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Gast

  • #31
Natürlich mußtest Du "etwas" sagen, aber nicht ausgerechnet DAS! Zweifel an seiner Liebe, nur weil er mal ein paar Wochen überarbeitet und müde ist? Wie wäre es denn mal mit einer aufmunternden Anmerkung im Sinne von "wenn es dir zu stressig ist nochmal wegzugehen, kann ich auch zu dir kommen" oder "macht nichts, wenn du unlustig und müde bist, Hauptsache ich kann mich bei dir ankuscheln"? Aber doch nicht dem Streß noch eins draufsetzen, bitteschön! (m)
 
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Gast

  • #32
Wirklich erschreckend, auch wenn die FS es etwas drastisch formuliert hat, was Männer hier erwarten. Immer schön devot sein und den armen Mann trösten, der ja so im Stress ist, dass er mit Kumpels rumhängen kann. Davon kann ich aus eigener Erfahrung nur DRINGENDST abraten..da hört sie dann bald, klettenhafte Frauen, die kein eigenes Leben haben, seien gräßlich!
Komischerweise hätten Männer IMMER Zeit, mitten in der Nacht 1000 km zu fahren, wenn sie im Internet eine Frau für unverbindlichen Sex finden.
Alles eine Frage der Prioritäten.
(w)
 
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Gast

  • #33
Komischerweise hätten Männer IMMER Zeit, mitten in der Nacht 1000 km zu fahren, wenn sie im Internet eine Frau für unverbindlichen Sex finden.
Komischerweise gibt es Frauen, die einem jeden Mann sofort Fremdsex unterstellen, wenn er es hin und wieder vorzieht, ein eigener Mensch zu sein statt der Alleinunterhalter für die holde Weiblichkeit.
 
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Gast

  • #34
Also ich melde mich hier noch einmal als Mann. Was ich ich wirklich erschreckend finde ist der Rat von Frauen sich in diesem Fall zu trennen. Meiner Meinung nach ist es nicht angebracht, aufgrund der Informationen aus einem Forum solche Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Fragestellerin wollte hier eine Hilfestellung und findet Anweisungen zum erfolgreichen "Geschlechterkrieg"... Es gibt sowohl Männer als auch Frauen, die auf unverbindlichen Sex aus sind. Aus meiner Erfahrung zu gleichen Teilen. Solche Aussagen helfen hier nicht.

Selbstverständlich kann es sein, dass man sich trennen sollte, da man keinen Weg der Entwicklung der Beziehung mehr sieht. Aus den Zeilen den Fragestellerin kann ich das allerdings noch nicht entnehmen.

Unabhängig von der Rolle als Mann oder Frau erwarte ich bei einem Streit, den ich womöglich selbst verursacht habe eine Annäherung auch von meinem Gegenüber, wenn ich aufrichtig und ehrlich dabei bin zu erkennen, dass mein Verhalten nicht in Ordnung war. Ich finde es gut von der Fragestellerin auch ihr eigenes Handeln zu hinterfragen. Das ist selten geworden. Und ich fände es richtig und wichtig von ihrem Partner auf sie zuzugehen, wenn er das merkt. Ich hoffe der Partner ist dazu in der Lage. Hier sollte man nicht ungeduldig werden. Jeder braucht seine Zeit. Wenn allerdings gar nix passiert, sehe ich ein Problem.

m38
 
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Gast

  • #35
Für mich ist in einer Paarbeziehung das GEBEN und NEHMEN können und wollen sehr wichtig.
Ich halte es nicht für beziehungsförderlich seinem Partner, wenn er eh schon am Ende seiner Kräfte angelangt ist, auch noch emotinalen Druck zu machen, eine erwachsene Frau kann doch hoffentlich ein wenig ihre Bedürfnisse für ein Weilchen zurückstellen können, wenn es die Situation erfordert, wir Frauen verlangen das doch von unseren Männern auch oft genug, dass sie Rücksicht nehmen...
Natürlich darf eine unausgewogene Situation nicht zu lange bestehen bleiben, sonst hat man bald keine Partnerschaft mehr, viel eher sowas wie eine "Helferbeziehung"...
Wenn man den Partner verletzt hat ist um Verzeihung zu bitten, sicher nicht das Schlechteste, jedoch ist es meines erachtens noch viel wichtiger, dass der Partner merkt, dass man an sich arbeitet um solche Vorkommnisse in Zukunft besser vermeiden zu können...
 
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  • #36
Könnte mir bitte eine Frau erklären warum sich der Mann in gegebener Situation falsch verhält, und wie er sich idealerweise hätte verhalten sollen?

m
1. Warum wird Mann wütend, wenn Frau ihm sagt, dass sie sich von ihm nicht ausreichend geliebt fühlt, das er ja durch wenig Zeit haben für sie, zeigt?

Ich werde z.B. nur wütend, wenn ich weis, dass der Andere ja eigentlich recht hat, aber ich es mir nicht eingestehen will. Daraus entsteht dann Wut, aber die Wut ist eigentlich eine Wut auf mich selbst. Weil ich diese Wut aber nicht haben will, versuche ich die Wut zu nehmen und die dem Anderen zu geben, dann ist die Wut ja weg. Aber der andere hat die Wut bei mir selbst nicht verursacht, denn jeder Mensch ist für seine Gefühle, ob positiv oder negativ, selber verantwortlich. Wäre es nicht so, gestatte ich jeden Mensch Macht über mich zu haben.

Ich weiß, dass ist ein vielleicht philosphischer Ansatz, aber ich denke, er ist sicherlich überdenkenswert, damit jeder sich hier mal hinterfragt, ob negative Gefühle, die absolut für sich gesehen legitim und gespürt werden soll, aber auf den Anderen übertragen werden darf. Das bedeutet auch, dass die FS sich den Wut-Schuh ihres Freundes nicht anziehn soll.

Besser wäre es, ihn sein eigenes Verhalten spüren zu lassen, also auch wenig Zeit für ihn zu haben. Er wird dann irgendwann maulen oder hoffentlich fragen und dann ist die Zeit da, wo sie ihn mit seinem beziehungsfeindlichen Verhalten konfrontieren kann und ihn bitten soll, sich Gedanken zu machen, wie man das Missverhältnsi im Interesse beider klären kann. Kann oder will er die Gedanken der FS nicht ernst nehmen, ja dann scheint er sie wirklich wenig zu lieben bzw. an der Beziehung, damit die sich weiter entwickelt, wenig Interesse zu haben.

Der Mann sollte die Frau ernst nehmen, genauso wie er mit seinen Gedanken, Problemen, Wünschen ernst genommen werden will. Er soll sich mit Frau verabreden, dann in Ruhe ohne Ablenkung miteinander reden, sich notfalls in Bücher vorher informieren, wie man respektvoll und gut solche Gespräche führt, vielleicht seine eigene Kommunikationsstruktur überprüfen, einen Kommunikationskurs besuchen, wo man lernt, wie man richtig und gut miteinander sprechen lernt.

Ein Mann, der mit sich selbst in reinem ist, wird sich selbst hinterfragen, wird innerlich ruhig sein und wird die FS irgendwie auch verstehen, denn er würde letztendlich sich auch nicht ausreichend geliebt fühlen, wenn Frau sich ihm gegenüber so verhalten würde, oder?

w
 
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  • #37
Also ich melde mich hier noch einmal als Mann. Was ich ich wirklich erschreckend finde ist der Rat von Frauen sich in diesem Fall zu trennen. m38
Sein wir doch ehrlich, der Mann ist beruflich so stark eingespannt, hat sich um sein Kind noch zu kümmern, er hat also wenig gute Bedingungen um eine gute Beziehung zu pflegen, wo auch ein ausreichendes Mass von Zeit gehört.

Ich denke noch an die vielen Gedanken von Männern in einem ähnlichen Thread, wo es darum geht, dass Mann nicht an zweiter Stelle und Mitläufer bei einer vollzeitberufstätigen Mutter stehen will.

Also, gleiches Recht für Mann und Frau. Ich wäre mit so einem Mann keine Beziehung eingegangen, hätte höchstens den Sex mitgenommen, wenn der wirklich gut ist, aber ansonsten sagt mir schon mein Verstand, dass es nichts ernstes werden kann, weil wenig Zeit seitens des Mannes vorhanden ist.

w
 
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  • #38
FS: vielen, vielen Dank für Eure Antworten, vor allem von den "mutigen" Männern, besonders von m38
Ja es ist wohl so dass ich ihm nicht einfach so etwas an den Kopf knallen darf und auch meinen Teil beitragen muss, damit wir uns sehen können. Aber einfach nichts sagen und schlucken ist auch nicht das Gelbe vom Ei!
 
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  • #39
aber die Wut ist eigentlich eine Wut auf mich selbst. Weil ich diese Wut aber nicht haben will, versuche ich die Wut zu nehmen und die dem Anderen zu geben, dann ist die Wut ja weg.
Könnte es sein, daß da auch noch noch andere Einflußgrößen eine Rolle spielen, zum Beispiel ein Arbeitgeber, der seinen Mitarbeiter lieber am Schreibtisch sehen will als bei der Freundin? Bin ich wütend auf mich selbst, wenn ich auf den Imperativ "das muß heute noch ’raus, und wenn’s bis um neun dauert!" mit "ja, Chef" reagiert habe? Wütend, daß ich Arbeit habe, oft zu viel Arbeit sogar, während andere "immer frei" haben?

Warum bitteschön wird Männern unterstellt, sie liebten ihre Frauen nicht genug, wenn sie deren zeitliche Ansprüche nicht im gewünschten Umfang erfüllen können?

Nein, diese Wut läßt sich nicht einfach beseitigen, indem man die Ursache beseitigt.
 
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  • #40
FS: vielen, vielen Dank für Eure Antworten, vor allem von den "mutigen" Männern, besonders von m38
Ja es ist wohl so dass ich ihm nicht einfach so etwas an den Kopf knallen darf und auch meinen Teil beitragen muss, damit wir uns sehen können. Aber einfach nichts sagen und schlucken ist auch nicht das Gelbe vom Ei!
Du nimmst ihn ja schon wieder in Schutz. Männer müssen einfach lernen, dass die Kommunikation im Beruflichen eine andere ist als im Privaten. Da gibt es kein Antriggern und dem anderen aus der Nase ziehen. Im Privaten gilt einzig und alleine ein klares, offenes Gespräch. Ohne sich im Ton zu vergreifen oder laut zu werden.