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Gast

  • #61
Viele Akademikerinnen überschätzen sich auch hoffnungslos und sind eingebildet. Es hat heute fast jeder studiert.

Ich selbst habe als Wirtschaftsingenieur 2 Studiengänge überdurchschnittlich abgeschlossen und würde mich trotzdem nie als besonders intellektuell oder als über anderen stehend bezeichnen.

Zudem habe ich an den Unis x Frauen getroffen, die an einer Hochschule absolut nichts verloren haben, auch die haben zumindest mehr schlecht als recht ihren Abschluss geschafft.

Also, liebe Möchtegern-Elite-Frauen: Etwas mehr Menschenkenntnis und Wärme bitte. Sonst werdet ihr mit Anfang 40 frustrierte "starke" Frauen, die in Wahrheit kaltherzig, zickig und dominant sind und somit natürlich 99% aller Männer in die Flucht schlagen.
 
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Gast

  • #62
hmmm... ich als Akademikerin fände es gemein, wenn für alle Akademiker sowohl nicht-Akademikerinnen als auch Akademikerinnen als Partnerinnen in Frage kämen. Für Akademikerinnen aber nur Akademiker.

Fazit wäre dann:
- man bleibt eher "übrig" wenn man als Frau studiert hat
- man bleibt eher "übrig" wenn man als Mann nicht studiert hat.

Ungerecht, oder?

Frauen, bildet euch nicht zuviel ein. Männer, ihr seid nicht unterlegen, bloß weil ihr nicht studiert habt.
Ich glaube nämlich, dass die Unterschiede verwischen und vor allem in einer Partnerschafft nicht
so relevant sind.
 
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  • #63
Fazit wäre dann:
- man bleibt eher "übrig" wenn man als Frau studiert hat
- man bleibt eher "übrig" wenn man als Mann nicht studiert hat.
Nun, Dein Fazit ist Realität! "Übrig" bleiben laut Statistik Akademikerinnen und Männer ohne Schulabschluss.

Wobei die Männer ohne Schulabschluss vermutlich jede wie auch immer geartete Partnerin nehmen würden, die Frauen aber kein Interesse haben.

Die Akademikerinnen entscheiden eher aktiv, lieber partnerlos (und damit auch oft kinderlos) zu bleiben, als sich mit einem bildungsmäßig unterlegenen Mann zusammen zu tun. Das spricht doch Bände, wie wichtig den Frauen die geistige Augenhöhe ist, oder?

In jedem tollen Ratgeber für gebildete Singlefrauen ist zu lesen, diese Frauen mögen sich doch bildungsmäßig nach unten bewegen, dann fänden sie auch einen Mann. Nur genau das WILL eben eine gebildete Frau nicht. Das ist, als würde man einer schlanken, gesunden und sportlichen Frau empfehlen, doch lieber eine stark übergewichtige Couchpotatoe zum Partner zu nehmen oder einen 20 Jahre älteren Mann...
 
  • #64
Was mich sehr verwundert, ist, daß einige hier einen Bildungsabschluß/Beruf mit Intelligenz, Allgemeinbildung oder vielseitigem Interesse verwechseln.

Was nützt mir denn aus der Sicht einer Frau (in die ich mich jetzt mal hineinversetze) ein Akademiker, der sich nur für seinem, Fachbereich interessiert und für nichts anderes?

Viel wichtiger sind gemeinsame Interessen und ähnliche Vorstellungen, Auffassungen etc. . Wenn ich im realen Leben eine nette Person kennenlerne, ist doch nicht meine erste Frage, was er/sie für einen Bildungsabschluß oder Beruf hat. Entweder kann man miteinander kommunizieren oder halt nicht.
 
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  • #65
Es ist schwer ein gesundes Mittelmaß zu finden um sich zu verlieben.
Als Frau stellte ich fest, dass ich mit Akademikern wirklich die besten Gespräche/Unterhaltungen führen konnte, viel Allgemeinwissen, meist vielseitig interessiert, man kam von einem Thema zum anderen, ohne dass es langweilig wurde und bis der Wirt uns um 03.00 Uhr aus der Kneipe warf (so ähnlich war das mal).
ABER.....erotisch hat es nicht geknistert, körperliche Anziehung fand ich seltsamerweise bei Männern, die nicht so gebildet waren, aber super sportlich, gut küssen konnten, handwerklich begabt waren, aber eben keine tiefgründige Gesprächskultur hatten.
Somit wurde das auch nichts.
Beides zusammen wäre das Ideal - ich suche noch
 
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  • #66
... "Übrig" bleiben laut Statistik Akademikerinnen und Männer ohne Schulabschluss. ... Frauen mögen sich doch bildungsmäßig nach unten bewegen, dann fänden sie auch einen Mann. Nur genau das WILL eben eine gebildete Frau nicht ...
Ich darf gerne versichern: es gibt auch Männer, die genau das NICHT wollen, sondern ebenso Wert auf Augenhöhe legen. Und dann stehen die Mädels auch nicht an jeder Ecke und warten ... jedenfalls dann nicht, wenn man(n) sich mal ü 50 bewegt und eine gleichaltrige (!) Partnerin sucht. Weil der hier beschriebene Prozess der Konzentration auf berufliche Themen (und ggf. auch Karriere) führt nicht gerade zu größerer Offenheit und der Bereitschaft, sich auf neue Menschen einzulassen.


Was mich sehr verwundert, ist, daß einige hier einen Bildungsabschluß/Beruf mit Intelligenz, Allgemeinbildung oder vielseitigem Interesse verwechseln. .... Viel wichtiger sind gemeinsame Interessen und ähnliche Vorstellungen, Auffassungen etc. ....entweder kann man miteinander kommunizieren oder halt nicht.
Das ist sicher richtig, allerdings sind kritisches Denken und Intellektualität überwiegend eben doch mit einem Hochschulstudium verbunden, auch wenn es selbstverständlich Ausnahmen gibt. Unter „Allgemeinbildung“ oder vielseitigen Interessen wird leider oft nur die Anhäufung von Faktenwissen verstanden, der kreative Umgang damit ist ein ganz andere Sache.
 
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  • #67
In jedem tollen Ratgeber für gebildete Singlefrauen ist zu lesen, diese Frauen mögen sich doch bildungsmäßig nach unten bewegen, dann fänden sie auch einen Mann. Nur genau das WILL eben eine gebildete Frau nicht. Das ist, als würde man einer schlanken, gesunden und sportlichen Frau empfehlen, doch lieber eine stark übergewichtige Couchpotatoe zum Partner zu nehmen oder einen 20 Jahre älteren Mann...[/QUOTE]

Statement überzeugt mich nicht.
Kenne zuviele Paare, wo nur einer Akademiker ist, Frau oder Mann und die Partner 0815 sind aber sich super ergänzen. Ein Arzt mit einer Kosmetikerin - 10 Jahre verheiratet - vielseitige gemeinsame Interessen. Eine Staatsanwältin mit einem Koch, 8 Jahre verheiratet, beide lieben klassische Musik, und den Schwimmsport. Es gibt so viele Beispiele wo es funktioniert.
Nur diese NOGO-Listen verderben von vornherein ein sich näher kennenlernen, nur weil er kein 1er Abi oder kein Studium hat, kann er dennoch menschlich zu mir passen. Ich glaube, viele die so denken wie Du, bleiben wirklich alleine.
 
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  • #68
Ich gebe #1 völlig recht. Deine Aussage klingt völlig arrogant, sorry, aber das ist meine Meinung. Man kann ein Mensch doch nicht an seiner Schulausbildung festmachen!
Ich bin zwar weiblich, hab auch NUR Realschulabschluss und date auch gerade einen Akademiker, und ich habe absolut das Gefühl das wir uns super versteht obwohl er eine wahnsinnig hohe Position hat.
 
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  • #69
Er hat allerdings nur einen Realschulabschluß und eine Ausbildung gemacht, obwohl wir beide in der gleichen Branche tätig sind. Ich habe studiert, war im Ausland etc.Nun frage ich mich, ob das überhaupt einen Sinn hat, diese Bekanntschaft zu vertiefen. Ich bin eher der wissentschaftliche Typ und führe gern stundenlange Diskussion über Gott und die Welt.

Was meint ihr, macht es überhaupt Sinn, wenn ich jetzt schon so denke, oder sollte ich mit ihm ausgehen, um ihn wirklich kennenzulernen? w28
... Ich würde eher sagen, du bist etwas Realitätsfern bzw. sehr arogant und er ist das genaue Gegenteil. Das paßt nicht und wird nichts.
Du hast studiert, aha und mit welcher Note, Schule ? Wieso hälst du dich für was besseres?
Eine solche Bekanntschaft macht für niemanden Sinn, einfach sein lassen und weiter träumen.
Ach er ist unwissenschaftlich und somit nicht zum reden in der Lage ? Ihr habt euch 1x gesehen - aha.
Hast du im Studium deine Hausaufgaben auch so schlecht gemacht, das sich einfachste Zusammenhänge nicht zeigen?
 
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  • #70
Liebe FS, natürlich kann ich Deine Bedenken nachvollziehen, es gibt "Nichtakademiker", mit denen man nicht diskutieren, sich austauschen, ect. kann. Aber dies zu verallgmeinern und vor allem "tiefer" einzustufen, halte ich für sehr oberflächlich. Es kommt sicher auch auf das Alter an. Vor einigen Jahren war es einigen Personen einfach auch nicht möglich zu studieren, egal aus welchen Gründen auch immer. Ich kenne einen Hernn, der einen Bereich mit zweihundert Mitarbeitern leitet, der sehr intelligent ist und eine Berufsbezeichung hat, die manche erblassen lassen. Er hat sich über 25 Jahre hochgearbeitet und etabliert. Er verfügt über eine Allgemeinbildung, von denen manche Akademiker nur träumen. Aber das bemerkenswerte an der Sache ist, wenn er mit den ganzen "Studierten" zusammenarbeitet, bekommt er manchmal die "Krise"... O-Ton!
Ich gebe zu, diese Menschen muß man mit der Lupe suchen, aber lieber so einen, als den ganzen studierten Rest.
Ich, w/45 habe selber studiert und umgebe mich gern mit Menschen, bei denen mein gesunder Menschenverstand eine Persönlichkeit mit Intellekt und Herzensbildung herauskristallisiert.
 
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  • #71
Ich finde es unglaublich, dass ausgerechnet bei EP hier andauernd solche Fragen diskutiert werden. Es ist doch absolut natürlich, dass eine gebildete und studierte Frau einen ebensolchen Mann sucht. Ansonsten sind einfach die Chancen sehr schlecht, dass die Beziehung dauerhaft gutgeht! Es muss ja einfach eine gemeinsame Wellenlänge und ein ähnlicher Hintergrund gegeben sein, damit die Beziehung läuft.

Und das hat ja auch gar nichts mit dem Wert des Menschen zu tun. Natürlich kann ein Mann mit Realschulabschluss auch sehr intelligent und fürsorglich und toll sein. Aber trotzdem passt das einfach nicht!
 
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  • #72
Ich finde es unglaublich, dass ausgerechnet bei EP hier andauernd solche Fragen diskutiert werden. Es ist doch absolut natürlich, dass eine gebildete und studierte Frau einen ebensolchen Mann sucht. Ansonsten sind einfach die Chancen sehr schlecht, dass die Beziehung dauerhaft gutgeht! Es muss ja einfach eine gemeinsame Wellenlänge und ein ähnlicher Hintergrund gegeben sein, damit die Beziehung läuft.

Und das hat ja auch gar nichts mit dem Wert des Menschen zu tun. Natürlich kann ein Mann mit Realschulabschluss auch sehr intelligent und fürsorglich und toll sein. Aber trotzdem passt das einfach nicht!
Wenn Sie sich so ihre Partner aussuchen ist das ihre Sache. Nur sollten dann Frauen mit den gleichen Ansichten auch nicht ständig rumlamentieren, dass sie keinen Mann abkriegen und Männer der Feigheit und Angst vor ihnen beschuldigen.

Studierte Männer mit guten Jobs sind sehr angesagt bei Frauen und Männer habe keine Probleme Frauen ohne akademischen Hintergrund zu ehelichen also wird die Anzahl potenzieller Partner für Frauen mit Anspruchsdenken natürlich sehr klein. Die Frauen müssen dann selbst wahnsinnig viel bieten, das tun aber die allerwenigsten. (dann ist es leichter die Schuld auf die Männer zu schieben)
 
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  • #73
@FS: Du solltest konsequent sein und deiner Intuition folgen. DARAUS kann nichts werden. "Schuldgefühle" oder ein Gefühl der Verpflichtung sind unangebracht, mach dir das einfach klar.

Man erspart sich und dem Partner/der Partnerin eine Menge Ungemach, wenn man bei der Wahl den Mut hat, zu seinen Ansprüchen zu stehen. Natürlich fühlen sich da einige diskriminiert, die vielleicht nicht ganz mithalten können. Das nervigste "Argument" ist dann immer, dass die Bildung nicht den Wert eines Menschen ausmacht - mit dem Aussehen ist es natürlich das gleiche.

Das kann ja durchaus zutreffen, aber ICH suche mir meine Partnerin NICHT unbedingt nach ihrer Charakterstärke aus. Die Frau muss halt bei mir "einschlagen", ich muss auf sie stehen, ich will von ihr fasziniert sein und scharf machen soll sie mich auch. Und ich denke, das ist legitim.

m 49
 
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  • #74
Oh, Du arme!

Du musst noch sehr viel vom Leben lernen!

Dein Beitrag klingt sehr überheblich und ich wünsche diesem Herrn, dass er das auch sehr schnell erkennt.
Es ist nicht immer gut stundenlang Diskussionen zu führen...Vielleicht ist das nur gequatsche, was Du da diskutierst.
Oft ist Schweigen kluger als viel zu viel reden.

Ich glaube, Du wirst mit der Einstellung "dass es meinem Bild vom perfekten Gegenstück gar nicht entspricht" nie jemandem kennenlernen.

Erwartungen, er muss entsprechen....Kopfschüttel.
Mädel, werde erwachsen!
Na da lass mich raten, selber nur Realschulabschluss?! Da macht man sich sinnvolle Gedanken was passt und was nicht in einer Beziehung und wird von den Neidern gleich in eine Schublade gesteckt und angefeindet. Denkt doch mal nach. NATÜRLICH ist es wichtig welche Bildung der andere hat! Das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun! Und selbst wenn er nur aus Geldmangel nicht studieren konnte hat er einen ganz anderen Lebensweg hinter sich und man darf sich schon fragen, ob diese Diskrepanz einen nicht in der Beziehung entzweien würde. Besonders da Männer ja gerne mal Komplexe haben und sich lieber eine Frau unter ihrem eigenen Geld- und Bildungsstand suchen.
Die Frage der FS ist sehr bereichtigt, also bitte nicht gleich beleidigt sein und unsachlich sowie anfeindend reagieren nur weil ihr selber nicht studieren konntet oder wolltet. Lustigerweise fühlen die Leute mit niedrigerem Bildungsstand einem von selbst schon man würde sich als was besseres fühlen, weil sie tatsächlich Komplexe deswegen haben. Das hat mich auch schon immer genervt. Da braucht man garnichts zu sagen oder anzugeben, es wird einem sowieso schon unterstellt man wäre arrogant. Unmöglich...
w27
 
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  • #75
Hm, hast du schonmal darüber nachgedacht das der Bildungsstand nicht alles über den intellekt eines Menschen aussagt?

Es gibt auch Menschen die müssen früh anfangen zu arbeiten, aus unterschiedlichen Gründen.

Wenn du dich gut mit ihm verstehst würde ich auf so etwas nicht achten.

Gruß
m24
Ja klar kann es sein, dass er trotzdem schlau ist, darum geht es auch nicht, es geht darum: hat er deswegen Komplexe? Hat er trotzdem einen Gescheiten Job und ein genauso hohes Gehalt wie die FS oder deswegen auch Kompliexe? Hat er ähnliche Arbeitszeiten wie die FS? Welches Niveau hat der Freundeskreis? Passt das alles?
Es ist nunmal oft so, dass der Umgang unter nicht-Abiturienten anders ist als unter Studierten. Ist so, Punkt. Das hat nicht unbedingt was mit Intelligenzu zu tun.
Trotzdem schau ihn dir an um genau das rauszufinden.
LG w27
 
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  • #76
viele schieben die Arroganz der FS auf ihr Alter.
Aber nicht jeder ist so naiv und arrogant wie sie.
Qatsch, sie ist bloß sachlich. Hat sich halt etwas ungeschickt ausgedrückt.

"Ich bin jünger als sie. Ich hab studiert und ich hab auch schon Männer getroffen, die nicht studiert haben.
Ich kenne viele glückliche Beziehungen in meinem Freundeskreis, wo SIE einen höheren Schulabschluss hat oder studiert hat."

Und, wie lange geht das noch gut??

"Mit der Einstellung wird die FS auf jeden Fall keinen Mann bekommen."

Woher willst du das wissen? Ganz schön arrogant von dir...

"Denn jeder Mann würde ja nur wie Dreck behandelt werden."

Das jetzt daraus zu schließen ist eher weit hergeholt...

"Wer sagt denn überhaupt, dass immer alles auf gleichem Niveau ablaufen muss? wer sagt, dass der Mann mehr verdienen und mehr erreicht haben muss als die Frau?"

Muss er nicht, aber der Mann selbst bekommt leider Komplexe wenn die Frau mehr verdient und geht dann fremd mit einer jungen dummen Frau...

"glaub mir, man kann mit Leuten über Gott und die Welt reden, die nicht studiert haben.
Ich komme aus keiner Akademiker-Familie und ich hab oft Probleme, bei solchen Gott-und-Welt-Diskussionen gegen die andern anzukommen.
Denn was einen Menschen ausmacht, das ist seine Lebenserfahrung. Und die bekommt man nicht in der Schule oder der Uni mit. Sondern im echten Leben.
Die Uni produziert da eher solche Naivchen wie du eins bist, die sich für ach so toll halten, weil sie nen Uni-Abschluss haben und mal ne Weile im Ausland waren, wo sie durch ein striktes Programm geleitet wurden."

Also deine emotional-soziale Bildung lässt aber auch zu wünschen übrig. Bleib doch mal sachlich. Sie ist NICHT naiv, wenn sie sich über so etwas Gedanken macht!

"Werde einfach mal erwachsen und mach die Augen auf, Kind!"

Und du reg dich mal ab....

LG w 27
 
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  • #77
Um ehrlich zu sein, kann ich die FS schon verstehen.

1. Wenn sie keinen Mann ohne Hochschulabschluss will, ist das ihr gutes Recht. Was erwartet ihr als nächstes? Soll sie jemanden nehmen, den sie körperlich sehr unattraktiv findet, weil der Arme ja nichts für sein Aussehen kann? Sie allein hat das Recht, zu entscheiden, was die Kriterien sind, nach denen sie ihren Partner aussucht, weil sie sich mit ihm wohlfühlen soll. Nicht ihr.

2. Ich habe selbst studiert (bzw. werde demnächst wieder studieren... Bachelor habe ich, mit dem Master werde ich demnächst anfangen) und es mit einem Nichtakademiker versucht. Es hat einfach nicht geklappt. Vielleicht liegt das auch an anderen Kriterien, aber das hat definitiv dazugehört. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass er mich für faul hält, weil ich nicht jeden Morgen um 6 Uhr aufstehe und dann 8 Stunden maloche. Jemandem, der nie an der Uni war, kann man schwer vermitteln, dass wissenschaftliche Arbeit ein längerer Prozess ist, dass es nicht auf die abgeleisteten Stunden ankommt, sondern auf das Ergebnis. Und er hat nicht wirklich wahrgenommen, dass ich dafür am Wochenende und abends lernen musste.

3. Ja, ich will mit meinem Partner über meine wissenschaftliche Arbeit reden. Vielleicht reicht es anderen, mit Kollegen darüber zu reden. Mir nicht. Dafür ist mir dieser Aspekt meines Lebens zu wichtig. Das heißt nicht, dass mein Partner auf dem selben Gebiet tätig sein muss wie ich, aber dass er zumindest eine Vorstellung davon haben muss, wie es ist, wissenschaftlich zu arbeiten, und dass er Interesse zeigt und nicht auf Durchzug schaltet.

4. Die Freundeskreise sind meist sehr unterschiedlich. Und nicht nur das. Einfach solche Dinge wie Freizeitgestaltung, Interessen, Ausdrucksweise, Wertesystem etc. unterscheiden sich bei Akademikern und Nichtakademikern meistens doch. Natürlich gibt es Ausnahmen. Und ich habe viele Freunde, die nicht studiert oder zum Teil nichtmal Abi haben und die ich sehr schätze, weil sie eine andere Perspektive einbringen. Aber als Partner möchte ich jemanden haben, der zwar kein Klon von mir ist, aber der doch ähnliche Interessen und Ansichten hat. (Ich würde auch keinen BWLer oder Ingenieur nehmen, der sich für nichts ausserhalb seines Fachs interessiert. Ich selbst versuche, mir auf allen Gebieten Wissen anzueignen. Das ist für mich extrem wichtig und mein Partner sollte das genauso sehen.)

5. Schließlich ist nicht nur die Aneignung von Wissen wichtig, sondern auch der Umgang damit. Wie schon einige vor mir gesagt haben, lernt man an der Uni einfach eine komplett neue Sicht auf die Welt. Ich merke zum Teil schon, dass wenige Nichtakademiker diese Sicht teilen.
Wahrscheinlich basht ihr mich jetzt alle, weil ich ja sooooo gemein und arrogant bin, aber ich persönlich respektiere die Ehrlichkeit der FS.

weiblich, 24
 
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  • #78
Intellekt hat meiner Erfahrung nach nicht unbedingt etwas mit Schulabschlüssen bzw. Diplomen zu tun. Ich habe schon sehr desinteressierte Akademiker kennengelernt, mit denen man kein vernünftiges Gespräch führen konnte. Wenn er sich allerdings generell überhaupt nicht für die Themen interessiert, die dir wichtig sind, wäre ich vorsichtig.Das könnte im Extremfall dazu führen, dass du dich nach dem anfänglichen "Liebesrausch" irgendwann sehr einsam mit ihm fühlst. Und meist lässt dann auch das sexuelle Interesse nach. In meinem Umfeld kenne ich solche Fälle. Besonders kritisch wird es, wenn man Kinder hat. Denn bei der Erziehung können unterschiedliche Wertvorstellungen und Ansprüche zu einem echten Problem werden.
Grundvoraussetzung sollte sein, dass du ihn so, wie er ist akzeptieren und lieben kannst, und nicht schon jetzt mit dem Gedanken spielst, ihn dir "zurechtzubiegen". Ich kenne Leute, die zwar nie studiert haben, mich aber auf Grund ihrer Menschenkenntnis, ihrer intelligenten Schlagfertigkeit und ihrer Lebenserfahrung in ihren Bann ziehen.
Andererseits habe ich es auch schon erlebt, dass anfänglich sehr reizvolle Männer so einen dummen Kram von sich gaben oder derart desinteressiert, wortkarg und einfallslos waren, dass ich nur noch die Flucht ergreifen konnte. Besonders grausam ist es, wenn sich jemand seiner eigenen Beschränktheit überhaupt nicht bewusst zu scheint und dann noch belehrend und arrogant auftritt, was leider keine Seltenheit ist.
 
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  • #79
App. was nützt Dir ein intellektuelles Gegenstück, wenn er schlecht im Bett ist und nicht küssen kann?
Na ja, der kann doch durchaus nicht-intellektuell und trotzdem schlecht im Bett sein. Sowas solls ja auch geben.

Über Gott und die Welt kannst Du noch mit 80 reden.
Nein. Wenn er generell keine Lust darauf hat, wird sie zumindest mit ihm auch mit 80 nicht über Gott und die Welt reden können.