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  • #1

Umgangspflicht Minderjähriger ihren Eltern gegenüber?

Überall wird vom Umgangsrecht und der Umgangspflicht getrennt lebender Elternteile zu ihren minderjährigen Kindern gesprochen. Alles zum Wohl des Kindes! Doch wie sieht es denn aus: Haben minderjährige Kinder eine regelmäßige Umgangspflicht ihren getrennt lebenden Eltern gegenüber? Oder können die einfach sagen: Nein, ich will jetzt nicht zum Papa, weil ich etwas anderes vor habe! - Somit würde die Zahlungsverpflichtung des Vaters weiterlaufen, aber sehen würde er seine Kinder nicht. D.h., er hat auch keinerlei Möglichkeit mehr, selbst von 4 von 30 Tagen pro Monate sowieso zu wenig sind, den Kindern seine Werte und seine Erziehung nahe bringen zu können. Wer hat da Erfahrung?
 
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  • #2
Nein es gibt keine Umgangspflicht der Kinder ihren Eltern gegenüber, ich wüsste auch keinen Grund wozu es das geben sollte aber mir fallen spontan schon einige Gründe auf weshalb es nicht gut wäre wenn es so eine Pflicht für Kinder gäbe, angefangen damit dass das Kind sich bei einem Elternteil sehr unwohl fühlt.
 
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  • #3
Ich halte es für mehr als fraglich, ob es gut für dein Kind ist, wenn Du es zum Umgang mit dir zwingst. Dadurch wirst Du wohl nur erreichen, dass es den Kontakt zu dir völlig abbricht, wenn Du es nicht mehr zwingen kannst. Wie die gesetzlichen Regelungen sind, weiß ich nicht, aber ich würde keines meiner Kinder zu einem Umgang zwingen.

Kommt aber sicher auch auf das jetzige Alter des Kindes an. Da Du davon sprichst deinem Kind Werte nahe zu bringen, gehe ich nicht davon aus, dass es sich um ein Baby handelt, bei dem es natürlich schon wichtig ist, dass es einen Bezug, auch zum anderen Elternteil, hat/aufbauen kann.

w39
 
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  • #4
Ich denke, bei kleineren Kindern, vorausgesetzt, die Mutter boykottiert den Umgang nicht zusätzlich bewusst, dürfte dies ja noch durchsetzbar bzw. mit Argumenten "erzwungen" werden können. Denn Kinder habe ja nicht nur Rechte, sondern sollten aus meiner Sicht auch ihre Pflichten kennenlernen und ihnen gerecht werden. Ab 18 dürfte es dann auch nur noch auf Freiwilligkeit basieren, wenngleich der Vater nach wie vor zahlpflichtig ist.

Interessant wird es wohl gerade bei Jugendlichen, die sich und ihre Macht ausprobieren wollen und die Eltern provozieren? Doch welche Mittel und Handhabe hat dieses zahlungsverpflichtete Elternteil? Welche Rolle nimmt die Mutter ein - sollte sie doch den Kindern die Notwendigkeit nahe bringen, wie wichtig der regelmäßige Kontakt zum Vater ist, oder? w/42 - ein Kind, aber guter Umgang mit dem Vater
 
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  • #5
Wenn Kind nicht zum anderen Elternteil möchte, sollte sich der Erziehende mal ernsthaft Gedanken darüber machen, ob vielleicht etwas an seinem Erziehungs-bzw. Kommunikationsstil nicht in Ordnung ist!
 
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  • #6
Das würde aber bedeuten, dass ein Kind in diesem Fall die Macht und somit Dominanz über das zahlende Elternteil hat und völlig frei bestimmen kann, was es tut bzw. eben nicht tut. Immer vorausgesetzt natürlich, dass das Elternteil nicht besser, aber sicherlich auch nicht schlechter als die Mutter im Erziehungs- und Kommunikationsstil ist.
 
  • #7
@#4: Ja, aber leider ist es ja oft die Erziehung und Kommunikation der alleinerziehenden Mütter, die ihren Kinder unauffällig und fies einflüstern, dass sie "gar nicht zum Vater wollen". Hier wird ein sogenannter Loyalitätskonflikt erzeugt und ausgenutzt.

Bevor die ewigen Pharisäer wieder plappern: Nein, das ist natürlich (!) nicht bei jeder alleinerziehenden Mutter so. Viele sind auch pfiffig genug zu erkennen, dass die Vaterbeziehung wichtig ist. Aber leider stecken hinter einem Großteil der Vaterkontakt-ablehnenden Kinder eben die Mütter. Auch das ist Fakt.
 
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  • #8
Mein 20jähriger Sohn wohnt beim Papa, ich zahle Unterhalt (an meinen Sohn). Er besucht mich nicht sehr oft, aber ich käme nie auf die Idee, Besucht einzufordern. Natürlich rufe ich mal an und frage, wann er mal wieder zu mir kommt. Wenn er dann da ist, ist es auch immer ein schönes Wochenende. Aber ich weiß, dass ein Jugendlicher in diesem Alter einfach andere Interessen hat. Er zieht eben am Wochenende lieber mit seinen Freunden um die Häuser als bei Mama zu sitzen. Kinder muss man loslassen können.
Einen Zusammenhang von Besuch und Unterhalt ist mir noch nie gekommen. Unterhalt ist meine elterliche Pflicht und keine Belohnung für Besuche

w 49
 
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  • #9
@6 von #4
Nix anderes wollte ich mit meinem Posting ausdrcüken...
 
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  • #10
@7 ok, dein Sohn ist 20 - da ist das verständlich, doch wie sieht es mit Teenagern zwischen 14 und 18 aus? Man trägt ja auch noch Verantwortung für die Kids.
 
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  • #11
@6
Wenn ich das gerade lese, geht mir die Hutschnur hoch. Ich weiß zwar, dass es solche Mütter gibt, die wirklich Ihren Kindern vielleicht was einreden.Aber das ist sicher die Minderheit.

Meine Tochter will zur Zeit auch nicht zu Ihrem Vater und ich habe garantiert nichts gesagt, zumal ich die Zeit, wenn sie dort ist immer nutze um zu arbeiten, oder ausnahmsweise mal etwas nur für mich zu tun. Und ich kann die kinderfreie Zeit durchaus genießen.

Die meisten Väter schieben doch die Schuld vor allem auf die Mutter. Bei meiner Tochter ist es so, dass ihr Vater raucht und zwar auch in der Wohnung, wo sich die Kinder aufhalten. Meinem Sohn macht es nichts aus und meiner Tochter geht es schon seit sie mit 6 oder 7 auf einem Apothekenposter gelesen hat, dass passiv rauchen fast so schädlich ist, wie selbst rauchen, auf den Keks. Sie hat es ihm oft gesagt, ich habe ihm gesagt, dass sie mir das als Grund anführt und er erzählt mir dann, das wäre doch quatsch, ich würde ihr irgendwas einreden. Also überhaupt keine Überlegung, ob er vielleicht auch was falsch macht oder etwas verändern könnte, damit sich seine Tochter auch bei ihm wohlfühlt.

Ich habe bisher versucht ihn zu überreden, doch an den Tagen wo die Kinder da sind, auf dem Balkon zu rauchen und meine Tochter mit Engelszungen überredet hinzugehen. Fürs Neue Jahr habe ich mir vorgenommen, nichts mehr zu unternehmen. Sie wird dieses Jahr 12. Wenn sie nicht hin will, bringe ich sie bei meinen Eltern oder Freunden unter, wenn ich nachmittags noch arbeiten muss. Diese Situation zermürbt mich nämlich mittlerweile. Und dieses Jahr in der Mutter-Kind-Kur wurde mir auch gesagt, dass meine Tochter alt genug ist, sich mit Ihrem Vater selbst auseinanderzusetzen und dass er auf sie zugehen muss.

Ich bin einfach nur noch total genervt von dieser Situation und kann solche Vorwürfe, von wegen die meisten Frauen, deren Kinder nicht zum Vater wollen, reden den Kindern was ein nicht mehr hören oder lesen. Habe immer gekämpft und gehofft und meinen Kindern erklärt, dass auch, wenn ihr Vater nicht hier lebt, er sie trotzdem lieb hat und es immer ihr Vater bleibt.
 
  • #12
@#10: Tja, denkst Du und liegst dabei falsch. Leider unterbinden oder minimieren wahnsinnig viele Mütter den Umgang ihrer Kinder mit deren Vater. Leider keine Seltenheit. In der deutlichen Mehrheit der Fälle werden Kämpfe um das Kind ausgetragen und das Umgangsrecht als Druckmittel genutzt.
 
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  • #13
Den Kindern eine Pflicht zum Umgang mit dem Vater aufzubrummen, halte ich für absolut kontraproduktiv.

Es ist völlig normal, dass es Phasen gibt, in denen die Kinder eben nicht jedes Wochenende oder jedes zweite zum Vater wollen, weil andere Dinge Priorität haben, gerade im Teenie-Alter. Computernetzwerk zu viert mit den Freunden, das ganze Wochenende über. Oder die erste Freundin. Oder zelten mit den Freunden. Oder...

Bei "intakten" Familien verbringen die Kinder doch auch nicht das gesamte Wochenende am Stück mit einem Elternteil.

Wenn irgend möglich und wenn organisatorisch durchführbar, also lieber mal ein Wochenende ausfallen lassen, und dafür kommt das Kind eben unter der Woche am Abend ein paar Mal zum Vater, geht mit ihm Schwimmen oder Fußballspielen oder ins Kino. Oder nur an einem Wochenend-Tag, um nicht gleich das gesamte Wochenende zu "blockieren".

Locker werden im Umgang mit den Kindern, nicht so verbissen sein, und am besten ist es, wenn die Eltern miteinander kommunizieren.

Sage ich aus eigener Erfahrung, mit drei Kindern, 17 Jahre nach der Trennung, und im besten Einvernehmen zwischen allen Beteiligten.

w54
 
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  • #14
@12: aber die Mutter verlangt, dass das Kind am Vaterwochenende beim Vater ist, das Kind bockt. Wie verhalten? Bei intakten Familien sieht der Vater sein Kind aber auch während der Woche und hat nicht nur komprimiert ein WE Zeit, oder? Zudem führt wohl auch der Vater, nachdem er oftmals entsorgt und aussortiert wurde ein eigenes Leben. Soll dann der Teenie plötzlich die Macht haben, über die Zeit des Vaters zu bestimmen, nur weil es dem Teenie so passt?
 
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Gast

  • #15
@ #13

Falls du ein betroffener Vater bist:

Hast du versucht, mit der Mutter über das Problem zu sprechen und eine Lösung zu finden?

Hast du versucht, mit dem Kind über deine Situation und deine Gefühle zu sprechen? Liebevoll und neutral und ohne versteckte Aggression?

Deine Ausdrucksweiss liest sich nämlich ein bisschen, nimm es mir bitte nicht übel, unreif: Der Teenie hat keine "Macht über die Zeit des Vaters zu bestimmen". DU bist der reife Erziehungsberechtigte!

Wenn gar nichts anderes hilft, könnt ihr immer noch, möglichst gemeinsam, Eltern und Kinder, eine Beratungsstunde beim Jungendamt nehmen. Dritten gegenüber sind "verstockte" Teenies meist aufgeschlossener als gegenüber den Eltern.

w54
 
  • #16
da dein Kind den Umgang mit dir verweigert ist es dir ja scheinbar in den vergangenen Jahren nicht gelungen eine tragfähige Bindung zum Kund aufzubauen und von dir und deinen erzieherischen Grundsätzen zu überzeugen. Jetzt bekommst du die Rechnung dafür. Vielleicht soltest du deine erzieherischen Grundsätze überdenken und eine Basis einer Beziehung in den Fordergund stellen. Liebe statt erzeihung und zwang. Egal, mit deinem Umterhalt erkaufst du dir keine Besuchcszeit, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Ach und wenn du für dein Kind nur 4 Tage im Monat zu verfügung stehst, dann bist du ja auch kein wirklich angegierter Vater. Teenies haben am Wochenende anderes im Kopf, da musst du schon was zu bieten haben und dir einfallen lassen, dass du konkorenzfähig wirst. Aber die Woche hat 5 weitere Tage, da kann man Kinder auch sehen und besuchen und sich kümmern.
 
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  • #17
@15: wenn du dich in die Lage eines aussortierten und zum 2-WE.-Zahl-Papa degradierten Vaters mal kurz hinein versetzen würdest, dann wüsstest du, dass ein Vater wenig Handlungsspielraum hat, wenn die Mutter nicht mitspielt. Und die wird wenig Entgegenkommen zeigen, da sie die Kohle für sich beansprucht. Zudem hat ein solcher entsorgter Vater wenig Handlungsspielraum, um in der Erziehung überhaupt noch mitreden zu dürfen und zu können. Soll er die missratene Erziehung der Mutter in zwei Tagen aufholen und korrigieren? Das geht nicht. Und von wegen zu bieten, um konkurrenzfähig zu bleiben, gehts noch? Was hat denn die Mutter zu bieten, dass das Kind bei ihr ist? Muss der Vater immer teures Entertainment bieten, nur damit das Kind zu ihm kommt? Muss er es zusätzlich zum geleisteten Kindsunterhalt noch einkaufen? Da ist wohl ein Denkfehler drin. kopfschüttelnd über soviel Unvermögen w/43
 
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  • #18
Es gibt keine Umgangspflicht für minderjährige Kinder! Und das ist gut so. Ich habe jahrelang Unterhalt für meinen Sohn bezahlt, ihn 10 Jahre gegen meinen Willen nicht gesehen, doch heute haben wir ein sehr herzliches Verhältnis zueinander! Druck und Zwang ist immer negativ, zumal Kindern gegenüber.
 
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Gast

  • #19
zu #16

Ich bin Single-Mutter mit Teenie, was regelmäßig den Kindesvater sieht. Ich habe relativ früh angefangen dafür zu sorgen, dass die Kind und Vater die Besuchstermine selber absprechen und mir das nur mitteilen. Damit bin ich jedem Streit und Vorwurf aus dem Weg gegangen und denke heute noch, dass es die richtige Entscheidung im Interesse aller war. Es ist alles entspannt und wichtige Dinge bespreche ich mit dem Kindesvater.

Ein "entsorgter" Vater hat sehr wohl Handlungsspielraum, er kann zum Jugendamt gehen, er kann dort gemeinsme Gespräche verlangen, erlebe das gerade bei einer Kollegin, wo das praktiziert wird. Die Kinder dieser Frau, 10 und 13 Jahre alt, werden alleine vom Jugendamt befragt, was sie möchten und wie sie sich den Umgang mit ihrem Vater, der übrigens die Mutter für eine jüngere Frau "entsorgt" hat und sich weigert Trennungsunterhalt für seine noch Ehe-Frau zu zahlen..., vorstellen.

"Kohle" bekommt eine Frau nicht, sondern Unterhalt für ihre Kinder, die den Kind/ern zusteht und nicht der Mutter. Müsstest du als Frau eigentlich wissen, es sei denn, du hast keine Kinder. Es spricht nicht für dich und deine emotionale Reife hier von einer missratenen Erziehung einer Mutter zu sprechen.

Ja, ein Vater muss auch zusätzlich zu dem Kindesunterhalt auch noch für sein Kind einkaufen und es versorgen, egal welcher Art, wenn das Kind/er sich bei ihm aufhalten.

Mir scheint eher, das bei dir ein Denkfehler drin ist, und dein Schreibstil spricht für mich von deinem Unvermögen.

w 42
 
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Gast

  • #20
@11

Woher willst Du das so genau wissen, dass es wirkich so ist. Niemand, ausser die Familien selber können nämlich beurteilen, ob das so ist, wie du schilderst. Da können Studien laufen, aber wer gibt dort die Angaben? Umfragen ergeben vielleicht das, was Du sagst... Möglich! Aber vielleicht haben sich da auch einfach nur Väter gemeldet, die sich ungerecht behandelt fühlen. Ich will ja gar nicht sagen, dass es nicht auch total umnachtete Frauen gibt, die so sind wie Du es beschreibst. Ich kenne aber kaum solche Mütter. Meist hat es einfach andere Gründe, dass die Kinder nicht zum Vater wollen. Entweder haben die Kinder einfach was anderes vor. Je nach Alter wollen sie sich eben lieber mit gleichaltrigen verabreden oder einfach auch mal nur zu Hause abhängen. Was haben Kinder denn heute noch an Freizeit? Sie gehen in die Schule, machen Hausaufgaben oder gehen in die Ganztagsschule und kommen erst geben halb fünf wieder. Dann kommen noch Musikunterreicht, verschiedene Sportarten hinzu und schwupp ist die Woche um. Manchmal ist es dann auch einfach so, dass Kinder auch mal Ihre Ruhe brauchen und nicht schon wieder los wollen. Oder die Kinder haben Differenzen mit dem Vater, weil er wie in meinem Beispiel eben raucht, obwohl er das, wenn die Kinder bei ihm sind, wohl auch auf dem Balkon tun könnte. Oder, und das war noch ein Beispiel meiner Tochter, wieso sie nicht hin will, weil der Papa sich oft im Wohnzimmer vor dem PC einschließt und die Kinder im Nachbarzimmer allein sind. Klar können sich die Kinder (sie sind 11 1/2 und 10) auchmal alleine beschäftigen, aber meine Tochter sagt, was soll ich denn dann da, wenn er sich eh einschließt. Und da gibt es sicher noch tausend andere Gründe und Probleme, die Kinder mit Ihren Vätern haben. Der Bruder meines Ex-Mannes kennt das Problem und er hat mir schon geraten, ich solle die Kinder nicht mehr zu ihm geben. Aber, ich weiß, dass würde meinem Sohn das Herz zerreissen, er liebt seinen Vater abgöttisch. Auf der anderen Seite weiß ich nciht, ob ich wirklich das richtite tue in dem ich den Vaterkontakt so fördere, denn er ist wirklich ein nicht so gutes Vorbild. Geht nicht arbeiten, hängt die meiste Zeit am PC, auch wenn die Kinder da sind, aber leider nicht, ums sich Arbeit zu suchen... Und durch seine Computersexsucht hat er ständig wechselnde Partnerinnen, die auch sofort immer den Kindern vorgestellt werden müssen... ja, ich mache mir Gedanken, aber sie kreisen eher und ich würde meinen Kindern nie gegen ihren Vater aufbringen.
 
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  • #21
@18 von 16: es geht nicht ums Einkaufen, das ist klar, aber "er muss den Kindern etwas bieten", heißt doch nicht, Nudeln mit Soße kochen, sondern etwas bieten in der jetztigen Zeit hat immer mit großem/größerem finanziellen Aufwand zu tun. Denn mit Spaziergängen und Eis essen ist diese Jugend ja nicht mehr zu begeistern. Und das hat nicht nur etwas mit Erziehung allgemein, sondern auch dem Umständen in anderen Familien, mit dem Erleben bei Freunden usw. zu tun. Wer da nicht mitziehen will oder kann, ist peinlich und out. Ich bin auch AE-Mutter mit Kind, Papa und Kind haben viel und guten Kontakt. Aber ich sehe ja die Vorzeichen, die auf mich zukommen werden eben in anderen Familien und durchaus auch das frustrierende Los bei anderen 2-WE-Papas. Erschreckend und traurig, insbesondere wenn die Mutter eben die Erziehung schleifen lässt und sich nicht kümmert, man als Vater aber keine Chance hat, etwas zu ändern. Da helfen auch Gespräche leider nichts mehr.
 
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  • #22
zu #19

Schon mal Beratung beim Jugendamt geholt und den Kindesvater dazu eingeladen? Kann ja nicht sein, das Er seinen Kindern ständig neue Frauen vorstellt und die Kinder vielleicht sogar von seiner Computersexsucht was mitbekommen. Dann schliesst er sich noch ein und läßt die Kinder alleine? Da wäre ich als Mutter schon im Interesse der Kinder längst beim Jugendamt gewesen!

Du hast als Mutter auch eine Fürsorgepflicht und dein EX überschreitet eindeutig die Grenzen und kommt seiner Fürsorgepflicht nicht nach.
 
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  • #23
zu #20 von #18

Ich kenne das mit dem Bieten müssen nicht, obwohl mein Kindesvater nicht arm ist. In der Hinsicht bin ich ihm doch dankbar, dass wir in der Hinsicht immer gleicher Meinung waren und sind.

Ich kenne das mit dem Bieten müssen auch nicht aus meinem Umfeld von anderen Single-Müttern, gut, ich lebe auch in Berlin, eine Stadt, die arm aber sexy ist :). Ich kenne weder das Thema Markenklamotten haben müssen, noch das mein Teenie IN ist, weil wir ein Pferd haben und dafür Out wäre, weil unsere Prioritäten halt beim Pferd liegen und nicht bei schicken Klamotten, teuren Handys etc.

Wer so über negativ denkt ist eh nicht auf unserer Wellenlänge und mein Teenie ist selbstbewußt und kann auf solche Menschen, die sich über etwas Bieten/Leisten müssen definieren, gut verzichten. Ich übrigens auch :).
 
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  • #24
@22 von 20 - genau das ist es doch, was ich in meinem Statement von 16 bei 15 anprangere. 15 schreibt, der Vater müsse etwas bieten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Und meine Antwort war: Gehts noch! Denn ich bin der Meinung, dass dies auf keinen Fall der richtige Weg sein kann, dass ein Vater, der ja immerhin den Unterhalt zahlt, seine Kinder nicht noch zusätzlich mit irgendwelchen Superevents "einkaufen" muss, damit sie überhaupt zu ihm kommen.
 
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Gast

  • #25
@ 21

ich habe es versucht. Aber unser Jugendamt hier auf dem Lande ist ein bißchen... ja.. wie soll ich es sagen?! Wenn man über Beamte schimpfen kann, dann über diese. Hey, die machen nichts, ausser den Kindesunterhalt festzusetzen und Unterhaltsvorschuss zu zahlen. Meiner Meinung nach müssten die doch dem Vater meiner Kinder ständig auf den Füßen stehen, dass er Bewerbungsunterlagen vorweist. Nichts. Habe jetzt mal angerufen . Er hat noch nichts vorgelegt und ist schon wieder in Harz IV. Ich meine, es geht hier ja sogar um unser aller Kohle... ich kapier das nicht. Auch diese Sache mit den ständig andere Frauen vorstellen. Die zucken echt nur mit den Schultern und haben keine Lust sich damit auseinanderzusetzen. Und ich bin garantiert keine Frau, die noch eifersüchtig wäre oder ihm sonst irgendwie Steine in den Weg legen will. Wenn er eine Freundin länger hat, habe ich auch kein Problem damit, wenn sie Umgang mit meinen Kindern haben. Aber du bringst mich auf eine Idee. Vielleicht ist seine Ex-Freundin, die kürzlich aufgegeben hat, dazu bereit auch mal beim Jugendamt mit vorzusprechen. die war früher mit mir in der Schule und kam super mit den Kindern klar. Vielleicht wirkt es besser, wenn das Jugendamt das auch mal von anderer Seite hört.
 
  • #26
Es gibt sehr gute Beratungsstellen, z.B. von der Diakonie. Habe ich selbst mal in Anspruch genommen. Beim Jugendamt sind meistens entweder so Müsli-Jochens oder vollkommen unengagierte Verwaltungsmenschen. Auf jeden Fall würde ich mir da professionelle Hilfe holen.
 
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  • #27
zu #24

Hast du keine Beratungsstelle, z.B. von Diakonie oder Caritas in der Nähe, wo du dir noch Unterstützung holen könntest?

Nicht nur versuchen, sondern dranbleiben, notfalls die nächst höhere Dienststelle vom Jugendamt einschalten, Gesprächsprotokolle anfertigen, sich üben, gute Briefe an Behörden zu schreiben, damit du notfalls was schriftliches in den Händen hast.

Bezüglich des Jugendamtes kann ich dir nur empfehlen, bei denen immer wieder Druck zu machen und nachzufragen bzw. Gespräche/Beratung mit dem Kindesvater einzufordern. Das Jugendamt ist dazu gesetzlich verpflichtet. Notfalls lasse dich rechtlich beraten, inwiefern du eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen kannst, weil das Jugendamt seiner Pflicht nicht nach kommt.

Hast du mal überlegt, dem Kindesvater einen Brief zu schreiben, dass er nur noch seine Kinder sehen darf, wenn er dafür sorgt, dass Kindgerechte Umgangsformen eingehalten werden?

Hast du mal überlegt, beim Familiengericht eine Klage oder sowas einzureichen, dass der Kindesvater erst dann wieder seine Kinder sehen darf, wenn er dafür sorgt, dass er sich richtig um die Kinder kümmert, nicht ständig neue Frauen denen vorstellt usw.

w 47
 
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Gast

  • #28
@24 ff

Soviel Aufwand nur um dem Ex eins auszuwischen??
Wie würdest Du es finden, wenn Dein Ex sich permanent in Deine Erziehung bzw. Dein Alltagsleben einmischen würde?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich die ganze Zeit in seinem Computerzimmer einschließt. Warum sollte er seinem Umgangsrecht nachkommen wenn er es nicht will? Er hätte doch viel mehr Zeit (für sich) wenn er den Umgang ablehnen würde.
Und aus Deiner Bemerkung betreffs der neuen Frundinnen entnehme ich eine große Portion Neid bzw. Ärger darüber, dass es ihm nicht so schlecht geht wie von Dir erhofft.

Das war bei meiner Ex nicht anders. Umgang wurde mir ermöglicht, damit sie möglichst viel Zeit mit dem Trennungsgrund hatte. Sie wußte, dass es mir hundeelend ging, wen ich die Kinder Sonntag Abends wieder hergeben musste.
Seit ich mit meiner neuen Freundin zusammenlebe, die sich super mit meinen Kindern versteht, wird der Umgang mehr und mehr boykottiert. Sie kann es einfach nicht verkraften, dass es mir gut geht und dass wir schöne gemeinsame Dinge mit den Kindern unternehmen.
 
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  • #29
zu#27

Hier geht es nicht darum, dem Ex was auszuwischen, welch nicht nachvollziehbarer Gedanke, sondern dafür Sorge zu tragen, dass der Kindesvater den Umgang mit seinen Kindern auf halbwegs normalen Niveau einhält. So wie es geschrieben ist, würde ich als Mutter, auch auf die Barikade gehen, wenn mein Kindesvater sein Umgangsrecht mit unserem Kind auf diese Art "pflegt".

Ist dir nicht bewußt, dass es für die Kinder schädlich ist, wie der besagte Kindesvater sein Umgang ausübt. Soll die Mutter tatenlos zusehen?

Mein Kindesvater interessiert sich leider überhaupt nicht dafür, wie ich unser Kind erziehe. Ich hätte damit nie ein Problem gehabt, wenn er bezüglich meiner Erziehung nachfragt. Mein Alltagsleben geht ihn nur insofern was an, wenn es schädliche Auswirkungen auf unser Kind hätte. Da es bei mir aber keinen Grund gibt, dass er sich einmischen sollte, und unser Kind, was inzwischen ein Teenie ist, gut geraten ist, bis auf die paar Pupertäts-Zickerein, scheinen wir es bisher gemeinsam ganz gut hinbekommen zu haben.

Es könnte viele Gründe geben, warum der besagte KV sich in sein Zimmer einschließt. Damit Frau nicht sagen kann, er würde ja die Kinder nicht zu sich holen?, um seine Ruhe zu haben?, auf jeden Fall finde ich sein Verhalten absolut unreif und daneben. Die Kinder fühlen sich nicht wohl und gewollt von ihm. Aber er scheint ja noch andere persönliche Probleme zu haben, angefangen von dem ständigen Frauenwechsel und dem Nicht-Vermögen einen Arbeitsplatz zu bekommen bzw. zu halten.

Nur weil es bei dir nicht so optimal lief, muss auch in diesem Fall nicht wieder die böse Frau dran schuld sein. Bist du dir sicher, dass deine Ex es nicht verkraften kann, dass es dir gut geht? Vielleicht liegen die Gründe des Boykotts ganz woanders, nur du selber willst sie nicht wahrhaben?.

Selbstverständlich rate ich dir auch, dann das Jugendamt einzuschalten und dir Hilfe zu holen bzw. um ein gemeinsames Gespräch zu fordern und zu klären, welche Gründe vorliegen, dass deine Kinder angeblich nicht zu dir dürfen.
 
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  • #30
@28 von #27

Im Allgemeinen geht es sehr häufig darum dem ex eins uszuwischen, wenn das bei Dir nichts so ist, dann bist Du eben die Ausnahme von der Regel.

Ob es für die Kinder tatsächlich schädlicher ist den Umgang so zu erleben wie geschildert (und das ist ja nun eine subjektive, einseitige Schilderung) oder aber gar keinen Umgang mit dem Vater zu haben wie offensichtlich von der FS geünscht wage ich zu bezweifeln.

Genau, Dein Alltagsleben geht Deinen Ex nichts an, genau wie auch die FS nicht das des ihrigen. Ich persönlich halte ständigen Frauenwechsel auch bestenfalls für ein logistisches Problem, aber nicht für ein Defizit des hier gescholtenen Mannes. Und was daran schädlich für pupertierende Kinder sein soll erschließt sich mir ebenfalls nicht.

Ja ich bin mir sicher, dass es meine Ex stinksauer ist, dass es mit gut geht und vor Allem dass das meine Kinder dort auch noch kommunizieren.

ich werde selbstverständlich keine Mütterunterstützende Behörde wie das Jugendamt einschalten. Meine Kinder werden mit der Zeit genug Druck auf meine Ex ausüben regelmäßig zu mir zu kommen.
Wenn ich das bedürfnid hätte mit der KM ein "gemeinsames gespräch" zu führen wäre es wohl kaum meine Ex.
 
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