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Gast

  • #1

Steigen mit zunehmendem Alter die Ansprüche?

Hallo meine Lieben, ich bin weibl. 47 Jahre und natürlich Single. Viele Freunde sagen, je älter man würde, um so geringer die Ansprüche, denn ab einem gewissen Alter könnte man froh sein überhaupt wieder jemand zu finden. Das hiesse also Ansprüche runter vom Gas. Früher hatte ich weniger Ansprüche als heute. Was früher noch die "schönen blauen Augen" waren weicht heute schon in Geist, Witz, Intellekt, gepflegter Optik, Sportlichkeit, Nichtraucher, finanz.Unabhängigkeit, alles auch meine Attribute. Egal, ob es klappen wird oder nicht, aber ich möchte nicht jeden Morgen neben einem "Kompromiss" aufwachen und mir sagen, eigentlich habe ich ja was ganz anderes gewollt. Was meint ihr?
 
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Gast

  • #2
sehr richtig. Immerhin haben wir in den letzten Jahrzehnten genügend Erfahrungen gesammelt, dass wir auch klar sagen können, was wir wollen und was nicht. Das hat nur teilweise mit Ansprüchen zu tun, aber ohne diese können auch die Entscheidungen nicht getroffen werden.
ich könnte auch nicht jeden für mich gewinnen - tu mich daher auch nicht leichter im Finden eines Partners. Aber irgendwo wird der "Traumprinz" ja doch sein - nur auf einen Kompromiss lasse ich mich nicht mehr ein!
W56
 
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  • #3
Die Erfahrungen lassen uns im Alter eher kritisch und mit gewissen Anforderungen eine neue Beziehung anschauen, was eigendlich sehr schade ist. Denn das Herz und die Gefühle bleiben dann oft auf der Strecke da sich unser Intellekt einschaltet. Ich denke es gehört eben beides dazu, das Herz und der Verstand. Wichtig ist, das beide Partner konfliktfähig sind und miteinander sprechen können wenn es Situationen gibt die unbefriedigend sind. Ich habe es auch schon erlebt in einer Beziehung, dass der Partner am Anfang sehr auf mich eingegangen ist, doch mit der Zeit stellte sich heraus, dass er nicht wirklich konfliktfähig war, sein Ego kam stark zum vorschein und wegen Kleinigkeiten versuchte er sich ständig über mich zu stellen. Was ich natürlich sofort bemerkt hatte, die Beziehung hielt nicht, da ich einen Partner suchte und kein Egoman mit einem geringen Selbstwertgefühl, das er allerdings nicht so sah. Also lass einfach dein Herz sprechen aber auch deinen Verstand. Wenn er dich glücklich macht, dann passts. Viel Glück.
 
  • #4
Ja, ich BEFÜRCHTE, dass mit zunehmenden Alter auf jeden Fall die Ansprüche deutlich steigen. Man kennt einfach viel mehr Attribute, die zu Problemen geführt haben, man hat meist selbst mehr zu bieten, man ist in bezug auf viele Eigenschaften einfach vorgewarnt und will die gleichen Fehler nicht noch einmal machen. Alles ganz logische Konsequenzen von Lebenserfahrung.

Allerdings steht uns all dies bei der Partnersuche durchaus im Wege, denn letztlich müsste die Lebenserfahrung auch sagen, dass KOMPROMISSE eine Partnerschaft erst möglich machen und man 100%-Übereinstimmung niemals erreichen wird. Seltsamerweise arbeitet für viele die Lebenserfahrung in die falsche Richtung, nämlich ausgerichtet auf immer feinere, strengere Selektion. Das kann eigentlich nicht gutgehen und tut es ja auch nicht.

Natürlich soll man nicht "jeden Morgen neben einem Kompromiss" aufwachen -- zumindest nicht in bezug auf Gefühle. Natürlich muss man abends einschlafen und den Geruch des partners mögen, natürlich muss man morgens aufwachen und sich freuen, dass dieser Partner mit einem im Bett legt und man ihn an seiner Seite hat. Man muss darauf vertrauen können, dass er zu einem steht, zuverlässig ist, man möchte Spaß und Stimulation erleben.

Deine Liste "Geist, Witz, Intellekt, gepflegter Optik, Sportlichkeit, Nichtraucher, finanzielle Unabhängigkeit" ist nicht absurd und viele Männer werden sie erfüllen. Übertrieben wird es dann aber, wenn statt "gepflegte Optik" dann "männliche Schönheit und mediterraner Typ" oder ähnliche Hirngespinste treten. Finanzielle Unabhängigkeit sollte selbstverständlich sein, wenn man keinen Versager am Finger hat, aber man darf sie eben nicht zu Verorgungsgedanken oder Top-10% überhöhen, sondern eben auf eigenem Niveau ansiedeln. Auch Geist und Witz sollten adäquat sein und keine Wunder erwarten.

Die Frage ist und bleibt eigentlich der Punkt, was man wikrlich von seinem eigenen Leben erwartet. Freizeit, Spaß, Vergnügen, Unbeschwertheit zum Beispiel. Oder edle Restaurants, 5-Sterne-Hotels und Wellnessurlaube. Oder oder oder. Das muss jeder für sich entscheiden und dann schauen, ob er für dieses Lebensmodell den passenden Partner findet. Da muss es dann passen, dass man sich morgens nicht sagr "eigentlich habe ich ja was ganz anderes gewollt". Aber oberflächlich und irreführend wäre der Gedanke, wenn es dann daran liegt, dass er seit einigen Jahren leider nicht mehr so sportlich sein kann oderdass die Rente geringer als das frühere Gehalt...
 
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  • #5
Ich bin ein älterer Mann (65) ,habe lange ergebnislos nach einer Partnerin gesucht.
Ich habe mein Suchen reduziert auf zwei Dinge: ein gemeinsames Hobby (Tanzen)und noch Interesse
an Sex. Ein gemeinsames Hobby halte ich für notwendig, damit man gemeinsam etwas unternimmt.
Bei den Frauen war das in gleicher Hinsicht eben anders oder stärker.
Sex ist wohl für die meisten Frauen im höheren Alter ein Ausschlussgrund.
Wenn die FS einen Mann sucht, der sehr viele bestimmte Eigenschaften hat, muss sie sich erst
recht wundern, dass sie kein Äquivalent findet, den Traummann eben.
 
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  • #6
Ich bin weibl. 50J, war fast 30 J. verheiratet bevor sich mein Ex von mir trennte, wegen einer jüngeren. ich bin durch ein tiefes Tal gegangen und habe mein Leben wieder in den Griff bekommen.Mittelerweile fühle ich mich als Single sehr wohl, aber ab und zu sehne ich mich auch wieder nach einen Partner.Ich habe auch festgestellt das ich hohe Ansprüche an meinem neuen Partner stelle, vielleicht deswegen weil ich selbstbewusst und zufrieden mit mir geworden bin.Ich will auch keine großen Kompromisse mehr eingehen und mich nicht mehr verbiegen, das habe ich doch schon alles hinter mir. Ich denke man ist in unserem Alter nicht mehr so blauäugig und weiß was man will. Und ich möchte auch nicht irgend einen Mann haben nur das ich nicht mehr allein bin. Sorry, dann bleibe ich lieber allein.
Außerdem haben die meisten Männer ja auch hohe Ansprüche an ihre neuen Partnerinen, möglichst jung, schlank und finanziell abgesichert. Dann dürfen wir Frauen auch unsere Ansprüche haben...
 
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  • #7
Ich würde auch ganz klar sagen, daß mit dem Alter die Ansprüche steigen, wenn man nicht völlig unselbstständig ist. Man hat klare Lebensvorstellungen und braucht dafür keinen Partner.Der Partner kann eine angenehme Ergänzung sein.

Was heißt überhaupt, froh sein zu können, überhaupt jemandem zu finden? Viel entscheidender ist doch, einen zu finden, der zu einem paßt.
 
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  • #8
NATÜRLICH steigen die Ansprüche!!!

w 41
 
  • #9
Hier stimme ich Frederika vollkommen zu.

Es ist ganz normal, dass jeder (m+w) mit zunehmendem Alter nicht mehr so ist und die gleichen Wünsche/Anforderungen stellt, wie mit 20, 30 usw. Das nennt man Lebenserfahrung und aus dieser lernen wir von Geburt an.

Es wäre doch im Gegenteil absolut traurig, wenn wir uns nicht verändern würden. So verschieden wie die Menschen, sind dann auch die Erwartungen bzw. die Lebenswege. Wie diese nun jeder für sich definiert, ist seine Sache.

Wer sich dann in Unerfüllbares hinein steigert, wird damit leben müssen. Ich kann nur nicht verstehen, wenn dann die Gesellschaft und was sonst noch alles dafür verantwortlich gemacht wird, wenn der Einzelne mit sich nicht klar kommt.

Auch Selbstreflektion ist eine Frage der Entwicklung, Erfahrung und das Annnehmen dieser. Das zeichnet einen erwachsenen, souveränen Menschen aus. Und mit einer solchen - authentischen - Einstellung zu sich selbst und zum Leben überhaupt, gelingt es dann auch den meisten Menschen den passenden Partner zu finden.

Davon abgesehen, Singles gab es zu allen Zeiten und auch in früheren Zeiten hatte nicht jeder Mensch einen Partner. Es gibt sehr viel schlimmere Schicksale, als Single zu sein! Das Leben ist immer eine Rechnung mit offenem Ergebnis - und wird es auch bleiben.
 
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  • #10
Vor 20 Jahren hat erst mein Herz und dann der Verstand gesprochen. Heute ist es umgekehrt, aber die Ansprüche an einen Partner sind, damals wie heute, die gleichen.

w39
 
  • #11
Ich sehe das so:
Mit dem älter werden wird Mann wie Frau sich klarer, was Mann bzw. Frau in einer Partnerschaft finden möchte, insofern könnte man sagen, die Ansprüche steigen.
Sachlich betrachtet steigen sie nicht, sondern haben sich in Laufe der Jahre lediglich herauskristallisiert, sodass Mann und Frau wissen, was sie wollen oder nicht wollen.
 
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  • #12
@5
Bei deinen Ansprüchen frage ich mich aber schon, woran es liegt, dass du nicht fündig wirst.
Tanzen ist doch wohl bei vielen Frauen deines Alters sehr beliebt und dass mit dir schon wieder Einer mit dem Märchen von mangelndem Sexinteresse kommt, zeugt eher davon, dass du noch nicht wirklich viele Frauen kennengelernt hast.
Vielleicht hast du aber auch genau die Ausschlusskriterien, die für viele Frauen wichtig sind (siehe Fragestellerin). Oder suchst du vielleicht auch in der falschen Altersklasse?
Für eine Frau mit 60 bist du doch die ideale Zielgruppe.

Ich bin 57 und gebe der FS recht. Ich bin auch anspruchsvoller als früher. Für mich muss ein Mann in erster Linie gepflegt sein, ein wenig Stil haben, sich selbst versorgen können und muss noch viel Lust und Interesse am Leben haben. Witz und Geist sind natürlich Grundvoraussetzung.
Ja, und Sex ist für mich sehr wichtig. Schließlich kann ich alles andere auch mit meiner Freundin unternehmen. Wozu einen Mann, wenn ich im Bett dann nichts mehr laufen würde?
Ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich mir bei der Partnersuche selbst im Weg stehe. Ich war bereits lange verheiratet und muss nicht unbedingt noch einmal einen Kompromiss haben. Dann hätte ich ja bei meinem Ex bleiben können.

w 57
 
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  • #13
Hallo FS,

ja, im fortgeschrittenen Alter von 47 leiste ich mir jetzt den Luxus nur noch einen einzigen Anspruch an meinen künftigen Partner zu haben: Ich muss mich in ihn verlieben können. Merkwürdigerweise trifft mein Herz inzwischen schon recht gute Vorauswahlen, es achtet aber nicht auf Körpergrösse, Status, gemeinsame Hobbies usw. Mein Verstand wundert sich manchmal, aber ich versuche alle rationalen Ansprüche auszublenden.

W
 
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  • #14
Also ich bin bald 48, weiblich, und muss mich immernoch richtig verlieben, ich bin ein feuriger, leidenschaftlicher Typ, obwohl die Ratio bei mir nicht zu kurz kommt.
Will sagen, ein Mann, der mich körperlich nicht anspricht, mit dem kann ich einfach nichts anfangen, egal was er hat und kann, egal welchen soz.Hintergrund oder welche Bildung.
Körperliche Anziehung ist bei mir genauso wichtig wie in den 20 zigern.
Tchja und da liegt auch der Hase im Pfeffer, Männer die altersmäßig zu mir passen, oh jee, da könnte ich mir erotisch garnichts vorstellen, jüngere Männer (ca. 7-10 Jahre) schon eher, obwohl da auch schon welche sich ganz schön körperlich "gehen lassen". Also bleib ich bei platonischen Freundschaften und verzichte auf körperliche Leidenschaft, denn nur aufgrund von "inneren Werten" könnte ich mit keinem Mann Tisch und Bett teilen.
 
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  • #15
Selbst wenn ich nicht erklären kann, in welche Männer ich mich verlieben könnte und in welche nicht, so sehe ich das meist ziemlich schnell an der äußeren Erscheinung, in der sich eben der ganze Mensch spiegelt. Dies gilt auch bedingt für Fotos. In den mittlerweile 7 Jahren, in denen ich einen Partner suche, bin ich persönlich 3 Männern begegnet, mit denen es hätte klappen können, jedenfalls von meiner Warte aus. Die wenigen mich ansprechenden Männer in den Partnerbörsen, von denen ich nur das Foto gesehen hatte, entpuppten sich regelmäßig als letztendlich nicht an mir interessiert bzw. garnicht ernsthaft Partner suchend. Leider habe ich dennoch keinen Einfluss auf mein sogenanntes Anspruchsniveau, das wie auch mein Wesen wahrscheinlich schon immer das gleiche war. w 54
 
  • #16
Teils - teils!

Nach über 30 gemeinsamen Jahren mit meiner ersten großen Liebe, meinem Ex- Mann, musste ich mich mit 54 Jahren nochmals auf Partnersuche begeben.

Einerseits wurden die Ansprüche an einen neuen Partner tatsächlich größer:
Lebensumstände, Aussehen, Alter, Gemeinsamkeiten, Interessen und Vorlieben sollten von Anfang an zueinander passen, denn die Lebenserfahrung hat gezeigt: Wir ändern uns in unseren Gewohnheiten kaum mehr! - Je älter wir werden, desto weniger!

Andererseits bin ich toleranter geworden und habe erkannt: Niemand ist perfekt! Ich kann manche Eigenarten meines Partners heute mit Gelassenheit hin nehmen, sie stören mich nicht. Über Kleinigkeiten kann ich hinweg sehen! Glücksgefühle nehme ich nicht mehr als selbstverständlich zur Kenntnis, sondern erlebe sie bewusst. DAS wiederum hat mir die Partnersuche im 2. Anlauf erleichtert..
 
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Gast

  • #17
Wann kommt endlich dieser scheiss Prinz auf seinem blöden Gaul daher????
Schraubt mal schön an Euren Ansprüchen ...ich kann mich - obwohl Mann - # 12 gut anschliessen...sie muss nicht unter der Gürtellinie und nicht überm Kragen "passen" - sondern in der Mitte - im Herzen!
 
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  • #18
Ich denke, das wirkliche Problem liegt darin, dass wir jede Menge Kriterien aufstellen, die ein "idealer" Partner zu erfüllen hätte, aber im Grunde genommen gar nicht so genau wissen, worauf es *wirklich* ankommt.

Die meisten haben schon ein gerüttet Maß an partnerschaftlichem Misserfolg hinter sich, oft mit mehreren Partnern, und doch gibt es immer wieder Sachen, die man beim einen Partner tolerieren konnte, beim nächsten aber nicht und umgekehrt.

Das führt zu so typischen Sprüchen wie "ja, mit mir wollte er nie Kinder, und kaum hat er ne neue, macht er einen auf Familie..." oder "komisch, bei mir hatte sie immer Migräne, wenn ich Sex wollte, aber seit sie ihren Italo-Typen hat, donnert sie sich sexy auf ohne Ende..."

Es beißt die Maus keinen Faden ab: wie wir uns in einer Partnerschaft verhalten, hängt von äußerst komplexen Gefühlen ab, und die sind eben größtenteils nicht vernünftig erklärbar, oder auf konkrete Einzelmerkmale rückführbar, sondern ergeben sich in geheimnisvoller Weise aus dem Gesamtbild.

m41
 
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  • #19
@16
Sprichst du das Buch an? Ich habe es gelesen und was ich daraus gelernt habe : Ich werde meine Ansprüche nicht runterschrauben. Denn das würde bedeuten, dass ich mich mit etwas zufrieden gebe, was ich eigentlich nicht suche.
Meine Ansprüche sind eben meine Ansprüche, ob sie hoch sind oder nicht, kann ich nicht sagen. Natürlich muss das Herz passen, aber das würde nur für neben kurze Zeit reichen, denn gerade wenn man schon einige Erfahrungen im Leben gesammelt hat, weiß man, dass es auch ein Leben außerhalb der Verliebtheit gibt. Lebensweise, Gewohnheiten, Ansichten und Werte müssen auch passen, sonst nützt das ganze Herz nichts. Da werde ich meine Ansprüche garantiert nicht herunterschrauben.
Größe und Gewicht, Haarfarbe oder gar das Auto, das er fährt, das sind nicht meine Ansprüche, muss ich also auch nicht herunterschraben, weil nicht da.

Also für mich ist das mit dem Ansprüche herunterschrauben ein ganz großer Blödsinn.
Was mir wichtig ist, ist mir wichtig - aus und fertig.

w 59
 
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  • #20
Meine Ansprüche steigen ständig und das werde ich auch nicht ändern! Was ich vor Jahren als Frau genommen hätte, trifft schon lange nicht mehr zu, bin und bleibe sehr wählerisch und das ist gut so! Nein ich möchte auch keinen Morgen neben einem "Kompromiss" aufwachen noder auch keinen Tag mit einem Partner - Kompromiss mich rumnärgern! Also bleib dir treu, alles andere wird nichts! m/48
 
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Gast

  • #21
Ich habe keine höheren Ansprüche,aber die Erfahrung ist größer...
Heute möchte ich nicht mehr ausschließlich Pflanzen und Gießen,aber gegen zusammenwachsen habe ich auch heute nichts--nur sollte jeder seinen Dünger und seine Gießkanne haben!
Frauen die früher(wo sie jung waren) mein Interesse nicht wollten,dessen Interesse(wo sie alt sind) will ich heute nicht-ich gehe meinen Weg weiter mit weitestgehend gleichen Ansprüchen wie damals.Kann mich über kleine Dinge freuen und erwarte weder,noch neide ich jemanden große Dinge!
Ich sage mir -keine Frau muß mit mir gehen,sie kann....Wenn sie mich verbiegen will-dann soll sie an der nächsten Tür klopfen.
Meine Ansprüche an Frau sind nicht utopisch hoch,aber ich habe welche und das sollte genauso respektiert werden,wie die der Dame.



m48
 
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  • #22
Ich denke, es geht weniger um Ansprüche herunterschrauben. In erster Linie sollte und muss man sich bewusst machen, man ist selbst nicht perfekt und könnte in Punkten der No-Go-Liste des potenziellen Partners damit gravierende Mängel mitbringen. Hier kommt die Kompromissfähigkeit ins Spiel. Nicht jeder Kompromiss und negativ oder nicht lebenswert. Manche Kompromisse würzen die Beziehung und halten sie lebendig. Doch wer so mit Ansprüchen und somit Scheuklappen behaftet durch die Welt läuft, sich selbst als perfekten Hauptgewinn und den anderen per se als Niete ansieht, wird keinen Partner finden, mit dem es sich lohnt, das Wagnis Beziehung überhaupt einzugehen. w/42, liiert und glücklich
 
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  • #23
Hm, wenn ich das so lese von den Ansprüchen - einige weisen ja ganz richtig darauf hin:

Das Herz sollte der Maßstab sein. Ja, und der Verstand.
Aber wenn ich die Listen so sehe von reiferen Frauen, was alles ihre Ansprüche so sind -
das hört sich teilweise arrogant und überzogen an. Und herzlos.

Wenn das dann in einem Alter passiert, in dem die Jugend vorbei ist und in dem die passenden Männer in ähnlichem Alter sehr oft wesentlich jüngere (schönere, anmutigere UND weit weniger kritische und anspruchsvolle) Frauen suchen und oft auch finden, dann wird mir klar, warum Frauen jenseits der 40 so viel Schwierigkeiten haben, einen Partner zu finden.

Die Ansprüche sind nicht zu hoch, sie sind sehr oft schlichtweg falsch.
 
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  • #24
zu #22

Ich "erwarte" von meinem zukünftigen Partner nur das, was ich selber mitbringe. Eine gute und wertschäztendes partnerschaftliches Verhältnis zu mir selbst, gesundes Selbstbewußstein, Nein-Sagen-Können, Verantwortungsbewußstein für meinen Körper und meine Seele, eine stabile, bescheidene finanzielle Basis, Offenheit, Kommunikationsstärke, Fähigkeit Probleme zu sehen und lösen zu wollen!, Konfliktfähigkeit, Wertschätzung von anderen Menschen, keine Definition der eigenen Persönlichkeit über Konsum usw.

Diese Ansprüche sollen schlichtweg falsch sein? Erkläre mir das bitte.

w 47
 
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  • #25
@23
Ich bin #22

-Eine gute und wertschäztendes partnerschaftliches Verhältnis zu mir selbst,
-gesundes Selbstbewußstein,
-Nein-Sagen-Können,
-Verantwortungsbewußstein für meinen Körper und meine Seele,
-eine stabile, bescheidene finanzielle Basis,
-Offenheit,
-Kommunikationsstärke,
-Fähigkeit Probleme zu sehen und lösen zu wollen!,
-Konfliktfähigkeit,
-Wertschätzung von anderen Menschen,
-keine Definition der eigenen Persönlichkeit über Konsum
-usw.

Siehst du, wie lang diese Liste ist? Und sie wird noch länger durch den letzten Punkt ("usw.").
Dass du das selbst mitbringst, das will ich nicht in Abrede stellen. Aber nirgends ist die Rede von Liebe, von einer wirklichen Herzensverbindung. Das, was du aufzählst, sind alles ganz rationale Aspekte (gegen die, einzeln gesehen, nichts einzuwenden ist).
Mir wäre das auf der einen Seite zuviel, auf der anderen zuwenig.

Wo bleiben Herzlichkeit, ein liebevolles Wesen, erfüllende Körperlichkeit (sowohl Zärtlichkeit als auch Sexualität), Fürsorglichkeit?
 
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  • #26
zu #24

Ja, da gebe ich dir recht. Ich ergänze Fürsorglichkeit, erfüllende Körperlichkeit, liebevolles Wesen, Herzlichkeit, Respekt!

Gut ist für mich eine gesunde Balance zwischen rational und emotionale Ansprüche.

Liebe alleine reicht m.e. nicht aus, um eine Beziehung stabil zu halten. Was nützt mir eine erfüllende Körperlichkeit und Fürsorglichkeit, wenn der Mann ansonsten chaotisch, vergesslich ist und Schulden hat, aber auf deutsch gesagt, gut im Bett ist. Nichts!

die #23
 
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  • #27
hier noch mal die #12:

Die "Liste" von #23 passt auch auf die soft skills meines Chefs. Der spricht mich aber gar nicht an. Mir hat es der Mann angetan, der mir beim letzten Restaurant-Besuch so liebevoll die Spaghetti-Sauce vom Kinn getupft hat.

Bin jetzt am überlegen, ob es a) Ansprüche gibt von "Weibchen" (durchaus positiv gemeint) und von anspruchsvollen Damen, die einen Beziehungs-Sparring-Partner suchen.
 
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  • #28
Hallo FS, du gibst dir die Antwort doch schon in deiner Frage: Du bist NATÜRLICH Single. Ganz klar bei deinem fiktiven "Vorstrafenregister", das keiner haben darf, obwohl er schon länger als 3 Tage auf dieser Welt weilt und somit auch Erfahrungen und Mißerfolge hinter sich hat. Überdenke vielleicht mal dein Denken und deine Ausstrahlung, deine Forderungen, dein Erwartungshaltungen und dein Geben.
 
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Gast

  • #29
@23

Ich kann sehr viel Liebe und Herzlichkeit geben, sofern ich das Gefühl habe, mit meinem Partner das große Los gezogen zu haben. Wenn ich Mitleid mit ihm habe und schlicht Empathie für ihn empfinde, weil er eben die Eigenschaften nicht mitbringt, die ich bewundere, weil ich ihn als irgendwie defizitär empfinde, bleibt die erotische Liebe auf der Strecke. Meine Maßstäbe habe ich mir nicht rational gesetzt, sie haben sich durch die Wechselwirkung persönlicher Eigenschaften mit der Umwelt gebildet.
 
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Gast

  • #30
Das, was die #22 (= FS ?) hier als "Ansprüche" formuliert, sind aus meiner Perspektive Selbstverständlichkeiten und Basics. Die Liste ist keinesfalls zu lang, sie lässt noch einigen Raum für wichtige Ergänzungen. Aber dass da auch viel Zuneigung, Liebe und gegenseitige Attraktion dazu gehören, ist doch trivial, sonst funktioniert das doch überhaupt nicht. Und blaue Augen? Klar warum denn nicht, jeder Mensch kennt körperliche Attribute, die Signalwirkung auf ihn haben. (M,50)