• #1

Sollte man beim Anschreiben der Frau seinen eigenen Vornamen preisgeben?

Hallo zusammen!

Eine Frage vor allem an die Frauen: Findet ihr es gut, wenn ein Anschreiben mit "Viele Grüße / Enter / eigener Name" endet? Oder fühlt ihr euch davon schon zu sehr vereinnahmt, weil der Mann ja jetzt erwarten könnte, dass auch ihr euren eigenen Namen preisgebt? Oder, oder, oder? Ich finde es auf Dauer etwas seltstam, sich ständig mit "Hallo Assistenzärztin", "Hallo Handballerin" etc. anzuschreiben, daher hielt ich das mit der schnellen Preisgabe des Namens für eine gute Idee. Aber irgendwie antworten doch recht wenige Frauen, wenn ich das so mache.

Vielen Dank und viele Grüße!
 
  • #2
Ja, ich finde es gut, wenn man den Vornamen bekanntgibt.

Davon würde ich mich nicht unter Druck gesetzt fühlen.

Finde es aber auch blöd, bei einer Antwort nicht dann auch meinen Vornamen mitzuteilen. Ich möchte denjenigen auch kennenlernen. Wer mir nicht zusagt, dem antworte ich nicht.

Die Katalogisierung mittels Berufsbezeichnung finde ich hingegen grundsätzlich blöd, ich möchte jemanden als Partner kennenlernen und keinen Job anbieten/annehmen.
 
  • #3
Ich selbst habe beim Anschreiben nur meinen Nickname angegeben. Schrieb man weiter, folgte automatisch mein richtiger Name.

Umgekehrt habe ich bei ersten Anschreiben von Männern schon erlebt, dass dort gleich der richtige Name stand. Hab ich einen Korb verteilt, hab ich in der Regel meine richtigen Namen nicht genannt, sonst schon.

Genau wie du finde ich es merkwürdig, sich beim Schreiben mit Nickname anzureden. Die Nachrichten sind ja doch in der Regel persönlich und man will sich kennenlernen. Da macht es keinen Sinn, beim unpersönlichen Nickname zu bleiben. Außerdem sind manche Nicknames ja eher speziell.

W33
 
  • #4
Eine Frage vor allem an die Frauen: Findet ihr es gut, wenn ein Anschreiben mit "Viele Grüße / Enter / eigener Name" endet? Oder fühlt ihr euch davon schon zu sehr vereinnahmt, weil der Mann ja jetzt erwarten könnte, dass auch ihr euren eigenen Namen preisgebt? Oder, oder, oder?
Natürlich schreibe ich meinen Namen, wenn die Frauen sich da schon bedrängt fühlen, dann sollen sie es bleiben lassen, ich mag und mache keine Spielchen, die passen nicht zu mir!
Aber irgendwie antworten doch recht wenige Frauen, wenn ich das so mache.
Sehe das positiv, das ist doch wunderbar, das natürliche Selektion - Verfahren arbeitet für dich, die passen garantiert nicht zu deiner inneren Einstellung, lass dich deshalb nicht verunsichern, mache genau das, was du möchtest und zu dir passt und richte dich nicht nach anderen, nur so wirst du deiner adäquaten Partnerin begegnen, so wie auch ich vor Jahren ihr begegnet bin, viel Erfolg.
 
  • #5
Ich breche Kontakte konsequent ab, bei denen nicht spätestens in der zweiten Mail ein Real-Vorname auftaucht. Insbesondere bei den ganzen "Manuelas, Melanies, Kerstins, etc." ist es einfach lächerlich, diesen nicht zu gebrauchen! Ich hatte, ehrlich gesagt, noch nie einen Kontakt mit einem so exotischen Vornamen, dass dadurch eine Zuordnung möglich gewesen wäre.

Gut daran, dass diese Fragestellung offensichtlich überhaupt ein Diskussionspunkt ist und mache Frauen (sicherlich auch Männer) ein Gewese darum machen, ist, dass man schon eine bestimmte Persönlichkeitsmacke ausfiltern kann! Allerweltsvornamennichtgebrauch ist wie Sternzeichen, Spiritualität, etc...

V.m49
 
  • #6
Nun, ich finde, man sollte Dinge nicht unnötig verkomplizieren;)) Schreibe ich an, sende ich immer nette Grüße von Sibylle und ich finde es auch sehr sympathisch, wenn ich den Namen des Anschreibenden erfahre
 
  • #7
Das gehört sich auch so, was soll denn bitteschön am Vornamen aufdringlich sein... Genau so überhaupt keinen Mucks von sich zu geben wenn man angeschrieben wird.

Das ist maximal unhöflich/respektlos. Hier werden doch die höflichen Verabschiedungslügen gleich per pull down Menü geliefert. So viel sollte man dann schon hinbekommen...
 
  • #8
Den eigenen Vornamen nennen ist ein Angebot, das nicht zwingend angenommen werden muß, wenn das Gegenüber nicht will. Ich sehe das als eine Geste, die dem Öffnen der Gartentür gleich kommt. Ob und wann die schöne Nachbarin durch diese Tür tritt, bleibt ihr überlassen, vielleicht tut sie es ja auch erst nach zwei oder drei weiteren Einladungen.
 
  • #9
Ich schreibe grundsätzlich unter meinem Vornamen an und antworte auch unter meinem Vorname.

Mit keiner Frau die es ihrerseits genauso gehalten hat hat jemeils ein Date ergeben. Parallel dazu ist es jeweils relativ schnell zu Telefonaten und realen Treffen gekommen.

Mit jenen die sich diesbezüglich zieren und ewig schreiben wollen wird es sowieso nichts. Ich breche dann nicht unbedingt ab, sondern der Kontakt versandet einfach weil sich interessantere Alternativen ergeben.

Ich biete daher nicht nur sofort meinen realen Vornamen sondern auch meine Telefonnummer an. Ich sehe da keine Risiken drin.

Schwieriger hat es eine Bekannte die Lehrerin ist. Tatsächlich hat sich schon einmal ein Vater eines Schülers bei ihr gemeldet. In ähnlicher Situation würde ich meinen Vornamen wenn überhaupt zögerlicher verraten. Sie war auch in ständiger Furcht auf den Fake Account eines Schülers hereinzufallen.
 
  • #10
Für mich ist es bei einer kurzen Nachricht ein Ausschlußkriterium, wenn der Mann seinen Vornamen nicht nennt...Es macht in meinen Augen sowieso keinen Sinn die Berufsbezeichnung eines Mannes als Erstes zu sehen, aber das ist nunmal Vorgabe von Elitepartner. Mehr als oberflächlich...Dass es daran liegt, dass die Frauen nicht antworten, kann ich mir nicht vorstellen...
 
  • #11
@C.S.1988
Ich mag es gerne spielerisch und abenteuerlich beim Kennenlernen und finde Nicknames gut. Zumal viele Männer mich bereits gegoogelt haben, bevor es überhaupt zu einem Treffen in RL kam. Spätestens beim 1. Date, wenn Sympathie und Wille zum Kontaktaustausch vorhanden sund, überreiche ich meine V-Karte! Da mache ich oft die Erfahrung, dass von den interessierten Männern nur der Vorname plus Handynummer bekannt gegeben wird. Für weitere Treffen im privaten Rahmen ist mir das aber zu wenig. Da kann man davon ausgehen, dass es eine Freundin oder Ehefrau gibt und der Kontakt nicht qualifiziert ist. Also, im Internet finde ich Nicknames aufregender!
 
  • #12
Hä? Was bedeutet das?? Ich dachte, der Name ist das erste, dass man preisgibt beim Kennenlernen? Habe ich was verpasst? Hallo, Handballerin? AssistenzärztinBoa, da wäre ich definitiv weg. Leute, was ist los mit euch? Elite. OMG !!
 
  • #13
Ich habe es so gehandhabt, dass ich beim ersten Anschreiben noch meinen Nick angegeben habe. Erfolgte daraufhin eine positive Reaktion, habe ich meinen Vornamen preisgegeben. Bisher hat noch keine Frau wir geschrieben, um Gottes Willen, wie kannst du mich so unter Druck setzen. Stattdessen haben sie mir auch ihren Vornamen genannt.
 
  • #14
Ich habe ja einen Vornamen, der eine Massenbezeichnung für Männer in den 60 ern ist.
Daher kann ich sogar hier ganz offen als Tom schreiben.
Findet mich jemand - na und ?
 
  • #15
Ja, erst mal vielen Dank für die vielen Rückmeldungen. Mich hätte es auch gewundert, wenn sich Frauen durch die Preisgabe des Namens unter Druck gesetzt fühlen, aber wenn es die Mehrheitsmeinung unter den Frauen gewesen wäre, hätte ich wohl mein Verhalten darauf eingestellt. Und erst bei der zweiten Mail den Namen genannt. ;)

Anderes Thema wäre, ob sich Frauen durch eine sofortige Fotofreigabe unter Druck gesetzt fühlen, auch sofort ihre Fotos freigeben zu "müssen". Da man bei anderen Singlebörsen das Foto ohne Weiteres sieht, dürfte da ja nun wirklich nichts bei sein.

@realwoman: Bei ElitePartner ist die Berufsbezeichnung automatisch der Nickname, deshalb schreibe ich (und vermutlich die meisten Männer hier) Frauen meistens mit "Hallo [Berufsbezeichnung]" an, oder, wenn ich einen passenden Bezugspunkt im Profil finde, auch schon mal mit "Hallo Volleyballerin" etc. Ein knappes "Hi du" schreibe ich eigentlich nur bei ein Stück weit jüngeren Frauen oder, wenn sie ganz besonders locker wirken.

@Gast23454: Ob ein bloßes "Hallo" besser ist als ein "Hallo" mit Nickname oder Bezugspunkt, ist sicherlich Geschmacksfrage, aber ein Gruß mit Nachnamen ist in der Tat Quatsch.
 
  • #16
Genau so überhaupt keinen Mucks von sich zu geben wenn man angeschrieben wird.

Das ist maximal unhöflich/respektlos.

Das dachte ich früher auch. Aber es ist bei den meisten Männern so, dass eine Reaktion immer dazu führt, dass sie das als positives Zeichen von Interesse sehen, selbst wenn man sagt, dass man kein Interesse hat. Dann kommen Nachfragen, warum und weswegen nicht, es wird angefangen zu diskutieren und man wird beleidigt, man sei oberflächlich und sonst was.

Kein Mann will letztlich die Wahrheit hören, dass er nicht gefällt, zu klein oä. ist, sondern er will einen Kontakt herstellen.

Und da man als Frau gewöhnlich mit Anfragen zugeschüttet wird, sucht man sich eben die aus, die gefallen und vermeidet Auseinandersetzungen mit den anderen, sonst müsste man eine Sekretärin beschäftigen.

Es ist in Partnerbörsen doch auch mittlerweile ein ungeschriebenes Gesetz, dass keine Antwort kein Interesse bedeutet. Und die wenigsten geben sich doch wirklich Mühe mit einem Anschreiben sondern schütten einen Standardtext mit der Gießkanne raus.

Muss man wirklich immer alles aussprechen?
 
  • #17
realwoman: Bei ElitePartner ist die Berufsbezeichnung automatisch der Nickname, deshalb schreibe ich (und vermutlich die meisten Männer hier) Frauen meistens mit "Hallo [Berufsbezeichnung]" an, oder, wenn ich einen passenden Bezugspunkt im Profil finde, auch schon mal mit "Hallo Volleyballerin" etc. Ein knappes "Hi du" schreibe ich eigentlich nur bei ein Stück weit jüngeren Frauen oder, wenn sie ganz besonders locker wirken.
Wie wäre es mit "Hallo, liebe Unbekannte "? Wer sich davon abschreckt oder unter Druck gesetzt fühlt, der meint es eh nicht ernst oder ist verbissen und hat meterlange Checkliste.Oder du liest ihr Begrüssungstext durch und findest Aufhänger, dann hast du gleich am Anfang Pluspunkte.Ich habe immer Briefe aussortiert, wenn Mann geheimnisvoll tat. Ein Vorname, extra Email und Zweithandynummer - so habe ich gehandhabt. Man gibt nicht zuviel preis und ist doch erreichbar. Allgemein sage ich dir - im Internet muss du lange fischen, bis du überhaupt ein Date zustande bringst. Deswegen betrachte es als eine Möglichkeit von vielen, konzentriere dich ehe aufs reale Leben.
 
  • #18
Lieber C.S.
Ich finde es völlig in Ordnung, dass du deinen Vornamen nennst und auch einen echten Vornamen erhoffst.
Du befindest dich ja auf einer harmlosen Partnersuch-Plattform und wirst onlie nicht allzu viel preisgeben, was man gegen dich verwenden könnte.
 
  • #19
Ein einfaches Hallo und liebe Grüße als Abschluss mit deinem Vornamen ist normal und gut.
Wenn sich eine Frau schon unter Druck gesetzt fühlt weil du deinen höchstwahrscheinlich Allerweltsvornamen unter eine mail setzt, dann hat sie ein Problem und nicht du.
Das willst du eh nicht als Partnerin, daher ist es egal.
 
  • #20
Ich bin eine von Valmonts Massennamensträgerinnen und wahrscheinlich ist deshalb überhaupt ein Nickname eingeführt worden.
Wenn der doch ' einmalig" sein muss.

Und auch ein Herr Schmidt hätte alle Chancen anonymer zu sein, als wenn der Nick sein Hobby ausdrückt.

Ich schreibe jemanden persönlich an, dann werde ich auch persönlich und nenne meinen Namen.

Deshalb denke ich: es ist Zufall...die Damen hätten so oder so nicht geantwortet.
 
  • #21
Hallo, lieber FS,
es liegt sicherlich nicht an der Angabe deines Vornamens. Vielleicht machst du mal einen Profilcheck hier im Forum. Deine Angaben dort könnten eher der Grund dafür sein, dass die Hand- und Volleyballerinnen nicht anbeißen.
VG
Hauself
 
  • #22
@C.S.1988
Ich mag es gerne spielerisch und abenteuerlich beim Kennenlernen und finde Nicknames gut. Zumal viele Männer mich bereits gegoogelt haben, bevor es überhaupt zu einem Treffen in RL kam. Spätestens beim 1. Date, wenn Sympathie und Wille zum Kontaktaustausch vorhanden sund, überreiche ich meine V-Karte! Da mache ich oft die Erfahrung, dass von den interessierten Männern nur der Vorname plus Handynummer bekannt gegeben wird. Für weitere Treffen im privaten Rahmen ist mir das aber zu wenig. Da kann man davon ausgehen, dass es eine Freundin oder Ehefrau gibt und der Kontakt nicht qualifiziert ist. Also, im Internet finde ich Nicknames aufregender!

Das ist vielleicht in Ordnung für ei
Das dachte ich früher auch. Aber es ist bei den meisten Männern so, dass eine Reaktion immer dazu führt, dass sie das als positives Zeichen von Interesse sehen, selbst wenn man sagt, dass man kein Interesse hat. Dann kommen Nachfragen, warum und weswegen nicht, es wird angefangen zu diskutieren und man wird beleidigt, man sei oberflächlich und sonst was.

Kein Mann will letztlich die Wahrheit hören, dass er nicht gefällt, zu klein oä. ist, sondern er will einen Kontakt herstellen.

Und da man als Frau gewöhnlich mit Anfragen zugeschüttet wird, sucht man sich eben die aus, die gefallen und vermeidet Auseinandersetzungen mit den anderen, sonst müsste man eine Sekretärin beschäftigen.

Es ist in Partnerbörsen doch auch mittlerweile ein ungeschriebenes Gesetz, dass keine Antwort kein Interesse bedeutet. Und die wenigsten geben sich doch wirklich Mühe mit einem Anschreiben sondern schütten einen Standardtext mit der Gießkanne raus.

Muss man wirklich immer alles aussprechen?


Na da scheinst du ja eine Menge Erfahrung mit Partnerbörsen zu haben ;-)....

So kann man natürlich auch noch die "guten" Männer versauen, dafür muß Mn(n) sich eine dicke Haut zulegen und dann bekommt ihr genau das was ihr nicht wollt.

Speziell hier ist das doch absolut kein Thema, eine Verabschiedung mit ein paar netten Zeilen und gut ist. Als ich mich hier angemeldet habe habe ich eher das feedback bekommen dass die Frauen zu wenig angeschrieben werden und EP betrügt weil der Märchenprinz nicht dabei ist..
 
  • #23
@ realwoman: Danke auch für den Hinweis, aber ich denke, der Nickname - auch wenn es nun mal die Berufsbezeichnung ist - ist in vielen Fällen immer noch besser als "liebe Unbekannte", einfach, weil bei ElitePartner so viele Männer unterwegs zu sein scheinen, die Standardmails hundertfach verschicken. Da macht man dann sofort deutlich, dass man die Nachricht wenigstens individuell geschrieben hat. Aber war ja auch gar nicht die Fragestellung. ;)
 
  • #24
Wenn du darin eine Vereinnahmung siehst, dann ist es eher dein eigenes Problem. Ich finde es doch recht normal, dass man im ersten Anschreiben mindestens seinen Vornamen bekannt gibt.
 
  • #25
wie hält es der Mensch im RL? Da begrüße und verabschiede ich mich auch nicht mit meiner Berufsbezeichnung( Kopfschüttel)
Im Onlinegeschäft ist das erste Anschreiben logischerweise ohne Nennung des Vornamens und ich habe meist "Hallo lieber Unbekannter, oder Bezug nehmend auf ein Hobby angeschrieben, doch spätestens beim zweiten Kontakt ist es der Vorname.
Ein Vorname ist ein Vorname und lässt in der Regel keinen Rückschluß auf die Person dahinter zu. ( ich weiß Ausnahmen bestätigen die Regel, mich könnte man z.Bsp gut finden auf Grund meines Vornames,meines Berufs in Kombi mit dem Ort)
Für mich ist es Höflichkeit und befremdlich, wenn jemand seinen Vornamen nicht nennen will.
 
  • #26
So kamen 95% aller männlichen Anfragen daher, als ich noch online gesucht habe. Das fand ich immer total fantasielos. Es klang fast nach Massenwurfsendung und konnte nur noch durch einen wirklich geistreichen und individuellen Folgetext aufgefangen werden.

Dagegen gefiel mir, wenn ein Mann eine erste Anrede wählte, die sich auf irgendeine Textstelle aus meinem Profil bezog z.B. »Guten Tag lieber Bücherwurm«. Das war dann schon ein absoluter Türöffner, weil es zeigte, dass er sich mit dem, was ich über mich schrieb, auseinander gesetzt hatte. Und er wirklich MICH meinte.

In der Folge stand unter meiner Reaktion mein (realer) Vorname.
 
  • #27
So kamen 95% aller männlichen Anfragen daher, als ich noch online gesucht habe. Das fand ich immer total fantasielos. Es klang fast nach Massenwurfsendung und konnte nur noch durch einen wirklich geistreichen und individuellen Folgetext aufgefangen werden.
Sorry, was soll er sonst schreiben, du bist doch tatsächlich unbekannt. Nicht jeder sprüht vor Geistreichtum und Witz und manch einer ist kein guter Schreiber. Ich zum Beispiel. Ich kann mich sehr fließend ausdrücken, aber bin eine Schreibniete, ich verliere mich in Gedanken und bin da auch zu ungeduldig. Ein Freund von mir schreibt sehr scharfsinnige ironische Briefe, nur verläuft das Gespräch mit ihm immer recht schleppend und fast langweilig. Ausserdem müssen Männer tatsächlich massenweise Post verschicken, bis sich eine Frau meldet. Versuch mal 20 Männer unterschiedlich anschreiben, ich wette, beim dritten wirst du versagen. Ich gebe jedem Chance, der mich optisch anspricht und kann immer noch bei seiner zweiten Antwort merken, ob er was auf dem Kasten hat oder nicht.
 
L

Lexcanuleia

Gast
  • #28
Ich finde viel spannender der Nickname, der sagt eine Menge über die Person:)

Ich finde nicht so wichtig, sie darf den doch noch für sich behalten. Was ist daran so interessant? Wir haben uns den nicht ausgesucht, der ist nicht Aussagekräftig. Der Name ist Schall und Rauch. Für mich gewinnt dann an Interesse, wenn ich den Namen eine real Person oder ein Ereignis zuordnen kann..
 
  • #29
Das mag vielleicht deine Meinung sein, aber bei Parship gab es einen Beitrag, dass man beim Anschreiben mit den Vornamen schon einen persönlicheren Kontakt hat. Gut man jetzt 10 SB durchsuchen und dann bekommt man auch 9 verschiedene Antworten. Am Ende sollte der FS einfach nur authentisch sein und dann ist dies auch schon etwas. Beim Vornamen kann man auch schon vieles auf die Person zurückschießen, Z.B. der Name Michaela. Hier haben schon manche Psychologen herausgefunden, dass dahinter sehr selten eine Frau ist, die einen Hochschulabschluss hat. Oft eher Frauen mit Hauptschulabschluss. Halt die soziale Wahrnehmung des Vornamen.

Bei EP ist es halt so, dass man den Vornamen der angeschriebenen Person in der Regel noch nicht kennt (vgl. auch meine Fragestellung), dies ist der Hintergrund von Goodys Aussage.



Ich finde es übrigens recht witzig, dass manche immer noch denken, ich hätte bisher meinen Nachnamen benutzt, und möchte die betreffenden Personen dazu ermuntern, demnächst vor der Verfassung von Antworten sich Frage und Beschreibungstext durchzulesen. Ich meine, wenn ich anstatt des Vornamens den Nachnamen benutzen würde, wäre - abgesehen von allem anderen - ja auch die von mir vermutete Problemstellung genau so denkbar, da wäre doch meine ganze Frage sinnlos.
 
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