G

Gast

  • #31
@29: ich habe die Frage gestellt. Im Grundsatz sehe ich das wie Du. Vor einer Heirat sollten beide überlegen, welche Lösung sie im Fall der Trennung wollen und zum Notar gehen. So wie in Deinem Fall, nämlich nach Eheschließung, funktioniert es nur, wenn beide vernünftig sind. Wann ist das schon der Fall?

In meinem Bekanntenkreis erlebe ich wieder so ein Beispiel. Der Mann hat sich durch eine Mussehe zum Jawort bewegen lassen, seine Frau - obwohl keineswegs an einer Erwerbstätigkeit gehindert - nur noch stundenweise gearbeitet - nicht, weil es - wie Frauen es manchmal rosarot gefährt beschreiben - schön bequem für den Mann war, sondern weil er sie nunmal nicht zur Arbeit prügeln konnte und er deshalb die psychische und körperliche Belastung durch die alleinige finanzielle Verantwortung auf sich genommen hat. Jetzt erwartet die Frau allen Ernstes, dass er jedes Guthaben mit ihr teilt, alle Verbindlichkeiten aber allein übernimmt. Ok, so wird kein Gericht so entscheiden, es zeigt aber, wie berechnend Frauen an eine Ehe gehen können.

Der jüngere Bruder des Mannes, der schon lange mit seiner Freundin zusammen ist, hat daraus den Schluss gezogen, dass er entweder mit einer Gütertrennungsvereinbarung heiratet oder nie. Die Menschen, die nach erster Ehe wieder heiraten, heiraten tatsächlich klüger, nämlich wie einmal beschrieben, Partner auf Augenhöhe. Für mich ist das ein Zeichen dafür, dass die gesetzlichen Regelungen es mit dem Schutz übertreiben, weil sie nicht Leistung, sondern Nichtleistung honorieren und schützen.
 
  • #32
FS also nach dem Motto, alle Frauen über einen Kam scheren.

Kein Mann muss in die Situation kommen eine Mussehe einzugehen, diese Situation produziert sich jeder Mann selber. Kein Mann muss ungeschützt sein Ding Dong in alle Löcher stecken, die ihm vor die Füsse fallen. Ich verstehe beim bestem Willen nicht, warum Männer zuerst kopflos handeln und alles vögeln was ihnen vor die Flinte kommt und dann jammern, wenn die Frau sich diese Pimperei vergolden lässt. Kein Mann ist auch dazu gezwungen eine Frau zuheiraten, die er geschwängert hat, er muss nur Alimente für das Kind zahlen.

Wenn ein Mann von einer Frau nur Sex will und in ein paar Monaten nicht die Konsequenzen haben will, dann kann er zur einer Nutte gehen oder einfach was drüber ziehen. Wenn ein Mann sich mit einer Frau nicht mehr vorstellen will oder kann, dann sollte er sich schützen oder sich noch besser trennen.

Warum sollen alle Frauen die Leichtsinnigkeit der Männer ausbaden?

Wenn ich die Freundin des jüngeren Bruders wäre und mit ihm schon lange zusammen wäre und der mir auf Grund der netten Erfahrung seines Bruders solche Vorschläge unterbreitet, dann würde ich gehen und mir verarscht vorkommen. Wenn er nur mit einer Gütertrennungsvereinbarung heiraten will okay, wenn Kinder kommen oder da sind, dann muss er auch bitte die 50% der Kinderbetreuung machen.

Mich bringt es zur Weißglut, wenn Männer nur die Vorteile aus ihrem Handeln herausziehen wollen aber nicht die Nachteile. Wenn es hier ein paar Männer noch nicht wissen aber Sex hat immer seinen Preis.

Ich will damit jetzt nicht sagen, dass Frauen grundsätzlich Sex als ein Druckmittel benutzen sollen oder dürfen ABER es gibt Sex nicht nur für den Spaß, er ist in erster Linie für die Erhaltung der Spezies von der Evolution angedacht worden. Also sollte jeder Mann besser auf sein Verhalten achten und nicht die Frauen verteufeln.
 
G

Gast

  • #33
Bei allem Respekt für deine Haltung muss ich Dir sagen, dass Du die Sache vollkommen verquert siehst.
[Wer nicht heiraten will] zeigt weiterhin, dass er sozial nicht ausreichend kompetent ist, um eine gute Partnerwahl zu treffen, die nur ein geringes Risiko zu scheitern hat, sowie einen Partner zu finden, der mit dem Begriff Eigenverantwortung etwas anfangen kann.
Es ist keineswegs so, dass Ehescheidungen vorwiegend auf mangelhafte soziale Kompetenz zurückzuführen sind. Bei dem komplexen Ursachenbündel scheint mir eher zwei ganz anderer Aspekte herauszuragen.

Der eine Hauptgrund für die ausufernde Anzahl der Ehescheidungen ist, dass eine Scheidung schichtweg furchtbar einfach (und zudem vollständig sozial akzeptiert) ist.

Der andere Hauptgrund ist, dass von vorherein klar ist, dass die Frau finanziell gewaltig profitieren wird, wenn sie die Scheidung einreicht.

Es ist nur logisch, dass die unverheiratete Damenwelt auf die Romantik der Ehe schwört und auf eine Heirat pocht.
Andererseits ist es aber auch verständlich, dass - einmal verheiratet - der alte Slogan "in guten, wie in schlechten Tagen" von der Ehefrau mitunter nicht mehr so eng gesehen wird. Wenn dann auch mal ein Regentag kommt, ist die naheliegende Lösung, sich mal schnell scheiden zu lassen. Zumal frau ja niemanden abzockt, sondern sich nur holt, was ihr von Rechts wegen zusteht.

Mensch muss am Arbeitsplatz ordentlich Leistung bringen, um vielleicht 2.000 € nach hause zu bringen. Wer wird es da einer Ehefrau übel nehmen, wenn sie beim ersten Regentag beim Familiengericht auftaucht, wenn ihr ein einziger Termin dort oft einen sechsstelligen Euro-Betrag einbringt?

Mag es ein Zufall sein oder nicht, dass einerseits von den Forums-Damen der Wert der Ehe sehr hoch gehalten wird. Andererseits in der realen Welt aber 70 % der Scheidungen von Frauen eingereicht werden.

m
 
G

Gast

  • #34
Ich spreche aus eigener Erfahrung :

meine EX-Frau hat ewig studiert - und bei Scheidung voll die Häflte von allem bekommen und der Spaß hat mich über 80.000 gekostet .... + 1 / 3 meiner Rente ( zum Vergleich eine normale Verkäuferin hätte für die gleiche Rentenanwartschaft 19 Jahre voll arbeiten müssen ) .

Trotzdem glaube ich an die Ehe - würde jedoch nur noch mit Ehevertrag heiraten sonst nicht ! Ich zahle gerne für Kinderunterhalt aber nicht für Sie , wenn die Partnerin dies nicht will dann wird es keine Ehe geben .

Ich bin weder Geizig noch verbittert aber ich denke die Frauen wollen ja immer emanzipiert und selbsständig sein nur bei einer Trennung sind Sie auf einmal das weibchen und dies finde ich in der heutigen Zeit nicht mehr passend.... Jeder soll für seine Rente und Einkommen sorgen bzw. zumindest Mitsorgen und sich nicht nur auf den Partner verlassen .
 
G

Gast

  • #35
Hier noch mal die #29:
...nicht, weil es - wie Frauen es manchmal rosarot gefährt beschreiben - schön bequem für den Mann war, sondern weil er sie nunmal nicht zur Arbeit prügeln konnte...
Prügel halte ich für keine geeignete Maßnahme, für ein sozial inkompetentes und unakzeptables Verhalten. Mein Mann war durch Rechthaberei und Streitsucht auf dem Weg, seinen Arbeitsplatz zu riskieren. Ich habe ihm damals sehr deutlich gesagt, dass er so einen Job nie wieder bekommt und er sich von der Idee verabschieden kann, sich auf meine Knochen auszuruhen, sondern dass er bei Jobverlust, was auch immer zu arbeiten hat, andernfalls hat er eben kein Geld.
Er war klug genug, sein Verhalten zu ändern, weil er wusste, dass man mich besser ernst nimmt - eine Frau, ein Wort.


Die Menschen, die nach erster Ehe wieder heiraten, heiraten tatsächlich klüger, nämlich wie einmal beschrieben, Partner auf Augenhöhe. Für mich ist das ein Zeichen dafür, dass die gesetzlichen Regelungen es mit dem Schutz übertreiben, weil sie nicht Leistung, sondern Nichtleistung honorieren und schützen.
Das interpretierte ich anders. Die Gesetze haben keinen Mangel. Die Männer haben was gelernt: nämlich mit dem Kopf zu denken, nicht mit einem tiefergelegenen Körperteil. Sie schauen bei der 2. Partnerwahl genauer hin, nicht nur wie schön und gefügig ist die Frau, sondern hat sie Skills, die man für eine gemeinsame Lebensbewältigung braucht?
In der ersten Suchrunde sind doch genau diese Frauen rausgefallen, weil sie den Männern zu unbequem, zu fordernd waren. Da hat mann sich für das vermeintlich pflegeleichtere Modell entschieden und wenn das schiefgeht, wird gejault, weil sich zeigt, pflegeleicht und Eigenverantwortung liegen weit auseinander.

Mir fehlt in der ganzen Debatte, dass die Männer die Verantwortung für ihre damalige Partnerwahl übernehmen. Niemand hat sie gezwungen, sie wollten damals diese Frauen und sie waren nicht willens/fähig, in der Ehe durchzusetzen, dass die Frau adäquat berufstätig ist (s.o.). Das muss nicht nur durchgesetzt werden, sondern in der Familienarbeit unterstützt werden. Wer eine Frau heiratet, die einen schlecht bezahlten Job hat und den nach der Ehe mit Kindern nicht mehr ausüben will, weil externe Kinderbetreuung und Steuerklasse 5 sowieso das Einkommen auf Null schrauben, braucht sich nicht wundern, dass die Frau in der Ehe nicht arbeitet.
Wer jemanden heiratet, der qualifiziert ist und seinen Job gern macht, der muss die Kröte schlucken, dass die Frau arbeiten geht, Beteiligung an der Familienarbeit einfordert und auch noch mitbestimmen will. dafür hat man auch jemanden, mit dem man die Lasten teilen kann.
 
  • #36
Mir fehlt in der ganzen Debatte, dass die Männer die Verantwortung für ihre damalige Partnerwahl übernehmen. Niemand hat sie gezwungen, sie wollten damals diese Frauen und sie waren nicht willens/fähig, in der Ehe durchzusetzen, dass die Frau adäquat berufstätig ist (s.o.).
Ja das nervt mich hier auch, Männer heulen hier rum, weil die Frauen, die sie sich ausgesucht haben, nicht so waren, wie sie sie gerne bei der Scheidung gehabt hätten.

Das muss nicht nur durchgesetzt werden, sondern in der Familienarbeit unterstützt werden. Wer eine Frau heiratet, die einen schlecht bezahlten Job hat und den nach der Ehe mit Kindern nicht mehr ausüben will, weil externe Kinderbetreuung und Steuerklasse 5 sowieso das Einkommen auf Null schrauben, braucht sich nicht wundern, dass die Frau in der Ehe nicht arbeitet.
Naja wehrend der Ehe da war das für die Männer so auch bequemer, sie mussten nichts im Haus machen und sich nicht mit den Kindern auseinander setzen.

Wer jemanden heiratet, der qualifiziert ist und seinen Job gern macht, der muss die Kröte schlucken, dass die Frau arbeiten geht, Beteiligung an der Familienarbeit einfordert und auch noch mitbestimmen will. dafür hat man auch jemanden, mit dem man die Lasten teilen kann.
Nein wehrend der Ehe wird das als eine Doppellasso empfunden, weil da kann der Mann ja nicht ungestört an seiner Kariere basteln.
Aber gut es ist viel leichter die Frau als Buhmann darzustellen und sich als Opfer.
 
G

Gast

  • #37
Ich hatte beobachtet, dass in den letzten Jahren wieder mehr Frauen, die in der Ehe so gut wie gar nicht gearbeitet hatten (weil sie einen gutmütigen Trottel hatten, der das finanziert hat), nach der Scheidung wieder ein wenig gearbeitet und zum Teil auch Sozialabgaben gezahlt haben. Jetzt sagen eben jene Frauen, dass sie lieber das Geld vom Exmann nehmen möchten und - wenn das klappt - noch weniger arbeiten, sondern ihren Exmann ausnehmen wollen.

Ach ja? Also bei uns ist das etwas anders. Die meisten Männern hier würden (das stimmen alle überein) gerne irgendwann einmal heiraten, sollte jemals noch die perfekte Frau (!) kommen, aber die meisten Frauen kommen schlichtweg gar nicht mehr in Fragen als fähige Ehefrau, sie sind ihnen viel zu emanzipiert, wild, wollen große Karriere im Ausland machen, in den Chefsessel aufsteigen, oder hängen Wochenenden in Kneipen und Diskotheken rum, saufen sich den Kopf weg, kochen kann sowieso keine Frau mehr so gut, alles muss ja fettfrei und auf Diät sein, hausfrauliche Qualitäten mit 30 Jahren ebenfalls Fehlanzeige. Viele Frauen sind in dem Alter noch regelrechte Schlampen die nicht aufräumen können. Aber alle haben sie Schminke und Mode in Kopf. Und so eine Frau soll man heiraten? Wozu? Da schäme ich mir vor der Schwiegermutter bzw. meiner eigenen Mutter ja in Grund und Boden.
 
G

Gast

  • #38
Fragesteller @ 35: Das Argument mit der Bequemlichkeit, zu Hause eine Frau zu haben, die nicht arbeiten gehen will, kommt - bezeichnenderweise - immer nur von Frauen. Auch in diesem Forum gibt es sehr viele Männer, die sich eine adäquate Aufteilung zwischen Arbeit und Hausarbeit, vor allem auch der Kinderbetreuung wünschen und immer gewünscht haben. Dafür werden sie als Waschlappen diffamiert. Es ist ein Märchen, dass es für einen anderen als die Frau zu Hause bequem ist, wenn ein Mann die gesamte finanzielle Verantwortung - egal, wie gut er verdient - tragen muss. Es ist auch ein Märchen, dass Männer sich mehrheitlich diese Regelung wünschen. Ich kenen nur Frauen, die gegen alle Bitten ihrer Männer die Erwerbsarbeit nach der Geburt eines Kindes für alle Zeit ganz oder zum großen Teil eingestellt haben, nicht wenige mit der beiläufigen Bemerkung "ich hab zum Ende der Erziehungszeit gekündigt", obwohl es ganz anders besprochen worden war.
"Ausgesucht" wird regelmäßig der Mann und die Mehrheit der Männer hat bei einer Studie genau das gesagt, nämlich, dass auf die eine oder andere Weise - fair oder unfair - die Frau die Entscheidung getroffen hat und. sie eine andere Frau ihrer Ehefrau vorgezogen hätten. Meiner Ansicht nach besteht da auch ein großer Zusammenhang. Eine Frau, die eine Ehe berechnend schließt, sich in ihr behaglich einrichtet und es dem Mann allein überlässt, seine Gesundheit zu ruinieren, beendet sie natürlich auch so. Sogar die Scheidungen von Paaren, bei denen die Frau ihre Arbeit weiter verrichtet hat - was zugegeben, bestimmt auch für sie nicht immer schön war, Arbeiten ist nämlich oft nicht schön - verlaufen harmonischer.

Frauen wollen nach wie vor das "Vollversorgermodell". Von den Exfrauen in meinem Bekanntenkreis kenne ich nur solche, die an die behaglichen Zeiten in der ersten Ehe anknüpfen möchten und jemanden suchen, dem sie "Rücken freihalten" können. Es findet sich aber kein Dummer mehr.
 
G

Gast

  • #39
Ja das nervt mich hier auch, Männer heulen hier rum, weil die Frauen, die sie sich ausgesucht haben, nicht so waren, wie sie sie gerne bei der Scheidung gehabt hätten.
Das ist überzogen und falsch dargestellt. In meinem Fall und auch in allen anderen mir bekannten Fällen geht es um Fairness. Meine Ex hat ihr Geld für Sachen ausgegeben während ich das Haus allein abgezahlt habe. Natürlich wird bei der Scheidung nur das Haus geteilt.

Naja wehrend der Ehe da war das für die Männer so auch bequemer, sie mussten nichts im Haus machen und sich nicht mit den Kindern auseinander setzen.
Auch dies war bei mir anders. Ich blieb zu Haus und übernahm die Betreuung.

Aber gut es ist viel leichter die Frau als Buhmann darzustellen und sich als Opfer.
Wie gesagt. Darum geht es nicht. Eine Scheidung sollte halt fair ablaufen. Es ist halt nicht fair, wenn meine Ex nicht einen Cent zum Haus dazu bezahlt hat und sich auch sonst an den Kosten kaum beteiligt hat aber bei der Trennung (sie hat mich jahrelang betrogen), sich mit einer hohen Summe abfinden lässt. Aber sie nimmt ja nur ihre gesetzlich zugesicherten Rechte war. ;-)

Fazit : So blauäugig werde ich keiner Frau mehr vertrauen. Meinen Freunden, die sich in einer ähnlichen Situation befinden und mit Sicherheit nicht geizig sind, erging es ebenso.

Das sehr viele Frauen hier auf EP auf das Einkommen des potentiellen Partners schauen, habe ich bei meinen Dates bemerkt. Da kann ich als Fazit nur sagen, Finger weg von der Ehe.
 
G

Gast

  • #40
@37

Siehst du, ich (w, Ende 20) mache ganz andere Erfahrungen. Männer in meinem Umfeld möchten schon, dass die Frau arbeitet. Aber bitte erst, nachdem 2 Kinder mindestens im Kindergarten sind, und dann auch nur Teilzeit, damit immer Essen gekocht wird. Und wenn ich so ein Familienmodell lebe, kann ich nicht bei der Scheidung sagen: Tschüss, nach mir die Sintflut.

Und selbst wenn immer noch viele Frauen das Versorgermodell wünschen, wer zwingt denn einen Mann dazu, das dann auch zu tun? Soll doch der Mann einfach ein bisschen seine Arbeitszeit reduzieren, wenn frau dann nicht mehr genug Geld für ihr Schickimicki hat, wird sie ihren Allerwertesten schon wieder hochbekommen

Ich unterschreibe bei Belladonna: Es nervt mich, dass Männer so kurzfristig denken. Es ist ja gewissermaßen bekannt, dass es Frauen gibt, die bei der Scheidung gierig werden. Warum dem nicht gleich entgegenwirken und das Familienmodell besser planen?
 
G

Gast

  • #41
Ach ja? Also bei uns ist das etwas anders. Die meisten Männern hier würden (das stimmen alle überein) gerne irgendwann einmal heiraten, sollte jemals noch die perfekte Frau (!) kommen, aber die meisten Frauen kommen schlichtweg gar nicht mehr in Fragen als fähige Ehefrau, sie sind ihnen viel zu emanzipiert, wild, wollen große Karriere im Ausland machen, in den Chefsessel aufsteigen, oder hängen Wochenenden in Kneipen und Diskotheken rum, saufen sich den Kopf weg, kochen kann sowieso keine Frau mehr so gut, alles muss ja fettfrei und auf Diät sein, hausfrauliche Qualitäten mit 30 Jahren ebenfalls Fehlanzeige. Viele Frauen sind in dem Alter noch regelrechte Schlampen die nicht aufräumen können. Aber alle haben sie Schminke und Mode in Kopf. Und so eine Frau soll man heiraten? Wozu? Da schäme ich mir vor der Schwiegermutter bzw. meiner eigenen Mutter ja in Grund und Boden.
Fragesteller: Diese Argumente haben früher bei den Dummen gezogen. Ich war so einer. Ich habe meine erste Frau (ausschließlich aus dem Grund) nach ganz kurzer Beziehung geheiratet, weil sie schwanger war. Meine Mutter - die gar keine Lehre hatte - und die wusste, dass sie nicht meine Traumfrau war, hat mich getröstet und gesagt, sie würde - weil sie nur eine Lehre und keinen Ehrgeiz hatte, sicher wenigstens eine gute Hausfrau und Mutter. Sie war jedoch - logisch - einfach faul und auf gute stressfreie Versorgung aus, so dass ihr auch Haushalt und Kind zu stressig waren.

Warum eine Frau, die die Intelligenz und den Fleiß hat, einen guten Beruf zu ergreifen, dabei noch gepflegt auftreten kann und keine fetttriefenden Speisen bereitet noch die Zeit zu Party haben kann und eine schlechtere Hausfrau als eine Frau sein soll, die eben so gut wie nichts anderes kann, erschließt mir heute nicht mehr. Es ist auch Unsinn. Meine Frau hat studiert, ist promoviert, erfolgreich, eine sehr gute Mutter und Stiefmutter, eine fantastische liebevolle Gefährtin, mit der ich mich überall gern zeige, kocht sehr gut und hat - mit mir gemeinsam natürlich - den Haushalt im Griff. Ich erlebe auch, dass sie von anderen Frauen (zum Beispiel meiner Exfrau und ihren Freundinnen) schlecht gemacht wird. Von Männern aber nie. Bei anderen Frauen ist es der pure Neid.

Dass Männer heutzutage mehr von einer Frau erwarten, als Haushaltshilfe zu sein, lese ich gerade in diesem Forum immer wieder - und freue mich darüber, dass die jungen Männer heutzutage klüger sind.
 
  • #42
Ich habe meine erste Frau (ausschließlich aus dem Grund) nach ganz kurzer Beziehung geheiratet, weil sie schwanger war.
So FS das ist doch mein reden. Wer ist bitte schuld dran? Du wusstest es ist nicht die Frau, die du willst und hast trotzdem Sex mit ihr. Wer hat dich dazu gezwungen? Du bist ganz alleine Schuld an dem was dir passiert ist und keine Frau.

Wenn jeder Mann die Verantwortung für sein Handeln selber übernimmt und nicht alles befruchtet was nicht bei drei auf dem Baum ist, dann gäbe es solche Diskussionen nicht und die unverheirateten Männer würden keine solche Panik schieben, dass die bösen Frauen sie nur ausnutzen wollen.

Denn ich bin der Meinung, keine Frau die sich mit Absicht schwängert lässt, ist ganz alleine schuld dran, kein Mann wird dann zu einer Heirat genötigt, nur zur Versorgung des Kindes.

Also ein Tipp an alle Männer, erst Kopf einschalten, dann Penis benutzen und nicht Penis benutzen und dann jammer. Ich habe mit keinem Mann mitleid, dem ein Kind angehängt wurde, weil er nicht verhütet hat oder mit der falschen Frau Sex hatte.
 
G

Gast

  • #43
Die Frage lautet ja "Unter welchen Voraussetzungen sind Männer noch zur Heirat bereit?"

Für meinen Verwandschaftskreis kann ich das ganz schnell beantworten. Sie wollten eine Frau haben mit der sie ihr Leben teilen. Das sah dann so aus, dass die Frau, die meist noch bei ihren Eltern gewohnt hat, gefragt wurde ob sie ihren Verehrer heiraten möchte. Dann hat der potentielle Ehemann den Vater der Braut gefragt und wenn der nichts dagegen hatte wurde ziemlich rasch geheiratet.
Das waren dann sehr junge Männer, die sich darum bemühten um eben die Vorzüge der Ehe zu genießen. Sex vor der Ehe war vielfach ein Tabu, also musste man heiraten.
Heute gibt es einfach so Sex und Zusammenwohnen und deswegen muss auch Niemand mehr heiraten. Wieso sollte ein Mann auch heiraten wenn er eh überall seine sexuellen Bedürfnisse stillen kann z.B. schneller Sex durch ONS, ne kleine Affaire, eine Urlaubsbekanntschaft, die schnell mal mitgeht wenn die Sonne mittags zu heiss ist.
Ich habe einen Bekannten, der extra in Urlaub fährt um mal richtig schön Sex zu haben in so Clubs.
Er findet da immer eine Frau, die sich ordentlich einen hinter die Binde gekippt hat und dann einfach so mitgeht. Dass er so eine Frau nie heiraten würde ist ja wohl auch klar...(Ironie aus!)

Pragmatische Voraussetzungen sind aber auf jeden Fall wenn die Frau aus sehr wohlhabenden Elternhaus kommt, es ihn beruflich weiterbringen würde, er von seinem sozialen Umfeld geächtet werden würde, wenn er sie schwängert und nicht heiratet, aus steuerlichen Gründen und eben in manchen Kulturkreisen weil Mann sonst keinen regelmäßigen Sex kriegt und niemanden für den Haushalt hat. In unserem westlichen Kulturkreis sind solche Gedanken obsolet, da Mann seinen Haushalt meist selber hinkriegt und Sex fast überall verfügbar ist. Frauen, die sich für sowas hergeben entschuldigen das gerne damit, dass sie ja emanzipiert wären, es den Männern gleich tun wollten.
Dass sie dabei langsam aber sicher ein Gefühl für sich verlieren und eigentlich mit diesem Verhalten nur die Männer bedienen sehen sie nicht.
Romantische Holywoodfilme sehen anders aus, ich weiss....

w 40
 
G

Gast

  • #44
...Dass sie dabei langsam aber sicher ein Gefühl für sich verlieren und eigentlich mit diesem Verhalten nur die Männer bedienen sehen sie nicht.
Romantische Holywoodfilme sehen anders aus, ich weiss....

w 40
Wieso? Die Frauen kriegen doch genauso den Sex wie die Männer. Inwieweit soll darin also ein Vorteil einseitig auf Männerseite liegen? Auch Frauen mussten früher heiraten, um Sex haben zu können und müssen das heute nicht mehr.
 
G

Gast

  • #45
42 hat die Antwort auf die Frage... welch ein Zufall.
Es ist einfach so, dass die Nachteile der Heirat für Männer die Vorteile weit überwiegen. Und von den wenigen Vorteilen, die auch hier genannt werden, sind fast alle "nur" Kopf- oder Herzsachen, nichts, was einem auf dem Papier beim Scheidungsanwalt nützt. Die ideellen Werte kann man sich dann in die Haare schmieren, da hat man im Zweifel nichts von. Selbst wenn es dann mal vor 10 Jahren so unvorstellbar toll war, jeder wollte heiraten und keiner hat irgendwo eine Wolke erahnen können in der Rosa-Hollywood Welt - was hat man davon noch, sollte es doch zur Trennung kommen. Und Trennung ist zu leicht geworden, wird zu leichtfertig ausgesprochen.

"In guten wie in schlechten Zeiten" ist verkommen zu "In guten Zeiten", sonst eben Heiratsurkunde in Rundablage. Solange sich die Einstellung der einen Seite nicht ändert, wird die andere Seite es weiterhin so halten wie bisher. Heiraten macht nur noch ganz, ganz wenig Sinn.
 
G

Gast

  • #46
Heiraten ist doch Quatsch. Die Rechte des Vaters in Bezug auf Kinder lassen sich doch auch vertraglich mit der Mutter vorab klären. Man kann doch, bevor es zur Zeugung von Kindern kommt, ein Einverständnis der Mutter für ein späteres gemeinsames Sorgerecht notariell beglaubigen lassen. Wer sich als Mann darauf einlässt, eine Renten- und Lebenssicherung der Frau für alle Zeiten abzugeben - und etwas anderes ist die Heirat nicht - den kann ich nicht verstehen. Alle Vorteile der Heirat - bis auf das Ehegattensplitting, und das wird wohl eh bald abgeschafft - kann man auch so haben. Dass die Frauen unbedingt heiraten wollen, hat - wie man ja auch in diesem Thread sieht - in Wirklichkeit nur finanzielle Gründe.
 
G

Gast

  • #47
Liebe FS

die Optimierung des eigenen Lebensentwurfs nach geltender Rechtslage bereitet Schwierigkeiten.
Zumal sich die rechtliche Situation heute zu Gunsten der Kinder und zu Lasten der Mütter gestaltet. Ein wirksames und originelles Verhütungsmittel.

Grundsätzlich profitiert der sozial schwächere Part von der Eheschliessung am meisten,
gesellschaftliche Aufwertung einschlossen.

Je höher dein Einkommen desto unattraktiver ist Ehe als Versorgungseinrichtung.
Darüber hinaus gibt es aber ganz pragmatische bis sehr lustige Gründe wieso Paare sich heiraten (möchten).

Der Unwillen zu heiraten ist nicht angeboren und hat meistens mit schlechten Erfahrungen und einer desillusionierten Haltung zu tun.
 
G

Gast

  • #48
Es ist einfach so, dass die Nachteile der Heirat für Männer die Vorteile weit überwiegen. Und von den wenigen Vorteilen, die auch hier genannt werden, sind fast alle "nur" Kopf- oder Herzsachen, nichts, was einem auf dem Papier beim Scheidungsanwalt nützt.
Das stimmt so nicht, es wurde hier wiederholt von Männern aufgezeigt, das sie, nachdem sie aus dem ersten Fehlschlag was gelernt haben, sehr wohl Ehefrauen gefunden haben, mit denen sie sich das Leben gern teilen, wo beide berufstätig sind und sich die Familienarbeit teilen. Keine Ahnung, warum sie vor der ersten Ehe nicht so strategisch gedacht haben - sind halt Männer, die eher machen :))

Ich bin der Meinung, dass man gut zusammenleben kann, ohne zu heiraten, das würde ich persönlich jetzt, nach gescheiterter erster Ehe auch tun. Aber ich sehe auch, dass eine Heirat, der Beziehung eine ganz andere Wertigkeit gibt. Mann braucht dann aber auch gewisse soziale Kompetenzen, Fähigkeiten, die passende Partnerin zu finden und Vertrauen in sich selbst, eine Beziehung führen zu können, dass selbst beim scheitern es noch fair läuft.

Wer solche Lebensängstlichkeiten von sich gibt, zeigt eben, dass er diese Fähigkeiten nicht hat und deswegen eben auch nicht heiratet. Das ist sicherlich eine gute Entscheidung, denn mit so einer Kleingeistigkeit und Aufrechnerei kann Mann auch keine dauerhafte und hochwertige Partnerschaft führen.

w, 55
 
G

Gast

  • #49
Eigentlich ist die Sache ganz einfach: Heiraten würde ich nur eine wohlhabende Frau, natürlich auch nur ohne Ehevertrag, da ja unromantisch. Bei allen anderen Frauen gilt, dass für mich heiraten nicht in Frage kommt.
 
  • #50
Eigentlich ist die Sache ganz einfach: Heiraten würde ich nur eine wohlhabende Frau, natürlich auch nur ohne Ehevertrag, da ja unromantisch. Bei allen anderen Frauen gilt, dass für mich heiraten nicht in Frage kommt.
Also ich hoffe, dir ist schon klar, dass das Geld was vor der Eheschließung der Frau gehört hat, ihr auch nach der Scheidung gehören wird, du wirst davon nichts bekommen! Nur das was ihr in der Ehe erwirtschaftet, das wird dann geteilt.

Klar wenn ich das Geld hätte und nicht mehr arbeiten müsste, würde ich am laufenden Band junge Fiffis heiraten und mich von denen dann trennen, wenn er zu alt ist.

Ach zu der Sache des Vaters am Kind und das ohne die Ehe regeln, nie im Leben. Will ein Mann die selben Rechte haben, wie ein Ehemann am Kind, dann sollter er auch ein Ehemann werden.
 
G

Gast

  • #51
Also ich hoffe, dir ist schon klar, dass das Geld was vor der Eheschließung der Frau gehört hat, ihr auch nach der Scheidung gehören wird, du wirst davon nichts bekommen! Nur das was ihr in der Ehe erwirtschaftet, das wird dann geteilt.
Das ist so nicht ganz richtig. Die Vermögenszuwächse - auch an dem vor der Ehe vorhandenen Vermögen - werden geteilt. Hat die Frau also z.B. Kapialerträge von 1 Mio. Euro/Jahr, dann gehen hiervon 0,5 Mio. an den Ehemann. Die Substanz bleibt ihr vollständig, das ist richtig.
 
G

Gast

  • #52
Ach zu der Sache des Vaters am Kind und das ohne die Ehe regeln, nie im Leben. Will ein Mann die selben Rechte haben, wie ein Ehemann am Kind, dann sollter er auch ein Ehemann werden.
Wieso, was haben die Rechte des Vaters am Kind mit der Ehe zu tun? Es geht nicht darum, dass der Vater gleiche Rechte wie ein Ehemann am Kind hat, sondern dass er die gleichen Rechte wie die Mutter haben soll. Da das Gesetz dies nicht vorsieht, muss man es eben selbst regeln, wenn man als Vater nicht dumm dastehen will. Die Rechte eines Ehemannes wären mir auch eher zu wenig. Ich würde schon genau die gleichen Rechte wie die Mutter haben wollen.
 
G

Gast

  • #53
Eheschliessungen haben heute viele andere Gründe
als früher. Liebesheirat ist auch öfter der Fall.
Der Druck heiraten zu müssen hat nachgelassen.
Die Bereitschaft (der Männer) zu heiraten lässt sich nicht generalisierend beschreiben:
Je nach Lebensalter und Vorerfahrung bis zu 4 Ehen oder eben gar keine.
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen betreffen die Versorgung im Scheidungsfall und das Erbrecht.Eine Lebensgefährtin kann testamentarisch bedacht werden, erbt aber nach dem Gesetz zunächst nichts.
 
G

Gast

  • #54
Unter welchen Voraussetzungen noch zur Heirat bereit ?

Heh, das ist hier ein seriöses Portal zur Anbahnung langfristiger fester Beziehungen aller Art ? !
Natürlich ist Ehe das Optimum. Ich finde daher schon die Frage fragwürdig. Die hier aktiven User suchen doch wohl alle ehrlich den /die Richtige(n). Für ganz kurzfristige Sachen gibt es preiswerte Alternativen.

Heiraten hat doch nicht nur materielle Gründe: ich verzichte auf meine hochgeschätzte Freiheit mich mit jedem anderen Menschen zu paaren der mir gefällt. Ich gebe jemandem das versprechen immer treu und für ihn da zu sein,. Ich bekenne mich vor der Öffentlichkeit zu meinem Partner.
Heiraten ist auch symbolisch.
Wenn jemand die Ehe satt hat weil dei letzte Scheidung ein Graus war ist das ja verständlich.
Aber man kann doch heute mit Verträgen fast alles regeln.
Niemals mehr heiraten zu wollen, unter gar keinen Umständen ist doch auch wieder bloss ideologisch oder panisch. Es kommt doch wohl auf gesunden Realismus an was diese Ehe füllen könnte ?
 
G

Gast

  • #55
Also für mich ist heiraten so eine Versorgungssache. Die Ehe ist eine Wirtschaftsgemeinschaft.
Die Sache mit den Kindern geht heutzutage auch ganz einfach ohne Ehe: Vaterschaft anerkennen, Sorgerecht teilen, fertig.
Die Sache mit dem öffentlichen Bekenntnis kriegt man auch anders hin, Erben, Kranksheitsfall etc. auch.

Was mir eine erneute, zweite Heirat erleichtern würde: wenn die Frau nicht wesentlich weniger verdient als ich und ebenfalls fit und auf zack ist, also genau keinen Versorger sucht.

m
 
  • #56
mein erster Gedanke wäre Liebe- ohne Witz
interessanterweise erlebe ich diesen Drang nach Familie eher bei jungen Kerlen als jungen Frauen und auch die Toleranz gegenüber Kindern, die Fähigkeit mit ihnen zu reden und zu spielen ist bei den Männern die ich erlebte wesentlich ausgeprägter. Frauen wolln nur mal kurz das süße Baby gucken :p
 
G

Gast

  • #57
Er zeigt weiterhin, dass er sozial nicht ausreichend kompetent ist, um eine gute Partnerwahl zu treffen, die nur ein geringes Risiko zu scheitern hat, sowie einen Partner zu finden, der mit dem Begriff Eigenverantwortung etwas anfangen kann.
Demnach ist also jemand mit so einer Männerwahl "sozial nicht ausreichend kompetent":

Hey, mein Mann war Sh.... zu mir, hat mich schlecht behandelt und war ein chronischer Fremdgänger.
--> Deine eigene (sozial kompetente?) Partnerwahl!

Und Eigenverantwortung?
Du zahlst nun für ihn, übernimmst also weiterhin die finanzielle Verantwortung für ihn.

Für wie "sozial kompetent" sollen wir denn dich nun nach deinen eigenen Aussagen halten?
Amüsanter Beitrag. :)
 
G

Gast

  • #58
Wenn zwei Menschen ein gemeinsames Leben aufbauen wollen, müssen sie auch dafür sorgen, dass der anderen im schlimmsten Fall versorgt ist und nicht irgendwann vor dem Nichts steht (Ehe oder Testament).
Wer nach dem Scheitern einer Ehe von vorne bis hinten vom anderen ausgenommen wird, hat menschentechnisch auf beiden Augen gesessen - über Jahre.
Niemals würde ich mich auf einen Mann einlassen, der zwar ein Leben mit mir haben will, mich für den schlimmsten Fall aber nicht versorgt wissen wollen würde. Ist eine Sache der Ehre, dass man sich um den anderen kümmert.
Und ebenso selbstverständlich ist es, wenn die Frau sich nach einer Scheidung nicht von ihrem Exmann aushalten lässt. Wenn ein Mann eine Frau heiratet, für die das nicht selbstverständlich ist, hat er auch kaum ein Recht sich danach als böse Ehe-Opfer darzustellen.
Ich persönlich habe meinem Freund gesagt, dass ich auf eine Unterschrift keinen Wert lege und mich sein Geld nicht interessiert. Aber man sollte füreinander sorgen, egal wie.
 
G

Gast

  • #59
Ich als Mann bin bereit zur Heirat, wenn

ich meine Partnerin liebe,
sie mich liebt, sie mich nicht als Statussymbol auffaßt,
sie auch Kinder bekommen will,
sie keine schwerwiegenden psychischen Probleme aufweist,
sie kein inakzeptables (sexuelles) Vorleben hat (z.B. Prostitution),
sie eine langfristige Beziehung will (ONS, Fremdgehen etc. sprechen eklatant dagegen).

Wenn es eine Liebesheirat ist.

M 37
 
V

Voland

  • #60
Ich als Mann war noch nie verheiratet (trotz fast 20 jähriger Lebenspartnerschaft) und ich werde wahrscheinlich auch nicht mehr heiraten. Für mich zählt der völlig freie Wille, miteinander zu sein, sich zu vertrauen, füreinander einzustehen. Alles was es da zu vereinbaren gibt, das kann man als Paar miteinander vereinbaren und sich daran halten. Wozu eine übergeordnete Instanz dazu einschalten? Diese Meinung hatte ich schon in jungen Jahren und sie wird wohl auch so bleiben.