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  • #1

Sollten Frauen um Männer kämpfen?

Hallo,

die Frage ist hauptsächlich an unsere männlichen Leser gerichtet. Was denkt ihr über Frauen die um euch kämpfen? Ist schon Hopfen und Malz verloren, wenn es überhaupt soweit kommt? Findet ihr Frauen, die sich desöfteren nach Trennungen melden nervig oder nehmt ihr es als Kompliment auf? Wirkt es uninteressant wenn man sich bei dieser Frau sicher sein kann?

Bin gespannt auf die Beiträge, w. 30
 
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  • #2
Es hat mir mehr Ärger eingebracht...

Ein zweifelhafter Partner, den ich damals leider glorifiziert habe, hat zwar zunächst positiv reagiert, dann aber die Beziehung mehr zu seinem Vorteil genutzt. Als ich nicht mehr wollte, ließ er dann auch nicht locker, ich habe wieder nachgegeben, und das Leiden nahm seinen Lauf.

Ein anderer, mit dem ich eigentlich nach Beendigung der Beziehung nur noch einmal Kaffee trinken und entspannt plaudern wollte, als Abschluss im Guten, hat mir das verweigert und mich in sämtlichen Kontakten gesperrt. Er dachte wohl, dass ich ihm eine gehörige Szene machen wolle, war aber gar nicht so.
Eigentlich war der Abschied schon zelebriert - aber mir war es nicht genug gewesen. Durch meinen Vorstoß ist es dann doch eskaliert.


Fazit: Als Frau zu Kämpfen hat eigentlich nur die Stressintensität vervielfacht und nichts gebracht.
Als ein Mann wirklich um mich kämpfte, hatten wir noch mehrere glückliche Jahre miteinander.
 
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  • #3
Sehr gute Frage, würde mich auch interessieren!

Aus meinen Erfahrungen heraus, würde ich jedoch sagen, dass Männer (insb. beim Kennenlernen) gerne jagen und eher an distanzierten Damen interessiert sind. Habe ich es übrigens schon des öfteren erlebt, dass Männer die sich ich in einer Beziehung sicher fühlen, plötzlich nicht mehr so zuvorkommend, bemühend waren wie am Anfang der Beziehung (als sie sich ihrer noch nicht sicher waren.), jedoch fast immer die Tatsache bestritten haben, dass es daran liegt, dass die Frau aber schon ihnen "gehört", sonder eher keinen Grund sahen, sich um sie zu bemühen.

Meiner Meinung nach, bleibt der Mann wahrscheinlicher interessiert, wenn er kämpfen muss! Warum gibt es denn zum Beispiel oft viele Verehrer, aber der eine interessante Mann ist unerreichbar?! Vielleicht, weil er genau weiß, dass Frau zu haben ist und dadurch die Interesse verliert?!

Natürlich ist es nicht von Vorteil in einer Beziehung Spielchen zu spielen und etwas vorgeben, was nicht so ist, weshalb es meines Erachtens nach immer sehr wichtig ist, etwas unabhängig (und dadurch auch interessanter) zu bleiben.

Auch nach Beziehungsende, merkt ein Mann (meiner Meinung nach) eher dass er die Exfreundin vermisst, wenn sie ganz weg ist, im Sinne von Kontakt abbrechen und nicht mehr melden. Erst dann kann er sie wirklich vermissen, auch wenn es oft schwer ist, sich nicht zu melden, va. wenn man ihn noch nicht aufgegeben hat!

Alles Liebe,

weiblich, 22
 
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  • #4
Menschen, die sich tatsächlich hinstellen und fordern "Kämpfe um mich" haben meiner Meinung nach ein massives Egoproblem oder eine Form von narzisstischer Störung. Keiner sollte um Irgendwen kämpfen. Liebe und Respekt sind entscheidend, auch wenn es furchtbar uncool und so gar nicht zynisch klingt. Ich frage mich dann immer: Was ist, wenn der Partner mal zu schwach ist zum kämpfen. Kommt dann der Stärkere und nimmt den Partner weg? Was hat man von solch einer Beziehung? Ich erwarte doch, dass ein Partner in schlechten Zeiten (mindestens) genauso zu mir hält.

M30
 
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  • #5
Die Erfahrung die manche Freundin und Bekannte von mir machen musste: es bringt nichts, wenn man nicht auch dauerhaft "den Hund zum Jagen tragen" möchte, - sprich: Frau "erzieht" sich so u. U. einen passiven Mann.
Meine Einstellung: Nö, ist schlecht für mein Ego.
w34
 
  • #6
Wenn eine Frau, nur interessant ist, wenn man um sie kämpfen muss, dann muss das eine stinklangweilige Frau sein. Kein Wunder, dass das Interesse in den Beziehungen dann abflaut.

Und, ob eine Frau, um mich kämpfen sollte?
Ja. Wenn sie z.b. Mist gebaut hat und sie mein Vertrauen verloren hat.
Ja. Wenn sie merkt, das ich ihr entgleite, weil sie sich gehen lässt und an Faszination verliert.
Wie? Indem sie sich selbst wieder auf Vordermann bringt. Mir ihren Wert zeigt. Mich spielerisch wieder einfängt.
Das schmeichelt mir.
 
  • #7
In einem Fall habe ich es versucht, während einer großen Krise um einen Mann zu kämpfen - um meinen damaligen Ehemann, nach über 30 Jahren Ehe.

Ich zeigte mich verständnisvoll, nicht drängend, freundlich. Ließ ihm gerne alle Zeit der Welt, um die voran gegangenen Streitereien zu verarbeiten. Eine optisch attraktive Frau war ich für ihn sowieso, und sexuell war auch noch alles im Lot.

Es hat nichts genützt, leider. Er war damals in eine andere Frau verliebt, und ich vermute, in solchen Fällen ist alle "Liebesmüh" für einen Neuanfang vergeblich.

Bin auf die Antworten von Männern auch gespannt!
 
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  • #8
Menschen, die sich tatsächlich hinstellen und fordern "Kämpfe um mich" haben meiner Meinung nach ein massives Egoproblem oder eine Form von narzisstischer Störung. Keiner sollte um Irgendwen kämpfen. Liebe und Respekt sind entscheidend, auch wenn es furchtbar uncool und so gar nicht zynisch klingt. Ich frage mich dann immer: Was ist, wenn der Partner mal zu schwach ist zum kämpfen. Kommt dann der Stärkere und nimmt den Partner weg? Was hat man von solch einer Beziehung? Ich erwarte doch, dass ein Partner in schlechten Zeiten (mindestens) genauso zu mir hält.

M30


Sehe ich genauso!

Vielleicht sollte man hier definieren, was genau mit "um jemanden kämpfen" gemeint ist, weil die Beiträge unterschiedliche Standpunkte diesbezüglich einnehmen..
Sich wieder etwas "interessanter" machen, damit der Andere aufmerksamer wird, ist für mich kein Kampf. Kampf ist, wenn die Sache droht zu entgleiten oder, wenn jemand eine Affaire hat und man ihn/sie für sich zurückerobern möchte.

Liebe als Kampf? Liebe "beweisen" müssen? Alles verklärter Quatsch in meinen Augen.

Wenn man denkt, man muss um jmd. kämpfen, ist es in aller Regel schon vorbei. Man fährt damit höchstens einen kurzfristigen Erfolg ein aber das nächste mal wird wieder von einem erwartet zu "käpfen" und etwas zu "beweisen". Hat mehr mit Selbstwertproblematik als mit Liebe zu tun..
Wenn es zwischen zwei Menschen emotional, biochemisch/sexuell und intellektuell passt, wird die Sach höchstwahrscheinlich lange gut gehen, ohne dass jemand "kämpfen" muss.

Ich habe es nur ein einziges Mal gemacht - mit der Mutter meines Kindes. Wir haben uns dann doch getrennt, weil es eben *nicht gepasst* hat.

m40
 
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  • #9
Ich würde nur um einen ann kämpfen, wenn er es mir wirklich wert ist. Wenn er einen schönen Charakter hat...wenn die Beziehung nicht durch Lügen oder Betrug auseinander ging.
Alles andere hätte keinen Sinn.
 
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  • #10
Wenn die Trennung absehbar oder bereits vollzogen ist, dann braucht eine Frau nicht mehr um mich zu kämpfen. Sie macht sich bestenfalls lächerlich, doch meistens empfinde ich das als belästigend.

Statt sich nach der Trennung zu rüsten und in den Kampf zur Wiedererlangung des oder der Ex zu ziehen, sollte sie die Zeit besser nutzen um zu analysieren, warum die Beziehung schief gegangen ist. Wenn man fühlt, der Partner entgleitet, sollte man neben dem kritischen Hinterfragen der eigenen Versäumnisse sich auch die Frage stellen, warum der Partner es zulässt, dass er entgleitet. Manchmal ist es besser, ihn rutschen zu lassen.
 
  • #11
sollte sie die Zeit besser nutzen um zu analysieren, warum die Beziehung schief gegangen ist.

Das klingt danach, als würdest du als Begründung sagen "Ist halt so" und "das wars jetzt". Ich weiß ja nicht, was bei dir so vorgefallen ist, aber was ist falsch daran, der Partnerin auch einen Grund zu nennen. Vom herum raten ohne einer Bestätigung was nun der Fehler war (weil man hört sich ja am besten nicht mehr) wird man auch nicht schlauer.

Ansonsten sehe ich es generell wie Gast 3.
 
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  • #12
Nur ein Trottel erobert und kämpft um eine Festung, die strategisch ungünstig liegt, in ihrer Aufrechterhaltung zu teuer ist und noch dazu zu teuer ist sie zu erobern.Ob ihr es glaubt oder nicht Ladys. Nicht jede Sekunde mit euch ist ein Segen für uns. Kenne viele Kumpels, die schon Zahnabdrücke auf ihrer Faust haben.....
 
  • #13
zu 3:


toller Beitrag, der den Nagel auf den Kopf trifft.
Um Liebe sollte man nicht kämpfen. Leder habe ich das Gefühl, dass viele Frauen dieses "Kämpfen/Spiel" irgendwann immer brauchen.


m(34)
 
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  • #14
Kampf ist Krisenmodus und da ist er unverzichtbar. Wenn mit Kampf aber das Hinterherrennen gemeint ist, dann ist von mir nichts zu erwarten. Die Zeiten sind vorbei und die Frauen von heute sollten auch hier auf Augenhöhe angekommen sein. Sie sollten wissen, was sie wollen und entsprechend handeln. Möglichst mit Charme und Witz. Sonst nehme ich sie nicht für voll.

Was ich liebe und respektiere muss ich nicht "erkämpft" haben (im Gegenteil, wer kennt nicht das Schicksal der stolzen Stadt, wenn sie schliesslich gefallen ist, Eroberer sind eine Sorte für sich), das kann ich auch zufällig einfach gefunden haben.

Ausserden sollte sich jeder bewusst sein, dass Menschen, die grosszügig und zuvorkommend sind, zwar von denen etwas erwarten dürfen, die auch so sind, aber ausgenutzt werden von denen, die nicht so sind. m39
 
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  • #15
Eine junge, schöne Frau hat praktisch eine unendlich große Auswahl. Es lohnt überhaupt nicht, irgendeinem Typen hinterherzulaufen. Ab in die Tonne - und vergiss ihn.
 
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  • #16
Kein Mensch - egal ob Mann oder Frau - sollte jemals um eine andere Person kämpfen. Wenn jemand um einen anderen kämpfen muss, dann hat die besagte Person einfach nicht so tiefe Gefühle für den Kämpfer. Wieso soll ich um jemanden kämpfen, der mich nicht will?
 
  • #17
Menschen, und zu denen zählen wir Männer auch, sind sich nicht immer in allen Dingen 110%ig sicher. Auch wir Männer zweifeln mal oder treffen eine Entscheidung bei der wir uns nichtsicher sind, aber einfach mal eine Entscheidung treffen müssen.

Wenn dann die Frau zeigt, dass in dem Fall die Trennung der falsche Weg ist und Frau die Beziehung nicht aufgeben will und es vielleicht andere Wege gibt Probleme zu lösen- sehr gut! nicht lange fackeln! Kämpfen!

Aber meistens entsteht das Problem dadurch, dass Frauen sich nicht entscheiden können....

Seit ganz vielen Monaten treffe ich mich mit einer Frau, in die ich auch schwer verliebt war. All mein Werben, meine Bemühungen hatten wenig Erfolg. Wir sind ab und zu schön ausgegangen, sie hat auch 2x bei mir übernachtet- in beiden Nächten haben wir stundenlang gekuschelt, nicht mehr... nicht mal küssen. Ich habe auch über meine Gefühle gesprochen... aber sie sagt weder ja noch nein...

Sobald ich mich "löse" sie als normale Freundin betrachte und nicht auch so ihr gegenüber verhalte, und beginne noch mit einer anderen zu treffen, bemüht sie sich um mich.... Aber dieses Kämpfen ist in dieser Situation lästig.

Also liebe Frauen, wenn ihr euch der Sache sicher seid, kämpft auch mal! Wenn ihr selbst nicht so richtig wisst was ihr wollt, läßt es.
 
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  • #18
Ich weiß im Moment leider nicht, wie das gemeint ist, "um einen Mann zu kämpfen".

Sollte das vor allem bedeuten, einem Mann, der klar das Interesse verloren hat, hinterherzurennen, sollte man das lieber lassen. Die Gefahr, sich lächerlich zu machen, ist da leider einfach zu groß.
 
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  • #19
Ich bin m/48 eher gerührt, wenn sie sich meldet.
Leid tun muss sie mir nicht. Sie ist selbständig und steht ohne mich ehrlich gesagt noch besser da als mit mir.
Sie will auch nichts mehr von mir, also sie belästigt mich keineswegs mit Zudringlichkeiten oder so.
Klar fühl ich mich gut, dass sie öfter an mich denkt.
Wir hatten uns ja auch viel zu sagen und haben uns nie zerstritten. Es lief halt nicht so, wie ich wollte.
 
  • #20
Und wenn der Mann sich aus irgendwelchen Gründen zurückzieht und die Frau quasi ohne Erklärung stehen lässt obwohl es kein Anlass zur "Trennung" gab?
 
  • #22
Und wenn der Mann sich aus irgendwelchen Gründen zurückzieht und die Frau quasi ohne Erklärung stehen lässt obwohl es kein Anlass zur "Trennung" gab?
Tja, wie soll ich als Mann einer Frau sagen
- es ist einfach langweilig mit dir
- du bist mir zu kompliziert
- ich will wieder frei sein
- was ich mal an dir gemocht habe nervt mich nur noch
........
Mir zumindest ging es immer so, dass ich mich noch daran erinnern konnte, warum ich diese Frau in meinem Leben haben wollte - und genau deshalb wollte ich sie nicht zerstören, sondern mich trennen.
Eine Frau, die sich wirklich die Mühe gemacht hat, den Tom als Menschen kennen zu lernen .... die wusste, ob sie kämpfen soll oder es besser sein lassen sollte.
 
  • #24
Wenn schon sollte ein Mann um die Frau kämpfen und nicht umgekehrt. Schliesslich ist es auch der Mann, der den Heiratsantrag macht.
Ach so. Für mich ein sehr beschränktes Weltbild. Eine Beziehung lebt davon, dass beide sich beteiligen. Eine Beziehung ist kein Krieg, "kämpfen" ist daher überflüssig.

Und wenn der Mann sich aus irgendwelchen Gründen zurückzieht und die Frau quasi ohne Erklärung stehen lässt obwohl es kein Anlass zur "Trennung" gab?

Wenn der Mann sich trennt, hatte er offensichtlich einen Anlass zur Trennung. Und wenn er "irgendwelche Gründe" hatte, gibt es ja einen Anlass. Umgekehrt genauso. Ob der andere Teil das akzeptiert oder gar versteht, steht auf einem anderen Blatt.
 
  • #25
Wo steht das geschrieben? Back to the Roots?
Erstens ist ein Kampf nur Krampf und zweitens darf auch Frau Heiratsanträge einreichen :)

m48

Also das nächste Mal.möchte ich gefragt werden...So richtig :)
Anders herum - nix gut. Erfahrungswert.

" Kämpfen" finde ich ungut.
Umeinander werben, sich um den Anderen bemühen, ohne sich selbst zu verleugnen, gerne.
Aber den Ballaufschlag bekommt der Mann, alles andere funktioniert nicht.
Gerade doch mal wider besseren Wissens versucht... Schließlich kann Frau doch mal nach einem Date fragen, gerade wenn alle Zeichen eindeutig auf positives Echo stehen. Echo war positiv, nur reale Umsetzung, null.
Ok. Erfahrung bestätigt, nie wieder. Mann wird aktiv oder mag nicht wirklich, egal wie intensiv und wie lange ein Flirt ist.

W,49
 
  • #26
Am besten nur reiche oder gut verdienen die Männer heiraten, damit man zumindest abgesichert ist. Was nützt die Liebe und Familiensinn einer Frau, wenn der Hormonhaushalt der Männer stärker ist.

Deswegen heiraten immer weniger „reiche“ Männer und „reiche“ Frauen tun es sowieso nicht. Der weniger vermögende Partner kann genauso gehen, aber nimmt sich dann noch seinen Anteil mit. Und letztlich gehen ja immer noch öfter Frauen als Männer.
Ich finde gut, dass beide heute gehen können, wenn die Beziehung nicht mehr funktioniert. Und reine Hormonentscheidungen würde ich dabei beiden nicht in der Mehrzahl unterstellen.

Wenn Deine Partner gegangen sind, haben sie Gründe gehabt, die auch etwas mit Dir zu tun haben. Und wenn Du Deine obige Einstellung ehrlich äußern würdest, wäre wohl jede Beziehung sofort beendet.
 
  • #27
" Kämpfen" finde ich ungut.
Umeinander werben, sich um den Anderen bemühen, ohne sich selbst zu verleugnen, gerne.

Ganz genau!

Ich habe auch mal geglaubt, um Liebe 'kämpfen' zu müssen, dass dies irgendwie dazugehört etc...

Heute sehe ich das ganz anders.

Um Liebe, Sympathie und Zuneigung muss man nicht 'kämpfen', sie sind entweder da und der/die Person(en) steht/stehen auch dazu, oder eben nicht.

Im letzteren Fall ziehe ich dann gerne meiner Wege, da ich bei diesen Menschen keine Priorität habe.

Ich möchte auch nicht, dass um mich 'gekämpft' wird.
Schliesse ich jemanden ins Herz, dann muss er um diesen Platz auch nicht ringen, dann zeige ich meine Zugewandtheit auch gerne.

Möchte ich mit ihm nichts weiter zu tun haben, kommt er z.B. als Partner nicht in Frage, finde ich es eher lästig und weise Annäherungsversuche ab.

Wenn man(n) mein Vertrauen mutwillig verspielt, braucht man(n) im Anschluss darum auch nicht mehr zu kämpfen, denn dann hat er mir bewiesen, was er wirklich wert ist und hat den Platz in meinem Leben damit verspielt.
Da gibt es auch kein Zurück mehr, hätte er sich vorher überlegen müssen!

Nein, dieses dramatische und pathetische umeinander 'kämpfen' hat für mich in der Liebe oder in Beziehungen allgemein, nichts zu suchen.

Früher war ich, was Schwachheiten anging, die sich andere mir gegenüber herausgenommen haben, immer viel zu gutherzig, weil ich meinen Wert nicht kannte und kein Selbstwertgefühl hatte.
Ich habe mich um solche wert(e)losen Menschen auch noch wirklich bemüht, um sie gekämpft, alles gegeben.
Heute fahre ich klare Linie und lasse derartiges nicht mehr zu!
 
  • #28
Schon eine ältere Frage, aber leider nach wie vor aktuell ...
Im Grunde ärgert mich schon die Fragestellung. Zumal "Kämpfen um einen Mann" ja wohl ganz überwiegend darin besteht, sich ständig bei ihm zu melden, obwohl er eigentlich nicht mehr will. Das bedeutet für mich nicht "kämpfen", sondern belästigen bzw. sich lächerlich machen.

Überhaupt diese ständigen Kämpfe ... Neulich schrieb hier eine FS, dass ein Mann schon beim Kennenlernen "kämpfen" soll. Soll eine Beziehung schön sein oder ständiger Kampf? Überlegt doch mal ...
 
  • #29
" Kämpfen" finde ich ungut.
Umeinander werben, sich um den Anderen bemühen, ohne sich selbst zu verleugnen, gerne.
Gute Einstellung. Sehe ich auch so. Wenn ein Mann Interesse an mir hat, muss ich nicht um ihn kämpfen. Und wenn er kein Interesse hat, hake ich ihn ab. Umgekehrt nützt es einem an mir interessierten Mann nichts, mir nachzulaufen, denn das macht ihn für mich nicht interessanter. Ein bisschen um mich werben darf ein Mann, an dem ich interessiert bin, schon. Dann bemühe auch ich mich. Es sollte eben alles gegenseitig sein.

Aber den Ballaufschlag bekommt der Mann, alles andere funktioniert nicht.
Gerade doch mal wider besseren Wissens versucht... Schließlich kann Frau doch mal nach einem Date fragen, gerade wenn alle Zeichen eindeutig auf positives Echo stehen. Echo war positiv, nur reale Umsetzung, null.
Ok. Erfahrung bestätigt, nie wieder. Mann wird aktiv oder mag nicht wirklich, egal wie intensiv und wie lange ein Flirt ist.
Auch hier gebe ich dir Recht, obwohl ich als emanzipierte Frau eigentlich finde, dass heutzutage auch die Frau den ersten Schritt machen darf und soll. Aber auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein wirklich interessierter Mann nach einem Date fragt. Tut er es nicht, hat er eben zu wenig Interesse. Dann nützt auch "kämpfen" nichts, um wieder zur Ausgangsfrage zurückzukommen.

Leider ist es trotz Emanzipation noch so, dass Männer viel mehr fremd gehen oder eine andere Frau suchen, als umgekehrt. Am besten nur reiche oder gut verdienen die Männer heiraten, damit man zumindest abgesichert ist. Was nützt die Liebe und Familiensinn einer Frau, wenn der Hormonhaushalt der Männer stärker ist.
Dass Männer VIEL mehr fremdgehen als Frauen glaube ich nicht. Und Familienmütter sehen sich genauso oft nach einem neuen Typen um wie Familienväter sich eine neue Frau suchen. Im Bekanntenkreis mehrmals erlebt. Und einen reichen Mann brauche ich nicht, denn ich verdiene meinen Lebensunterhalt selber. Ich habe auch nicht vor, mich jemals von einem Mann abhängig zu machen.
 
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