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  • #31
Übergewicht in DIESER Größenordnung ist zweifellos Suchtverhalten und somit in jedem Fall behandlungsbedürftig. Dazu bedarf es allerdings der Akzeptanz seitens der Kranken. Wenn die jedoch – wie bei Alkoholkranken auch sehr häufig – fehlt, dann hilft wohl nur die Trennung, schon aus Gründen des Selbstschutzes.
 
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  • #32
zu 24: was soll der mann denn jetzt tun? er hat doch wohl alles versucht. soll er zusehen wie seine frau immer dicker wird und neben ihr ausharren?

die frau hat nicht wegen einer schwerer krankheit an gewicht zugenommen, sondern weil sie futtert.

Du verstehst den Unterschied nicht.
Er kann sich ja trennen, aber er wird sich doch dann wohl hoffentlich nicht wegen der Figur trennen sondern eben wegen der Veränderung im Wesen, ihrer Lethargie, weil sie zu wenig Achtung vor ihrem Körper hat, weil sie fahrlässig ihre Gesundheit schädigt oder was weiß ich.
Die Figur ist dann aber doch nicht der Grund sondern nur die Folge ihres Handelns. Wenn die Figur der Grund wäre, dann würde es eben egal sein, ob sie Medikamente nimmt, krank ist oder nur einfach träge, denn dick ist optisch gesehen eben dick, egal was dahinter steht.
Ich glaube aber nicht, dass das der Grund sein kann. Wer einen Menschen wirklich liebt, der zählt nicht die Pfunde. Sonst würde es heißen "mit 80 kg liebe ich dich noch aber mit 81 kg liebe ich dich nicht mehr"
 
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  • #33
noch die fs. mein bruder ist ja immer wieder mit ihr zum sport, hat mit ihr die ernährung umgestellt (dabei braucht er das nicht, er ist fit und schlank). aber wenn jemand soooooooo viel wiegt, muss da auch selber was kommen. er kann sie doch nicht 24 stunden bewachen und aufpassen, daß sie nicht wieder heimlich schokolade ißt. bei 10 kilo ist das ja alles ganz ok (obwohl das ist ja auch schon mühseelig genug die wieder runter zu bekommen), aber bei 50 kilo MUSS die initiative von dem kommen, der betroffen ist.

das übergewicht meiner schwägerin ist eine belastung für die ganze familie, aber ganz besonders für sie selber. sie ist erkrankt an körper und geist und will es nicht eingestehen. sie war mal eine wunderschöne frau. und irgendwo und einer dicken fettschicht ist die auch sicherlich noch da. aber sie will diese frau einfach nicht wieder suchen.

vor einigen jahren hat sie sichfett absaugen lassen, dass hat sie so schnell wieder draufgefuttert, da konnten die ärzte nicht gegen absaugen. hört sich gemein an? irgendwie ist SIE ja auch gemein. besonders zu sich, aber auch zu meinem bruder und ihren kindern.
 
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  • #34
Wenn er keine liebe und Anziehung mehr spürt, dann ist die ehe am Ende.

Genau das ist der Punkt.
Natürlich ist es IMMER hart für denjeneigen, der verlassen wird, egal ob er/sie die Gründe selbst verschuldet hat durch Nachlässigkeit / Bequemlichkeit, oder ob kein eigenes Verschulden vorliegt (z.B. Gewichtszunahme durch Kortison).
Fakt ist aber nun mal, dass niemand sich zwingen sollte, z.B. Sex zu haben mit einem Menschen, gegen den man im Laufe der Jahre Ablehnung und Ekel entwickelt hat, warum auch immer.

Er ist also egoistisch, wenn er eine Beziehung beendet, in der er inzwischen aufgrund IHRES jahrelangen Egoismus nicht mehr glücklich ist?
Ging nicht ihr jahrelanger Egoismus seinem voraus?

"Die Sahnetorte ist aber so lecker, auch wenn ich heute schon genug gegessen habe, die möchte ich jetzt aber auch noch...wenigstens auch mal eine Runde joggen?...och nö, auf dem Sofa ist gerade so bequem...ich werde durch mein Verhalten immer dicker und für meinen Partner dadurch immer unattraktiver?...na und...er hat mir doch versprochen "in guten wie in schlechten Zeiten"...warum sollte ich mir Gedanken um SEIN Empfinden dabei machen, mich interessiert nur mein eigenes Wohlergehen."

Und er hat kein Recht auf Egoismus, soll stattdessen den rest seines Lebens in einer für ihn inzwischen nicht mehr glücklichen Partnerschaft leben, aus Mitleid, Pflichtbewußtsein, Schuldgefühlen?
Sind solche Gefühle Basis für eine erfüllende Partnerschaft?
Ihr reichen diese vielleicht, aber soll er nun auf der Strecke bleiben?
Wegen IHREM Egoismus?

Wer hier meint "in guten wie in schlechten Zeiten" gehört wohl selber zu der Fraktion "jetzt bin ich in festen Händen, nun kann ich mich gehen lassen" und will hier bestätigt haben, ein Partner der sich dann trennt irgendwann sollte von der Gesellschaft geächtet werden.

Was ist denn mit der Frau des anerkannt kranken Alkoholikers, die sich trennt, weil eben jetzt "schlechte Tage" herschen in der Beziehung, die bei Heirat noch nicht abzusehen waren, weil er damals noch nicht trank.
Er hat sicher auch ungelöste Probleme.
Ist sie dann auch Egoistisch, wäre sie dann auch "zu verachten"?

Jeder der hier urteilt, der Mann müßte diese Beziehung trotz seiner Unzufriedenheit mit dieser weiter fortführen sollte sich mal selber fragen, wie lange er/sie selber in einer für ihn/sie unglücklichen Beziehung bleiben würde.
Scheinheiligkeit läßt grüßen.

w(42)
 
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  • #35
wenn ich mir vorstelle, mein partner verdoppelt sein gewicht, nein das geht nicht! das ist nicht mehr der mensch den ich mal GEWOLLT habe. das hat auch nichts damit zu tun, dass man einer art jugendwahn verfällt. ich habe nichts gegen da ein oder andere kilo mehr. aber wie alles im leben....auch gewicht in maßen.

wenn der mann sich trennen will, hat er alles recht der welt dies zu tun.

w53
 
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