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Gast

  • #31
W 45, 2 Kinder AE

Wir können uns wirklich die Hände schütteln, nur dass ich 2 Väter für meine Kinder habe. Da haben wir wohl leider beide kein glückliches Händchen bei dieser Wahl getroffen. Auch ich habe meiner Meinung nach ein gutes Gehalt + Kindergeld + UV für 1 Kind + 100,00 U für das andere Kind, aber diese laufenden Kosten "fressen" mich genauso auf.

Ich finde Du hast vollkommen richtig gehandelt und warst mehr als geduldig, lasse Dir nichts anderes einreden. Wie eine Vorrednerin erwähnt hat, das Du da wohl eher mit "einem dritten Kind" eine Ehe gefüht hast, dies kann ich nur bejahen. Bei mir war es genauso und diese Konsequenz müssen wir jetzt tragen.

Kopf hoch, es wird besser und Du kannst Dir wirklcih auf die Schulter klopfen, dies alleine zu bewerkställigen. Alles Gute für Euch.
 
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Gast

  • #32
Ja, irgendwie war er wie ein drittes Kind, seitdem er recht computersüchtig wurde. Davor war es eigentlich nicht so. Na ja 7 Jahre sind aber schon ne ganz schön lange Zeit, um sich seiner Verpflichtungen bewusst zu werden

die Fragestellerin
 
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Gast

  • #33
Ganz furchtbar ist hier die Denkweise von einigen, dass einem etwas zusteht. Warum? Der Staat hat eine Unterhaltsregelung getroffen zum Schutz der Kinder. Daraus wiederum abzuleiten, dass einem etwas zusteht, wurde falsch verstanden. Vergleichbar etwa mit Sozialhilfe, die einem ja auch "zusteht". Ich finde zum Beispiel Zeit das wertvollste, was ein Kind erhalten kann. Unterhaltszahlungen können nie gerecht reguliert werden und landen eben auch vielfach nicht beim Kind, zumindest Teile davon. Eine pauschale Forderungshaltung ist hier sicher unangebracht.
 
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Gast

  • #34
Ich bin auch so eine allein erziehende Mutter, wo der Vater keinen Unterhalt bezahlt. 6 Jahre bekam ich Unterhaltsvorschuß vom Jugendamt.....und nun sind die 6 Jahre um und er zahlt immer noch nicht. Das heißt, ich muß selbst noch mehr arbeiten.
Da müsste es vom Staat eine Regelung geben...Väter die solange Zeit keinen Unterhalt bezahlen, müssten jeden Job annehmen..........JEDEN......
 
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Gast

  • #35
Ich meine, ich arbeite auch 30 Stunden in der Woche und mache noch einen mittlerweile 450,- € Nebenjob.
...und dein Ex-Partner hat es offensichtlich schwerer aufgrund seiner gesundheitlichen Situation einen Job zu finden.

Wie wäre es, wenn du aus deinem 30-Stunden-Job einen Vollzeitjob machst und ihm den Großteil der Kinderbetreuung überläßt? Dann könntest du ihm einen angemessenen Unterhalt für die Kinder zahlen und sie wären bei dem Elternteil, welches mehr Zeit hat sich um sie und ihre Bedürfnisse zu kümmern.
Das wäre auch für dich eine Entlastung, weniger Wäsche, Haushalt usw...

Wir leben im 21sten Jahrhundert und die Zeiten der grundsätzlichen Rollenverteilung "Mann arbeitet und zahlt - Frau betreut die Kinder" sind doch inzwischen mehr als überholt.

Wichtig ist, dass die Kinder bestmöglich aufwachsen, und daran sollten beide Elternteile GEMEINSAM arbeiten, auch nach einer Trennung. Dazu verpflichtet man sich nun mal automatisch, wenn man sich dafür entscheidet Kinder in die Welt zu setzen.

Kinder sind nicht dafür da Bedürfnisse (meistens der Mutter) zu befriedigen.
Eltern haben ihren Kindern die bestmögliche in ihren Kräften stehende Lebenssituation zu schaffen. Und wenn sie es schon nicht schaffen eine intakte Familie zu bleiben, dann sollten sie bei einer Trennung zumindest ihre eigenen "Wünsche" mal hintenan stellen und schauen wie die Kinder weiterhin bestens versorgt werden.

Wenn einer beruflich leistungsfähiger ist sollte dieser für den Unterhalt sorgen und der andere die Betreuung übernehmen. Unabhängig vom Geschlecht.

Warum fragst du hier nach, wie du von einem scheinbar beruflich schwer integrierbaren Mann doch noch Unterhalt bekommen kannst, warum fragst du NICHT, wie du ihn dazu bringen kannst die Kinderbetreuung zu übernehmen, damit du freier bist für mehr Kindesunterhalt zu sorgen, wo offensichtlich du in dem Bereich doch die Leistungfähigere bist?

Warum denken Mütter so oft die gemeinsamen Kinder sind eigentlich nur ihre und müssen deshalb automatisch nach einer Trennung bei ihnen leben?
Eure Kinder sind auch genauso die seinen - und zwar 50:50!

w (43)
 
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  • #36
Ich bin auch so eine allein erziehende Mutter, wo der Vater keinen Unterhalt bezahlt. 6 Jahre bekam ich Unterhaltsvorschuß vom Jugendamt.....und nun sind die 6 Jahre um und er zahlt immer noch nicht. Das heißt, ich muß selbst noch mehr arbeiten.
Da müsste es vom Staat eine Regelung geben...Väter die solange Zeit keinen Unterhalt bezahlen, müssten jeden Job annehmen..........JEDEN......
...oder der Staat sollte die arbeitsunwilligen Männer dazu verpflichten die Betreuung ihrer eigenen Kinder zu übernehmen, während die Mutter arbeiten geht für den Kindesunterhalt. Das spart ihr dann widerum Betreuungskosten und ist somit (zumindest für die arbeitswillige Frau) genauso bares Geld wert.
Andersrum funktioniert es ja auch (Mann arbeitet, Frau betreut die Kinder).
 
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  • #37
...warum fragst du NICHT, wie du ihn dazu bringen kannst die Kinderbetreuung zu übernehmen, damit du freier bist für mehr Kindesunterhalt zu sorgen, wo offensichtlich du in dem Bereich doch die Leistungfähigere bist?
w (43)
Bist du Mutter? Ich bin fest der Überzeugung, dass eine Mutter einen Vater, wenn er es nicht von alleine macht, nicht dazu bringen kann, die Kinderbetreuung nach einer Trennung zu übernehmen.

Wäre er seinen vaterlichen Pflichten während der Beziehung nachgekommen, also der finanziellen und der praktischen Betreuungspflicht nachgekommen, wäre es höchst wahrscheinlich nicht zur Trennung gekommen.

Wäre der Vater ein verantwortungsvoller reifer Vater, würde er von alleine der Kindesmutter Möglichkeiten anbieten bzw. sich mit ihr gemeinsam, notfalls mit Hilfe des Jugendamtes, an den Tisch setzen um gemeinsam zu besprechen, wer wann die Betreuung sicherstellt.

Wenn dann die Kindesmutter nicht will, dann kann sie sich aber auch nicht beschweren.

AE-Mutter
 
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  • #38
Es wird nicht oder wenigzahlenden getrennt lebenden Vätern einfach zu leicht gemacht!

Ich habe fast 17 Jahre ebenfalls Null Unterhalt bekommen fürs "Kind". Vom Jugendamt musste ich mir anhören: "Wir sind Beamte und werden nicht für Erfolg bezahlt".
 
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  • #39
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  • #40
Zwar habe ich diese These nicht formuliert und bin auch nicht die Fragestellerin:

Doch, der AE Mutter bzw. ihrem Kind, steht sehr wohl KIndesunterhalt zu. Und zwar ganz einfach deshalb, weil das Kind Kosten "verursacht". Ein Zimmer mehr in der Wohnung, Essen, Kleidung, Hobbies...in meinem Fall sind das mehr als 600€ mtl.!
Natürlich ist es so, dass wenn ein Vater viele viele Jahre nicht gezahlt hat, und die AE Mutter es alleine stemmt es dann für sie auch von Vorteil ist, wenn der Vater "endlich " mal KIndesunterhalt bezahlt, weil sie dann nämlich den Teil ihres Geldes, den sie sonst dafür aufgewendet hat die fehlenden "väterlichen Unterhaltszahlungen" zu ersetzen endlich endlich für sich hat und ihr das auch zusteht.
Nur - genau das können solche zahlungsunwilligen Väter und auch viele NIcht AEs eben nicht ertragen. Einer AE Frau darf es um himmelswillen doch nicht besser gehen als NIchtalleinerziehenden. Selbst wenn sie sich abschindet bis zum Geht nicht mehr. Den Eindruck habe ich zumindest oft.
DIes schreibt eine AE Mutter die jahrelang jeden "Drecksjob" zusätzlich zu iherer eigentlichen Arbeitsstelle angenommen hat, weil der Vater nicht gezahlt hat (für sein Kind)!
 
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  • #41
Hier die Fragestellerin

Mein 30-Stunden-Job ist fast eine Ganztagsstelle, da wir eine 35-Stunde-Woche haben. Und ich gehe nicht auf Vollzeit, weil das in der Firma zur Zeit nicht möglich ist und selbst wenn es das wäre, würde ich es nicht tun, weil ich dann gleich durch die Pausen (die ich bis zu sechs Stunden täglich ja nicht machen muss) fast zwei Stunden länger aus dem Haus wäre.Und bei sechs Stunden bin ich zeitgleich mit den Kids zu Hause. Selbst wenn ich Vollzeit arbeiten würde, wäre ich immer noch früher zu Hause als mein Ex-Mann und somit bin ich trotz zwei Arbeitsstellen immer noch die, die mehr Zeit für die Kinder hat. Und ich kümmere mich gerne um die Kinder. Eine Mutter gibt ihre Kinder nicht einfach so her.

Mein Ex-Mann hat es durch seine Epilepsie nicht schwerer einen Job zu finden, denn er hat die Epilepsie niemals irgendwo angegeben, nicht bei seinen Arbeitgebern und auch nicht bei Neubewerbungen und er hat auch keinen Schwerbehintertenausweis.Er hat auch seit seinem 20. Lebensjahr, nachdem er auf Tabletten eingestellt war nur Anfälle (vielleicht 5 solange wir verheiratet waren- 10 Jahre) gehabt, wenn er seine Tabletten nicht regelmäßig genommen hat. Außerdem kamen bei ihm die Anfälle nur nachts. Er hat es schwer seine Jobs zu behalten, weil er während der Arbeitszeit private E-Mails schreibt und mit Frauen chattet und das ist kein Witz.Der hat sogar schon bei der Arbeitsstelle auf dem Klo Fotos von seinem Jonny gemacht und an Chatpartner verschickt. Eine Chatpartnerin ist eine meiner Freundinnen (was sie zu dem Zeitpunkt noch nicht war, aber sie hat mir das später alles erzählt) und während der Ehezeit habe ich es dann auch an Mails etc. selbst feststellen können. Anstelle seiner Arbeit nachzugehen. Das war damals so und hat sich bis heute nicht geändert. Diese Krankheit Epilepsie bringt er jetzt erst hervor, nachdem ich endlich mal für das Recht unserer Kinder einstehe und er keine Lust hat nebenbei noch arbeiten zu gehen, wie ich. Ich gehe Samstags arbeiten, könnte er auch. Aber dafür ist er zu faul. Und dann kann man ja noch weniger chatten. Ich mache das aber auch nicht aus Langeweile ;) Ich könnte wunderbar auch mal ein bißchen Freizeit genießen. Vor allem mit den Kindern genießen.

Text geht weiter...
 
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  • #42
die Fragestellerin

Dazu kommt noch, dass unsereTochter nicht beim Vater wohnen wollen würde, die würde noch nicht mal zwei Nächte bei ihm bleiben, dann würde sie lieber alleine zu Hause bleiben oder zu Freundinnen gehen. (Warum hatte ich in einem andern Post schon erläutert). Dazu kommmt noch, dass sich der Vater, wenn die Kinder bei ihm sind, oftmals im Wohnzimmer einschließt und die Kids sich im Schlafzimmer aufhalten müssen. Er schließt sich ein, um ungestört chatten zu können. Ich habe ihn schon auf diese "Krankheit" hingewiesen. Schon damals in unserer Ehe. Er will es aber nicht einsehen. Aber wer während der Arbeitszeit chattet und nach Hause kommt, nur schnell was isst und weiterchattet bis nachts um drei. Morgens nicht aus dem Bett kommt..ist süchtig. Soll ich das noch unterstützen? Ausserdem war es schon so, dass unser Sohn, als mein Ex-Mann arbeitslos war meinte... Ach, ich würde so gerne mit Papa tauschen. Papa würde gerne wieder in die Schule gehen und ich wäre arbeitslos. Dann bräuchte ich den ganzen Tag nichts tun... Hallo? Ich wollte keinen Sozialhilfeempfänger großziehen!!!

Also, da sind so viele Dinge, da kann keine Frau und auch kein Mann mit ruhigem Gewissen sagen, gib die Kinder zum Vater. Die werden dann entweder Sozialhilfeempfänger oder Computer-Sex-süchtig. Ganz tolle Voraussetzungen.

So, und ich genieße jetzt mal meinen freien morgen mit bügeln und putzen. Muss nachher zu meinem Nebenjob.
 
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  • #43
Zwar habe ich diese These nicht formuliert und bin auch nicht die Fragestellerin:

Doch, der AE Mutter bzw. ihrem Kind, steht sehr wohl KIndesunterhalt zu. Und zwar ganz einfach deshalb, weil das Kind Kosten "verursacht". Ein Zimmer mehr in der Wohnung, Essen, Kleidung, Hobbies...in meinem Fall sind das mehr als 600€ mtl.!
QUOTE]

Ja, so ist es und das nur für ein Kind. Wir haben zwei und ich möchte für beide jeweils nur die Hälfte des Mindesunterhalts. Das wären dann 335,00 Euro. Das deckt im Leben nicht die Kosten der Kinder, aber ich bin ja bereit auch meinen Anteil dazu zu leisten, auch finanziell, auch wenn das eigentlich nicht so vorgesehen ist. Aber die Hälfte des Mindestunterhalts müßte doch irgendwie möglich sein. Die Fragestellerin!