• #31
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das andere Kind des Mannes der FS aber unehelich gezeugt worden. Die gemeinsamen Kinder hingegen ehelich. Es mag ja sein, dass der Gesetzgeber beides inzwischen gleichstellen möchte. Aber es bleibt eben dabei, dass das Kind unehelich ist. Deshalb scheint es nicht unangemessen, es zumindest auf den gesetzlichen Pflichtteil zu beschränken. Denn es steht eben nicht auf einer Stufe mit den ehelichen Kindern. Diese blieben auch im Falle einer Scheidung ehelich, so dass der hier angebrachte Vergleich nicht zielführend ist.


Der Vergleich hinkt sowieso, richtig wäre folgende:

SIE hätte ein Kind mit in die Ehe gebracht
, und die ganze Diskussion ums Erbe bezöge sich nun auf dieses. Sie selbst würde wohl, bei ihrer eigenen Fragestellung, und bei obigem Argument, Schnappatmung bekommen...

Egal,ob ehelich oder nicht, oder ob das Kind ständig, oder nur WE- Weise beim leiblichen Elternteil ist, es ist den ehelichen Kindern gleich gestellt. Punkt! Was kann das Kleine denn dafür, dass die eigenen Eltern die Beziehung nicht auf die Reihe gekriegt haben?
 
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  • #32
Wieso willst du sie benachteiligen beim Erbe?

Die Tochter ist doch offenbar unehelich. Uneheliche Kinder werden inzwischen gegenüber früher doch schon genug vom Gesetz her bevorzugt, da sie erbrechtlich mit ehelichen Kindern gleichgestellt sind, als sei das das selbe. Da finde ich es schon legitim, zu überlegen, wie man den ehelichen Kindern den größeren Erbteil sichern kann.
 
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  • #33
Und wir werden das Haus auch auf mich eintragen lassen, weil wir es nicht einsehen dass seine Tochter auch etwas davon bekommt. Sind wir uns doch mal ehrlich, was man über Jahre an Alimente bezahlt bis 18, oder noch weiter wenn sie studiert, das können wir nicht mal ansatzweise für unsere eigenen Kinder zur Seite sparen.

Also wenn ihr Eure Kinder nicht füttert, ihnen keine Kleidung kauft, sie ganz einfach in eine Schuhschachtel packt und die unters Bett stellt, dann werdet ihr eine noch viel größere Summe sparen.

Das ist das dümmste was ein Mensch machen kann, das was er abbezahlt, auf einen anderen Menschen überschreiben, wenn ihr euch scheiden lässt, dann hat Dein Mann nichts!

Ich glaube aber das Verhalten und das Gefühl was die Frauen hier haben ist normal. Sie möchten das beste für ihre eigenen Kinder, das andere Kind wird als ein Fremdobjekt gesehen, wird notdürftig geduldet aber wenn man die Wahl hätte, dann würde man es ausrotten. Es ist der ganz normale natürliche Schutz der eigenen Nachkommen und die Absicherung ihrer Zukunft, es ist nichts rationales.

Wäre ich die Mutter der anderen Tochter, dann würde ich dafür sorgen, dass der Vater mit der neuen Frau mein Kind nicht so übergeht. Wenn es sein müsste, würde ich ihn auf Hehler und Pfennig verklagen, weil es geht da um mein Kind und ihre Zukunft, was die neue Trulla von ihm da verzapft wäre mir absolut egal, was habe ich mit ihren Kindern zu tun.
 
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  • #34
Gast 29 bei Erbe sind Ehrliche und Unehrlichen Kinder gleich zu behandeln. Beim Pflichtteil kann man auch niemanden enterben, er steht einem zu. Punkt. Da gibt es keine Diskussion.
 
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  • #35
Wäre ich die Mutter der anderen Tochter, dann würde ich dafür sorgen, dass der Vater mit der neuen Frau mein Kind nicht so übergeht. Wenn es sein müsste, würde ich ihn auf Hehler und Pfennig verklagen, weil es geht da um mein Kind und ihre Zukunft, was die neue Trulla von ihm da verzapft wäre mir absolut egal, was habe ich mit ihren Kindern zu tun.

Was willst du denn bitte tun? Wem das Haus gehört, das ist wohl Sache der Eheleute, nicht deine.
Und wenn es ihres ist, dann ist es ihres, fertig.
Genauso verfahren viele mit der Firma, auch hier wird gern mal alles der Frau überschrieben und die Ex sieht keinen Cent. Hat meine Schwester ganz clever so gelöst. Haus und Firma gehören ihr.

Ich würde es auch nicht einsehen, ein Haus mit abzubezahlen, wovon im Falle eines Falles Dritte etwas erben, auch wenn es nur ein Bruchteil ist. Dafür ist mir meine Arbeitskraft und Lebenszeit zu schade.

Man kann lachen über solche Summen, aber umgekehrt betreiben manche doch auch einen teilweise lächerlichen Aufwand um noch ein paar € Unterhalt herauszuquetschen. Und ich soll mal eben eine fünf- oder sechsstellige Summe verschenken? Ja ne.... is klar!
 
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  • #36
[Mod]
So gut! Du und Dein Mann habt eine Firma, die Firma läuft auf Dich, er ist angestellt. Du musst ihm dann aber seiner Leistung entsprechend das Gehalt bezahlen und das Kind was nicht bei ihm lebt, das bekommt dann dementsprechend Unterhalt. Natürlich kann dieses Kind nichts so leicht von dieser Firma erben. Ich würde das als Mutter dieses Kindes, nicht so einfach dulden, dass der Vater so mein Kind umgeht, ich würde Mittel und Wege finden damit mein Kind an sein Recht kommt.

Du sollst und musst nichts verschenken, es geht darum was dem Kind Deines Mannes zusteht, welches aber nichts Deines ist. Die Mutter dieses Kindes kämpft nur für die Interessent IHRES Kindes, nicht ihre eigenen. Genau das machst DU, als Mutter, auch.

Ich möchte hier mal anmerken, ich habe noch keine Kinder und mit großer Wahrscheinlichkeit, würde ich auch versuchen, dass meine Kinder dem anderem Kind deutlich bevorzugt werden. Ist das Verhalten wirklich Moralisch korrekt? Nein. Ist es Menschlich? Ja. Es gibt halt Menschen, die den Unterschied für sich sehen und es gibt Menschen... naja... die leben in der Steinzeit.
 
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  • #37
Gast 35, du hast rechtlich keine Handhabe.

Meinem Ex ist genau das passiert.
Er ist Sohn aus erster Ehe.
Seine Halbschwester Tochter aus zweiter, bestehender Ehe.

Vater kauft neues Haus für die Familie.
Tochter steht im Grundbuch.
Mein Ex ging leer aus, das Haus wird nicht Teil des späteren Erbes sein.
 
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  • #38

Doch die gibt es aber die sind eingeschenkt. Weil wenn es um Schenkungen zu Lebzeiten geht, dann kann man die Beschenkten nach dem Tod des Vater auf seinen Pflichteil verklagen. Mir ist neu, dass minderjährige ins Grundbuch eingetragen werden können.

Dein Ex kann klagen und schauen was dabei rauskommt, denn das muss nicht alles so korrekt sein, was das mit ihm abgezogen wurde.
 
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  • #39
Gast 29 bei Erbe sind Ehrliche und Unehrlichen Kinder gleich zu behandeln. Beim Pflichtteil kann man auch niemanden enterben, er steht einem zu. Punkt. Da gibt es keine Diskussion.

Zunächst einmal ist es bereits die Entwerbung, wenn jemand auf den Pflichtteil begrenzt wird, da es sich hierbei nur um den halben gesetzlichen Erbanspruch handelt. Zum anderen kann nur vererbt werden, was es zu vererben gibt. Wenn also die ehelichen Kinder beschenkt werden, dann gibt es am Ende auch nur einen geringeren Pflichtteil. Wenn die FS nicht möchte, dass das uneheliche Kind erbt, dann kann man das Erbe schon deutlich minimieren.
 
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  • #40
Mir ist neu, dass minderjährige ins Grundbuch eingetragen werden können.

Das wäre mir auch neu.... aber vielleicht gibt es diese Möglichkeit für die FS? Haus auf die gemeinsamen Kinder schreiben. Und sei es zum Zeitpunkt der Volljährigkeit...?

Im besagten Fall war der Vater 65, die Halbschwester 30 und mein Ex 39. Da spielte Minderjährigkeit keine Rolle.
 
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  • #41
[mod]

Alle Kinder sind gleich zu behandeln, nicht nur die eigene Brut. Moralisch unterste Schublade. Fast möchte man meinen, dass Märchen von Aschenputtel könnte auf Tatsachen beruhen....

[mod]

w, 40[mod]

Achja? Erben meine Kinder später auch von dir? Alle Kinder gleichbehandeln sagst du ja. Also ich finde die ansicht der FS gar nicht mal so falsch. Du gibst dein Geld lieber für andere leuts Kinder aus statt für deine eigene? Ich spare nicht Jahrelang und geh tag täglich schuften für andere Kinder. Auch wenn es zu meinem Mann gehört. Dafür ist ER und die KM zuständig das Kind abzusichern und nicht noch die neuen Partner. Da kann ja jeder Kinder machen und an jeder Tür klingeln und die Hand aufhalten.

Also man sollte schon die Kirche im Dorf lassen. Sie ist schließlich nicht die Mutter des unehelichen Kindes. Dafür sollten schon die 2 Personen aufkommen die an der Zeugung beteiligt waren. Sie hat den Mann genommen weil sie ihn liebt, heißt ja nicht das sie noch die Zukunft seines Kindes absichern soll. Was manche für eine Einstellung haben.

Heißt also sobald ich einen Vater mir als Mann nehme muss ich mit einrechnen das ich auch was für seine Kinder tuen MUSS.

Also mir schenkt auch keiner was. Wo kommen wir denn dahin wenn jeder Kinder in die Welt setzt und sich andere gefälligst mit dran beteiligen sollen die damit quasi nichts zu tun haben *kopfschüttel*
 
  • #42
@40 der Vater kann nur seinen Teil vererben und nicht den Teil der Partnerin. Und selbstverständlich hat das Kind seinen Anspruch darauf.Die Partnerin kann mit ihrem Teil, den sie erwirtschaftete hat, tun und lassen was sie will. Aber Kinder, die für die ganze Sache nichts können, ums Erbe bringen empfinde ich auch als Betrug. Nur weil der Mann eine neue Partnerin hat bleibt immer noch der Vater des Kindes aus der vorangegangenen Beziehung. So hasserfüllte Leute wie @40 können mir nur leid tun. w52
 
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  • #43
Ich finde das hier grade lustig.

Wenn ich neu heirate, mein Mann ein Kind aus der vorherigen Ehe hat, ich mit ihm 2 Kinder zeuge und mit ihm zusammen ein neues Haus baue, so ist doch das neue Haus unser (!!!) neues "Leben" und natürlich würde ich es auch nicht dulden,wenn das, was wir uns gemeinsam aufgebaut haben, später an sein "altes Leben" geht, wenn auch nur ein Pflichteil. Das hat ja nichts damit zu tun, dass man die Tochter nicht mag. Sie erbt doch sicherlich trotzdem noch genug von ihrem Vater.
Klar, ob die Kinder letztlich in dem Haus wohnen bleiben, ist eine andere Frage.
Ich finde das legitim.
MORALISCH!

Ist die EX des Mannes von FS arm und hat kein Vermögen, dass man mit dem Haus so einen Vulkanausbruch provoziert? Oder ist das ein Millionen-Bunker?


Davon ab, dass FS wahrscheinlich längst nicht mehr an dieser Diskussion teilnimmt ;-)
 
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