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  • #31
Ja - er ist respektlos.

Er weiß, wie er dich treffen kann. Er spielt.

Zur Zeit bist du deswegen noch sehr aufgebracht. Dein Ziel sollte sein: Gleichgültigkeit ihm gegenüber.

Du hast viele schlechte Eigenschaften an ihm kennengelernt. Statt dich also zu ärgern, dass er dich nicht grüßt und auch nur zu dir so dösig ist - denke doch lieber: Was kann man von ihm auch anderes erwarten?

Ja - er interpretiert offenbar Dinge, die du - auch hier - abstreitest. Er denkt, du stehst auf ihn.

Zeige ihm, dass dem nicht so ist. Nicht durch auffälliges oder beleidigtes Verhalten. Sondern durch Gleichgültigkeit.
Sag dir jeden Tag: Es ist mir egal, dass er mich ignoriert.
Es wird nicht lange dauern - dann ist es dir egal. Du musst dir nur seine schlechten Eigenschaften vor Augen halten ...
 
  • #32
Ich habe ihm sogar einmal klipp und klar gesagt, dass ich weiß dass er nicht "meine beste Freundin" ist und das ich sehr wohl beobachte, dass er mir das mit jedem Preis zeigen will, es ist aber kein Grund dass man sich als Kollegen nicht weiterhin gut versteht. Er soll sich entspannen und cool bleiben.
Das ist ja mal eine knallharte Ansage einer Frau an einen Mann. Das verkraftet nicht jedes männliche Ego, insbesondere, wenn er gefühlsmäßig nicht auf der Höhe ist mit seiner Trennung oder generell nicht in gutem Kontakt ist mit seiner Gefühlswelt oder die Meinung vertritt, dass sich sowas von Frau zu Mann nicht gehört.
Jedenfalls wundert es mich nicht sehr, dass er Dir am nächsten Tag die kalte Schulter gezeigt hat, ich denke, das war verletzter Stolz.

Ist jetzt nicht unbedingt eine Kritik an Deiner Ansage, aber Du hast ja auch aus einer verletzten Position diese Ansage gemacht. Besser hätte ich gefunden, wenn Du das, was Du gesagt hast, für Dich erkannt hättest, dann auf Abstand gegangen wärst und - wenn überhaupt - die Sache entspannter formuliert hättest, statt so emotional.

Du schreibst im Eingangspost, dass er sich mal so, mal so verhält, also ich finde, dass der Mann insgesamt nicht erwarten lässt, sich "normal erklärbar" zu verhalten. Von daher denke ich nicht, dass er Dich absichtlich manipuliert, um Dir zu schaden. Mein Eindruck ist, dass er mit seinen verletzten Gefühlen nicht klarkommt (durch die Exbez.). Ich finde, sein Verhalten klingt so, als seiest Du gar nicht wirklich präsent in seinem Leben, sondern sozusagen ein "Kollateralschaden" seines Verhaltens aufgrund der Trennung. Er SIEHT Dich nicht wirklich, glaube ich, und beschäftigt sich nicht damit, wie er rüberkommt bei Dir. Wäre er z.B. verliebt, würde ich denken, dass er sich mehr Mühe gibt, Dir zu gefallen. Wäre er freundschaftlich interessiert, wäre er freundlich und neutral zu Dir. Ich denke, Leute, die gerade eine emotionale Krise durchmachen, können zu anderen, die emotional "was von ihnen wollen", selten "korrekt" sein.
 
  • #33
Wer mich zum heulen bringt, da brauche ich höchstens zwei Tage und die Sache ist gegessen.
Bleibe dabei.
Du bist hier zu emotional und deshalb spielt er, er weiß er kann dich verletzten. Nimm Dich raus und erwarte einfach nichts von ihm, dann ärgert es dich nicht. Er grüßt Dich nicht, dann grüße ihn besonders freundlich oder sage ihm, ob er keine Kinderstube kennt und weiß was sich gehört. Wenn er Dich nochmals ignoriert, dann beende doch diesen Kontakt, Ignoranz-Heiss-Kalt-Spielchen hast Du nicht nötig. Wenn dir der Kontakt nicht gut tut und du nicht weißt wie Du Dich verhalten sollst, dann ist einfach Schluss und zurück auf freundlich, kollegial. Auch musst Du ihm nichts privates erzählen, was Du ihm nicht erzählen magst, nur weil er neugierig fragt, wechsle das Thema oder langatmig, oberflächliches Banales, so dass er nicht tiefergehend fragt. Und zerbreche Dir nicht den Kopf über das warum? Kann dir hier keiner sagen, warum er so tickt, mal so dermaßen neugierig und zugewandt, dann eiskalt, er scheint schwierig zu sein. Du willst doch keine schwierige Freundschaft? Gibt es keine anderen Kollegen, wo diese für eine Bürofreundschaft besser geeignet sind? Wenn man mich einmal ignoriert und wissentlich wie Luft behandelt, dann frage ich nicht, warum er/sie das tut, dann bringe ich Distanz rein und halte mich privat bedeckt. Auch wenn derjenige nach 2-3 Tagen superfreundlich dann wieder zu mir kommt, reagiere ich freundlich und kollegial, rede über dienstliches, aber das Privatleben ist tabu. Mein Leben ist dann eitel Sonnenschein, für sein Privatleben hätte ich keine Zeit, irgendwann ein anderes mal, gerade viel zu tun, dringendes zu erledigen. Privates Chaten über WA, wozu, wenn keine Antwort kommt, einfach sein lassen. Du arbeitest dich seit Mai an ihm ab, wäre mir zu blöd, da hätte ich längst andere Freunde. Warum muss er es ausgerechnet sein? Du musst ihn auch nicht komplett die kalte Schulter zeigen, Kaffee trinken ist doch okay, aber dann halt nur Small-Talk und Firmeninteres, auch unwesentliches aus deinem Privaten, nur nichts wo er wieder andocken könnte. So wie @Ikigai, Post 30 und @Cassel, Post 32 schon schreiben, bald ist es Dir gleichgültig, was er denkt, macht und tut, mit wem er scherzt, dann verletzt es dich auch nicht, wenn er dich zeitweise ignoriert und anschweigt. Du musst nicht jeden Stiefel anziehen, den er dir hinstellt und den Fehler ständig bei Dir suchen. Einfach hinnehmen, denken er hat wieder seine Tage und auf den Job fokussieren.
 
  • #34
Hallo,
"Da er mich versucht zu vermeiden und wir jeden Tag zusammen Kaffee trinken, habe ich versucht ihn zu vermeiden als er so komisch war und habe Kaffee mit anderen Kollegen getrunken. Das hat er gesehen. "

So weit, so unverständlich... Warum bist Du auf einen Kollegen angewiesen, wenn genügend andere hoffentlich Nette da sind?

Ignorieren, frechen Spruch machen - freche Sprüche kann man übrigens üben -, damit eine Frau nicht mehr die "Naive" ist. Du brauchst dringend mehr "Selbstwert", Selbstbewusstsein, und überhaupt, allein die Tatsache, Kollegen zu sein macht euch ja mindestens gleichwertig, was ist das Problem, wenn das kein Fake ist? Echt, manchmal versteht man die Welt nicht mehr -- Hallo, er ist nur ein Kollege und zum Glück nicht Chef? Also, etwas mehr auf sich selbst besinnen und nicht ins Bockshorn jagen lassen von kindischem Verhalten anderer (besonders Männer) wäre schon mal ganz nützlich.
 
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  • #35
Hallo liebes Forum,
ich dachte heute, ich verhalte mich wie immer "normal", freundlich, dennoch professionell und Kollegial etc...
Es gab heute nichts als wäre man zerstritten oder als stünde man auf Kriegsfuß.
Ich habe meinen Kollegen gar nicht gesehen. Guten Morgen habe ich beim vorbeilaufen gesagt, weil ich zum Chef sollte usw...
Dann nix.
Beinahe hätte ich meinen Kollegen gefragt "Haben wir uns gestritten?" einfach um die Lage zu entspannen (als Scherz etc) Habe ich natürlich nicht gemacht. Jetzt verschanze ich mich im Büro seit heute Morgen...
Ach ja in der Pause bin ich lecker und gut essen gegangen und das war ein Balsam für die Seele. Ich verstehe das Verhalten leider trotz leckerem Essen nicht.
Er will womöglich nicht mal als Kollegin mit mir was tun zu haben
 
  • #36
Beinahe hätte ich meinen Kollegen gefragt "Haben wir uns gestritten?" einfach um die Lage zu entspannen (als Scherz etc) Habe ich natürlich nicht gemacht.
Das solltest du auch nicht machen. Was würde es bringen? Ein gequältes Lächeln? Ein Gespräch, das mindestens einer nicht haben möchte? Peinliches Schweigen? Oder: Das Ganze geht wieder von vorne los. Das wäre auch eine Möglichkeit.

Besser wäre: Du akzeptierst, dass es jetzt so ist, wie es ist. Also ab jetzt: Normalzustand. Ihr seid "geschiedene" Leute.
Dein Büro ist dein Schutzort. Deine Zuflucht. Gerade in den ersten Tagen, wo's noch weh tut, ist das ganz wichtig für dich. Lenk dich mal ein bisschen ab. Und tu dir etwas Gutes. Z. B. das leckere Essen war schon mal ein guter Anfang.
Das schmeckte besonders, weil er nicht mit am Tisch saß. Rede dir das ruhig ein. Hilft alles bei der "Trauerbewältigung" (großes Wort - ich weiß -, aber du trauerst ihm ja nun tatsächlich hinterher).

Du willst doch nicht, dass das wieder alles von vorn losgeht?
 
  • #37
Hallo liebes Forum,
ich dachte heute, ich verhalte mich wie immer "normal", freundlich, dennoch professionell und Kollegial etc...
Es gab heute nichts als wäre man zerstritten oder als stünde man auf Kriegsfuß.
Ich habe meinen Kollegen gar nicht gesehen. Guten Morgen habe ich beim vorbeilaufen gesagt, weil ich zum Chef sollte usw...
Dann nix.
Beinahe hätte ich meinen Kollegen gefragt "Haben wir uns gestritten?" einfach um die Lage zu entspannen (als Scherz etc) Habe ich natürlich nicht gemacht. Jetzt verschanze ich mich im Büro seit heute Morgen...
Ach ja in der Pause bin ich lecker und gut essen gegangen und das war ein Balsam für die Seele. Ich verstehe das Verhalten leider trotz leckerem Essen nicht.
Er will womöglich nicht mal als Kollegin mit mir was tun zu haben
Bitte höre doch auf, alles zu interpretieren und dir Sachen zu überlegen, die du sagen könnest um das und das zu erreichen! Das ist Kindergarten! Das klingt, als hättest du selbst irgendwie ein Problem mit Emotionen und damit, dich abzugrenzen. Warum beschäftigst du dich so ausgiebig mit dem Kollegen, wenn du ja "nur" mit ihm befreundet sein wolltest, warum führst du auf der Arbeit so einen Eiertanz auf? Lass komische Sprüche und Blicke und was sonst noch sein, verhalte dich GENAU wie zu anderen Kollegen, mit denen du privat nichts zu tun hast, zu denen du aber wahrscheinlich freundlich und eher neutral bist. Sag dir selbst "Stopp" im Kopf, wenn du wieder anfängst, darüber nachzudenken. Das führt nirgendwohin!
 
  • #38
Er will womöglich nicht mal als Kollegin mit mir was tun zu haben
Ich glaube nicht, dass er so tief über Dich nachdenkt. Der ist noch mit seinem Gefühlswirrwarr wegen einer anderen Frau befasst, denke ich. Sonst wäre er vorher nicht mal so, mal so gewesen. Kannst Du auch in dem Altlasten-Parallel-Thread nachlesen, dass Menschen, die eine Trennung nicht verarbeitet haben, sich ambivalent verhalten. Nach Deinem Klartext will er anscheinend am liebsten keinen Kontakt mehr, weil er nicht noch eine Gefühlsbaustelle bearbeiten kann, denke ich. Sonst müsste er sich ja damit befassen, wie er zwischen euch wieder eine entspannte Lage hinkriegt, und das scheint er nicht zu tun.

Du musst auch keine Schuldgefühle wälzen, nur weil er sich doof zu Dir verhält. Frauen machen das ja mitunter gern, wenn sie Klartext geredet haben und dann ignoriert werden oder die Stimmung doof ist. Sie denken, sie hätten das nicht tun sollen, denn dann wäre alles noch harmonisch.

Beinahe hätte ich meinen Kollegen gefragt "Haben wir uns gestritten?" einfach um die Lage zu entspannen (als Scherz etc)
Nee, das ist ja kein Scherz. Du willst eine Reaktion provozieren, weil er Dich ignoriert. Und Dein Scherz wäre genau in der Schiene wie die erste Ansage, also Du würdest ihn mE noch mehr in eine Defensive bringen, aus der er agieren soll. Und das tut er jetzt schon nicht.
Lass ihn doch in Ruhe. Ich denke, er will das so, und wenn nicht, kommt er sicher wieder auf Dich zu. Und dann entscheidest Du, wie Du den Kontakt haben willst.
 
  • #39
Hallo,
"Da er mich versucht zu vermeiden und wir jeden Tag zusammen Kaffee trinken, habe ich versucht ihn zu vermeiden als er so komisch war und habe Kaffee mit anderen Kollegen getrunken. Das hat er gesehen. "

So weit, so unverständlich... Warum bist Du auf einen Kollegen angewiesen, wenn genügend andere hoffentlich Nette da sind?

Ignorieren, frechen Spruch machen - freche Sprüche kann man übrigens üben -, damit eine Frau nicht mehr die "Naive" ist. Du brauchst dringend mehr "Selbstwert", Selbstbewusstsein, und überhaupt, allein die Tatsache, Kollegen zu sein macht euch ja mindestens gleichwertig, was ist das Problem, wenn das kein Fake ist? Echt, manchmal versteht man die Welt nicht mehr -- Hallo, er ist nur ein Kollege und zum Glück nicht Chef? Also, etwas mehr auf sich selbst besinnen und nicht ins Bockshorn jagen lassen von kindischem Verhalten anderer (besonders Männer) wäre schon mal ganz nützlich.
Bin ich nicht.
Es kommt hier so rüber, weil ich eben von diesem rede. Ich verstehe mich sehr gut mit (fast) allen Kollegen. In meinem Team habe ich einen neuen Kollegen, der so toll ist. Vor paar Tagen habe ich erfahren, dass er schwul ist. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie froh ich darüber war. Nach dem Motto "Kein Theater"
Ich könnte alle Kolleginnen und Kollegen knuddeln (fast). Und vom Gefühl her sie mich auch.
Warum es so ist? Weil man mich als ich neu war sooo gut aufgenommen hat. Ihr könnt es euch nicht vorstellen.
Der Kollege, um den es geht hat mich eingearbeitet und sehr viel geholfen halt. Er hat meine Aufgabe bearbeitet als ich krank war, ohne dass er mich vertritt;
Wir sind nicht mal in einem Team mittlerweile und trotzdem hat er es getan. Während meine Kollegin vom selben Team, die mich vertreten musste, über meine vielen offenen Aufgaben gelacht hat.
Ich wünschte, ich könnte das jetzt zurückgeben, da ich selber fitter geworden bin und meine Arbeit auf Stand habe.
Ich bleibe aber jetzt bei der höflichen Distanz.
Gehe in die Sonne, mein Leben genießen und schaue was passiert.
 
  • #40
Hallo,
ich glaube leider, dass mein Kollege ein Burnout hat oder so eine Art.
 
  • #41
Gibt es für deine "Burnout"-Vermutung Anhaltspunkte?

Oder ist es nicht vielmehr so, dass du Erklärungen bzw. Entschuldigungsgründe für sein derzeitiges Verhalten suchst?

Ich sagte es schon mal: Es wäre besser für dich, wenn du dir weniger Gedanken um ihn machen würdest. Kümmere dich lieber um dein eigenes Seelenheil.

Dreh dich nicht im Kreis.
 
  • #42
Hallo,
ich glaube leider, dass mein Kollege ein Burnout hat oder so eine Art.
Es scheint, dass du überhaupt gar nichts mitnimmst aus den Beiträgen hier. Deine Gedanken kreisen ja immernoch nur um deinen Kollegen. Hier hat jeder gesagt, du sollst dich auf dich konzentrieren und nicht mehr auf ihn. Was kommt? Du stellst Vermutungen an über ihn. Ich habe noch nie gehört, dass jemand mit einem Burnout deshalb einer Kollegin gegenüber komisch ist oder Kindergarten mit ihr spielt. Also hör auf nach einer Erklärung zu suchen, warum er sich so oder so verhält, und schon gar nicht nach einer Entschuldigung. Ich finde deine Fixierung auf diesen Kollegen schon fast ein wenig.. unnormal. Es lief nichts, ihr habt keine echte Freundschaft, er geht dich schlicht nichts an, und du ihn auch nicht.
 
  • #43
Gibt es für deine "Burnout"-Vermutung Anhaltspunkte?

Oder ist es nicht vielmehr so, dass du Erklärungen bzw. Entschuldigungsgründe für sein derzeitiges Verhalten suchst?

Ich sagte es schon mal: Es wäre besser für dich, wenn du dir weniger Gedanken um ihn machen würdest. Kümmere dich lieber um dein eigenes Seelenheil.

Dreh dich nicht im Kreis.
Nein ich suche keine Entschuldigung für ihn. Ich beobachte aus der Ferne.
Er ist /war stellvertretenden Teamleiter er hat es aufgegeben. Auch so was habe ich gespürt und habe ihn bevor er es verkündet hat gefragt, ob mit ihm beruflich alles in Ordnung ist.
Er hat es aufgegeben, obwohl er sich entwickeln wollte und obwohl er schon seit Juli wegen der Trennung weniger Stress hat.
Dann habe ich beobachtet, dass er 2x mittags nach Hause gegangen ist. Er hat es heute von sich selber gesagt und ich dachte er macht Homeoffice, er hat einfach gesagt er geht nicht zu Hause arbeiten. Das zweite Mal diese Woche. Plus das Verhalten.
Er wollte in paar Jahren Teamleiter werden und jetzt das.
Ich bin auf Distanz es sei er kommt auf mich zu.
Ich bin aber so ich spüre die Sachen vorher 😂und beobachte irgendwelche Entwicklungen
 
  • #44
Mag sein, dass Du Dinge vorhersehen kannst oder erspüren kannst. Ging mir auch schon so, wenn ich selbst schaffte, meine eigenen Erwartungen wegzulassen und keine Ängste zu haben. Ich konnte auch schon Situationen treffend einschätzen, von denen ich nur wenige Anhaltspunkte hatte. ABER: Das waren oft Dinge, die ich mir zwar ansehen konnte und in die ich auch in gewisser Weise emotional involviert war, nur bin ich trotzdem nicht Teil der Sache, ich habe keine direkten Vor- oder Nachteile vom Wissen meines Erspürten und Vorausgesehenen.
Du kannst Dich nun einfühlen in diesen Mann und siehst vielleicht sein Problem oder sein Leid. Aber tun kannst Du nichts. Es dient Dir vielleicht, um Abstand nehmen zu können, dann hätte es ja noch was Gutes. Aber ansonsten weißt Du nun über seine Verfassung bescheid. Was ist mit Deiner?
 
  • #47
Hallo junge FS,

ich spüre jetzt mal, was ich bei deinen Zeilen lese. Junge Frau, mit Kind, alleinerziehend und....vielleicht hochsensibel? Wenn dem so ist, must du unbedingt lernen, dich von solchen Männern/Menschen schnellstens abzugrenzen, ihnen aus dem Weg zu gehen und keine!!!! Gedanken sich darüber zu machen.

Du drehst ja völlig wegen diesem Mann ab und das ist ungesund . Aber, man sagt ja nicht umsonst, dass man bestimmte Menschen nicht ohne Grund trifft ,nämlich um was zu lernen, zu verstehen und zu ändern.

Wenn ich richtig liege, was ich bei dir gelesen habe, hilft nur eine Empfehlung: Schütze dich, pass auf, mit wem du dich einlässt, die Bürowelt da draussen kann sich von jetzt auf gleich total änden, es sind nur Menschen, erst recht, wenn sie in Extrem-Situationen sind.

W Ü55
 
  • #48
Liebe Dara,

Wenn ich Deine Posts so lese, sehe ich eine sehr sensible Frau, die sich um sehr viel viele Gedanken macht.
Sehr viel beobachtet, interpretiert.

Du hast einen Kollegen. Der Kollege hat Dich eingearbeitet, ist ein hilfsbereiter Typ.
Er hat, weil er ein umgänglicer Mensch ist, Dir geholfen, Arbeiten abgenommen, sich mit Dir unterhalten.
Auch wenn man sich beruflich trifft, wenn man sich mal öfters unterhält, und der /die andere nett ist, erzählt man mal was privates.
Du bist wohl der Typ Mensch, dem man gerne etwas Privates anvertraut. Also hat er, weil er gerade privat schwierige Zeiten hat, mit Dir etwas mehr geredet.

Nur, Du hast Dich verguckt in ihn, netter, sympathischer Mann, und jetzt interpretierst Du jede Geste, jeden Blick.
Wir oft war da nichts?
Er war gleichgültig? Ja, weil er gerade an anderes denkt - an seinem Beruf z. B.?

Du siehst, fühlst, interpretierst, sobald er Dich nicht freudestrahlend begrüßt, bist Du verletzt?
Jede Geste von ihm analysiert Du, ist Zuneigung hineinzuinterpretieren oder Ablehnung - und dann bist Du verletzt?

Vielleicht hat er noch gar nicht gemerkt, was Du alles interpretierst oder empfindest?
Oder, sehr wahrscheinlich, er merkt es, will es nicht und versucht professionelle Distanz herzustellen. Ohne es zu thematisieren, weil er Dich als Kollegin schätzt?

Sorry, Dara, ich glaube, Du missverstehst da einiges völlig falsch.
Es ist nur ein netter Kollege, den Du mit Deiner Fixierung zunehmend in Bedrängnis bringst.

Realisiere, er will nichts von Dir.
Und realisiere, es ist Dein Arbeitsplatz.
Du hast genug damit zu tun, Deine Arbeit zu machen, so dass niemand anderes Deine Aufgaben abschließen muss.

Wenn Du noch in der Probezeit bist, riskierst Du Deinen Job.

W, 51
 
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  • #49
Hallo, hiermit möchte ich das Thema beenden.
Ich weiß, ihr versucht nur zu antworten und spekuliert halt auch, wie es sein sollte etc....
Aber damit ich wilden Spekulationen ein Ende setze, schließe ich das Thema ab.

Ich interpretiere nichts rein, dass er von mir mehr wollen würde. Schon lange nicht mehr.
Ich will auch nichts von ihm.
Beruflich gesehen bin ich mittlerweile so fit, dass ich ihm unter die Arme greifen könnte.
Ich bin nicht mehr in der Probezeit und mein Vertrag wurde entfristet.

Ich bin nicht das bedürftige kleine Ding.
Emotional ja und ich stehe dazu, denn ich finde nicht, dass das ein Nachteil ist.

Ich bin meinen Stärken bewusst: weltoffen, lustig, lernbereit, ich kann 6 Sprachen fließend sprechen etc.. (das ist keine Bewerbung 😂), ich wollte damit nur sagen, dass ich nicht das Gefühl habe, dass ich mich durch irgendwen mich aufwerten.

Ich stehe dazu dass ich meinen Kollegen mag oder mochte. Wie einer hier geschrieben hat ich trauere der schönen Zeit, wo einiges unbeschwert und spontan war nach, ja das stimmt.

Ich habe nach meiner eigenen Trennung "gelernt", alles was mir nicht gut tut, von mir fernzuhalten. Ich habe ein Leben und Gewohnheiten aufgebaut, auf die ich nicht verzichten möchte.
Dass ich emotional involviert bin gehört zu meinem Charakter und vielleicht zu den Dingen, auf die ich nicht verzichten möchte und kann. Man kann ja auch seinen Charakter nicht ablegen.
Vielleicht kommt es bei euch krass rüber, es ist aber nicht so.
Viele Tipps und Antworten hier haben mir geholfen und auch wenn sie mir nur den Spiegel gehalten haben und mein Verhalten gespiegelt, war es hilfreich, denn ich bin nicht nur emotional, sondern auch reflektiert.
Ich weiß, es fällt manchen schwer mir letzteres zu glauben, dennoch ist es so.
Ich bedanke mich herzlich bei euch allen
 
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  • #50
Du hast 7 mal in Deinem Post das Wort "verletzt" oder "verletzend" gebraucht. Meine Güte, jetzt mach mal halblang. "Verletzt" kann z.B. die Ehefrau sein, wenn sie merkt, seit langem belogen und betrogen worden zu sein. Lass mal die Kirche im Dorf, kümmere Dich um Dich selbst und nicht um ihn. Kinderkram.
 
  • #51
Ich habe nach meiner eigenen Trennung "gelernt", alles was mir nicht gut tut, von mir fernzuhalten. Ich habe ein Leben und Gewohnheiten aufgebaut, auf die ich nicht verzichten möchte.
Dass ich emotional involviert bin gehört zu meinem Charakter und vielleicht zu den Dingen, auf die ich nicht verzichten möchte und kann.
Liebe FSin, auch wenn Du von Charakter sprichst, Du wirst lernen, Menschen zu nehmen wie sie sind und auch begreifen müssen, es ist nicht immer eine SuperDicke Freundschaft, nur weil Du oder er seinen Namen kennt. Auch irgendwann, wenn dein Job dich richtig fordert und du mal stressbedingt Schlafstörungen hast, dann wirst Du einfach keine Energie und Lust haben irgendwas von irgendwen zu erspüren und unbedingt wissen zu wollen, da wirst du vor deiner eigenen Haustüre kehren und merken, damit hat man schon genug zu tun, als jedes Verhalten von anderen auf sich zu beziehen, analysieren und zu spekulieren, was sein könnte... vieles ist einfach so banal... maybe..,hat er einfach seinen Zug verpasst oder eine fette Verspätung, also nichts mit dir zu tun.
 
  • #52
Ich bin einfach nur die Milch - und-Kaffee - Kollegin mehr nicht.
Jetzt weiß ich es.
Er hat weder burn out noch ist er mit seiner Trennung beschäftigt. Er ist vielleicht heilfroh, dass er sich getrennt hat.
Er ist die Woche mit einer Kollegin aus einer anderen Abteilung essen gegangen und ausgerechnet mir erzählt er es. Als wäre es Absicht.
 
  • #53
Hm, das ist natürlich ne Klatsche. Vielleicht hat er Dich aber auch nie als was anderes gesehen als als Freundin, der man alles erzählen kann. Oder er will Dir auf äußerst schmerzhafte und ungeschickte Weise klarmachen, dass er an Dir nunmal nicht interessiert ist. Blöde Sache. Tut trotzdem weh, auch wenn Du schriebst, dass Du alles nur freundschaftlich siehst. Nimm es nicht so schwer, jeder hat sicher schon mal sowas erlebt, dass er sich abgelehnt fühlte, und musste sich wieder fangen. Ich würde Begegnungen aber aus dem Weg gehen und mich nicht als Quatsch- und Kummerkastentante für ihn bereitstellen.
 
  • #54
Hm, das ist natürlich ne Klatsche. Vielleicht hat er Dich aber auch nie als was anderes gesehen als als Freundin, der man alles erzählen kann. Oder er will Dir auf äußerst schmerzhafte und ungeschickte Weise klarmachen, dass er an Dir nunmal nicht interessiert ist. Blöde Sache. Tut trotzdem weh, auch wenn Du schriebst, dass Du alles nur freundschaftlich siehst. Nimm es nicht so schwer, jeder hat sicher schon mal sowas erlebt, dass er sich abgelehnt fühlte, und musste sich wieder fangen. Ich würde Begegnungen aber aus dem Weg gehen und mich nicht als Quatsch- und Kummerkastentante für ihn bereitstellen.
Sprache war nie seine Stärke. Er ist schon paar Mal in letzter Zeit taktlos gewesen.
Ich weiß immerhin, dass mein Gefühl mich nicht belogen hat.
Ich habe ihn vielleicht viel zu sehr für einen guten Menschen gehalten. Jetzt hat er ein "neues Spielzeug" und ich war/ bin die Erfrischung für zwischendurch, ohne die er nicht kann aber mit der nichts mehr will als die Kaffeekasse und die Milch teilen.
Erinnert mich ein bisschen an " Der Mohr hat seine schuldigkeit getan. Der Mohr kann jetzt gehen"
Ohne das massive Fragen und Bohren seinerseits vor paar Monaten hätte ich ihm nie was von mir erzählt.
Ich habe das Gefühl als würde ich im meine Verschlossenheit trauern. Als hätte er mir was geklaut.
8 Monate nachdem ich in der Firma angefangen habe, habe ich ihm das erste Mal überhaupt von mir erzählt.
Das hat er von mir gestohlen.
 
  • #55
Dafür, dass du immer wieder beteuerst, dass du nicht verliebt bist, hören sich deine Sätze aber doch sehr emotional an.

Sei ehrlich: Ein bisschen mehr war es doch, oder? Ich meine: mehr als der Wunsch, mit ihm "nur" befreundet zu sein. Denn es klingt, als seist du nun eifersüchtig auf diese andere Kollegin (!), mit der er mal mittags zum Essen war. Was übrigens nicht bedeuten muss, dass er dich jetzt durch sie ersetzt hat und mit ihr tiefgreifende Gespräche führt. Kein Grund, eifersüchtig zu sein.

Dass sein Verhalten dir gegenüber in letzter Zeit nicht gerade astrein war, haben dir hier einige gesagt und hast du auch selbst bemerkt.

Warum hast du nicht - wie mehrfach geraten - euren Kontakt nur noch auf Dienstliches beschränkt?
 
  • #56
Dafür, dass du immer wieder beteuerst, dass du nicht verliebt bist, hören sich deine Sätze aber doch sehr emotional an.

Sei ehrlich: Ein bisschen mehr war es doch, oder? Ich meine: mehr als der Wunsch, mit ihm "nur" befreundet zu sein. Denn es klingt, als seist du nun eifersüchtig auf diese andere Kollegin (!), mit der er mal mittags zum Essen war. Was übrigens nicht bedeuten muss, dass er dich jetzt durch sie ersetzt hat und mit ihr tiefgreifende Gespräche führt. Kein Grund, eifersüchtig zu sein.

Dass sein Verhalten dir gegenüber in letzter Zeit nicht gerade astrein war, haben dir hier einige gesagt und hast du auch selbst bemerkt.

Warum hast du nicht - wie mehrfach geraten - euren Kontakt nur noch auf Dienstliches beschränkt?
Hab ich.
Dann kam er und sagte, dass er mit einer Kollegin essen geht.
Es hieß ja Kollegial, distanziert etc...
So war ich in letzter Zeit.
Ich kann doch schlecht meine Ohren zuhalten oder die Tür zuschließen.
Ich verstehe die "Vorwürfe" nicht.
 
  • #57
Das sind doch keine Vorwürfe.

Es geht doch eigentlich darum, dass du dich selbst schützen solltest. Du bist und reagierst gerade sehr verletzlich. Da bist du eindeutig in einer unterlegenen Position - vor allem ihm gegenüber, wenn er merkt, wie sehr dich das Ganze aus der Bahn wirft.

Hast du die Möglichkeit, kurzfristig ein paar Tage Urlaub zu nehmen? Das wäre nicht schlecht, da mal rauszukommen. Mal was anderes zu sehen. Nachzudenken, ob er diese ganzen Aufregungen wirklich wert ist.
 
  • #58
Ich bin einfach nur die Milch - und-Kaffee - Kollegin mehr nicht.
Jetzt weiß ich es.
Er hat weder burn out noch ist er mit seiner Trennung beschäftigt. Er ist vielleicht heilfroh, dass er sich getrennt hat.
Er ist die Woche mit einer Kollegin aus einer anderen Abteilung essen gegangen und ausgerechnet mir erzählt er es. Als wäre es Absicht.
OK, typisches passiv-aggressives Verhalten eines manipulative Menschen. Wenn du aus der emotionalen Ebene rauskommst und das ganze sachlich betrachtest, dann stellst du fest, dass du diesem Mann mehr vertraut hast, als er es verdient hat. Es ist nichts passiert, nur, dass du besserer Mensch bist und grundsätzlich das gute in einem siehst. Er ist es nicht, er manipuliert, aber dasist sein Problem, nicht deins.
Zweiter Punkt. Gestehe dir zu, dass du mehr wolltest oder hofftest, es ist nicht eingetreten und dein Ego ist jetzt verletzt. Ist auch kein Drama, gehört halt zum Leben.
Dritter Punkt. So wie dein Ego verletzt ist, ist es seins auch, deswegen versucht es solche Spielchen. Einerseits kannst du es dir vorstellen, wie er sich fühlt, weil es dir genauso geht und du in diesem Fall gewisse Nachsicht zeigen kannst. Andererseits hilft es dir mit der Situation klarzukommen, in dem du ihn vom Podest holst und ihn so siehst, wie er ist - nämlich als einen unreifen und unsicheren Burschen, der nicht in der Lage ist, normale Kommunikation zu führen, sondern irgendwelche Manipulation besucht, um jemanden für sich zu begeistern. Ich finde es auch nicht richtig, ihn jetzt komplett zu verteufeln, weil es bedeutet, dass du auch nur sauer bist, weil du nicht das bekommen hast, was du wolltest und eigentlich genauso bist, wie er, also egoistisch und manipulativ.
Ich finde die Idee gut, paar Tage Urlaub zu nehmen, um runter zu kommen und ein bisschen Abstand zu gewinnen. Um mit der Situation klarzukommen, hilft dir auch den Spiess umzudrehen - nicht dich wie eine Aussätzige zu betrachten, sondern ihn wahrzunehmen, wie einen, der zu dir nicht gepasst hat und deiner nicht würdig ist. Vielleicht hilft dir auch der Gedanke, dass Arbeit zum Arbeiten da ist und nicht, um irgendwelche Freundschaften oder gar Techtelmechtel zu pflegen. Es ist schön, wenn man sich mit Kollegen versteht oder gar sehr sympathisch findet, aber das macht andererseits abhängig oder gar lästig, soll es nicht so gut laufen oder, wie in deiner Situation , fast in direkte Konfrontation ausartet.
 
  • #59
Ich habe mir schon bevor ich die Kommentare gelesen habe Urlaub genommen. Ich muss da raus.
Ich erkenne mich nicht wieder.
Ich bin zu emotional und dünnhäutig geworden. Ich die unnahbare.
 
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