• #31
Die Frage, die Du Dir als erste stellen musst: möchtest Du einen Mann, der auf der Arbeit, beim Sport oder wo auch immer mit anderen Frauen so rumkaspert?
Bedenke, auch andere Frauen könnten ihn wie Du dazu ermutigen und dann bist mit einem Mal Du die Frau von der er getrennt ist.

Nächste Frage:
wenn es schief geht und täglich auf der Arbeit unangenehm ist, auf ihn zu treffen oder weil sie Kollegen rumlästern, bist Du dann bereit und hast gute Chancen, den Job zu wechseln?

Ich mag Deine oft umfangreiche nüchterne Art, aber in dem überwiegenden Kontext hier, zu pessimistisch und rate der FS sich in Geduld zu üben, sich das Ganze entwickeln zu lassen, gleich einem Tanz.

Das bedeutet 10 % Wahrscheinlichkeit, dass es funktionieren könnte.

Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälschst hast. Noch weniger dem Versuch, diese zu interpretieren.

Je mehr Sicherheit je weniger Chancen.
 
  • #32
Achje, hmm also ich empfinde sein Verhalten vielleicht als positiv, aber jetzt nicht wirklich als “er steht auf dich”, jedenfalls habe ich schon öfter so Männer erlebt, die erfreuen sich vielleicht an deinem Aussehen und flirten deswegen gerne, das heisst aber nicht unbedingt was.
Und zum Thema Arbeitsplatz gebe ich denen recht, die hier etwas easy unterwegs sind. Kann gut gehen, kann schlecht gehen, musst du selbst wissen, aber daher würde ich an deiner Stelle es auch langsam angehen lassen, nicht dass der vielleicht gerne den Ego-Sex mitnimmt und am Ende stehst du verletzt da.
Aber dieses gnadenlose, billigr “never fuck the company”....und die Schwarzmalerei...ja Leute kriegen auch Kinder ohne drüber nachzudenken, dass sie dann mit diesem Menschen ewig zu tun haben müssen und das mehr als Arbeitsplatzverlust bedeutet...
Würden wir in allem immer so schlecht denken, dann würde wohl gar nichts mehr passieren.
 
  • #33
Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälschst hast. Noch weniger dem Versuch, diese zu interpretieren.

Je mehr Sicherheit je weniger Chancen.
Ich hätte anders argumentiert, aber hier hatte ich quasi Zahlen, mit denen ich operieren konnte. Ich habe Fach Statistik in meiner Ausbildung, ich weiß, wie die entstehen und wie aussagekräftig die sind🤓.
Es geht um was anderes - schau du und die anderen auf langjährige Beziehungen, eigene und die der Umgebung und überlege, wieviele tatsächlich über direkten Arbeitsplatz entstanden sind. Ich habe acht Jahre in einer Firma gearbeitet, recht grosse, und da habe ich nur ein Paar erlebt, das tatsächlich in einem Büro sass und zusammen kam, allerdings weiss ich nicht, ob sie noch zusammen sind.
Menschen, die tatsächlich im Berufsumfeld kennengelernt haben und dauerhaft geblieben sind, sind entweder aus einer Firma, aber unterschiedlichen Abteilungen, so dass sie nicht unmittelbar miteinander zu tun haben und zweitens, flirten nicht am Arbeitsplatz, sondern verlagern ihr Kennenlernen ins Feierabend, weg von Kollegenaugen, um eben das Getuschel zu vermeiden, falls es doch nicht funktioniert. Meine Freundin hat den Kollegen erst erzählt, als sie schon verheiratet war, da sind denen die Augen rausgefallen🤓. Der Mann hat sie zu Arbeit gefahren und dann an der Ecke aussteigen lassen, damit niemand sieht.
 
  • #34
Und zum Thema Arbeitsplatz gebe ich denen recht, die hier etwas easy unterwegs sind. Kann gut gehen, kann schlecht gehen, musst du selbst wissen, aber daher würde ich an deiner Stelle es auch langsam angehen lassen, nicht dass der vielleicht gerne den Ego-Sex mitnimmt und am Ende stehst du verletzt da.
Ich habe mich erst letztens mit einigen männlichen Kollegen darüber unterhalten und da hat keiner das Thema „Dating innerhalb der Firma“ auf die leichte Schulter genommen. Für Spaß und unverbindliche Geschichten schauen sich wohl die wenigsten innerhalb des eigenen Unternehmens um. Maximal diejenigen, wo ein Machtgefälle vorliegt, machen sich da wenig Gedanken, weil sie sich relativ sicher im Sattel sitzen sehen.

Auf sowas würde ich dann schon achten. Ist mir da jemand hierarchisch übergeordnet, würde ich mir das dreimal überlegen. Mache können ziemlich ekelig werden, wenn sie sich abgelehnt fühlen.
flirten nicht am Arbeitsplatz, sondern verlagern ihr Kennenlernen ins Feierabend
wenn zwei Menschen voneinander angezogen sind, dann ist es schwer das auf Arbeit völlig auszuschalten und es bekommen andere so oder so mit...dafür muss man nicht offensiv flirten.
Ach ja, der Flurfunk. Das ist aber auch eher so ein Frauen-Ding und da werden dann ausgeschmückte Geschichten erzählt, um sich selbst interessant zu machen. Da würde ich mir nichts draus machen ...wenn es den Rahmen der Verträglichkeit verlässt, einfach offen auf die Leute zugehen und mit ihren Aussagen konfrontieren.
 
  • #36
Er scheint dich auf jeden Fall zu mögen/sympathisch zu finden.
Aber auch schüchterne Männer fragen nach Dates, wenn sie wirkliches Interesse haben.

Da er bereits zwei Monate Single ist, verstehe ich nicht, worauf er noch warten will. Von daher kann es also sein, dass er bei dir nicht unbedingt an Beziehung denkt.
 
  • #37
Hmmm. Also ich sehe nicht, dass er auf Sie, liebe FS, steht. Ein interessierter Mann macht den ersten Schritt - natürlich können Sie ihm auch diesen Schritt erleichtern, indem Sie mit ihm reden, ihm nonverbale Signale setzen. Direkt nach einem Date würde ich nicht fragen und mich vor all zu viel Eigeninitiative auch hüten.
 
  • #38
Ich gebe Kirovets recht. Wenn du was willst, musst du aktiv werden. Andererseits sehe ich die Chancen im Betrieb als sehr gering an, daher würde ich nicht so offensiv nach einem Date fragen. Wenn er frisch getrennt ist, hat er sicher keinen Bock auf Partnersuche, sondern sein Kopf ist mit anderen Dingen beschäftigt und er genießt vielleicht gerade das Leben als freier Vogel. Ich halte diesen Moment für dich als SEHR ungünstig jetzt. Du wirst ein Trostpflaster sein ... und nach paar Monaten kommt dann seine Ex zurück.
 
  • #39
Ich würde einfach öfter die Gelegenheit suchen mit ihm zu ratschen.
Den Bürokaffee trinken, vielleicht mal Mittagspause.
Weiß er, dass Du Single bist?

Wenn das positiv läuft, dann erwähnen (wenn es wieder geht), dass es da ein nettes Café gibt.. Ob er Lust hätte, Dich mal zu begleiten.
Dann siehst Du schon.

Man kann auch die nette Eisdiele to go nennen...

Ob er aber wirklich Interesse hat?
Ich habe leider auch die Erfahrung gemacht, dass es nie etwas wurde,, wenn so gar nichts kam. Ansonsten entwickelte sich in Gesprächen ein Flirt, Pingpong von selbst.

Das Thema Arbeitsplatz - sensibel sein, und nicht für Affäre, etc.
Meinen ersten Mann habe ich am Arbeitsplatz kennengelernt.

W, 51
 
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  • #40
Da er bereits zwei Monate Single ist, verstehe ich nicht, worauf er noch warten will.
Vielleicht wartet er auch nur darauf, dass die Frau kommt, die ihn wirklich gefällt oder ist dies für manche Frauen zu weit hergeholt, dass auch manche Männer anspruchsvoll sein können.

Gerade bei der Arbeit kann einiges anders laufen, als man es vorher kannte und es kommt auch immer auf den jeweiligen Typ an. Ich duze zum Beispiel alle vom CEO bis zum Lehrling außer einer Frau, die ich nicht besonders Leiden kann. Dummerweise denkt die Dame, dass ich sie sehr gut leiden kann, weil ich sie nicht duze, aber es ist eher das Gegenteil. Oft ist es anders als manche Denken und alles Negative ist für manche positiv oder umgedreht.
 
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  • #41
Da er bereits zwei Monate Single ist, verstehe ich nicht, worauf er noch warten will.

Nun, nicht jede*r hat nach Ende einer Partnerschaft sofort wieder den Fokus auf etwas Neues, ist auf Suchmodus.

Da muss sich vielleicht etwas besonderes ergeben, ein Wow?

Die Kollegin, mit der man immer freundschaftlich geratscht hat, ist dann eher gar nicht im Blickfeld.
Da müsste sich der Fokus verändern.

Oder sie ist für ihn zwar sehr sympathisch, aber nicht mehr.

W, 51
 
  • #42
Ich würde einfach öfter die Gelegenheit suchen mit ihm zu ratschen.
Das kann aber schnell negativ sein und wenn ich nicht will, dann spreche ich gleich spanisch, weil ich schon den halben Tag mit Südamerika beruflich gesprochen habe und auch nicht den Unterschied zw. Spanisch und deutsch mehr kenne. Ironie off.

Zum Bürokaffee oder Mittagstisch würde bei uns eher sehr negativ sein. Die anderen Mitarbeiter sehen dann, dass ich mit der FS vielleicht 2 oder 3 Tagen Kaffee trinke und nichts ist schneller als die Lichtgeschwindigkeit als der Klatsch im Bürokaffee. Woanders Essen oder Kaffee trinken, ist wieder schon schwieriger, weil außerhalb der Firma man ca. 10 Km fahren muss und wenn der Werksdienst es mitbekommt, dass ich 2 Mal die Niederlassung mit der FS verlassen hat und schon fängt der Klatsch wieder an. Wer ist denn die FS? Eine wichtige Kundin von uns?

Es ist also auch sehr wichtig, wie es bei der Firma der FS ist. Sollte die FS vielleicht Ü30 sein, dann würden die weiblichen Mitarbeiter gleich lästern, ob ich noch Vater mit 57 werden möchte. Wie schon gesagt: Nichts ist schneller als die Lichtgeschwindigkeit, als der Klatsch beim Arbeitgeber.
 
  • #43
Das bedeutet 10 % Wahrscheinlichkeit, dass es funktionieren könnte.
Nein, da ist statistisch kein Zusammenhang. Wenn sich 100 Paare kennenlernen und 9 davon beim Job, ist das keine Aussage darüber, wie viele es im Job versucht haben und erfolgreich waren. Die Grundgesamtheiten sind unterschiedlich.
Nicht gerade viel angesichts des möglichen Arbeitsplatzverlustes, Tuschelei unter Kollegen und Präsenz eines Menschen, der eventuell nach der Trennung richtig eklig werden könnte.
Völlig richtig. Es hängt eben immer mehr dran, wenn man eine Beziehung mit jemandem im Umfeld anstrebt.
 
  • #44
„Oft ist es anders als manche Denken und alles Negative ist für manche positiv oder umgedreht.“
Also das kann man schon ausschließen, er wird sie sicherlich mögen, da er sie schon neckt und sie aus Spaß auszieht, ist schon flirten; nur ob er mehr empfindet, sie überhaupt als Single-Frau auf seinem Radar, er überhaupt auf sie steht vom Frauen-Typ her und/oder ob er schon nach 2 Monaten Trennung bereit für was Neues wäre, muss die FSin erst noch rausfinden.
 
  • #45
Das bedeutet 10 % Wahrscheinlichkeit, dass es funktionieren könnte. Nicht gerade viel angesichts des möglichen Arbeitsplatzverlustes, Tuschelei unter Kollegen und Präsenz eines Menschen, der eventuell nach der Trennung richtig eklig werden könnte.
Tut mir leid, aber das ist statistisch einfach falsch gedacht. Wenn 10% der Paare dort einen Partner finden, heißt es nicht, dass die anderen 90% da gescheitert sind. Die finden nur den Partner woanders, suchen auf der Arbeit vielleicht teilweise auch gar nicht 😅 ich glaube nicht, dass es eine Statistik gibt, die das beleuchtet. Wenn nur diese 10% auf der Arbeit suchen würden (was natürlich nicht der Fall ist), und alle würden erfolgreich sein, würde es bei 100% klappen, was die 10% nicht berührt. Logisch?
Bei uns gibts ja viel weniger Männer (15%) und da sind schon die zwei Ehepaare mit Kindern eigentlich eine hohe Quote, bei der geringen Männerauswahl.
Generell würde ich aber nur zu einem Versuch raten, wenn man wirklich eine Beziehung anstrebt, beide Single sind, es nicht nur um eine Affäre geht. Denn klar ist es immer unangenehm, wenn es schiefgeht und man dem anderen nicht aus dem Weg gehen kann. Nur „Never f..“ ist mir einfach viel zu absolut, wenn ja manchmal auch funktionierende Beziehungen draus werden. Genau überlegen, ob man das Risiko eingehen möchte, ist halt angesagt.
 
  • #46
Tut mir leid, aber das ist statistisch einfach falsch gedacht
Zu der Statistik fällt mir spontan nur Winston Churchill ein. “Man sollte nur der Statistik vertrauen, die man selber aufgestellt hat“

Es werden ja nur die positiven Zahlen immer genannt. Lt. der Statistik haben über 25 % der Paare sich online gefunden und von den 75 %, die sich nicht online gefunden haben, wird nie etwas geschrieben.

Dies ist auch bei dem ca. 10 %, die sich beim Arbeitgeber gefunden haben. Von den anderen 90 %, die sich nicht beim Arbeitgeber gefunden haben, habe ich noch nie gelesen. 90 % haben sich nicht beim Arbeitgeber gefunden, ist eventuell viel zu negativ.
 
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  • #47
Tut mir leid, aber das ist statistisch einfach falsch gedacht. Wenn 10% der Paare dort einen Partner finden, heißt es

Nein, da ist statistisch kein Zusammenhang. Wenn sich 100 Paare kennenlernen und 9 davon beim Job, ist das keine Aussage darüber, wie viele es im Job versucht haben und erfolgreich waren. Die Grundgesamtheiten sind unterschiedlich.
Theoretisch richtig, praktisch nicht, weil es kommt drauf an, 10% WOVON sind. Ich meinte, wenn aus 100 Paaren sich 10 bei der Arbeit kennengelernt haben, dann gibt es 10 %Wahrscheinlichkeit, Partner bei der Arbeit zu finden, so verstehe ich es auf jeden Fall.
 
  • #48
Liebe FS ,

ich gebe dir einen Rat mit auf deinen Weg, fange niemals mit jemanden was auf deiner Arbeitsstelle an .
 
  • #49
Dies ist auch bei dem ca. 10 %, die sich beim Arbeitgeber gefunden haben. Von den anderen 90 %, die sich nicht beim Arbeitgeber gefunden haben, habe ich noch nie gelesen
Ob die Statistik nun so direkt stimmt, ist doch wurscht. Manche Paare lernen sich auf der Arbeit kennen, das ist einfach so. Wenn man also sagen würde „NIEMALS“, dann wäre das schade. Viele lernen sich woanders kennen, also über Freunde, Online, sonstwo. Aber eben AUCH mal auf der Arbeit. Das war das einzige, was ich damit aussagen wollte @realwoman. Ich kenne eben auch einige. Dass man es sich gut überlegen sollte, hab ich ja geschrieben.
 
  • #50
Warum muss es unbedingt am Arbeitsplatz sein.
In den USA ist das nicht möglich, da hat Privates am Arbeitsplatz nichts zu suchen, das finde ich gut, das geht nämlich auf Kosten des AG, das kann doch nicht wahr sein! Wer weiß denn schon, ob es super passt und vor allen Dingen, wann weiß man das, ist doch nur ein schwaches Problem - Argument!
Meine Grundeinstellung ist, man macht sich doch lächerlich in der Firma. Es kommt doch bei Kolleginnen und Kollegen so rüber, als ob man nur deshalb den Arbeitsplatz gewechselt hat, um ein Techtelmechtel zu beginnen, ich würde niemals meinen Arbeitsplatz auf eine solche Risikokarte setzen, da ist mir mein Arbeitsplatz schon weitaus mehr wert!! Und was haben Statistiken hier zu suchen?
 
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  • #51
Ob die Statistik nun so direkt stimmt, ist doch wurscht. Manche Paare lernen sich auf der Arbeit kennen, das ist einfach so. Wenn man also sagen würde „NIEMALS“, dann wäre das schade. Viele lernen sich woanders kennen, also über Freunde, Online, sonstwo. Aber eben AUCH mal auf der Arbeit. Das war das einzige, was ich damit aussagen wollte @realwoman. Ich kenne eben auch einige. Dass man es sich gut überlegen sollte, hab ich ja geschrieben.
Und ich habe auch geschrieben, dass nicht unmöglich ist, sondern mit vielen Nachteilen verbunden, FALLS es nicht klappt. Und dass erfolgreiche Paare es anders angehen , als der Kollegin schöne Augen zu machen, ohne tätig zu werden, teilweise sich noch in einer Beziehung befindend.
 
  • #52
Theoretisch richtig, praktisch nicht, weil es kommt drauf an, 10% WOVON sind. Ich meinte, wenn aus 100 Paaren sich 10 bei der Arbeit kennengelernt haben, dann gibt es 10 %Wahrscheinlichkeit, Partner bei der Arbeit zu finden, so verstehe ich es auf jeden Fall.
Ich mag da nicht streiten und hoffe einfach, Du hast Deine Statistikprüfung erfolgreich hinter Dir.
Rein praktisch brauchst Du natürlich gar keine Statistik. Wenn es klappt, ist es gut, wenn nicht, nützt auch eine Wahrscheinlichkeit von 90% nichts.
 
  • #53
Ich mag da nicht streiten und hoffe einfach, Du hast Deine Statistikprüfung erfolgreich hinter Dir.
Rein praktisch brauchst Du natürlich gar keine Statistik. Wenn es klappt, ist es gut, wenn nicht, nützt auch eine Wahrscheinlichkeit von 90% nichts.
Die habe ich nicht hinter mir, behaupte aber auch nicht, sie zu beherrschen, habe nur erwähnt, wie ich das interpretieren würde. Allerdings stimmt das schon, dass es mir nicht nützt, wenn ich zu den übrigen 10% gehöre, bei denen es nicht funktioniert hat, hilft aber insofern, dass 90 % Erfolg doch 90 %Erfolg ist und dass ich mich sehr doof anstellen müsste, wenn ich es vergeige.
 
  • #54
...
Aber dieses gnadenlose, billigr “never fuck the company”....und die Schwarzmalerei...j
Es ist doch so, da machen wir uns nix vor.
Wenn eine Frau was in der Firma mit einem Kollegen anfängt und wenn es dann auch noch scheitert!
Was dann?
Die Frau macht sich lächerlich und wird als leicht zu haben abgestempelt und der Mann ist der tolle Hecht!

Ich hätte keine Lust meine Job durch eine Liebelei im Büro zu gefährden.

Na prima... dann doch lieber mein Leitspruch "Never fuck the Company"

Zudem möchte ich nicht mit meinem Partner zusammenarbeiten, mir wäre das rund um die Uhr zusammen sein zu viel des Guten.
 
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  • #55
Aber dieses gnadenlose, billigr “never fuck the company”....und die Schwarzmalerei...ja Leute kriegen auch Kinder ohne drüber nachzudenken, dass sie dann mit diesem Menschen ewig zu tun haben müssen und das mehr als Arbeitsplatzverlust bedeutet...
Würden wir in allem immer so schlecht denken, dann würde wohl gar nichts mehr passieren.

Ich seh das so: es gibt genügend interessante nette Männer auf der Welt, in die ich mich verlieben kann.

Da muss mir nicht die raussuchen, wo es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Problemen / Chaos kommt, wenn irgendwas nicht optimal läuft. Für mich zählen dazu Kollegen ebenso wie liierte Menschen, Freunde eines Expartners oä.

Das Leben kann so schön und einfach sein, man muss sich bloß konsequent gegen die Probleme von vornherein entscheiden und einfach gewisse Personen von der Partnersuche aufgrund ihres Status ausschließen, statt auf Biegen und Brechen unbedingt eine Beziehung anzustreben.

Es muss doch nicht alles in Beziehungen führen, ein netter freundschaftlicher Kontakt zu solchen Personen ist doch auch schön, finde ich.
 
  • #56
Ich seh das so: es gibt genügend interessante nette Männer auf der Welt, in die ich mich verlieben kann.
Ich erinnere mich, dass auch du vor einigen Jahren mal die Frage nach einem Kollegen gestellt hast, der dich eigentlich interessierte...
Theoretisch ist es bewundernswert wenn man natuerlich ausserhalb Menschen kennen lernt, ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass ich die interessantesten Männer nur auf Arbeit traf. Online Dating ist für mich bisher nur enttäuschend gewesen, und ich bin wirklich in vielen Vereinen aktiv.
Ich hatte meine besten Kontakte immer mit Männern auf Arbeit.
Nur Kollegen sein ist auch nur solange einfach, solange der andere auch den Abstand hält und nicht auffällig flirtet.
 
  • #57
Da muss mir nicht die raussuchen, wo es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Problemen / Chaos kommt, wenn irgendwas nicht optimal läuft. Für mich zählen dazu Kollegen ebenso wie liierte Menschen, Freunde eines Expartners oä.
Du kannst es dir aussuchen, in wen du dich verlieben möchtest ? 🤔

In der Firma sich zu finden, bedeutet nicht gesucht zu haben. Man arbeitet zusammen, fängt an sich gut zu verstehen, zu flirten ...ohne Absichten ....und irgendwann stellt man fest, dass da mehr sein könnte und sich tieferes Interesse entwickelt hat. Anders als im Privatleben, geht so eine Phase über mehrere Monate, bis es zu einem Date kommt.


Online Dating ist für mich bisher nur enttäuschend gewesen,
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man bewusst losziehen kann, um sich zu verlieben und dass das einem dann auch widerfährt. Ich denke, dass das eher Menschen sind, die eben gerne in Beziehungen leben und das Gefühl schätzen, dass der anderen ihnen gibt.
 
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  • #58
@Anna1309 ,Liebe ist und sucht nicht, aber ich wäre im Betrieb, wo ich mein tägliches Allerlei verdiene und mich jeder kennt, verdammt Vorsichtig !

Dieser Schuss kann unter Umständen verdammt in die Hose gehen, und die Flurzeitung kann dir das Leben dort mehr als schwer machen .

Im Falle wenn da was laufen würde ,würde ich Job und Beziehung trennen .

Arbeitgeber sehen das auch nicht wirklich gerne, außer es wäre ein größeres Unternehmen, wo sich die Umstände etwas verlaufen könnten .
 
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  • #59
In der Firma sich zu finden, bedeutet nicht gesucht zu haben. Man arbeitet zusammen, fängt an sich gut zu verstehen, zu flirten ...ohne Absichten ....und irgendwann stellt man fest, dass da mehr sein könnte und sich tieferes Interesse entwickelt hat. Anders als im Privatleben, geht so eine Phase über mehrere Monate, bis es zu einem Date kommt.
aber ich wäre im Betrieb, wo ich mein tägliches Allerlei verdiene und mich jeder kennt, verdammt Vorsichtig !
Schließt sich ja auch nicht aus. Man sollte in der Firma wohl eher nur was riskieren, wenn man wirklich denkt: Das wird was festes, das ist mir wirklich wichtig. Wenn man ohne zu überlegen mal was "mitnimmt", wie manche das vielleicht über Tinder machen, wo man sich danach nie wieder sieht, wird's natürlich schwierig. Aber das Privatleben geht in Deutschland die Firma erstmal nichts an, solange es sich nicht auf die Arbeit auswirkt, daher ist es hier auch möglich, dass die Firma das gesetzlich komplett verbietet. Wie gesagt, bei den zwei Ehepaaren in unserer Firma, die mir persönlich bekannt sind, war das allen anderen total wurscht bzw. haben sich die Chefs gefreut. Auf deren Arbeit hat es sich nicht ausgewirkt. Da die einen schon über 20 Jahre verheiratet sind und die anderen 10, hat sich deren Risiko wohl gelohnt.
 
  • #60
Ich erinnere mich, dass auch du vor einigen Jahren mal die Frage nach einem Kollegen gestellt hast, der dich eigentlich interessierte...

Ja. Der war aber nicht in meiner täglichen Umgebung, sondern in einem ganz anderen Teil.
Und es lief komisch, er war letztlich verheiratet und ich bin heilfroh, dass zwischen uns absolut nichts passiert ist. Dennoch war unser Verhältnis eine Zeit lang sehr merkwürdig und unangenehm. Die Sache stand zwischen uns und er war nicht bereit, darüber zu reden.

Mein obiger Text ist eigentlich die Lernerkenntnis aus obiger Sache, mich nichtmal mehr auf so halbbetriebliche Sachen einzulassen.


Du kannst es dir aussuchen, in wen du dich verlieben möchtest ? 🤔

Ja ich denke schon, dass ich mich soweit steuern kann, mich innerlich nicht darauf einzulassen, wenn die Sache 'gefährlich' ist.

Ich dachte früher auch, dass man gegen das Verlieben nichts machen kann, man dem quasi ausgeliefert ist.

Ich hab noch nen anderen Kollegen, der gefällt mir, ist attraktiv, genau mein Typ, riecht so gut 🙂 und ich glaube, ich gefalle ihm auch. Wären wir beide Single und beruflichnicht verbunden, wären wir uns anderswo begegnet, würde sicher was gehen zwischen uns.
Sind wir aber nicht. Er ist tabu.
Daher verdränge ich jegliche Gedanken über 'was wäre wenn'.

Ich denke Verlieben ist auch eine Entscheidung sich darauf einlassen zu wollen, sich diesen Gefühlen hingeben zu wollen.

Und selbst wenn man sich diesen Gefühlen hingibt, ist man auch immer noch Herr seiner Handlungen.

Man muss keine Beziehung/Affäre mit jemandem forcieren, der tabu ist. Das ist alles eine Willensentscheidung.

Ich will nicht sagen, dass ich mich willentlich in jemanden verlieben kann, aber ich kann es zulassen oder unterdrücken, wenn das Potential da ist.
 
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