Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  • #61
Gute Vorgangsweise! Das ist nicht sie, sondern die Krankheit.
Ein Arzt würde auch nicht helfen können, sondern nur bestätigen, was ihr sowieso schon wisst. Kann noch eine schwer Zeit werden für euch.
ErwinM, 53
Ja, ein Arzt muss aber helfen, wenn ein Mensch krank ist und notfalls auch "gegen den Willen" des Patienten, wenn eine Gefahr für Leib besteht., oder nicht?

Kann man einen Menschen, der so handelt, sich selber zugrunde richtet, einfach so in Ruhe lassen?

Zudem, eine schwer Herz-OP kommt ja nicht so einfach von heute auf morgen, da gab es ja schon div. vorherige Diagnosen usw. Ist da nie ein Neurologe, Psychiater hinzugezogen worden, um das alles auch aus der Hinsicht zu betrachten und zu behandeln?

WÜ55
 
  • #62
Ja, ein Arzt muss aber helfen, wenn ein Mensch krank ist und notfalls auch "gegen den Willen" des Patienten, wenn eine Gefahr für Leib besteht., oder nicht?

Kann man einen Menschen, der so handelt, sich selber zugrunde richtet, einfach so in Ruhe lassen?

Zudem, eine schwer Herz-OP kommt ja nicht so einfach von heute auf morgen, da gab es ja schon div. vorherige Diagnosen usw. Ist da nie ein Neurologe, Psychiater hinzugezogen worden, um das alles auch aus der Hinsicht zu betrachten und zu behandeln?

WÜ55
Gefahr für Leib und Leben, in diesem Fall eine Einweisung ohne Zustimmung des Patienten, gibt es bei Suizid Verdacht, nicht bei Übergewicht, Diabetes oder beginnender Demenz. Da hat der Gesetzgeber enge Grenzen gesetzt. Das ist auch gut so.
 
  • #64
Kann man einen Menschen, der so handelt, sich selber zugrunde richtet, einfach so in Ruhe lassen?
Ja, denn dann müsste man jeden Alkoholiker, Suchtraucher, übergewichtigen Junk-Food Fresser zwangseinweisen.

Die richten sich alle selbst zugrunde.
So viele Einrichtungen gibt es gar nicht wie Menschen, die sich selbst durch ungesunde Lebensweise zugrunde richten.

Die 19jährige Tochter meiner lieben verstorbenen Freundin hatte Schizophrenie und machte ihr das Leben zur Hölle.
Sie durfte ihre Tochter nicht gegen ihren Willen zwangseinweisen lassen.
Die Hürden dafür sind sehr hoch.
 
  • #65
Gefahr für Leib und Leben, in diesem Fall eine Einweisung ohne Zustimmung des Patienten, gibt es bei Suizid Verdacht, nicht bei Übergewicht, Diabetes oder beginnender Demenz. Da hat der Gesetzgeber enge Grenzen gesetzt. Das ist auch gut so.
Das ist mir selbstverständlich bekannt. Aber darum geht es mir nicht. Es gibt noch andere Möglichkeiten, Patienten zu helfen, wenn sie selber nicht in der Lage sind, den Ausmaß ihrer Krankheit zu erkennen und mit sich selber zerstörerisch umgehen.

WÜ55
 
  • #66
Das ist mir selbstverständlich bekannt. Aber darum geht es mir nicht. Es gibt noch andere Möglichkeiten, Patienten zu helfen, wenn sie selber nicht in der Lage sind, den Ausmaß ihrer Krankheit zu erkennen und mit sich selber zerstörerisch umgehen.

WÜ55
Wenn der Mensch, der über sein eigenes Leben bestimmen kann, das Leben so führt wie er möchte, gibt es keine Handhabung. Mir gefällt auch manches nicht, was meineTochter in ihrem begrenzten Leben so macht, aber das geht mich schlicht nichts an.
 
  • #67
Ja, denn dann müsste man jeden Alkoholiker, Suchtraucher, übergewichtigen Junk-Food Fresser zwangseinweisen.

Die richten sich alle selbst zugrunde.
So viele Einrichtungen gibt es gar nicht wie Menschen, die sich selbst durch ungesunde Lebensweise zugrunde richten.

Die 19jährige Tochter meiner lieben verstorbenen Freundin hatte Schizophrenie und machte ihr das Leben zur Hölle.
Sie durfte ihre Tochter nicht gegen ihren Willen zwangseinweisen lassen.
Die Hürden dafür sind sehr hoch.
Wir hatten da mal Erlebnis mit der einen Betreuerin meiner Tochter, und er will nicht wussten, dass sie psychiatrisch schwer krank ist. Bei ihr ging das von Mittwoch auf Freitag und für 6 Monate, Gefahr für sich und andere. Da muss es aber sehr heftig sein. War es leider auch.
 
  • #68
Ja, denn dann müsste man jeden Alkoholiker, Suchtraucher, übergewichtigen Junk-Food Fresser zwangseinweisen.
Hmmmm ....... und wer will festlegen, ab wann Sucht oder Übergewicht etc vorliegen ?
Ist es nicht auch selbstzerstörerisch, wenn Leute klettern, Triathlon betreiben, Fussball spielen ...... wenig schlafen, zu viel sitzen .......

Ganz einfach, Frau Tabaksteuerhinterzieherin - wäre Rauchen so schädlich wie immer gerne propagiert wird, würden alle Rentner jede Woche 4 Stangen Zigaretten von der Rentenanstalt erhalten.
Es wird immer geklagt, wie schlecht die Zustände in Pflegeheimen doch wären ..... wie wenige Plätze etc ..... aber die naheliegendste Lösung will keiner sehen:
Fragt doch die Menschen, ob sie überhaupt gepflegt werden wollen. Und schafft Auswege, Wahlmöglichkeiten .....
 
  • #69
Ganz einfach, Frau Tabaksteuerhinterzieherin - wäre Rauchen so schädlich wie immer gerne propagiert wird…
Das ist jetzt aber nicht dein Ernst lieber @Tom26?
Dadurch, dass meine Eltern zuhause und die ganze Gesellschaft geraucht haben, und ich das überall einatmen musste als Kind, habe ich schweres Asthma bekommen und muss ein Leben lang mit reduzierter Lungenfunktion und Bronchiektasen rumlaufen und ein Leben lang Kortison inhalieren.

Ich finde deine Aussage echt nicht witzig.
 
  • #70
Meine Geschwister und ich machen uns große Sorgen und würden ihr da gerne irgendwie raushelfen, aber immer wenn einer von uns das Thema anspricht, reagiert sie entweder ausweichend, pampig oder findet für alle Vorschläge, die wir machen Ausflüchte, warum dieses oder jenes nicht gehen würde.

Es gibt da ein großartiges Zitat von Hippokrates:

Bevor Du jemanden heilst, frage ihn, ob er bereit ist, aufzugeben, was ihn krank macht.

Deine Mutter ist offensichtlich nicht dazu bereit. Auch, wenn ihr Zustand dir und deinen Geschwistern weh tut und ich das nachfühlen kann: Ihr habt getan, was ihr konntet - eure Wahrnehmung mitgeteilt und Hilfe angeboten. Mehr steht nicht in eurer Macht, solange sie selbst nichts ändern will. Sie ist mündig und für sich selbst verantwortlich.

Es bleibt erstmal nur, auf euch selbst zu achten und darauf, wie es euch mit der Situation und ihren Auswirkungen auf euer eigenes Leben geht. Und euch, wenn nötig, abzugrenzen.

W, 29
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #71
- wäre Rauchen so schädlich wie immer gerne propagiert wird,
Wenn Rauchen nicht so tragisch ist oder die Gesundheit schädigt, warum steht dann unter den ekligen Fotos auf Zigarettenpackungen u.a. "Rauchen ist tödlich"?
Mir wird immer übel, wenn ich die, während einer Warteschlange, an der Kasse vor Augen habe.
würden alle Rentner jede Woche 4 Stangen Zigaretten von der Rentenanstalt erhalten.
Na ja … ob die Rentner dann auch so dämlich wären sie zu nehmen?

Gerade im fortgeschrittenen Alter legt man besonderen Wert auf seine Gesundheit. Mag damit zu tun haben, dass man sowieso dem Tag seines Todes näher ist, als dem seiner Geburt …

Das mit den kostenlosen Stangen von Zigaretten wurde bei Einführung der Glimmstengel ja schon mal gehandhabt. Zigaretten wurden kostenlos verteilt und als die Leute süchtig danach waren, haben sie sie dann gekauft. Und dass ein Suchtfaktor besteht, ist ohne Zweifel. Vor einigen Jahrzehnten waren die Zigaretten noch offen an den Kassen deponiert, so dass jeder sich seine Packung holen konnte. Heute sind sie so unter Verschluss, dass keiner mehr drankommt. Man muss schon auf das Bild seiner Marke drücken, damit sie an der Kasse überhaupt rauskommt.

Sicherlich gibt es viele Süchte und Suchtfaktoren, mit denen man sich krank machen kann. Darüber könnte man ohne Ende diskutieren. Wenn jemand aber z.B. ein Schokoladen-Junkee ist, kann er seinen Mitmenschen damit nicht unmittelbar schädigen. Langfristig natürlich über die Solidarbeiträge für die Krankenkassen. In erster Linie schädigt er mit übermäßigem Süßkram seine eigene Gesundheit.

Rauchen und Alkohol sind jedoch Drogen, deren Auswirkungen nicht nur der spürt, der sie konsumiert, sondern auch die Menschen in seinem Umfeld und die, mit denen er Kontakt hat.

Mein Vater war Jahrzehnte ein starker Raucher und ich hörte ihn manche Nacht aus dem elterlichen Schlafzimmer husten ohne Ende. Dann hat er von einem Tag zum anderen mit dem Rauchen aufgehört und es dauerte nicht lange, dann konnte er (und meine Mutter und wir Kinder) wieder ruhig schlafen. Er war der einzige Raucher in unserer Familie und ich habe ihn echt dafür bewundert, dass er es so Knall auf Fall lassen konnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #72
Gerade im fortgeschrittenen Alter legt man besonderen Wert auf seine Gesundheit. Mag damit zu tun haben, dass man sowieso dem Tag seines Todes näher ist, als dem seiner Geburt
Tut MAN das? Manche ja, manche leben wie immer, manchen ist es egal, geh mit offenen Augen durch die Stadt, wieviele Menschen mit Adipositas, wie hoch die Quote mit zunehmendem Alter? Die älteren Damen lieben immer noch aber bitte mit Sahne, und schauen auch so aus.
 
  • #73
So wenig wie ich deine Raucherhetze ......

warum steht dann unter den ekligen Fotos auf Zigarettenpackungen u.a. "Rauchen ist tödlich"?
Das ist ja auch der Gipfel der Scheinheiligkeit ..... die Tabaksteuern kassieren die Herrschaften ja gerne.

Ich persönlich rauche weil ich es will. Meine freie Entscheidung. Ja, ich habe die Einstellung : Das Leben an sich ist ein Risiko und führt von der Geburt direkt zum Tode.

Irgendwie braucht es heute Feindbilder - Raucher, Dicke, Rassisten oder Autofahrer - und auf der anderen Seite Ökoterroristen, Gesundheitsfanatiker und Radfahrer.
Und alle brüllen nach Toleranz - natürlich ausschliesslich für die eigenen Ansichten.

Natürlich ist es eine tolle Leistung deines Vaters, einfach so aufzuhören ..... aber halt: einfach so ? Nein - er wollte nicht mehr rauchen, weil es für ihn kein Genuss mehr war.
 
  • #74
@Tom26 Die Idee mit den 4 Stangen Zigaretten ist nicht unbedingt eine "Endlösung". Der Mann einer Freundin rauchte trotz ärztlicher Warnungen wie ein Schlot. Es half auch nicht, daß er zum Rauchen vor die Tür geschickt wurde. Zwar hat er dadurch viele Stunden sozusagen an frischer ?? Luft verbracht, aber seit 4 Hahren läuft er mit einem Sauerstoffgerät herum und nur noch in der Wohnung.
 
  • #75
Boah Tom, das geht zu weit.

Da meine Gesundheit und die vieler anderer Menschen durch das Rauchen meiner Mitmenschen dauerhaft geschädigt wurde, ist das beileibe etwas, worüber man keine Witze machen sollte.

Das Schlimmste ist keine Luft mehr zu bekommen und das Gefühl zu haben zu ersticken. Scheinbar hast du das noch nie erlebt.

Rauchen und Alkohol sind jedoch Drogen, deren Auswirkungen nicht nur der spürt, der sie konsumiert, sondern auch die Menschen in seinem Umfeld und die, mit denen er Kontakt hat.
Genauso ist es.

Kinder im Mutterleib werden durch Rauchen und Alkohol, die die Mutter in der Schwangerschaft konsumiert, schon schwer geschädigt.
Es gibt da die schlimmsten Fälle.

Und das bezeichnest du als Hetze??

Ich hoffe dass immer mehr junge Leute aufgeklärt sind, wie schädlich das Rauchen ist.

Wenn einer zu viel frisst oder Bungeejumping macht ist mir egal. Er kann er mich damit nicht schädigen.
 
  • #77
Ich persönlich rauche weil ich es will. Meine freie Entscheidung. Ja, ich habe die Einstellung : Das Leben an sich ist ein Risiko und führt von der Geburt direkt zum Tode.
Das erinnert mich an eine Werbekampagne, als man für Zigaretten noch Werbung machen durfte: "Ich rauche gern!"
Auf so einem Plakat könnte ich mir dich gut vorstellen ;)
Irgendwie braucht es heute Feindbilder - Raucher, Dicke, Rassisten oder Autofahrer - und auf der anderen Seite Ökoterroristen, Gesundheitsfanatiker und Radfahrer. Und alle brüllen nach Toleranz - natürlich ausschliesslich für die eigenen Ansichten.
Ich diskriminiere niemanden, ob er raucht oder dick ist und radikale Ansichten waren mir schon immer ein Gräuel.
Natürlich ist es eine tolle Leistung deines Vaters, einfach so aufzuhören ..... aber halt: einfach so ? Nein - er wollte nicht mehr rauchen, weil es für ihn kein Genuss mehr war.
Da muss ich dir zustimmen. Es war für ihn kein Genuss mehr und deshalb hörte er auf. Wenn das "Warum" uns damals auch egal war.

So kann es auch manchem Torten-Junkee gehen, wenn ihm plötzlich die "Schwarzwälder" nicht mehr schmeckt. Ich stelle mir überhaupt vor, dass man nur etwas lässt, wenn man eine bessere Alternative dazu - oder sonst einen Vorteil davon hat.
 
  • #79
Ne, du nicht - aber lies dir mal den Beitrag durch, auf den ich geantwortet hatte - ursprünglich.
Ich zitiere jetzt bewusst nicht, nenne keinen Namen. So kannst du, falls du magst, dir dein eigenes Bild machen.

Ich persönlich bin übrigens dafür, Raucherlokale anzubieten. Dann kann jeder selbst wählen, was er möchte.
Schutzzonen ohne Rauch - ok. Aber dann bitte auch Zonen für Raucher. Also auch Kneipen, Diskos etc ....
 
  • #80
@Tom26, ich diskriminiere hier niemanden.
Es geht mir um den Schutz der Gesundheit anderer Menschen - vor allem der kleiner Kinder, die sich vor dem schädlichen Rauch nicht wehren können.
Ich konnte mich als Kind nicht gegen den permanenten Zigarettenqualm wehren, und meine Lunge wurde dadurch dauerhaft geschädigt.

Du kannst doch alleine zuhause und draußen rauchen wie du willst, wenn andere Menschen dadurch nicht beeinträchtigt werden.

Ich persönlich bin übrigens dafür, Raucherlokale anzubieten. Dann kann jeder selbst wählen, was er möchte.
Schutzzonen ohne Rauch - ok. Aber dann bitte auch Zonen für Raucher. Also auch Kneipen, Diskos etc ....
Das gibt es doch inzwischen alles.
Und das ist gut so.
Nur leider kommt das für viele betroffene Menschen Jahrzehnte zu spät.

In der Thorax-Universitätsklinik in unserer Stadt finden regelmäßig Besuche für Schüler und Klassen statt, bei denen sie mit durch Rauchen schwer an Lungenkrebs erkrankter Patienten sprechen können.

Aufklärung ist sehr wichtig.
Das Gleiche gilt für Alkohol in der Schwangerschaft.
Es gibt Säuglinge, die kommen betrunken oder süchtig auf die Welt.
Auch die Babies von starken Raucherinnen kommen zu klein auf die Welt.

So viel Leid, das durch Aufklärung verhindert werden könnte!
 
  • #81
Ja, denn dann müsste man jeden Alkoholiker, Suchtraucher, übergewichtigen Junk-Food Fresser zwangseinweisen.
Es geht doch gar nicht um eine Zwanseinweisung. Im Fall der FS schon gar nicht. Es geht darum, diesen Menschen, die sich selber zugrunde richten, mit respektvollen Mitteln zu helfen, weil sie es selber nicht können, alles fängt ja im Kopf an, gut für sich zu sorgen.
Die richten sich alle selbst zugrunde.
So viele Einrichtungen gibt es gar nicht wie Menschen, die sich selbst durch ungesunde Lebensweise zugrunde richten.
Ja, letztendlich richtet sich die gesamte Menschheit zugrunde. Sehen wir ja aktuell, was so alles passiert. Das in so eine Welt noch Kinder geboren werden, ja, ein anderes Thema, verstehe ich nicht.

Die Frage ist, warum sind die Menschen nicht in der Lage gut für sich zu sorgen und mir ihrem Geist und Körper verantwortungsvoll umzugehen und letztendlich dadurch das Leben anderer Menschen negativ und belastend zu beeinflussen? Warum sollen diese Menschen das einfach so hinnehmen?
Die 19jährige Tochter meiner lieben verstorbenen Freundin hatte Schizophrenie und machte ihr das Leben zur Hölle.
Sie durfte ihre Tochter nicht gegen ihren Willen zwangseinweisen lassen.
Die Hürden dafür sind sehr hoch.
Konnte da auch kein Gericht helfen, wenn Gefahr an Tochter und Mutter bestanden?

Vielleicht sind die Hürden da zu hoch?

WÜ55
 
  • #82
Es geht darum, diesen Menschen, die sich selber zugrunde richten, mit respektvollen Mitteln zu helfen, weil sie es selber nicht können, alles fängt ja im Kopf an, gut für sich zu sorgen.
Ja, aber viele wollen sich ja gar nicht helfen lassen. Für die ist es Bevormundung und verweigern jegliche Einmischung in ihren Lebensstil und in ihr Privatleben.
Das in so eine Welt noch Kinder geboren werden, ja, ein anderes Thema, verstehe ich nicht.
Kinder werden immer geboren werden, solange Menschen Sex miteinander haben.
Selbst im ersten und zweiten Weltkrieg wurden Kinder gezeugt.
Ich hätte auch nie auf Kinder verzichtet.
Dass du das nicht verstehst ist dein gutes Recht und nachvollziehbar.
Andere Menschen denken anders und möchten selbst unter widrigsten Umständen nicht auf eine eigene Familie verzichten.
 
  • #83
Nein, die Hürden sind sicher nicht zu hoch, die Freiheit ist das höchste Gut, gottseidank ist es nicht mehr so einfach, einen Mensch zwangseinweisen zu lassen. Denken wir mal an die Hexenprozesse. Will da jemand zurück? Ich hoffe doch nicht. Jeder Mensch hat das Recht, sich zugrunde zu richten wie es ihm gefällt. Ob das gut so ist oder nicht, ich bin für die Freiheit des einzelnen. Wer das nicht sehe kann als Angehöriger, was ich verstehe, muss sich umdrehen.
 
  • #84
@HollyGolightly
"Jeder hat das Recht, sich zugrunde zu richten, wie es ihm gefällt".
Nur daß es nicht richtig ist, daß die Hälfte des gesamten Aufkommens für das Gesundheitswesen für die Folgen dieses "Rechts" aufgewendet und von der Allgemeinheit bezahlt werden müssen: Vielfresser, Säufer, Raucher, Sonnenanbeter, Raser. Die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden. Aber der Mensch ist nun mal kein vernunftbegabtes Wesen, sondern folgt seiner Unvernunft. Ich bin trotz heller Haut und dem Bräunungswahn als junge Frau zu oft in der Sonne gelegen und habe jetzt Hautkrebs. Bravo.
 
  • #85
@HollyGolightly
"Jeder hat das Recht, sich zugrunde zu richten, wie es ihm gefällt".
Nur daß es nicht richtig ist, daß die Hälfte des gesamten Aufkommens für das Gesundheitswesen für die Folgen dieses "Rechts" aufgewendet und von der Allgemeinheit bezahlt werden müssen: Vielfresser, Säufer, Raucher, Sonnenanbeter, Raser. Die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden. Aber der Mensch ist nun mal kein vernunftbegabtes Wesen, sondern folgt seiner Unvernunft. Ich bin trotz heller Haut und dem Bräunungswahn als junge Frau zu oft in der Sonne gelegen und habe jetzt Hautkrebs. Bravo.
Bsp. Niederlande. Dort ist es angeblich so, dass du bevor du bei Adipositas eine neue Hüfte kriegst, abnehmen musst. Also vor der OP fit gemacht wirst. Finde ich ganz gut 52 Jahre 1,78 cm ca. 75 kg (nicht rauchend, selten trinkend - allerdings Skitouren liebend im freien Gelände ohne Überwachung - Lawine ???)
 
  • #86
@HollyGolightly
"Jeder hat das Recht, sich zugrunde zu richten, wie es ihm gefällt".
Nur daß es nicht richtig ist, daß die Hälfte des gesamten Aufkommens für das Gesundheitswesen für die Folgen dieses "Rechts" aufgewendet und von der Allgemeinheit bezahlt werden müssen: Vielfresser, Säufer, Raucher, Sonnenanbeter, Raser. Die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden. Aber der Mensch ist nun mal kein vernunftbegabtes Wesen, sondern folgt seiner Unvernunft. Ich bin trotz heller Haut und dem Bräunungswahn als junge Frau zu oft in der Sonne gelegen und habe jetzt Hautkrebs. Bravo.
Das tut mir sehr leid. Sag mir, wo willst du denn die Grenze festmachen was ein Mensch darf und was ein Mensch nicht darf? Wird das dann nicht eine Diktatur des Gesundheitswesens? Das wäre dann eine Welt, die mir gar nicht mehr gefällt. Da muss man in der Demokratie durch dass es Sachen gibt, die man nicht gut findet. Ist so.
 
  • #87
Bsp. Niederlande. Dort ist es angeblich so, dass du bevor du bei Adipositas eine neue Hüfte kriegst, abnehmen musst. Also vor der OP fit gemacht wirst. Finde ich ganz gut 52 Jahre 1,78 cm ca. 75 kg (nicht rauchend, selten trinkend - allerdings Skitouren liebend im freien Gelände ohne Überwachung - Lawine ???)
Was macht man mit Menschen , die nicht abnehmen? Liegen lassen? Übrigens operiert man Menschen mit zu starker Adipositas aus gesundheitlichen Gründen wenn's geht nicht. Wir entfernen uns immer weiter vom Miteinander und vom Mitgefühl. Mir wird schlecht. Diese unsägliche Diskussion kommt immer mal wieder auf. Bei jedem Menschen gibt es irgendein Punkt, der nicht so optimal ist. That's life.
 
  • #88
Was macht man mit Menschen , die nicht abnehmen? Liegen lassen? Übrigens operiert man Menschen mit zu starker Adipositas aus gesundheitlichen Gründen wenn's geht nicht. Wir entfernen uns immer weiter vom Miteinander und vom Mitgefühl. Mir wird schlecht. Diese unsägliche Diskussion kommt immer mal wieder auf. Bei jedem Menschen gibt es irgendein Punkt, der nicht so optimal ist. That's life.
Bei meinem Beispiel geht es nicht darum, was bei dem dem ein oder anderen nicht optimal ist. Mein Nachbar ist Chirurg. Manche OPs seien, wegen extremer Körpermasse technisch gar nicht durchführbar und bei noch möglicher Masse nicht sinnvoll, weil das neue Knie, die neue Hüfte nicht für derartige Gewichte ausgelegt seien und viel zu früh wieder erneuert werden müssten. Heilung ohne abzunehmen sei da schlicht nicht möglich. Und diese Mensch wird dann Nicht liegen gelassen, sondern nicht operiert, weil es nicht geht, oder sinnlos ist.
Das hat nichts mit "Mir wird schlecht" zu tun.
 
  • #89
Bei meinem Beispiel geht es nicht darum, was bei dem dem ein oder anderen nicht optimal ist. Mein Nachbar ist Chirurg. Manche OPs seien, wegen extremer Körpermasse technisch gar nicht durchführbar und bei noch möglicher Masse nicht sinnvoll, weil das neue Knie, die neue Hüfte nicht für derartige Gewichte ausgelegt seien und viel zu früh wieder erneuert werden müssten. Heilung ohne abzunehmen sei da schlicht nicht möglich. Und diese Mensch wird dann Nicht liegen gelassen, sondern nicht operiert, weil es nicht geht, oder sinnlos ist.
Das hat nichts mit "Mir wird schlecht" zu tun.
Die Haltung dahinter, die Zustimmung, das macht mir übel. Ich habe selber geschrieben, daß zu stark übergewichtige Menschen ungern operiert werden, allein der Grad der Adipositas ist auch bei der OP ein gesundheitliches Problem. Mir tut das sehr leid.
 
  • #90
Ich denke, stark übergewichtige Personen, z.B. Frau, 1,65 groß, 120 kg, müßten psychologisch betreut werden, denn kein vernünftiger Mensch frißt sich auf ein solches Gewicht hoch. Das aber ist nicht machbar, denn das würde ein Heer an ausgebildetem Personal erfordern. Diese Menschen wissen sehr wohl, was sie tun, sind aber zu keinem Dialog oder gar irgendwelchen Maßnahmen bereit, auch dann nicht, wenn sie gravierende Folgen vor Augen haben. Ich habe mit meiner besten Freundin gebrochen, weil ich mir jahrelang jeden Morgen das Krankheitsbulletin und neue Beschwerden anhören mußte, ohne daß auch nur der Versuch einer Lebensumstellung gemacht wurde. Inzwischen ist meine Ex-Freundin bettlägerig und muß von ihren beiden berufstätigen Töchtern betreut werden.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top