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  • #1

Trennung nach 19 Jahren Ehe. Wie konnte er sich so verändern?

Ich habe mich im Januar von meinem Mann getrennt. Wir hatten einen Konflikt, für den wir einfach keine Lösung fanden. Ich habe über zwei Jahre für meine Ehe gekämpft. Wir gingen zur Eheberatung,führten endlose Gespräche und stritten, stritten und stritten.

Mein Mann wollte unser Leben verändern, ohne Rücksicht auf mich oder meine Gefühle. Alles drehte sich nur noch um seine Bedürfnisse, seine Freundinnen und seine Bekannten.Unsere Familie wurde von ihm vernachlässigt und die Kinder und ich litten wahnsinnig darunter. Ich fühlte mich entsorgt, weggeworfen, ungeliebt. Als er nach mir trat und mich mit der Faust schlug und das nicht nur einmal, hielt ich es einfach nicht mehr aus. Ich musste aus dieser Ehe, die 19 Jahre bestand, heraus.

Ich hatte immer Angst ich könnte ohne ihn nicht leben. Nach der Trennung war ich total erleichtert, dass dieser Psychterror vorbei war. Ich fand sofort Arbeit, die Kinder finden ihr Zuhause wieder schön, uns geht es gut. Ich trauere und weine um meinen "alten Mann", den es nicht mehr gibt, den ich so gerne wieder zurück hätte.

Die Frau, wegen der unsere Ehe letztendlich zerbrach, hat meinen Mann im März hinausgeworfen.
Er ist in fast jeder Single Börse angemeldet und lässt sich immer wieder mit neuen Frauen in unserer Kleinstadt sehen.
Was mich wirklich total runterzieht ist, dass er unsere Beziehung, die 34 Jahre dauerte, einfach so abhakt. Sofort nehmen andere Frauen meinen Platz ein. Es scheint als würde es ihm überhaupt nichts ausmachen. Ich könnte das niemals.


Wie kann sich ein Mensch so verändern?
Wie kann ihm unsere gemeinsame Zeit so egal sein?
Ich kann das nicht verstehen. Wer kann helfen?
 
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  • #2
Hast Du jemals danach gefragt was Dein möchte, hast Du immer gehofft er holt Dir die Sterne vom Himmel.Dein Mann wollte veränderungen herbeiführen,er hat sich weiterentwickeln wollen, Du eher nicht.Das geht selten gut. Das mit der körperlichen Gewalt ist inakzeptabel.Ich hasse Männer die sich Frauen gegenüber so verhalten.
Gut das Du den Durchblick behalten hast und Dich von diesem Blödmann getrennt hast.Eins sage ich Dir noch , der wird ewig lange Eure gemeinsamme schöne Zeit hinterher trauern, sobald der wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet ist.
Ich finde Frauen ganz toll die in solchen Situationen wissen wo es lang geht und ihre Kinder fern halten von diesen Vätern. Hast Du toll gemacht.
 
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  • #3
Was wollte er denn ohne Rücksicht auf Deine Gefühle verändern? Eine neue Frau und Dich trotzdem dabei? Oder einfach nur umziehen?

Hört sich an, wie wenn er Midlife hätte.

Lass ihn und sei froh, dass Du jetzt Ruhe hast mit den Kindern.

Oder möchtest Du ihn zurück haben? Oder soll er Dir sagen, was für ein gemeiner Mensch er Dir gegenüber ist bzw. war? Das wäre wahrscheinlich eine Erleichterung, ändert aber nichts an den Tatsachen.
Liebe FS, schaue nach vorne und lass die Kränkungen hinter Dir. Wenn Einer geht, kann man ihn nicht zur Umkehr zwingen. Nur selber alleine versuchen, damit klarzukommen.

Liebe Grüße
 
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  • #4
Ich denke nicht, dass es ihm so gut geht. Heute hat man ja die möglichkeit, dank Internet sich sofort neue Bekanntschaften zu suchen und das geht auch sehr schnell.

Heute mit x morgen mit y, aber glaubst du wirklich das dass einen Menschen glücklich macht. Nein ganz sicher nicht, es ist ablenkung aber weiter nichts, nicht was mit beständigkeit zu tun hat.

Bitte denke nicht so viel darüber nach und lebe dein Leben, was er macht kann dir egal sein, ich traue mich auch zu sagen, dass er in einigen Jahren ein einsamer alter Mann sein wird, aber auch das kann dir egal sein. Er hat sich für diesen Weg entschieden.
 
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  • #5
Es ist normal, dass dir das Verhalten deines Mannes nachhängt. Klar, er hat sich ja auch sehr respektlos dir gegenüber verhalten. Aber bitte trauere ihm nicht zu viel nach, denn dadurch ändert sich nichts und du machst dir das Leben schwerer als nötig. Es ist toll, dass es dir und deinen Kindern nun besser geht. Alles soweit gut, bloß hättest du gerne wieder einen Partner, und zwar so einen wie deinen Mann (in früheren Zeiten). Den gibt es bloß nicht mehr. Wieso er sich verändert hat, weiß niemand. Menschen sind eben nicht berechenbar und verändern sich oft im Laufe ihres Lebens. Versuche das zu akzeptieren. Und schau dich lieber nach einem neuen Partner um, als dich gedanklich so sehr mit der Vergangenheit zu beschäftigen, denn es bringt einfach nichts.
Wenn du hier im Forum liest, wirst du viele Fälle finden, wo ein FS wegen dem Verhalten seines Ex-/Partners verzweifelt oder ratlos ist. Du bist also nur eine von sehr vielen, die eben Schlimmes und Unerklärliches erlebt haben. Letzten Endes kann dir hier keiner deinen früheren Mann zurückholen. Aber du kannst nach vorne schauen und dein Leben schön und sinnvoll gestalten.
 
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  • #6
Beginnende hirnorganische Beeinträchtigung? Alkoholiker oder erbliche Disposition?
Kannst du das ausschließen? Die Verhaltenssymptome sind ähnlich, insbesondere, wenn
früher kein Hang zur Gewalttätigkeit bestand.
 
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  • #7
Eigentlich sind wir Menschen gar nicht so individuell, wie wir glauben. Deine Geschichte lese ich oft, sie passierte mir noch krasser. Allerdings ohne mein Wissen. Am Abend wurde mir nach 22 Jahren Ehe wegen eines anderen gekündigt. Und so ist das leider im Leben. Egal, ob gerade kennen gelernt oder Goldene Hochzeit, jede Beziehung ist sofort kündbar, etwa, wie einen alten Baum zu fällen. Der Rivale von mir zeigte mich wegen Hausfriedensbruch an, als ich sein Grundstück betrat um nach einem Jahr meiner Ex die letzten, vergessenen Bücher zu bringen, Derselbe erzog dann auch noch an meinem damals 12 jährigen Sohn "herum" ich durfte mich dagegen noch nicht einmal gerichtlich wehren.

Du kannst Deinen Ehemann verlieren, sofort und für immer, Du kannst Deine Kinder an andere verlieren. Die verletzte Seele meines inzwischen 20jährigen Jungen braucht alle zwei Wochen einen Therapeuten - immer noch.

Ich hatte mich glücklich nach zwei Jahren Pause neu verliebt, damit war dann der Schlussstrich gezogen, es hat nicht mit uns funktioniert, ich trennte mich im Guten. Hat insgesamt 7 Jahre gedauert, aber nur mit der Akzeptanz, dass Du ihn losgelassen hast schaffst Du es auch, Deine jetzige Situation nicht mehr mit der idealisierten Vergangenheit in einen Zusammenhang zu bringen.

Sie nach vorn, entsorge alle gemeinsamen Sachgegenstände und zwar ohne Groll, lass sie los und freue Dich an Deinen Kindern. Sie sind und bleiben Geschöpfe, die Dir auch im Erwachsenenalter sehr wahrscheinlich nie "kündigen" werden. Sie verdienen es geliebt zu werden, viel mehr als irgendein dahergelaufener Datingfritze, der Dich eventuell kurzfristig faszinieren wird. Und sei froh über die wechselnden Partnerinnen Deines Ex, eine solide und dauerhafte Neue nimmt Dir die Hälfte Deiner Kinder weg. Da kommen nämlich Sorgerechtsansprüche. Stell Dir keine Fragen nach der Veränderung des anderen, Du verlierst damit nur Zeit. Alles Gute.
 
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  • #8
n.
Was mich wirklich total runterzieht ist, dass er unsere Beziehung, die 34 Jahre dauerte, einfach so abhakt. Sofort nehmen andere Frauen meinen Platz ein. Es scheint als würde es ihm überhaupt nichts ausmachen. Ich könnte das niemals.


Wie kann sich ein Mensch so verändern?
Wie kann ihm unsere gemeinsame Zeit so egal sein?
Ich kann das nicht verstehen. Wer kann helfen?

Liebe FS,

du solltest dir selber prof. Hilfe nehmen, deine Zeilen lesen sich traumatisiert. Du kennst den Man 34 Jahre, ward 19 Jahre verheiratet, ihr scheint früh, sehr früh geheiratet zu haben, der Mann war der Falsche, er wollte noch mal was neues erleben, nach so vielen Jahren Ehe.

Männer ticken anders, wenn es um Bewältigung der Ehe gilt. Er ist sehr gekränkt, dass merkt man schon daran, dass er ständig mit einer neuen Frau auftaucht. Lass ihn seine Erfahrungen machen, kümmere dich um dich selbst, du bist immer noch co-Abhängig von ihm, google mal danach.

Es wird seine Zeit brauchen, bist du alles verarbeitet hast, eine seelische Misshandlung geht nicht von heute auf morgen weg. Lass dir dabei, auch im Interesse deiner Kinder und späteren Enkelkinder durch eine Therapeutin helfen, damit du bald verstehst, warum es so kommen musste und wo dein Anteil daran ist.

w 50
 
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  • #9
Du hast evtl. zu wenig Exklusivität zu bieten. Wenn man den Anspruch hat nicht vergessen werden dann soll man wirklich was besonderes sein.
w, 34
 
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  • #10
Menschen verändern sich fortlaufend. Wenn man das nicht erkennt, und demnach mithandelt, steht man am Ende alleine da. Der Mensch lebt durch Weiterentwicklung. Vielleicht nicht alle 5 Jahre, aber zumindest als 7 bis 10 Jahre.
Es ist daher ganz wichtig, dass man einen Partner hat, der da mitzieht, wenn der andere neue Hobbys, neue Leidenschaften und Interessen bekommt. Vielleicht auch nach so langer Zeit mal sein Sexleben auf neue Bahnen lenkt. Ansonsten trennen sich die Wege wieder, wenn die Bedürfnisse in so unterschiedliche Richtungen gehen und dann teils mit Ignoranz, Verständnislosigkeit, Respektlosigkeit oder Gleichgültigung reagiert wird. Das ist ganz normal und darüber kann man einem Partner nicht böse sein. Es wäre in deiner Aufgabe gelegen, auch deinen Mann zu verstehen und ihm entgegenzukommen, mit was auch immer. Wir kennen ja eure Probleme nicht, deswegen tippe ich einfach mal, bist du eine typische Bettverweigerin.

Ihn zur Paartherapie zu schleppen, obwohl er das nicht will, zeigt doch ganz deutlich, dass es dir nur um dich drauf ankam, aber was dein Mann fühlte, wollte oder wovon er träumte, ging dir am Hintern vorbei. Vielleicht war euer Sexualleben auch alles andere als befriedigend. Viele Frauen tun das leichtfertig ab.

Die Situation ist unschön für dich, aber es hilft dir auch nichts, wenn dein Mann stattdessen für dich deine Bedürfnisse zurückgeschraubt hätte. Einer von euch beiden wäre unglücklich geworden. Ich denke auch nicht, dass dein Partner sich von heute auf morgen verändert hat, sondern sehr lange geduldig war und einiges stillschweigend ertragen hat. 34 Jahre bringen viel Routine und Sicherheit mit sich. Frauen finden das toll. Für Männer ist das sozusagen Stillstand kurz vorm Tod.

Nebenbei hast du noch nichts verloren, sondern sehr viel gewonnen: eine neue Arbeit, vielfach neue Möglichkeiten, für Männer wieder offen zu sein, neue Erfahrungen sammeln, selber reifer werden, usw.

Ich denke, du verwechselst Liebe mit Abhängigkeit. Und immer noch bist du abhängig. Du schaut, was er macht, welche Beziehungen er führt, wo er im Internet angemeldet ist. Das ist Abhängigkeit. Liebe lässt nämlich gehen. Lass ihn los! Du verlebst dein Leben gerade.

Ja dein Mann hat ein gutes Recht, sich jede Woche eine neue Freundin zu suchen, wenn er das möchte. Ich denke, das braucht er auch, wenn du vielleicht sogar seine erste Jugendfreundin warst. Er braucht das um reif zu werden.
 
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  • #11
Was wollte er konkret ändern?
Und warum wolltest du ihm nicht entgegenkommen?

Ohne das zu wissen, kann man hier keinen vernünftigen Rat geben.

Eine Partnerschaft lebt nur davon, wenn beide mitziehen. Egal um was es geht. Sex, Beruf, Kindererziehung, Interessen, Verständnis für neue Hobbys und Tätigkeiten. Und wenn einem etwas unangenehm ist, muss man einen Kompromiss finden. Jeder muss sich ein Stück weit anpassen und verstehen, aber nicht nur einer muss sich für den anderen ändern. Will man das nicht, ist es besser sich zu trennen und getrennte Wege zu gehen. Ich finde es daher fair, wenn er dich in Ruhe lässt und sich ein neues Leben aufbaut. Das gute Recht hat er. Das hat er auch hiermit getan. So wirst du nicht mehr verletzt oder gekränkt oder gar genötigt zu etwas, das du ja sowieso nicht willst.
Also wo ist dein Problem?

Ich finde dich typischerweise wie viele Frauen, sehr egoistisch, wie sie mit ihren Männern daheim umspringen. Der Partner soll seine Bedürfnisse gänzlich zurückschrauben, sich am besten wie ein Trottel benehmen, nur damit die Bedürfnisse der Frau nicht verletzt werden. So geht das nun mal nicht. Dein Mann ist genauso ein Individuum wie du und hat seine eigenen Träume und Vorstellungen. Du hast sie zu spät erkannt.

Von Liebe würde ich hier nicht mehr sprechen. Du hast nur Sicherheit in der Ehe gesucht. Sicherheit gibt es aber im Leben nicht.
w
 
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  • #12
Er hat sich bestimmt nicht nach 19 Jahren von einem, Tag auf den anderen geändert. Du warst bestimmt schon lange unglücklich mit ihm und er mit dir. Die Ehe war nur noch auf dem Papier. Paare, die so lange zusammen sind, sind nur glücklich, wenn sie dafür was tun und das war ja bei euch gar nicht mehr so. Vielleicht verklärst du Vieles im Nachhinein. Sei froh, du bist wieder glücklich, du kannst ein neues Leben anfangen ohne ihn, er war böse zu dir und gewalttätig. Sowas macht kein lieber Mann. Das war schon sehr lange kaputt bei euch.
 
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  • #13
@9 sehr guter Beitrag! Könnte sicherlich auch aus Sicht der Frauen mit geänderten Personalpronomen genauso geschrieben werden.

Liebe FS,

das schwierigste ist wahrscheinlich das Thema mit der Saat und der Ernte. Diese Allegorie verdeutlicht zumindest ein Problem, an das wir nicht gern denken. Entweder sind wir zu "feige", weil wir Angst vor Veränderung haben oder wir sind am Ende die Idioten, weil wir nicht mutig, sondern waghalsig gehandelt haben. Die Saat hat gefälligst aufzugehen, wenn nicht, dann bitte schön, suchen wir den Reset-Knopf.

Du misst die gewonnenen Parameter gerade an Deiner empfundenen Gegenwart, dort fehlt eines: Die erfüllende Liebe. So geht es vielen (nicht allen!) Frauen meist erst ab Ende Vierzig, wenn sie frisch und trennungsverarbeitet ins Netz gehen und sich der Illusion hingeben, einen Neuanfang zu starten, der so aussehen soll wie mit 25. Schließlich sind dann nur noch alte Männer mit den bekannten Attributen in den Datenbanken, die Reste-Rampe wird früher oder später zum Synonym...
Wenn dann die Sehnsucht nach dem Ex-Mann wieder aufkommt, dann handelt es sich um eine illusionäre Wiedergeburt einer Vergangenheit, die nichts bringt und auf die das soziale Umfeld säuerlich reagieren muss! Du hast Dir den Pelz gewaschen und nun bist Du nass, das ist, so wie meine Vorredner bekundet haben, Deine Situation. Versuche, Dich selbst zu verstehen. Die Situation der glücklichen Zeit ist lange vergangen. Du trauerst Deiner Jugend und den anschließenden Jahren nach. Liebe, Sex, Nestbau, Familienglück. Dein Ex war das personalisierte Glück dieser Zeit, zu dem Glück gehörst aber auch Du selbst, Dein Ex hat dieses nicht mehr beschert deshalb hast Du Dich getrennt.

Nun geht die Saat nicht so auf, wie Du erwartet hast, Du kannst nur neu säen und genau das tust Du gerade nicht.
 
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  • #14
Hier nochmal FS

Nein, ich bin und war kein Bettverweigerer. Wir hatten auch nach Ansicht meines Nm, selbst 34 Jahren tollen Sex miteinander. Daran lag es nie. Er ging auch freiwillig zur Eheberatung mit, was nichts bringen konnte,denn es lag nicht an unserer Ehe, sondern an seinem Verhalten.
Und wie ein Trottel musste er sich auch nicht benehmen, denn auf seine Bedürfnisse und Befindlichkeiten, musste die ganze Familie immer Rücksicht nehmen.
Ich wollte auch nie etwas Besonderes sein, sondern nur eine ganz normale Beziehung haben!

Es handelte sich um sein Hobby, dass er schon immer ausgeübt hatte und das ich ihm auch gönnte.
Die Probleme begannen, als mein Mann anfing sein Hobby mit anderen Frauen auszuüben. Er hatte das Gefühl etwas verpasst zu haben. Er verbrachte jedes WE mit einer anderen Frau, teilte sich ein Doppelzimmer auf seinen Reisen, hatte intensiven Kontakt zu ihnen, tägl. E-Mails, SMS, Anrufe. Für die Familie blieben drei Tage Urlaub. Er blieb bei einer Bekannten über das WE um auszugehen, zu wandern und Spaß zu haben. Silvester verbrachte er bei seinen Freunden , ohne uns. Ich kam damit einfach nicht klar. Er war in keiner Weise kompromissbereit und forderte statt dessen Toleranz von mir. Auch das habe ich versucht, was mich als Notfall ins Krankenhaus brachte.

Letztes Jahr starb meine Schwester und beste Freundin, bei einem Unfall und selbst in dieser für mich schwersten Zeit meines Lebens, war er lieber jedes WE mit seinen Freundinnen unterwegs, als bei mir zu sein.
Als er mich auch noch getreten und geschlagen hatte, warf ich ihn hinaus.

Mein Anteil liegt darin, dass ich ihm keine Grenzen gesetzt habe. Er musste sich um nichts kümmern, weder um den Haushalt noch um die Kinder.Er hatte alle Freiheiten, während ich der Trottel war der sich um alles kümmerte.Ich habe meinen Beruf aufgegeben um in seinem Geschäft mitzuarbeiten und da habe ich noch nicht mal einen anständigen Gehalt dafür bekommen.Ich bin in Behandlung, da er mir tiefgehende seelische Verletzungen beigebracht hat, die ich nicht allein verarbeiten kann.
Ich will diesen Mann nie mehr zurück und trotzdem hat er durch sein Verhalten, immer noch Einfluss auf mich und die Kinder.
Ich habe meine Ehe nicht freiwillig beendet, nur so konnte ich sie nicht ertragen. Bis das der Tod Euch scheidet, war für mich absolut bindend.

Er sagt er wäre durch unsere Trennung krank geworden,er kann nicht mehr arbeiten. Dabei drückt er sich vor dem Unterhalt für die Kinder. Er hat ständig wechselnde Freundinnen und ich bekomme trotz Kontaktsperre vieles mit was er tut.
Es ist für mich unverständlich wie ein Mensch sich so verändern kann und ihr habt recht zu sagen, ich solle mich damit nicht befassen. Die Löcher in die ich falle sind inzwischen nicht mehr so tief, doch sie sind noch immer da.
 
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  • #15
Der will jetzt in SEIN Leben ein zweites, neues Leben packen. Und Du hängst noch in seinem
ersten Leben fest, das habt ihr ja gemeinsam verbracht.
Auch Du wirst ein zweites Leben beginnen, wenn auch unfreiwillig. Je eher, desto besser.
Bleibst du weiter hängen, wird
DEIN Leben zur kalten Asche.
Richte Deine Energie auf Deine finanziellen Ansprüche, da scheint er sich wohl auch aus dem Staub machen zu wollen. Der schuldet Dir noch was, scheint aber auch hier mit Deiner Duldsamkeit zu rechnen.
 
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