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Gast

  • #1

StudentIn, DoktorandIn, ProfessorIn - (no) contact?

Ein Student - der hat ja noch gar keinen gesellschaftlichen Status, kommt mir nicht in die Tüte. Ein Doktorand - genau richtig oder lieber kein Forscher, sondern jemand mit richtigem Beruf? Ein Prof - da hätte ich wohl Berührungsängste, der ist sicher extrem intellektuell. Wenn aber alle so denken, armer Kerl. (Dann bleiben ihm wohl nur seine Studis) Studentinnen wollen nur ihr Studium finanziert bekommen? Ich dachte mann hält sie für gutaussehend und noch zu prägen. Wohinhgegen die Doktorandin ihm mit ihrem Intellekt ein ungutes Gefühl gibt? Professorin - brauche ma gar ned drüber redde. gibt's hier nicht.
 
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Gast

  • #2
"...ein ungutes Gefühl..." kann ich so nun wirklich nicht bestätigen; nein, ich bin eigentlich kein Akademiker, sondern habe lange Zeit auf dem Bau gearbeitet (na ja, bin "vom Pferd gefallen"...). Allerdings beschäftige ich mich in meiner freien Zeit gerne auch mit Schach, lese auch mal gerne etwas andere Literatur etc. so dass ich da allerdings auch aus dem üblichen Rahmen falle. Und eine Doktorandin, die ich hier mal kennenlernte, war eine meiner liebsten Kontakte. Aber ach... dumm gelaufen und gelöscht (manchmal passiert's halt)... Lag aber NICHT daran, dass sie mir etwa ein "ungutes Gefühl" aufgrund ihres Intellektes gegeben hätte. Im Gegenteil...
Professorin? Gibt es auch!

T(43)
 
  • #3
Na ja, das ganze hängt natürlich auch erst einmal vom Alter ab. Wer ab 30 sucht, will sicher keinen Studenten/Studentin mehr, denn die müssen ja irgendwo Zeit verschaukelt haben und das Leben nicht allzu ernst nehmen.

Doktoranden... sollten mal unter sch bleiben. Meistens erwachsen daraus keine dauerhaften Beziehungen. In meinem weiteren Bekanntenkreis gibt es nur ganz wenige Paare, die zusammengeblieben sind. Fast immer erwischt es die Beziehung kalt, wenn einer wegen des ersten richtigen Job ins Auslands oder in eine entfernte Stadt zieht. Auch das gesellschaftliche Umfeld ändert sich dann meist radikal und plötzlich haben die Leute viel solidere Ansichten. Ne, also von Doktoranden würde ich insofern abraten, als dass keine Konstanz zu erwarten ist.

Professoren leben meist für ihre Wissenschaft und haben wenig Zeit für anderes. Wäre ich skeptisch, denn ich möchte nicht das 5. Rad am Wagen sein. Und irgendwas geht immer vor. Außerdem ist langfristige Mobilität doch öfter angesagt, als man denkt, weil viele doch noch mal nach einigen Jahren einen Ruf nach sonstwo kriegen. Zumindest die unter 45.
 
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Gast

  • #4
hei frederika,
das sehe ich a-weng anders.
1.
vor all em das mit dem kalt-erwischen... weil wenn kalt muss einer gepennt haben in einer beziehung. einer meiner lieblingsaussagen ist, wer zu viel erwartet kann nur enttaeuscht werden. von wem dieser ist, weiss ich leider nicht.
2.
als nicht, oder noch nicht promovierter, habe ich die wunderbarste frau meines lebens - promoviert geehelicht und wuerde es immer wieder tuen. ich war der bescheuerte, der ihr das beste wollte, was sie aber nicht wollte...
3.
missverstaendnisse, das sind und waren die hauptursachen fuer mein dafuerhalten, welches eine beziehung zum scheitern bringen. dazu kommt uneinsichtigkeit und sturheit, trotz... die im machtkampf einer beziehung stets ausgefochten werden. streitkultur ist fuer mich eine wichtige basis. und letztlich, bin gerade mal wieder bei herman hesse zu gange...dieses mal steppenwolf...
spricht er mir aus der seele, wenn - wie holger thiesen bewundernswerter weise es vor macht WWWlotsenstationDE - HEITER WEITER; SEIN WAHLSPRUCH ist HUMOR der Streitkiller par excellence...
schoene zeit und nacht
Bodo aus Hausen z.Zt
 
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Gast

  • #5
was genau ist denn hier die frage??? klar gibts hier auch professorinnen - und die sind überhaupt nicht nur extrem intellektuell, sondern haben hobbies und interessen wie jede andere auch und gehen aus und sind aktiv - wie jede andere auch, und sind liebenswürdig und offen für anderes...
ist letztendlich ein beruf wie jeder andere - nur dass man auf einem oder mehreren gebiet(en) spezialisiert ist und sich dort engagiert und das fachgebiet voranbringen möchte. das heisst aber in bezug auf beziehung auf gar keinen fall, dass der partner das gleiche tun muss oder gar die texte und bücher lesen und verstehen sollte - im gegenteil! kann doch viel interessanter und bereichernder sein, wenn der partner etwas ganz anderes macht!!! wer will schon den ganzen tag und dann auch noch am abend und am wochenende nur über arbeit, forschung und wissenschaft diskutieren...? schlussendlich ist es der mensch und seine eigenarten, den wir lieben und schätzen, oder? das herz entscheidet nicht aufgrund von titeln und berufsprestige, und wer da berührungsängste hat, hat nicht genug selbstvertrauen.
- eine professorin :)
 
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Gast

  • #6
Fräulein Smilla
Von den drei besagten Beispielen ist mir hier erst eines begegnet, daher ist mir die Frage nicht ganz klar. Professor wird man selten mit 30, die anderen Männer haben ab 35 ihre Berufsausbildung beendet, da sie selten wegen der Kinder zuhause geblieben sind.
Bezieht sich diese Frage jetzt auf Männer, oder Frauen, da sollte man schon genauer werden.
 
G

Gast

  • #7
Studentinnen sind auch nicht so mein Ding: sind sie jung und noch dabei, wissen sie noch nicht was sie wann wo und in welcher Reihenfolge machen wollen / werden und ich bin dahingehend schon "festgelegt" in Bezug auf Wohnort, Job, ...
Student über 30 da ist was faul oder schief gelaufen (Lehre, Arbeit, Student ... weiß wohl nicht so genau was sie will).
Alle Akademischen Grade/Titel bei Frauen zeigen dann eher in Richtung Karriere Frau und sind für eine Familienplanung ungeeignet bzw. komplizierter.
 
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Gast

  • #8
Menschenskind, was sind denn das für Vorurteile!

Mobil sein muss man in den meisten Berufen oder?
Außerdem: leben Manager weniger für ihren Beruf?

Bei Studenten und Doktoranden (Altersfrage) ist die Situation völlig gleich: der Beruf kommt und alles ändert sich. Das muss eine Beziehung aushalten oder sollen alle Singles bleiben?

Ich hätte gerne einen Partner, der forscht und sich für immer Neues interessiert. Das mach ich nämlich auch, auch wenn ich keine Professorin bin. Und das macht immens Freude - ist nichts anderes als das Leben in speziellen Aspekten intensiv kennenzulernen.
Das 5. Rad möchte niemand sein, aber das lässt sich vielleicht doch einrichten? A priori ein nogo aussprechen tät ich auf keinen Fall.

Wer aber keine Akademiker/in mit einem wachen Geist als Partnerin will - will sie halt nicht.
 
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Gast

  • #9
Nun gut, dies ist für mich keine richtige Frage, aber eine durchaus interessante Anregung.
Erstmal setze ich in etwa gleiches Alter voraus.

Student --- Status hängt von der Studienrichtung ab, was soll ich von der Studienrichtung Altgriechisch oder Philosophie zum hundertsten halten? Schöne Hobbys ok, aber dann? Die Studienrichtung alleine und ev. bereits erreichte Zwischenprüfungen (z.B. Bachelor) sagen sehr viel aus.
Doktorand --- wieder gilt was und wo: das Einkommen eines Doktoranden kann zw. ca. 15 und 40k Euros schwanken. Das Thema auch: Industriearbeit oder nur Theorie, akademische Karriere vor Augen oder nur Spass an der Arbeit?
Prof --- Haha, schon mal in einer mündlichen Prüfung über den neuen Labtop vom Prof geredet? Was für ein Auto fährt ein Prof? z.B. ein VW Passat oder eine Harley? Klar, beides!

Alles Obige gilt eigentlich auch für die weiblichen Pendants.
Studentin --- wird doch meistens von den Eltern finanziell unterstützt, genauso wie bei den Studenten. Will sie nur teure Markenkleider etc. -> das ist ein anderes Problem und gehört nicht direkt in diese Diskussion.
Doktorandin --- Mit dem Hintergrund, dass die meisten keine Ahnung haben, was eine Doktorandin den wirklich macht, kann hier durchaus Skepsis bei Männern bestehen (insbesondere bei akademisch Schwachen bzw. uninteressierten)
Professorinnen --- der Punkt ist doch, dass die so "normal" oder auch offen sind, dass es gar niemand merkt, dass es eine Prof. ist, wenn er es nicht im Profil wie hier liesst
 
J

JoeRe

  • #10
Ich sehe keine Frage.
Ist das eine ernstgemeinte Schubladisierung und Klischeebildung, die nur den Berufe-Thread etwas erweitert, oder versucht der Fragesteller diesen zu ironisieren?

In meinem Umfeld gibt es einen Haufen Leute, die halt einen Doktor gemacht haben, bevor sie einen "richtigen" Beruf angenommen haben. Die Meinungen, ob sich die Doktor-Tour gelohnt hat, sind dabei sehr geteilt. Ich halte sie nicht prinzipiell für intelligenter oder wissenschaftsversessener oder wasweissich als die Nicht-Doktoren.

Viel Spaß noch beim Partnersuchen nach Sozialstatus!
 
J

Jürgen

  • #11
Nun, die Intelligenz bleibt einem im Normalfall auch nach einem Studium erhalten. Selbst bei 40-jährigen soll es vorkommen, dass sie noch nicht komplett verblödet sind ;-)

Im übrigen gibt es auch Studenten, "Diplomanten" und "Doktoranden" die in gewissen Bereichen nicht gerade mit schneller Auffassungsgabe glänzen. Ich denke, die soziale Intelligenz ist schon wichtig und nicht unbedingt die Fähigkeit z.B. den ganzen Tag mit Zahlen zu spielen.
 
G

Gast

  • #12
was spricht eigentlich gegen eine Ausbildung, dann ein paar Jahre arbeiten und Geld ansparen um dann mit dem ersparten sein Studium zu finanzieren (dabei ist man zwangsläufig Ü 30 und studiert noch). Bei den heutigen Studiengebühren und Bachelor-Studiengängen kann man gar nicht mehr zu einem Langzeitstudenten werden.
Ich bin auch 31 und studiere. Klar ist es nicht einfach mit Job, Studium und dann noch irgendwann vielleicht einen Freund, aber irgendwie finde ich diese Einstellung gegenüber (ältere) Studenten irgendwie nicht korrekt.
Ich suche keinen Mann, der mir mein studium finanziert, auch glaube ich nicht, dass bei mir etwas schief gelaufen ist.
Und außerdem, hat man den in einer Beziehung soooooooo viel Zeit miteinander, wenn beide voll berufstätig sind? (da haben Studenten am Anfang eines Semesters und teilweise in den Semesterferien mehr Zeit:) )
Dani
 
G

Gast

  • #13
Ich bin Doktorandin.
Studenten schreibe ich eher nicht an.
Doktoranden schon (außer sie haben Informatik studiert - da hab ich Voruteile).
Bei Profs hätte ich wohl eher ein bisschen Scheu. Die meisten wären mir wohl eh zu alt.
 
V

VirginiaWoolf

  • #14
Wie alt bist Du?
Es gibt ganz junge Profs (auch in der Informatik) und die sehen richtig gut aus, da bedauere ich (50), schon so alt zu sein. DIe sind auch nicht weltfremd - leb gut mit Deinen Vorurteilen.
7E20CD34
 
  • #15
@#12: Na, dann schieß mal los! Was für Vorurteile gibt es bei Informatik-Doktoranden, außer dass sie nicht sprechen können?