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MelinaMelina

Gast
  • #1

Teenies haben es drauf, Erwachsene bleiben Single?

Hallo ihr,

Mich wundert eine Sache langsam:

Ich kenne erwachsene Frauen in meinem Umfeld, die hübsch sind, mit Beruf, völlig in Ordnung, die es aber einfach nicht in eine Partnerschaft schaffen, obwohl sie sich sehnlichst einen Freund wünschen. Die Männer wollen oft nur Sex, Freundsxhaft plus, die Mädels haben Liebeskummer.

Andererseits kenn ich Mädchen im Teeniealter die bereits einen Freund haben, oder sich mit 18,19 schon mal verloben (finde ich viel zu verfrüht, aber das ist ja gerade nicht das Thema).

Meine Frage: wie kann es sein, dass hier erwachsene Akademikerinnen, die doch viel mehr Lebenserfahrung haben, jammern, dass sie keinen Freund abbekommen?

Aber selbst Teenies haben einen, und es fällt Ihnen ganz leicht wenn man sie fragt?

Ich meine, wieso kann eine 16Jährige etwas besser als manche 30jährige?
Ist sie von Natur aus besser in Verführung? Besser in Psychologie?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #2
Ich meine, wieso kann eine 16Jährige etwas besser als manche 30jährige?
Ist sie von Natur aus besser in Verführung? Besser in Psychologie?
Das liegt einzig alleine an der Unkompliziertheit und an der Jungfräulichkeit, Unerfahrenheit der Reiz etwas kennenzulernen, was man nicht kennt, ältere Frauen hingegen kennen das alles schon und haben meistens Altlasten und haben aufgrund dessen keine richtige Lust mehr!
 
  • #3
Teenies sind unbefangener, "erwachsene Akademikerinnen" komplizierter. Dazu kommt eine Unmenge von Ansprüchen, die mann erfüllen soll. Es bleiben zunächst mal die übrig, die nicht mal "fünf gerade sein lassen" können, die alles besser wissen und wenig tolerant sind. Das gibt es auf beiden Seiten, aber ich denke doch, dass Frauen eher dazu neigen, Männer verbessern und erziehen zu wollen und dass Männer einem bestimmten Typ Frau eher ausweichen.

Ich kann gut nachvollziehen, dass manche Frauentypen niemand haben möchte. Manche Männertypen sicher genauso.
Für Sex sind die "gut genug", für eine Beziehung nicht attraktiv. Es liegt nicht am Alter, es liegt am Typ Frau. Es wundert mich überhaupt nicht, ich finde es vollkommen verständlich. Lebenserfahrung und ein akademischer Beruf sind keine Merkmale, die eine Frau unbedingt attraktiver machen und "hübsch" alleine reicht eben doch nicht.
 
  • #4
Ich meine, wieso kann eine 16Jährige etwas besser als manche 30jährige?
Ist sie von Natur aus besser in Verführung? Besser in Psychologie?

Nö, nix von beidem. Menschen in dem Alter sind meistens einfach nicht so wählerisch, aufgrund mangelnder negativer Erfahrung.

Damals hat man sich einfach Hals über Kopf in eine Beziehung gestürzt, weil das irgendwie zum "Erwachsensein" dazu gehörte, eine zu haben. Daher gibt es in dieser Altersklasse einfach viel mehr Bindungswillige. Man hat sich nicht so sehr den Kopf drum gemacht, hatte nicht soviel Angst, sich einzulassen. Wenn die gleichen Menschen 30 werden, denken sie auch wieder anders über feste Beziehungen.

Mit 16 hatte eine Beziehung außerdem meistens eine geringe Halbwertszeit. Das ist die Zeit der ersten großen Liebe. Die hält in den wenigsten Fällen ewig.

Also kein Grund zu glauben, 16jährige in der Pubertät hätten es mehr drauf. Die haben einfach nur höheren Notstand, sind dadurch auch williger.
 
  • #5
Ich meine, wieso kann eine 16Jährige etwas besser als manche 30jährige?
Sie kann es nicht besser, sie wählt nur nicht so differenziert und hat noch keine ausgeprägten Eigenschaften, keine großartigen Vorstellungen, was der Mann "bringen" muss.

Es werden ja auch die Männer komplizierter mit dem Alter. Haben vielleicht auch schon ne Beziehung hinter sich und wollen keine Verpflichtungen mehr. Daran denkt ein Teenie-Bursche ja nicht, auch wenn er sich verloben will, weil das so schick erwachsen ist und die erste große Liebe natürlich für ewig sein wird. Naivität ist ihr Privileg. Keine Frage, ob ne Uhr tickt, ob die Karriere sitzt oder wie man Verbindlichkeiten entgehen kann, unter denen man in der Exbeziehung schon mal gelitten hat.

Also was können die Teenie-Männer im Gegensatz zu den Älteren? Könnte man genauso fragen. Du lastest es nur den Frauen an, die nicht "so gut" seien wie die halb so alten.

Aber selbst Teenies haben einen, und es fällt Ihnen ganz leicht wenn man sie fragt?
Denken halt nicht drüber nach. Das sollte man mit 30 aber und wird man auch tun. Teenies probieren sich doch auch noch aus und es gibt eine hohe Fluktuation, mal geht der eine mit dieser, dann mit ner anderen usw.. Wenn es nur für ein halbes Jahr ist und man das aber nur noch nicht vorher weiß, ist das doch auch nix, wo eine Ü30-Frau ins Grübeln kommen müsste.

Ob die Frauen, die Du kennst, wirklich so attraktiv sind, wie Du denkst, ist auch noch die Frage. Manche Akademikerinnen denken ja, sie wären attraktiv wegen ihrer Ausbildung, verhalten sich aber nicht ansprechend für Männer.
obwohl sie sich sehnlichst einen Freund wünschen. Die Männer wollen oft nur Sex, Freundsxhaft plus, die Mädels haben Liebeskummer.
Es könnte sein, dass sie so unbedingt eine Beziehung wollen und eine Liste mit Kopfkriterien "so muss mein Partner sein" haben, dass sie weder auf die richtigen Typen stehen, noch ausfiltern können, wer von vornherein keine Beziehung will, aber gewollt wird wegen der Kopfkriterien. Oder sie denken, sie schaffen es durch Sex, den Mann doch in eine Beziehung zu kriegen? Auf jeden Fall wirkt so eine Bedürftigkeit ja unattraktiv, also es sollte nicht rüberkommen, dass man alles tut für eine Beziehung und jeden nimmt, der halbwegs passend scheint.
 
  • #6
Die Männer wollen oft nur Sex, Freundsxhaft plus, die Mädels haben Liebeskummer....
Also "Mädel" bin ich seitdem ich 18 bin nicht mehr, vorher wohl auch schon nicht.
Und das ist insgesamt wieder eine sehr schlichte Reduzierung.

Auch dieses Phänomen ist nicht geschlechtsbezogen - wie @NormaJean genau angemerkt ha, hat es einfach etwas mit der jugendlichen Sorglosigkeit und Naivität zu tun.
Und auch nicht alle Teenager tun sich mit Freundschaften so einfach - es gibt genug "Spätzünder".

Erst ist man sich selbst im Weg, fehlendes Selbstbewusstsein, Schüchternheit - die Teenagerzeit ist für genügend Menschen mit ausreichend negativen Erinnerungen belegt.

Später hat man seine Erfahrungen gemacht, weiß zunehmend, was man möchte und was nicht. Mann / Frau wird wählerischer.
Die Phase, wo sich Partnerfindung am leichtesten ergibt, ist die Zeit, wo biologisch bedingt der Mensch auf Fortpflanzung orientiert ist - da ist die Toleranz bedeutend höher, und vor allem die Illusionen und die rosarote Brille.

Später wird es schwieriger, aufgrund der ausgeprägteren Pesönlichkeiten, der Vorstellungen und nun - man muss auch die Gelegenheiten finden / schaffen, um Menschen begegnen zu können.
amazon liefert keine Wunschpartner/innen.
 
  • #7
Wie andere schon schreiben, es liegt an der Unbeschwertheit, Teenies haben auch nicht solche Ansprüche wie erwachsene Frauen.
Sie haben keinen Kinderwunsch und wollen auch keinen "Versorger" - diese Dinge fallen weg.

Ich hatte es sogar mit 13 schon drauf, ich war mit meinem ersten Freund 5 Jahre zusammen. Nach 3 Jahren merkten wir dass es irgendwie nicht so gut passt weil wir uns verschieden entwickelt haben.
Ich hatte dann auch einige Flirts und hätte locker wieder einen neuen Freund haben können.

In der Ausbildung lernte ich dann meinen heutigen Mann kennen.
Ihm hat auch meine süße und fröhliche Art gefallen - allerdings hatte ich die Initiative ergriffen weil ich ihm eigentlich zu jung war (10 Jahre jünger).

Ich bin der Meinung, dass es Männer weniger interessiert wie erfolgreich eine Frau ist oder ob sie ein Studium ist.
Die emotionale Intelligenz ist vielen wichtiger und das fehlt manchen Frauen - sie können nicht richtig flirten und sind allgemein zu verbissen.
Kommt einfach nicht sexy rüber und egal ob Männer beteuern sie wollen eine intelligente und selbstbewusste Frau - sie wollen in Wirklichkeit eine Frau die ihre Gefühle zeigt, die hübsch genug ist um vor Freunden anzugeben und mit der es im Bett gut läuft. So einfach!
 
  • #8
Einer der Gründe ist, dass Teenies biologische Vorteile haben:

Der höchste reproduktionelle Wert (Möglichkeit vieler gesunder Kinder) einer Frau liegt im Teeniealter.

Gestandene Akademikerinnen haben meistens mit Mitte - Ende 30, wenn sie nach dem Berufseinstieg einen Mann suchen, kaum noch einen reproduktionellen Wert.

(Der Begriff und die Erklärung stammt nicht von mir sondern vom Entwicklungsbiologen Karl Grammer. Ehe jetzt alle auf mich einschlagen.)

Ein weiterer Vorteil von Teenies ist, dass sie lange Zeit in einer sehr großen Gruppe Gleichaltriger verbracht haben und dadurch einen sehr großen Bekanntenkreis voll mit potentiellen Partnern haben.

Gestandene Akademikerinnen haben meist ganz andere Ansprüche an Männer als Teenies und ihren Lebensstandard.

Gestandene Akademikerinnen wählen nur in seltensten Fällen einen Partner, der nicht ebenfalls ein Studium hat. Davon gibt es aber zu wenige, da Männer keinen besonderen Wert darauf legen, dass die Frau einen gleichwertigen Bildungsabschluss hat. (Das könnte man auch die Akademikerinnenfalle nennen.)

Zudem gibt es auch insgesamt mehr Akademikerinnen als Akademikera.

Das Problem stellt sich bei Teenies nicht.

Insofern ist es überhaupt kein Wunder, dass es Teenies viel leichter fällt, einen Mann zu finden, als einer gestandenen Akademikerin mit Lebenserfahrung.

Lebenserfahrung bedeutet bei Alleinstehenden auch immer Trennungserfahrungen und zumeist enttäuschte Erwartungen.

Ein Teil der Lebenserfahrenen Menschen verliert dadurch die Fähigkeit sich zu binden. Das äußert sich dann in dauernden Zweifeln an den zur Verfügung stehenden Partnern oder Partnerinnen, nicht überspringenden Funken, Misstrauen, Vorsicht usw...

Als weiteren Grund könnte man auch die Stichprobenwahl sehen: Hier vergleichst Du erfolgreiche Teenies mit nicht erfolgreichen Akademikerinnen. Der richtige Vergleich wäre aber erfolgreiche Teenies mit erfolgreichen Akademikerinnen und nicht erfolgreiche Teenies mit nicht erfolgreichen Akademikerinnen. (Erfolgreich bezogen auf die Partnersuche). Vielleicht sieht der Unterschied dann gar nicht mehr so extrem aus.
 
  • #9
Sowohl Frauen als auch Männer sind in so jungen Jahren begeisterungsfähig und naiv (naiv auch im positiven Sinne). Die meisten lernen später, dass man mit genau dieser Herangehensweise am schlimmsten verletzt wird in Beziehungsdingen. Daher gewöhnen sich die Menschen es ab, um sich zu schützen. Der Nachteil ist, dass man dadurch schwerer zueinander findet.
 
  • #10
Meine Frage: wie kann es sein, dass hier erwachsene Akademikerinnen, die doch viel mehr Lebenserfahrung haben, jammern, dass sie keinen Freund abbekommen?
Könnte an den Vorstellungen liegen bzw an den Ansprüchen die sie haben.
Die Erwartungshaltung ist da oft sehr hoch und die Person kommt deshalb oft steif, unentspannt und langweilig rüber!

Genau das tun junge Mädels/Frauen nicht. Da wird noch kein Fragenkatalog abgehakt, da zählt erstmal die Optik und die Sympathie und nicht der berufliche Werdegang und der Status. Junge Frauen sind locker, offen, nicht so verkopft und deshalb wirken sie auf Männer anziehend.
Könnte ich mir jedenfalls vorstellen.

Eines sollte sich aber jeder Suchende vor Augen führen. Nicht ohne Grund, ist er noch suchend und hat irgendetwas an sich, was eben nicht gut ankommt oder komplett falsch wirkt. Das können auch nur Kleinigkeiten sein. Sich selbst, seine Wünsche und Vorstellungen und auch sein eigenes Verhalten mal zu hinterfragen und kritisch zu betrachten, kann oft sehr hilfreich sein.
 
  • #11
Ich glaube, dass das einfach selektive Wahrnehmung nicht.
So wie es 16 jährige gibt, die keinen Freund haben, gibt es auch eben auch Ü30jährige, die keinen haben. In jeder Altersgruppe gibt es Leute, die in gerade diesem Moment aus den verschiedensten Gründen keinen Partner haben.
Und fast jeder dieser Menschen hat(te) zu einem anderen Zeitpunkt eine Beziehung.
Sicherlich ist es aber so, dass man sich in fortgeschrittenem Alter mehr Gedanken bei einer Beziehungsanbahnung macht. Oft soll die Beziehung dann ja auch einem bestimmten Zweck dienen (Familiengründung, Erfüllung eines Lebensentwurfs,usw.) und so muss der potentielle Partner eben viel mehr bieten ein ein junger Mann, in den man sich mit 15 Jahren einfach so und ohne jede Zukunftsplanung verliebt hat.
 
  • #12
Naja, dass Lebenserfahrung und akademischer Beruf nicht attraktiver machen, sehe ich so nicht, aber Teenies haben doch gar nicht gleich den Anspruch, dass es für den Rest des Lebens passen muss. Die machen einfach und denken nicht so viel an morgen.
Außerdem haben im Teeniealter alle noch einen ähnlichen Level bezüglich Lebenserfahrung und auch Lebensphase.
Mit 30 wollen viele Frauen langsam eine Familie und Kinder, gerne dazu natürlich heiraten. Die Männer haben Angst vor der Verantwortung, die auf ihnen lastet.
Viele haben heute hohe Ansprüche, was den Lebensstandard angeht, die Lebenshaltungskosten sind immens hoch - im Gegensatz zu früher kann ein Mann das alleine heutzutage gar nicht mehr stemmen, wenn die Frau zuhause bleibt und ein Kind bekommt, wenn er nicht Spitzenverdiener ist.
Also warum sollte ein Mann sich darauf einlassen? Deshalb weicht er aus auf Freundschaft plus - das nimmt ihm den Druck und die Verantwortung und er ist nicht das Schwein, wenn ihm alles zu viel wird.
Außerdem daten Frauen niemals nach unten. Wenn sie also selber schlau und akademisch gebildet sind, wollen sie zumindest einen ebenbürtigen Mann. DIe daten aber gerne auch eine Frau, die etwas unter ihnen steht, damit sie sich sicherer fühlen.
Oder sie wollen sich erst mit 40+ fest binden.
Im noch späteren Alter mit 40+ haben Frauen wie Männer einfach zu viele Erfahrungen gemacht, um sich gleich in eine feste Beziehung zu stürzen.
Als ich 20 war, war es klar, dass ich mit einem Mann fest zusammen bin, wenn ich ihn mehrfach getroffen hatte und wir Sex hatten. Da gab es nicht Freundschaft plus oder Affären.
Inzwischen bin ich selber so, dass ich mindestens 2-3 Monaten brauche, um für mich überhaupt zu wissen, ob ich nur hormonell vernebelt oder wirklich verliebt bin, ob der Mann in mein Leben passt, ob er alltagstauglich ist und ob ich ihn an meiner Seite haben will. Die meisten sind für mich nach kurzer Zeit ein Klotz am Bein, weil sie zu nichts zu gebrauchen sind und sich an mich drankletten und irgendwie von mir versorgt werden wollen mit emotionaler Nähe, Essen und Sex. Ein Alptraum!
Mit 18 war mir das alles noch egal, Hauptsache, wir waren zusammen :)
 
  • #13
Ich denke ein ganz einfacher Grund ist einfach auch der:
Als Teenager (egal ob männlich oder weiblich) kommt man in der Schule oder im sonstigen Umfeld quasi automatisch ständig in Kontakt mit Gleichaltrigen, die nicht vergeben sind und gerne eine Beziehung hätten.

Als Erwachsener muss man mit solchen "Kandidaten" erstmal irgendwie in Kontakt kommen...
 
T

Toi et moi

Gast
  • #14
Erstens haben die Teenie Mädchen auch Liebeskummer und zweitens sind nicht alle Akademikerinnen Single.
Generell lebt jedoch ein junges Mädchen Angstfreier, Zukunftsorientiert und optimistisch. Es fehlt an Lebenserfahrung und sehr oft wissen die junge Mädchen auch ganz genau was sie wirklich wollen, leben in hier und jetzt und sind nicht gefangen in Vergangenheit. Sie haben sehr wenig schlechte Erfahrungen gemacht und haben ihre Eltern noch sehr stark an ihrer Seite und somit auch selbstbewusst, laut, fröhlich ohne Sorgen und das Leben ist schön. Als erwachsene Akademikerin hat man sehr viele Ansprüche und Verantwortung, hat eine Vergangenheit mit vielen Erfahrungen, Ängste, die auch unbeweglich machen. Du siehst einen Mann, der dir alle Sterne vom Himmel holen möchte und du weißt, dass es übermorgen alles anderes sein kann/wird. Das lähmt einfach. Die Ganze Literatur und Musik ist auf diese Themen (Liebe und Vergänglichkeit) basiert. Mir fällt spontan ein Lied ein, das ich sehr mag und mit meinen Freundinnen immer gesungen habe: "Those were the days" und die schönste Strophe ist:
.....Just tonight I stood before the tavern, Nothing seemed the way it used to be, In the glass I saw, a strange reflection, Was that lonely woman really me?......
 
  • #15
Ich sehe das ganz einfach - mit 16 in der Schule sind die Dinge wie zusammenziehen, Kinder, Karriere noch in einer gewissen Ferne. Man freut sich darauf, was das Leben noch so alles bringen wird. Macht neue Erfahrungen und entdeckt gerade erst das andere Geschlecht. Oft reichts, wenn der Junge gewisse Ähnlichkeiten mit einem Popstar hat - oder das Mädel eine ähnliche Mähne wie das Playboy Centerfold. Und wenn wir uns ehrlich zurückerinnern - auch im Teeniealter gabs Singles. Jungs und Mädels, die nur träumen konnten. Die Auswahlkriterien waren andere - aber es gab sie. Auch im Teeniealter. Bei uns - bei euch - und bei den heutigen Teenies.

Und mit 30? Ein Teil der Menschen ist verheiratet, ein anderer Teil fest vergeben. Wieder andere geniessen das Singleleben. Und die eine oder andere Prinzessin merkt, dass hübsch und anspruchsvoll eben dazu reicht, Affaire zu werden und schnellen Sex zu haben. Weiter aber nicht. Die Leichtigkeit ist verloren gegangen. Der Mann wird als Projekt und nicht mehr als Abenteuer gesehen. Eigene Fehler übersehen die Damen - gerade aus den nicht klassischen Akademikerberufen - sehr gerne. Dazu kommt - Frau muss heute nicht mehr liiert sein - Mann aber auch nicht. Sich anzustrengen, Durchhaltevermögen zu zeigen - diese Tugenden sind ja nicht mehr nötig. Daher reagieren Männer eben pragmatisch auf die Barbieträume der Damenwelt - sie nehmen sich nur das, was sie wollen. Oder auch gar nichts. Denn wer will sich schon auf Dauer sein Leben versauen lassen?
 
  • #16
Also, ich habe in diesem Alter und sagen wir bis Mitte 20 auch jeden genommen, wenn er nur süß aussah, lieb war und gut tanzen konnte.
Davon gibt es viele.
'Gute' Männer nach den Vorstellungen einer 50-Jährigen Frau gibt es wenige.
Den Männern geht es mit den Frauen sicher genauso.

Ich war mit 16 auch verlobt.
Als ich 17 war, hat er ganz normal mit mir Schluss gemacht.
Ein Jahr mit einem Jungen zusammen zu sein, ist in diesem Alter schon viel.
Wie viele Paare kennst du, die in diesem Alter zusammen gekommen sind, so früh geheiratet haben und dann zusammen geblieben sind ?

Ich kenne ein Paar im RL und hier Herrn @Valmont.

w 50
 
  • #17
Man kann doch nicht Teenies mit erwachsenen Frauen vergleichen.
Wenn ich daran zurückdenke, was ich oder Freundinnen damals "angeschleppt" haben, oh Gott.
Man wusste, man ist jung und sucht nicht den Mann für's Leben. Da tolerierte man schon das ein oder andere, weil es ja eh nicht lange hielt.
Nur ein Beispiel: eine Freundin von mir war an jemandem interessiert, den sie vom Sport kannte. Er wurde es dann aber nicht, sondern ein Freund von ihm. Das war zwar nicht geplant, er war optisch nicht ihr Typ, konnte schlecht küssen, aber warum denn nicht (aus ihrer Sicht)?
Heute hat sie andere Ansprüche, als den nächstbesten zu nehmen, der sich für sie interessiert.

W32
 
  • #18
Ich kenne erwachsene Frauen in meinem Umfeld, die hübsch sind, mit Beruf, völlig in Ordnung, die es aber einfach nicht in eine Partnerschaft schaffen
Andererseits kenn ich Mädchen im Teeniealter die bereits einen Freund haben

Und? Was sagt uns das?
Dass manche Frauen einen Partner haben und andere nicht. Das wars dann auch schon.
Man könnte aber auch sagen:
In meinem Umfeld gibt es viele verheiratete Frauen und andererseits gibt es viele junge Mädchen, die mit 16 noch keinen Freund haben. Wie kann das nur sein, was können 30jährige, das 16jährige nicht schaffen.
Du siehst die Welt sehr selektiv. Öffne einfach mal deine Augen und erweitere deinen Horizont.
 
  • #19
Das Balzverhalten der Teenager mit dem realen Leben der Erwachsenen vergleichen... ähm, das kann doch bitte nicht dein Ernst sein?

Als Teeny war es immer schick einen Freund zu haben und wer nicht mitziehen konnte, hing abends heulend im Bett. Von einem Katzenjammer in den nächsten und gerade unter meinen Teenymädels war dieses "die Jungs wollen nur Sex" ein tränenreiches Problem. Als erwachsene Frau stehst du da wenigstens etwas drüber, selektierst besser und denkst nicht gleich an Suizid, weil er dich nicht will. Ne ernsthaft, diese Phase liegt zum Glück hinter mir.
 
  • #20
Als Teenie war ich in Jungs verknallt, die alle dieselbe Frisur haben mussten - gingen sie zum Friseur, war ich nicht mehr verliebt.
Mir wars egal, aus welchem Elternhaus er kommt, was er beruflich macht. Wir hatten ja trotzdem die gleichen Interessen und einen ähnlichen Freundeskreis.
Mit 30 ändert sich das doch total - man hat einen gewissen geistigen Horizont, einen bestimmten Lebensstandard und ein Leben, das sich von vielen anderen komplett unterscheidet. Teenies haben alle ein ähnliches Leben bei Mama und Papa mit Sport und Party. Bisschen shoppen noch und gut. Dazu viele Freunde und BEkannte.
Ich kannte auch sicherlich locker 100 Leute in meinem Alter, die meisten waren Single, Beziehungen waren schnell-lebig und wer mehr als 5 Monate zusammen war, hatte schon eine "richtige Beziehung". Abends habe ich mindestens 20 Leute getroffen, die ich kannte.
Ich hatte auch als Teenie übrigens nie Beziehungen, erster Kuss mit 16 mit irgendnem Urlaubsflirt, erster Sex mit 19 - den würde ich auch nicht mehr nehmen. An heiraten und Kinder dachte ich vor 30 keine Sekunde. Mir war mein Beruf wichtig, meine Freunde, Reisen und Spaß. Und wenn ich eine Beziehung hatte, war das toll, dass das deswegen der letzte und einzige Mann sein sollte, auf die Idee kam ich gar nicht, egal wie verliebt ich war.
Ich habe Frauen belächelt, die so kleinbürgerliche Vorstellungen hatten wie heiraten und Kinder - und das mit Anfang 20. Ich hatte GROSSES vor ;-) Alleine oder mit Mann war für mich nicht so wichtig. Als ob das das Ziel wäre, einen Mann fürs Leben zu finden. War bei mir nie so.
Allerdings habe ich als Teenie jede Woche jemand anderen kennengelernt. ALs Teenie wurde ich auch ständig von Männern angesprochen...
Das hat auch nichts mit "Marktwert" oder gar "Reproduktivität" zu tun (blödes Wort für einen Menschen) - nur arbeiten Akademikerinnen ziemlich viel, sind abends müde, viel alleine und haben gar keine Möglichkeit, ständig jemanden kennenzulernen. Dazu sind auch sehr viele Frauen durchaus fest liiert. Im Teenie-Alter wirst du ja nie gefragt, warum du Single bist, aber ab 30 fragt dich jeder Hinz und Kunz völlig distanzlos, wie es um dein Sex- und Liebesleben bestellt ist.
Verstehe auch nicht, wieso man "es drauf hat", wenn man in einer Beziehung ist!? Mit den meisten Frauen in fester Beziehung wollte ich nicht tauschen und als ich verheiratet war, gings mir nicht besser als jetzt - im Gegenteil. Vielleicht bin ich auch nicht der Beziehungstyp? Ich finde es normal, dass es Phasen mit und ohne Partner gibt.
 
  • #21
Das Balzverhalten der Teenager mit dem realen Leben der Erwachsenen vergleichen... ähm, das kann doch bitte nicht dein Ernst sein?

Als erwachsene Frau stehst du da wenigstens etwas drüber, selektierst besser und denkst nicht gleich an Suizid, weil er dich nicht will. Ne ernsthaft, diese Phase liegt zum Glück hinter mir.
Sehr lustig geschrieben :)

Ich hatte als Teenie nie einen Freund, den ersten gerade mal mit 19. Mich interessierten eigentlich fürs wahre Leben nur Männer ab 24 aufwärts, so ein 16jähriger Bubi, der rein sexuell noch gar keine Erfahrung hat, stand für mich nie zur Debatte.
Den höheren Anspruch erfülle ich selber und brauche keinen Mann dafür.

Das sollten alle Frauen...und auch Männer...Aber die meisten wollen auch keinen Partner, der sich nicht Ähnliches leisten kann. Man sucht fürs Leben doch jemanden auf Augenhöhe.
Zumindest haben Erwachsene bestimmte Vorstellungen von ihrem Partner, Männer wie auch Frauen -im Teeniealter muss jemand nur süß sein und schon ist man verliebt gewesen.
Männer ...sie wollen in Wirklichkeit eine Frau die ihre Gefühle zeigt, die hübsch genug ist um vor Freunden anzugeben und mit der es im Bett gut läuft. So einfach!
Naja, die einfach Gestrickten vielleicht... viele Männer achten sehr wohl drauf, dass sie eine Frau mit gutem Beruf für etwas Festes an Land ziehen.
Was mich allerdings wundert: Ist es denn das Ziel des Lebens, unbedingt mit irgendwem liiert zu sein? "Hauptsache MANN"?
Meins war das nie!?
 
  • #22
Der Vergleich hinkt ein bisschen. Ich hatte mit 12 meine erste Freundin, die dann mit 13 weggezogen ist. Kurze Zeit danach hat sich eine in der Nachbarschaft für mich interessiert. Letztendlich war das alles furchtbar interessant und aufregend. Pläne hatte man keine und man hat sich ausgetestet. Die Auswahl an Möglichkeiten war in der Teeniezeit so groß wie nie und man hatte keine großen Probleme, jemanden kennenzulernen. Bei den damaligen Mädchen war das andersherum ganz ähnlich. Trotzdem ist nicht jeder zum Zug gekommen, aber bei den meisten hat sich das spätestens in den 20ern ergeben, wenn sie irgendwohin zum studieren gegangen oder als Azubi angefangen haben.

Mit 30 schaut die Welt halt ganz anders aus. Man hat (hoffentlich) schon ein paar Erfahrungen gesammelt. Wenns blöd gelaufen ist, auch schon eine Reihe schlechter Erfahrungen. Man hat nicht mehr die ganz große Auswahl und Möglichkeiten, weil viele schon vergeben sind, vielleicht schon Familie haben und jeden Abend weggehen ist wegen dem Job auch nicht mehr. Ich habe viele solcher Klagen nach meinem Studium gehört, besonders von Frauen. Einige sind AE, die hatten sich besonders schwer getan, obwohl man das nicht pauschalisieren kann.

Mit 16 sind die Gegebenheiten ganz anders, die Ernsthaftigkeit steht zwar nicht im Vordergrund, aber natürlich ist auch mehr Drama, wenns schief geht. Das spielerische geht mit den Jahren verloren und wird ersetzt durch Anforderungslisten und Erwartungen, die die meisten Menschen gar nicht erfüllen können. Gerade bei einigen Frauen habe ich das erlebt und dann den Satz: Ich möchte gerne einen Freund, aber mich will keiner. Auf die Anforderungsliste sollte man nicht zu genau ansprechen, aber genau da liegt der Hund begraben. Und wie jemand weiter oben richtig geschrieben hat: Niemand muß heutzutage in einer Beziehung sein. Viele Männer sind gar nicht mehr gewillt, diese ellenlangen Anforderungslisten zu erfüllen. Und das mit Recht. Von daher wird es gerade unter dieser Personengruppe einige geben, die schwer enttäuscht werden. Den Grund muß man bei sich selber suchen, wenn man immer erfolglos ist.
 
  • #23
Sowohl Frauen als auch Männer sind in so jungen Jahren begeisterungsfähig und naiv (naiv auch im positiven Sinne). Die meisten lernen später, dass man mit genau dieser Herangehensweise am schlimmsten verletzt wird in Beziehungsdingen. Daher gewöhnen sich die Menschen es ab, um sich zu schützen. Der Nachteil ist, dass man dadurch schwerer zueinander findet.
Zu "begeisterungsfähig und naiv": Ich finde diese Eigenschaften toll und mochte es mit 16, wenn ich von Gleichaltrigen so angeflirtet wurde. Ich dachte daran, dass sich die große Liebe entwickeln könnte.
Heute denke ich (wieso auch immer), wenn mich jetzt ein 31jähriger (Gleichaltriger) so anflirtet, dass er das eh mit vielen macht und eher auf Sex aus ist anstatt eine Beziehung
 
  • #24
Als Akademiker sollte man meiner Meinung nach zwar über das intellektuelle Rüstzeug verfügen, um sich diese Frage selbst zu beantworten. Aber gut. Wer in undifferenzierten Stereotypen festhängt, dass Frauen nur Liebe und Männer nur Sex suchen, dem fehlt viellleicht der Weitblick und die Selbstreflektion, um die wesentliche Ursache des Problems und die eigenen Anteile daran zu erkennen.
Und wenn Frauen den Eindruck haben, das Männer nur Sex wollen, dann ist das eine selektive Fehlwahrnehmung, basierend auf der eigenen Vorauswahl, welche Männer überhaupt in Frage kommen, und mangelnder Selbstbeobachtung. Denn vielleicht sollte sich so manche Frau auch einmal fragen, wieviele Männer sie selbst nach Dates oder dem ersten Sex für eine Beziehung ausschließt und diese Zahl an Vorkommnissen vergleichen, da sie selbst nach Date oder Sex vom Mann ausgeschlossen wurden. Aber klar. "Alle Frauen sind natürlich sooo toll, dass sie kein Mann je ausschließen würde. Der Mistkerl wollte einfach nur Sex." Und schon ist Frau wieder das Opfer. Das ist zwar sicher eine bequeme Position, aber von Emanzipiertheit und Intellektualität weit entfernt.

Zur eigentlichen Frage.
Viele Menschen ab einem bestimmten Alter, die sich die Partnersuche zur Lebensaufgabe gemacht haben, suchen einen Partner, der exakt in das individuell über Jahre aufgebaute Leben und die dementsprechenden Zukunfspläne sowie die eigenen Ansprüche passt, machen diese Pläne aber ohne Akzeptanz der Individualität des Gegenübers und vergessen dabei dass sie es selbst als Unverschämtheit empfinden würden, wenn ein anderer Mensch sie derart zum Lebensplanerfüllungsfehilfen würde "umbacken" wollen.

Daraus resultiert, dass Kompromissen nur funktionieren, wenn diese beide Seiten eingehen.
 
  • #26
Ich habe als Teenie nicht nachgedacht warum ich auf die einen Jungs überhaupt reagiere und dann zweimal völlig innerlich los lege.
Den ersten habe ich nur von weiten angehimmelt mit Herzklopfen, dass ich dachte das hört man. Kein Gedanke ob er ein Nähemensch oder Distanzmensch ist.
Ob er zuverlässig ist, auf Augenhöhe, treu oder psychische Probleme hat.
Ich konnte nicht essen, schrieb seinen Namen überall hin und starb wenn ich näher als 10m dran war.
Hat er nie gewusst.
Beim zweiten mit 15 Jahren dann genauso, nur der tat alles um immer näher zu kommen.
Die erste Zeit unseres Zusammenseins konnte ich gar nicht denken.
Auf Nachrichten warten? Nix Handy, man war fest verabredet und da lagen auch ein paar Tage zwischen. Er war abends mit Freunden weg und ich nicht...weil ich das mit 15 nunmal nicht durfte. Passung bei Urlauben...Keine Ahnung, ich war nämlich brav mit meinen Eltern unterwegs.
Ich konnte doch noch gar nicht wissen was ich wollte, weil ich noch unter elterlicher Gewalt war.
Und er...jugendlich romantisch..was hat er sich nicht alles einfallen lassen.
Über 3 Jahre lang und dann musste er zur Armee...nicht in Deutschland und 2 Jahre ohne Urlaub.
Ich wurde erwachsener und freier...Ende.

Tief im Inneren blieb er mein "Meilenstein"...

Mit 34 starb er und seine Schwester erzählte mir mal...
Frau Zuhause mit Kindern, er beruflich wochenlang weg und wohl nicht treu...ziemlicher Macho.
Das wäre nichts für mich gewesen ..

Ich habe mich verändert und habe erlebt womit ich leben kann und womit nicht.
Gleichzeitig sind auch nicht alle netten Jungs aus der Schule zb heute noch nett.
 
  • #27
Ich bin auch eine von denen, die leer ausgehen. Meine Freundinnen fanden zwischen 16-19 ihren Lebenspartner und sind mit diesem heute verheiratet. Wer mit 25 nicht den Richtigen hat, wird es schwer haben mit dem traditionellen Familienbild, was in Deutschland ja immer noch vorherrscht. Jugendliche finden ihren Freund eben doch meistens schon in der Schule oder in der Berufsausbildung, bzw. im Studium. Man baut sich was zusammen auf und das schweißt zusammen. Ich habe zudem oft gesehen, dass meine Freundinnen auch nach einiger Zeit sehr eng mit der Familie des Mannes verbunden waren. Ich war damals lange in meinen besten Freund verliebt, der aber keine Beziehung mit mir wollte. Ich war damals zwar erst 19, aber es war eine Katastrophe für mich, da all meine Freundinnen fest gebunden waren und ich allein blieb. Später traf ich nur noch vergebene Männer, die Abwechslung und Egobestätigung suchten- ein Nogo. Der Zug fährt früh ab und ich glaube man muss sich als Frau irgendwann damit abfinden, dass man nicht mehr alles haben kann...insbesondere wenn die ersten Krankheiten kommen oder man eben nicht mehr die Top-Figur hat verkleinert sich der Horizont nochmals. Ich denke, man muss sehr mit sich selbst zufrieden sein und viel Selbstbewusstsein haben, wenn man spät noch einen Partner finden möchte. Nur in diesem Fall strahlt man dafür genug positive Energie aus und zieht damit die wenigen, noch geeigneten Männer an.
 
  • #28
Zu "begeisterungsfähig und naiv": Ich finde diese Eigenschaften toll und mochte es mit 16, wenn ich von Gleichaltrigen so angeflirtet wurde. Ich dachte daran, dass sich die große Liebe entwickeln könnte.
Heute denke ich (wieso auch immer), wenn mich jetzt ein 31jähriger (Gleichaltriger) so anflirtet, dass er das eh mit vielen macht und eher auf Sex aus ist anstatt eine Beziehung
Das liegt dann aber an deinem Selbstbewusstsein und nicht an dem armen Mann. Was hat denn der Beziehungswille mit dem Alter zu tun? Meinst du, dass du nur ein Recht auf eine Beziehung zu einem älteren Mann hast? Männer leben sowieso nicht so lange wie Frauen, so gesehen ist es schlauer, sich einen jüngeren Mann zu nehmen.
Mein Freund ist wesentlich jünger und wir haben trotzdem eine richtige Beziehung. Männer wollen grundsätzlich Sex. Ob es eine Beziehung wird oder nicht, entscheiden die irgendwie nicht schon sofort.
Und ganz ehrlich wissen wir Frauen doch auch nicht immer sofort, ob es für eine Beziehung reicht. Und ob der nun älter, jünger oder gleichalt ist, spielt nun wirklich GAR KEINE Rolle.
Ich muss aber sagen, dass es stimmt, dass Jüngere mit mehr Begeisterungsfähigkeit an eine Beziehung gehen.... merke ich jeden Tag.
Mein Freund hat noch keine wirklich schlechten Erfahrungen hinter sich, musste auch noch nie besonders viel für eine Frau zahlen (also Alimente, Scheidungskosten o.ä.) außer vielleicht nen Kurztrip oder ein Essen. Der ist nie schnell genervt, nie schnell beleidigt oder unhöflich und bemüht sich wirklich.
Bei vielen älteren Männern hatte ich immer das Gefühl, dass sie Angst hatten, zu viel zu investieren an Mühe Geld oder sonstwas.
Das ist ihm völlig egal - er macht es, wie er gerade lustig ist.
Sehr erfrischend.

MOD: Bitte kommen Sie Alle zum Ausgangsthema zutück. Vielen Dank.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #29
Mich wundert eine Sache langsam:
...erwachsene Frauen... ....Mädchen im Teeniealter.....
Ich meine, wieso kann eine 16Jährige etwas besser als manche 30jährige?

Mich wundert ganz schnell, dass Du den Unterschied selber nicht erkennst. Du scheinst noch geringe Lebenserfahrungen mi zu haben.

1. Was hat denn der Freund eins Teenagers mit dem Partnerschaftswunsch einer erwachsenen Frau zu tun? Das ist nicht wie Apfel mit Birne vergleichen sondern wie Obst mit Gemüse - ein unzulässiger Vergleich.
Die erwachsene Frau will halt nicht, was der Teenie hat: einen Mann für das sammeln erster sexueller und partnerschaftlicher Erfahrungen, denndas hat sie bereits hinter sich.
Diese sogenannte Teenie-Partnerschaft hat keine nennenswerte Haltbarkeitsdauer und daher kann man sie auch nicht als Partnerschaft bezeichnen sondern als eine Aneinanderreihung von kurzzeitigen Knutsch- und Sexaffaeren, also genau das, was die erwachsene Frau nicht mehr will, denn da ist sie rausgewachsen.

2. Bei dem erfolgreichen Teenie braucht es mangels Lebenserfahrungen wenig Vorraussetzungen, ob es zu einer Verpaarung kommt oder nicht. Ausserdem haben beide keine entwickelte Persönlichkeit und wenige limitierende äußere Rahmenbebingungen sowie keine gemeinsame Lebensplanung.
Sie haben halt keine Ahnung, was passt und was nicht passt. Das müssen sie durch Ausprobieren erst herausfinden.
Bei erwachsenen Menschen ist das eben anders, die wissen, was geht und was nicht geht und lassen sich auf vorhersehbare Pleiten nicht mehr ein sondern nutzen ihre Lebenszeit effektiver.

3. Es ist kompletter Unfug, dass alle Teenies immer ganz schnell einen neuen Freund haben und alle in Partnerschaften sind und die 30-jahrigen Akademikerinnen Single sind. Es sind genauso viele 30-jaehrige Akademikerinnen gut verpartnert wie Teenies.
Es gibt ganz viele Teenies, die sich sehr schwer mit Partnerschaft tun bzw. sehr lange und ungewollt Single sind. Oft sind es die Gleichen, die dann auch als Erwachsene die Probleme haben.
 
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  • #30
Ich bin auch eine von denen, die leer ausgehen. .....Der Zug fährt früh ab und ich glaube man muss sich als Frau irgendwann damit abfinden, dass man nicht mehr alles haben kann.......Ich denke, man muss sehr mit sich selbst zufrieden sein und viel Selbstbewusstsein haben, wenn man spät noch einen Partner finden möchte. Nur in diesem Fall strahlt man dafür genug positive Energie aus und zieht damit die wenigen, noch geeigneten Männer an.
Also dass man nach 25 keinen geeigneten Mann mehr findet, ist aber eine harte These.
Lieben kommen und gehen. Eine Frau sollte es sich aber nicht zum alleinigen Lebensziel machen, einen Mann zu finden. Männer wie auch Frauen wollen einen Partner/eine Partnerin, die das eigene Leben bereichert und niemanden, der gerettet werden muss.
 
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