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  • #1

Trennung wegen starkem Übergewicht?

Würdet Ihr Euch von einem Partner trennen, der sich im Laufe der Jahre hat gehen lassen? Der im Laufe der Jahre viele Kilos angesammelt hat? Ich spreche nicht von 5 Kilo mehr, oder 10.
Ist es ein Trennungsgrund, wenn ihr mit 25 einen schlanken Partner heiratet, dessen Gewicht sich mit 50 beinahe verdoppelt hat. Ist es dann bösartig zu gehen oder ist es zu verstehen, weil der Partner nichts mehr mit dem Partner gemein hat, den man mal geheiratet hat. Bitte um Antworten von Männern (gerne auch Frauen).
w53
 
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  • #2
Ich bin selbst eine übergewichtige Frau (ich finde aber, dass es trotzdem noch ganz gut aussieht). Aber ich könnte hier eine Trennung nachvollziehen. Also wenn die Zunahme wirklich so extrem ist, dass eine Verdopplung des Gewichts eingetreten ist.

Die Trennung geschieht meines Erachtens dann aber auch nicht nur und ausschließlich wegen des Gewichts, sondern wegen der Gesamtsituation. Es gibt ja immer Gründe, die zu einer solch massiven Zunahme führen. Wenn jemand so viel isst, dann macht er das ziemlich oft deshalb, weil er unglücklich ist und mit dem Essen die negativen Gefühle kompensieren möchte (weiß ich ja von mir selbst). Und wenn das in einer Beziehung passiert, dann stimmt da auch ohnehin etwas nicht. Ich selbst habe in Beziehungen immer abgenommen, weil ich die Gefühle der Geborgenheit und die Energie, die ich vom Essen bekomme, dann vom Partner bekommen habe. Und in Singlephasen und Zeiten von Stress und Liebeskummer immer zugenommen. Wenn eine solche Zunahme aber innerhalb einer Partnerschaft passiert, dann ist die Partnerschaft meines Erachtens mit so negativen Dingen behaftet, dass der betreffende Partner sich seine guten Gefühle von anderer Seite (also hier vom Essen) holen muss, weil er sie vom Partner nicht (mehr) bekommt.
 
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  • #3
Ob man mit jemandem zusammenbleibt oder nicht, ist doch eine Frage der Liebe. Wenn die Liebe zu einer Person aus diesem Grund nachlässt, trenne ich mich.
Und es ist auch keine Gretchenfrage, ob man diese optische Ansicht über die Liebe stellen sollte. Liebe ist ein Gefühl, ist dieses Gefühl nicht mehr da muss man sich trennen. Ob der Auslöser die Mehrkilos, die nicht zugedrehte Zahnpastatube oder handfeste Streitereien sind - ist doch unerheblich. Da man sich ohnehin nichts selbst verharmlosend einreden kann sondern eben auf dieses Gefühl hören muss.
 
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  • #4
Ja, ich würde mich trennen. Hinter dem starken Übergewicht stecken oft ungesunde Lebensweise, die damit auch eine Einstellung zu sich selbst, zum Leben und zur Partnerschaft/Ehe.

Wie soll ein Mann mich schätzen, wenn er sich selber, also seinen Körper, nicht mal schätzt? In den meisten Fällen wird Frau/Mann nicht durch Luft dick...

w 48
 
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  • #5
Nach all den Jahren hat man doch soviel zusammen erlebt. Soll man das einfach wegschmeißen, nur weil die Optik nicht mehr passt. Vielleicht solltest du einfach deinen Mann bei der Diät unterstützen. Ich hatte so etwas ähnliches während meine Ehe. Damals habe ich von 80 KG
mich auf 105 KG hochgearbeitet. Meine EX-Frau und ich haben dann mich wieder gemeinsam auf das Ausgangsgewicht heruntergearbeitet.
Dummerweise hat sie sich dann nachher doch von mir scheiden lassen, da es noch ein wenig mehr gab als mein Übergewicht was lt. ihrer Meinung nicht mehr passt. Und dies so nach 15 J. Ehe. Bevor du jetzt deinen Mann zur Diät bringst, frage dich einfach ist das Übergewicht, das einzige
was stört oder gibt es da noch mehr ?

Im nachhinein bin ich meiner Exfrau natürlich dankbar, dass sie mein Gewicht wieder auf Normal gesenkt hat und ich jetzt wieder viel gesünder und bewusster lebe.
m,49
 
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  • #6
Wie heißt es doch so schön...
''In guten, wie in schlechten Zeiten''
Brauchst du jetzt eine Legitimation aus dem Internet, um den übergewichtigen Partner aus deinem Leben zu kicken??
Mit 53 Jahren sollte Frau sich schon unahängiger von der Meinung anderer gemacht haben!
 
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  • #8
hier die FS.

zu nr. 5: es geht hier nicht um mich!!! mein partner ist nicht übergewichtig und ich brauche auch keine legitimation aus dem internet wenn ich ihn aus "meinem leben kicken " wollte.

es geht um meinen bruder. seine gattin hat sich im laufe der ehejahre "verdoppelt".
 
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  • #9
Ich würde mich dann von meinem Partner trennen, wenn ich ihn durch die Gewichtszunahme in sexueller Hinsicht anfange als abstoßend zu empfinden.
Es gibt Menschen, die stört Übergewicht bei ihrem Sexualpartner nicht, es gibt Menschen die finden es anziehend, und ich gehöre zu den Menschen, die starkes Übergewicht ab einer bestimmten Grenze als eklig und abstoßend empfinden.
Das ist mein persönliches Empfinden, was man nun mal nicht nach Belieben bzw. "politischer Korrektheit" an- und abstellen kann.

Sex ist für mich Bestandteil einer Partnerschaft zwischen Mann und Frau. Ohne sexuellem Verlangen, aber wenn andere Gemeinsamkeiten noch passen, dann reicht es eben allenfalls noch für eine gute Freundschaft, aber nicht mehr für eine Liebesbeziehung.
Ich muß mich weder zu Sex zwingen mit einem Menschen, dessen Körper mich abstößt, noch muß ich auf Sex verzichten solange ich ihn mir wünsche, und Sex außerhalb der ja sonst "gut funktionierenden Partnerschaft" ist für mich ebenfalls keine Lösung.

Ich möchte an meiner Seite übrigens ebenfalls keinen Partner, der mit mir nach langjähriger Beziehung meint aus Pflichtbewußtsein, schlechtem Gewissen oder Bequemlichkeit zusammen bleiben zu müssen, obwohl er mich sexuell inzwischen eher abstoßend statt anziehend findet.
Liegt es daran, dass ich mich habe gehen lassen, dann kann ich mich hinterher nicht auch noch hinstellen und jammern oder mich beschweren, wie schlecht ER doch ist, weil er mich nun "im Stich" läßt.

Ja, FS, eine EXTREME Gewichtzunahme wäre für mich irgendwann ein Trennungsgrund.
Und einem Mann der sich aus dem selben Grund von mir trennt könnte ich das auch nicht übel nehmen.

w (42)
 
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  • #10
Ich hätte es gar nicht soweit kommen lassen! Eine Gewichtszunahme findet ja nicht von heute auf morgen statt.
Mein Ex-Freund hat, als ich mit ihm zusammenkam, meinetwegen mit dem Rauchen aufgehört und daraufhin ca. 20kg zugenommen. Klar, habe ich ihm nicht gesagt, dass er "zu fett" ist, denn ich habe ihn auch mit den Kilos geliebt, aber doch habe ich ihn motiviert mit mir Sport zu treiben und mal mit einem Hinweis auf das Hemd was ich damals so schick an ihm fand (und ihm nun aufgrund der Kilos natürlich nicht mehr passte) einen Wink mit dem Zaunpfahl gegeben.
Schließlich hat er selbst sich nicht mehr wohl gefühlt und mit dem Rennradfahren und Laufen angefangen. Schließlich war er sogar sportlicher (und dünner) als je zuvor.
Also, meine Meinung: Warum hast du solange beim Zunehmen zugeguckt, wenn es Dich doch so sehr stört?!
Sprich mit ihm. Aber bitte in einem angemessenen Ton, ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich so wohler fühlt, also bitte vorsichtig. Und wenn er sich nicht ändert oder ändern will kannst Du immer och sehen was Du willst.
 
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  • #11
Kann dich ja vom ästhetischen Gesichtspunkt her verstehen: Wenn's richtig unförmig fett und schwabbelig ist, und nicht mehr "gut verteilt" und zu den Proportionen passend, ist es einfach nur eklig.

Aber hast du mal darüber nachgedacht, ihn zu motivieren, wieder abzunehmen?
Das ist doch die wichtigere Frage.

Ich würde mich für einen Partner bedanken, der mir deswegen den Laufpass gibt.
Mit Unterstützung erreicht man normalerweise viel mehr Verbindlichkeit - und auch spätere Dankbarkeit.
 
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  • #12
Aber hast du mal darüber nachgedacht, ihn zu motivieren, wieder abzunehmen? Das ist doch die wichtigere Frage.

Wenn jemand wirklich richtig fett war - dann kann er niemals wieder attraktiv werden. Er kann er sein Gewicht wieder reduzieren, aber eine Unmenge an Haut und gerissenem Gewebe bleibt übrig. Dann folgen OPs und Narben bleiben. Was auch immer ein fetter Mensch tut, wirklich schön wird er niemals mehr werden.
 
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  • #13
hier die fs

an nr. 10: bitte vorher lesen. es geht nicht um mich persönlich, sondern um meinen bruder und seine frau

von ehemals 65 kilo hat sie sich verdoppelt und wiegt nun fast 130 kilo.

sie hat immer wieder angefangen abzunehmen, hält aber nie lange durch und futtert sich dann munter wieder 10 kilo drauf. bei der menge an kilos helfen auch 8 tage lang salat essen nichts, da muss man schon grundlegend etwas ändern und NICHT weil mein partner es will, sondern WEIL ich es selber will. alles andere kann doch wohl nicht gut gehen.

mein bruder will nicht mehr! er möchte sich von seiner frau trennen und erntet dafür wenig verständnis. er findet sie immernoch sympatisch und mag sie auch, aber sie hat seit jahren jeglichen reiz für ihn verloren.

er ist groß und schlank und sieht für sein alter klasse aus. ich weiß aus gesprächen, daß sie sich neben ihm doppelt dick fühlt. aber sie ändert auch nichts. sie beginnt alle möglichen sportkurse und ist voller hoffung und energie, doch nach 14 tagen ist schon wieder ende.

sie ist gepflegt, dick und gesundheitlich sehr angeschlagen (durch ihr dicksein).
 
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  • #14
Ich würde mich für einen Partner bedanken, der mir deswegen den Laufpass gibt.

Ich würde mich bei einem Partner bedanken, der meint "jetzt habe ich ja jemanden gefunden, da brauche ich auf mein Äußeres nicht mehr zu achten und kann mich gehen lassen".
DAS finde ich respektlos einem Partner gegenüber, und noch respektloser ist es dann demjenigen auch noch Vorwürfe zu machen, wenn er eine Beziehung beendet nachdem ICH mich alleine durch meine Bequemlichkeit so sehr zu meinem Nachteil verändert habe, dass er mich einfach nicht mehr attraktiv finden kann.

Das gilt übrigens nicht nur bei starker Gewichtszunahme, sondern in ALLEN Bereichen, wo man als Partner meint "Nun wo ich in festen Händen bin kann ich mich ja zurücklehen und mich gehen lassen bzw. zum Nachteil verändern, ich bin ja nicht mehr auf Partnersuche".

Eine Partnerschaft gehe ich mit dem Menschen ein, den ich kennen gelernt habe und eben SO WIE ICH IHN KENNEN GELERNT HABE als meinen Partner wollte.

Verändert er sich danach dann UNERWARTET zu seinem Nachteil, dann ist er eben nicht mehr der Mensch den ich einst kennen gelernt habe und zum Partner wollte.
Und sind diese Veränderungen so gravierend, dass meine einst positiven Gefühle sich dadurch ins negative umkehren, dann ist es auch normal, wenn man die Lust an der Partnerschaft dadurch verliert.
Was der andere dann aber SELBER verschuldet hat. Jeder hat es schließlich selber in der Hand, wieweit er sich in einer längeren Partnerschaft gehen läßt, oder eben sich weiter bemüht für den Partner attraktiv, interessant und liebenswert zu bleiben.

Meinetwegen kann er sich danach dann auch wie du schreibst "dafür bedanken", wenn er es dann geschafft hat mich zu vertreiben.

Für mich bleibt es eine Frage des gegenseitigen Respekts, den anderen und seine Liebe nicht als selbstverständlich hinzunehmen und sich innerhalb einer Partnerschaft nur noch bequem zurück zu lehnen.
 
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  • #15
Liebe FS,

hast du deinem Bruder schon den Tipp gegeben, dass seine Frau vielleicht seelische Probleme hat und deswegen so stark übergewichtig geworden ist?

w
 
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  • #16
mein bruder will nicht mehr! er möchte sich von seiner frau trennen und erntet dafür wenig verständnis. er findet sie immernoch sympatisch und mag sie auch, aber sie hat seit jahren jeglichen reiz für ihn verloren.

Das sind SEINE Gefühle, und die kann er nun mal nicht aktiv ändern nach der Vorstellung seiner Umwelt. Wer dafür "wenig Verständnis" hat, womöglich auch noch "mehr Verständnis" für sie, der soll sich mal selbst in seine Situation versetzen.
Und dann frage diese "Verständnislosen" mal, ob sie eine Partnerschaft aus Mitleid oder schlechtem Gewissen führen würden. Bzw. ob sie einen Partner wollten der aus solchen Motiven heraus an ihrer Seite ist.

Dein Bruder hat ein Recht auf ein glückliches Leben, und wenn er das mit seiner Partnerin nicht mehr hat, dann soll er sich trennen.
Es ist SEIN Leben, er hat nur dieses eine. Er muß es nicht ihr "opfern", erst recht nicht ihrer Bequemlichkeit.
Und wer dafür kein Verständnis hat, den kann man nicht wirklich ernst nehmen.
 
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  • #17
Liebe FS,

hast du deinem Bruder schon den Tipp gegeben, dass seine Frau vielleicht seelische Probleme hat und deswegen so stark übergewichtig geworden ist?

w

und was würde sich dadurch ändern? würde sie plötzlich wieder "reiz" haben für ihn, wenn er die ursache für ihre unkontrolierte völlerei kennt?
jeder ist für sich selbst verantwortlich, und wenn sie seelische probleme hat, dann muß sie darüber reden und diese angehen.
die lösen sich schließlich nicht von selbst durch unkontroliertes essverhalten.
 
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  • #18
jeder ist für sich selbst verantwortlich, und wenn sie seelische probleme hat, dann muß sie darüber reden und diese angehen.
die lösen sich schließlich nicht von selbst durch unkontroliertes essverhalten.

Das ist aber nicht das Konzept einer Ehe! Wenn man heiratet, verspricht man sich, füreinander einzustehen und sich in schweren Zeiten gegenseitig zu unterstützen. Deshalb kann sie von ihrem Mann erwarten, dass er sie eben auch hier unterstützt.
 
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  • #19
Ich habe gerade ein paar Bilder von 130-kg-Frauen gegoogelt. - Puh, das ist wirklich heftig! Ich wäre schon längst über alle Berge. Ich hätte ihr wahrscheinlich schon bei 80 kg eine allerletzte Warnung zukommen lassen, geheiratet wurde schließlich mit 65 kg (!).
 
  • #20
Das ist aber nicht das Konzept einer Ehe! Wenn man heiratet, verspricht man sich, füreinander einzustehen und sich in schweren Zeiten gegenseitig zu unterstützen. Deshalb kann sie von ihrem Mann erwarten, dass er sie eben auch hier unterstützt.

Menschen, die so denken, machen es sich wirklich zu einfach!

Nein, das kann sie nicht erwarten, nachdem sie sich über Jahre hirnlos fett gefressen hat. Hat sie da irgendwann an ihren Mann gedacht? Wohl nicht!
In erster Linie wäre es schon längst Sache der dicken Frau selbst gewesen, sich um ihre eigene Gesundheit und um ihr Gewicht zu kümmern. Die Verantwortung einfach an den Partner abzuschieben, wäre hier ziemlich anmaßend.
 
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  • #21
liebe fs,

ich kann deinen bruder verstehen und ich kann verstehen, wie so eine gewichtszunahme passieren kann.
die kurzfristigen versuche deiner schwägerin bringen nichts, sie hat die motivation nicht. warum auch immer, sie kann innerlich psychisch angeschlagen sein oder sonstwas, das weiß sie nur selbst.

die einzige chance ist, dass dein bruder ihr das in einem gespräch ganz deutlich sagt, dass er mit einer frau mit diesem gewicht nicht zusammenleben will und sich trennen wird, wenn sie nicht dauerhaft abnimmt. sie soll medizinische hilfe in anspruch nehmen, sie kann sich eine schlinge um den magen legen lassen, eine therapie anfangen oder beides. in jedem fall ist es ihr problem, wie sie das löst, muss sie entscheiden, dein bruder kann ihr infomaterial und adressen nennen. dann soll er ihr ein ulitmatum stellen, ein faires natürlich, bis zum sommer 20 kg weniger und weitermachen oder er geht endgültig, sie soll sich überlegen, wie wichtig ihr der wunsch ihres mannes ist. wenn sie es nicht von selbst will, wird das nichts.

w
 
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  • #22
Das ist aber nicht das Konzept einer Ehe! Wenn man heiratet, verspricht man sich, füreinander einzustehen und sich in schweren Zeiten gegenseitig zu unterstützen. Deshalb kann sie von ihrem Mann erwarten, dass er sie eben auch hier unterstützt.

Es ist auch nicht das Konzept einer Ehe, dass man mit der Heirat die Verantwortung für sich selbst an den Partner abgibt.
Zunächst einmal muß ich mir der Eigenverantwortung für mich selbst und MEIN Leben bewußt werden. Dann kann ich dabei auch Unterstützung vom Partner erwarten.
 
  • #23
Wenn er keine liebe und Anziehung mehr spürt, dann ist die ehe am Ende. Daran würde vermutlich auch eine schnelle Gewichtsabnahme nichts mehr ändern. Gesellschaftlich ist so eine Trennung natürlich nicht so gerne gesehen, auch wenn eigentlich niemand einen dicken Partner will.
 
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  • #24
Ob man mit jemandem zusammenbleibt oder nicht, ist doch eine Frage der Liebe. Wenn die Liebe zu einer Person aus diesem Grund nachlässt, trenne ich mich.

Denke genauso. Man hat sich ja in dem Partner/der Partnerin verliebt, weil er/sie so war, wie er/sie war.
Mit weitaus mehr Gewicht geht Attraktivität verloren, körperliches Wohlbefinden, Sexappeal, man schwitzt leicht und viel. Wenn die Liebe da auf der Strecke bleibt, ist das absolut verständlich.
 
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  • #25
Ich empfinde es als ausgesprochen obrflächlich, wenn man sich wegen Übergewicht trennt. Und ich bin der Meinung, dass es nur sehr berechnende und oberflächliche Menschen machen würden.
Da muss einfach noch mehr dahinter stecken. Und genau das sind dann die Gründe für eine Trennung, Das Übrgewicht ist ja meist nur der Ausdruck für etwas, was den Partner stört. Wenn jemand nachlässig wird, gleichgültig und faul. Dinge und eben auch Essen in sich hineinstopft ohne zu reflektieren usw, dann ist das eine Veränderung am Menschen und kann zu Problemen führen.
Wer sich dann trennt, macht das garantiert nicht wegen des Gewichtes.
Stellt euch mal folgende Situation vor:
Mann oder Frau ist krank, muss starkes Cortison nehmen und schwemmt daurch auf. Darf keinen Sport machen. Mann oder Frau wird zunehmend dicker und dicker. Und das nur wegen der Krankheit. Klar, das sind die Ausnahmen. Aber würdet ihr euch dann auch trennen? Denn die zuvielen Kilos sind ja so auch vorhanden. Logischerweise müsste das dann auch ein Grund zur Trennung sein.
Also geht es doch nicht nur um das Übergewicht sondern eher um den Weg zum Übergewicht, der zur Trennung führen kann.
 
  • #26
Ich kann es gut nachvollziehen, wenn man sich wegen Übergewicht trennt. Wenn die Frau (wie im Thread beschrieben) nach einigen Jahren das doppelte wiegt, so ist dieses extreme Übergewicht gesundheitsschädigend und unästhetisch.
Jeder Mann und jede Frau will einen Partner an der Seite, der gewisse Qualitäten aufweist. Ästhetik ist eines von vielen Kriterien. Wer will einen hässlichen Menschen an seiner Seite?!
Da der Bruder der FS ja nun schon viel Geduld und Nachsicht gezeigt hat, kann ich sehr gut verstehen, dass er eine Trennung erwägt. Es steht ja nicht im Thread, dass die Frau wegen Krankheit und eventueller Nebenwirkungen von Medizin krank geworden ist, sondern man liest, dass sie zu viel isst. Also selber hat sie selber Schuld an ihrer Misere.
Vieles ändert sich im Laufe einer Ehe/Beziehung. Man entwickelt sich in Richtungen, die nicht vorhersehbar waren, als man geheiratet hat. Die vielen Scheidungen sprechen hier für sich. Wer sich so gehen lässt und nach einigen Jahren das doppelte wiegt, enttäuscht den Partner so sehr, dass eine Trennung/Scheidung die richtige Konsequenz ist.
Die Jammerei von wegen Kummer und "schlimme" Lebensumstände sind doch absurd. Jeder ist für sich selber verantwortlich, auch für seine Essgewohnheiten.
 
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  • #27
zu 24: was soll der mann denn jetzt tun? er hat doch wohl alles versucht. soll er zusehen wie seine frau immer dicker wird und neben ihr ausharren?

die frau hat nicht wegen einer schwerer krankheit an gewicht zugenommen, sondern weil sie futtert.
 
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  • #28
Dein Bruder soll nächstes Mal beim Sex unten liegen und sie flach auf ihm. Danach erübrigt sich jedes Gespräch über eine eventuelle Trennung......
 
  • #29
Ich stelle mir die Frage, warum er früher nichts gesagt hat, sie unterstützt hat, oder sonstiges. Und was das Umfeld sagt, ist doch wirklich egal. Er braucht doch keine Zustimmung dafür, wie er sein Leben zu leben hat! Aber warum wird eine Trennung und der Grund dazu vorab mit Außenstehenden diskutiert? DAS IST DER STÖRENDE UND SELTSAME PUNKT. Du hast geschrieben "möchte sicht trennen" und nicht, "hat sich getrennt". Rennt er herum und erklärt in der Umgebung "meine Frau ist fett ich trenne mich" oder wie sollen wir uns das vorstellen?
Wenn er sich trennen will, soll er das tun. Ich persönlich hätte nicht Jahre gewartet, sondern hätte mich engagiert (mitgehen zur Ernährungsberatung, keine Schoko vor dem Diäthaltenden).
 
  • #30
Liebe FS

natürlich ist eine Trennung dann auch in Ordnung. Was hier viele nicht verstehen:, wie #24

Ich empfinde es als ausgesprochen obrflächlich, wenn man sich wegen Übergewicht trennt. Und ich bin der Meinung, dass es nur sehr berechnende und oberflächliche Menschen machen würden.
Da muss einfach noch mehr dahinter stecken.

Es ist eben nicht nur die Optik, die Haptik. Es ist sehr viel mehr. Ein derart fetter Mensch ist ein völlig anderer geworden. Im den meisten Fällen liegen in der tat psychische Gründe dahinter, man hat seine Probleme mit der Selbstwharnehmung, man riecht anders (schlechter!!), man kann sehr vieles gar nicht mehr unternehmen weil die Masse einfach behindert, der Körper ist derart mit dem überleben beschäftigt dass für anderes kaum noch Ressourcen da sind, es ist eine respektlosigkeit gegenüber sich und dem Partner sich derart gehen zu lassen.

Wer all das als Oberflächlichkeit bezeichnet ist es selbst!

@28
. Ich persönlich hätte nicht Jahre gewartet, sondern hätte mich engagiert (mitgehen zur Ernährungsberatung, keine Schoko vor dem Diäthaltenden).

Vergiss es, nette Versuche die aber nur zu aufständen führen "willst Du mich bevormunden?" Man kann gegen die Fettsucht nur ankommen wenn man SELBST die Einsicht und den Willen hat.
 
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