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  • #1

Stehen die meisten Männer immer noch auf angepasste Frauen?

Eigentlich dachte ich, dass wir bis auf gewisse Punkte (z. B. Verdienst) im Zeitalter der Emanzipation leben. Mittlerweile habe ich immer öfter das Gefühl, dass vieles gar nicht so ist, wie es scheint.

Ich hatte schon lange keine Beziehung mehr. Bei mir scheitert es in der Kennenlernphase immer aus demselben Grund wie damals in meinen Partnerschaften: Ständig gerate ich an Männer, die sich eine Frau wünschen, die immer für sie da ist… egal ob in sexueller Hinsicht oder sonst wie. Andererseits ertragen sie es nicht, wenn ich meine Bedürfnisse äußere. Das wird entweder ignoriert oder sie wechseln schnell das Thema oder sie sind eingeschnappt. In manchen Fällen wurde der Kontakt sofort abgebrochen.

Ich habe mich gewiss nicht im Ton vergriffen. Um ehrlich zu sein kenne ich nur ganz wenige Männer, die kompromissbereit sind und auf die Bedürfnisse von Frauen eingehen. Das sind u. a. ein guter Freund von mir sowie die Männer aus meiner Verwandtschaft. Ist das wirklich so, dass selbst heute die meisten Männer eine Partnerin wollen, die ihnen das Leben so bequem wie möglich macht, ihnen jeden Wunsch von den Augen abliest und sich völlig anpasst?
 
  • #2
Diesen Eindruck hatte ich auch einmal für ein paar Jahre.
Bei mir lag es 1. daran, daß ich mich damals für die falschen Männer interessiert habe und 2. daß ich tatsächlich eine ziemlich anstrengende Person war, weil ich ständig damit beschäftigt war, mir und anderen etwas zu beweisen. Die zwei Sache hängen dann auch noch miteinander zusammen - denn Madame will ja ihr Leben wuppen und bekommen, was sie will, zu ihren Bedingungen.
Jetzt, älter, entspannter und mit weiterem Blickfeld, sieht das ganz anders aus.
 
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  • #3
Ich habe auch schon solche Männer kennengelernt. Meißtens sind es dann einfach die Falschen.
Oft ist es aber auch so, dass es erst zu der Phase kommen muss, wo die Männer gerne für dich da sind und dich nicht verlieren wollen. Dafür muss man sich vielleicht in der Kennenlernphase etwas weniger emanzipiert geben, damit sich der Mann sicher und geliebt fühlt ;-)....wenn er dich dann lieben gelernt hat, liest er dir von ganz alleine den einen oder anderen Wunsch von den Augen ab.

w31
 
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  • #4
Ich (FS) will bestimmt keinen Mann dominieren. Ich wünsche mir eine Beziehung auf Augenhöhe. Und dazu gehört für mich, dass beide auf den Partner eingehen und nicht eine der Personen ständig Erwartungen an den Gegenüber stellt, aber gleichzeitig nie auf die Wünsche des Partners eingeht.

Die hier von Frederika so hoch gelobten gemeinsamen Unternehmungen gab es in meinen Beziehungen fast nie. Egal was ich vorgeschlagen habe, es wurde nicht angenommen. Die Männer wollten hauptsächlich, dass ich ihnen im Bett zur Verfügung stand und ihren Alltag lieber mit männlichen Freunden oder alleine verbringen. Das entspricht überhaupt nicht meiner Vorstellung von einer Partnerschaft.

Ich muss nicht sämtliche Aktivitäten mit meinem Partner teilen. Schließlich habe ich auch meine eigenen Freunde und Interessen. Aber wenn der Mann mir ausschließlich beim Sex Beachtung schenkt und ansonsten lieber mit Kumpels ausgeht (womit ich kein Problem habe, aber ich möchte zumindest manchmal mit ihm was außer Haus machen) oder zu Hause lieber vor dem Fernseher oder Rechner sitzt (was manchmal auch okay ist, aber eben nicht immer), anstatt sich mit mir zu unterhalten oder was gemeinsam zu machen, dann ist das für mich keine Beziehung. Mir ist Sex in einer Partnerschaft auch wichtig, aber für mich gehört eben noch mehr dazu.
 
  • #6
Ist das wirklich so, dass selbst heute die meisten Männer eine Partnerin wollen, die ihnen das Leben so bequem wie möglich macht, ihnen jeden Wunsch von den Augen abliest und sich völlig anpasst?
Ich glaube - JA.

Emanzipierte Männer sind bei den meisten Frauen immer weniger gefragt/erwünscht.
Wer auf die Bedürfnisse der Frau eingeht, wird heute als "Frauenversteher" verspottet !
Wer Verständnis für die Belange, Umstände, Probleme der Frau zeigt, wird als "Schwächling/Weichei" -auch von Frauen- verspottet !

Wenn die meisten Frauen m.E. lieber andere Männer wollen - bitte sehr. Aber ohne mich !
Ich will kein Mann sein, der so egoistisch die Frauen ausnutzt, wie die FS das beschreibt.
Ich erlebe immer wieder auch Paare, wo das vorkommt. Schon mein Leben lang.

Kürzlich: Junges Paar, (noch) keine Kinder, wohnt zusammen. Diskutierten gerade Beide über das kochen.
Sie: Will nicht immer kochen müssen - soll auch mal ihr Partner übernehmen
Er (sinngemäs): Will nicht kochen - kann nicht kochen.
Schließlich gab sie klein bei = kocht weiter wie bisher.

Ich schätze, daß die Mehrheit der Männer angepasste Frauen wollen, die den Männern dienen.
Und viele Männer sowas als normal bzw. "von der Natur bestimmt" betrachten. Ich traf sogar vereinzelt Frauen, die das Gleiche glauben.
Mich wundert, daß so viele Frauen darauf eingehen, anstatt sich dagegen zu wehren.

Lieber Single, als Frauen sowas antun. Auch dann nicht, wenn die Frauen sowas wollten.
 
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  • #7
Leider kann ich deine Meinung nur teilen. Ich will den Männern dabei gar keinen Vorwurf machen, denn ich glaube, dass dieses Verhalten einfach nur Zeichen unserer Jahrtausende alten Biologie ist, mit der die Werte unserer modernen Gesellschaft nicht mitkommen. Der Mann erjagt die Nahrung, die Frau sorgt für ein heimeliges Zuhause. Weiter hatten sich diese Männer wohl eher auch auf nur gerade solche Frauen eingelassen, die ihnen diese Wünsche auch erfüllen und sie in ihrem Verhalten untersützen und bestätigen. Sicherlich gibt es auch noch immer genug Frauen, die sich mit dieser klassischen Frauenrolle begnügen. Da müssen sich halt einfach nur die adäquaten Partner finden.
Gehört man nicht zu diesen Frauen, ist es manchmal schwierig jemanden Passendes zu finden. Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht, bin selbst selbständig und sage was ich will und was nicht. Ich glaube auch, dass viele Männer damit ein Problem haben, auch wenn diese behaupten, dass sie kein Duckmäuschen suchen. Doch genauso ist es.
 
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  • #8
Nein, ganz und gar nicht. ich möchte keine "angepasste" Frau. Aber solche Pauschalisierungen lassen vermuten, dass Du vielleicht nur diese Männer wahrnimmst. Das ist wie ein Lichtkegel auf eine Menschenmasse. Immer nur auf eine bestimmte Art Männer fixiert und die anderen werden gar nicht wahrgenommen.
 
  • #9
Ständig gerate ich an Männer, die sich eine Frau wünschen, die immer für sie da ist… egal ob in sexueller Hinsicht oder sonst wie. Andererseits ertragen sie es nicht, wenn ich meine Bedürfnisse äußere. Das wird entweder ignoriert oder sie wechseln schnell das Thema oder sie sind eingeschnappt.

Natürlich findet (fast) jeder Mann das toll, wenn eine Frau ihm die Wünsche von den Augen abliest und ihn in allen Bereichen verwöhnt. Wer würde das nicht mögen? Allerdings glaube ich, dass viele Männer schon mit weit weniger "Pflege" zufrieden wären.

Umgekehrt teile ich Deinen Eindruck: dass frau Wünsche äußert, wird von den wenigsten Männern toll gefunden. Wünsche erraten können (und wollen) sie natürlich genau so wenig. Am liebsten ist es ihnen, wenn die Frau "pflegeleicht" ist und sie nicht das Gefühl haben, auch in diesem Lebensbereich Leistungen erbringen zu müssen.

Das kann ich sogar ziemlich gut nachvollziehen. Ich will in einer Beziehung auch nicht der Dienstleister sein, der für das persönliche und emotionale Wohlergehen des Partners zuständig ist. Wenn mir jemand dieses Gefühl vermitteln würde, wäre ich sehr schnell weg.

Ich habe mich irgendwann einfach von der Vorstellung verabschiedet, dass Männer eine Frau so verwöhnen wollen, wie sich das die Romantikerin in uns erträumt. Von dieser Sorte gibt es nur ganz, ganz wenige, und die haben wie alle Menschen auch ihre anderen, weniger sonnigen Seiten.
 
  • #10
Für Deine Männer bist Du warscheinlich eine sehr schwierige Person, Du interessierts Dich wie es aussieht nur für Sachen, die Deinen Männern vollkommen uninteressant sind. Sie wissen einfach nicht was sie mit Dir anfangen sollen.
Nähere Dich Deinen Männern einmal an und sei nicht von einem anderen Planeten oder suche Dir Männer aus Deinem Interessensbereichen.
Mir scheint außerdem, dass Dir körperliches und vor allem sexuelle anerkennung von Männern sehr wichtig ist und Du in der Kennenlernpfhase vermutlich nur wenig beachtung für den Mann als Person übrig hast, da würde Dir ihre Gesinnung nämlich schon früher auffallen.
 
  • #11
Weisst du, ich glaube es liegt einfach an dir.. natuerlich will Mann und Frau sein/ihre Beduerfnisse durchsetzen.. das ist ein komplett natuerlicher Prozess.. und damit du auch "gewinnen" kannst, musst du dich eben mal durchsetzen, ( ohne zickig zu werden.. )

Zu erwarten das der Mann sich auf die Beduerfnisse der Frau "einschiesst" ohne das sie etwas sagt oder es tatasæchlich auch nimmt, ist vorrauseilender Gehorsam und in den seltensten Fællen will Frau so einen Mann dann wirklich auch haben.. =)
 
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  • #12
Hallo,FS
Nun da möchte ich Dir mal die "guter Freund Perspektive" erklären.
Du fällst scheinbar immer auf den selben Typ Mann herein.Frage Dich selbst
was alle Deine Partner gemeinsam hatten Positiv wie Negativ und dann
sorry vergleiche Sie mit Deinem "guten Freund"
Du kommst von ganz alleine darauf wer zu Dir passt.
(M46)
 
  • #13
(...) Aber wenn der Mann mir ausschließlich beim Sex Beachtung schenkt und ansonsten lieber mit Kumpels ausgeht (womit ich kein Problem habe, aber ich möchte zumindest manchmal mit ihm was außer Haus machen) oder zu Hause lieber vor dem Fernseher oder Rechner sitzt (was manchmal auch okay ist, aber eben nicht immer), anstatt sich mit mir zu unterhalten oder was gemeinsam zu machen, dann ist das für mich keine Beziehung. Mir ist Sex in einer Partnerschaft auch wichtig, aber für mich gehört eben noch mehr dazu.

Oh, da haben sich mein Beitrag und die Freischaltung Deines Beitrages überschnitten. Das klingt jetzt nämlich so, als ob Du zielsicher die falschen Männer herausgepickt hast. Das klingt nämlich wirklich nicht nach einer echten Beziehung...
 
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  • #14
Deine Frage ist so abstrakt. Was sind das denn für Bedürfnisse die bei den Männern keinen Anklang finden? Grundsätzlich sollte die Partnerschaft zentrale Orientierung sein sonst bleibst Du besser Single. Und dass sich Partner anpassen und einen gemeinsamen Lebensstil entwerfen und leben ist doch selbstverständlich. Auch die Werte, Interessen und Lebensziele sollten harmonisieren oder gegenseitige Unterstützung haben. Such Dir einen Mann der zu Dir passt.
 
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  • #15
@#4: Ich hatte vor einigen Jahren stärkeres Interesse an diesem Mann, aber er nicht an mir. Der Altersunterschied zwischen uns ist relativ groß.

@Bernd50: Meiner Ansicht nach gibt es keine Weicheier. Ich habe viel mehr Respekt vor einem Mann, der auf meine Bedürfnisse eingeht als vor einem Typen, der radikal seinen Egotrip durchzieht. Im Internet habe ich jedoch mehrmals gelesen, dass Frauen eher zu Männern aufschauen, die „sagen wo es lang geht“. Konnte ich noch nie verstehen.

@6: Ich unterstütze und bestätige meinen Partner gerne. Schließlich liegt mir der Mensch am Herzen. Aber ich wünsche mir manchmal auch Unterstützung und Bestätigung. Doch immer wenn ich mich diesbezüglich geäußert habe, waren die Männer genervt. Sie haben sehr viel von mir gefordert. Andererseits waren ihnen meine Wünsche völlig egal.

@#7: Nein, ich habe keinen bestimmten Typ Mann. Ich gebe auch gerne Männern eine Chance, die sonst eher als „Weichei“ verschrien sind und von anderen Frauen keine Beachtung bekommen. Trotzdem waren diese Männer im Umgang mit mir genauso drauf wie die Typen, die gut bei Frauen ankommen.

@Mieze: Ich erwarte das nicht sicher nicht, von einem Partner verwöhnt zu werden. Aber es nervt mich tierisch, wenn mein Partner in seiner Freizeit nur fernsehen, Musik hören oder am PC zocken will und außer Sex nichts weiter mit mir unternehmen möchte. Wenn meine ersten paar Vorschläge abgelehnt werden, sage ich nichts. Aber wenn ich merke dass er gar nichts machen will, was ich mir als Freizeitaktivitiät ausgedacht habe, dann fühle ich mich als Mensch nicht akzeptiert und stelle Fragen á la „Warum gehst du eigentlich generell nicht drauf ein, wenn ich etwas vorschlage?“ Und dann geben sie mir das Gefühl, dass ich anstrengend bin.
Andererseits jammern sie rum, verlangen und sind beleidigt, wenn ich mal Zeit oder Lust habe. Ich muss verfügbar sein, wenn ihnen danach ist, darf aber nicht dasselbe von den Männern erwarten. Ich musste mich schon oft für mein Verhalten rechtfertigen, aber wehe ich habe mir auch nur einmal eine Erklärung von den Männern gewünscht….

@Thomas: Hast du meinen Beitrag überhaupt richtig gelesen? Sex kommt bei mir sicher NICHT an erster Stelle.

die FS = Mod.

[Mod.= Wenn Sie in Ihrem eigenen Thread antworten, machen Sie bitte deutlich kenntlich, dass Sie die FS sind.]
 
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  • #16
Ich denke, Du scheinst irgend etwas unbewusst aus zu strahlen, dass Du solche Männer anziehst. Über lege Dir, was das sein könnte. Ich habe diese Sichtweise auch gehabt. Doch ich kann mich nur Gast #1 anschliessen. Das ist ziemlich zutreffend auch für mich. Mein Blick hat sich verändert und seitdem sehe ich viele andere Männer. Diese wären mir früher nicht aufgefallen.
 
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  • #17
Du ziehst die falschen Männer an. Es wäre herauszufinden, warum.
Ich denke, dass Männer und Frauen beides wollen: einen Partner, der stark und auch schwach sein kann und darf.
Ich will meinem Partner das Gefühl geben, dass er der Held in meinem Leben ist, an den ich mich anlehnen kann, an dessen Schulter ich mich ausheulen kann, der mit seiner männlichen Kraft meine Möbel rücken kann und mit seinem Wissen auch noch zu meinem Wissensstand beiträgt. Sprich: er möchte sich gebraucht fühlen und geschätzt. Ich bin kein stilles Mauerblümchen, das alles akzeptiert und schweigt, bin stark und selbstbewusst, eine Powerfrau und im Beruf erfolgreich, gleichzeitig warmherzig, sanft und auch mal hilfebedürftig. Das Schöne in einer Beziehung ist es, hilfebedürftig sein zu dürfen, ohne sich dessen schämen zu müssen. Dies schafft Nähe, Verbundenheit und Geborgenheit. Mein Partner schätzt es an mir, mein Held sein zu dürfen , und mein Beschützer, lässt sich aber auch von mir trösten, beschützen, "belieben"...
Achtsamkeit, gemeinsame Interessen, Welt - und Moralansichten verbinden, aber vor allem die Hingabe an den Partner, an die Beziehung.
Ich weiß, dass ich alleine leben könnte, dass ich stark bin, gebe aber meinem Partner das Gefühl, dass er mein Leben und mich bereichert, schöner und manchmal leichter macht. Auch wenn ich die Tür selbst öffnen und den Mantel alleine anziehen kann, lass ich mir helfen und genieße es , er auch. Wenn ich bereit bin auf seine Bedürfnisse einzugehen und er sich auf mich verlassen kann, nimmt er auch automatisch Rücksicht auf meine Bedürfnisse. So einfach ist es.
Und wenn es mir irgendetwas nicht passt, dann wird schon mal auch sehr leidenschaftlich diskutiert und auch das liebt er . Eine sanfte , kluge, leidenschaftliche und selbstbewusste Frau, die sich nicht zu schade ist, um Hilfe zu bitte, sich dann zu bedanken und auch ihm aber auch mal die Meinung zu sagen. Geben und Nehmen. Und ganz viel Lieben....!!!!:)

w 45 , AE und doch keine Glucke, sondern vor allem eine FRAU : weiblich, sanft, mal zickig, meistens lieb...( nicht dumm und unterwürfig, sondern einfach liebevoll !!! )
 
  • #18
Aber es nervt mich tierisch, wenn mein Partner in seiner Freizeit nur fernsehen, Musik hören oder am PC zocken will und außer Sex nichts weiter mit mir unternehmen möchte. Wenn meine ersten paar Vorschläge abgelehnt werden, sage ich nichts. Aber wenn ich merke dass er gar nichts machen will, was ich mir als Freizeitaktivitiät ausgedacht habe, dann fühle ich mich als Mensch nicht akzeptiert
..... sondern nur für den Sex und die Hausarbeit "zuständig" = mißbraucht.

Da würde ich den Mann zuhause lassen, und alleine was in der Freizeit unternehmen. Scheint ihm ganz recht zu sein, wenn er bei seinem
nicht gestört wird ?

Koffer packen - Mann verlassen - soll sich eine andere Dumme dafür suchen.
Die eigene Freiheit wieder gewinnen. Und einen neuen Partner finden, der partnerschaftsfähig ist.
 
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  • #19
Ich kann Dir ganz eindeutig sagen, dass Du regelmäßig an die falschen Männer gerätst. Du stehst offensichtlich (unbewusst) auf den testosterongesteuerten Typ, der Frauen nur als Instrument zur eigenen Bedürfnisbefriedigung sieht.

Ich zum Beispiel habe solche Kerle nur sehr selten kennen gelernt. Die merken gleich, dass ihre Spirenzchen mit mir nicht klappen würden. Mir begegnen erstaunlicherweise nur Männer, die Lust auf gemeinsame Unternehmungen haben, auch mal etwas kochen und ihre Klamotten selbst bügeln. Und das mit der größten Selbstverständlichkeit.

Schwierigkeiten gibt es natürlich trotzdem, aber dieser ganze Mann-Frau-Kram steht bei diesen Männern im Hintergrund. Es gibt sie also, die Männer, die auf eine Frau eingehen können.
 
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  • #20
Die FS gerät bestimmt nicht immer an die falschen Männer. Die Männer sind tatsächlich so!
Sobald die Beziehung enger wird, kommen gern Fragen wie: Kannste meine Wäsche waschen, haste Bier da, kannste Brötchen kaufen, was, haste nichts gekocht, kannste mir mal Geld leihen..
Wenn solche Fragen kommen, weiß ich schon, dass diese Beziehung nichts wird. Und meistens reagieren diese Typen dann auch völlig über, wenn man Ihnen dann auch noch sagt, ob sie das alles nicht selbst machen können.
Und diese Typen sind auch keine Hardcore-Machos, das sind Normalos, auch Schlipsträger.
Man muss einfach nur Glück haben..
 
  • #21
Ich habe diese Erfahrung in keiner weise gemacht und die von dir beschriebenen Männer wurden mich auch nicht interessieren und ich denke auch, dass ich für diese nicht interessant bin. Scheinbar ist es aber bei dir anders. Du findest den Typ Mann wohl so reizvoll, dass du immer wieder an ihn gerätst und du wirst auch etwas ausstrahlen, was denen gefällt. Um das rauszufinden müsstest du etwas mehr von dir und deinen Interessen, kleidungsstiel und wie du so auftrittst schreiben. Klärst du in der Kennenlernphase die Interessen und Hobbys der Männer nicht ab?
 
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  • #22
Eigentlich dachte ich, dass wir bis auf gewisse Punkte (z. B. Verdienst) im Zeitalter der Emanzipation leben. Mittlerweile habe ich immer öfter das Gefühl, dass vieles gar nicht so ist, wie es scheint.

Wenn eine Frau schon von "Zeitalter der Emanzipation" redet, dann weiß man doch schon, wo man dran ist. Um so etwas mache ich einen großen Bogen.

31 (m)
 
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  • #23
.. diese Typen sind auch keine Hardcore-Machos, das sind Normalos, auch Schlipsträger.

Wenn dem so ist, dann ist der Preis für die eine Normalität (im Hinblick auf Karriere, Berufsziele, Einkommen, Sozialstatus ...) die Akzeptanz der anderen Normalität (nämlich die Erwartung einer braven. lieben und angepassten Frau). Ergo: wer Normalität sucht, wird sie auch mit allen Konsequenzen finden.

Männer, die ihrerseits eine Partnerin auf Augenhöhe suchen (oder schon lange gefunden haben), bewegen sich in der einen oder anderen Art außerhalb dieser Normalität. Die FS sollte sich überlegen, was sie eigentlich will.
 
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  • #24
Ich liebe meine Freiheit als Single und weiß auch gleichzeitig, dass es schön sein kann in einer Beziehung zu leben.

Eines weiß ich aber auch: Für eine Frau, die vor allem an sich denkt, die ihre eigenen (z.B. beruflichen) Ziele verfolgt, die sich vielleicht noch als meine Konkurrentin positioniert, gebe ich meine Freiheit nicht auf.u

M, 36
 
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  • #25
Ja, die meisten Männer sind so. Punkt. Wir brauchen gar nicht das Thema Evolution aufzugreifen, sondern müssen nur ein paar Jahre zurückblicken. Leider kenne ich die genauen Jahreszahlen nicht, aber das ist auch nicht wirklich wichtig. In Deutschland gilt das Wahlrecht für Frauen erst seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts und dies mit Ermahnungen, wie z.B. besonnen mit diesem Privileg umzugehen. Erst seit den Sechzigern dürfen Frauen Geldgeschäfte ohne die Zustimmung des Gatten oder ersatzweise der Eltern (und hier ist wahrscheinlich eher der Vater gemeint) tätigen. Bis Anfang der Siebziger oder Ende der Sechziger durften Frauen nur mit Zustimmung des Ehemannes arbeiten gehen, so lange sie ihre häuslichen Pflichten nicht vernachlässigten. Der Ehemann durfte den Arbeitsvertrag der Gattin jederzeit kündigen. Auf den Mann warf es nicht unbedingt ein gutes Bild, wenn seine Frau einer Berufstätigkeit nachging, weil das bedeuteten konnte, er sei nicht in der Lage, seine Familie zu ernähren.

In einem Familienratgeber aus den Fünfzigern fand ich den Ratschlag an die "Hausfrau", ihren Mann nicht mit Rückfragen zu belästigen, sollte dieser überraschend über Nacht der ehelichen Wohnung fernbleiben.

Das alles ist nicht so lange her. Es wird also noch ein bisschen dauern, bis die positiven Entwicklungen greifen.

Sicherlich gibt es auch rühmliche Ausnahmen unter den Männern, die Frauen schätzen, die "ihren Mann stehen", und im Gegenzug auch gerne vermeintlich weibliche Aufgabenstellungen in der Partnerschaft erledigen und Rücksicht auf ihre Partnerin nehmen. Ich kenne sogar einige der Ausnahmen persönlich. Leider sind diese Herren bereits vergeben. Wen wundert's?
 
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  • #26
Ich kann die FS sehr gut verstehen. Mir ging es in meinen Beziehungen nicht anders. Die Männer stellten immer wieder Erwartungen an mich, waren eingeschnappt, wenn ich sie nicht erfüllte, verlangten Rechtfertigungen und kritisierten mich, wenn sie es für nötig hielten. Wenn ich mir das bei ihnen herausnahm, waren sie weg. Und das waren keine Männer, die in Führungspositionen tätig oder in ihren Freundeskreisen dominant waren.
 
  • #27
Schwierige Diskussion und eine etwas herausfordernde,wenn nicht gar "aggressive" Fragestellung!
Männer sollten sich wie Mäner benehmen und Frauen wie Frauen.
Ich als selbst erfolgreiche Frau bin trotzdem sehr weich und anschmiegsam als Partnerin.
Vermutlich fällt es einigen Frauen etwas weniger leicht den Job vom Privaten zu trennen...
Das werden sie wohl müssen.Ansonsten funktioniert das alles nicht!
 
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  • #28
Ich (W41) habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie die Fragestellerin und glaube daher nicht, dass sie an die falschen Männer geraten ist, sondern dass das Phänomen, das sie beschreibt, die Mehrzahl der Männer betrifft.

Ich habe immer am Anfang einer Beziehung von dem Mann gehört, dass er für Gleichberechtigung ist, es toll fand, dass ich Akademikerin bin, einen guten Job habe etc. Dass er in einer Beziehung Kompromissbereitschaft sehr wichtig findet usw. Leider waren das nur hohle Phrasen.

Im Alltag sah es dann nämlich so aus, dass der Mann nicht damit umgehen konnte, wenn ich mehr verdiente. Manche Männer wollen dann gerne, dass ihre Frau nur noch halbtags arbeitet, damit sie weniger verdient und nebenher den Haushalt macht (wenn Kinder da sind, wäre das eine Option, bei mir war das aber nicht der Fall).

Wenn es um Hobbys und Wochenendgestaltungen ging, dann erwarten die Männer meist, dass die Frauen ihre Hobbys mit machen. Umgekehrt sind sie aber nicht bereit, sich die Hobbys der Frau wenigstens mal anzuschauen ("nein, das ist langweilig, da gehe ich nicht mit" usw.). Beim Thema zusammen ziehen kam bei den Männern, mit denen ich liiert war, immer der Vorschlag, ich solle doch zu ihnen in die Wohnung ziehen. Ich habe das nie gemacht, weil es geheißen hätte, in die kleinere (!) Wohnung des Mannes zu ziehen und den Großteil meiner Sachen wegzugeben. Hier auch null Kompromissbereitschaft. Der Mann will es bequem haben, die Frau soll sich halt anpassen und zu ihm ziehen, da hat er keine Veränderungen. Und wenn die Beziehung dann auseinandergeht, dann soll die Frau halt wieder ausziehen, der Mann hat null Umstände gehabt.

Ja, und die Männer, die erwarten, dass die Frau ständig sexuell parat steht, wenn sie Lust haben und dann beleidigt sind, wenn die Frau mal nein sagt, kenne ich auch. Muss aber sagen, dass das zum Glück eher die Ausnahme war.
 
  • #29
Grundgütiger...Warum sind die Frauen hier so giftig?Und das sage ich hier als emanzipierte Frau!
Entspannt Euch!Je mehr Ihr hier "herumkeift",desto schlimmer wird es!
 
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  • #30
@FS
Wenn Deine Männer am PC spielen - statt mit Dir zu "spielen" ;
Fernsehen, statt sich mit Deinem Live-Programm zu amüsieren;
mit Kumpels weggehen statt mit Dir - dann kann es nicht an der Verallgemeinerung "Männer" liegen. Entweder bist Du selbst langweilig oder greifst regelmässig nach dem gleichen Beuteschema ins gleiche Tintenfass.

Es gibt ganz sicher auch Männer, die Deinem Idealbild nahe kommen. Augen auf im Verkehr !

m/46
 
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