• #31
Elterverantwortung beinhaltet die privatautonome Regelung der familiären Angelegenheiten.
Im Grunde richtig, doch der Mann der FSin hört ihr nicht zu, sieht nicht, was er der Frau mit seiner Schreierei und Abwertung antut und damit zwangsläufig dem Kind, so sieht er in meinen Augen auch nicht seine Eltern- und Vorbildrolle.

Du hast auch meine Fragen nach deinem selbstfürsorglichem Handeln unbeantwortet gelassen.
Was auch sehr aussagekräftig ist.
Selbstfürsorge hat die FSin nicht, wie denn? Sie wird als unfähig runtergeputzt und leider sucht man in dem Geschrei auch das Körnchen Wahrheit, zieht sich den Stiefel an, bekommt Selbstzweifel und macht dann erst recht Fehler, wenn man diese vermeiden will und weil man sich genau beobachtet, wird wieder nur angeschnautzt und denkt irgendwann, die Unzufriedenheit des Partners ist berechtigt und korrekt. Mit ihm aber in Dauerkommando seine Grenzen zu verteidigen und sich wehren, führt zum Streit, weil er nur Frust ablassen will, und das zermürbt auf Dauer auch. Wie also Selbstfürsorge, wenn er jegliches zum Anlass nimmt rumzumotzen und schlecht zu reden? Diese Vermeidungsstrategie führt in die Isolation und dann hat man keine Freunde, keine Energie und rutscht in die jammernde Opferrolle. Das ist ein lange Prozess und dauert ebenso lange wieder zurückzufinden und auszusteigen; weil man auch seine ganze Energie reinsteckt ins jammern, in die gewollte Harmonie in der Partnerschaft, Vermeidung von Streit, was mit dem Partner los ist und wie man sein eigenes Verhalten optimiert. Eine Foristin schrieb raus aus der Opferrolle, die Kommunikation mit dem Partner passt nicht, seine Sucht, die er jetzt offen auslebt, belastet zudem die Beziehung, also Trennung.
 
  • #32
Hintergrund: Ich kenne aggressives Verhalten bei Marihuana/Haschisch-Nutzern nicht. Die Menschen, die ich kenne und die regelmäßig kiffen sind schläfrig und eher zurückhaltend.
Menschen, die schwer süchtig sind nach THC, können sich durchaus zu übel gelaunten und cholerischen Menschen entwickeln. Hat vielleicht auch mit Toleranzentwicklung zu tun: Das THC verliert zunehmend die entspannende und euphorisierende Wirkung und es braucht immer mehr Stoff, um auf ein annähernd normales Level an Gelassenheit und guter Laune zu kommen. Aber ganz im Allgemeinen kommt es auf die Person und die Art des gerauchten Zeugs an; es gibt auch Menschen, die direkt vom Kiffen aggressiv/paranoid oder gar psychotisch werden.
 
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  • #33
@Dianthus Das kann ich so nicht bestätigen. Eine Trennung ist beileibe nicht automatisch schlimm fürs Kind, weil ein Anwalt eingeschaltet wird. Ich war z.B. sehr froh, als meine Mutter mit ihrem Ex-Mann bei ihrer zweiten Scheidung einen Anwalt hatte. Er fungierte gleichzeitig als Mediator und die Trennung war wesentlich friedlicher als ihre erste Scheidung. Gleichzeitig wurde alles finanzielle klar geregelt, was bei der ersten Scheidung nicht so war und sie hinter ihrem Unterhalt ewig hinterher laufen musste. Das zehrte auch an meinen Nerven damals als Kind.

Es ist auch völlig egal was für Drogen er nimmt - Sucht ist Sucht und diese ist psychisch induziert und verändert einen psychisch auch ins Negative. So, das ist der Knackpunkt. Trenne dich, arbeite schleunigst an DEINER STABILITÄT mittels therapeutischer Hilfe - denn die brauchst du, du hast VERANTWORTUNG FÜR EIN KIND!

Wenn du die Schuld bei dir suchen würdest, würdest du die Verantwortung nicht auf dein Kind, deinen Freund etc. pp abwälzen. Du suchst also die Schuld gar nicht bei dir, das täte dir sicherlich gut um zu begreifen, wie brenzlig deine Situation gerade ist! Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. Trenne dich von toxischen Menschen, denn du hast mit dir erstmal genug zu tun. Für das Kind wird es so oder so sehr sehr schwer werden mit so einer Mutter, die nicht stabil genug ist um ein Kind groß zu ziehen. Dann braucht es nicht noch so einen Erzeuger (von Vater, tut mir leid, kann ich nicht schreiben).

w.,34
 
  • #34
Du bist vom Fach - und haust derart auf jemanden drauf, der eh am Boden ist?!

Die wenigsten, die nicht in direkter oder indirekter Art betroffen sind, wissen, was Drogen bedeuten.
Theorie kennt man, in etwa. Aber in der Praxis?
DARUM gibt es die Beratungsstellen und die Selbsthilfegruppen, für Betroffene und die die Angehörigen.

Sicher wird die FS ihr eigenes Paket haben, dem wird sie sich stellen müssen.

Aber es gibt manchmal Situationen, da kann das Leben die volle Breitseite mitbringen - und man findet den Weg nicht mehr. Alles zuviel, und niemand da, der einem glaubt, der stützen kann.
Das kann so richtig Sch*** sein.

Wir müssen nicht auch noch drauf hauen, Denkanstöße, Mut machen, Wege zeigen bringt vielleicht mehr?
Gerade wenn jemand sowieso schon unten ist.
Ich haue nicht drauf, ich habe sogar darauf hingewiesen, dass ich sie WACH RÜTTELN wollte. Das hat ja auch zumindest etwas funktioniert. Ich kenne den Unterschied, ob man gebetsmühlenartig Wiederholungen raushauen oder einem auch mal die Wahrheit um die Ohren hauen muss. Die FS hat es verstanden. Du scheinbar nicht. Sie hat auch verstanden, dass ich nicht wirklich wünsche, dass man ihr das Kind weg nimmt. Allerdings sollte sie immer im Hinterkopf haben, dass es nicht umsonst Einrichtungen gibt, die Kinder aus Drogenhaushalten nimmt. Sie entzieht sich sämtlicher Verantwortung, wie gesagt, wie ein roter Faden. Merkst du das etwa nicht?

Sie hat sich diesen Menschen IN VOLLER GEWISSHEIT ausgesucht, sie WUSSTE um seine Abhängigkeit noch bevor sie sich mit ihm eingelassen hat. Wenn jemand SEHENDEN AUGES in sein Verderben rennt, dann spreche ich ihm/ihr nicht die Verantwortung ab RECHTZEITIG zu handeln. Hätte sie es im Nachhinein erfahren, wäre es etwas anderes gewesen. Keiner kann hellsehen. Dann auch noch schwanger zu werden, zeigt, dass sie sich überhaupt nicht mit Suchterkrankungen befasst hat. Und ganz ehrlich?! Wir leben in Zeiten des INTERNETS! Einfacher geht es nicht. Und ja, sie hätte auch zu Suchtberatungsstellen gehen können und sich Rat holen können. Gibt es ohne Probleme kostenlos. Nein, tut mir leid, ich spreche ihr die Verantwortung nicht ab und Verständnis muss man dafür auch nicht zeigen. So lernen wir es in Supervisionen. Wir geben Rat und Unterstützen. Aber Befürwortung für Verantwortungslosigkeit müssen wir nicht zeigen und haben, das lernen wir so NICHT. Die Art und Weise des Herangehens (sanft, verständnisvoll vs. klar, ungeschönt) ist je nach Mensch unterschiedlich. Hier hatte ich das Gefühl, KLAR kommnunizieren zu müssen. Ich habe nun mal nur das vor mir, was sie mir virtuell mitteilt, damit entscheide ich mich. Zumal ich hier PRIVAT bin und nicht beruflich.
Familienberatungsstellen wären sinnvoll, wenn es eine Zukunft mit dem Mann gäbe. Er ist aber nicht mal CLEAN!!

w.,34
 
  • #35
Sie hat sich diesen Menschen IN VOLLER GEWISSHEIT ausgesucht, sie WUSSTE um seine Abhängigkeit noch bevor sie sich mit ihm eingelassen hat. Wenn jemand SEHENDEN AUGES in sein Verderben rennt, dann spreche ich ihm/ihr nicht die Verantwortung ab RECHTZEITIG zu handeln. Hätte sie es im Nachhinein erfahren, wäre es etwas anderes gewesen. Keiner kann hellsehen. Dann auch noch schwanger zu werden, zeigt, dass sie sich überhaupt nicht mit Suchterkrankungen befasst hat. Und ganz ehrlich?! Wir leben in Zeiten des INTERNETS!
w.,34
Ich wusste es nicht. Er ist noch nicht einmal Raucher. Im letzten Beitrag habe ich erwähnt, dass er es zu Beginn vor mir verheimlicht hat und es nur bei Kumpels konsumiert hat.
Dazu kommt, dass die Menschen sich zu Beginn sowieso von ihrer besten Seite zeigen-dies hat er auch getan.. Klar hätte ich niemals von IHM schwanger werden dürfen, aber dann hätte ich jetzt auch meinen Sohn nicht...
Ich möchte damit nur sagen, dass man manchmal in etwas reinrutscht und dann die Kontrolle verliert. Das passiert den intelligentesten Menschen, liest man hier doch immer wieder.
 
  • #36
Familienberatungsstellen wären sinnvoll, wenn es eine Zukunft mit dem Mann gäbe.
Familienberatungsstellen sind auch und gerade für Alleinerziehende eine sehr gute Anlaufstelle.

Es geht nicht um ein Reparieren einer Familie, die dysfunktional ist, sondern einer AE Mutter zu zeigen, wie sie es mit Kind packen kann.
AE Elternteil +Kind ist auch Familie.

Ich erlebe diese Stellen als sehr kompetent in Wissen, was es alles gibt - und bei der Hilfe, diese Unterstützungen ggf. auch beim Jugendamt einzufordern.
Nicht jedes Jugendamt weist darauf hin, kostet schließlich. Viel zu oft wird dort auch abgewimmelt.

Und trotz allem gibt es den Vater - Fragen wie Unterhalt, Umgang, welche Rechte, Pflichten, welche Möglickeiten einer Kontaktbeschränkung, begleitete Kontakt,, Sperre, etc.

Ich denke, man hat der FS genug gesagt, von Eigenverantwortung, Verantwortung für ihren Sohn, dringend notwendige Abgrenzung zu diesem Mann..

Nur nützt es nichts, jemanden zu sagen, was sie/er alles falsch macht - wichtig ist es, zu zeigen, wie man es gut machen kann. Welche Möglichkeiten man hat und welche Chancen.

Vielleicht als Bild für die Zukunft, eine kleine Zweierfamilie, in einem friedlichen Zuhause?

Julchen, ich weiß nicht wo Du wohnst, in manchen Städten gibt es Treffen für AEs, da finden sich evtl. Sozialkontakte?
In besonderen Fällen gibt es Wohnprojekte...

Wichtig wäre wirklich, dass die FS sich ein Netzwerk schafft. Verlässliche Anlaufstellen,
Wie eben die Familienberatungsstelle, die eigene Therapie... Für das fachliche.

Und für das Soziale andere Netzwerke, AEs, Müttergruppen.
Der Sohn ist klein, da fand sich meist relativ leicht irgendwelche Eltern-Kind Geschichten.

Und zum besseren Verstehen und für die besondere Thematik Selbsthilfe (Depression, Sucht, Angehörige Sucht..). Der Austausch mit Betroffenen kann sehr hilfreich und stabilisierend sein.

W, 51
 
  • #37
Ich kann dir sagen, das die Folgen für ein Kind verheerend sind! Mein Ex-Mann hat eine Persönlichkeits Störung aufgrund seiner Kindheit. Er war - meistens - liebevoll mit seiner Tochter. Aber im Grunde stand ich immer alleine dar, mit ihr und der Erziehung. Viel zu oft hat sie Ablehnung gegen sich selber und Ablehnung, die er zu mir hatte, mitbekommen. Er war aggressiv, es sind Gegenstände geflogen und Türen geknallt. Verbale Entgleisungen und das verbale Abwerten von mir waren mein ständiger Begleiter.
Nach dem ich die Trennung endlich durchgezogen habe, ich eine Wohnung fand und Ruhe einkehrte, fing es an. Meine Tochter entwickelte Zwangsstörungen und einen Handwaschzwang. Die Hände waren blutig und mein Kind mehr verstört als je zuvor. Mir brach es das Herz! Ich fand recht schnell einen Kinderpsychologe und meine Tochter begann eine Therapie. Teilweise mit mir zusammen, teilweise ohne mich. Wie sich rausstellte litt meine Tochter jahrelang. Sie hat jegliches Vertrauen in ihren Vater verloren und sieht mich um so mehr als Bezugsperson. Noch heute ist die Beziehung zwischen den beiden gestört. Er hat leider kein Interesse das mit ihr aufzuarbeiten.
Heute ist der Waschzwang verschwunden, die Zwangsstörungen werden sie das ganze Leben begleiten. Sie hat aber gelernt, damit umzugehen.
Das was mit ihr passiert ist, bricht mir heute noch das Herz. Ich habe nicht gesehen, das sie leidet. Ich wollte an etwas festhalten, das toxisch für mich und für sie war. Ich war zu schwach, für mein Kind zu kämpfen.
Das falsche Verhalten deines Freundes begleiten dein Kind durch das ganze Leben. Es beeinflusst zukünftige Beziehungen und den Selbstwert. Willst Du das wirklich?
Trenn' dich. Jetzt und sofort. Hole dir Hilfe und sei stark! Ich habe mit nix angefangen, war auf mich gestellt und musste für alles kämpfen. Und heute führe ich ein Leben ohne Gewalt und Stress.
 
  • #38
Ich finde den Bericht von Happysunshine sehr eindringlich, eben weil es eine Kette nach sich ziehen kann.
Dein Sohn ist noch klein, und wenn du jetzt gehst, sind die Chancen größer dass es bei ihm nichts hinterlässt.
Auch wenn er das kognitiv nicht versteht, was bei Euch passiert, dass Miterleben von Gewalt macht etwas mit ihm.
Mit dir macht es ja auch was, sonst wärst du ja nicht so fertig. Ich würde also versuchen, nicht länger Schuldgefühle aufzubauen " a la wie konnte ich nur...".
Du hast jetzt die Chance, das Ruder rumzureissen, bevor Schlimmeres passiert. Das ist das Positive daran.
Und wenn du zu einer Beratungsstelle gehst, wird dir niemand den Kopf abreissen und dir Vorwürfe machen, man wird dir helfen.
Du hast einen neutralen Ansprechpartner, die das ganze nicht moralisch bewerten.
Klar kostet das Überwindung, die Scham zu überwinden, aber das Ergebnis ist unvezahlbar.
Vielleicht denkst du, das schaffst du nicht. Greif zum Hörer und ruf an.
 
  • #39
Vielen Dank für eure ganzen Antworten. Vor allem an Lionne69, du scheinst eine sehr empathische Person zu sein 🙂
Aber auch an Queequeg, manchmal braucht es harte Worte um aufzuwachen.
 
  • #40
soll ich das alles wegen des Kleinen weiterhin ertragen und ihn versuchen in Therapie zu schicken??
Liebe FS,
selbstverständlich weder noch.
Du hast Therapieerfahrung - also weißt Du, woher sowas (kein Selbstwert) kommt. Und nun treibst du mit Deinem Kind das Gleiche was Dir widerfahren ist? Es zu wissen und trotzdem schon so lange zu tun ist extrem unfair dem Kind gegenüber.

Und wenn wir schon mal bei dem Thema Therapieerfahrung sind: Du müsstest wissen, dass kein ernstzunehmender Therapeut ihn nimmt, wenn er geschickt wird, statt aus Eigenantrieb zu kommen. Ändern kann man sich nur, wenn man sich ändern will.
Das will er nicht, also verlass ihn, statt ihn zu heiraten und noch ein Kind ins Elend zu stürzen.

Liegt es an seiner Drogensucht oder ist das einfach sein Charakter, er ein Choleriker??
Das ist vollkommen egal und das falsche Thema. Er ist wie er ist und er will es nicht ändern. Nur das zählt für Dein Handeln.

Er schreit mich wegen jeder Kleinigkeit an und zerstört in seinem Zorn Gegenstände. Dem Kleinen tut er nichts an und ist ein liebevoller Vater.
Mach Dir nichts vor. Ein Vater, der sich so verhält ist kein liebevoller Vater. Hätte er nur ansatzweise eine Wahrnehmung für das Kind, wenn er rumtobt, dann würde er sehen, dass es sich zu Tode fürchtet.

Ich habe auch Angst, dass er mir mein Kind wegnimmt. Er ist rhetorisch sehr stark (Führungskraft)und würde mit Sicherheit auch vor Gericht Lügen über mich erzählen bzw betonen, dass ich psychisch labil
Na und, dann erzählst du halt von seinen Wutanfällen und seinem Drogenkonsum. Spätestens dann wird das Gericht eine Untersuchung veranlassen und er ist raus aus dem Thema, Dir das Kind wegnehmen zu können. Eher unterstützt die Familienhilfe eine psychisch labile Frau, als ein Kind zu einem Drogencholeriker zu geben.

Woher auch? Ich hatte in meinem Leben vorher nie Kontakt zu Drogen.
Zum einen gehört es zur Allgemeinbildung. Zum anderen machst Du das nun lange genug mit und es gibt online ohne Ende fundierte Online-Informationen, so dass Du Dich schon lange zu dem Thema hättest schlaulesen können.

Nur weil ich durch IHN krank geworden bin, bin ich automatisch eine schlechte Mutter??
Du bist nicht durch ihn krank geworden. Eine psychisch gesunde Frau mit Baby wäre nach dem ersten Ausraster weggewesen.
 
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  • #41
Liebe FS,
selbstverständlich weder noch.
Du hast Therapieerfahrung - also weißt Du, woher sowas (kein Selbstwert) kommt. Und nun treibst du mit Deinem Kind das Gleiche was Dir widerfahren ist? Es zu wissen und trotzdem schon so lange zu tun ist extrem unfair dem Kind gegenüber.
Das hast du falsch verstanden, ich hatte bereits vor ihm ein eher geringes Selbstwertgefühl, war aber nie in Therapie, weil ich mein Leben gut gemeistert habe.
Liebe FS,
Zum einen gehört es zur Allgemeinbildung. Zum anderen machst Du das nun lange genug mit und es gibt online ohne Ende fundierte Online-Informationen, so dass Du Dich schon lange zu dem Thema hättest schlaulesen können.
Es ist trotzdem schwierig für einen Laien auseinanderzuhalten, ob es Persönlichkeit/ die Rahmenbedingungen wie Stress oder die Drogen sind. Außerdem sagte ich bereits, dass ich es erst relativ spät erfahren habe.
Du bist nicht durch ihn krank geworden. Eine psychisch gesunde Frau mit Baby wäre nach dem ersten Ausraster weggewesen.
Das sehe ich anders. Wie gesagt, ich kam vorher gut zurecht, hatte Lebensfreude. Vor ihm habe ich auch immer gesagt, dass mir so etwas NIEMALS passieren wird oder ich mich sofort trennen werde. Tja die Realität sieht dann doch anders aus. Es war ein schleichender Prozess...Es fing nicht mit einem Ausraster an.

Wie auch immer, ich werde mich jetzt nicht mehr dazu äußern/ mich verteidigen. Gute Ratschläge habe ich erhalten und jetzt muss gehandelt werden.
 
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  • #42
Er ist rhetorisch sehr stark (Führungskraft)und würde mit Sicherheit auch vor Gericht Lügen über mich erzählen bzw betonen, dass ich psychisch labil ( durch ihn) bin, was natürlich auch stimmt
Bevor du nach außen Schritte unternimmst, solltest Du Dich umfassend beratend lassen. Zum Beispiel bei Familienberatungsstellen und bei einer Fachanwältin für Familienrecht. Wenn du kein Geld hast: Neben Prozesskostenhilfe (braucht man zum Führen eines Prozesses) kann man auch Beratungshilfe (für die vorangehende Beratung vor einem Prozess) beantragen. Alles dazu steht im Internet. Bei einem Anwalt wird einem genau gesagt, worauf man achten muss bei einer Trennung, was geschickt und weniger geschickt ist. Man geht besser hin, bevor man dem Partner den Trennungsgedanken mitgeteilt hat. Du könntest seine Wutausbrüche auch aufnehmen und Freunden und Familie zeigen, die das vor Gericht bestätigen können, sofern die Videos nicht zugelassen werden. Inhalt der Zeugenaussage kann auch sein, dass Du Dich zitternd an sie gewendet hast und erklärt hast, Angst zu haben und schon wieder ein Gewaltausbruch stattgefunden hat. Dadurch wird Deine Position untermauert. Ein Leben in Freiheit ist es, denke ich, wert zu kämpfen... und bedenke auch dass ein Absprung JETZT leichter ist als in 5 oder 10 oder 20 Jahren...

w32