G

Gast

  • #31
Es ist eindeutig Betrug.

Die Bewertung "teure Hobbies" des Partners ist möglicherweise auch nur deine subjektive Beurteilung.
Würde darunter z.B. ein teures Auto fallen, so würde es ja auch geteilt ....

Zugegeben, hätte dein Partner sein "Taschengeld" immer im Spielcasino verspielt und du deines am "Sparbuch" angelegt, wäre es unfair.
Keine Ahnung, ob man darüber einen Nachweis führen kann, der vor Gericht dann berücksichtigt wird.

m46
 
G

Gast

  • #32
Verstecken... Eindeutig Ja!

Wenn der andere Partner es mit dem alten Rom hält und ständig alles verjubelt, soll er nicht noch die Früchte der Sparsamkeit des Partners tragen dürfen.

Schaut doch mal nach Griechenland. Sollen die nachdem sie alles verjubelt haben etwa jetzt auch noch einen Teil unserer Altersvorsorge (Rentenrücklagen) haben, nur weil wir über den Euro zwangsverheiratet sind? - Seid ehrlich!
 
G

Gast

  • #33
Vorzugsweise das Geld anders als auf Sparbüchern und schon gar nicht bei Banken anlegen, dann stellt sich die Frage nicht.

Wenn man offiziell alles während der Beziehungsphase durchgebracht hat ist man ja anscheinend in der besseren Situation? Also von Anfang an schon mal die Phantasie anstrengen.
 
G

Gast

  • #34
Das ist ja schon ein alter thread, aber scheint immer noch aktuell zu sein.
Ich bin ehrlich entsetzt - absolut fassungslos über so viele poster hier, die eindeutig zu Betrug auffordern.
Da kann ich nur immer wieder glücklich und froh sein, dass ich einen ehrlichen Partner hatte und selbst auch ehrlich war. Und angesichts der Menschen, die hier gepostet haben, glaube ich, dass ich nie wieder einen Partner möchte. Zumindest keinen aus der "Elite-Fraktion" (wobei das eben gerade nicht elitär ist)
Sparbücher oder sonstiges Geldvermögen wurde gemeinsam angelegt. Es wurde während der Ehe geschaffen und gehört nicht einem von beiden (auf dessen Namen das Sparbuch läuft) sondern BEIDEN. Es ist also Betrug, wenn sich einer von beiden nun das Sparbuch krallt und auflöst. Da nützt auch eine Ausrede nichts, von wegen "ich habe das Geld verdient" oder "ich habe weniger ausgegeben". Dann hätte man eben vorher eine Gütertrennung vereinbaren müssen.

Was ich getan habe und immer tun würde (war auch der Rat meines Anwalts): Ich habe ALLE Bankunterlagen kurz vor meinem Auszug aus der gemeinsamen Wohnung kopiert. So hätte ich beweisen können, welche Vermögenswerte zur Zeit der Treunnung vorhanden waren. Hätte also mein Ex etwas zur Seite geschafft, hätte er Probleme bekommen.
Aber wir haben uns dann sehr schnell geeinigt, er war ebenso ehrlich wie ich und wir haben noch vor der Scheidung einen Großteil des Vermögens geteilt, damit wir auch schon während der Treunnugnsphase finanziell agieren konnten.
Wir haben beide davon profitiert und unsere Scheidung war entsprechend problemlos. Das war mir mehr wert als ein paar Euros.
 
G

Gast

  • #35
Ich denke nicht, dass alle die hier zum Betrug auffordern, grundsätzlich unehrlich sind.

Ich persönlich bin derart konsequent ehrlich auf meine Mittel fixiert, dass ich von vorneherein gar keine Wirtschaftsgemeinschaft (z.B. eine Ehe) vertraglich festlegen würde.

Wenn ich allerdings eine Person 20 Jahre durchgefüttert hätte und danach noch mehr ausgenommen werden soll, würde ich nicht noch das gute Geld dem schlechten hinterherwerfen.

Und jedem, der größere Summen nachvollziehbar bei Banken aufbewahrt ist sowieso nicht zu helfen.
 
G

Gast

  • #36
Leute, anstatt hier zu diskutieren - einfach mal die neuesten Rechtsprechungen diagonal lesen. Seit September 2011 ist auch dies verschärft worden. Die Konten müssen auch einige Wochen vor der Trennung oder Scheidung dargelegt werden. Vermögen das bis dahin "grundlos" verschwand, wird über den Zugewinn berücksichtigt. Übrigens auch Gelder, die zur Tilgung von Schulden verwendet wurden - wenn der Kreditnehmer nur einer von beiden war und / oder dieser Kredit schon vor der Ehe bestand.

Um hier nun wieder spitzfindiger zu sein als das geltende Recht, muss man am besten Monate bis Jahre zuvor, die Konten mit minimalen Beträgen leerräumen. Für mich persönlich klingt das aber schon ziemlich paradox. Wenn ich mich trennen möchte, warte ich nicht so lange nur wegen dem Zaster.

Wenn ich so wenig Gemeinschaftsgefühl habe, heirate ich einfach nicht. Oder befülle die gemeinsamen Konten erst gar nicht mit Beträgen die über den Beteiligungsmöglichkeiten meines Partners liegen. Dann liegt das Geld eben unterm Kopfkissen oder unter einen anderen Namen auf der Bank.
 
G

Gast

  • #38
Wieso "Betrug"?
Was man in die Ehe mitbringt, gehört einem ja wohl auch weiterhin!
Ich würde versuchen, eine Trennung ohne Anwalt und co. über die Bühne zu bringen, es spart Geld, und zwar ungemein!
Jeder behält, was er in die Ehe mitgebracht hat. Deine Sparbücher sind DEIN Geld, und fertig!
Es ist kein "Betrug", wenn man das, was man sich zuvor mühsam erspart hat, behalten und nicht auch noch seinem Ex in den Rachen werfen möchte.
Was man gemeinsam in der Ehezeit erwirtschaftet hat, das teilt man auf - alles andere gehört jedem selbst.
Deine Sparbücher sind DEINE Sache, und wer hier was von "Betrug" faselt, sollte vielleicht mal in seinen eigenen dunklen Ecken fegen... Ich glaube es einfach nicht!!
 
G

Gast

  • #39
# 37

Von "Zugewinn" hast du nicht so viel Ahnung, oder?
Das Vermögen das jeder zu Beginn hatte, gehört logischerweise zum Anfangsvermögen. Von daher ist das nicht das Problem. Gemeint kann hier ausschließlich das zur Seite gelegte, während der Ehe sein. Wenn einer nur zur Seite legt und der andere nur ausgibt, ist es schon verständlich dass man das gesparte nicht noch teilen möchte. Aber dann frage ich mich auch immer, weshalb Leute überhaupt Heiraten wenn sie mit der Schicksalsgemeinschaft nicht zurecht kommen?!
 
G

Gast

  • #40
@37 es geht hier im das Geld, das während der Ehe auf DEIN Sparbuch eingezahlt wurde. Dieses Geld gehört zum Zugewinn. wie 38 schon sagt; wenn einer spart, der andere ausgibt, muss der Sparende am Ende doch 50 % abgeben, da Zugewinngemeinschaft, auch wenn der Ausgebene dann insgesamt 75 % hat! So geschieht es zig tausenden von Männern bei jeder Scheidung...
w/42
 
G

Gast

  • #41
Wenn ich allerdings eine Person 20 Jahre durchgefüttert hätte und danach noch mehr ausgenommen werden soll, würde ich nicht noch das gute Geld dem schlechten hinterherwerfen.
Sorry, aber wer eine andere Person 20 Jahre ohne Gegenleistung durchfüttert, ist selbst schuld und dem geschiet es recht, den der ist
einfach nur ein Idiot.

Aber ich denke nicht, dass du das meinst, ich nehme eher an du sprichst davon, dass ein Mann Alleinverdiener ist und seine nicht berufstätige Frau auszahlen muss, obwohl sie in 20 Jahren nichts anderes getan hat als ihm den Haushalt zu führen, 3 Kinder in die Welt zu setzen und diese zu erziehen. Wofür sollte ihr da wohl etwas zustehen - oder? Das meinst du doch?
Ja, das glauben alle Männer - Gemeinsamkeit geht nur so lange, wie die Frau sie bemuttert und umsorgt, sie macht nicht ihre Wäsche sondern "die gemeinsame Wäsche", sie erzieht nicht ihre Kinder sondern "die gemeinsamen Kinder", sie versort nicht ihr Haus sonder "das gemeinsam - oh nein, SEIN Haus" und sie hat auch kein Recht auf das gemeinsame - nein SEIN Geld.
*Ironie aus*
 
G

Gast

  • #42
Ich als Mann habe 16 Jahre alles bezahlt,ob es die Raten fürs Haus waren,den Urlaub,oder das Haushaltsgeld,und meine"Frau"hat sich Umschulungen ,reichlich Kleidung und Schuhe gegönnt.Sie hat auch nie nur einen Euro gespart.kurz vor unserer Trennung hat sie das halbe Sparbuch leergeräumt,noch ein Auto gekauft und mir dann mitgeteilt das es aus ist.Und jetzt soll ich nicht mal mehr das Recht haben mein letztes gespartes Geld für mich und die Kinder allein zu behalten???
Sie hat mit Kindergeld und ihrem Verdienst fast dasselbe wie ich.DANKE mir reicht es.Bevor die gute Frau noch was kriegt kaufe ich mir lieber auch 20 Paar Schuhe und gebe den Rest meinen Kindern (fest angelegt).Liebe Grüße ein Leidensgenosse.
 
G

Gast

  • #43
Nachdem man immer wieder hört, dass nach dem Aussprechen des Scheidungswunsches plötzlich geschenkter Schmuck, eigene Wertsachen, Papiere usw. verschwinden, würde ich meine Sachen auch sehr rasch in Sicherheit bringen.
Das bedeutet ja noch lange nicht, dass etwas verschwiegen wird. Man weiß nur, wo sich die Dinge befinden - gut und sicher verwahrt.
 
  • #44
Ich als Frau habe jahrelang alles bezahlt und mein Mann war Hausmann, allerdings hat er da auch so gut wie nichts gemacht. Dafür war er im Geld ausgeben der Größte. Ich habe alles was ich zur Seite schaffen kommte verschwinden lassen. Betriebsrente verheimlicht, private Rente auf meinen Bruder, Erbe und Sparbücher versteckt. w51