• #31
Damit jemand versteht warum ein HSP, Autist ... tickt wie er tickt muss dieser ersten wissen, ...

HSP ist nun keine Störung aber eine Eigenschaft die unerklärt ausgelebt respektlos ankommt. Das Ausleben des Ruhebedürfnisses von HSP mit spontanen Dichtmachen oder Rückzug beansprucht die Toleranz eines Partners deutlich während der Partner von den wunderbaren Vorzügen dieser Eigenschaft in der Regel nichts merkt.
...

Asberger wäre dann noch ein i Tüpfelchen. Das führt dann noch zusätzlich zu Kommunikationproblemen.
Ich denke das ist die Kunst des sich Mitteilen und Öffnen

Und, fürs Gegenüber, eine Zeitlang oben minded zu bleiben

Ich lebe gerade mitten in dieser Herausforderung und habe den Wechsel dennoch nicht bereut. Manchmal hilft auch nur Akzeptanz, da sich das Gegenüber nicht vorstellen kann, was es bedeutet, 'ständig ' reizüberflutet (mit Ausweg, sich komplett zurück zu ziehen) zu sein, aber DENNOCH die Wertschätzung als Mensch/Partner/Mitarbeiter mich spüren lässt.
 
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  • #32
Aber was ich herausgelesen habe war ja auch der Rat zur Notbremse ad hoc, unmittelbar wenn man sich offenbart- und das finde ich falsch, ungerechtfertigt und zu früh
Liebe HoneymoonGun,
Ich hatte Dir schon geantwortet, aus der anderen Sicht.
Nein, mir wäre die Notbremse ad hoc deutlich lieber, statt dass es jemand "versucht", ich mich mehr verliebe, und es ihm letztendlich doch nicht passt.

Wer Vorbehalte hat, wird sich nicht überzeugen lassen, sondern sie bestätigt finden.

Und ich persönlich wäge auch ab. Mag ich diesen Menschen, wie er ist, mit allem Facetten? Kann ich ihn vollständig akzeptieren?

Wenn nicht, lasse ich es. Mir zuliebe und auch aus Respekt vor ihm. Er ist ja ok wie er ist, nur wir passen dann nicht zusammen.

W, 51
 
  • #33
Hier wurde häufiger angesprochen, dass man solche Informationen ernst nehmen soll weil sie nicht selten dazu dienen sich einen Freibrief für respektloses Verhalten einzuholen nach dem Motto "ich habe dich ja gewarnt also bis du selbst schuld wenn du nicht gegangen bist". Außerdem ist gerade auch das erörtern der Ursachen ein Apell an den Helfer in uns und das kann manipulative Züge haben.
Es ist der schmale Grad, und liegt auch an Empfänger, was sie /er hören bzw. verstehen will.
Ich kann nur von mir ausgehen, wenn ich die Mitteilung machte, dass ich eine Diagnose habe, mit Erklärung, was es konkret heißt, war es rein informativ.
Wenn jemand dann eines auf CoTherapeut gemacht hätte, hätte ich es beendet.
Ich will ein soweit "normales" Leben - und nicht an Ende schon vorbeugend Be- kümmert werden.
Ich sage immer, dass ich sage, ob und ggf. was ich brauche. (in der Regel eine Umarmung oder mal ein paar Stunden für mich).

Wenn es jemand als Warnung auffasst, auch ok - denn dann passt es doch nicht.

W, 51
 
  • #34
Ich denke das ist die Kunst des sich Mitteilen und Öffnen

Und, fürs Gegenüber, eine Zeitlang oben minded zu bleiben

Ich lebe gerade mitten in dieser Herausforderung und habe den Wechsel dennoch nicht bereut. Manchmal hilft auch nur Akzeptanz, da sich das Gegenüber nicht vorstellen kann, was es bedeutet, 'ständig ' reizüberflutet (mit Ausweg, sich komplett zurück zu ziehen) zu sein, aber DENNOCH die Wertschätzung als Mensch/Partner/Mitarbeiter mich spüren lässt.
Ich kenne das Problem der Reizüberflutung durchaus. Beruflich muss ich z.T. in Großraumbüros arbeiten in denen Projektteams mit deren Geschäft ich nichts zu tun habe sich laut austauschen o.ä.

Da helfen dann nur Gehörschutz oder ein gutes Headset.

Auch das digitale Arbeiten mit Informationsberieselung über x parallele Kanäle geht in Richtung Overload.

Allerdings benötige ich danach keine längere Regenerationsphase um wieder bei mir zu sein.

Da ich als Kind auf Analyse des Verhaltens bzw. der Signale schwieriger Erwachsener inkl. dem raschen improvisieren von Anpassungsstrategien konditioniert wurde bin ich vielleicht der ideale Partner für schwierige Menschen. Das ist dann aber keine Partnerschaft sondern das Erfüllen fremder Bedürfnisse.

Beruflich mache ich das bis zu einer angemessenen durchaus. Privat setze ich inzwischen noch deutlichere Grenzen und regiere auf respektlose Distanzierung egal was der Grund ist meinerseits mit Distanzierung die ich aber wenn es passt erkläre.

Letztlich bin ich weder Therapeut noch Ersatzvater. Theoretisch will auch niemand einen Partner in so einer Rolle, siehe auch den Kommentar von @Lionne69 . Praktisch gibt es aber immer wieder Situationen in denen dies unbewusst eingefordert wird. Nicht oft aber dann bemerkbar.

Schon um solche Situationen zu vermeiden gehe ich bei Menschen mit entsprechenden Signalen auf Abstand. Eine Beziehung mit einer HSP kommt für mich trotzdem in Betracht aber nur als LAT. Nur LAT bietet Rückzugs- und Entfaltungsmöglichkeiten ohne, dass es zu Eskalationen kommt.

An einer stärker symbiotischen Lebensgestaltung bin ich sowieso nicht mehr interessiert da ich das Thema Familiengründung mit 55 bereits erfolgreich abgeschlossen habe.
 
  • #35
Manchmal hilft auch nur Akzeptanz, da sich das Gegenüber nicht vorstellen kann, was es bedeutet, 'ständig ' reizüberflutet (mit Ausweg, sich komplett zurück zu ziehen) zu sein, aber DENNOCH die Wertschätzung als Mensch/Partner/Mitarbeiter mich spüren lässt.
Hmmmmm .... als Boss muss man mir seine Stärken verkaufen ..... ein Mitarbeiter, der für sich alleine tolle Ergebnisse liefert, für Mandantengespräche eher nicht einsetzbar ist und Ruhe benötigt - kann diese bekommen. Wenn das Ergebnis stimmt. Einmal muss man eben den Mund aufmachen ....
Als Partner wäre ich bspw nichts, denn ich bin sehr präsent, eher laut und ich mag auch laute Events wie Party, Bar, Konzerte ......

Und zu den Diagnosen - ich mache mir gerne mein eigenes Bild. Nicht nur eine Diagnose ist falsch - gerade bei den "Modeerkrankungen". Daher würde ich zunächst ein Gespräch über solche Störungen abblocken. Aber alles hat Grenzen - eine Psychopathin, die des Nachts die Küchenmesser an mir ausprobieren wollte ... nein danke.
 
  • #36
Ich kenne einige Menschen mit Asperger Syndrom. Ich vermute, dass in manchen naturwissenschaftlichen Fächern der Anteil von Menschen mit solchen Charakterzügen sehr hoch ist. Ich hatte damit nie ein Problem. Ganz im Gegenteil. Ich fand die Aspis immer sehr interessant und super intelligent. Lieber würde ich meine Zeit mit so jemandem verbringen, als mit meinen Tanten ewig über Kuchenrezepte, Engel und dergleichen zu plaudern.
Es gab Zeiten, wo ich mich extrem damit beschäftigte und sogar darin promovieren wollte.......Ich hatte sogar in einer Uni mich für einen Promotionsstelle beworben. Auch heute noch kann ich solche Menschen sehr leicht erkennen. An deiner Stelle würde ich mich nicht unter Druck setzen. Du bist so wie du bist und es ist vollkommen in Ordnung.

Es gibt auf Netflix eine Serie über Aspis, die auf Partnersuche sind. Ich fand es sehr interessant. Schaue es dir an.
 
  • #37
Aber was ich herausgelesen habe war ja auch der Rat zur Notbremse ad hoc, unmittelbar wenn man sich offenbart- und das finde ich falsch, ungerechtfertigt und zu früh
Das ist allgemein die Schwierigkeit beim Online Dating.
Früher kannte man sich aus der Nachbarschaft, aus dem Dorf, dem Freundeskreis. Man hatte schon von- und übereinander gehört. Da gab's gewisse "Credentials" - man wusste vielleicht, der Peter ist ein wenig kauzig aber lieb, die Annette ist ein wenig forsch zunächst, aber dann ganz umgänglich.
Und online, da treffen sich komplett Fremde. Da kann man schwer abschätzen, wie sehr etwas im Zusammenleben ins Gewicht fallen wird. Und wenn man jedem Menschen eine "Chance" gibt, so hat man alsbald ein Sammelsurium an irritierenden Erfahrungen gesammelt (ich spreche durchaus aus Erfahrung). Also irgendwie selektieren muss man beinahe und das ist eben schwierig.
Wenn jemand mir seine Diagnose/Schwierigkeit offen nennt, schätze ich einerseits die Ehrlichkeit. Andererseits möchte ich die Person i.d.R. zunächst etwas besser kennen lernen, bevor ich so etwas erfahre. Weil ich finde, dass die "Handicaps" sonst zu sehr in den Vordergrund rücken.
 
  • #38
Wenn jemand mir seine Diagnose/Schwierigkeit offen nennt, schätze ich einerseits die Ehrlichkeit. Andererseits möchte ich die Person i.d.R. zunächst etwas besser kennen lernen, bevor ich so etwas erfahre. Weil ich finde, dass die "Handicaps" sonst zu sehr in den Vordergrund rücken

Es gehört für mich auch nicht in die ersten Dates - genau aus diesem Grund. Man ist ja erst mal Mensch.

Allerdings finde ich, gehört es dann benannt, wenn man merkt, es wird verbindlicher.
Damit sich jemand, der damit ein Problem hat, sich entscheiden kann, bevor die Gefühle evtl mehr werden.
Man hat ja bis dahin schon ein Gefühl entwickelt, wie die /der Andere ist - und dann kann man abgleichen, mit Realität, Auswirkungen und dem, was man mit einer "Besonderheit" verbindet.

W, 51
 
  • #39
Es gibt einen Persönlichkeitstyp den würde ich immer sofort wieder ablehnen und auch jedem jedem sofort raten, davon Abstand zu nehmen, so sehr sie sich auch verstellen (und blenden):
Narzissten.
 
  • #40
Das ist allgemein die Schwierigkeit beim Online Dating.
Früher kannte man sich aus der Nachbarschaft, aus dem Dorf, dem Freundeskreis. Man hatte schon von- und übereinander gehört. Da gab's gewisse "Credentials" - man wusste vielleicht, der Peter ist ein wenig kauzig aber lieb, die Annette ist ein wenig forsch zunächst, aber dann ganz umgänglich.
Und online, da treffen sich komplett Fremde. Da kann man schwer abschätzen, wie sehr etwas im Zusammenleben ins Gewicht fallen wird. Und wenn man jedem Menschen eine "Chance" gibt, so hat man alsbald ein Sammelsurium an irritierenden Erfahrungen gesammelt (ich spreche durchaus aus Erfahrung). Also irgendwie selektieren muss man beinahe und das ist eben schwierig.
Wenn jemand mir seine Diagnose/Schwierigkeit offen nennt, schätze ich einerseits die Ehrlichkeit. Andererseits möchte ich die Person i.d.R. zunächst etwas besser kennen lernen, bevor ich so etwas erfahre. Weil ich finde, dass die "Handicaps" sonst zu sehr in den Vordergrund rücken.
Da ich nie online dating gemacht habe, gilt das, was ich gesagt habe, für normales Kennenlernen, auch im Freundeskreis. Es gibt für mich No-Go‘s, die haben nichts damit zu tun, wie gut ich die Person kennenlerne. Ob jemand extrem extrovertiert oder sehr unempathisch oder sehr oberflächlich bei Gesprächen ist, merke ich schnell und egal, was derjenige sonst noch für tolle Seiten hat, diese machen das nicht wett. Für mich.
 
  • #41
Es gibt einen Persönlichkeitstyp den würde ich immer sofort wieder ablehnen und auch jedem jedem sofort raten, davon Abstand zu nehmen, so sehr sie sich auch verstellen (und blenden):
Narzissten.
Aber wie erkennst Du sie so schnell? Und wenn Du schreibst, Du rätst von Abstand, so sehr sie sich auch verstellen und blenden - wie löst Du das Dilemma, dass man die Verstellung ja nicht durchschaut. Wenn man merkt, dass sich einer sehr verstellt, ist es ja meist schon "mittendrin".
 
  • #43
Aber wie erkennst Du sie so schnell? Und wenn Du schreibst, Du rätst von Abstand, so sehr sie sich auch verstellen und blenden - wie löst Du das Dilemma, dass man die Verstellung ja nicht durchschaut. Wenn man merkt, dass sich einer sehr verstellt, ist es ja meist schon "mittendrin".
Ganz einfach. Die Bekanntschaft, Beziehung beenden. Kann sich auch nach einer Heirat ergeben, dass der Ander plötzlich Dinge macht, die unverzeihlich sind und nur zur Trennung führen können. Auch da sollte gerade Frau so viel A.... in der Hose haben, also selbstbewussst sein, um sich sofort zu trennen.

Kannst du das nicht, dann gibt es gute Bücher dazu, wo man sich mit dem Thema beschäftigen kann.

W Ü55
 
  • #44
Je älter man wird umso weniger konfrontiert man sich mit Konflikten die einem nicht sonderlich weiter bringen ,sondern nur die eigene Energie ziehen .
Mir geht es genauso. In den letzten Jahren habe ich nur noch Männer kennengelernt, bzw. die haben mir ihr Interesse gezeigt, die soviele Probleme an der Backe hatten bzw. immer noch haben, wo ich dankend nein zu einem Kennenlernen gesagt habe. Die Männer verstanden das immer nicht.

Je mehr ich Single bin, um so mehr steigt meine Lebensqualität. Erst letztens wieder im Urlaub gemerkt.

Meine wesentlich jüngere Kollegin hetzt immer noch von Date zu Date und sieht fix und fertig aus und ist unglücklich.

Alles nur wegen ein bisschen Liebe, was sie sich selber nicht geben kann.
Schade.

W Ü55
 
  • #45
Alles nur wegen ein bisschen Liebe, was sie sich selber nicht geben kann.
Ich glaube, das liegt auch daran, dass man, wenn man jung ist, noch ganz andere Pläne mit einer Partnerschaft verwirklichen will. Kinder vielleicht, Haus bauen, man hat noch die Hoffnung, dass man "den Partner fürs Leben" finden kann, nie mehr allein sein wird, der Richtige irgendwo da draußen ist usw.. Also es würde mich wundern, wenn Frauen Mitte 20, manche auch noch später, gleich schon die Erkenntnisse hätten, die Du schriebst und die ich auch so sehe. Die Abgeklärtheit ist wohl ein Geschenk des Alters. Wobei man auch sagen muss, dass einem ja kaum was anderes bleibt, so optisch gesehen. Eine 50jährige, die noch von Date zu Date hetzt wie eine Mittzwanzigerin und einen Traummann sucht, würde auf mich recht ... nicht fortgekommen wirken.
 
  • #46
Mir geht es genauso. In den letzten Jahren habe ich nur noch Männer kennengelernt, bzw. die haben mir ihr Interesse gezeigt, die soviele Probleme an der Backe hatten bzw. immer noch haben, wo ich dankend nein zu einem Kennenlernen gesagt habe. Die Männer verstanden das immer nicht.
Je älter man wird, desto mehr Menschen haben irgendwelche Probleme, die sie nicht lösen können und die nicht meine Probleme sind. Denke ich immer, wenn ich hier so manche Geschichte lese und im RL höre ich es auch oft genug.
Die Folgerung ist völlig richtig: ehe man sich eine Partnerin oder einen Partner mit nur Problemen holt, bleibt man besser alleine...
 
  • #47
Da ich als Kind auf Analyse des Verhaltens bzw. der Signale schwieriger Erwachsener inkl. dem raschen improvisieren von Anpassungsstrategien konditioniert wurde bin ich vielleicht der ideale Partner für schwierige Menschen
Diese Lernerfahrung kann aber auch ein anderes Ergebnis haben.
Man erwirbt ein feines Gespür dafür, wo es für einen selbst passt - Wohlfühlen bzw. Grenzen - und wo es Potential für Probleme gibt. Das sprichwörtliche Bauchgefühl, das warnt... Also großer Bogen um potentiell für mich schwierige Partner. Musste ich aber erst lernen.

Und, ein zweischneidiges Ergebnis, bei mir - ich mag niemandem zur Last fallen, um irgendwelche für mich "Flöhe" kein Gewese machen, und mit um Hilfe bitten, tue ich mir immer noch schwer. Ich mag meine Sachen gerne mit mir ausmachen.

Da bin ich dann sehr dankbar, einen ganz pragmatischen Partner zu haben. Interpretiert nicht, sucht nichts, er nimmt zur Kenntnis, tut, was zu tun ist, akzeptiert, was ist, gut ist - mit einer bewundernswerten Gelassenheit.

W, 51
 
  • #48
Akzeptieren, respektieren, verstehen und wertschätzen kann ich viele Menschen. Ich habe Freunde welche komplexes PTBS, Asperger, Depressionen, Narzissmus haben. Mit einer gewissen Distanz kann man mit fast allen Menschen umgehen. Diese Distanz ist aber typischerweise in einer Partnerschaft weniger gegeben. Da steht man sich sehr nahe, ist verletzlicher, angreifbarer als in kollegialen oder freundschaftlichen Beziehungen. Das setzt voraus dass man sich emotional und in Bezug auf Wertvorstellungen aufeinander verlassen kann. Auch sollte die alltägliche Kommunikation nicht allzu schwierig oder kompliziert sein, auf Dauer zumindest d.h. in einer auf längere Sicht angelegten Partnerschaft mit eventuellem Zusammenleben u.s.w. Jeder Mensch hat schliesslich auch noch die eigenen Herausforderungen zu meistern welche das Leben und der Alltag mit sich bringen und meine emotionale und physische Kapazität stiesse an ihre Grenzen wenn ich täglich mit schwierigen sozialen Problemstellungen des Partners konfrontiert wäre. Seien das nun passive Aggression, Abwertung, extreme Angst, Manipulation, extreme Reizüberflutung mit in der Folge dauerndem Rückzug, Unfähigkeit zur Kommunikation in manchen Situationen, Abwertung, Machtgehabe u.s.w.
 
  • #49
Ich mag das Wort alleine bzw. alleine sein nicht.

Ich bin ja nicht alleine, ich habe mich selber und inzwischen geniesse ich die Zeit mit mir selber, habe mich ganz gut von den letzten zwei anstrengenden Jahrzehnten mit Kind gross ziehen und beruflichen massiven Stress durch Mobbing und Bossing erholt.

Ja, es ist die Ernte die ich jetzt einfahre und es geniesse frei zu sein und immer wieder mit Erstaunen fesstelle, dass es gar nicht schlimm ist, im Gegenteil, keinen Mann an seiner Seite zu haben.

Somit hat mein Single-Status viel mit guter Lebensqualität zu tun, die ich mit einem Mann definitiv nicht hätte.

Letztens sagte mir eine ältere Frau Ü80, Kindchen, hol dir bloss keinen Mann mehr ins Haus. Du hast nur Stress und Ärger und kannsts deinen Ruhestand, der bald kommt, nicht geniessen. Weise Worte, glaube ich.

W Ü55
 
  • #50
Letztens sagte mir eine ältere Frau Ü80, Kindchen, hol dir bloss keinen Mann mehr ins Haus. Du hast nur Stress und Ärger und kannsts deinen Ruhestand, der bald kommt, nicht geniessen. Weise Worte, glaube ich.
Unterschiedliche Lebenserfahrungen bringen unterschiedliche „Weisheiten“. Es gibt auch reichlich glückliche Beziehungen bis ins hohe Alter.
Selbst hier lese ich immer wieder, dass die Frauen, die sich am lautesten so äußern, dann doch wieder daten. Du auch.

Pauschal ist Deine Aussage daher sicher falsch. Solche Frauen haben auch selbst falsch gewählt und selbst in Partnerschaften Fehler gemacht. Und Dir laufen ja offenbar auch nur Wracks über den Weg. Warum?

Ob Du das Wort magst oder nicht, letztlich bist Du in vielerlei Hinsicht alleine ohne Beziehung. Das muss deswegen keine schlechte Wahl sein, wenn man es so mag.

Außerdem hast Du sinnentstellend verkürzt zitiert:
Die Folgerung ist völlig richtig: ehe man sich eine Partnerin oder einen Partner mit nur Problemen holt, bleibt man besser alleine...
 
  • #51
Unterschiedliche Lebenserfahrungen bringen unterschiedliche „Weisheiten“. Es gibt auch reichlich glückliche Beziehungen bis ins hohe Alter.
Selbst hier lese ich immer wieder, dass die Frauen, die sich am lautesten so äußern, dann doch wieder daten. Du auch.

Pauschal ist Deine Aussage daher sicher falsch. Solche Frauen haben auch selbst falsch gewählt und selbst in Partnerschaften Fehler gemacht. Und Dir laufen ja offenbar auch nur Wracks über den Weg. Warum?

Ob Du das Wort magst oder nicht, letztlich bist Du in vielerlei Hinsicht alleine ohne Beziehung. Das muss deswegen keine schlechte Wahl sein, wenn man es so mag.

Außerdem hast Du sinnentstellend verkürzt zitiert:

Das ist bei meiner Mutter auch so gelaufen. Nach der Trennung und Scheidung von meinem Vater, die zweite leider, hat sie nie wieder die Kurve gekriegt in Richtung Beziehung.

Sie hat auch oft betont sich nicht gut auf einen Partner einlassen zu können, hat in meinen Augen sehr (zu) hohe Erwartungen an jemanden gestellt. Mal war es der Status, mal der Intellekt. Nicht desto trotz hat sie trotzdem bei einer Singlebörse und Gruppe mitgemacht, sich getroffen und war dann ENDLICH, nach zig Jahren, mal mit einem in meinen Augen ganz tollen Mann, Witwer, liiert. Er war gesprächig, zugewandt, hilfsbereit und gut situiert... wollte reisen wie sie. Am Ende gab sie ihm nach Jahren den Laufpass weil sie nicht mehr ständig an ihm nörgeln wollte. Danach habe auch ich aufgegeben ihr gut zuzureden das sie im Alter allein dastehen wird wenn sie nur noch im Umkreis der Wohnung sich bewegen kann aus Gebrechlichkeit.

Während vieler Jahre blieb ich in Ihrem Umfeld um für sie da zu sein, manchmal denke ich ihr war das auch lieber als eine Partnerschaft. Mein Wegzug letztes Jahr hat sie schwer getroffen. Und sie bereut den Verlust der letzten Partnerschaft sehr
 
  • #52
Naja, beim Online Dating trifft man meistens auf komplett fremde Menschen.

Liebe Fs, wenn Du als Autistin dabei häufige Absagen von den Männern erleben solltest, kann das auch einfach an Dir und Deinem Verhalten liegen. Eine Absage muss nicht bedeuten, dass sich der Mann einfach nur von einer Diagnose abschrecken lässt.

Abgeschreckt werden Männer auch von einem merkwürdigen Verhalten
 
  • #53
Wo liegt bei euch die Grenze, jemanden kennenzulernen mit all seinen facettenreichen Charakterzügen und später auch so zu akzeptieren ohne Änderungsversuche ?
Änderungsversuche sind generell tabu. Entweder ich akzeptiere einen Menschen so, wie er ist, oder ich lasse mich erst gar nicht auf eine Beziehung ein. Natürlich kann es sein, daß man zu schnell dachte, man könne sich arrangieren, und muß seine Entscheidung dann möglicherweise korrigieren. Je nach Fall wird man den anderen damit sehr verletzen, und wenn es ganz dick kommt, wird einem das auch schwere Vorwürfe eintragen („ich bin nicht so, ich habe das nur dir zuliebe getan”).

Um welche Charakterzüge geht's denn? Fühlst Du Dich überlegen, oder ist es anders herum, und der andere ist Dir zu konsequent?