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  • #1

Trennung? Wenn der Partner kein Adoptivkind möchte?

Hallo,

wir sind 7Jahre ein Paar und haben Kinderwunsch, leider wurde bei mir festgestellt das ich (w) 25 keine eigenen Kinder bekommen kann. Wir haben über Adoption nachgedacht, ich kann mir das sehr gut vorstellen einem Kind ein schönes zu Hause geben zu können, aber leider mein Partner überhaupt nicht, er sagt ,,lieber kein Kind als ein Adoptivkind".

Trennt man sich? oder macht man Ihn denn gefallen und hat kein Kind?
 
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  • #2
Du bist noch sehr jung und hast gut und gerne 10 Jahre Zeit. Ich weiss, das willst du nicht hören; ich versuche nur, den Druck rauszunehmen.

Warum kannst du keine eigenen Kinder bekommen? Hast du eine 2. Meinung eingeholt? Welche medizinischen Möglichkeiten gibt es, euch zu helfen?
Es gibt viele! Bevor ihr über Adoption nachdenkt (halte ich für eine gute Möglichkeit, aber dein Partner will es nicht), solltet ihr euch genau informieren darüber, was für euch als Hilfen in Frage käme - IVF, ICSI ... Zieht eine Kinderwunsch-Praxis oder Kinderwunsch-Klinik zu Rate und erkundigt euch genau.
Finanziell geben die Krankenkassen einen Zuschuss - allerdings müsst ihr dafür, glaube ich, verheiratet sein. Zieht also Erkundigungen auch bei deiner Krankenkasse ein.
 
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  • #3
Was "man" macht, gilt in diesem Fall nicht, denn es muss jede/r entscheiden, was für einen selbst das Wichtigere ist: Kinder oder Mann.
Und wenn mann sich sagt "Kind", sollte man sich überlegen, warum.
w/46, die sich auch immer ein Leben ohne Kinder mit einem geliebten Mann an ihrer Seite vorstellen konnte.
 
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  • #4
Wenn ihr beide das ganz klar besprochen habt und er definitiv nein sagt, dann musst du dich trennen, wenn du ein Kind willst. Ich könnte mir vorstellen, dass ihr als Paar mehr Chancen auf eine Adoption hättet als du als alleinstehende Frau, zumal mit erst 25. Fände ich zwar ungerecht und Quatsch, wenn das so wäre, aber in Deutschland vermute ich, dass es da wie bei vielen anderen Themen wieder besonders strenge und bescheuerte Voraussetzungen gibt.
 
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  • #5
Eine Adoption ist eine Geldfrage. Mit 130000 Euro bist du dabei.
Eine Adoption geht also nicht so einfach. Ein Notar bewertet deine Motive und entscheidet dann, ob er es dir/euch erlaubt oder nicht.
Du wirst hinzukommend Vorweise vorlegen müssen über dein Leben, polizeiliches Führungszeugnis, deinen Erwerb und Vermögenshintergründe. Du zahlst ja auch für das Kind Steuern, usw.
 
  • #6
Es gibt auch Männer, die nur eigene, leibliche Kinder annehmen können. Und alle anderen Kinder (innerlich) ablehnen. Sogar leibliche Kinder der Frau, die sie in die Beziehung einbringt.

So ähnlich könnte der Mann ein Adoptivkind betrachten. Es ist kein leibliches Kind von ihm, und nur da, weil die FS es sich wünscht. Aber er lehnt es ab.

Also Risiko des ständigen Streits und das die Beziehung daran zerbricht. Und die FS dann alleinerz. Mutter wird, oder das Jugendamt wegen der zerbrochenen Beziehung das Adoptivkind weg nimmt ?

Die Bedingungen für ein Adoptivkind sind recht hoch. Aber m.E. sehr wichtig.
Die Eltern machen sehr viel aus, was aus einem Kind wird.

Die FS sollte ihren Partner fragen, warum er genau kein Adoptivkind will ?
(Vielleicht aus o.g. Gründen ?)

Und, wie bereits hier geraten - genau abklären, ob und wie sie vielleicht doch eigene Kinder bekommen könnte ?
 
  • #7
Liebe FS,
Stand mit meiner Frau auch vor der Entscheidung.
Adoptionen werden in Deutschland sehr restriktiv durchgeführt, weil es nicht genügend Kinder gibt.
Auslandsadoptionen sind teuer, und es gibt ein Gesundheitsrisiko. Krankheiten des Kindes werden nicht erkannt oder verschwiegen damit dass Kind es in einen Industriestaat besser hat.
Dieser Umstand stimmt, ist trotzdem schrecklich.
Wollte noch die Möglichkeit der Leihmutterschaft ins Spiel bringen, schwierig aber möglich und
auch Teuer ( 100 - 120 T€ ). Ist aber sein Leibliches Kind. In den USA ist es gängig, dort
würde ich es auch nur machen ( Legale Papiere + US Staatsbürgerschaft für das Kind ).
Die Eltern können, obwohl in Deutschland illegal, nicht belangt werden.
Die Erfüllungsgehilfen ( Ärzte, Anwälte ) dürfen sich nicht erwischen lassen, dann gibt es den Knast. Läuft über Agenturen bzw. Internationale Anwaltskanzleien, läuft alles im Ausland ab.
Die liberalsten Gesetze hat der US Bundesstaat Kalifornien, jede Art der Fortpflanzung erlaubt egal wie. Liebe Foris, bevor ihr den Moralinsauren Zeigefinger erhebt, ich weiß wie schwer
ungewollte Kinderlosigkeit ist und verstehe jeden der ins Ausland geht und das macht. M 50.
 
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  • #8
FS - du hast den Kinderwunsch, dein Partner lehnt Adoption ab. Also - da ist der Sprengsatz für eine Trennung gelegt.
Kannst du mit Embryoadoption Kinder bekommten ? Dann fahrt nach Spanien / Tschechien usw !
Kannst du mit einem anderen Mann Kinder bekommen ? Dann schnelle Trennung und Suche nach dem neuen Partner !
Kannst du auch mit diesen zwei Möglichkeiten keine Kinder bekommen -dann Trennung und Suche nach einem Alleinerziehenden Vater.

Es gibt Möglichkeiten - viele- auch für Frauen, die in Deutschland leben.
Grüsse w 55
 
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  • #9
Sorry, hier schreiben doch mal wieder Leute, die offensichtlich alte, überholte und falsche Informationen über Adoptionen verbreiten. Wir haben 2 Kinder adoptiert in Deutschland.

Die kosten dafür waren genau 0 EUR! Inzwischen ist es so, dass es in vielen Städten zu WENIG geeignete Bewerber gibt für Adoptionen. In unserer Stadt z.B wurden die letzten 8 von 10 Kindern außerhalb der Stadtgrenzen vermittelt, weil es keine geeigneten Bewerber gab, die die Kinder wollten. In Sachsen kommen auf 1 adoptiertes Kind gerade mal noch 2 Bewerber... Alle die wir kennen, die das grosse gluck hatten ein Kind in Deutschland adoptieren zu können, haben nicht lange gewartet...spricht das längste war mal knappe 1,5 Jahre, die meisten jedoch nur Wochen oder wenige Monate....und wir reden hier von ca 25 Familien, die wir kennen.

Das Bewerberverfahren ist klar strukturiert und all diese Gerüchte es sei so aufwendig und bürokratisch kann ich nicht bestätigen. Wir hatten 3 Gespräche und einen Hausbesuch binnen 4 Monaten. Mussten ein Attest vom Hausarzt und Führungszeugnisse abgeben. Es gab einen Fragebogen des Jugendamtes den wir ausgefüllt haben und eine. Lebensbericht mit Fotos geschrieben, die Struktur war vorgegeben also eigentlich recht einfach.
 
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  • #10
Trenn dich... sonst bereust du es später... so wie ich! bin nun vom diesen Partner nach 15.5 Jahren getrennt...
 
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