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  • #1

Sterilisation bei Männern - wer hat es gewagt und was dann?

Hallo meine Lieben!

Wer hat es gewagt und wie ist das Leben danach?
Aus welchen Beweggründen geht man diesen Schritt? Schutz vor ungewollten Kindern bei ONS oder einfach als Verhütungsmethode nach beendeter Familienplanung?
Freue mich über regen Austausch.
W31
 
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  • #2
Hallo,

mein Freund hat es gewagt. Weil seine Familienplanung abgeschlossen war und weil er es seiner ehemaligen Ehefrau ersparen wollte, Hormone zu nehmen.

Ich profitiere nun von diesem Mut sehr, da ich die Pille nicht nehmen kann.

Angenehm waren die ersten beiden Wochen nach der kleinen OP wohl nicht, aber heute ist auf dem Hodensack nur noch eine ganz kleine unauffällige Narbe übrig geblieben. Er ist jetzt 52 und freut sich über den "sexuellen Frühling". Er hat eine sehr gute Erektionsfähigkeit und auch am Ejakulat kann ich nichts Ungewöhnliches bemerken. Der Sex macht ihm großen Spaß.
Da ich auch längst über das Alter, in dem ich an Kinder denke, hinaus bin, aber noch regelmäßig im Zyklus, finde ich das sehr entspannend, dass wir nichts mehr unternehmen müssen.

Ich denke, das macht alles freier und schöner und reizt zu mehr Freiheit beim spielerischen Zusammensein.

Für mich ist das was absolut Positives! Ich bin sehr stolz auf meinen Freund, dass er das hat machen lassen.
 
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  • #3
FS wie kommt man als Frau auf so eine Frage!

Erstens ist dieser Eingriff nicht wie ein Zahnarzt-Besuch. Er wird selten bei Männern unter 40 gemacht oder bei Männern die kleine Kinder haben. Wenn der Eingriff bei einem deutlich jüngeren Mann gemacht wird, dann muss der Mann sehr gut und überzeugende Gründe nachweisen.

Und der Grund wird nie sein; ach ich möchte mit meinen ONS rum machen ohne Gummi und sie soll nicht schwanger werden.

Ich gebe da jedem Mann einen Tipp beim v* Hirn einschalten oder besser davon.
 
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  • #4
Ein Freund von mir hat es machen lassen. Ich weiss nicht mehr genau, wie alt er damals war, aber definitiv unter 40. Ich glaube Anfang/Mitte 30. Ich weiss nicht, welche Argumente er dem Arzt vorgelegt hat - interessiert mich auch nicht - aber mit entsprechend Geld kann man alles haben heutzutage und wenn man nur hartnäckig genug ist und entsprechende Präsenz und Überzeugungskraft auf den Tisch legt. Er lebt... naja... ein sehr extrem promiskes Leben, schon immer, und hat schätzungsweise alle 3 Monate eine neue Freundin. Er hat es gemacht, um gar nicht zufälligerweise jemals übers Ohr gehauen zu werden, unter keinen Umständen. Er ist auch allgemein der Typ Mann, der niemals heiraten wird, keine Kinder bekommen wird und niemals ein Familienleben oder feste Beziehung leben würde. Insofern ist es für ihn ganz gut, dass er die Entscheidung getroffen hat, sich nicht zu vermehren, um keinem zu schaden. Er wäre kein zuverlässiger Partner und Vater. Gut, finde ich das selber nicht, aber ich rede da niemand hinein. Eine Lehre für ihn ist ein anderer Freund, dem nach einmaligem Sex ein Kind angehängt wurde. So etwas wird ihm garantiert niemals passieren.

Männer lassen so etwas nicht so leichtfertig machen, aber tendenziell dann und besonders jung, wenn sie sehr promisk leben wollen. Das ist nun einmal die Wahrheit.
 
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  • #5
Mein Mann hat das machen lassen, als er 51 Jahre alt war und unsere Familienplanung abgeschlossen war. Die kleine OP hat er gut verkraftet, danach war er etwas lädiert, hat das aber nach 2 Wochen überstanden.

Für unsere erotische Beziehung war das wunderbar. Endlich keine Verhütung mehr! Unsere Freude am Sex hat zugenommen, das war wunderschön!

Also ich kann es nur empfehlen.
 
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  • #6
Mein Vater hat sich nach der Geburt meiner kleinen Schwester dazu entschlossen, da ein weiteres Kind nicht erwünscht war und er der Frau die Hormone ersparen wollte.
Abgesehen von den ersten 2 Wochen, in denen es ihm nicht gut ging( Op's Schmerzen ) hat er keinerlei Beeinträchtigungen.0
Er sagt er würde es immer wieder machen.
Es ist sehr fair der Frau gegenüber, denn für sie sind alle Verhütungsmittel viel risikoreicher..
 
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  • #7
Männer lassen so etwas nicht so leichtfertig machen, aber tendenziell dann und besonders jung, wenn sie sehr promisk leben wollen. Das ist nun einmal die Wahrheit.
Erstmal muss der Eingriff nicht zwingend in Deutschland gemacht werden und wenn man in Deutschland den Eingriff privat bezahlt, dann geht auch etwas mehr als über Kasse. Aber Ausland ist da erheblich einfacher.

Ich kenne eigentlich mehr älter Männer, die das machen ließen, wo Kinder vorhanden waren und das Alter etwas höher. Die Schreiber hier gehören ja auch mehr zu der Gruppe.

Also wenn es nach mir gehen würde, dann würde ich bei einigen Menschen das auch lieber begrüssen, wenn sie sich nicht weiter vermären. Aber jaaaa.... Es ist im Prinzip ja auch egal. Der Eingriff ist eigentlich nicht als ein Freischein für ONS gedacht.
 
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  • #8
Habe diesen Eingriff mit 45 gemacht und bedaure nur, dass ichs nicht früher in Angriff genommen habe. 30 min Operation mit Lokalanästhesie, konnte sogar zugucken (typisch Mann), zwei Wochen leichtes Ziehen und etwas Druck (Samenbildung läuft weiter, wird durch Blutkreislauf resorbiert).

Keine Erektionsprobleme, normales Ejakulat. Der Gewinn ist vor allem, völlig ungezwungen zu sein. Gerade für Frauen über 40 wird's mit der Pille schwieriger (Thrombosen), meine Partnerin war äusserst froh darüber.


Kanns nur empfehlen - Bedingung ist halt abgeschlossenen Familienplanung.

M, 49
 
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  • #9
Ich kenne etliche Männer, die den Eingriff mit u30 in Deutschland machen ließen, weil Kinder nicht in ihre Lebensplanung gehörten. Nicht alle davon waren promiske Männer. Keiner hatte Probleme, einen Arzt dafür zu finden und besonders redegewandt waren diese Männer auch nicht. Es ist also kein Thema, einen Arzt zu finden, wenn Mann es will.

Von mehreren Männern weiß ich, dass sie definitiv keine Kinder wollten, die Frauen, mit denen sie zusammen waren schon. Diese Männer haben sich durch die Sterilisation vor einem Lebensstil geschützt, der nicht ihrer ist. Die Frauen haben sich allesamt in den frühen 30ern von den Männern getrennt und sich andere für das Familienmodell gesucht. 3 Frauen waren mutig, haben sich gutaussehende Männer als ungefragte Samenspender gesucht und sich für ein Leben als AE entschieden, allerdings ohne die Männer mit Unterhaltszahlungen zu belästigen. Sie wollten einfach Kinder und haben sie komplett allein großgezogen.
Die sterilisierten Männer sind allesamt Langzeitsingle gebleiben, nachdem die Frauen sich wegen Kinderwunsch getrennt hatten. Eigentlich hätten sie sich also garnicht sterilisieren lassen müssen, sondern nur von den Frauen trennen.

Von einem Mann weiß ich, der sich mit knapp 40 sterilisieren ließ, weil seine Frau mit dem 2. Kind aus seinenr Sicht unerwünscht schwanger wurde - er stand knapp vor der Trennung. Daraus wurde dann nichts, weil er sich die Unterhaltszahlungen nicht leisten konnte oder wollte. So musste er dann noch lange ein Leben führen, dass er eigentlich nicht wollte.

Mein Ex hat sich auch mit Ende 20 sterilisieren lassen, kurz vor der Hochzeit. Für mich war's ok, weil ich auf garkeinen Fall Kinder mit einem Mann haben wollte, der das nicht zu 100% will. Er hat mir aber nicht vertraut und mir war es so rum auch lieber, denn ich habe mir die Option offen gehalten.
Es hat dann doch nicht geklappt, weil ich mich zu spät getrennt habe. Aber ihn hat es bei seinen Affären vor unerwünschtem Nachwuchs geschützt. Geld für ein Kind abgeben zu müssen, war ihm immer ein Horror. Im Sexualleben habe ich keinen Unterschied gemerkt - 2 Wochen war er ein bisschen gehandicapt.
 
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  • #10
Hallo,

ich habe das letztes Jahr bei mir machen lassen. Die Familienplanung war abgeschlossen und ich bin der Meinung, dass Man(n) sich auch um die Verhütung kümmern kann.

Da war ich zwar Single aber dafür braucht sich meine Freundin jetzt da keinen Kopf mehr über Verhütung machen.

Der Eingriff ist zwar nicht schön - aber das kann man aushalten.

m47
 
  • #11
Ich habs mit 42 machen lassen- und bin so gar nicht promiskuitiv.

"Wagen"? Na ja, es ist ein ziemlich kleiner Eingriff und nicht unumkehrbar. Familienplanung hab ich keine mehr und wieso sollte die Frau ständig Hormone nehmen?

Keiner hatte Probleme, einen Arzt dafür zu finden und besonders redegewandt waren diese Männer auch nicht
Musst Du auch nicht sein. Das ist keine Abtreibung oder Schönheits-OP. Der Arzt weisst Dich darauf hin dass es eben dann auch war mit den Kinderleins, lässt Dich den Haftungsverzicht unterschreiben (falls es doch passieren sollte) und gut ist.
Dafür muss keiner ins Ausland, ist ein bisschen billiger in der Türkei- aber das hat Gründe. Würd ich jetzt nicht machen.
Mir ist nicht bekannt dass irgendeine Kasse das zahlen würde.
 
  • #12
Von den drei Männern, die ich kenne und die es gemacht haben, ist keiner promisk, so was wird hier ja immer gleich unterstellt. Zwei hatten Ende 30 ihre Familienplanung abgeschlossen mit jeweils 3 Kindern, einer hat es Mitte 20 machen lassen, da er eine behinderte Schwester hat und dies von ihm vererbt werden könnte.
 
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  • #13
Die Sterilisation meines Partners hat er nach der Geburt unserers dritten Kindes durchführen lassen; unser gemeinsamer Kinderwunsch war abgeschlossen und wir beide knapp 40 Jahre alt.

Bereits vorher war unsere Sexualität sehr schön, nach der Sterilisation (klar, 2 Wochen kleinere Einschränkungen, aber alles im Rahmen des Aushaltbaren) haben wir eine ganz neue, offene und extrem schöne Sexualität entwickeln können. Wir sind seitdem viel freier im Umgang und Hormone oder andere Sachen stören nicht die spontanen Aktionen.

Wir würden es beide wieder tun! Ich fand es mutig von ihm und habe Respekt vor der Entscheidung!
Er ist weder promisk, noch asexuell und nur wenn ich promisk wäre, hätten wir ein Problem...
W
 
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  • #14
Einer meiner Freunde hat es gemacht...und es war danach genau so wie bei einem nicht sterilisierten Mann.
Es kommt ja trotzdem "was" raus, nur ohne lästige Samen.
Ich musste nicht verhüten, also bester Sex ever, ever, ever.
Er ging ein paar Tage leicht breitbeinig, und es hat etwas gezwickt, aber Kinder kriegen tut einer Frau wohl mehr weh. Übrigens sind es nur 2 kleine Schnitte, keine klaffende OP Wunde. w45
 
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  • #15
Hallo,

ich habe mich mit 42 Jahren sterilisieren lassen. Für meine Frau stellte sich die Frage ob sie sich wieder eine neue Spirale einsetzen lässt oder ich meine Zeugungsfähigkeit opfere. ONS sind bei uns kein Thema. Ich habe lange überlegt und war mir bei meiner Entscheidung ganz sicher keinen Fehler gemacht zu haben. Das ist bis heute so, nach sechs Jahren.
Der Eingriff war unspektakulär und dauerte ca. 20 Minuten, ambulant bei einem erfahrenen Chirurgen. Einzig das Herausziehen der Samenleiter ist etwas schmerzhaft. Anschließend bin ich mit dem Auto selbst nach Hause gefahren. Die Schmerzen waren absolut auszuhalten. Die OP war an einem Freitag, nach dem Wochenende bin ich wieder normal zur Arbeit gegangen. Allerdings muss ich nicht körperlich arbeiten. Die Beschaffenheit meines Ejakulates ist optisch genauso wie vor der Sterilisation auch bei der Menge konnte ich keine Veränderung feststellen. Zwei kleine Narben am Hodensack erinnern noch an den Eingriff. Sie sind sichtbar, weil etwas heller als der übrige Hodensack. Stört mich aber nicht weiter. Ich trage die Narben mit Stolz <mod>. Die meisten Probleme nach der Sterilisation spielen sich im Kopf ab, denn aus medizinischer Sicht ändert sich, außer der Spermienfreiheit des Ejakulates, nichts. Wer sich nicht 100% sicher ist die richtige Entscheidung getroffen zu haben, sollte die Finger davon lassen. Ich selbst würde es jederzeit wieder machen, dann aber eher.
 
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  • #16
Ich habe mich mit 18 Jahren sterilisieren lassen.In den Niederlanden.Absolut kein Kindwunsch.Super GV ,Erektion,Orgasmus,Libido sind super.Kosten 500 Euro.&50 EURO Flüssigkeitsuntersuchung.
 
  • #17
Liebe FS,
Offensichtlich bin ich einer der selteneren Exemplare in diesen Thread.
Ich möchte gern weiter scharf schießen.

1 ) Meine Familienplanung ist nicht abgeschlossen und ich glaube meine Gene sind ein
Gewinn für die Welt, obwohl schon 50 Jahre alt. Es gibt eben auch Fälle von späten Vätern
ohne dass man deswegen irgendwie unnormal wäre. Sieht man viel in der Prominenz.

2 ) Ich bin mir sehr sicher dass ich es psychisch nicht vertragen würde. Der Frau die Hormone
ersparen ist schön und gut, aber wenn erkennbar ist dass die gesamte Sexualität in Frage
gestellt ist sollte man seine Grenzen kennen. Deswegen schlechten Sex will Frau auch nicht.

Beruflich bin ich Unternehmer. Bei meinen Entscheidungen erarbeite ich immer einen
Plan A, Plan B, Plan C. Ein Sachverhalt dass keine weiteren Möglichkeiten / Optionen zulässt
( was hier der Fall ist ) wird nicht in Betracht gezogen. Das hat Privat auch abgefärbt.
Ausnahme : Die Frau in meinem Herzen, das ist immer nur Plan A.
 
  • #18
Hallo Mecano

nicht abgeschlossene Familienplanung? Dann ganz klar KEINE Sterilisation. Aber das dürfte ja auch Selbstverständlich sein.

Aber
Der Frau die Hormone
ersparen ist schön und gut, aber wenn erkennbar ist dass die gesamte Sexualität in Frage
gestellt ist sollte man seine Grenzen kennen. Deswegen schlechten Sex will Frau auch nicht.
Das ist Nonsens: der Sex verändert sich kein bisschen, der Erguss enthält nur keine Samen mehr, Hormone, Lust, Empfinden ist genau dasselbe. Obwohl, doch es verändert sich was- die Frau nimmt keine Hormone mehr was Sie ausgeglichener macht und die Libido zumeist steigert. Der Sex wird also häufiger und besser.
 
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  • #19
Bin seit 7 Jahren sterilisiert.Libido,Erektion etc sind ausgezeichnet.Super Verhütung.Die perfekte Lösung ,wenn kein Kinderwunsch.Uebrings bei Kindwunsch:Sperma kann man einfrieren.siehe Internet.In Deutschland ab 18 erlaubt.
 
  • #20
@ 18 Hallo Kalle,
Bitte richtig lesen " psychisch nicht vertragen " ich befürchte eine psychisch bedingte ED.
Das ist mir aus meine ersten Erfahrungen in jungen Jahren bestens bekannt.
Für eine Sexleben ist das verheerend genug, wird von Frauen genug thematisiert
" wir haben zu funktionieren " der Mann soll dies der Mann soll das.
Da haben sich einige Frauen was Empfindsamkeit und Empathie angeht nicht mit Ruhm bekleckert.
Natürlich gibt es auch die anderen, mit einigen war ich dann zusammen, das Thema war dann
zum glück rasch erledigt. Du wirst verstehen dass ich mich dem Risiko nicht aussetzen will.
Ich denke so selten ist diese Einstellung nicht. Das konntest du natürlich nicht wissen.
 
  • #21
ich befürchte eine psychisch bedingte ED.
Das ist mir aus meine ersten Erfahrungen in jungen Jahren bestens bekannt.
Für eine Sexleben ist das verheerend genug, wird von Frauen genug thematisiert
" wir haben zu funktionieren " der Mann soll dies der Mann soll das.
Ja, ok das ist dann natürlich ein Grund... aber eher für einen guten Seelendoktor!

Komisch, ich hab mich nie unter Druck setzen lassen, es war mir immer egal das Mann dies oder das zu tun hätte... Oder dass ich zu funktionieren hätte.... und schon gar nicht dass ich dabei unbedingt "scharf schiessen müsse (Nur als wir dann Kinder wollten natürlich)

Witzigerweise hat das dafür gesorgt dass mein bestes Stück bis Heute äusserst zuverlässig auf Sexuelle Reize anspringt. Ganz von alleine....Es ist dem kleinen völlig egal dass da ne Leitung gekappt ist.
 
  • #22
@ Hallo Kalle,
Wer seine Grenzen kennt und diesen Eingriff nicht machen lässt der muss auch nicht zum Doc.
Der handelt seiner Persönlichkeit entsprechend angemessen.

Mir gefällt deine Reaktion nicht, auf eine genau überlegte und wahre Antwort von mir,
kommt von dir das du immer der beste, der schönste und der schärfste warst.
Das glaubst du wohl selbst nicht ?

Man gewinnt und verliert im Leben, in jedem Bereich, auch im sexuellen.
Du musst nur dafür sorgen dass deine gesamte Lebensbilanz deutlich im Plus stattfindet.
Aber vom wegen ich habe nie negative Erlebnisse erlebt stimmt einfach nicht.
Ich hätte mir einiges gern erspart, das passiert leider, Natürlich wird man schlauer . M 50.
 
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  • #23
Ich habe vor Jahren einmal kurz darüber nachgedacht und es definitiv verworfen. Unabhängig von Verhütung sehe ich es ähnlich wie bei Blinddarm, Mandeln oder Vorhaut. Wenn nichts entzündet ist, dann bleibt es drin oder dran.

Es wird immer viel erzählt, was alles ohne jede Nebenwirkung ist ... haha, bis dann die Wissenschaft wieder etwas neues herausfindet... Warum einen funktionierenden Organismus verstümmeln?

Jeder soll tun, was er für richtig hält, aber es muß nicht an die große Glocke gehängt oder groß propagiert werden. Im übrigen ... ob man ganz sicher keinen Nachwuchs mehr erzeugen will, das weiß mann mit Sicherheit erst ganz am Ende seiner Tage.
 
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  • #24
Habe es vor 8 Jahren machen lassen.Sehr zu empfehlen.Libido ist super.Muss mich nicht auf die Verhütung der Partnerin verlassen.Einige meiner Kollegen sind auch vasektomiert.Alle sehr zufrieden.Hatte/habe keinen Kinderwunsch.Liebe meine Freiheiten.
 
  • #25
Mir gefällt deine Reaktion nicht, auf eine genau überlegte und wahre Antwort von mir,
kommt von dir das du immer der beste, der schönste und der schärfste warst.
Das glaubst du wohl selbst nicht ?
Sorry, ist wohl falsch rübergekommen. Müssen tut man gar nichts Und schon gar nicht weils der olle Kalle sagt.

Was ich damit vermitteln wollte war: Wenn jemand dieses Problem hat würde ein Seelendoktor möglicherweise eine bessere Lebens-und Sexqualität bringen. Ich kann einem Problem konsequent aus dem Weg gehen und damit mein Leben einschränken. Ich kann aber das Problem auch lösen und dann einen besseren Weg gehen.

Ich frag mich schon manchmal wieso manche das im Beruf wunderbar hinkriegen aber diese Konsequenz nicht im privaten Leben. Wenn in Deinem Betrieb ein Problem zu lösen ist was man mit eigenen Ressourcen nicht hinbekommt holt man sich doch auch Hilfe.

Wie schon mehrfach gesagt hab ich mich auch einer schwierigen Lebenssituation auch Psychatrisch beraten lassen was auch dazu geführt hat dass ich Heute eine sehr viel befriedigendere Sexualität leben kann als zuvor. Alleine hätt ich das wohl nicht geschafft. Und ja, über die Schwelle der Praxis zu gehen hat Überwindung gekostet.

Das heisst noch lange nicht dass man verrückt wäre. Leider gibt's da immer noch dieses Stigma. DARUM geht's mir dabei.
 
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  • #26
Habe es im Alter von 32 und als Vater von zwei Kindern getan. Alles ok. Es stand die Frage meine Frau oder ich. Na klar ich, war viel einfacher.
Bin nicht fremd gegangen und noch immer mit meiner Frau zusammen und noch immer gibt es Sex!
Gut für alle die Männer, die nicht (mehr) Vater werden wollen und alle Konsequenzen durchdacht haben. Empfehlenswert.
Probleme hatte ich damals nur mit dem Arzt. "Das wollen Sie wirklich tun?" mußte ich mir anhören. Dann wollte er noch die Zustimmung meiner Frau haben. Im umgekehrten Fall wäre das wohl nicht so verlaufen. Das konnte ich ihm ausreden. Wie gesagt alles im grünen Bereich.
 
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  • #27
Mein Ex Freund hat sich im Alter von 46 sterilisieren lassen, weil ich zunehmend mit Schleimhautproblemen reagiert habe bei jedweder mechanischen Verhütung u. Nfp wird über 40 auch unsicherer.

Ehrlich gesagt finde ich es völlig okay, das sogar zu erwarten, dass der Mann sich mal um die Verhütung kümmert, wenn von seiner Seite die Familienplanung vorbei ist.

Denn auch mit Mitte/Ende 40 kann eine Frau noch schwanger werden, gerade wenn man das nicht will, klappts nämlich und das muss man nicht riskieren. Der Eingriff war eine Kleinigkeit, er war schon am zweiten Tag wieder aktiv, weil er wissen wollte, ob sich etwas verändert hat, alles wie vorher. Es ist ein Klacks im Gegenzug zu dem Gedöns (Belastung für die Frau), das ansonsten unternommen werden muss.
 
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  • #28
Ich hab es mit 29 gemacht. Bin kinderlos und werde es demnach auch immer bleiben.

Der Grund war schlichtweg mich für ein wenig Spass nicht finanziell zu ruinieren. Dafür, dass die Pille als zu 98% sicher gilt "versagt" sie ja bei vielen Frauen verdächtig oft und im Vergleich dazu, über Jahre monatlich mehr als 1000 Euro zu zahlen erschienen mir die einmalig zu zahlenden rund 500 Euro als sinvolle Investition.

Mit den Jahren hab ich einen weiteren Vorteil lieben gelernt. Man kann den Frauen das blaue vom Himmel erzählen. Wie toll man Kinder findet und wie gerne man eine eigene Famillie hätte. Im Glauben endlich einen völlig beknackten gefunden zu haben der ihr ein Leben ohne Arbeit ermöglicht wollen die Frauen das Bett garnicht mehr verlassen. In solchen Situationen bekommt man den weltbesten Sex in allen Variationen und Stellungen und bis sie beginnen zu nerven, weil sich trotz aller Bemühungen keine Schwangerschaft einstellen möchte, wird es ohnehin Zeit die Beziehung zu überdenken.

m34
 
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  • #29
Ich w 40 habe zwei Kinder. Nach Scheidung lernte ich einen netten Mann kennen. Er erzählte mir gleich, dass er vasektomiert ist und keine Kinder bekommen kann. War eine Entscheidung aus erster Ehe. Hat das für seine Frau gemacht.Ich finde das toll, brauche keine Pille etc.Wir führen eine harmonisches Sexualleben. Er hat diese Entscheidung nie bereut. Was mir Sorgen macht, sind seine Hoden. Sie sind im Laufe der Jahre sehr groß geworden. Er hat aber keine Schmerzen oder so.Hat hier jemand Erfahrung, der schon viele Jahre sterilisiert ist und ein ähnliche Problem hat. Übrigens beim Urologen war er regelmäßig. Kann das ein Samenstau sein.?
 
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  • #30
zu # 27:

ich finde es inakzeptabel, auf diese Weise eine Partnerin zu belügen und auszunützen. Das Wichtigste im Leben war für mich immer, mit offenen Karten zu spielen. Ich habe mich nicht sterilisieren lassen sondern bin auf Grund einer Mumps-Erkrankung im Jugendalter zeugungsunfähig. Ich habe dies meinen Partnerinnen immer gleich zu Anfang einer Beziehung gesagt, damit sie daraus ihre Konsequenzen ziehen konnten. Das hat nichts mit Gutmenschentum zu tun, ich betrachte es als eine Frage der Fairness.

Durch meine Ehrlichkeit ist mir so manches Nümmerchen durch die Lappen gegangen, aber es waren auch so noch genug. Und ich konnte noch in den Spiegel schauen.

ebenfalls m, 51