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  • #61
Was ist denn wenn ihr euch trennt, zahlst du ihm dann anteilig das Geld zurück? Soll er deinen nächste Beziehung mit finanzieren? Muß ein neuer Partner eine Ablöse an den alter zahlen? Es ist doch wohl etwas früh schon jetzt für die nächsten 5 Jahre zu planen. w52
 
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  • #62
Ich befinde mich aktuell in der selben Lage, wie die FS und muss mir ziemlich an den Kopf fassen, bei dem was ich hier so zu lesen bekomme! Hatte die Mirena jetzt 5 Jahre und muss mir was neues überlegen. Meinen neuen Freund habe ich seit vier Monaten und habe ihn darauf angesprochen, was er sich zukünftig als Beitrag zur Empfängnisverhütung vorstellen könnte. Seit wir uns haben testen lassen verzichten wir auf Kondome und das gefällt uns beiden deutlich besser so.

Seine Anwort war, dass er sich Gedanken darüber machen wird, weil ihm diese Frage so bisher nicht in den Sinn gekommen ist ( kein Wunder). Ich habe die Kosten für die letzte Mirena etwa 70 zu 30 mit meinem vorherigen Partner geteilt und das war in Ordnung so. Schliesslich finden es Männer auch so praktisch, eine Freundin zu haben, die keine Monatsblutungen hat und nicht dauernd die Pille vergisst.

Ich denke es ist selbstverständlich in einer Partnerschaft, in der man gemeinsame Familienplanung betreibt auch gemeinschaftlich für Verhütung zu sorgen!

Und bevor jemand auf die tolle Idee kommt mich zu fragen: ich habe meinem vorherigen Partner kein Geld erstattet. Er ist bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt...

W/33
 
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  • #63
Also diese Frage hört sich für mich wie ein Witz an.
Also wirklich.

Ich bin jetzt 57 Jahre alt, habe seitdem ich 17 war zuerst die Pille und später die Minera getragen.
Noch nie ist es mir in den Sinn gekommen, meinen Partner oder Mann bei diesen Kosten zu beteiligen.

In diesem Forum gibt es wirklich immer wieder Dinge, die ich noch nie so gesehen habe. Komme vermutlich aus der Steinzeit...

Meine Meinung: Verhütung ist für mich ausschließlich Frauensache. Ich will nicht schwanger werden, oder ich will schwanger werden.

Wer anderer Meinung ist, möge es mir bitte nachsehen.
 
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  • #64
2009 habe ich mir ( während meiner Ehe ) die Mirena einsetzen lassen, welche in
Kürze, 5 Jahre Wirksamkeit, entfernt werden muss.
Die Ehe ist mittlerweile geschieden, und ich bin seit Herbst letzten Jahres wieder in
einer neuen Beziehung.

Wie sind Eure Meinungen dazu?

Sollte der Ex-Ehemann bezahlen. Ist ja schließlich ein Ersatz für die damalige Spirale. Oder Du stellst ein Sparschwein neben dem Bett auf.

Ernsthaft: Redest Du ab und an mal mit Deinem Partner? Eigentlich sollte sich dann doch problemlos eine Regelung finden lassen...

m
 
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  • #65
Ich zahle selber bzw. ich habe das früher zu meiner Studienzeit selber gezahlt, obwohl ich nicht mehr als 400 Euro Lohn hatte. Mein Körper, meine Entscheidung zur Verhütung. Dann muss man halt mal einen Monat auf Essen verzichten, wenn man sich so etwas leisten willIst, was über seinen Verhältnissen liegen. Wenn einem so eine moderne bequeme Verhütung zu teuer, dann benutzt man Kondome. Dafür sind die da. Ich kann nicht arm sein und jeden Tag Steak essen wollen. Sei ein bisschen bescheidener, würde ich mal meinen!

Ich kann auch nicht mittellos sein, und dann ein Flugzeug fahren wollen. Du scheinst mit der Selbstverständlichkeit zu leben, dass du ein Recht auf Gutes hast, auch wenn das Geld fehlt. Wobei ich mich wundere, warum man mit 45 kein Geld hat oder allen ernstes wegen 350 Euro heulen kann. Ich verdiene selbst beiweitem nicht viel, aber wenn ich etwas will, dann spare ich im Vorfeld eben notfalls paar Monate oder so lange, bis ich das Geld zusammen habe und gut ist.
Für mich ist das ein Zeichen von Unreife, wenn man sein Geld nicht richtig managen kann oder nicht weiss, wie man zu etwas kommt, das man haben möchte.

MIr scheint, du suchst einfach Ausreden, um gar kein Sex haben zu müssen und dich dieser Prozedur der Mirena nicht unterziehen zu müssen. Habe ich nämlich Spaß am Sex, und möchte ich sicheren Sex, dann sehe ich es als ganz selbstverständlich an, etwas dafür zu tun und zu investieren.

w
 
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  • #66
Was machen die Frauen dann, wenn die Beziehung keine 5 Jahre hält? Anteilig an den Mann zurückzahlen?

ca. 2,90 Euro / Monat wären 50% von 350 Euro bezogen auf die Wirksamkeitsdauer von 5 Jahren.
Als verhütender Mann gibt man auch locker 5,80 im Monat für Kondome aus. Sex vorausgesetzt.

Ich stelle mir gerade vor, wie ich von meiner Partnerin 2,90 pro Monat "Kondomgeld" verlange.
Dabei käme ich mir doch außerordentlich blöd vor ..... und sie würde mit Sicherheit sehr schief grinsen.
 
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  • #67
Ich lach mich kaputt über die Frage und manche Beiträge. Es ist so typisch deutsch ...

Grds finde ich es ziemlich unsexy und unromantisch, bei der Verhütung rumzurechnen und sich gegenseitig mit Hilfe von Hochrechnungen was aufzurechnen. (Ausnahme: kein Geld, beide arm, einer arm, also sodass die Kosten wirklich ein Grund sind zum Thema zu werden)

Des Weiteren hole ich mir auch sonst nur das, was ich mir leisten kann. Sollte es kritisch sein, rede ich mit meinem Partner darüber, was ich aber sowieso mache, denn Verhütung wird gemeinsam besprochen. Ansonsten, entweder ich zahle einfach, weil ich davon sicher nicht verhungern werde, oder ich gebe die Rechnung meinem Partner, welche er ohne etwas zu sagen einfach bezahlt.

Nach diesem thread vergeht einem die Lust auf Sex!

W26
 
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  • #68
2009 habe ich mir ( während meiner Ehe ) die Mirena einsetzen lassen, welche in
Kürze, 5 Jahre Wirksamkeit, entfernt werden muss.
Die Ehe ist mittlerweile geschieden, und ich bin seit Herbst letzten Jahres wieder in
einer neuen Beziehung.

Hat dein neuer Freund deinem Ex-Mann eigentlich den Anteil ersetzt, den dein Ex-Mann damals vor 5 Jahren für deine Minerva bezahlt hat, und den dein neuer Freund nun "nutzen" durfte?

Und inwieweit darf dein Freund mitentscheiden, welche Spirale du dir einsetzen läßt?
Wenn Beide den selben Anteil bezahlen dürfen selbstverständlich auch beide gleichgewichtig mitbestimmen, was denn überhaupt bezahlt wird.

Folgende Möglichkeiten sehe ich:

1. Dein Freund übernimmt die Hälfte der Kosten und du verpflichtest dich im Gegenzuge vertraglich, dass ausschließlich ihm die Nutzung der Verhütung zusteht in den nächsten 5 Jahren, was bedeutet, dass du dich verpflichtest auf jeden Fall die nächsten 5 Jahre Sex zu haben (für diesen Zeitraum hat er schließlich seinen Anteil der Verhütung bezahlt - es wäre doch extrem unverschämt ihn für 5 Jahre Verhütung bezahlen zu lassen, wenn er dann nur 2 Jahre davon nutzen darf).
Also auch wenn ihr euch in 2 Jahren trennen solltet, und du einen neuen Partner kennen lernst - Sex wirst du nur und ausschließlich mit dem Mann haben, der für die nächsten 5 Jahre zur Häflte deine Verhütung finanziert hat.

2. Er gibt dir monatlich seinen Anteil von 3 Euro.
Sollte die Beziehung dann enden würde ich an deiner Stelle einen neuen Partner auch vor dem ersten Sex darauf aufmerksam machen, dass er sich bitte monatlich mit 3 Euro an deiner bereits verwendeten Minerva zu beteiligen hat.

w, 45, die ihre Verhütung (Pille) IMMER selber bezahlt hat, zum Einen, weil ich die Entscheidung über meine Verhütungsmethode nie mit einem Partner diskutiert habe (ja, mein Körper gehört MIR), ich für Entscheidungen die ich alleine treffe aber auch selber finanziell verantwortlich bin, und weil ich zum Zweiten nicht zu Sex verpflichtet sein möchte, dadurch dass ich ihn schließlich bereits die Verhütung habe zahlen lassen, was ja wohl unverschämt wäre, wenn ich ihm dann bei Lustlosigkeit den dazugehörigen Sex verweigere
 
  • #70
Ich erkenne gerade, wie gut ich es habe, in einer verbindlichen Partnerschaft zu leben, wo sich

1. natürlich beide für die Verhütung zuständig fühlen (ist ja schließlich unser gemeinsamer Spaß) und
2. eine gemeinsame Kasse existiert, weil wir einen gemeinsamen Haushalt führen und derartige alberne Rechnereien gar nicht notwendig sind ...
 
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  • #71
Wenn Du nicht bereit bist, die Kosten alleine zu tragen, hast noch zwei weitere Alternativen zur Spirale (und Du bist wirklich schon 45?)

1. Auf Sex verzichten

2. das Risiko einer Schwangerschaft eingehen

Auf so eine Idee wäre ich nie gekommen *kopfschüttel*

w,50 (ich habe die Verhütungsmittel immer selberbezahlt)
 
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  • #72
Sein Anteil würde dann bei 50/50 also 35 € im Jahr betragen.

Es wäre auf jeden Fall fair, wenn er dich zum Ausgleich dafür dann einmal im Jahr MEHR zum Essen einlädt als wie du ihn.

Ja, das lässt sich auch einfach nachhalten. Ich weiß nicht, wie ihr das in Beziehungen macht, aber ich führe da Strichliste und würde bei dem einen mal "mehr" darauf achten, dass ich einen guten Wein und ein Dessert nehme, damit bloß die 35 Euro erreicht werden.

Im Grunde zeigt die Rechnung die Lächerlichkeit des Problems: es ist wirklich einmal essen gehen pro Jahr. Abgesehen davon dürfte das nur ein Problem sein, wenn man wirklich wenig Geld hat. Und selbst dann war ja seit 5 Jahren klar, dass man auf die neue Spirale sparen muss. Unabhängig davon würde ich bei einer Frau, die so anfängt zu rechnen wie einige im Forum hier, vermutlich gerne auf die Beziehung verzichten.
Das sind dann die Ehen, in denen nach jedem Abendessen "abgerechnet" und nach Autofahrten der Sprit verrechnet. Natürlich großzügig auf volle Euro abgerundet. Brauche ich nicht.
Warum sind Frauen da eigentlich so berechnend? Für mich war immer selbstverständlich, in Beziehungen eine gemeinsame Kasse zu haben, aus der wird das dann eben bezahlt und fertig.

m
 
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  • #73
Kostenteilung ist selbstverständlich, weil diese Verhütung so teuer ist. Es geht eben nicht um 6 Euro pro Monat, sondern für die Sicherheit, die beide JETZT brauchen, auf einmal über 300 Euro zu bezahlen. So eine große Investition für beide, eine Investition für die Beziehung, wird in der Regel nunmal zusammen getätigt.

Doch es geht um 6 Euro pro Monat. Wenn man schon so geizig ist und alles kaufmännisch aufrechnet, dann sollte man wenigstens fair bleiben. Schließlich fällt ein solcher Eingriff nicht vom Himmel. Man weiss wann er fällig wird und kann, wenm man schon so kleinkariert denkt, jeden Monat den anteiligen Betrag zurücklegen.

Auch sie geht doch ein Risiko ein, indem sie so viel bezahlt. Würden sie sich trennen, hätte sie 360 Euro für die Verhütung mit ihm bezahlt. Sie bleibt auf den Kosten sitzen, und dass sie sofort einen neuen Freund hat, ist doch auch nicht selbstverständlich.

Wie ein Vorredner schon sagte, Kleinlichkeit sollte mit Kleinlichkeit vergolten werden und da der Partner keine Garantie für die Fortdauer der Beziehung hat, sollte er dann anteilig einen Betrag von 3,- Euro im Monat bezahlen und nicht die Hälfte des Gesamtbetrages.

Übrigens, wir leben nicht mehr im Mittelalter, es soll doch tatsächlich Menschen geben, die Sex haben ohne sich in einer Beziehung zu befinden.
 
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  • #74
Der Vergleich zur 5-Jahres-Kondompackung ist auch nicht richtig. Die Spirale gibt es nunmal nur als "5-Jahres-Packung", aber um sie jetzt zu nutzen, muss der Preis auf einmal bezahlt werden.
Der Vergleich ist also nur haltbar, wenn es Kondome NUR als 5-Jahres-Pack gäbe und ich bin mir sicher, dass dann der Mann sehrwohl nach einer Kostenbeteiligung fragen würde.

Wie zuvor schon beschrieben wurde, ist die Investition absehbar und dadurch sehr wohl zu vergleichen. Nur durch die Wiederholung einer Behauptung wird sie dadurch nicht besser.

Bzw. ist es doch zumindest traditionell eher die Aufgabe des Mannes, für das Finanzielle und gemeinsame große "Anschaffungen" zu sorgen.

Achso, wenn die Emanzipation den Damen nicht in den Kram passt wird auf die Tradition gepocht, sehr praktisch.

Es ist nicht selbstverständlich zu fragen, ob die Frau "nach ihm" noch von der Spirale profitieren könnte. Es ist doch gar nicht sicher, dass sie dann einen Freund hat, mit dem sie davon profitieren könnte und dann hat auch sie das Geld "verloren".

Auch hier das gleiche Argument wie weiter oben im Text umformuliert und wiederum wird es dadurch nicht richtig. Man braucht keine Beziehung um sexuell aktiv zu sein.

Außerdem könnte man sich dann gar nichts mehr gegenseitig "geben". Man dürfte keine Möbel für die gemeinsame Wohnung kaufen, der nächste Mann könnte ja davon profitieren.

Ich weiss nicht in welcher Welt Sie leben, doch wenn es zu einer Trennung kommt nimmt normalerweise derjenige die Dinge mit, der sie finanziert hat.

Man dürfte sich keine Geschenke wie eine Kette schenken, vielleicht trägt sie sie beim nächsten Mann. Nichtmal Sex dürfte man sich schenken, denn er/sie könnte ja durch die Erfahrung mit mir beim nächsten profitieren. Das ist absurd.

Sie kennen die Bedeutung des Wortes Geschenk? Richtig, es ist freiwillig und basiert nicht auf einer Forderung.

Es geht doch einzig darum, dass beide jetzt von der Verhütung profitieren und da es eine recht große finanzielle Angelegenheit ist, sprechen beide darüber und lösen das "Problem" zusammen!

Entweder sie verhält sich normal und zahlt es selbst, oder sie ist geizig und er sollte dann auch kleinlich sein und genau gegenrechnen. Problem gelöst.
 
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  • #75
Was ist denn wenn ihr euch trennt, zahlst du ihm dann anteilig das Geld zurück? Soll er deinen nächste Beziehung mit finanzieren? Muß ein neuer Partner eine Ablöse an den alter zahlen? Es ist doch wohl etwas früh schon jetzt für die nächsten 5 Jahre zu planen. w52

Sehr lustig!!
Also die Frage ist hoffentlich nicht wirklich ernst gemeint, liebe FS!?
Du als Frau trägst natürlich die Kosten!
Dafür trägt er die Kosten in den Restaurants! Erwähnen würde ich das aber gar nicht!
Meine Güte!
Peinlich!
Muss mich fremdschämen!
Vielleicht sollte mein nächstes Date dann auch anteilig die Kosten für die neue La Perla-Unterwäsche, den Friseurbesuch oder mein Zahnbleaching übernehmen - da hat er ja schließlich auch was von ;-)
Und mein Fitness-Studio kann er ruhig zur Hälfte auch mit-finanzieren! *haha*

w,41
 
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  • #76
Wenn Sie sich für diese Verhütungsmethode entscheiden (im Alleingang), dann bezahlen Sie doch auch! Ausserdem finde ich es auch kleinlich, da wegen dieser 6 Euro monatlich so herumzutun. Sie wollen nicht schwanger werden und ausserdem haben Sie durch die Mirena auch Vorteile (zB keine Regelblutung mehr).

Wenn Sie wollen, dass der Mann die Verantwortung übernimmt, dann lassen Sie ihn doch Kondome kaufen.



Ich finde so etwas auch kleinlich.

w
 
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  • #77
Bin ich froh, dass ich immer in Beziehungen war, in denen die Männer es als ganz normal ansahen, ihren Teil dazu beizutragen, dass verhütet wurde. Da wurde gar nicht lange diskutiert. Auch nicht über die Kosten, die wurden selbstverständlich geteilt. Was denn auch sonst?!
Ich finde die meisten Meinungen hier doch sehr abstrakt und realitätsfern.
Warum zum Kuckuck soll z.B. eine junge Frau die Kosten für die Pille Monat für Monat alleine tragen?!
Das muß mir nochmal jemand deutlich erklären. Bitte.
Andersrum wäre es doch auch selbstverständlich, sich als Frau an der Großpackung Kondome zu beteiligen, wenn sich ein Paar für diese Methode entschieden hat.
Gemeinsame Haushaltskasse und daraus dann zu bezahlen ist eine gute Lösung, dazu tragen ja auch beide bei. Aber das geht ja nur, wenn man schon einen gemeinsamen Haushalt hat.
 
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  • #78
Was, wenn Dein jetziger Freund ein Kind in Kauf nehmen würde, Du aber unter keinen Umständen schwanger werden möchtest? Sollte dann Dein Freund trotzdem mit bezahlen??? Es ist DEINE Entscheidung kein Kind zu wollen. Dann hast Du auch dafür in erster Linie die Kosten zu tragen. Schließlich könntest Du ja auch auf Sex verzichten.

Deinen Ausspruch, das wenn ihr euch trennt, Du ja dann auf den Kosten sitzen bleibst und Du dann keine "Verwendung" für die Spirale hast, finde ich mehr als skurril. Du hast doch vor 5 Jahren bereits gewusst, das Du eine neue Spirale benötigst. Warum hast Du nicht jeden Monat 6€ ins Sparschwein geworfen? Oder hast Du gedacht, bis dahin wird sich schon wieder ein neuer "Spender" finden?

So einen Schmarrn von Frage habe ich noch nie zuvor gehört. Sehr seltsam so manche Gedankengänge.

w (die sich bei solch einer Frage nur dämlich vorkäme)
 
  • #79
Dieser Thread ist zwar schon älter...aber was man hier so liest, da wird einem ja schlecht.
Bezogen auf die 25jährige...gebe ich Antworten recht, wie Sie wäre noch zu jung und unerfahren. Mit 25 hätte ich nämlich genauso geantwortet, wie Sie.
Bis jetzt habe ich meine Verhütung auch selbst finanziert. Aber nur weil mich bisher kein Mann danach fragte. Und GENAU DESHALB kotzt der Vater meines 10jährigen Kindes (mein einziges Kind) auch so ab. Weil er Unterhalt zahlen muss!
Hier geht es doch rein darum, dass wenn ich mir vorstellen kann, mit dem anderem mein Leben zu verbringen, auch auf eine gemeinsame Verhütung zu achten! Dies hat meiner Ansicht nach nichts mit "Geld haben", oder "selbstständig sein zu wollen" zu tun! Egal was jemand für ein Alter hat!
Also ich habe Gott sei Dank da ein gutes Gegenstück gefunden! Da stellen sich solche Fragen erst garnicht!
Zumal sich ein Mann, der meint, sich um eine gemeinsame Verhütung nicht kümmern zu wollen oder zu müssen...garnicht erst mehr in meinem Bett landet! Liebe Männer...bitte ein bisschen mehr Verantwortung!
Und um die Frage konkret zu beantworten...ja er hat sich natürlich, auch finanziell daran zu beteiligen!
w33
 
  • #80
Hier geht es doch rein darum, dass wenn ich mir vorstellen kann, mit dem anderem mein Leben zu verbringen, auch auf eine gemeinsame Verhütung zu achten! Dies hat meiner Ansicht nach nichts mit "Geld haben", oder "selbstständig sein zu wollen" zu tun! Egal was jemand für ein Alter hat!
Natürlich das das hier was mit Geld zu tun. Die FS und manche Foristinnen sehen es hier so. In einer „gleichberechtigen“ Partnerschaft erwarte ich „Gleichberechtigung“ und in solch einer Partnerschaft „gleicht“ sich alles aus. Der eine zahlt das, der andere das. Also, ICH möchte so verhüten, also trage ich diese Kosten. Was sind schon 6 Euro im Monat. Mir wäre es zu blöde, den Partner danach zu fragen, oder eher, der Gedanke würde mir erst garnicht kommen, ihn darauf anzusprechen. In einer gleichberechtigten Partnerschaft rechnet man nicht auf. Da muss ich auch der 25-Jährigen recht geben. Eigeninitiative sollte doch normal sein, oder? Aber wenn ein Mann, darauf besteht, es zu übernehmen, ist es auch ok. Solche monatlichen Kleinstbeträge einzufordern in einer Partnerschaft, hm, ist für mich arg befremdlich. w/39
 
  • #81
Also es kommt drauf wie ihr die Kosten bis jetzt geteilt habt. Habt ihr beim Kennenlernen euch gegenseitig eingeladen, oder er Dich deutlich öfter.

Habt ihr über die Verhütung geredet und wer was da möchte.
Wenn Du alleine über die Verhütung entschieden hast, weil Du sie bevorzugst. Es ist dann auch die Frage, wie lange seit ihr schon ein Paar, wenn ihr erst drei Wochen oder ein Monat zusammen seit... Wenn er Dich immer eingeladen hat.
Dann JA, dann solltest Du sie selber bezahlen. Wenn ihr nach diesen 5 Jahren immer noch ein Paar seit, dann kann er ja die neue zahlen.
 
  • #82
Wenn man nach Schweden schaut, kann man das ja in den Vertrag, in dem demnächst das mit dem Sex generell geregelt werden muss, gleich mit aufnehmen...
Normalerweise redet man über Verhütung. Und einigt sich dann auch, wie man das bezahlt. So kenne ich das nur. Ich habe übrigens auch in meinem Leben noch nie ein Kondom verrechnet. Die Welle der Empörung, wenn ich die Frage danach stellen würde, kann ich mir hier lebhaft vorstellen.
 
  • #83
Auch, wenn die Frage schon recht alt ist: Ich gehöre zu der Fraktion, die noch nie auf die Idee gekommen wäre, eine finanzielle Beteiligung an der Verhütung zu wollen. Ich empfinde Verhütung als MEINE Angelegenheit, schließlich verhüte ich für MICH, weil ICH in einer gegebenen Situation (mit oder ohne feste Beziehung) nicht schwanger werden will.
 
  • #84
Und wenn Schluss ist, bekommt er dann anteilig seine Hälfte zurück? Ich habe wirklich noch nie nach "seinem" Anteil gefragt weil ich auch viele Vorteile für mich sah - nämlich keine Blutung usw. Aber er hatte mich mal gefragt was das kostet und als wir das nächste Mal grösser essen gingen, hat er die Rechnung genommen und bezahlt da ich ja "letztens auch eine höhere Rechnung hatte".
Das fand ich noch hoch anständig aber fragen?
Ich finde das total bescheuert, muss er denn auch seinen Anteil am Lippenstift bezahlen wenn du mit ihm ausgehst?
 
  • #85
Was für eine lustige Frage, und was für lustige Antworten. Ich komme zum Schluss, dass bei einem so schwerwiegenden Problem der Staat eingreifen muss, und plädiere für eine obligatorische Verhütungs-Versicherung. Alle müssen einzahlen, und dafür bezahlt die Versicherung den Frauen Pille und Spirale und den Männern Kondome und die Alimente bei "Unfällen".

Frau 51
 
  • #86

Rechnen wir doch die monatlichen Kosten für Kondome mal gegen. und stellen uns dann vor, ein Mann hätte hier die Frage gestellt, ob die die 6 Euro pro Monat geteilt werden...

sondern für die Sicherheit, die beide JETZT brauchen, auf einmal über 300 Euro zu bezahlen. So eine große Investition für beide, eine Investition für die Beziehung, wird in der Regel nunmal zusammen getätigt.

300 Euro sind für "Elitepartner" keine große Investition, erst Recht nicht über 5 Jahre. Selbstverständlich ist das eine Sache, die beide betrifft, aber ich finde es fast ein wenig kleinlich, da rumzurechnen. Das sind 2-3 Essen für 2 Personen. Bei denen wird öfter mal eher der Mann bezahlen. Ich finde die Diskussion kleinlich.
Und wie #83 schon völlig richtig bemerkt: was passiert am Ende der Beziehung? Gibt es dann "Ablöse" vom Nachfolger?

Wenn eine Beziehung längerfristig angelegt ist, ist die Frage lächerlich, wenn sie kurzfristig ist, wird kein Mann darauf eingehen.
 
  • #87
Frau riskiert mit der Aufnahme der hormonellen Verhütung ihre Gesundheit. Es ist ja wohl das Mindeste dass Mann die Kosten für die Verhütung (die übrigens beide Partner angeht) übernimmt.
 
  • #88
Frau riskiert mit der Aufnahme der hormonellen Verhütung ihre Gesundheit. Es ist ja wohl das Mindeste dass Mann die Kosten für die Verhütung (die übrigens beide Partner angeht) übernimmt.
Aber Frau ist nicht gezwungen hormonell zu Verhüten. Die FS möchte eine Spirale, da kann sie gleichwohl eine Variante ohne Hormone wählen.
Das Bezahlen der Kosten für die Verhütung kann doch nicht als Ausgleich für die gesundheitlichen Gefahren gesehen werden denen sich eine Frau durch die Einnahme von Hormonen zum Zweck der Verhütung aussetzt. Oder ist die Gesundheit einer Frau derart wenig wert?

Ich nehme an, der FS geht es ums Prinzip und nicht darum, dass sie sich die Ausgabe nicht leisten kann.
Geht man davon aus, dass die FS keine Menstruationstasse sondern übliche MonatsHygieneArtikel nutzen würde, so muss der hierfür eingesparte Betrag von ca. 135 € (bei einem mittleren Verbrauch von ca. 25 Stück/Zyklus) von den Gesamtkosten in Abzug gebracht werden. Der Restbetrag, in diesem Fall 225 €, wäre der Betrag über dessen Aufteilung mit dem Partner verhandelt werden könnte.

Vor meiner Sterilisation verhütet ich mit Pille, später mit Spirale. Ich kam nie auf die Idee meinen Partner an den Kosten zu beteiligen. Allerdings waren Kondome, so diese notwendig waren (z.B. wegen Erkrankung bzw. Medikamenten) Sache der Männer.

Rechnen wir doch die monatlichen Kosten für Kondome mal gegen. und stellen uns dann vor, ein Mann hätte hier die Frage gestellt, ob die die 6 Euro pro Monat geteilt werden...
Ich fürchte, 6 € werden - sofern man keine Großpackungen im Versandhandel kauft - nicht für eine MonatsRation Kondome ausreichen. Deshalb fände ich aufrechnen von 'KondomGeld' ok, wenn beide in Ausbildung oder Studium sind und somit (meist) nur geringes Einkommen haben.

Das Abkassieren von 'KondomGeld' bei einem ONS fände ich schon sehr skurril. Mir ist schon vieles passiert, aber das noch nicht. :)
 
  • #89
Was für eine lustige Frage, und was für lustige Antworten. Ich komme zum Schluss, dass bei einem so schwerwiegenden Problem der Staat eingreifen muss, und plädiere für eine obligatorische Verhütungs-Versicherung. Alle müssen einzahlen, und dafür bezahlt die Versicherung den Frauen Pille und Spirale und den Männern Kondome und die Alimente bei "Unfällen".

Frau 51

Babar, danke.

Ich dachte schon, ich zweifele an meinem Verstand.

Was soll diese Frage, und manche Antworten?

So eine Debatte habe ich noch nie geführt und nie die Notwendigkeit gesehen.

Das war immer meine Eigenverantwortlichkeit, also auch meine Kosten.
Und wenn ich mit jemanden zusammen lebte, gab es sowieso eine Kasse.

Nun, günstig ist es nicht, aber andere Dinge im Leben auch nicht.

Aber wenn es uns Geld geht, könnte man ja mit den natürlichen Verhütungsmethoden probieren. Keine gute Idee?
Ich habe immer meine Pille selbst gezahlt, irgendwann war es der Nuvaring, der ist richtig teuer und vor 6 Jahren die OP.

Wirklich bizarre Frage.

W,48
 
B

Bella_B

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  • #90
Frauen werden sowieso immer abgezockt. Verdienen oft weniger, zahlen für den gleichen Haarschnitt mehr usw.
Und dann sollen sie sich allein um die Verhütung kümmern.
Mich stören Kondome nicht. Ist auch ne saubere Sache
Ich würde niemals mehr die Pille nehmen.
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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