G

Gast

Gast
  • #31
FS: Liest Du eigentlich wirklich gründlich was die Leute Dir hier schreiben? Ich habe den Eindruck Du bist so voreingenommen dass Du eh nur an allem herummäkelst. Dass Dein Freund an Trennung denkt verstehe ich. Der hat es sich sicher auch anders vorgestellt als mit einer ständig nörgelnden unzufriedenen Freundin.
Es gäbe so viele Kompromissmöglichkeiten. Aber Du willst nur vollumfänglich Deine Ansprüche umsetzen. Werde erwachsen.
Ein Vorschreiber schrieb: Verstehen vor dem verstanden werden.
Genau das ist es! Versteh jetzt erst mal die Lage Deines Freundes. Dann wird auch er offener sein für Änderungen, z. B. das gemeinsame Anschaffen eines Autos. Und dann trinkt halt einer mal nicht!
Ich als erwachsene Frau hätte auf so ein Görengehabe keine Lust. Und wenn Du jetzt nicht lernst, in DEINER Kommunikation etwas zu ändern wirst Du genau so in die nächsten Beziehungen reinstolpern.
 
G

Gast

Gast
  • #32
In so einem Haus kann man (eigene Erfahrung) nur leben, wenn man sachlich bleibt und seine Vorstellungen vom einer verträumten Liebe aufgibt.

Das heißt: Du hast ein Haus, bekommst vermutlich alles kostenlos, musst dich nicht um Miete oder ähnliches kümmern - der Preis ist eben ein unfreies, unglückliches Landleben. Oh ja, ich kenn das... zu gut.

Er kann von diesem Haus nicht weg, will es auch gar nicht. Aber dir steht es noch frei, zu gehen. Also bitte gehe! Es wird nichts bringen. Besser du trennst dich heute, als später scheiden zu lassen.

Du fühlst dich unglücklich, besser wird es nicht. Vermutlich darfst du gar nichts in diesem Haus anfassen oder umrenovieren oder dir fehlen auch die geldlichen Möglichkeiten, alles nochmal neu zu machen nach deinen Vorstellungen = Fazit, du wirst verdammt unglücklich da drin. Dein Freund wird da niemals weg gehen können, weil er an das Haus gebunden ist und alles so toll findet, wie es ist. Er hat viel Geld hinein gesteckt. Ihm bleibt keine Alternative, das alles wieder hinuzuschmeißen... er sieht es noch nichtmal ein und berücksichtigt nicht deine Bedürfnisse.

Das kann alles nicht gut gehen. Ich weiß, wovon ich sprech. Ich kenne das Problem unberücksichtiger Bedürfnisse, Ignoranz in der Beziehung, und Streitfall: Haus, wovon man nicht weg kann.
 
G

Gast

Gast
  • #33
Hallo, bin in derselben Situation, allerdings nicht mehr unglücklich und habe das Landleben schätzen gelernt. Ein paar Tipps:
Einrichtung wegwerfen geht nicht, das ist klar. Sprich mit ihm, wie Du Dich fühlst. Vielleicht besorgst Du Bilder, Tischdecken, sonstiges, um im Haus Deine persönliche Note zu verteilen ? Zimmerpflanzen ? Fahrt zusammen, um solches zu besorgen, es macht Spass !
Überlege aber genau vorher, was Dich stört. Wenn es ganz bestimmte Bilder/Einrichtungsgegenstände sind, kann man evtl. drüber reden, sprich mit ihm.
Einige andere Tipps sind bereits oben: Nimm das Fahrrad, genieße die Natur. Vielleicht eine Ecke im Garten für Dich mit selbstgezogenen Kräuter ?
Für Stadtlust: Evtl. für euch beide mal was, Städteurlaub zusammen ? Für Stadtleben pur. Da hat man ein Hotel und Trinken ist kein Problem.
Mittlerweile fühle ich mich wohl, auch wenn es ein Jahr gedauert hat. Nicht aufgeben, aber statt zicken, offenes Gespräch suchen und zuvor in Dich gehen, was Du genau haben möchtest.
 
G

Gast

Gast
  • #34
Ganz ehrlich Mädels ...ich möchte einfach auch selber mal den Fall erleben, dass ich eine Frau kennenlerne, bei dem man wirklich und wahrhaftig die Frage stellen könnte:

Nehmen wir mein Haus, oder nehmen wir dein Haus?

Bislang habe ich auch immer nur den Fall gehabt, dass maximal eine noch nicht abbezahlte Eigentumswohnugn auf der Gegenseite im Raum steht.

Ich wohne im Moment auch nur in einer (meiner) mittelgroßen Mietwohnung (sanierter Altbau 3OG), die zufällig gerade frei war, als ich die Stadt beruflich wechselte. Wenn mich eine Kandidatin auf diese Wohnsituation anspricht und ich dann in den Raum stelle, dass man die anderen beiden Wohungen der Etage dazunehmen könnte und ich schon länger Pläne für einen Außenfahrstuhl zum Gartenhaus hin (eigentlich Hinterhaus, aber das sagt man hier nicht) in der Schublade liegen habe, dann kommt...

...und was ist mit einem schönen Garten?

Und dann natürlich, ohne das die Frau ein Haus mit Garten als Alternative in die Waagschale werfen könnte!

Was soll das?

m43
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

Gast
  • #35
Na gut, es gibt halt eben die verschiedensten Ansichten zu diesem Thema, aber ehrlich gesagt erschrecken einen die meisten Kommentare, denn irgendwie hat man das Gefühl einen Kriegsschauplatz der vermeintlich verschmähten Gleichberechtigung zu betreten. Ist es nicht vielmehr so, dass Männer eher pragmatischer Natur sind und z.B. eine mit der Ex-Freundin angeschaffte Inneneinrichtung halt einfach nur eine Inneneinrichtung darstellt, nicht mehr und nicht weniger, die Konstellation mit der Ex-Freundin sozusagen deiner Gefühlswelt entspringt? Glaubst du nicht auch, dass die Bemerkung sich trennen zu wollen doch mittlerweile eine Trotzreaktion darstellt, da du ihm mit deiner nörgelnden Unselbständigkeit gehörig auf den Geist gehst? Versuch doch einfach mal statt der Steigerung in den Frust über ein offensichtlich hermetisch abgeriegltes Stückchen Land, Alternativen zu deinen "Stadtgewohnheiten" zu finden, im sportlichen Bereich denke ich da an`s Joggen in der freien Natur, im beruflichen Bereich hast du ja offensichtlich eine Variante gefunden, geht ja wohl doch irgendwie. Werd selbst aktiv und vor allem, beziehe deinen Freund mit ein. Gestalte um, überrasche, werd wieder du selbst (wenn du ihn noch lieben solltest)! Das was dein Freund jetzt im Haus sitzen hat, wird er sich nicht lange antun......
 
G

Gast

Gast
  • #36
Ich verstehe die FS. Man muss ausprobieren, wie es sich an einem Ort wohnt um sagen zu können, ob man dort bleiben mag. Die Atmosphäre eines Hauses und Ortes lernt man erst nach und nach kennen.
Dass der Freund kein Verständnis hat dafür, dass seine jetzige Freundin die Dinge der Ex nicht so gern sieht ist für mich sonderbar. Natürlich kommt es darauf an, was die FS ändern würde. Ich fände es logisch Kleinigkeiten wie Vorhänge, Bezüge, Matratze, den ein oder anderen Teppich..etc zu ändern um ein persönliches neues Flair reinzubringen. Die eingebaute Schrankwand wird man wohkaum rauswerfen.

Dass sich im Umgang zwischen der FS und ihrem Freund etwas verändert hat ist offensichtlich. Der Freund der FS spricht nun sogar von Trennung. Vielleicht ist für beide das Zusammenleben doch nicht so, wie sie sich das vorgestellt haben?
 
G

Gast

Gast
  • #37
Sie machen sich Gedanken um einen Mann, dem sein Haus wichtiger ist, als ihr Glück!

Halten Sie es wirklich für klug, einen Mann zu "lieben", dem Sie so wenig bedeuten?!

Suchen Sie sich zügig eine Wohnung, die Ihren Ansprüchen genügt. Wenn er die "Beziehung" deshalb beenden will, dann lassen Sie ihn gehen.

Als Single werden Sie alle Male glücklicher sein, als in einer Partnerschaft mit einem Mann, der keinerlei Rücksicht auf Ihre Bedürfnisse nimmt.
 
G

Gast

Gast
  • #38
Bis vor kurzem war der Freund ja noch gesprächsbereit bezüglich neuer Wohnung. Aber durch ihr destruktives Genörgel hat die FS sämtlichen guten Willen seinerseits zerstört. Nichts passt ihr aber sie ist auch nicht bereit konstruktiv Neues mit dem Partner zu erarbeiten. Zicke halt.
 
G

Gast

Gast
  • #39
Ich bin die FS ;)

Zu dem letzten Kommentar habe ich folgendes zu sagen:

Ich bin keine Zicke! ich kann für meine Gefühle auch nichts und wenn ich mich dort nicht wohl fühle, dann kann ich das nun mal auch nicht ändern.
Eher ist es so, dass er wohl nie ernsthaft gesprächsbereit war. Das mit einer neuen Wohnung zusammen in der Stadt bzw woanders hat er immer nur gesagt, wenn er angetrunken war.
Auch ist es nicht so, dass ich über kein Kapital oder so verfüge, scheinbar gehen die meisten hier davon aus dass ich keine Kohle habe, nur weil ich keine Auto besitze. Habe ich nie gebraucht, warum also eins kaufen??? Ich hatte vorher auch eine eigene Wohnung, die ich komplett von meinem Geld eingerichtet hatte.
 
G

Gast

Gast
  • #40
Hallo FS.
wieso soll er einen Umzug aus seinem eingerichteten Haus in Erwägung ziehen? Er fragte dich ob du bei ihm einziehen willst und du hast ja gesagt. Oder du fragtest ihn, ob du bei ihm einziehen kannst und du hast ja gesagt.
Du hast von dem Forum hier schon viele praktische Tipps erhalten. Die überliest du alle, probierst sie nicht mal aus. Dir gefällt es im Selbstmitleid zu baden und ohne Unterlass zu jammern.
Niemand hat dich gezwungen zu ihm "in die Pampa" zu ziehen. Du nörgelst pausenlos - das bekommen wir hier im Forum schon mit - dass es dir schlecht geht, dass du unzufrieden bist. Du machst keine Anstrenungn dich um dein Wohlergehen zu kümmern. Arbeite die Hälfte der vorschläge die dir das Forum machte ab. Oder sei kreativ und entwickle selbst Vorschläge.
Aber du wirkst wie jemand der mit aller Macht unglücklich sein will weil es ihm gefällt, über sein
selbstgeschaffenes Unglücklichsein zu jammern.
Wäre ich der Mann mit Haus, ich hätte dir gesagt wo der Zimmermann das Loch gelassen hat!
 
G

Gast

Gast
  • #41
An die FS !

Leider gehst Du nicht auf die konstruktiven Vorschläge wie oben geschrieben ein sondern pickst Dir Negatives heraus (siehe Dein Post oben).

Ich erlaube mir hier mitzureden weil ich in derselben Situation bin, bzw. der Knoten nun aufgelöst ist, durch viele Gespräche und Kompromisse, d. h. ich lebe in seinem Haus, mit seiner Einrichtung und meiner (ist nun ein bunter Mischmach) und durch von mir hinzugekaufter Dinge und einiger ausgewechselter Dinge fühle ich mich nun wohl hier und es fühlt sich nach "unser" Haus an. Ich habe Pflanzen mitgebracht, seine teilweise umgetopft, und neu gepflegt und vor dem Haus auch viel mit Pflanzen gemacht, was er genießt, wenngleich er selber kein Talent hierfür hat.

Ich habe mit 18 den Führerschein gemacht, nur kurz gefahren, jetzt bin ich 40. Ich nehme einige Fahrstunden und es geht wieder los, nun lebe ich ja auf dem Land, nicht mehr in der Stadt mit Haltestelle vor der Tür.

Um es zu retten, musst Du lösungsorientiert denken, nicht problemorientiert, ihr müsst beide wieder einen Schritt aufeinander zugehen und erst wenn er auch an kleinen Änderungen wie oben gar kein Interesse hat, dann ist es Zeit zu gehen.

Viel Glück !!

w,40
 
G

Gast

Gast
  • #42
Doch FS, Du bist für Deine Gefühle verantwortlich. Keiner zwingt Dich, diese Gedanken zu denken. Aber Du suhlst Dich im Selbstmitleid und möchtest nur hören wie egozentrisch Dein Partner ist. Und oft ist von Alkohol die Rede. Ihr wollt nicht Auto fahren weil Ihr trinken wollt und jetzt erzählst Du er habe nur angetrunken von Umziehen gesprochen.
Du hast hier im Forum außergewöhnlich viele konstruktive Vorschläge erhalten aber ich glaube Du bist zu einfältig um diese aufzugreifen und umzusetzen.
 
G

Gast

Gast
  • #43
Liebe FS, ich kann Dich gut verstehen und möchte Dich auch nicht verurteilen. In einer sehr ähnlichen Situation befand ich mich vor mehreren Jahren. Ich war noch ziemlich jung. Ich kam aus einfachen finanziellen Verhältnissen und war gerade mal Mitte 20. Und er-sehr attraktiv und intelligent, beruflich sehr erfolgreich und vom Elternhaus her ziemlich vermögend. Der Hacken-er liebte das Leben auf dem Lande und sein wunderschönes Eigentumshaus dort. Wir haben uns verliebt und waren sogar verlobt. Er war noch nie verheiratet gewesen, war Mitte 30. Wir waren verliebt und wir wollten eine Familie gründen.
Sein Haus hatte er alleine eingerichtet, es gab keine Vorgängerin.

Ich zog zu ihm-und bereits nach einer Woche merkte ich, mir bekommt die Landluft gar nicht. Ich fühlte mich so unwohl auf dem Lande-selbst die Liebe und ein wunderschönes Haus konnten mich nicht dazu bringen, mich dort wohlzufühlen. Ich bin ein Stadtmensch und liebe das Stadtleben-habe schon immer bewusst gerne in der Stadtmitte gewohnt. Ich fühlte mich auf dem Lande wie eine Pflanze, die jeden Tag austrocknet-mir fehlte die Stadt so sehr. Diese war ein Teil meines Lebens und ohne sie konnte ich einfach nicht leben. Ich fühlte mich auf dem Lande wie behindert. Er fuhr gerne jeden Tag zur Arbeit in die Stadt, ich wäre erstmal Ehefrau und Mutter geworden. Später wäre ich gerne in der Stadt berufstätig gewesen, auch wenn dies keine finanzielle Notwendigkeit gewesen wäre.

Ich wachte jeden Morgen in diesem wunderschönen Haus auf dem Lande und träumte von meiner kleinen Stadtwohnung, die von der Qualität her natürlich mit einem schönen Haus auf dem Lande nicht mithalten konnte-aber sie war dort, mittendrin, wo ich mich wohlfühle-in der Stadt.

Er hatte mehrere Immobilien in der Stadt, die er vermietete, wollte aber lieber in dem Haus auf dem Lande leben bleiben.

Ich wußte, ich werde nie, nie, nie mich auf dem Lande wohlfühlen und ständig in die Stadt zu pendeln, war nicht so schön für mich. So packte ich meine Koffer und schrieb ihm einen Brief, wie sehr ich ihn liebe, aber mich niemals auf dem Lande wohlfühlen würde (es war viel tiefgründiger geschrieben). Und dann ging ich. In die Stadt zurück, wo ich meine Wohnung aufgelöst hatte. Ich schlief die erste Zeit bei einer Freundin.Die Liebe reichte weder ihm noch mir aus, um einen Wohnort zu finden, wo wir uns beide wohlfühlen würden.

Wir haben uns getrennt.

Und ich habe es nie bereut! Auch heute, wenn ich in meiner kleinen Stadtwohnung meinen Morgenkaffee trinke, bin ich glücklich, dass ich damals den Mut hatte, eine Beziehung mit einem Mann, der gerne auf dem Lande lebt, zu beenden.
Auch wenn er sexy und eine absolut gute Heiratspartie war!
Ich habe es nicht bereut. Manchmal, wenn es mir nicht so gut geht, stelle ich mir vor, ich wäre dort-in seinem Haus auf dem Lande-geblieben. Dann geht es mir sofort besser.

Entscheide Dich rechtzeitig. Denn irgendwann mal ist es schon zu spät.

w/39
 
G

Gast

Gast
  • #44
Liebe FS,
kann es sein, dass die Beziehung mit deinem Freund generell sich in eine Richtung entwickelt, die dir nicht gefällt und die du dir so nicht vorgestellt hast?
Dir fehlt die Stadt, dich nervt das Landleben und dein bockiger Freund? Und er fühlt sich von dir genervt?
Bitte verwechsle nicht die Probleme. Ist es wirklich nur das Haus oder sind es doch ganz andere Dinge? Ist dir langweilig? Fühlst du dich im Stich gelassen? Ist er anders als du dachtest?
Denk in Ruhe darüber nach.
 
Top