• #1

Sind Männer zu tieferer Liebe fähig?

Wenn man die Beiträge in diesem Forum verfolgt, scheint es, dass sich Männer entschiedener ihrer Liebe verschreiben als Frauen und auch unbeirrbarer an dieser festhalten. Man mag sich die Beiträge von @Runningman , @Tobi425 oder @DerMax in Erinnerung rufen. Für die Tiefe ihrer Liebe scheint die Erwiderung ihrer Gefühle auch keine Rolle zu spielen. Weshalb können Männer im Gegensatz zu Frauen so stark lieben? Steht den Frauen die Ratio im Weg? Was meint ihr?
 
  • #2
uch unbeirrbarer an dieser festhalten. Man mag sich die Beiträge von @Runningman , @Tobi425 oder @DerMax in Erinnerung rufen. Für die Tiefe ihrer Liebe scheint die Erwiderung ihrer Gefühle auch keine Rolle zu spielen
Bei allen 3en ist es eine Verliebtheit in eine Projektion, letzterer kennt die "Angebetete" nicht mal persönlich, die ersteren hatten auch nicht mal den Ansatz einer Vorstufe einer Partnerschaft, da von tieferer Liebe zu reden?
Es ist Verbissenheit, Fixierung und dazu sind Männer und Frauen gleichermaßen fähig, man nehme die unzählbaren Kollegenthreads, und vor allem mangelnde Selbstliebe und Selbstbewusstsein, dass man sich so an einer Illusion festbeisst.
 
  • #3
Wenn man die Beiträge in diesem Forum verfolgt, scheint es, dass sich Männer entschiedener ihrer Liebe verschreiben als Frauen und auch unbeirrbarer an dieser festhalten. … Weshalb können Männer im Gegensatz zu Frauen so stark lieben? Steht den Frauen die Ratio im Weg? Was meint ihr?
Ich denke, dass beide Geschlechter zu tiefer Liebe fähig sind, wenn sie das richtige Gegenstück gefunden haben. Wobei die Ratio dann nicht ausgeschaltet sein muss, denn Blauäugigkeit oder das Schweben auf einer rosa Wolke wird es nicht bringen. Im Gegenteil.

Es gibt da einen schönen Song von Peter Horton, der es genau trifft. Hier ein Auszug aus dem Text:
"Du brauchst mehr als nur die Liebe, dein Herz braucht den Verstand, denn sonst ist die größte Liebe wie ein Zimmer ohne Wand. … Und wenn alles so gebaut ist, wie es dir im Traum gefiel, dann brauchst du nichts mehr – außer Liebe, denn dann - bist du am Ziel."
 
  • #4
Ich habe mal eine Studie gelesen dass, auf die breite Masse bezogen, Frauen durch Trennungen stärker belastet und bei Frauen mehr schwere Lebenskriesen dadurch ausgelöst werden.

Erklärt wurde es damit, dass für Frauen Beziehungen einen höheren Stellenwert in der eigenen Identität einnehmen im Gegensatz zum Beruf bei Männern, was auch logisch ist. Ein Mann definiert sich stärker durch berufliche Erfolge und ist nicht so ahängig vom Faktor Beziehungserfolg.

Jedoch kenne ich auch einen Haufen sehr sehr verletzlicher Männer die nach der Trennung von der ersten Liebe einen ziemlichen emotionalen Knacks davongetragen haben- was erstmal menschlich ist.

In Kombination mit dem Faktor das junge Männer oft weniger Chancen bei gleichalten oder älteren Frauen haben als Umgekehrt....und diese erzwungene Einsamkeit und gefühlte Chancenlosigkeit bei Frauen sicher den Kummer verstärkt wenn man sich dann mal auf eine fixiert, kann ich mir deinen Eindruck schon erklären.
 
  • #5
Ich glaube nicht, dass diese ganzen „Männer sind so, Frauen sind so“-Threads sinnvoll sind. Auch bei Deinem Thema nicht. Für mich sind die individuellen Unterschiede grösser als die geschlechtsspezifischen.
 
  • #6
Bei allen 3en ist es eine Verliebtheit in eine Projektion, letzterer kennt die "Angebetete" nicht mal persönlich, die ersteren hatten auch nicht mal den Ansatz einer Vorstufe einer Partnerschaft, da von tieferer Liebe zu reden?
Es ist Verbissenheit, Fixierung und dazu sind Männer und Frauen gleichermaßen fähig, man nehme die unzählbaren Kollegenthreads, und vor allem mangelnde Selbstliebe und Selbstbewusstsein, dass man sich so an einer Illusion festbeisst.

Sehe ich auch so, Luftschlösser sind das, eventuell das Ego, Bedürftigkeit? Nicht dass ich nicht auch schon mal jahrelang unglücklich verliebt war - ich kenne das von früher. Ich glaube das hat mehr mit einem selbst zu tun als tatsächlich mit der anderen Person.
 
  • #7
sich Männer entschiedener ihrer Liebe verschreiben als Frauen
Hmmm, da hast Du Dir ein paar sehr fixierte Einzelfälle (Liebe sehe ich bei denen eher nicht, sondern Fixierung in Kombination mit Verbitterung) rausgepickt und sie generalisiert.

Normalerweise liest man doch eher, dass Frauen sich so an eine Liebe hängen, in miesen Umständen mit ihr bleiben und Männern eher egal ist, welche Frau es nun ist die ihnen das Leben verschönt.

Weshalb können Männer im Gegensatz zu Frauen so stark lieben?
Glaube ich nicht, eher dass es umgekehrt ist.

Huch, seit wann sind Frauen (bis auf wenige Ausnahmen) rational in Sachen Liebe?
 
  • #11
Ist die Frage ernst gemeint oder bewusst provokativ formuliert? 😉
Wenn man die Beiträge in diesem Forum verfolgt, scheint es, dass sich Männer entschiedener ihrer Liebe verschreiben als Frauen und auch unbeirrbarer an dieser festhalten.
Es fängt damit an, dass du dich nur auf das Forum beziehst und nur auf die paar Threads, die deine These stützen. Es ist eine These, die man diskutieren kann, ok. Ich denke nicht, dass sie stimmt, denn mir scheint es nicht so, ich habe andere Erfahrungen gemacht und sehe es daher anders. Ich würde sagen, theoretisch und potentiell können Männer und Frauen gleich stark schwärmen, lieben oder an ihrer Liebe festhalten. Wer das wie stark, in welchem Ausmaß und welcher Form tut, ist individuell unterschiedlich, ich würde es aber nicht am Geschlecht festmachen, sondern an anderen ganz individuellen Faktoren (Charakter, Erfahrungen etc.).
Man mag sich die Beiträge von @Runningman , @Tobi425 oder @DerMax in Erinnerung rufen. Für die Tiefe ihrer Liebe scheint die Erwiderung ihrer Gefühle auch keine Rolle zu spielen. Weshalb können Männer im Gegensatz zu Frauen so stark lieben? Steht den Frauen die Ratio im Weg? Was meint ihr?
Witzig, bei den Beispielen, die du nennst, würde ich gar nicht von Liebe sprechen, sondern eher von Schwärmen und Begehren. Welche Tiefe ihrer Liebe denn? Es sind ein Anhimmeln und Wünschen, unerwiderte Sehnsüchte. Aber dieses anhimmelnde Schwärmen, Träumen und Begehren und den "Liesbeskummer", wenn die Gefühle nicht erwidert werden, kennen Frauen auch. Nicht alle Frauen natürlich, aber auch nicht alle Männer, es ist sehr individuell, jeder Mensch tickt anders.
w27
 
  • #12
Bei allen 3en ist es eine Verliebtheit in eine Projektion, letzterer kennt die "Angebetete" nicht mal persönlich
Ganz offensichtlich. Das ist keine Liebe, sondern Projektion; aufgrund von persönlichen Problemen, meist aus Einsamkeit verzweifelter Personen (was auch sehr schlimm ist!). In dieser Hinsicht sind Männer wohl nach Statistik häufiger betroffen, denn Stalker, die kein Nein akzeptieren können, gibt es wohl mehr männliche; auch Beziehungstaten (Ermordung der Ex) ist sehr viel häufiger von männlicher Seite. Aber auch das ist keine Liebe, oder siehst du das anders, @Laubsk ..? Nach deiner Logik von
dass sich Männer entschiedener ihrer Liebe verschreiben als Frauen und auch unbeirrbarer an dieser festhalten
würde das ja da auch zutreffen als was „positives“. Nicht zu wissen, wann der andere klar Nein sagt und sich nicht weiterzuentwickeln und etwas loslassen zu können hält wohl kaum jemand für erstrebenswert heutzutage; früher mit zweifelhaftem Ehrenbegriff war das wohl anders…
Ansonsten: echte Liebe - und die seh ich bei deinen Beispielen null - macht nach meiner Meinung keinen Unterschied zwischen männlich und weiblich,
Für mich sind die individuellen Unterschiede grösser als die geschlechtsspezifischen.
 

Laleila

Cilia
  • #13
Weshalb können Männer im Gegensatz zu Frauen so stark lieben? Steht den Frauen die Ratio im Weg? Was meint ihr?
... 😂... Der war gut.

Ich denke auch, den Frauen steht ihre Ratio im Wege. Männer sind einfach die empathischeren, gefühlvolleren und daher liebesfähigeren Wesen. Nicht so auf vergängliche Äußerlichkeiten fixiert, wie es bei Frauen zu beobachten ist.
Die ungezügelte weibliche Triebhaftigkeit steht tieferen Gefühlen einfach entgegen.
 
  • #14
In dieser Hinsicht sind Männer wohl nach Statistik häufiger betroffen, denn Stalker, die kein Nein akzeptieren können, gibt es wohl mehr männliche; auch Beziehungstaten (Ermordung der Ex) ist sehr viel häufiger von männlicher Seite. Aber auch das ist keine Liebe, oder siehst du das anders, @Laubsk ..? Nach deiner Logik von

würde das ja da auch zutreffen als was „positives“.
Da hast du ja eine üble Suppe angerichtet, die du mir in die Schuhe gießen willst.
Ich schreibe von tiefer, unerschütterlicher Liebe und du von Stalking und Gewaltverbrechen. Das mag in deiner Logik verbunden sein, in meiner nicht.
 
  • #15
Für Männer ist das möglich. Sie können so tief empfinden, auch ohne in einer Partnerschaft zu sein. Liebe einfach als Selbstzweck.
Du stellst das so als Selbstverständlichkeit hin. Woher hast Du die Daten?
Aber nach all Deinen bisherigen posts betrachte ich das ganze als reine Ironie.

Ich denke auch, den Frauen steht ihre Ratio im Wege. Männer sind einfach die empathischeren, gefühlvolleren und daher liebesfähigeren Wesen. Nicht so auf vergängliche Äußerlichkeiten fixiert, wie es bei Frauen zu beobachten ist.
Die ungezügelte weibliche Triebhaftigkeit steht tieferen Gefühlen einfach entgegen.
Genial dazu passend!!
ErwinM, 53
 
  • #16
Du betrachtest das zu oberflächlich. Das ist deine Art mit Themen umzugehen.

:cool:

Das kommt mir bekannt vor.
Kannst Du bitte Zitate auch als solche kennzeichnen!

Für mich sind die individuellen Unterschiede grösser als die geschlechtsspezifischen.

ja, das denke ich auch.
Diese typischen Frauen und typischen Männer sind hier im Forum eher weniger vertreten, denke ich.
 
  • #17
Entschuldige @Laubsk, aber was du da behauptest, ist ein Schmarrn. Meine Erfahrung sagt mir genau das Gegenteil. Ich kenne etliche Frauen, die ihre große Liebe nie vergessen konnten und keine Beziehungen mehr eingegangen sind, um keine Kompromisse eingehen zu müssen. Dagegen kenne ich keinen e i n z i g e n Fall, bei dem ein Mann alleine geblieben ist (außer hier im Forum), nachdem er eine große Liebe verloren hatte. Ja, Männer leiden genauso heftig wie Frauen, nur mehr im Stillen, denn unsere Kultur zieht Manner vor, die ein Liebesleiden "männlich" ertragen. Ich war aber immer total von den Socken, wenn einem Bekannten oder Verwandten die über alles geliebte Frau weggelaufen oder weggestorben ist und er kurz darauf wieder in festen Händen war. Ich weiß, das heißt nicht, daß Männer weniger tief lieben, es ist eine soziale Angelegenheit, aber es sagt schon etwas aus.
 
  • #18
Da hast du ja eine üble Suppe angerichtet, die du mir in die Schuhe gießen willst.
Ich schreibe von tiefer, unerschütterlicher Liebe und du von Stalking und Gewaltverbrechen. Das mag in deiner Logik verbunden sein, in meiner nicht.
Deine Vorstellung von Liebe ist schräg. Deine Beispiele haben null mit Liebe zu tun, wenn man jemanden mehr oder weniger aus der Ferne anschmachtet und weder wirklich kennt und schon gar keine Beziehung hatte. Dann projiziert man einfach auf den anderen alles, was man sich wünscht. Ging mir auch schon so, anderthalb Jahre für die Tonne, aber im Nachhinein war das keine Liebe, sondern Verliebtheit, Sehnsucht nach einer Beziehung, Einsamkeit. Recht simpel. Finde deine Frage hier daher grad schräg. Wenn Männer nach dem Tod ihrer Frauen immer alle lange alleine blieben und du solche Beispiele genannt hättest, könnte ich die Logik noch ernstnehmen. Ist aber statistisch auch nicht so; da suchen Männer viel eher schon nach einer neuen Partnerin als Frauen. Jaja, tiefe Liebe :D
Und auf meinen Gedankengang zu Stalking und Mord kam ich nur durch deine Aussage, die ich zitiert habe… da könntest du drüber nachsinnen. Auch, dass es Männern egal ist, ob die Frau sie zurückliebt, geht eher in eine problematische Richtung als „wahre Liebe“, da sie die Bedürfnisse des Gegenübers einfach ausblenden (wie Stalker halt). Deine Kriterien für tiefe Liebe sind meiner Meinung nach seltsam.
. Für die Tiefe ihrer Liebe scheint die Erwiderung ihrer Gefühle auch keine Rolle zu spielen
Komplett um sich selbst kreisend. Liebe ist für mich, dass man den anderen eben wirklich kennt (!), was man eben nicht kann, wenn man nicht mal eng befreundet ist über längere Zeit; ihn wahrnimmt, seine Bedürfnisse wahrnimmt und das Beste für ihn will; nicht, dass es keine Rolle spielt, ob er die Gefühle erwidert.
 
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  • #19
Ja. Für Männer ist das möglich. Sie können so tief empfinden, auch ohne in einer Partnerschaft zu sein. Liebe einfach als Selbstzweck.
Wie kommst Du zu der Annahme, dass Frauen das nicht können? Mit welchen Studien begründest Du diese These?
Du betrachtest das zu oberflächlich. Das ist deine Art mit Themen umzugehen.
Ja, finde ich auch, dass DU das tust...
 
  • #20
Man mag sich die Beiträge von @Runningman , @Tobi425 oder @DerMax in Erinnerung rufen. Für die Tiefe ihrer Liebe scheint die Erwiderung ihrer Gefühle auch keine Rolle zu spielen. Weshalb können Männer im Gegensatz zu Frauen so stark lieben?
Männer scheinen sich gefühlsmäßig leichter in kontraproduktive Sackgassen zu verrennen (und darunter kann man alles Mögliche subsumieren - persönliche Überzeugungen, gewisse gesellschaftliche Bewegungen, ja sogar antisoziales Verhalten).
Den Begriff „tiefe Liebe“ wird man dafür höchstens zynisch verwenden - ich denke mal, so war der Beitrag gemeint?

Ich habe einiges zu diesem Themenkreis gelesen, und eine zentrale Ursache scheint die schwierige(re) Sozialisation der Männer zu sein. Ganz kompakt ausgedrückt: Der Mangel an emotionaler Beziehung zu anderen Männern, beginnend beim Vater. Der - notwendigerweise misslingende - Ansatz, diesen Mangel durch frauliche Zuwendung zu kompensieren.
 
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  • #21
Ich schreibe von tiefer, unerschütterlicher Liebe
Sorry, tust Du mit diesen Beispielen nicht, bei Runningman eine Laufkumpeline, die gleich deutlich verbalisierte, nur Kumpel, die er als Mensch kaum kennt, bei Tobi auch deutlich Stopp, nur Kumpeline und er so verbissen ist, dass selbst Therapie nicht hilft, und Max phantasiert Romane mit einem virtuellen Kontakt.
Da ist kein Kennenlernen aufgrund gegenseitiger Verliebtheit, und bei ähnlichen Fällen entwickelt sich aus dieser Fixierung und Phantasie Besessenheit bis zu Stalking.
So beginnt Stalking, wo Mann mit allen Mitteln versucht, der Frau klar zu machen, dass das die ECHTE WAHRE Liebe wäre.
Beschütze uns vor Männern, die Besessenheit für "tiefe, unerschütterliche" Liebe halten.
 
  • #22
Für die Tiefe ihrer Liebe scheint die Erwiderung ihrer Gefühle auch keine Rolle zu spielen. Weshalb können Männer im Gegensatz zu Frauen so stark lieben?
Ich bleib mal beim Thema.
Die Aussage das Männer die Erwiderung von Gefühlen nicht wichtig ist, ist einfach falsch. Ich kenne nicht einen dem das egal ist.
Auch finde ich, dass eher Frauen sehr stark fähig sind zu lieben.
Allein, wenn ich bedenke wie Aufmerksam eine Frau ist die liebt, da kenne ich fast keinen Mann einschl. mich selbst, der dazu überhaupt in der Lage ist.

Eine Frau erkennt bei ihrem Partner den sie liebt jede Pore die nicht richtig sitzt.
Die meisten Männer bemerken vielleicht wenn der Frau plötzlich ein Bein fehlt oder sowas....

Die Herren von den du sprichst, verkörpern für mich nicht " liebende" Männer.
Das hat für mich mehr den Geschmack von Besitztum und Kontrollverlust des eigenen Egos und den gesunden Umgang damit zu tun.
Das hat mit der Liebe, wie ich mir sie vorstelle und auch lebe, rein gar nichts zu tun.

m51
 
  • #23
Auch bei Deinem Thema nicht. Für mich sind die individuellen Unterschiede grösser als die geschlechtsspezifischen.
Ja in diesem Bereich ganz bestimmt. Wenn überhaupt, würde ich das genau umgekehrt sehen und Frauen als durchschnittlich emotionaler beschreiben

Projektionen von möglichen Partnern
nicht loszulassen, hat viel mit den eigenen Ego zu tun.
Das ist für beide Geschlechter erstmal gleich.

Die Gefahr für Männer sich unglücklich (einseitig) in jüngeren Jahren zu verlieben ist allerdings auch größer, weil etwa 60-80 % der Frauen meist nur etwa 20-40 % der Männer attraktiv finden (andersherum genau entgegensetzt)
und sich in der Tendenz dann genau entsprechend wählerischer verhalten, was erstmal viele "unversorgte" jüngere Männer erzeugt.
Das ist vom Grundprinzip her in allen menschlichen Gesellschaften zu beobachten (Wer will, kann das bei Klemm und Haber (1881) nachlesen)

Bevor also die Partnerwahl abgeschlossen ist, ergibt sich für viele jüngere Männer also erstmal ein Gap, welche so Dinge wie z.B. "unglückliches Verlieben" so etwas einseitig befördert, wenngleich sich Frauen ebenfalls unglücklich verlieben aber eben bei Herabsetzung der Kriterien dann doch sofort mehr Auswahl bekommen, die entsprechenden Männer aber tendenziell weniger.

Das Bild wandelt sich jedoch in den späteren Jahren, wenn Frauen allmählich auf die Grenze der tatsächlichen Verfügbarkeit von "Beziehungsmaterial",(wie einige Forist innen das hier im Forum nennen) treffen.

Hat alles viel mit biologischen Vorgaben der Partnerwahl und gesellschaftlichen Rollenwirkungen, aber sehr wenig mit möglichen Emotionen, zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #24
Ich kenne welche ;-) Nicht egal aber sie sind emotional nicht in der Lage ihre Liebe auf gesunde Art und weise zu geben. Sie sind emotional nicht wirklich verfügbar. Das betrifft aber sicher auch Frauen.
Auch finde ich, dass eher Frauen sehr stark fähig sind zu lieben.
Allein, wenn ich bedenke wie Aufmerksam eine Frau ist die liebt, da kenne ich fast keinen Mann einschl. mich selbst, der dazu überhaupt in der Lage ist.
Ich kenne 2 Männer, die ihrer Frau fürsorglich und Liebevoll begegnen. Ohne dabei unmännlich zu wirken. Die lieben wirklich tief.
Die Herren von den du sprichst, verkörpern für mich nicht " liebende" Männer.
Das hat für mich mehr den Geschmack von Besitztum und Kontrollverlust des eigenen Egos und den gesunden Umgang damit zu tun.
Das hat mit der Liebe, wie ich mir sie vorstelle und auch lebe, rein gar nichts zu tun.
Jupp! Das sehe ich auch so. Es geht weniger um die Frau, sondern um den Wunsch diese Frauen in Besitz zu nehmen.
Ob es Liebe ist, wüssten wir aber wohl erst, wenn sie in Beziehung leben würden und wie sich die Dynamik dann entwickelt.
 
  • #25
Du bist ja nun wohl nicht erst seit gestern verheiratet (zumindest hast du schon öfter deine Frau erwähnt) und weißt mit Sicherheit genau, dass dieses Anschmachten von weitem nichts, aber auch gar nichts mit "tiefer Liebe" zu tun hat. Oder hast du deine Frau zuerst einseitig "tief geliebt" und sie hat dich dann dich irgendwann erhört 😉?

Und da du in den Threads von @Tobi425 und @Runningman durchaus brauchbare😉 Antworten verfasst hast, glaube ich dir hier kein Wort 🤣.
 
  • #26
Allerheiligen ist Feiertag in Österreich oder? Dir war gerade langweilig @Laubsk.
 
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