es gibt keine andere Lösung für das Problem, als dann man/frau sich gegenüber so jemandem komplett verweigert und ihm im Klartext sagt, warum man ihn nicht weiter kennenlernen will: weil man seines Gejammers ohne die Fähigkeit zur Veränderung überdrüssig ist.

Auch deine „Anläufe beim Kennenlernen“ sind Altlasten.
Ist so. Du klingst extrem genervt und da hilft nur eine ganz lange Datingpause - so 5 Jahre.
 
  • #25
Mich hat das Thema ebenfalls beschäftigt.
Ich glaube, wir bekommen niemals Menschen durch Zufall in unser Leben. IMMER sollen sie uns etwas über uns selber sagen. Allen voran die s.g Arschengel, wie Robert Betz sie nennt. Menschen die uns triggern, uns aufregen, uns nerven. Wenn wir uns nicht so sehr damit beschäftigen würden, was sie für vermeintliche Defizite haben, wie sie sein müssten damit sie uns glücklich machen können, würden wir schneller dazu kommen, welche Saiten sie in uns zum klingen bringen. Eben diese Saiten die wir selber nicht bespielen, aus Sorge vor dem Schmerz den sie erzeugen. Aus Angst vor den Stimmen die dann Laut werden.
Ich kann mittlerweile jeden Menschen verstehen, der davor zurück schreckt. Es tut nämlich verdammt weh, so tief zu tauchen.
Meistens handelt es sich um einen sehr alten Schmerz, der z.B hinter einer gescheiterten Beziehung lauert. Es sind die alten meistens unaufgearbeiteten Beziehungsmuster unserer Kindheit. Mein Ex ist so ein Mensch. Er tut alles um nicht noch mal das Leid fühlen zu müssen, das er als Kind erlebt hat. Ich dachte immer, ich müsse ihn zu seiner Heilung zwingen. Ich gehe ja schließlich auch dadurch! Das bereue ich heute sehr! Es steht mir nicht zu zu urteilen, warum er seine Emotionen lieber einschließt und langsam darunter kaputt geht, als sie zu heilen. Es ist seine Art des Umganges damit. Für mich hätte nur eines Wichtig sein dürfen......die Erkenntnis die sich für mich daraus ergibt.
Wenn Menschen auf Grund ihrer "Altlasten" Beziehungsunfähig sind oder werden, dann ist es ganz alleine ihr Weg. Wer bin ich, zu beurteilen, welchen Weg die individuelle Seele zu gehen hat?! Ich kann nur eines tun, es respektieren.
 
  • #26
Ganz im Gegenteil, lieber IM. Ein Partner muß ab und zu auch therapeutische Aufgaben übernehmen. Das verspricht man sich nämlich gegenseitig, wenn man sich zusammentut, egal ob Ehe oder Beziehung. Die Betonung liegt auf "ab und zu". Es sind nicht alle so perfekt wie du!!!!
 
  • #27
Ganz im Gegenteil, lieber IM. Ein Partner muß ab und zu auch therapeutische Aufgaben übernehmen. Das verspricht man sich nämlich gegenseitig, wenn man sich zusammentut, egal ob Ehe oder Beziehung. Die Betonung liegt auf "ab und zu". Es sind nicht alle so perfekt wie du!!!!
Gut soweit einverstanden, wenn dies nicht gleich den Start einer Beziehung betrifft, denn viele Frauen möchten den Mann gerne umerziehen und verändern, liebe Toscamore und ich bin nicht perfekt, das möchte ich dick unterstreichen, ich bin lediglich mit vielfältigen Lebenserfahrungen ausgestattet, gut reflektiert und habe daraus meine resultierenden Erkenntnissen als meine Meinung gewonnen, die ich gerne im Job, im RL und auch hier weitergebe, das ist alles.
 
  • #28
Ich bezweifele, dass das so ist und nehme eher an, dass "der Andere" sich überhaupt keine Gedanken in diese Richtung macht - war vermutlich der Grund, warum seine Beziehung scheiterte.
Der kann und will nicht allein sein und legt einfach los.

Es ist an Dir, Dich dazu zu positionieren (Anbahnung abbrechen), wenn Du merkst: er ist als Energievampier unterwegs und ich will nicht mehr diese Psychoversorgung für einen weiteren Unbekannten leisten - wird eh nichts, weil man schon ganz früh sieht, wie es ihn der Beziehung laufen wird.

Deine Gedanken beinhalten eines nicht: insbesondere Frauen spricht das fahren der Psychoschiene oft an
- vermeintliche Tiefe, Sensibilität etc wird bei dem Mann verortet, wo Du nur Gejammer siehst
- die Frau liebt es, sich als Hobbypsychologin zu betätigen. Ist sie dann mit ihm durch (keine neuen varianten des ewig gleichen gejammers werden mehr geliefert) und er wird langweilig, sucht sie sich den Näächsten von der gleichen Sorte.

Sei Dir sicher, würde es nicht Männer und Frauen geben, denen mangels eigerner Interessen so langweilig ist, dass sie sich das gern antun oder auch aus Verzweiflung, weil sie keine andere Partneroption finden, dann würde diese Schiene nicht so gefahren. Das ist ein Erfolgmodell, was sich rumgesprochen hat, insbesondere für Männer, dass sie sich empfindsam zeigen sollen.
Wenn sie halt nichts empfinden, außer ihr vermeintliches eigenes Elend und darin nicht weiterkommen, dann kommt das dabei raus, was Du erlebst.

Für mich ist ein Zeichen von Empfindsamkeit und echtem Leid, ob mir das jemand direkt vor die Füße kübelt oder eben nicht. Wer wirklich leidet, der geht damit vorsichtig um sich anderen anzuvertrauen. Wer frank und frei das alles sofort rausplaudert hat bloss keine anderen Themen und das belibt so.


Ich habe den Eindruck, Dir gehen sozial kompetente Männer aus und nun müssen die anderen sich ändern - gibs auf, wird nie was.

Es gibt keine andere Lösung für das Problem, als dann man/frau sich gegenüber so jemandem komplett verweigert und ihm im Klartext sagt, warum man ihn nicht weiter kennenlernen will: weil man seines Gejammers ohne die Fähigkeit zur Veränderung überdrüssig ist.


Ist so. Du klingst extrem genervt und da hilft nur eine ganz lange Datingpause - so 5 Jahre.
Liest sich nicht besonders mitfühlend und unerfahren. Es gibt nichts Schöneres als die tiefe Seele eines Menschen zu ergründen, vorallem desjenigen mit dem man sein Leben verbringen will. Wenn einer der Partner sich nicht verändert, ist der andere oftmals auch nicht veränderungswillig. Und bestenfalls bringen beide Fähigkeiten mit in eine Beziehung, ob das nun therapeutische, hausfräuliche, hausmännische oder handwerkliche sind, es geht um das Miteinander als Basis des Respektes füreinander.
 
  • #29
Beim Lesen hier fällt allgemein auf, dass Menschen, die ihre eigenen Probleme haben, trotzdem eine Partnerschaft haben möchten. Wenn jeder erst mal mit sich selbst völlig im Reinen sein sollte, dann müssten wohl viele alleine bleiben.

Es gibt in den Fällen aber immer jemanden, der sich darauf einlässt und das oft auch bewusst. Es hat eben jeder die freie Wahl.
Die Single Zahlen steigen...., und richtig, jeder hat seine frei Wahl. Ich kenne viele Frauen in meinem Alter, die zufriedene, ausgeglichene Single sind, sich nicht einsam fühlen, sondern ihr Leben geniessen und sich ab und zu einen männlichen Lekkerlie suchen. Interessanter Weise können diese Frauen es sich auch finanziell leisten, Single zu sein.

Die wenigen stabilen Männer, die wenig seelische Probleme usw. haben, sind alle fest vergeben und werden auch festgehalten. Die tauchen auf dem Singlemarkt kaum auf, oder sind schnell wieder unter der Hand vergeben.

Daher lesen wir hier in diesem Forum auch immer wieder solche Fragen und immer wieder Schauergeschichten.

Ich genieße als Frau meine Freiheit, empfinde es als Luxus, so leben zu können, fast... ,wie ich möchte. Das haben die wenigsten Frauen auf der Welt so, leider.

W Ü55
 
  • #30
…sondern ihr Leben geniessen und sich ab und zu einen männlichen Lekkerlie suchen.
Sorry, das machen Männer seit Hunderten von Jahren und darüber beklagen sich Frauen dann…
Die wenigen stabilen Männer, die wenig seelische Probleme usw. haben, sind alle fest vergeben und werden auch festgehalten.
Das ist doch Unsinn. Weder bei Männern noch bei Frauen ist der Großteil der Bevölkerung psychisch angeschlagen. Es gibt sogar durchaus glaubhafte Artikel, dass Frauen insgesamt häufiger betroffen sind als Männer.
Die tauchen auf dem Singlemarkt kaum auf, oder sind schnell wieder unter der Hand vergeben.
Behaupten die Frauen, die sie nicht bekommen…
Daher lesen wir hier in diesem Forum auch immer wieder solche Fragen und immer wieder Schauergeschichten.
Hier schreiben 90% Frauen. Genügend, beindenen ich den Kopf schüttele…
Ich genieße als Frau meine Freiheit, empfinde es als Luxus, so leben zu können, fast... ,wie ich möchte. Das haben die wenigsten Frauen auf der Welt so, leider.
Da sind Männer wohl schlauer, oder was möchtest Du damit aussagen?
 
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