• #61
Eine Freundin von mir ist nach ihrer Scheidung in die Nähe ihrer Familie gezogen, durch die sie sehr viel Unterstützung erfahren hat. Sie ist ein komplett neuer Mensch geworden und die Kinder haben sich auch super entwickelt, der Schulwechsel hat keine Probleme bereitet.
Von daher würde ich Dir zuraten. Die Frage ist eben Deiner Arbeit. Bei meiner Freundin war es so, dass sie Telearbeit durchgesetzt hat. Funktionierte prima. Such Dir Hilfe/Unterstützung!
 
  • #62
Es mag Steine auf mich regnen, aber mein Eindruck ist, hier stimmt etwas nicht. Vor dem Hintergrund der wirklich guten Tipps, die hier gegeben wurden, schildere ich den Fall einer knapp 45jährigen verheirateten Angehörigen. Als Großcousinen standen wir uns nie besonders nahe, auf Bitte ihrer Eltern intensivierte ich den Kontakt und war kontinuierlich für sie da. Gleichwohl sie so manches inszenierte und intensiv behauptete, was der Überprüfung nicht stand hielt, erschöpft wirkte sie nie, Schuld waren nur andere, ihr Ehemann oder sonstige widrige Umstände. Ich half ihr mit Adressen / Angeboten, wo sie Hilfe hätte bekommen können. Ich selbst war mittlerweile ob der ständigen Belagerung so überfordert, dass ich auch keinen Rat mehr wusste. Mal wirkte sie völlig vernünftig und wollte gleich am nächsten Tag handeln, eine Woche später erklärte sie euphorisch, sie hätte es sich doch wieder anders überlegt und würde nun vielleicht dies oder jenes tun. Ich distanzierte mich und um es ab zu kürzen, nach ihrem freiwilligen Klinikaufenthalt geht es ihr wohl sichtlich besser.