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  • #1

Singlesdasein seit 16 Jahren und Angst es kommt keiner mehr, was hilft gegen die Angst

Ich bin 45 Jahren weibl. und seit 16 Jahren alleinstehend wie man so schön sagt. Ich bin eine jugendliche, sehr attraktive Frau, sagt man zumindest, mit langen schwarzen Haaren, vollschlank, durchtrainiert, habe eine gute Bildung, einen festen Job und stehe ich Leben meine Frau. Seit fast 5 Jahren habe ich überhaupt kein Liebesleben mehr, da ich nicht mit einem Mann schlafen möchte, für den ich keine Gefühle habe. Es gab zwischendurch Jahre, da war ich sehr gelassen und bin mit meiner Situation gut umgegangen. Aber nun kommt die Angst immer öfter und ich halte es kaum aus. Verstänsnis seitens meiner Umwelt? Fehlanzeige! Wer kennt dies und ist auch schon über 10 Jahre unfreiwillig allein? Wie geht ihr damit um? Was hilft euch?
 
  • #2
Ich bin schon länger über 15 Jahre alleine (mit 2 kürzeren Unterbrechungen), mehr oder weniger freiwillig. Es gab einfach keine Begegnung, die für mich und zu meinem Leben gepaßt hätte.

Aber ich bin keineswegs einsam. Mir geht es gut, ich habe an meinem Leben nichts auszusetzen und bin für alles, was die Zukunft noch bringen mag (oder auch nicht) aufgeschlossen.

Seit letzten Sommer bin ich in Rente und habe augenblicklich mit eine der besten Phasen meines Lebens. Sowohl was die Einstellung grundsätzlich angeht, als auch in der aktiven Gestaltung. Ich genieße die Zeit ohne Terminkalender, Wecker und alle anderen Freiheiten, die mir dieser neue Lebensabschnitt bietet. Tue all die Dinge, die ich während der Berufstätigkeit vermißt habe.

Ein neuer Partner könnte eine wunderbare Ergänzung sein, wenn er denn ähnliche Vortellungen hätte. Aber ich muss das nicht unbedingt haben und ich leide nicht, wenn es sich nicht ergibt. Vor allem verbringe ich meine Zeit nicht damit, darauf zu warten!

Ich verstehe den Satz, dass deine Umwelt kein Verständnis hat, nicht. Wie meinst du das? Was hat deine Umwelt mit deinem Leben zu tun? Beklagst du dich bei deinen Mitmenschen?

Meine Umwelt sieht mich als das, was ich bin: Eine alleinstehende Frau, die in Rente ist, ihr Leben genießt, es mit Hund und Katze teilt, aktiv am Leben teilnimmt, sich nicht verkriecht und auch ein offenes Ohr für Andere hat. Ich weiß einfach was ich will und was nicht.

Es gibt keinen Tag, an dem ich mich langweile o. ä., mir sind die Tage eher noch zu kurz.

Die beste Hilfe, die du bekommen kannst, ist die, dass du deine Einstellung zu dir und deinem Leben überhaupt änderst. Wenn du dein Leben nur lebenswert siehst, wenn du einen Partner hast, dann musst du unglücklich sein/werden!

Sich selbst ganz oder auch nur teilweise über einen Partner zu definieren, ist der Beginn vom Unglücklichsein. Aber wer auch alleine glücklich/zufrieden ist, der kann das auch viel besser mit einem Partner.
 
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  • #3
Na toll,das macht aber nun wahnsinnig Mut - bin selber auch 46,seit 3 1/2 Jahren solo( nach einer langjährigen Beziehung) lerne zwar immer wieder Männer kennen, a ber die meisten wollen nur ein kurzes Abenteuer...........etwas Ernstes ist nicht in Sicht
 
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  • #4
Bin 51 und seit dreieinhalb Jahren getrennt (seit 2 Jahren geschieden) und komme mir nach mehr als 25 Jahren Ehe noch immer vor wie eine Katze ohne Schwanz.

Ich habe mir mein Leben gut eingerichtet, bin zufrieden mit meinem Job und meinem Privatleben. Habe gelernt auch Urlaub alleine zu verbringen und zu genießen, trotzdem fehlt mir einfach mein Gegenpart, nicht mein EX, ich denke, es war klug sich zu trennen, schließlich wollte er gerne wieder heiraten, aber ein Mensch mit dem sich Alltag teilen lässt.

Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei, steht schon in der Bibel und ich denke, da ist was dran.

Aber ich bin nicht mehr bereit, Partnerschaft zu haben um jeden Preis mit mit jedmöglichem Kompromiss, vielleicht macht es genau das so schwierig.

w
 
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  • #5
Ich bin Ende 30 und bin seit 3 Jahren Single (bin auch schlank, sportlich , attraktiv etc.) , davor in der Beziehung habe ich auch so gut wie kein Liebesleben gehabt. Alles zusammen kommt auf etwa 10 Jahre. Mir geht es im Moment auch nicht gut. Ich bin "unfreiwillig" allein, aber Kompromisse eingehen und eine Beziehung ohne Liebe anfangen kann ich nicht, habe mal versucht, nein, es ist nicht meine Welt. Ich würde meine Probleme lieber für sich behalten, viel Verständniss findest Du wirklich nicht. Wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück! Und melde Dich auf jeden Fall bei EP an.
 
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  • #6
Ich bin fast 46 und bereits seit 19 Jahren allein (mit kurzen Unterbrechungen vor langer Zeit). Leider liegt es 100% an mir, dass ich so lange schon allein bin. Ich bin einfach zu waehlerisch, obwohl ich es mir gar nicht leisten kann. Und je laenger ich allein bleibe, desto weniger kompromissbereit werde ich. Es geht bei mir daher gar nicht um die Angst, dass da kein Partner mehr vorbei kommt, sondern eher um die Angst, dass ich selbst irgendwann nicht mehr beziehungsfaehig bin. Das Leben ging auch an mir nicht spurlos an mir vorrueber, also muesste ich allmaehlich logischerweise meine Erwartungen and einen etwaigen Partner auch herunterschrauben. Aber das ist leichter gesagt als getan. Wenn man mit einer geliebten Person gemeinsan alt wird, dann vollziehen sich die kleinen unschoenen Veraenderungen fast unmerklich: Hier eine Lachfalte, dort ein falscher Zahn, hier ein graues Haar. Aber wenn der letzte Partner noch jung und knackig war und man danach viele Jahre lang nie einen anderen Partner hatte, dann tut man sich schwer, ploetzlich nach einem Partner im Rentenalter Ausschau halten zu muessen. Dabei ist es glaube ich voellig egal, ob man Mann oder Frau ist; das geht gewiss allen Langzeit-Singles so. Gelegentlich braucht jeder Single daher wohl einen "reality check", einen kritischen Blick in den Spiegel - und gute Freunde, die ehrlich mit einem sind, ohne einem das letzte Fuenkchen Selbstwertgefuehl zu nehmen. Aber eine Loesung fuer dieses Problem weiss ich auch nicht. Und da ich nicht juenger werde, werde ich wohl bis an mein Lebensende allein bleiben muessen. Loesungsvorschlaege sind herzlich willkommen...
 
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  • #7
Na, dann kann ich mich ja in diesen Club einordnen. Bin ebenfalls unfreiwillig allein, seit 5 Jahren. Nach 22 jähriger Ehe. Allerdings hab ich die Hoffnung auf eine neue Partnerschaft noch nicht aufgegeben. Jedoch gestaltet es sich ganz schön schwierig.Aber vllt. haben wir ja Glück u. finden die Stecknadel im Heuhaufen.
Ich wünsch dir auf alle Fälle viel glück.
 
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  • #8
Ich war ca. 3 Jahre Single, bist auf zwei kleine Unterbrechungen und sah mich ebenfalls schon alleine bis an mein Lebensende - das empfand ich aber nicht als trauriges Schicksal, sondern gestaltete mein Leben interessant und abwechslungsreich und es fehlte mir nicht wirklich etwas... Auf der Singlebörse meldete ich mich zwar an, fand aber auch kein passendes Gegenstück und wurde auch immer wählerischer, gab aber die Hoffnung auf eine schöne Partnerschaft niemals auf. Seit 1 Jahr bin ich in einer sehr schönen, festen Beziehung. Es kann also klappen.

w/39
 
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  • #9
Danke für eure Antworten. Mit soviel Rückmeldungen habe ich nicht gerechnet!
@Angeline mit dem Verständnis der Umwelt meine ich, dass meine Bekannten nicht verstehen, dass ich deshalb unglücklich bin.
In meinem Bekanntenkreis sind alle verheiratete oder heiraten gerade, bekommen Kinder, haben ein ausgefülltes Liebesleben etc. Mir tut das alles weh, ich muss nicht heiraten, Kinder müssen auch nicht sein, damit kann ich mich abfinden. Aber gar keinen Mann mehr zu bekommen, dass macht mich langsam fertig. Ich dachte immer, wenn ich gelassen bin und mein Leben lebe, nicht suche, dann kommt irgendwann jemand. Ich kann heute nur sagen, dass stimmt nicht!!

FS
 
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  • #10
Die Stecknadel im Heuhaufen zu finden ist so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto. - Wenn man Angst davor hat allein zu bleiben, MUSS man seine Ansprüche herunterschrauben !!!
Je älter man wird, desto höher werden die Ansprüche und desto geringer die Chance auf Erfüllung.

Und wer 15 Jahre allein ist, ohne unglückllich verliebt zu sein, bzw, jemandem nachzutrauern, ist ganz sicher beziehungsunfähig. Der kann sich nicht mehr an verdreckte Waschbecken, unordentliche Küchen, Verspätungen, Fußball im TV, die ätzende Schwiegermutter zu Besuch, Rumgenörgel gewöhnen.

Und das passiert in JEDER Beziehung langfristig. Das muss man bewußt in Kauf nehmen oder es lassen. - Der Prinz auf dem weißen Pferd wird ganz gewiss nicht mehr kommen. - Darüber sollte man sich mal im Klaren sein.
 
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  • #11
zu 9.Ja, vielleicht bin beziehungsunfähig, dass kann ich aber erst rausfinden, wenn ich einen Mann treffe, der frei ist und in den ich mich verliebe. Genau, dass ist ja der springende Punkt! Kommt kein Mann der frei ist und in den ich mich verliebe und er sich in auch in mich, dann kann ich das nicht rausfinden! Mein Problem ist, ich lerne keinen kennen!
Den letzten habe ich vor 6 Jahren kennengerlernt. Da war ich 39 und er 70!!! Jahre, Er war aufgedunsen, ungepflegt und wollte nur Sex. Na, wenn das mein zukünftiger Partner sein soll, kann ich mir die Kugel geben

FS
 
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  • #12
Liebe FS, ich bin 54, gelte als "schöne Frau", war 2 mal insgesamt 22 Jahre verheiratet und bin auch schon fast 10 Jahre unfreiwillig allein. Im Alltag lernte ich auch keinen passenden Mann kennen, über Partnerbörsen hatte ich mich vor 5 Jahren verliebt, in einen Mann, der 100% gepasst hätte, nur leider war er nicht bindungsfähig und so blieb es eine Affäre. Letztes Jahr hatte ich eine halbjährige Beziehung mit einem Mann, mit dem trotz aller Sympathie keine langfristige Partnerschaft möglich gewesen wäre wegen zu großer Differenz in Bildung und sozialem Hintergrund/daraus folgender Lebensweise. Den einzigen Rat, den ich dir geben kann: ich habe die Einstellung gewonnen, dass alles im Leben seine Zeit hat und dass man bewusst wahrnehmen sollte, was in der jeweiligen Lebensphase gerade ansteht/angesagt ist, und dass das Sinn macht und dass man alle schönen Möglichkeiten nutzen sollte, die der Augenblick bietet, d.h. aus jeder noch so schwierigen Situation das Beste machen. So komme ich jedenfalls gut zurecht ohne das Gefühl, etwas verpasst zu haben.
 
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  • #13
Liebe FS, von alleine wird niemand kommen. Du musst selbst aktiv werden: Zunächst einmal Platz in deinem Leben schaffen. Damit meine ich, sich vom alten Ballast befreien. Das bezieht sich auf materielle Dinge, also z. B. Wohnung entmüllen als auch auf veraltete Verhaltens- und Sichweisen und schlechte Gewohnheiten (Ernährung, Rauchen etc.) Hilfreich könnte eine Therapie sein (dazu muss man nicht "krank" sein). Ein Therapeut könnte einem helfen, die Ecken und Winkel bei uns zu finden, die wir einfach selbst nicht (mehr) wahrnehmen. Für die wir einfach blind sind. Eine sehr sanfte Methode ist zum Beispiel die Hypnotherapie. Sie kann helfen, Blockaden zu lösen. Sich mit der on-Line Partnersuche beschäftigen und sie ernsthaft zu betreiben, ist eine weitere Möglichkeit, aktiv zu werden. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Ich war zwar nicht solange ohne Partner wie du, bin aber nach 30 Jahren Ehe von meinem Mann völlig unvorbereitet verlassen worden und in ein "tiefes Loch" gefallen und in meiner Altersklasse gibt es einfach zu wenig Männer, die für mich in Frage kämen. Trotzdem habe ich "die Nadel im Heuhaufen" gefunden. Auf keinen Fall aufgeben!!
 
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  • #14
Bin #11 @ #12 u. FS: um Himmels willen du hast einfach nur Glück gehabt oder entsprichst eben doch mehr der Norm, das ist aber nicht selbstverständlich. Ich würde der FS strikt von einer Psychotherapie/Hypnotherapie oder dergleichen Unfug abraten. Und was sind bitte schön "Blockaden"? Sie soll sich nicht so sehr mit sich selbst beschäftigen, sondern mit allem, was sich um sie herum abspielt und sich daran freuen. Jeder Mensch ist, wie er ist, und soll sich auch so akzeptieren können.
 
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  • #15
an #9, #10. Ich habe auch schon mal zu meiner Freundin gesagt, " dann bleibe ich lieber alleine für immer und ewig, als mit DEM da zusammen" (Der eben zu den "stark runtergeschraubten" Ansprüchen passt) Genau, dann gebe ich mir lieber die Kugel! Und noch eine Zitat aus einem Film: "und wenn später doch was besseres kommt, was dann?"
 
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Gast

  • #16
Partnerschaft ist Hingabe und das für beide Geschlechter,wenn man sich aber immer nur in der Nehmerrolle befinden will,wird es irgendwann auch nichts mehr mit Geben können und einer Beziehung.Auch Sex ist auch Hingabe(für Mann und Frau),wer sich danach ausgenutzt fühlt,hatte nur Nehmen im Sinn.Man muß sich auch einmal eine unbekannte vermeintlich saure Frucht selbst suchen und pflücken,oft stellt man nach dem Probieren fest,daß diese doch irgendwie süß ist...und schon kommen mehr ins Körbchen!
Wer mit zu engmaschigem Netz aussiebt,statt nur grob auszusortieren,braucht sich nicht wundern,daß nur ein ganz ganz kleines Häufchen übrig bleibt.
Jammern nützt nichts,sich selbst verändern,sich nicht ständig ausgenutzt fühlen,Geben können,Lachen auch mal über sich selbst und dem vergangenen immer etwas positives abgewinnen-solche Menschen sind und bleiben nie lang allein.

m48
 
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  • #17
@ #11 und #12 Therapie habe ich bereits gemacht, hat aber nichts gebracht, bzw. auch wenn man sein Leben aufarbeitet, bedeutet dies nicht automatisch das jemand kommt. Eine Sache hatte ich noch vergessen zu erwähnen, das kennen bestimmt auch viele; Es scheitert zu oft einfach auch an der fehlenden Anziehung des Gegenübers. Entweder jemand hat es oder eben nicht. man kann sich jemanden einfach nicht schön reden oder gar erträglich, habe ich versucht, es geht einfach nicht.
Was im Grunde bleibt, ist die Trauer und genügend Kraft aufzubringen, es irgendwie aushalten. Nach so vielen Jahren mag ich einfach nicht mehr, mein Zustand mit diesem chronischen ohne Mann sein, kotzt mich einfach nur noch an..Ich kann es nach so langer Zeit leider nicht mehr anders sehen!
 
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  • #18
hier die nochmal die Nr.12;
zum Thema "einfach nur Glück gehabt" empfehle ich die Bücher: "Glück" von Matthieu Ricard und "Was aber ist Glück", Fragen an den Dalai Lama.
"Blockaden" können z. B. physisch, mental oder emotional sein. Sie hindern uns daran unser Potential bestmöglich zu entfalten oder auszuschöpfen. Einen "blockierten" Wirbel kennt wohl jeder von uns. Und dann kann man sich eben nicht richtig bewegen und geht z. B. zum Chiropraktiker. Und analog kann man sich auch Hilfestellung bei mentalen und emotionalen Blockaden holen. Die liegen z. B. vor, wenn man sich kurz vor einer Prüfung plötzlich an nichts mehr erinnert oder wenn man in einer Beziehung seine eigenen Bedürfnisse nicht mehr wahrnimmt. Wenn ein unbefriedigter Zustand, unter dem man leidet, schon so lange anhält, halte ich es einfach für sehr sinnvoll, sich Hilfe zu holen. Psychotherapie und Hypnosetherapie als Unfug zu bezeichnen, zeugt von der eigenen Ignoranz. Für beide Verfahren liegen wissenschaftliche Untersuchungen zum Wirksamskeitnachweis vor. (w 60, Ärztin)
 
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  • #19
Anziehung funktioniert nur beidseitig. Wenn dich niemand anzieht, dann frag dich, inwieweit du denn anziehend bist....viele Männer zeigen nur dann Interesse,wenn sie sich angezogen fühlen. Und wenn vor sechs Jahren du als 39jährige einen 70jährigen angezogen hast, dann überprüf doch mal deine Ausstrahlung, deine Anziehung......Besuche Flirtseminare, lass dir ungeschönt zeigen wie du wirkst. Immer erst bei sich schauen, bevor man sich beschwert, dass die anderen da draußen nicht wie gewünscht reagieren....
 
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  • #20
Liebe #16,

es kann niemand kommen, der zu Dir passt.

All die vielen Männer, die angeblich nicht zu Dir gepasst haben, die Du Dir hättest schön reden müssen- unter denen wäre jemand gewesen, der zu Dir gepasst hätte, wenn Du nicht blockiert wärst.

Ich weiss nicht, welche Therapie Du gemacht hast- sie hat Dir anscheinend nicht bewusst gemacht, dass Du das Problem bist. Schade für Dich, Du kannst sicherlich Nichts dafür.

Der Zustand ohne Mann ist das, was Dein Unterbewusstsein will, sonst würde es nicht derartig gründlich blockieren. Wir können nicht ahnen, woran es bei Dir liegt- es gibt sicherlich einen oder mehrere Gründe dafür.

Ich rate sicherlich nicht ständig und reflexartig zu Therapien- aber wenn Du wirklich leidest unter diesem Zustand, solltest Du vielleicht noch einmal einen Versuch machen.
 
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  • #21
@ #18 und #19 Anziehung funktioniert nur beidseitig und wenn ich keine Anziehung verspüre, heißt das nicht, dass generell mit was stimmen kann.

Die Rückmeldung seitens Kollegen, Bekannten zu meiner Person sind klar, ich sei attraktiv, intelligent, lustig, anziehend, kontaktfreudig. etc. also positiv.

Ich habe langsam das Gefühl, je mehr ich schreibe desto weniger werde ich verstanden.
Aber die Reaktionen kenne ich mittlerweile. Es kann sich eben kein Mensch vorstellen, dass es wiederum Leute geben kann, die einfach Pech haben bei der Partnersuche und die niemanden kennenlernen der passen könnte.

Dies ist in unsere Gesellschaft scheinbar immer noch ein Tabuthema wurde aber in der Sendung 37 Grad im Fernsehen auch mal aufgegriffen, ist schon ne Weile her.

Es gibt diese Menschen aber trotzdem. Wir sind nicht verrückt, brauchen keine Therapie, wir haben Pech!

FS
 
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  • #22
#17 + 19 haben vollkommen recht. Es gibt keine attraktive Frau die 16 Jahre keinen Mann findet. Das gibt es einfach nicht !!!!

Das kann nur daran liegen, dass sie sich unbewußt so verhält, dass es gar nicht klappen kann. - Welche halbwegs normale tickende Frau trifft sich mit 39 überhaupt mit einem 70jährigen ?!?!

Vergleichbar mit dem Versuch mit einer Kinderschippe eine Baugrube auszuheben um dann resigniert zu sagen: "Ich habe ja gesagt, es funktioniert nicht".

[Mod.= Unhaltbare Verdächtigung gelöscht! Wenn Ihnen das Forum nicht gefällt, halten Sie sich einfach fern!]
 
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  • #23
@21: dass sich eine 39-jährige, attraktive Frau mit einem 70-jährigen trifft, kann ich auch nicht verstehen. Allerdings gibt es durchaus sehr attraktive Frauen, und zwar nicht wenige, die nach 1 oder 2 Ehen absolut kein passendes Pendent mehr finden, ohne dass es zwangsläufig an ihrer Person liegt. Sicherlich spielt das Alter eine Rolle und der sogenannte "Partnermarkt", aber auch die Lebenssituation: es gibt Konstellationen, wo man einfach nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein kann. Auch auf das Glück hat man nur bedingt Einfluss: es ist eben nicht alles machbar, so wie wir uns das vorstellen. Und wenn die beiden Richtigen sich begegnen sollen, müssen sie eben auch das Glück auf ihrer Seite haben.
 
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  • #24
zu 21 Ich weiß nicht welchen Grund Sie nun haben, hier an dieser Stelle beleidigend zu werden.
Wenn Ihnen meine Fragen zu anstrengend sind, warum schreiben Sie dann überhaupt?

Ich habe nicht geschrieben, dass ich mich mit dem 70 Jährigen getroffen habe. Es wäre schön wenn Sie lesen würden was ich schreibe.

Die ersten 8 Antworten die geschrieben wurden, zeigen mir das es doch Menschen gibt die es verstehen. Ich freue mich auf weitere positive uns sinnhafte Antworten zu meiner Frage.

Es gibt mehr attraktive Frauen die länger als 16 Jahre allein sind als Sie glauben. Aber wenn es Ihnen leichter ist jemanden in eine Schublade zu packen weil er nicht die Norm ist, sei es Ihnen gegönnt. Tun Sie das weiterhin! Die Damen und Herren die mich hier verstanden habe, sage ich danke dafür.

FS
 
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  • #25
Liebe FS, hier noch einmal #19.

Du klammerst Dich fest an Deiner Erklärung, dass Du "Pech" hättest. Nun gut, bleib dabei, wenn es Dich entlastet.

Aber ich vermute, daran glaubst Du doch schon länger- und leidest dennoch schon länger an Deinem Alleinsein.

Vielleicht könntest Du doch einmal über Deinen Schatten springen und vor Dir selbst zugeben, dass einfach "Pech" als Erklärung nicht genügt? #17 hat doch knapp, aber sehr einleuchtend erklärt, welche Auswirkungen solche Blockaden haben- erkennst Du Dich nicht ein klein wenig wieder? Sei mal ganz schonungslos ehrlich Dir selbst gegenüber- das hilft! Ich weiss auch Dinge von mir, die ich wirklich nicht toll finde, und lebe mit diesem Wissen.
 
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  • #26
An #21. Ja doch, es gibt sehr attraktive Frauen, die lange allein bleiben. Genauso gibt es sehr gut qualifizierte aber joblose Fachkräfte. Alles hat seinen Zeitpunkt. Das ist schon richtig.
An die FS: Nimm bitte nicht alles auf sich. Es gibt Tausend Gründe, die mir Dir nichts zu tun haben. Zurückgezogene Lebensweise, überlange Jobzeiten , einfach keine passenden Leute in der Nähe usw. usw. Durchaus attraktive Karriere-Menschen (haupsächlich Männer) "dürfen" Singles bleiben, die Fragen werden an dem Punkt auch in der gleichen Situation "zur Sau" gemacht. Finde es traurig. Je mehr man an sich zweifelt, desto mehr Probleme bekommt man. Egal, ob Du zum Therapeuten gehst oder versuchst das alleine hinzukriegen. Ich persönlich würde den 2. Weg empfehlen, auch wenn es komplizierter wird, es ist wichtig dass DU und nicht sonst jemand es hinkriegst. Nur Mut! Und viel Glück!
 
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  • #27
Liebe FS, "einfach nur Glück" und "einfach nur Pech" als Erklärung reicht einfach nicht. Wenn du bei diesen Ansichten bleibst wirst du so weiter leben wie bisher.
Zur Illustration ein einfaches Beispiel: Ein Auto springt normalerweise an, wenn man den Zündschlüssel dreht. Das funktioniert aber nur, wenn sozusagen "hinter den Kulissen" oder "im Verborgenen" die Batterie geladen ist. Oberflächlich betrachtet, denkt man, der Schlüssel funktioniert nicht mehr. Solange man die Ursache, nämlich die leere Batterie unter der Motorhaube, nicht entdeckt, hilft es nicht, den Schlüssel immer wieder zu drehen und nach einiger Zeit zu resignieren und zu sagen, es gibt eben Autos, die nach einiger Zeit nicht mehr anspringen. Ich habe so eins erwischt und das ist mein persönliches Pech.
Es muss der im Verborgenen laufende Prozess entdeckt werden und der ist bei den einzelnen Menschen sehr individuell. Hier gibt es nun einige wirklich wohlgemeinten Ratschläge von Menschen, die dein Leid wirklich nachvollziehen können und du bleibst bei deiner Sichtweise: Ich habe einfach Pech. Dann kann man dir auch nicht helfen.
Attraktiv, intelligent, lustig, anziehend, kontaktfreudig zu sein alleine reicht nicht. Das entspricht der oberflächlichen Betrachtungsweise.
Offensichtlich leidest du immer noch nicht genug, um dich auf die Suche nach deinen persönlichen verborgenen Prozessen zu machen.
 
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  • #28
@ #25 Ich danke dir für dein Verständnis und die netten Worte. Ja, der Beruf spielt bei mir auch eine große Rolle, da Schichtdienst, Reisetätigkeit und gelegendlich Wochenenddienste.

Ich lerne beruflich viele Männer kennen, sind aber alle gebunden ;O (Ich fand neulich einen Mann merh als sympatisch und wollte ihn ansprechen, habe dann von Kollegen erfahren, er ist bereits vergeben.) Du hast recht, ich muss es hinkriegen niemand sonst.
 
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  • #29
Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich einmal bei EP lande. Es ist wirklich schwierig einen Mann in dieser Altersgruppe zu finden. Die meisten sind verheiratet oder Beziehungsunfähig. So wie ich es mitbekommen habe bist Du eine attraktive Frau. Die meisten gutaussehenden Menschen werden selten angesprochen, weil meistens die Männer denken "die ist bestimmt schon vergeben". Unsere heutige Männerwelt hat das Flirten und Erobern verlernt. Mein Vater öffnete noch meiner Mutter die Autotür. Heute bleibt kein Mann am Straßenrand stehen sogar wenn Du eine Reifenpanne hast, da wird nur noch gehuppt. Schon das Auftreten einer Selbstbewussten Frau bringt Männer ins Erstaunen. Ich hab das oft genug erlebt im Geschäftsleben. Dann kommt dieser armselig Standardspruch " mit der kann ich sowieso nicht mithalten" Schade!!! Männer sollten viel mutiger sein und uns endlich wieder spüren lassen Frau zu sein. Natürlich meistern und geniessen wir auch ohne Mann unser Leben. Aber mal ganz ehrlich, warum sind wir dann bei EP.
 
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  • #30
@#28

Warum sollte ein Mann in der heutigen neumodernen, überemanzipierten Zeit eine Frau überhaupt noch spüren lassen dass sie eine Frau ist?
Heutzutage lässt er sie es wahrscheinlich nur insoweit spüren, das er sie gerne b...en möchte.

Männer machen ganz einfache Aufwand-/Nutzenrechnungen. Ich sehe hier meist ein riesen-Anspruchsdenken der Frauen (ja auch banale Dinge wie Türe aufhalten, Helfen bei der Reifenpanne etc.) um sich doch mal wieder richtig als "Frau" zu fühlen (ein Gentleman hilft mir).
Für den Mann bedeutet das natürlich entsprechend Aufwand. Und der Dank ist dann meist ein Tritt in den Hintern durch die Frau indem sie ihn ja wissen lässt das sie dies nicht machen wird (kochen kannst du für dich selber) und dies nicht machen wird (beim Blasen auf den Knien fühle ich mich dir untergeordnet) - denn sie ist ja emanzipiert.

Wer nur nimmt wird nie bekommen, so einfach ist das. Die wirklich erfolgreichen Damen da draußen respektieren Männer noch als Männer, kennen ihre Stärken und Schwächen und lassen dem Mann dann auch entsprechend den Vortritt.

Frauen werden von Männern erst dann wieder als "richtige" Frauen behandelt, wenn Frauen uns Männer endlich mal wieder als richtige Männern behandeln. Leben und leben lassen ...
 
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