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  • #1

Stammprostituierte - Was ist das für ein Verhältnis?

Viele Männer gehen ja ins Bordell. Und viele haben auch eine Dame, zu der sie regelmäßig gehen, also eine Stammprostituierte. Was ist das für ein Verhältnis? Kann man das immer noch als reines Geschäft ansehen, wenn ein Mann möglicherweise jahrelang regelmäßig zu ein und derselben Dame geht? Wie stellt sich dieses Verhältnis aus Sicht der Damen dar? Ist das auch eine Art von Beziehung?
 
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  • #2
Schon bald freundschaftlich...
Ich bin Single, hab' auch so eine ''Bekanntschaft''.
Sie besucht mich öfters daheim, wir haben nette Gespräche und guten Sex. Sie bekommt Geld von mir dafür.
Ich kann sagen, wir haben ein durchaus vertrautes Verhältnis.
Beziehung möchte ich keine mehr, lebe lieber allein.
Was das Mädel nebenher macht, ob sie noch weitere solche Kunden wie mich hat (...ich vermute mal ja), das interessiert mich ehrlich gesagt rein gar nicht!
 
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  • #3
Ja, ist sie, jedoch psychosomatisch schwer krank mit Beziehnungsunfähigkeit!
 
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  • #4
Es ist ein Verhältnis, dass man den Sex mit dieser Dame eben besonders geil findet und schätzt. Man weiss, was man fürs Geld bekommt. Fertig, mehr nicht. Der Freier muss nicht jeder neuen Dame sagen, was er will. Viele Freier sind mitunter verklemmt und passiv und haben ohnehin schon Schwierigkeiten, sich immer wieder einer neuen Frau zu öffnen. Der Frau ist das relativ egal (ich habe im Bekanntenkreis mehrere Leute, die als Prosituierte arbeiten). Alle leben von Stammkunden, denn sie sind unkompliziert und lassen schnell mal ein Extratrinkgeld da. Manche Prostituierte haben Freier seit Jahrzehnten, das ist kein Witz. Außerdem sind viele Freier darauf gepolt, auf einen bestimmten Typ fixiert zu sein. Es ist keine Beziehung. Schon gar nicht von Seiten der Dame. Regel Nummer eins: Alle Prostiutierte sind nett. Es ist ihr Job, zu manipulieren und eine Illusion vorzuleben. Du wirst keine aktive Prosituierte finden, die sich verliebt oder eine Beziehung möchte, denn spätestens dann würde sie den Job an den Nagel hängen. Eine Prostituierte interressiert sich wirklich nur für das Geld! Ich habe schon hinter den Kulissen zugesehen, wie hart da kalkuliert wird. Viele Frauen müssen tägliche Mietabgaben von ihren Einnahmen zahlen, z.B. 300 Euro. Die können es sich nicht leisten, Gefühle zu entwickeln.
 
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  • #5
Du wirst keine aktive Prosituierte finden, die sich verliebt oder eine Beziehung möchte, denn spätestens dann würde sie den Job an den Nagel hängen.
Es muss ja nicht unbedingt eine echte Beziehung sein. Aber das Verhältnis Prostituierte - Kunde kann doch schon in Richtung Bekanntschaft/Freundschaft gehen. Was soll dagegen sprechen, dass die Frauen den Kunden mögen?
 
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  • #6
Wer es wirklich wissen will, kann gerade die Gelegenheit nutzen, den offenen Brief einer solchen "Dame" an ihren Freier auf welt.de zu lesen.
 
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  • #7
Es ist eine sexuelle Dienstleistung, durch eine Person, die einen gewissen Vertrautheitsgrad hat - nicht mehr, nicht weniger. Der Mann muss nicht ständig hinter anderen Frauen hinterherhetzen und sich umstellen. Ein Mann, der zu einer Prostituierten geht, egal ob immer die gleiche oder ständig wechselnd, wäre für mich kein Partner. Der kann nur Sex konsumieren, keine Nähe leben.

Ansonsten verstehe ich das schon, dass man bei körpernahen Dienstleistungen nicht so viel Fluktuation haben will, sondern was Vertrautes sucht. Frei von sexuellen Aspekten: ich wechsel selten die Ärzte, ich gehe zum gleichen Physiotherapeuten, zur gleichen Akupunkteurin, habe seit Jahren den gleichen Personal Trainer. Wenn ich jemanden nahe an mich ranlasse/in meinen ganz persönlichen Bereich lasse, dann bitte mit Kontinuität, sonst packe ich das nicht.

Weil ich in diesen Dingen so konsequent bin, geht Sexualität als Service garnicht. Da habe ich eine unverschiebbare Grenze, was Intimität angeht.
 
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  • #8
Ein Mann, der zu einer Prostituierten geht, egal ob immer die gleiche oder ständig wechselnd, wäre für mich kein Partner. Der kann nur Sex konsumieren, keine Nähe leben.
Das geht mir w43 genauso! Wenn ich das erfahre, sinkt mein Respekt diesem Mann gegenüber auf den Nullpunkt. Den kann ich nicht mehr für voll nehmen. Hat so was von *Frauenausbeuten* einfach nur widerwärtig und ekelerregend und i-wie total egoistisch, kalt und unfähig.
 
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  • #9
Was sollen die ganzen negativen Kommentare? Es geht hier ja nicht um die moralische Bewertung der Prostitution, zu der sich die Damen hier wieder hinreissen lassen. Es ging bei der Frage vielmehr darum, in welchem Verhältnis der Kunde zu seiner Stammprostituierten und umgekehrt steht. Nicht selten wird es sich um ein vertrautes, fast freundschaftliches Verhältnis handeln. Nur dass eben Geld bezahlt wird.
 
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  • #10
Wer es wirklich wissen will, kann gerade die Gelegenheit nutzen, den offenen Brief einer solchen "Dame" an ihren Freier auf welt.de zu lesen.
Dieser "Offene Brief"" ist ein Paradebeispiel für Heuchelei. Bevor die Autorin nicht sämtliche zusammengevö**** Einnahmen einem guten Zweck zugeführt hat, sollte sie die Klappe halten. Abgesehen davon, dass ihre Haltung ähnlich absurd ist, wie die eines (ehemaligen) Drogendealers, der sich über die Kleinkriminalität seiner Kunden moralisch erhebt und sie noch im Nachhinein aburteilt. Einfach nur widerlich.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #11
Was ist das für ein Verhältnis? Kann man das immer noch als reines Geschäft ansehen, wenn ein Mann möglicherweise jahrelang regelmäßig zu ein und derselben Dame geht? Wie stellt sich dieses Verhältnis aus Sicht der Damen dar? Ist das auch eine Art von Beziehung?
Ich kenne eine junge Frau (w25), die mir erzählt hat, sie habe einen Bekannten (m39), der sie angeblich seit Jahren regelmäßig besucht und ihr angeboten hat, auszusteigen. Er würde sie finanziell unterstützen, für sie eine Wohnung mieten usw. Sie würde aber nie mit einem alten Mann zusammen sein wollen. Schade für den Mann, denn er macht sich vermutlich Hoffnungen. Ihr geht es aber um das Geld.
Ich denke, wenn, dann ist das eher eine einseitige Beziehung. Aber ich könnte mir trotzdem vorstellen, dass eine Prostituierte sich auch verlieben kann, wenn natürlich alles stimmt, das Alter, das Aussehen, Single, sexuelle Vorlieben usw. keine Ahnung, worauf Ihr Frauen noch so achtet. Ob ich mich in eine Prostituierte verlieben kann, weiß ich nicht, aber ich sage immer, wenn man sich gefunden hat, wie auch immer, eine Chance hat, zusammen glücklich zu werden und diese Einstellung gemeinsam teilt - warum nicht.
 
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  • #12
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  • #13
Als meine Frau ca. 2 Jahre tot war hat mir ein Geschäftsfreund eine Dame von einer Escort-Agentur als Begleitung für eine Abendveranstaltung bestellt. Sie war "vollumfänglich" für das gesamte Wochenende gebucht worden und da ich damals sehr einsam war, empfand ich es als sehr angenehm, morgens mal nicht alleine aufzuwachen. Allerdings konnte ich nicht "vollziehen", da das Gefühl für Sex irgendwie nicht stimmte; ich habe diesen Teil mit ihr danach auch nie wieder probiert...

Im Grunde genommen erhält sie die Illusion in mir aufrecht, dass es "solche Frauen" wirklich noch in der Altersklasse gibt; sie ist groß, schlank, hat ganz lange Haare und ist studierte Musikerin (klassische Musik) Mir ist aber klar, dass es für sie nur ein Geschäft ist!

Da sie nett ist und ich ihre Gegenwart mag, treffe ich sie alle 2-3 Monate für ein WE. Sie ist in meiner Altersklasse, bzw nur unwesentlich jünger, so dass niemand im Restaurant, oder in der Oper etc. auf den Gedanken käme, dass sie bezahlt ist. Wir hatten wirklich ein sehr nettes vertrautes Verhältnis. (wie gesagt, wie hatte niemals Sex!)

Leider gab es unlängst einen "Zwischenfall"; ich war kurz beruflich abwesend und sie war bei mir geblieben. Als ich zurück kam sah sie sich alte Fotoalben aus Urlauben mit meiner Frau an (ich hatte sie ihr schonmal flüchtig gezeigt und es war ihr ausdrücklich erklaubt sich alles ansehen zu dürfen). Sie weinte und verabschiedete sich dann auch gleich ...keine Ahnung, ob sie während meiner Abwesenheit telefoniert hatte, oder was sonst der Hintergrund war... Jedenfalls lies mir die Agentur mitteilen, dass zwar nichts schlimmes vorgefallen wäre, aber sie nicht mehr für mich zur Verfügung stehen würde und ich mir zukünftig ein andere Mädchen aussuchen müsse. (das habe ich aber nicht vor)

Wie gesagt, für die Frauen ist es nur ein Geschäft und wenn das Geschäftsmodell mit einem bestimmten Kunden nicht mehr stimmt, ist das Geschäft beendet!

m43
 
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  • #14
Wie gesagt, für die Frauen ist es nur ein Geschäft und wenn das Geschäftsmodell mit einem bestimmten Kunden nicht mehr stimmt, ist das Geschäft beendet!
m43
Ob das wirklich immer so ist? Es gibt doch Stammkunden, die mehrere Jahre regelmäßig zu der gleichen Frau gehen. Da habe ich doch Zweifel, ob in solchen Fällen, in denen man vielleicht 50 oder gar 100 Treffen hatte, nicht doch ein Vertrauensverhältnis - auch seitens der Dame - entstanden sein wird, auf das sie nicht so einfach verzichten möchte. Es dürfte doch auch irgendwann durchaus eine Art von Freunschaft entstehen.
 
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  • #15
Ob das wirklich immer so ist? Es gibt doch Stammkunden, die mehrere Jahre regelmäßig zu der gleichen Frau gehen. Da habe ich doch Zweifel, ob in solchen Fällen, in denen man vielleicht 50 oder gar 100 Treffen hatte, nicht doch ein Vertrauensverhältnis - auch seitens der Dame - entstanden sein wird, auf das sie nicht so einfach verzichten möchte. Es dürfte doch auch irgendwann durchaus eine Art von Freunschaft entstehen.
Nein, tut mir leid. Vertrauen vllt was das Geld angeht. Männer denken oft, dass es sowas wie Freundschaft sei, da man meist ja auch etwas unverfänglich plaudert. Es ist aber einfach nur ein Job, um schnell Geld zu verdienen.
Man kann einen Freier sympathisch finden, aber Freundschaft niemals...
 
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  • #16
Männer denken oft, dass es sowas wie Freundschaft sei, da man meist ja auch etwas unverfänglich plaudert.
Warum muss das immer nur unverfänglich sein. Kann doch durchaus auch sein, dass sehr private Sachen ausgetauscht werden. Den Unverfänglichkeitsgrad eines Small-Talks auf irgendeiner Partie wird es jedenfalls nach jahrelangen Treffen eher nicht haben.
 
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  • #17
Es ist eine Beziehung. Eine Geschäftsbeziehung. Nichts anderes. Der Mann lebt in einer llusionistisch Traumwelt. M 56J
 
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  • #18
Natürlich hört sich die Prostituierte alles an und heuchelt Interesse: Kundenbindung! Aber es interessiert sie nicht, es ist Teil ihres Jobs. Wer so naiv ist, dahinter eine Freundschaft zu vermuten oder dass die Frau den Mann auch nur mag, der irrt gewaltig. Er ist ein Kunde und der wird zufrieden gestellt, damit er wieder kommt. Sie macht sich nach dem Besuch eines Stammfreiers Notizen über seine Geschichten, die sie vor dem nächsten Besuch kurz durchliest. So gewinnt man loyale Stammkundschaft, die oft kommt (pun intended) und mehr als nötig bezahlt, Geschenke bringt und leicht abzuarbeiten ist. Dafür hört man sich schon Privatgesabbel an: wird ja auch bezahlt.
 
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  • #19
Also,
ich habe in längeren Singlezeiten auch die Dienste von Prostituierten in Anspruch genommen.
Meine Erfahrungen sind durchweg positiv.
Ich habe durchaus sehr nette Frauen kennengelernt.
Für mich war es immer eine sehr nette Erfahrung.
Ich fand, ich konnte immer interessante Unterhaltungen mit den Damen führen.

Mir ist natürlich klar, dass die Damen ein finanzielles Interesse hatten. Aber das haben
Vertriebsmitarbeiter ja auch, oder? Und niemand wirft es ihnen vor, wenn sie Kunden um den Bart streicheln.

Für mich waren Prostituierte immer wie eine Art Kumpel, mit denen man um die Häuser zieht.
Also nicht wirkliche Freunde, aber durchaus Menschen, die man mag und respektiert.
 
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  • #20
Ich m 38, bin seit 2 Single und gehe einmal im Monat zu meiner "Stammprostituierten".
Wir haben ein freundschaftliches Verhältnis und sie spielt mir nix vor wie zum Beispiel:
übertriebenes Stöhnen oder immer gute Laune..
Ganz im Gegenteil, sie hat auch mal ihre "Launen" und entschuldigt sich dann später dafür.

Wir küssen uns,was sie sonst nicht anbietet und ansonsten haben wir ganz "normalen" Sex
miteinander, auch zum Abschied nehmen wir uns in den Arm und küssen uns auf den Mund.
Ich mag sie gerne und finde sie viel "anziehender", als eine langweilige Bekanntschaft
in der Kneipe oder Bar. Hab keine Lust da lange zu "werben"...
 
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  • #21
Ich halte es sogar für sehr wahrscheinlich, dass sich ein überaus freundschaftliches und inniges Verhältnis entwickeln kann. Warum auch nicht, wenn beide korrekt miteinander umgehen? Prostituierte sind nicht netter und nicht unnetter als der Querschnitt der Bevölkerung.
 
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  • #22
Wie gesagt, für die Frauen ist es nur ein Geschäft und wenn das Geschäftsmodell mit einem bestimmten Kunden nicht mehr stimmt, ist das Geschäft beendet!

m43
In ihrem Fall war es mit Sicherheit so, daß sie Gefühle entwickelt hat und das rigoros abblocken wollte. Ist ja auch verständlich. Der Schritt sich auf solche Dinge also Gefühle für jemanden einzulassen und sei es auch nur freundschaftlich (oder gar mehr) ist ja in so einer Situation sehr groß und geht erfahrungsgemäß (was sie in ihrem Alter sicherlich aus eigener Anschauung zumindest aber aus vielen Erzählungen von Kolleginin kennt) praktisch immer schief.

Genauso wie Ärzte ja auch davor gewarnt werden ein zu enges emotionales Verhältniss zu ihren Patienten zu haben. Ich nehmen mal an vor allem, weil sie genauso wie die Escorts einfach sehr viele "Kunden" haben und man emotional kaputt geht, wenn man sich darauf einläßt.

Sie es mal aus ihrer Sicht. Sie "verliebt" sich in dich oder läßt sich jedenfalls darauf ein, daß du ihr etwas oder auch viel bedeutest und dann kann es passieren oder ist ihr vielleicht auch schon sogar nicht nur einmal passiert, daß du aus irgendwelchen Gründen einfach nicht mehr anrufst.

Das passiert sicherlich auch in normalen Beziehungen, aber durch die vielen Kontakte und die Art der Bekanntschaft, ist das Risiko verletzt und oft verletzt zu werden in dieser Situation für sie doch ungleich höher. Darum ist es geradezu überlebenswichtig vermute ich in solchen Berufen fast immer relativ früh, relativ hart ekindeutig klare Distanz aufzubaun, am besten jeglichen Kontakt abzubrechen.
 
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  • #23
Natürlich hört sich die Prostituierte alles an und heuchelt Interesse: Kundenbindung! Aber es interessiert sie nicht, es ist Teil ihres Jobs. Wer so naiv ist, dahinter eine Freundschaft zu vermuten oder dass die Frau den Mann auch nur mag, der irrt gewaltig. Er ist ein Kunde und der wird zufrieden gestellt, damit er wieder kommt. Sie macht sich nach dem Besuch eines Stammfreiers Notizen über seine Geschichten, die sie vor dem nächsten Besuch kurz durchliest. So gewinnt man loyale Stammkundschaft, die oft kommt (pun intended) und mehr als nötig bezahlt, Geschenke bringt und leicht abzuarbeiten ist. Dafür hört man sich schon Privatgesabbel an: wird ja auch bezahlt.
[Mod]Notizen? Lächerlich.

Es mag Frauen geben, die solche "Maschen" fahren oder zumindest versuchen, aber nur sehr vereinzelt. Das sind dann doch eher die Frauen auf dem "freien" Markt, die Männer so bei der Stange halten und dazu bringen ihnen Geschenke zu machen und "mehr als nötig zu bezahlen"...

Der Grund, warum die Frauen, aber meist auch beide Seiten keine Freundschaft entstehen lassen, ist wahrscheinlich unter anderem der gleiche, warum auch im Geschäftleben selten echte Freundschaften entstehen. Man möchte Beruf und Privatleben ungerne vermengen, denn wenn in einem von beiden etwas schief geht, strahlt es sofort auf das andere aus.

Und der gleihe Effekt wie bei Ärzten, die sich auch nicht an jeden Patienten und auch nicht an "besondere" emotional binden sollten, weil sie ebend auch von "besonderen" Patienten viel zu viele haben und daran kaputt gehen würden.

Die meisten Frauen haben natürlich mehrere Kunden, weil einer ihnen als Einkommen ja nicht reichen würde (und auch zu unsicher wäre...welcher Unternehmer will schon nur einen einzigen Kunden?). Und genauso wie Ärzte würde man kaputt gehen, wenn man sich emotional auf viele davon einließe. Also setzt man eine klare Grenze und macht es bei keinem.
[Mod]
 
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  • #24
Ich m 38, bin seit 2 Single und gehe einmal im Monat zu meiner "Stammprostituierten".
Wir haben ein freundschaftliches Verhältnis und sie spielt mir nix vor wie zum Beispiel:
übertriebenes Stöhnen oder immer gute Laune..
Ganz im Gegenteil, sie hat auch mal ihre "Launen" und entschuldigt sich dann später dafür.

Wir küssen uns,was sie sonst nicht anbietet und ansonsten haben wir ganz "normalen" Sex
miteinander, auch zum Abschied nehmen wir uns in den Arm und küssen uns auf den Mund.
Ich mag sie gerne und finde sie viel "anziehender", als eine langweilige Bekanntschaft
in der Kneipe oder Bar. Hab keine Lust da lange zu "werben"...
An ihrer Stelle wäre ich extrem vorsichtig. Was nämlich für die Prostituirten gilt, gilt für die Kunden auch. Klare Verhältnisse und emotionale Distanz sind wichtig.

Bei ihnen hört sich das so wie eine "Ersatzfreundin" an und das schlimme daran ist, daß eine solche Pseudobeziehung (ähnlich wie es in ungünstigen Fällen mit einem Psychologen z.B. auch sein kann) das Finden einer echten Beziehung blockiert.

Ich denke man kann es vielleicht so darstellen, daß das Inanspruchnehmen von sexuellen Dienstleistungen gegen Bezahlung in gewisser Weise wie Alkoholkonsum ist. Ab und zu mal sich Vergnügen bereiten, Party machen ist ok. Wenn man aber davon abhängig wird, es für Zwecke benutzt, denen es nicht wirklich dienlich ist (Einsamkeit vertreiben, Depression usw.) oder als Ersatz (für echte emotionale Beziehungen), dann wirds brandgefährlich.
 
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  • #25
Ich halte es sogar für sehr wahrscheinlich, dass sich ein überaus freundschaftliches und inniges Verhältnis entwickeln kann.
Das kann aber mittelfristig auch durchaus problematisch sein!

Ich bin auch der Autor von Post #12 und habe im Nachhinein des "Zwischenfalls" erfahren (der Geschäftsfreund traf sich mit einem anderen Mädchen der selben Agentur, die ihm das berichtete), dass sich das Problem doch auf mich bezieht. Nicht falsch verstehen, ich war immer nett und besonders respektvoll zu ihr und habe niemals irgendwelche komischen Lauen an ihr ausgelassen. (sie erwähnte mal, dass es sogar auf dem level solche Kunden gäbe) Sie wurde ganz bestimmt, von Leuten, die uns nicht kannten, in keiner anderen Weise wahrgenomen, als meine verstorbene Frau wahrgenommen worden wäre!

Ich habe es noch nicht ganz verstanden, aber irgendwie hat sich gerade die Tatsache, dass ich NICHT in der Lage war, mit ihr zu schlafen, bei ihr zu irgendwas geführt...

m43
 
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  • #26
#19 @ #23
Sehe "Sie" nicht als Ersatzfreundin und bin auch nicht verliebt.
Ich mag sie und schätze das unkomplizierte...
Es gibt halt nix schöneres als sich verwöhnen zu lassen, ohne langes "Gequatsche" !
 
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  • #27
Ich m 38, bin seit 2 Single und gehe einmal im Monat zu meiner "Stammprostituierten".
Wir haben ein freundschaftliches Verhältnis und sie spielt mir nix vor wie zum Beispiel:
übertriebenes Stöhnen oder immer gute Laune..
Ganz im Gegenteil, sie hat auch mal ihre "Launen" und entschuldigt sich dann später dafür.

Wir küssen uns,was sie sonst nicht anbietet und ansonsten haben wir ganz "normalen" Sex
miteinander, auch zum Abschied nehmen wir uns in den Arm und küssen uns auf den Mund.
Ich mag sie gerne und finde sie viel "anziehender", als eine langweilige Bekanntschaft
in der Kneipe oder Bar. Hab keine Lust da lange zu "werben"...
Schrecklich! Wach mal auf! Du denkst irgendwie, du wärst etwas besonderes für sie. Du erliegst der Illusion, die grundlegend für das Geschäft ist. Es ist ein riesiges emotionales und psychisches Gefälle. Für mich der Hauptgrund, warum ich in Erwägung ziehen würde, Prostition zu verbieten. Nicht wegen der armen Prostituierten, sondern wegen Freiern wie dir, die offensichtlich den wahren Charakter der "Beziehung" nicht erkennen.

Wobei ich andersherum auch den Charakter von Frauen verachte, die ihren Freiern vorspielen, sie wären für sie etwas besonderes auf der emotionalen Ebene.

m
 
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  • #28
Es gibt solche und solche,
Ich durfte eine Dame kennen lernen, die diesen umstrittenen Job ausübt.
Hart und sicher nicht sozial Umfeld fördernd.
Wir unternehmen viel zusammen, kostet mich nichts, denn ob ihr es glaubt oder nicht, auch diese Menschen suchen echte Zuwendung.
Wenn ich aber höre welche Erfahrungen da gemacht werden oder wie mancher Freier über Damen schreibt "könnten viele auch angedichteten PSYCHOPROBLEME " hausgemachtes Echo von erlebten sein.
Es kommt weder eine Aufforderung Geld zu geben oder auf Bindung und damit resultierender Gefahr der Ausnutzung , im Gegenteil auch ich bekomme beim Ausgang oft einen ausgegeben.
Kann man sich streiten,...aber ich kenne viele Normalos die durchaus beziehungsunfähiger sind. Da redet nur keiner drüber und genausoviel gehörnte Partner die notorische Fremdgänger zum Partner oder Partnerin hat. JA AUCH FRAUEN BENUTZEN..... dann beschriebene "Dauerkundschaft" ggf sogar für alle beteiligten ein wahrer Seegen.
 
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  • #29
Das ist manchmal Thema in Filmen mit romantischem Happy End, indem er sie dann aus dem "Gewerbe" holt, siehe Pretty Woman. Es wird schon auf jeden Fall mehr als Sex sein, was einen Mann mit einer Frau verbindet, die er immer wieder besucht, auch wenn er dafür bezahlt.
 
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  • #30
Eine "Stammprostituierte" ist doch keine normale Prostituierte mehr für den Mann. Das kann unter Umständen heißen, dass er sie seit Jahren regelmäßig besucht. Das würde er sicherlich nicht tun, wenn nicht zwischen den beiden - Geschäft hin oder her - irgendeine Anziehung bestehen würde. Nach so langer Zeit würde er es auch irgendwann merken, wenn er der Frau unsympathisch wäre. Schließlich kennt man sich mit der Zeit auch. So gut schauspielern wird keine Frau können.