• #31
denke nicht dass er verliebt war, da er u.a. wirklich ganz von Anfang an euphorisch von einer gemeinsamen Zukunft schrieb, mich auf passende Ausschreibungen für meinen Beruf in seiner Stadt hinwies etc. Von Anfang an Vollgas. Vielleicht war es das, was mich an der monatelangen Schreiberei gereizt hat: sein falsches „Spiel“ mitzuspielen und dann beim realen Treffen wahrscheinlich einen Albtraummann zu sehen. Nur dass es dann ein Traummann wäre, den ich da real treffe, das hätte ich niemals gedacht. Vielleicht ist das schon das Karma, das mich bestraft?
Du versuchst hier, die Verantwortung abzugeben und die Schuld dem Mann zu schieben "er ist sowieso ein Lügner". Hallo?? Du warst bewusst dabei. Seit einem Jahr(!!). Zum anderen bist du nicht zwangsverheiratet, kannst dich jede Zeit scheiden lassen und deine Ehe gestaltet du aktiv mit. Aber du willst die Ehe sowieso nicht aufgeben, also soo schlimm wird die wohl nicht sein, dass du deinen Affäremann als Bestrafung siehst.
Du bist ein kleines Mädchen, dass mit Gefühlen und Zeit anderer Menschen spielt und ja, ich glaube an Karma und die wird zurück schlagen, aber nicht als Bestrafung, weil Karma nichts anderes ist, als Prinzip von Wirkung und Ursache - bestimmte Handlungen führen zu bestimmten Ergebnissen, das ist alles.
Ich versuche immer wieder die Frauen in den Schutz zu nehmen, aber was ich hier im Forum lese, tja, ich verstehe, warum viele Männer so drauf sind und meinen, Frauen seien nur auf das Geld aus.
 
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  • #32
Vielleicht war es das, was mich an der monatelangen Schreiberei gereizt hat: sein falsches „Spiel“ mitzuspielen

Übernimm doch mal Verantwortung für Dein Tun.
Dir war langweilig, Du hast bewusst als Single geflirtet. Du hast es zugelassen, dass er sich so engagiert, es genossen.

Jetzt tust Du so, als wäre ER der Lügner, ER der ein falsches Spiel spielt - und Dreistigkeit hoch 3 - er ist jetzt für Dein Verhalten schuld, weil Du ihm unterstellst, so zu sein wie Du.

Es gibt Menschen, die sind so naiv, verlieben sich virtuell - weil der/die andere so sympathisch ist. Natürlich ist da Projektion dabei, aber deswegen ist es trotzdem so gemeint. Man fühlt so.
Und dann gerät man an jemanden, der das für sein eigenes Ego Spiel ausnutzt.

Ich hoffe auch auf Karma...

W, 51
 
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  • #34
Es gibt Menschen, die sind so naiv, verlieben sich virtuell - weil der/die andere so sympathisch ist. Natürlich ist da Projektion dabei, aber deswegen ist es trotzdem so gemeint. Man fühlt so.

Genau. Bei mir war das damals auch so. Natürlich war mir irgendwo bewusst, wie bescheuert das Ganze ist ... trotzdem hab ich mich reingesteigert, und vom GEFÜHL her war es tatsächlich nicht anders als meine Real-Life-Schwärmereien.

Ich denke, gerade (Langzeit-)Singles sind für solche Projektionsgeschichten anfällig, da emotional ausgehungert.

Es kann natürlich gut sein, dass auch der Mann vergeben ist. Aber sein schnelles Reinsteigern bzw. sein "langer Atem" in Bezug auf die FS können genausogut auf das genaue Gegenteil hindeuten.

Okay, ich oute mich jetzt doch mal. Ist ja anonym hier. Ich habe diesen Mann damals, den ich in meinem ersten Post erwähnte, NIE getroffen (er machte immer wieder Versprechungen, nannte sogar einen konkreten Tag, an dem er in meine Stadt kommen wollte, machte aber doch immer wieder einen Rückzieher). Das ganze Spiel zog sich über 4 Jahre(!) hin...

Sicher ein Extremfall, dass jemand soviel Geduld hat (bzw. so dermaßen blöd/leidensfähig ist), aber es kommt eben vor. Ein halbes Jahr, wie in diesem Fall hier, ist gar nichts ...

Und selbst wenn der Mann ebenfalls ein Doppelleben führen sollte, rechtfertigt das nicht das Verhalten der FS. Sie weiß es nicht mit Sicherheit, sondern hat bewusst das Risiko in Kauf genommen, einem anderen Menschen falsche Hoffnungen zu machen und wertvolle Lebenszeit zu stehlen.

Und dann ist da ja auch immer noch der Ehemann, nicht wahr?
 
  • #35
Ich denke, gerade (Langzeit-)Singles sind für solche Projektionsgeschichten anfällig, da emotional ausgehungert.
Neiiin, bitte nicht wieder solche Annahmen über Singles.
Emotional ausgehungert in viel größerem Maße "müssten" Männer und Frauen mit dem falschen Partner sein, von dem sie sich aber nicht trennen. Die haben doch viel größere Hürden vor sich: Sie sehen täglich oder zumindest oft einen Menschen, von dem sie erwarten, dass er sie emotional umsorgt, aber er tut es nicht. Sie sitzen gefühlt in der Falle, weil sie den Mangel nicht ausgleichen können (außer, sie betrügen).
Das eine ist wie nie an der Konditorei vorbeigehen und daher Torten auch nicht sehen, das andere wie drin stehen müssen, aber nichts essen dürfen.

Es liegt NICHT am Beziehungsstatus, ob einer emotional ausgehungert ist oder nicht. Virtuell verlieben wird sich jeder können, dem etwas der Realismus fehlt und der nach Auswegen aus seiner Situation sucht, die (die Situation) er belastend empfindet, aber nicht zu ändern weiß. Das ist für mich das Bedürfnis nach Wegträumen aus dem eigenen Leben.
 
  • #37
Der Mensch verändert sich ja, und was vor zig Jahren mal passte, muss eben irgendwann nicht mehr passen. Ich finde es normal, dass man sich weiterentwickelt und sich manche dabei auch auseinander entwickeln.

Ich weiß nicht, warum die Länge einer Beziehung ein Qualitätsmerkmal sein soll. Kurz, lehrreich und intensiv würde einen ja auch weiterbringen und für den Menschen in einem eher entwicklungsmäßigem Sinne gesehen viel mehr tun, als eine Ehe, bei der der Mensch sich nicht ändern darf, weil es dann nicht mehr passt, und er es deswegen auch nicht tut. Kommt halt immer drauf an, was man so als wertvoll ansieht. Und naja, glücklich macht wohl doch eher eine lange und passende Beziehung. Da finde ich 20 Jahre, so sie nicht ab Jahr Nr. 3 eigentlich nur ausgehalten und schöngeredet wurde, beachtlich.
 
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  • #38
Ein Schornsteinfeger kann besser sein als Sex..:)

Über die Schornsteinfegerbemerkung muss ich noch nachdenken, ich steh gerade aufm Schlauch.
Darüber grüble ich ebenfalls gerade nach. Wir haben einen sehr sympathischen Schornsteinfeger, mit dem ich gerne quatsche, während er die Therme checkt, und ich habe ihm auch schon selbstgemachte Lasagne und Kaffee angeboten, wie allen Handwerkern, die zu mir kommen (das Essen variiert, manchmal auch Kekse). Aber besser als Sex ist der Schornsteinfeger für mich nicht. Wie Sex mit ihm wäre, darüber denke ich gerade zum ersten Mal nach. Aber lieber mit meinem Partner ...
 
  • #40
Virtuell verlieben wird sich jeder können, dem etwas der Realismus fehlt und der nach Auswegen aus seiner Situation sucht,...

OK, Du kannst es Dir nur so vorstellen... Und wertest mal schnell ab, nur weil Du es Dir nicht vorstellen kannst.
Man kann es aber ohne dass es einem an Realismus fehlen muss.

Man verliebt sich immer in Facetten, und auch virtuell kann sich Sympathie entwickeln. Man kommuniziert, schreibt sich, tauscht Gedanken aus - das kann eine ganz eigene Dynamik bekommen.
Man freut sich über die nächsten Zeilen.
Ja, es fehlen visuelle Komponenten, die muss aber nicht sein. Eine gewisse Realität entwickelt sich schon durch Telefonate.

Ich hatte mal über eine Partnerbörse einen langen Kontakt, fast ein Jahr, erst Mails, Bildausstausch, dann auch viele Telefonate, - nur zum Treffen kam es nie.
Ich mochte seine Art zu Schreiben, seinen Humor, seine Stimme. Irgendwann hatte ich Photos von ihm, gefiel mir gut.
Es waren teilweise sehr intensive Diskussionen, schnell sehr vertraut/vertraulich, viel Lachen. Täglich Kontakt, ob WhatsApp, Telefon oder ellenlange Mails.
Treffen waren immer wieder schon geplant, aber bei einer Distanz von fast 900km?
Verliebt war ich ganz sicher.
Und da kann man geduldig sein.

Danach habe ich allerdings solche Konstellationen gemieden, zeitnah Treffen, oder Kontakt beenden.

W, 51
 
  • #41
OK, Du kannst es Dir nur so vorstellen... Und wertest mal schnell ab, nur weil Du es Dir nicht vorstellen kannst.
Wieso? Mir fehlte es durchaus auch schon an Realismus und ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man sich was ganz anderes vorstellen kann, wenn man sich mit wem schreibt, als der Mensch nachher wirklich als Charakter ist. Es ist doch nichts Abwertendes, wenn man sagt, es fehle jemandem an Realismus. Wem nicht schon im Leben. Und ja, ich finde 900 km HEUTE wirklich unrealistisch, hätte es aber in jungen Jahren auch noch romantischer gesehen. Fühl Dich doch bitte nicht gleich so angegriffen. :)

Man verliebt sich immer in Facetten, und auch virtuell kann sich Sympathie entwickeln. Man kommuniziert, schreibt sich, tauscht Gedanken aus - das kann eine ganz eigene Dynamik bekommen.
Man freut sich über die nächsten Zeilen.
Ich weiß, so begann meine Exbeziehung. Und dadurch ist mir irgendwann klar geworden, dass z.B. leidenschaftliches Schreiben nicht auch leidenschaftliches Handeln bedeutet.
 
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  • #42
Hallo, darf ich als FS von den Mehlspeisen nochmal aufs Thema zurückkommen?
Virtuell verlieben wird sich jeder können, dem etwas der Realismus fehlt
Wenn es so wäre, dann wären ja alle, die hier schildern sowas schon erlebt zu haben, etwas realitätsfern. Ich schätze aber weder mich noch „ihn“ so ein. Wir sind eher ganz durchschnittlich realistische Menschen. Übrigens auch nicht gelangweilt, sondern beide mit von Arbeit und Freizeitaktivitäten ausgefüllten Tagen. In die Schublade „gelangweilte, Ego pimpende Ehefrau, die nur wegen des Geldes in einer furchtbaren Ehe verharrt“ passe ich nicht. Ich glaube eher, dass unser virtueller Kontakt eine tolle Dynamik hatte, die dann vom realen Kennenlernen noch übertroffen wurde. Ja es war objektiv gesehen ein Fehler, es bis zu diesem Treffen kommen zu lassen. Aber ist es nicht so, dass man meistens das bereut was man NICHT tut?
 
  • #43
Wenn es so wäre, dann wären ja alle, die hier schildern sowas schon erlebt zu haben, etwas realitätsfern.
Etwas, ja, das denke ich schon, wenn man meint, seinen Traumpartner so finden zu können. Wenn er es denn wirklich ist, halte ich es für Zufall. Hier wird regelmäßig in solchen Threads geschrieben, man solle sich lieber mal im RL treffen, weil man sich ansonsten nur in das Bild verliebt, das man sich durchs Schreiben des anderen macht. Warum das jetzt auf einmal so ein Angriff darstellen soll, ist mir schleierhaft.

Wir sind eher ganz durchschnittlich realistische Menschen.
Du kennst den Mann von EINEM Treffen und dem, was er so schrieb und am Telefon vielleicht sagte.
Wie realistisch ist das, wenn einer schon am Anfang solche Euphorie entwickelt? Du schienst mir selbst misstrauisch gewesen zu sein, weil er gleich so begeistert war, ohne Dich zu kennen.

Aber ist es nicht so, dass man meistens das bereut was man NICHT tut?
Dann müsstest Du ja jetzt weitermachen. Weil er vielleicht die Liebe Deines Lebens sein könnte, und das ist nicht ironisch gemeint. Oder Du wenigstens guten Sex mit ihm haben kannst - eine schöne Erfahrung.

Du steckst ja nun in der Situation drin. Mal von außen betrachtet - was denkst Du über eine Person, die verheiratet ist und sowas macht, was Du gemacht hast. Glaubst Du, sie hat nichts, das sie in ihrer Ehe vermisst? Ich habe nicht gedacht, dass Du ne gelangweilte Ehefrau ohne Was-zu-tun bist. Ich denke eher, Dein Mann hat wenig Zeit für Dich und die Beziehung.

Was das Zitat angeht - nein. Kommt immer drauf an, was man an Prioritäten hat. Ich war auch schon in einer Situation, in der ich scharf am Bereuen war. Weil es unterm Strich nur ausgemacht hätte, ob ich meinen Partner betrüge und belüge oder nicht. Nachdem die Beziehung dann sowieso zu Ende war, dachte ich eine Zeitlang "warum habe ich verzichtet". Aber ich bin mir damit treu geblieben. Das ist nichts, was ich bereuen kann.
 
  • #44
Ich glaube eher, dass unser virtueller Kontakt eine tolle Dynamik hatte, die dann vom realen Kennenlernen noch übertroffen wurde. Ja es war objektiv gesehen ein Fehler, es bis zu diesem Treffen kommen zu lassen. Aber ist es nicht so, dass man meistens das bereut was man NICHT tut?

Nun, Du hast aber getan... Und vor allem hast Du es durchaus vorbereitet.
Warum gibt man sich sonst als Single aus?
Dass Du es nicht bereust, ihn veräppelt zu haben, Du auch keine Sekunde bereust, dass Du Deinen Mann anlügst und betrügen willst...

Doch es gibt Sachen, die man bereut, wenn man sie TUT, und man sollte durchaus vorher überlegen.
Es ist schon eine etwas billige Ausrede... Jedes Handeln hat Konsequenzen.

Bei uns endete die Geschichte, weil er ursprünglich plante in München einen Job zu finden... Das ergab sich trotz intensiver Suche allerdings nicht, es wurde Berlin bzw. ein größerer Ort Nähe polnische Grenze.
Da bin ich aber nicht belogen worden, es machte nur für weitere Pläne keinen Sinn. Für mich wäre ein Ortswechsel dorthin keine Option gewesen.
Und so bleibt eine nette Erinnerung.

Für Dich mag es das auch sein, vielleicht brauchtest Du es jetzt auch noch die zusätzliche Aufmerksamkeit hier.

Für ihn? Wenn er ein Netter ist, entsteht da ein sehr bitterer Nachgeschmack.

W, 51
 
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  • #45
Aber ist es nicht so, dass man meistens das bereut was man NICHT tut?
Ich verstehe durchaus, dass deine Neugier gross war und ist.
Ob es meistens so ist, weiss ich nicht. Aber man kann das, was man nicht macht, bereuen, genau wie das, was man macht. Wenn es dumm läuft, stehst du am Ende alleine da.
Es ist eben einfach inkonsequent, was du da machst.
Mach dir Gedanken, wo das hinführen soll.
In ein Doppelleben?
Das würde bedeuten, du erzählst deinem Mann irgend eine Story, fährst dann die weite Strecke zu deiner Affäre, übernachtest dort eventuell und kommst dann gut oder weniger gut beglückt nach hause.
Begegnest dann deinem Mann wieder. Wie lange soll das gehen?
Wohin soll es führen? Willst du deinen Mann und den Lover echt so verarschen?
Ja die Versuchung ist sicherlich groß. Sicher nicht nur einmal im Leben. Der Punkt ist der, dass man manchmal auch konsequent sein muss.
 
  • #46
Aber ist es nicht so, dass man meistens das bereut was man NICHT tut?
Ja, so denke ich auch, ABER es muss für mich ehrlich erworben sein, damit ich mich gut fühle. Ich fühle mich nicht gut, wenn ich nur etwas bekomme, weil ich vorher gelogen und/oder manipuliert habe. Darauf wäre ich nicht stolz.

Wenn das nur für einmal ausgelegt ist, also klar für beide ist, dass man sich 1x nur für Sex trifft und dann nie wieder, ist das drumherum egal (wenn man mal den Ehepartner außer acht lässt). Sobald man aber eine Person nicht verlieren will, sind Unterschlagungen oder Lügen das Ende. Das zeigt sich ja auch bei dir: du hast den Schlussstrich gezogen. Es ist unmöglich, so etwas gut weiterzuführen. Das hast du ja selbst gemerkt.

Gut möglich, dass auch er nur ein Sexsucher war, der unehrlich war. Aber das weißt du nicht. Und das macht es auch nicht besser.

Diese Lügerei macht jedenfalls eins: sie verunsichert die Menschen. Wem kann man noch trauen usw. Das ist z.B. etwas, was auch du durch deine Aktion nun gelernt hast. Der nächste, der dir schöne Dinge schreibt, verfehlt seine Wirkung. So intensiv wird es bei dir nicht mehr anschlagen. Die "Traumwirkung" lässt nach. Das ist so ein bisschen, wie wenn einem ein Stück Lebensfreude entzogen wird....Denk mal darüber nach...
 
  • #47
Mann oh Mann, genau solche Menschen bringen mich total auf die Palme!!! Du denkst nur- wirklich nur total egoistisch an Dich, lügst alle an und verbaust einem tollen Singel die Chance dass er mit jemand Anderem eine tolle Beziehung haben könnte. Erst frisst Du seine private Zeit mit Schreiben weg, dann nährst Du Dich von seinen Gefühlen, küsst ihn sogar.... und ich hoffe sehr dass Du nie ins Bett mit ihm hüpfst. Rette besser Deine Ehe !!!! ,und wenn Du ihn wirklich liebst und es nicht nur um das tolle Gefühl von " gebauchpinselt zu werden" geht, dann sagst Du ihm die Wahrheit und trennst Dich ganz, vom Schwarm und vom Ehemann und lässt Dich scheiden. Und erst dann kommt ein neues Kapitel. Wenigstens die Auflösung der Situation soll sauber sein.
Wenn eine Drittperson rein kommt, stimmt die Ehe nicht.

Falls er Dir je verzeihen kann. Ich könnte es nicht verzeihen.

Bitte habe wieder etwas wie Selbstachtung vor Dir selbst. Verhalte Dich anständig.
 
  • #48
Aber ist es nicht so, dass man meistens das bereut was man NICHT tut?

Das ist so ein richtig platter Klischee-Satz, den kann ich echt nicht mehr hören. Wenn sich das jeder sagt, der eine Bank überfallen hat, jemanden zusammengeschlagen, oder ermordet, begonnen hat, Drogen zu nehmen - oder jemanden verarscht oder betrogen hat (wie du ja mitten dabei bist), wär das ja extrem schräg. Erstmal kann man genauso Sachen bereuen, die man gemacht hat, das ist ganz logisch. Es gibt schließlich sogar Menschen, die bereuen das Elternsein. Und jemanden anderen zu verarschen, sei es dein Mann oder der andere Mann, das kann man durchaus bereuen oder sollte es, wenn man ein Gewissen hat. Ich hab meine Affäre extrem bereut, das kann ich gar nicht in Worte fassen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich es nicht bereut hätte, sie NICHT zu starten.
Gerade wenn es um Dinge geht, die potenziell jemand anderen oder sich selbst verletzen können, muss man vorher genau überlegen, ob man das Risiko wirklich eingeht. Wenn es darum geht, ziehe ich für ein Jahr ins Ausland, dann ist es vielleicht korrekt, es einfach mal zu machen. Es wird niemandem das Herz gebrochen, notfalls zieht man zurück. Ja. Aber in deinem Fall betrifft es ja eben nicht nur dich selbst, sondern zwei andere Menschen, von denen der eine überhaupt kein Mitspracherecht hat, aber Nachteile (dein Mann). Ich könnt mich über so eine Kalenderweisheit echt aufregen
 
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