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  • #1

Sind Sekretärinnen oft in ihren Chef verliebt?

Wie oft kommt es vor, dass sich Sekretärinnen oder Assistentinnen in ihren Chef, vielleicht nur heimlich, verlieben? Ob ein Verhältnis entstanden ist, sei dahingestellt. Mich würde interessieren, wie häufig dies der Fall ist.
w/51
 
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  • #2
So häufig wie sich die Krankenschwester in den Ober- oder Chefarzt verliebt …. Die Frage ist nicht verständlich ….
M
 
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  • #3
Romantische Verklärung, es kommt nicht sehr oft vor.

Ich habe meinen Chef in- und auswendig gekannt, in vielen Situtionen besser, als seine Frau. Schon deshalb war ich nicht in Gefahr, mich in ihn zu verlieben.
 
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  • #4
Wenn Sekretärin mindestens 12 Stunden am Tag, meistens auch noch am Wochenende mit dem Chef zusammen arbeitet muss sie schon sehr verklärt sein, um sich in den Mann zu verlieben.
Ich kenne meinen Chef 25 Jahre. Kenne ihn besser als seine Frau und schon aus diesem Grund habe ich mich nicht in ihn verliebt.

Denke aber, dass das auch nur ein Klischee ist.
 
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  • #5
Klischee - wozu sich weiter damit beschäftigen? Zeitverschwendung. Und wenn du ein persönliches Anleigen dazu hast, dann formuliere es doch bitte.
 
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  • #6
Es wird behauptet, stimmt aber wohl nicht. Meine erste Frau war meine Mitarbeiterin und ich habe sie geheiratet (Mussehe). Nach der Heirat ist dann herausgekommen, dass sie parallel zu mir noch Beziehungen mit zwei leitenden Angestellten hatte. Das Kind ist übrigens nicht von mir gewesen. Eine meiner jetzigen Mitarbeiterinnen fährt auch ganz schön was auf, um mich abzuwerben. Sie ist fast zwanzig Jahre jünger als ich. Dass sie in mich verliebt ist, glaube ich allerdings nicht. So schön bin ich nicht.
 
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  • #7
Genau in 28, 7532% der Fälle. *Ironie aus*. Dazu gibt es doch keine halbwegs vernünftige Aussage - die Umstände sind zu unterschiedlich, sorry.
 
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  • #8
Also, ich habe persönlich auch noch nie eine Sekretärin kennengelernt, die in ihren Chef verliebt war oder mit ihm zusammengekommen ist... obwohl es da sicherlich welche gibt, aber ich denke, das kommt nicht so oft vor.Kenne aber persönlich ein paar Ärzte und Krankenschwestern bzw. Sprechstundenhilfen, die zusammengekommen sind ;)

Ist Dein Mann der Chef und Du machst Dir Sorgen wegen seiner Sekretärin, FS?
 
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  • #9
Das hängt vom Attraktivitätsgrad des Chefs ab. Schöne Chefs werden sicher häufiger angehimmelt als nicht so hübsche.

w
 
  • #10
Wir sind zwei Frauen im Betrieb (Kleinbetrieb). Chef ist ein Macho der Art "Frau zu Hause zieht die Kinder groß, ich bin der Allerskönner-Supermann". Keine von uns Frauen findet ihn so gut, dass wir in ihm verliebt wären. Aussehen ja, Charakter...nö danke.
 
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  • #11
Meine Mutter war die Sekretärin meines Vaters; sie und ihr Chef haben recht bald geheiratet, 2 Jahre später kam ich auf die Welt. Meine Mutter hatte damals schon einen Sohn, der zum Zeitpunkt der Heirat 10 war, und sie war alleinerziehend.

Klingt wie im Märchen, kommt aber, glaube ich, nicht sehr oft vor.
w
 
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  • #12
Ich glaube auch, daß es nicht sehr viele gibt die in ihren Chef verliebt sind, das Ziel ist eher der Erfolg.
Frauen möchten einen Status höheren Mann und finden genau diese Herren sexy. Nach dem sexuellen Ausflug wird der Chef erpressbar sowie gefügig und die weibliche Position beruflich als auch privat gefestigt. Frauen Ziel erreicht, auch ohne Liebe!

50m
 
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  • #13
Jede einigermaßen kluge Sekretärin vermeidet Situationen, in denen es zu "mehr" (kann auch Verliebtsein sein) kommt. Jede kluge Sekretärin "durchschaut" ihren Chef und verliebt sich schon deshalb nicht. Jede kluge Sekretärin braucht keinen "Steigbügel", um weiterzukommen, sie schafft das alleine. w (kluge Sekretärin)
 
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  • #14
In einer ehmaligen Firma hat sich der Chef für die Sekretärin von seiner Frau getrennt. Später hat er dann die Sekretärin auch wieder durch eine jüngere ersetzt (sowohl beruflich als auch privat). Wer da angefangen hat und wie sehr verliebt war kann ich allerdings nicht beurteilen.
 
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  • #15
An FS:

Klare Antwort: NIEMALS !

Ich bin selber Sekretärin und wünsche einen Mann auf Augenhöhe und keinen, der als Chef(chen) über mir steht, oder sich dies zumindest einbildet. Daher ist meine oberste Regel - Job ist Job, Bett ist Bett. Was aber nicht heisst, dass man als Sekretärin in einem Autozulieferbetrieb nicht etwas mit einem Chefarzt haben kann, aber dann wird schon klargemacht, dass in der Beziehung andere Regeln gelten als im Beruf.

w,40
 
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  • #16
Also ich denke da mal, daß es eher bzw. und/oder viel mehr "verliebte" Chefs in die eigene Sekretärin gibt ;-)
Gibt´s eigentlich auch Sekretäre bei Chefinnen und wenn ja wie sieht es da so aus? Bin als Ein-Mann Akteur selbstständig und kenne mich da nicht so aus.
 
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  • #17
ich, w48, Sekretärin, war bisher in keinen meiner bislang 7 Chefs verliebt. Habe auch nie eine Kollegin kennengelernt, bei der das der Fall gewesen wäre. Hilft Dir das jetzt weiter?
 
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  • #18
Sehr selten bis gar nicht, außer er der Chef ist optisch der Superknaller und auch nicht sonderlich koservativ/spießig/langweilig. Beides trifft man relativ selten bei Männern über 40 und noch seltener in der Chefabteilung, Keine junge Sekräterin wird dafür Interesse haben. Und erst recht trennt sich keiner erwachsener Mann von seiner Frau für einen kurzen Flirt mit seiner Sekräterin. Da muss der Mann keine helle Leuchte sein, wenn er das tut.
 
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  • #19
Was soll diese Frage eigentlich. Sensationsgier oder Journalist/in.

Never fu** the company ist ein ehernes Gesetz.

Schöne Grüsse, die Chefsekretärin, die definitiv niemals belästigt wurde.
Hab' nen schwarzen Gürtel.
 
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  • #20
Sekretärinnen haben in der Regel mit ihren Chef eine intensive Arbeitsbeziehung, mehr nicht. Dass sich Leute auch über Arbeitsleben näher kennen und ggf. lieben lernen, ist auch kein Geheimnis. Wobei vermutlich die Konstellation Chef / Untergebene(r) nicht sonderlich hervorsticht.
 
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  • #21
ich arbeite als Sekretärin auf Geschäftsführungsebene. War noch nie in einen Vorgesetzten verliebt. Wenn es passieren würde, dann nicht, weil er der Vorgesetzte ist. Er müsste mir genauso gefallen wie ein anderer potentieller Beziehungskandidat auch. In meiner schon recht langen beruflichen Laufbahn habe ich es bisher noch nicht miterlebt, dass aus Vorgesetztem und Sekretärin oder Assistentin ein Paar wurde oder auch nur ein Verhältnis bestand. Allerdings habe ich es ab und zu - selten - von woanders/ aus anderen Unternehmen mal erzählt bekommen.
Kann mir nicht vorstellen dass man sich als Assistentin nur deshalb in einen Mann verliebt, weil er der Chef ist. Das alleine reicht nicht und ist auch kein möglicher Auslöser. Aber! - Es wäre auch kein Ausschlusskriterium.
Liebe FS, machst du dir Sorgen, dass dein Partner in seine Assistentin verliebt sein könnte?
 
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  • #23
Ich bin Sekretärin und finde es sehr unprofessionell, mit dem Vorgesetzten etwas anzufangen. Meine Chefs waren alle verheiratet, aber selbst wenn nicht, das ist für mich ein absolutes No-Go.
 
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  • #24
In meinem umfangreichen beruflichen Leben, auch viel gereist, hatte teilweise sehr viel mit Männern in gehobenen Positionen zu tun.

Typ George Clooney war leider nicht dabei.

Die Masse an Managertypen sind oft übergewichtige Männer mit wenig Haupthaar und meist unter 1,80 oder knapp darüber.

Also für mich nicht gerade groß und stattlich und attraktiv schon gar nicht.

Es mag Frauen geben welche über diese grauselige Optik hinwegsehen und das reizvoll finden, was dieser Mann tut oder ausstrahlt aber für mich waren diese Männer NOGO's, also irgendwas körperliches hätte ich mir da nie vorstellen können, da grauste es mir.

Selbst beim Paartanz hatte ich mich immer geschickt entzogen und abendliche Termine oder frühmorgendliches aufstehen als Grund gesagt und verschwand vom Event mit Tanz.

Wenn man sich viele Politiker mal ansieht im Fernsehen kann man sich als Frau schon fragen,
könnte man sich in sowas verlieben???

Also ich kann da unbeschwert und direkt mit "Nein" antworten.

w
 
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  • #26
Nach etwa 20 J. Berufserfahrung ist es mir nur zwei Mal passiert, dass ich mich in meinen Chef verguckt habe. Beide sahen durchschnittlich aus und mehr Gefühle hatte ich erst, nachdem ich sie ein bisschen kennen gelernt hatte. Man arbeitet ja eng zusammen, lernt den Menschen immer besser kennen, bekommt auch privates mit. Natürlich beide verheiratet. In so hohen Positionen sind sie das eigentlich immer. Das war aber keineswegs mit Herzschmerz verbunden und gemerkt haben sie es auch nicht. Das war eine oberflächliche Schwärmerei, die sich aufgrund meiner Lebensituation zu dem Zeitpunkt ergab und recht kurz anhielt. Abwechslung im Alltag und zu der Zeit hat es mir halt irgendwas gegeben. Inwiefern so etwas der Realiät standhält (in Bezug auf die Tiefe der Gefühle), ist ja nochmal eine andere Frage.

Ansonsten habe ich in einem früheren Job die Nachfolge einer Kollegin angetreten, die ein Verhältnis mit ihrem verheirateten Chef hatte. Sie etwa Mitte 20, er Mitte/Ende 40. Wie groß die Gefühle waren, weiß ich nicht. Aber irgendwann hatten sie sich keine Mühe mehr gegeben und bei einer Veranstaltung wusste es dann auch wirklich jeder. Der CEO hat seinem Vorstandsmitglied dann nahe gelegt, das in irgendeiner Form zu handeln (was genau gesagt wurde, weiß ich nicht, vielleicht auch nur, zumindest Diskretion zu wahren). Sie hat dann die Gelegenheit ergriffen um für jemanden in einer anderen Niederlassung zu arbeiten und sie haben sich wohl nicht mehr getroffen.
 
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  • #27
Liebe W,

was bleibt ihnen denn zur Aufhellung ihres betriebsamen aber geistig wohl kaum herausfordernden Alltags denn auch zur Zerstreuung weiter übrig als sich unnützen Träumereien über den Chef hinzugeben die dieser natürlich im Fall ungeklärter privater Lebenssituation nicht ungenutzt verstreichen lassen wird.

Viele Männer im mittleren Führungsjob machen einen Sport daraus Sekretärinnen um den Finger zu wickeln. Nur wenige Sekretärinnen sind scharf den Job ihres Vorgesetzten. Habe ich bislang nur einmal erlebt, die Frau war wirklich superintelligent und wurde von allen Herren als nützliche Fee gesehen. Change Management hat dann aber ans Licht gebracht was diese Dame alles so studierte während die Herren längst in ihren Betten schliefen. Das war echt zu komisch.
 
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  • #28
ich bin Sekretärin und ich kann nur sagen, umgekehrt wird ein Schuh draus! Chefs sind oft (unglücklich und aussichtslos) in ihre Sekretärinnen verliebt.
Ist eine Sekretariatsstelle zu besetzen, dann spielt neben der Qualifikation vor allem ein aussagekräftiges Foto eine sehr große Rolle *hüstel*
:))
 
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  • #29
Selbst wenn dieser Typ Mann dabei wäre, als Sekretärin ist ein Verhältnis mit meinem Chef, sei er noch so toll von der Optik her, ein No-Go.

Das ist unprofessionell und schadet dem Ansehen im Unternehmen.

Sorry, <mod>

Die erste Ehefrau von Altkanzler Helmut Kohl war seine Sekretärin.
Und die Schwiegermutter von Maria Furtwängler war auch einstmals Sekretärin vom Oberboss Burda

Dieses - schadet dem Ansehen des Unternehmens - liest sich wie im Lore-Roman.
Der Großteil fest verbandelter Paare und Eheleuten lernte sich im engen beruflichen Umfeld kennen und da spreche ich von seriösen Leuten. Affärengedöns gibt es da häufiger, wo beide verheiratet sind, denn wo entwicklen sich Affären am meisten?? Eben im Job, wo abendliche Überstunden, Meetings und Seminar locken. Ich verabscheue außereheliche Abenteuer und bin eher spießig-langweilig.

Aber dennoch ist die o.g. Sichtweise Standard.

Letztendlich bleiben Ehen von Oberbossen und Sekretärinnen dennoch Ausnahmen.
Oberbosse finden ihre Ehefrau meist in gehobeneren Kreisen als im Backoffice.
 
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  • #30
Ob verliebt oder nicht, ich habe es nicht selten miterleben können, dass Frauen in assistierenden/administrativen Berufen wohl schon ein wenig dazu neigen, mit dem 'Boss' eine ganz eigene Art von 'Beziehung', eine 'Quasi-Paar-Beziehung', zu haben.

In mehreren Fällen neigten insbesondere Chefsekretärinnen oder solche die sich dafür hielten dazu, 'ihren' Mann komplett insbesondere von anderen Frauen abzuschirmen, das Ganze im beruflichen Kontext ist natürlich dämlich im wahrsten Sinne des Wortes. Andere Männer wurden natürlich an den Boss rangelassen - dieses Verhalten bezieht sich definitiv auf andere Frauen. Der gute Mann durfte also nicht selbst entscheiden mit wem er wann Gespräche im beruflichen Kontext führt, sobald der andere Gesprächspartner eine Frau ist. Und die Jungs, oft einseitig studiert wenn auch mit hohen akademischen Graden, ließen sich irgendwie oft genug von dieser Art weiblicher Übergriffigkeit manipulieren, so dass sie ihrerseits wie kleine Hündchen von diesen Damen gesteuert wurden.

In einem extremem Fall hat eine Assistentin die 'Jungs' im Team versucht zwischen den weiblichen Mitarbeitern aufzuteilen, sie meinte dabei entscheiden zu können, wer 'ihrer' ist und mit wem andere sprechen dürfen. Was natürlich der Entwicklung der Organisation nicht gerade Gutes tut wenn Knowledge nicht ausgetauscht werden und sich ergänzen kann.

Persönlich empfinde ich derartiges Verhalten immer wieder als hochgradig übergriffig und aus meiner Sicht auf die Dinge, als unprofessionell, dennoch findet es ständig statt und eher geht der weibliche Expert als die so agierende Assistenz. Da ich mehr oder weniger mein gesamtes Arbeitsleben in 'typisch männlichen' Berufsumfeldern (Sys-IT, technolog. Entwicklung, Forschung) verbringe wundert mich eigentlich gar nicht, dass Frauen mit solch archaischem Verhalten immer wieder teamorientierten, professionellen Frauen im Weg stehen und ein Bild prägen, das leider dann wieder auf andere projiziert wird.
 
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