• #31
Eine Frau weiss vielleicht nicht in Bezug auf alle zukünftigen Lebensentscheidungen, was sie will (wer tut das schon), aber sie weiss in der Regel schon, ob sie an DIR Interesse hat.
Im echten Leben ist das vergleichsweise einfach festzustellen, Augenkontakt, Lächeln etc.
Im Online Kontakt zeigt sich das meist durch Nicht-Antworten, wobei das mangelnde Interesse nicht eigentlich DIR als Person, sondern der gestauchten und vereinfachten Online Repräsentanz gilt. Eine solche Absage schwer persönlich zu nehmen und daraus die eigene Attraktivität abzuleiten, ist etwa so sinnvoll, wie wenn ein Clubveranstalter beleidigt ist, wenn jemand seinen Flyer wegwirft. Nachvollziehbar, aber unter Umständen auf falsche Zielgruppe und Werbestrategie zurückzuführen, nicht auf die Qualität des Clubs.
Gegebenenfalls bietet sich auch ein Profilcheck an.

Die attraktiven Frauen werden auch nie abgelehnt scheiß egal wie mies ihr Charakter ist.
Ja, Menschen stehen auf gutes Aussehen. Das ist eine Tatsache. Daraus folgt, dass man sich am Besten etwas Mühe geben sollte diesbezüglich. Sport und gesunde Ernährung machen nicht nur schöner, sondern auch gesünder, es lohnt sich also doppelt, auf den Lebensstil zu achten. Auch gute Kleidung bringt einen in vielen Berufen weiter und bei den Damen ebenfalls.
Dass der Charakter hingegen völlig egal ist, trifft keinesfalls zu. Jedenfalls in meinem Fall, als Frau. Ein unhöflicher Mann kann schön wie ein Engel sein, wenn er sich mies benimmt, mach' ich auf dem Absatz kehrt. Ob ihr Männer das ganz anders angeht, kann ich nicht beurteilen, aber ich denke, euch geht es doch genau so.
 
  • #32
Ich nehme das inzwischen auch sehr gelassen. Ich finde es halt nur komisch, dass viele Frauen es bereits ablehnen jemanden kennenlern zu wollen?

Ich habe die Einstellung, einfach etwas unternehmen und wenn es passt dann passt es und wenn nicht dann nicht. Wer nicht will der hat schon, man darf sich dann nur nicht beschweren, dass alle Männer total doof sind. Natürlich unter der Voraussetzung, dass man als Frau diese Auswahl hat, sie nicht nutzt oder immer das Haar in der Suppe findet.

Und wenn es nicht gepasst hat dann hätte ich nichts dagegen sie im Freundeskreis zu behalten wenn sie charakterlich in Ordnung ist. (Ohne sexuellen Hintergrund)

Aber Frauen sind da scheinbar anders gepolt => Der wars nicht also sofort den Kontakt abbrechen oder einschlafen lassen.

Ich selbst lehne ja auch bestimmte Frauen ab, die meiner Meinung nach nicht zu mir passen. Und du hast Recht, dass man etwas aus seinem Typ machen kann und zum Sport gehen usw.

Eine hat mir schon gesagt, dass sie lieber einen Mann möchte von Typ "Rocker", der war ich also scheinbar schon zu lieb / für ihre Definition zu wenig "Mann".

Eine andere Frau hatte einen Exfreund vom Typ "Gothic" und sie wollte unbedingt einen ähnlichen Typ Mann haben, alles andere käme nicht in Frage. Auf der anderen Seite war sie aber auch totunglücklich darüber...

Das ist ja der Punkt, warum wird einer bestimmten Wunschvorstellung hinterhergetrauert wenn man doch eine vergleichbare Alternative hätte? Wenn es nicht passt gut, aber es wird ja generell abgelehnt zu testen ob es passen könnte indem der Kontakt dann abgebrochen wird weil passt nicht gleich zu 100%.

Dass der Charakter hingegen völlig egal ist, trifft keinesfalls zu. Jedenfalls in meinem Fall, als Frau. Ein unhöflicher Mann kann schön wie ein Engel sein, wenn er sich mies benimmt, mach' ich auf dem Absatz kehrt. Ob ihr Männer das ganz anders angeht, kann ich nicht beurteilen, aber ich denke, euch geht es doch genau so.
Das war jetzt auf Männer bezogen die nur ONS suchen. Und bei nur einer Nacht ist der Charakter den meisten schon recht egal...
 
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  • #33
Ich mag keine verweichlichten Männer, die sich von ihren Frauen z.B. in der Öffentlichkeit anpampen und runterputzen lassen und dazu nicht mehr zu sagen haben als "Jetzt reg dich doch nicht auf, Schatz!"
Was sollten denn die »nicht verweichlichten« Männer deiner Ansicht nach machen in dieser Situation, womit sie ihre Männlichkeit unter Beweis stellen?

1. Die Bemerkung einfach igonieren. (Vorsicht, ist vielleicht »unmännlich«, im Sinne von »lässt sich ja alles gefallen).
2. Die Runterputzerin seinerseits runterputzen (Vorsicht, könnte als primitive Retourkutsche interpretiert werden)
3. Der Urheberin die F.... polieren. (Vorsicht, dies ist zwar in den Augen bestimmter Bevölkerungsgruppen »sehr männlich«, könnte die Beziehung jedoch nachhaltig zerrüten und zu einer Anzeige führen)
4. Einen verbalen Pro-Contra-Streit wegen einer Lappalie anfangen (Vorsicht, dieser Streit könnte schnell als unmännlich, da unsouverän ausgelegt werden. Denn welcher »richtiger« Mann hat es schon nötig, sich wegen einer weiblichen spitzen Bemerkung, geboren aus Launenhaftigkeit, mit der Frau herzumzustreiten oder gar sich ihr gegenüber zu rechtfertigen?)

Mit anderen Worten: Was auch immer der Mann dann macht, es ist mit Sicherheit falsch.
 
  • #34
Was sollten denn die »nicht verweichlichten« Männer deiner Ansicht nach machen in dieser Situation, womit sie ihre Männlichkeit unter Beweis stellen?
Ich glaube, ein Mensch muss überhaupt nicht verweichlicht sein, um in so einer Lage baff, verletzt oder erstmal hilflos zu sein. Egal ob Mann oder Frau angepflaumt wird, ich empfehle einfach, dass man übt, sich das nicht mehr gefallen zu lassen. Es braucht keine originelle Antwort oder eine besonders maskuline Geste. Es kann auch schon reichen, in so einem Moment mal stehen zu bleiben, die Frau anzuschauen und zu sagen: "Sorry, aber was hast du gerade gesagt? Findest du es okay, so mit mir zu reden?". Oder "mir reichts jetzt, du kannst alleine weiter shoppen" und dann die Einkaufstüte der Dame stehen zu lassen und auf dem Absatz kehrt zu machen. Sicher nicht ideal, aber immer noch besser, als alles zu schlucken oder drein zu schlagen.

Es geht mehr um die innere Haltung. Dass man sich bewusst ist "ich habe ein Recht, dass mein/e Partner/in mich respektvoll behandelt, selbst wenn ich mal einen Fehler mache oder unachtsam war etc." (vorausgesetzt natürlich, man tut das selber auch).
 
  • #35
Was sollten denn die »nicht verweichlichten« Männer deiner Ansicht nach machen in dieser Situation, womit sie ihre Männlichkeit unter Beweis stellen?
Eigentlich kommt es nicht zu so einer Situation, wenn beiderseitiger Respekt besteht. Aber falls es doch vorkommt, würde ich erstmal nichts sagen und dann später den Partner zur Rede stellen, was er sich gedacht hat bei dem Auftritt.
 
  • #36
Ich denke es ist sehr schön einen lieben Partner zu haben!
Es geht eher um den oft genannten Satz : er ist zu lieb!
Und immer wenn das "zu" auftaucht, ist etwas Negatives gemeint! Nur ohne detaillierte Beschreibung!
Einen lieben und starken Partner zu wünschen, ist ja nicht unmöglich! Stärke liegt nicht in der Dominanz, im Gegenteil, Stärke hat Dominanz nicht nötig.
Jeder Mensch hat Momente der Schwäche und braucht einen Partner, der dann da auffangen kann. Das es auch mal läuft, wenn einer mal nicht funktioniert.
Unabhängig von Mann oder Frau!
Auch Grenzen geben Sicherheit.
Ich möchte nicht grenzenlos in meinem Verhalten sein können! Gleichzeitig möchte ich auch niemanden, der alles ohne Rückgrat zulässt.
Dann hätte ich kein Teamgefühl in der Partnerschaft!
Gute Freundschaft und Partnerschaft zeigt sich in der Not. ...Zu liebt...heißt meist, zu unsicher.
Gleiche Ansprüche habe ich aber auch an mich selbst