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Gast

  • #1

Unter Beobachtung - warum? Ist das normal?

Inspiriert von einem Vorgängerthread, stelle ich hier mal in Kurzform ein eigenes Erlebnis rein: Ich habe mitbekommen, dass jemand (m) aus meinem (w) weiteren Umfeld gewissermaßen ein paar Freunde auf mich angesetzt hat, die mich sondiert haben. (Mich nach meinen Interessen gefragt etc.) ...Ab und zu scheint es sowas offensichtlich zu geben. Frage, ganz allgemein gestellt und nicht zwingend nur auf mein Erlebnis bezogen: Was soll das? Ist derjenige selbst zu feige, mit der betreffenden Person zu sprechen? Ist euch sowas schon mal passiert?
 
  • #2
Ne, also das ist mir noch nicht passiert und ich würde erst einmal die Freunde fragen, die die Fragen gestellt haben -- und keine Vermutungen anstellen, für wen sie es vielleicht getan haben könnten. Letzteres ist nämlich reine Spekulation, eventuell gar Wunschdenken Deienrseits, während die Fragen der Freunde ja wohl Fakt sind.

Daher rate ich, mit den Freunden zu sprechen, was dieses Sondieren soll, für wen sie es getan haben und ob die das fair und zielführend finden.
 
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Gast

  • #3
Spontan würde ich sagen: Der Typ spinnt. Ich würde auch die Freunde nicht fragen - wer sich dafür einspannen lässt, kann ja nicht ganz richtig im Kopf sein. Brich einfach den Kontakt ab.
 
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Gast

  • #4
Ja, das ist mir auch schon so oder in ähnlicher Form passiert. Das hätte mich an sich nicht gestört, da ich es ja registriert habe. Nachdem ich aber den Eindruck hatte, daß der Kontakt mehr über "Außenkommunikation" als über "Innenkommunikation" zwischen den Datepartnern verläuft, habe ich den Kontakt abgebrochen, da sich meiner Ansicht nach auf diese Weise keine Beziehung entwickeln kann.
Das ist dann nur ein oberflächliches "Abchecken" durch Dritte.
Noch eine Stufe weitergedacht, würde dann eine solche Beziehung durch eben diese Dritte geführt/gesteuert werden und keine partnerschaftliche Basis haben.

Wenn Dritte sondieren, tun sie das quasi nach einem Katalog und die wichtigsten Elemente einer Partnerschaft bleiben dabei außer Acht.

Eine Frage bleibt für mich in Deinem Fall offen: sind es Deine oder seine Freunde, die sich dafür instrumentalisieren lassen?
Evtl. würde ich auf eine "verdächtige" Frage mit einer Gegenfrage reagieren, wie z.B.: "Was willst Du jetzt EIGENTLICH wissen?"
m
 
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Gast

  • #5
@ 3: Seine Freunde. Ich kenne die im Grunde nicht, habe das ganze aber bemerkt. Unsicherheiten ausgeschlossen. - Das ist auch so ein Punkt: Wer lässt sich für so etwas einspannen? Was haben sie davon?

FS
 
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Gast

  • #6
<MOD: Unklarer Bezug.>
 
  • #7
Ach das ist doch ganz normal, das man zuerst durch versucht etwas über diese Person raus zu bekommen um diese besser einzuschätzen.. Allerdings sollte man mit der zeit gelernt haben wie man das dezent macht, und nicht mehr wie in der 7 Klasse..
 
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Gast

  • #8
@ #6 von #3: Du magst recht haben, daß das "normal" ist, ich finde es aber weder normal noch "gesund" für eine Partnerschaft. Denn ich suche eine(n) Partner(in), der/die zu MIR passt und nicht jemanden, der in das Bild passt, das ANDERE von mir haben. Denn dieses Bild kann immer nur ein Ausschnitt/ein Eindruck aus der Vergangenheit sein.

Diese Denkweise impliziert, daß ein Partner/Mensch statisch ist und sich nicht weiterentwickelt. Wenn ich mit einem solchen Bild auf Partnersuche gehe, ist von vornherein klar, daß die Beziehung scheitert, wenn sich einer der Partner aufgrund äußerer oder innerer Umstände verändert.

Auch wenn andere das sehr dezent machen, besteht dennoch die "Gefahr", daß es vom "Sondierten" bemerkt wird und dies impliziert wiederum, daß man ihn (zumindest ansatzweise) auch für dumm hält.

Für mich hat so etwas den Charakter von simplifizierendem Denken, wem's so angenehmer ist, der soll's halt so machen.

@ FS /#4: so recht weiß ich auch nicht, warum seine Freunde das machen. Es spricht aber "für" (Interpretationsspielraum!!) den Auftraggeber, daß er es lieber bequem möchte, also andere für sich machen läßt.
m