• #1

Trennung nach 8 Jahren und Kind. Wie mit der Angst umgehen?

also meine ganze Geschichte würde hier den Rahmen sprengen. Mein Freund möchte sich trennen ich weiß insgeheim dass es das richtige wäre da wir eine grundlegend andere Lebensvorstellung haben ich habe gehofft er ändert sich und er hat sich denke ich erhofft ich werde „lustiger“ uvm. Nun ist der Stand der wir wohnen zusammen meine Tochter ist sehr Papafixiert und ich bin wegen ihm 150 km zu ihn gezogen nun sieht die Wohnungssuche sehr schwierig aus und ich weiß nicht, was ich tun soll, ich liebe ihn ja noch ich habe immer um unsere Familie gekämpft aber nun hab ich aufgegeben. Ich habe zwei Möglichkeiten entweder ich bleibe hier mit Tochter habe hier einen Job fühl mich aber hier nicht wohl habe kaum Anschluss gefunden oder ziehe wieder in meine Heimat ohne Wohnung Ohne Job ohne finanzielle Mittel.

Er findet es nicht toll, aber würde es verstehen und das Kind wäre am Wochenende bei ihm.

Ich habe einfach Angst , Angst vor so vieles ich kann es mir nicht vorstellen, dass wir getrennt wohnen er vielleicht eine neue Partnerin hat und mein Kind vielleicht ganz zu Papa will irgendwann weil ja alles so toll ist mit ihm.
 
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  • #2
Deine Ängste sind verständlich, ABER unbegründet.
Musst Du von heute auf Morgen umziehen? Könnt ihr euch vielleicht einigen, so dass Du zwar intensiv nach einer Wohnung schaust, aber nicht den Druck hast übermorgen ausziehen zu müssen. Warum erstmal nicht an deinem Wohnort weitermachen, bis die finanziellen Mittel vorhanden sind um dann neu anzufangen? Ich würde in deiner Position den Job nicht aufgeben. Such dir ne kleine Wohnung, spare Geld und wenn Du nach einiger Zeit dann in deiner Heimat einen Job nd Wohnung gefunden hast, kannst Du doch dann wieder umziehen. Mach dir nicht zu viel Druck!
Einige dich mit einem Ex, lieber so als im Streit auseinander zu gehen. Er muss ja wahrscheinlich Unterhalt für eure Tochter zahlen.
Deine Angst behindert dich! Und ihr werdet nicht glücklich einfach so weiterzumachen.
Einen Mann kann man nicht ändern, entweder kann Frau mit dem Charakter des anderen umgehen oder nicht. Dann passt ihr eben nicht zusammen. Zu denken, dass er sich ändert ist sehr naiv von dir.
Auch was er in Zukunft macht, eine Freundin hat oder euer Kind lieber bei ihm ist: DAS GEHT DICH NIX AN. Das sind Dinge, die kannst Du nicht beeinflussen. Sei eine gute Mutter, lass ihr den Kontakt mit ihm und der Rest findet sich.
Konzentrier dich lieber jetzt auf deine Zukunft! Kinderfreie Zeit kannst Du für dich nutzen, neue Energie tanken, das beste daraus machen.
Und ja, das ist versammt schwierig und nicht einfach, aber das haben auch andere geschafft.
Ich hab das ganze in 2018 durchgemacht nach 19 J. Ehe. Heute weiß ich, dass das beste war mich zu trennen. Ich war unglücklich und bin im Selbstmitleid bald ertrunken. Heute lebe ich in einer kleinen gemütlichen Wohnung mit meiner Tochter, arbeite und verdiene mein eigenes Geld, bin nicht mehr abhängig und habe den besten Partner den ich mir nur wünschen könnte.
Es geht alles, wenn Frau nur will!
 
  • #3
Deine Welt steht natürlich erstmal Kopf.
Geh bitte so rational wie möglich vor: wie alt ist euer Kind? Hättest du Hilfe bei der Betreuung am ursprünglichen Wohnort?
Wie weit hätte euer Kind zu Papa?
Wer könnte dich bei Wohnungssuche und Arbeitssuche unterstützen?
Mach dir mal eine Liste, schreib auf, wie dein zukünftiges Leben am jetzigen Ort und am ehemaligen Ort aussehen würde.
Mach dir einen Plan, eine to do Liste, dann verzettelst du dich nicht so schnell.
Spiele beide Wohnorte durch, Plan B ist auch nicht verkehrt. Z.b. wenn ich nicht gleich eine Wohnung finde, könnte ich notfalls für ein paar Wochen zu Tante Frieda, etc.
Sortiere dich, dann handle.
Alles Gute und Kopf hoch:)
 
  • #4
ich habe gehofft er ändert sich und er hat sich denke ich erhofft ich werde „lustiger“ uvm.
Sehr, sehr viele Frauen denken, dass wenn sie denn Mann mal haben, dass er sich ändert zu ihren Gunsten, was für eine extreme Fehleinschätzung!!! Der Grund Charakter verändert sich nicht der bleibt!
ich bin wegen ihm 150 km zu ihn gezogen nun sieht die Wohnungssuche sehr schwierig aus und ich weiß nicht, was ich tun soll, ich liebe ihn ja noch ich habe immer um unsere Familie gekämpft aber nun hab ich aufgegeben. Ich habe zwei Möglichkeiten entweder ich bleibe hier mit Tochter habe hier einen Job fühl mich aber hier nicht wohl habe kaum Anschluss gefunden oder ziehe wieder in meine Heimat ohne Wohnung Ohne Job ohne finanzielle Mittel.
Guter Tipp von mir, du solltest dahin gehen wo du dich wohlfühlst und keine Rücksicht nehmen auf ihn, er hat auch keine Rücksicht auf dich genommen und wieder mal ein Zeichen, dass wenn Frau zum Mann zieht, geht das zu 99% schief.
Ich habe einfach Angst , Angst vor so vieles ich kann es mir nicht vorstellen, dass wir getrennt wohnen er vielleicht eine neue Partnerin hat und mein Kind vielleicht ganz zu Papa will irgendwann weil ja alles so toll ist mit ihm.
Du brauchst keine Angst haben, gehe zum Amt melde dich an, du kriegst sofort Geld und suche dir einen Job an deinem neuen Wohnort.
Befreie dich von allen Lasten mit der Einstellung, was du nicht ändern kannst nehme das gelassen hin und konzentriere dich ausschließlich auf dich und auf deine Tochter, ganz wichtig ist, dass du dich von ihm löst!!
 
  • #5
Hallo,

also ich würde vorschlagen, du bleibst vorerst in der Gegend. Dort hast du einen Job, ihr könnte euch mit der Kinderbetreuung abwechseln und du dir dann in Ruhe überlegen, wie du in Zukunft dein Leben ausrichtest. Das wäre wohl auch vorerst das Beste für deine Tochter. Wenn du erstmal eine eigene Wohnung in der Umgebung (selbe Stadt?) hast, dann kannst du die ganz nach deinen Vorstellungen einrichten. Diese Vorstellungen solltest du dir auch ausmalen. Evtl gefällt dir das dann auch. Wenn du die Wohnung hast, meldest du dich am besten in einem Kurs an, der dir Spass machen könnte, dann knüpfst du evtl Kontakt. Auch könntest du nach Aushängen bezüglich entsprechender Gruppe für z.B. alleinstehende Mütter schauen. Evtl knüpfst du auch über diese neue Kontakte. Wohnungssuche sieht immer schwierig aus, solange man keine gefunden hat. Du könntest dich zum Beispiel an die Caritas wenden, die auch Trennungsberatungen anbieten. Eine Anlaufstelle wären auch Lebensberatungen. Dann bist du nicht so allein mit der Situation. Dein Kind wird dich immer lieben, denn du bist ihre Mutter.

LG
 
  • #6
Höre auf dein Bauchgefühl. Stelle dir konkret vor, du würdest in deine alte Heimat ziehen. Empfindest du eine leichte Vorfreude und Erleichterung bei dem Gedanken oder machst du dir nur Sorgen? Sprich auch mit Freunden und Familie, überlegt euch alle Pro- und Kontra-Argumente. Sollte deine Tochter wirklich glücklicher mit Papa sein, gönne ihr ihr Glück. Aber das weißt du doch noch gar nicht. Meistens wird alles weniger schlimm, als man denkt. Lebe im Moment und denke nicht zu viel über die Zukunft nach, denn es kommt eh alles anders, und meistens besser.
 
  • #7
Deine Ängste sind verständlich, ABER unbegründet.
Musst Du von heute auf Morgen umziehen? Könnt ihr euch vielleicht einigen, so dass Du zwar intensiv nach einer Wohnung schaust, aber nicht den Druck hast übermorgen ausziehen zu müssen. Warum erstmal nicht an deinem Wohnort weitermachen, bis die finanziellen Mittel vorhanden sind um dann neu anzufangen? Ich würde in deiner Position den Job nicht aufgeben. Such dir ne kleine Wohnung, spare Geld und wenn Du nach einiger Zeit dann in deiner Heimat einen Job nd Wohnung gefunden hast, kannst Du doch dann wieder umziehen. Mach dir nicht zu viel Druck!
Einige dich mit einem Ex, lieber so als im Streit auseinander zu gehen. Er muss ja wahrscheinlich Unterhalt für eure Tochter zahlen.
Deine Angst behindert dich! Und ihr werdet nicht glücklich einfach so weiterzumachen.
Einen Mann kann man nicht ändern, entweder kann Frau mit dem Charakter des anderen umgehen oder nicht. Dann passt ihr eben nicht zusammen. Zu denken, dass er sich ändert ist sehr naiv von dir.
Auch was er in Zukunft macht, eine Freundin hat oder euer Kind lieber bei ihm ist: DAS GEHT DICH NIX AN. Das sind Dinge, die kannst Du nicht beeinflussen. Sei eine gute Mutter, lass ihr den Kontakt mit ihm und der Rest findet sich.
Konzentrier dich lieber jetzt auf deine Zukunft! Kinderfreie Zeit kannst Du für dich nutzen, neue Energie tanken, das beste daraus machen.
Und ja, das ist versammt schwierig und nicht einfach, aber das haben auch andere geschafft.
Ich hab das ganze in 2018 durchgemacht nach 19 J. Ehe. Heute weiß ich, dass das beste war mich zu trennen. Ich war unglücklich und bin im Selbstmitleid bald ertrunken. Heute lebe ich in einer kleinen gemütlichen Wohnung mit meiner Tochter, arbeite und verdiene mein eigenes Geld, bin nicht mehr abhängig und habe den besten Partner den ich mir nur wünschen könnte.
Es geht alles, wenn Frau nur will!
Danke
 
  • #8
Deine Welt steht natürlich erstmal Kopf.
Geh bitte so rational wie möglich vor: wie alt ist euer Kind? Hättest du Hilfe bei der Betreuung am ursprünglichen Wohnort?
Wie weit hätte euer Kind zu Papa?
Wer könnte dich bei Wohnungssuche und Arbeitssuche unterstützen?
Mach dir mal eine Liste, schreib auf, wie dein zukünftiges Leben am jetzigen Ort und am ehemaligen Ort aussehen würde.
Mach dir einen Plan, eine to do Liste, dann verzettelst du dich nicht so schnell.
Spiele beide Wohnorte durch, Plan B ist auch nicht verkehrt. Z.b. wenn ich nicht gleich eine Wohnung finde, könnte ich notfalls für ein paar Wochen zu Tante Frieda, etc.
Sortiere dich, dann handle.
Alles Gute und Kopf hoch:)
in der Gemeinde wo ich jetzt wohne mit meinen Partner habe ich nur ihn und 2 Freundinnen seine familie und auch meine Familie wohnt weiter weg meine 2 Freundinnen haben auch je 2 Kids und sind voll verplant. Meine Tochter wird 5 und geht in den Kiga ich müsste ihn eine Nachbargemeinde ziehen wo auch mein Kind den Kiga wechseln müsste (bereits abgeklärt) dafür hätte ich einen Job und eine Wohnung in einem eher Sozialwohnblock :(
In meiner ursprünglichen Heimat würde meine Mama, Oma und Opa mich unterstützen eben 150km entfernt ich dachte ein Neuanfang für mein Kind wäre so leichter als nun umzuziehen und dann vielleicht wenn Sie in die Schule geht sie raus reissen zu müssen. Mein P. würde mir finanziell jetzt helfen fürs Kind er ist grad bei seiner Familie um den Kopf frei zu bekommen denn er weiss nicht was er will wir hatten dasselbe Dilemma vor 2 Jahren wo ich Wohnung und Job bereits hatte aber dann als ernst wurde hat er mich angefleht er liebt mich usw. ich bin geblieben......
 
  • #9
Ich habe zwei Möglichkeiten entweder ich bleibe hier mit Tochter habe hier einen Job fühl mich aber hier nicht wohl habe kaum Anschluss gefunden oder ziehe wieder in meine Heimat ohne Wohnung Ohne Job ohne finanzielle Mittel.
Wo bleibt denn die Möglichkeit, dass das Kind beim Vater bleibt? Das wäre doch für Deine Papafixierte Tochter das Beste.

Er findet es nicht toll, aber würde es verstehen und das Kind wäre am Wochenende bei ihm.
Aha da beruht die Fixierung wohl nicht auf Gegenseitigkeit, sonst würde er seine Vaterrolle nicht so bereitwillig wegwerfen.

Wenn Du keine finanziellen Mittel in Rücklage hast ist es sehr wichtig, dass Du eine Arbeit hast, die Dir ein gutes Einkommen sichert, bezahlbarer Wohnraum. Dafür nimm Dir genug Zeit, solange schläft zur Not der eine halt auf der Couch, meinetwegen auch abwechselnd.
 
  • #10
Wenn dein Partner sich trennen möchte, warum ziehst DU dann aus?? Du bist wegen ihm 150 km weggezogen und jetzt sollst du wieder gehen? Ausserdem eine Singlewohnung ist leichter zu finden als für zwei Personen. Wenn du dir die Wohnung leisten kannst, dann solltest du bleiben und wenn nicht, dann Gründe eine AE-Mütter - WG.
dafür hätte ich einen Job und eine Wohnung in einem eher Sozialwohnblock
Du bist momentan nicht in der Lage, irgendwelche Ansprüche stellen zu können, sondern muss nehmen, was machbar ist. In einem Sozialblock wohnen auch Menschen, also bitte keine Nase Rümpfen. Sozialwohnblock in einer Gemeinde wird wohl nicht so schlimm sein, wie ein Brennviertel in Köln oder Berlin. Außerdem, wo viele Menschen wohnen, dort gibt es auch mehr Möglichkeiten - du lernst neue Mütter kennen oder liebe Nachbarn, die auf dein Kind aufpassen könnten.
 
  • #11
Gib das Kind zum Vater. Er kann sich genauso um ein Kind kümmern. Warum sollen das immer Frauen machen.

Und Du kümmerst Dich dann alle 14 Tage drum, wenn überhaupt.
Du kümmerst Dich um Dein Leben jetzt, um Arbeit in Vollzeit, arbeitsagentur.de, da ist alles voll und siehst zu, wie Du Euro für Euro sparst, um Kaution für eine Wohng. zusammen zu kriegen. Außer paar Klamotten brauchst dann nichts mehr.

Du kommst in Teufels Küche wenn Du mit Menschen zusammenziehst. Du siehst doch, wo Du gelandet bist.
 
  • #12
Thanis:
da hast du recht jedoch empfinde ich es schon so dass wenn es mir gut geht ihr auch gut geht oder? Wir würden uns immer so treffen dass jeder max 45min unterwegs ist und sie bei ihm ist. Ich denke auch dass icr der familäre Umgang mit meiner Familie in dieser Situation sehr gut tun würde oder?
 
  • #13
Wenn dein Partner sich trennen möchte, warum ziehst DU dann aus?? Du bist wegen ihm 150 km weggezogen und jetzt sollst du wieder gehen? Ausserdem eine Singlewohnung ist leichter zu finden als für zwei Personen. Wenn du dir die Wohnung leisten kannst, dann solltest du bleiben und wenn nicht, dann Gründe eine AE-Mütter - WG.

Du bist momentan nicht in der Lage, irgendwelche Ansprüche stellen zu können, sondern muss nehmen, was machbar ist. In einem Sozialblock wohnen auch Menschen, also bitte keine Nase Rümpfen. Sozialwohnblock in einer Gemeinde wird wohl nicht so schlimm sein, wie ein Brennviertel in Köln oder Berlin. Außerdem, wo viele Menschen wohnen, dort gibt es auch mehr Möglichkeiten - du lernst neue Mütter kennen oder liebe Nachbarn, die auf dein Kind aufpassen könnten.
Ich muss ausziehen weil das Reihenhaus wo wir zur Miete wohnen 900€ kostet und ich das nicht mal verdiene und auch hierfüt keine Förderung erhalte da der qm Preis zu hoch für eine Förderung ist bei privaten Wohnungen. Auf Dauer müsste auch er eine Wohnung suchen er bleibt aber erstmal um fürs Kind etwas stabilität sicher zu stellen.
 
  • #14
also meine ganze Geschichte würde hier den Rahmen sprengen. Mein Freund möchte sich trennen ich weiß insgeheim dass es das richtige wäre da wir eine grundlegend andere Lebensvorstellung haben ich habe gehofft er ändert sich und er hat sich denke ich erhofft ich werde „lustiger“ uvm. Nun ist der Stand der wir wohnen zusammen meine Tochter ist sehr Papafixiert und ich bin wegen ihm 150 km zu ihn gezogen nun sieht die Wohnungssuche sehr schwierig aus und ich weiß nicht, was ich tun soll, ich liebe ihn ja noch ich habe immer um unsere Familie gekämpft aber nun hab ich aufgegeben. Ich habe zwei Möglichkeiten entweder ich bleibe hier mit Tochter habe hier einen Job fühl mich aber hier nicht wohl habe kaum Anschluss gefunden oder ziehe wieder in meine Heimat ohne Wohnung Ohne Job ohne finanzielle Mittel.

Er findet es nicht toll, aber würde es verstehen und das Kind wäre am Wochenende bei ihm.

Ich habe einfach Angst , Angst vor so vieles ich kann es mir nicht vorstellen, dass wir getrennt wohnen er vielleicht eine neue Partnerin hat und mein Kind vielleicht ganz zu Papa will irgendwann weil ja alles so toll ist mit ihm.
Liebe FS,

gehe zurück zu deiner Familie. Gehe zum Jugendamt, die helfen dir. Es gibt in jeder grösseren Stadt Beratungsstellen von Diakonie, Caritas, DRK usw., die dir zur Seite stehen, dir beim Papierkram usw. helfen, oft auch Vermieter kennen und dich beim Neuanfang unterstützen können.

Für die Zeit der Organisation deines neuen Lebens, lässt du eurer Kind beim Kindesvater, er kann sich kümmern.

Noch ist dein Kind klein genug und zudem in einem günstigen Alter, wo du solche Lebensunbrüche gut hinbekommen kannst.

Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist gerade für junge Menschen derzeit sehr gut. In der Hoffnung dass du eine gute berufliche Qaulifizierung hast.

Gegen die Angst kannst du dir prof. Hilfe suchen.

Geh los, fang dein neues Leben an, du schaffst das. Lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende.

Ich habs übrigens vor über 20 Jahren, trotz schlechtem Arbeitsmarkt damals, auch geschafft.

W Ü55
 
  • #15
Ich habe zwei Möglichkeiten entweder ich bleibe hier mit Tochter habe hier einen Job fühl mich aber hier nicht wohl habe kaum Anschluss gefunden oder ziehe wieder in meine Heimat ohne Wohnung Ohne Job ohne finanzielle Mittel.
Liebe Fs,
Du hast auch eine dritte Möglichkeit: Du suchst Dir in Deiner alten Heimat erst einen Job und mit Unterstützung Deiner Familie und Deiner Freunde dort eine Wohnung - dann umziehen. So machen es Menschen, die ihr Leben planen statt kopflos zu handeln.
Du siehst: nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Komm mal aus dem Panikmodus raus. Ihr hattet nie eine stabile Beziehung, ihr wolltet euch gegenseitig verändern und hattet schon vor 2 Jahren eine Trennung, die dann rückabgewickelt würde. Stabile Beziehung geht anders. Insofern kann die Trennung jetzt kein wirklicher Schock für Dich sein.

Solltest Du tatsächlich mittellos und ohne Rücklagen sein, werden Dich hoffentlich Deine Eltern unterstützen können. Ansonsten leben wir in einem Sozialstaat, der Dir und Deinem Kind ein gutes Auskommen sichert - keine Luxusvariante von Leben, aber besser als in den meisten Ländern auf diesem Planeten.

Als nächstes solltest Du drüber nachdenken, wie das möglich war, dass Du mit Kind komplett mittellos bist - was ist da falsch gelaufen und wie verhinderst Du das in Zukunft?
Du hattest eine instabile Beziehung, bis nicht verheiratet, also auch kein Schutz durch das Familienrecht. Da bildet man doch Rücklagen und richtet sich nicht bequem dauerhaft in einem Teilzeitjob mit geringem Einkommen ein, das nicht für eine Miete langt.

Mein P. würde mir finanziell jetzt helfen fürs Kind
Dein Ex-Partner würde Dir jetzt nicht "finanziell helfen fürs Kind". Er ist gesetzlich verpflichtet, Dir regelmäßig und dauerhaft einen seinem Einkommen angemessenen Unterhalt für euer Kind zu zahlen.
Langt sein Einkommen nicht, springt der Sozialstaat ein.

Du trägst Verantwortung für ein Kind. Leg Dir bitte mehr Wissen in wirtschaftlichen und rechtlichen Belangen zu - raus aus der Komfortzone und dem Jammertal.

meine Tochter ist sehr Papafixiert.... ziehe wieder in meine Heimat.... Er findet es nicht toll, aber würde es verstehen und das Kind wäre am Wochenende bei ihm....
Ich habe einfach Angst... dass wir getrennt wohnen.... mein Kind vielleicht ganz zu Papa will
Es mag sein, dass Deine Tochter sehr Papafixiert ist, weil Du so unsicher bist, aber das scheint eher eine einseitige Sache zu sein. Er legt Dir keine Steine in den Weg, mit der Tochter zu gehen. Oder er will Dich auf Abstand haben?
Daher mag es sein, dass sie vielleicht zu ihm will, es ist aber zweifelhaft, ob er sie unter der Woche haben will. Er weiß, wie schwer Kind und Beruf zu vereinbaren sind, überlässt daher das Stressprogramm Dir und macht den entspannten WE-Papa.